Stolz über Gebasteltes

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    Es pfeifen die Spatzen schon von den Dächern: die diesjährige Olympiade beginnt in nunmehr weniger als zwei Wochen!
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

      • Ich mag meine Cimorra-Karte so gerne, dass ich sie schon mal als Gaia-Karte verwenden wollte. Aber in der Zwischenzeit bin ich wieder zurück gerudert und lasse alles beim Alten - irgendwie.
      • Ich bin ansonsten sehr stolz auf meine Umbauten von Warhammer 40k Modellen für meinen Hellborn-Sektor , weil ich hier vor allem auch ein physikalisches Ergebnis habe.
      • Ansonsten mag ich - besonders bei Gaia - diese kleinen Elemente, die mir eine Gänsehaut verpassen, wenn ich nur an sie denke. So, wie wenn man sich ein eine Szene aus einem Film erinnert, die einem eben auch Gänsehaut verpasst.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
      Gaia | Cimorra | Brainfarts
      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

    • Ich bin am stolzesten, dass das Gesamtkonzept meiner Hauptwelten bombenfest sitzt und die Vision, die dahinter steht, klar vor meinem geistigen Auge steht und sich auch nie großartig verändert hat.

      Außerdem bin ich recht stolz, dass ich mich bei den etwas schwerer zu vermittelnden Ideen nicht auf Kompromisse eingelassen habe, sondern es immer so umgesetzt habe, wie ich es am coolsten fand.

      Wenn ich einzelne Ideen rausnehmen müsste, wären es vermutlich das Chton's'chr-Narrativ, das Trch'zon-Geschlechterkonzept und das Realitäts- und Götterkonzept von Rhingon.
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Stolz ist da eigentlich selten. Meine Weltkarte vielleicht. Für andere mag es ein Klacks sein, eine Weltkarte zu zeichnen, aber ich habe ziemlich lange gebraucht, eine zu entwerfen, mit der ich zufrieden bin - und die Umsetzung durchzuziehen.

      Aber ich denke, Stolz ist trotzdem das falsche Wort in meinem Fall. Ich bin ja schon zufrieden, wenn ich mal etwas "mag", wie es geworden ist. Zum Beispiel wenn ich mir Namen ausgedacht habe. Das ist nichts wo ich Stolz empfinde, aber ich bin einfach froh, wenn es "Klick" gemacht hat und ich den richtigen Namen für etwas herausgefunden habe.
      nobody.
    • Tö. schrieb:

      @Logan

      Was sind denn das genau für kleine Elemente? Schwärm doch mal ein bisschen. ^^
      Das kann man jetzt gar nicht so genau in Worte fassen, aber ich versuche es mal:
      • Bunte Märkte in den Städten, die voll sind mit seltsamen Wesen, exotischen Waren und von fremdartigen und wohlriechenden Düften durchzogen werden.
      • Marktgassen, die sich vorbei an recht unterschiedlichen Gebäuden, bewohnte Statuen und Fragmenten der Vergangenheit winden.
      • Das Meer der 1.000 Inseln, welches an das Südchinesische Meer erinnert, nur das noch tw. Überreste einer uralten Trollzivilisation aus dem Meer herausragen und von der Natur wieder in Beschlag genommen wurden.
      • Ein Fußmarsch durch Parath, die Hauptstadt von Galhadan, welcher eine Vielzahl von Eindrücken hinterlässt. Von den Tiefen des Flusshafens über die Märkte, die Straßen mit all diesen Garküchen und kleinen skurrilen Geschäften bis hinauf zum Kaiserpalast. Und am Himmel schweben unzählige Skiffs.
      • Die Nelkin-Karawanen mit ihren Dörfern auf den Rücken der Ochds.
      Das sind so ein paar dieser Kleinigkeiten, die ein wohliges Kribbeln bei mir erzeugen und sogar eine Art von Fern- oder Heimweh hinterlassen. Das sind dann immer die Punkte, woran man merkt, dass das Hobby auch eine Leidenschaft ist.


      aeyol schrieb:

      Stolz ist da eigentlich selten. Meine Weltkarte vielleicht. Für andere mag es ein Klacks sein, eine Weltkarte zu zeichnen, aber ich habe ziemlich lange gebraucht, eine zu entwerfen, mit der ich zufrieden bin - und die Umsetzung durchzuziehen.
      Dafür ist deine Weltkarte aber auch brutal-geil geworden und ich würde dir meinen rechten Arm für so ein Karte opfern... :hail:
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    • Logan schrieb:

      diese kleinen Elemente, die mir eine Gänsehaut verpassen, wenn ich nur an sie denke.
      Die habe ich auch, auch wenn ich natürlich weiß, dass das bei mir anders zu verstehen ist. ;) Es gibt sie in Silaris aber in der von dir gemeinten Bedeutung.
      Ansonsten bin ich mit Silaris zufrieden, aber der große Stolz eine riesige Leistung erbracht zu haben, ist eher nicht dabei. Ich gehe ans Weltenbasteln aber auch nicht mit einem Leistungsanspruch heran, sodass das in der Form vielleicht gar nicht zustande kommt.
    • Ich verstehe Stolz mal als etwas, wo ich draufzeigen würde und rufen "Guckt mal guckt mal ich mag das juhu hab ich schon erwähnt dass ich das mag?" ;D

      Bei Ngiana ist das irgendwie recht klar:

      - das Konzept vom Südpol und dem kochenden Meer
      - die 6 Geschlechter der Orks (ein stetiger Work-in-progress allerdings)
      - die Verwandtschaftsbeziehungen der Mislirni (WBO 2018^^)
      - die Fluchwesen, allen voran die Vampire und die Elben. :D

      Bei Islahst sind es einfach einige Details, da gibts noch nicht viel... bei Thiios wären das ebenfalls einige Details, bzw. manchmal eher Zusammenhänge, die gut passen. Bei Deep Night sind es einfach die gelungensten Texte, da ist glaub ich "Legalize Murder Now!" mein Favorit.

      Bei Issoy ... oje, da tu ich mir schwer momentan. Ich bin, wie ich grad feststelle, hauptsächlich mit Dingen zufrieden, die ich grad nicht mal mehr im Kopf hab. Was ich beim ersten (oder zweiten) Slowbasteln gemacht hab, fand ich damals richtig gut, aber es ist irgendwie zu komplex, als dass ich daran einfach mal eben weiterbasteln könnte, ich müsste mich einlesen... also ist das definitiv nichts, worauf ich voller Freude zeigen würde. :meh:
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • @Schwarzer Ritter
      Meine Karte fing mit der Labyrinth-Idee an. Ich hatte experimentell dann diese Idee zuerst in einem 3d Programm umgesetzt, anstatt mit einer Zeichnung anzufangen. Da habe ich einfach viel herumprobiert, wie ich da eine Labyrinthstruktur überhaupt in 3D hinkriege und diese dann mit den Landmassen verbinden kann. Ich konnte so schneller sehen, ob denn meine Idee mit der Labyrinthwelt überhaupt so aussehen könnte wie ich es gerne hätte.

      Das war jedenfalls alles ganz grob, weil schon von vornherein klar war, dass es ja nur als Basis für eine Zeichnung dienen soll. Davon sieht man letztendlich in der Karte ja auch nichts mehr. Linien und Schatten habe ich dann eingezeichnet, Meer, Flüsse, Seen und Wälder auf einer separaten Ebene. Ein spannender Aspekt für mich war die Erkenntnis, dass die Welt an sich gleich viel größer wirkt, wenn man die Beschriftung kleiner skaliert. ;)
      Ansonsten habe ich während der Arbeit an der Karte auch erst einige Namen entwickelt, die mir vorher noch unklar waren. Ich denke, ich habe noch in kein Werk zu meiner Welt derart viel Zeit investiert wie in die Karte.

      Okay, der Roman ... aber die Arbeit daran erfolgte nicht so komprimiert in einem relativ kurzen Zeitraum. Und die wenigen Illustrationen, die ich ansonsten bisher angefertigt habe, waren vergleichsweise auch unaufwendiger.

      Wenn ich heut nochmal eine Karte zeichnen wollte, würde ich wohl auf Wonderdraft oder Inkarnate zurückgreifen - zumindest als Basis. Oder wenn ich jemals einen Stadtplan zeichnen wollte, vielleicht sogar den Generator von watabou.itch.io/ :) - was daran liegt dass ich mich einfach nicht als Kartenzeichnerin sehe.
      nobody.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Allgemein gesprochen macht mich an meiner Welt stolz, dass sie irgendwie spannend, exotisch und abenteuerlich ist, ohne zu abgedreht oder abstrakt zu sein (dafür bin ich auch einfach nicht kreativ genug). Das führt nämlich dazu, dass ich beim Basteln immer total Lust hab, selber in die Welt einzutauchen und sie persönlich zu erkunden - aber das geht euch bei euren Welten vermutlich genauso ;D . Jedenfalls kann ich mich Logan anschließen, dass es viele kleine Dinge gibt, die einfach zauberhaft sind :)

      Wenn es um eine konkreten Aspekt geht, auf den ich besonders stolz bin, fällt mir die Historie des Großkönigreichs Ghuram ein. Ich bin selber sehr an Geschichte interessiert, und deshalb hab ich mir bei der Ausarbeitung der mehrere Tausend Jahre umfassenden Geschichte des Königreiches viel Mühe gegeben. Ich hab vor die Historie demnächst mal im Forum zu posten, aber ich hätte gerne einen coolen Zeitstrahl zur Darstellung, und ich weiß noch nicht so recht wie ich das realisiert kriege.
      Der Schöpfer goss die Welt aus seinen Gedanken
      formte sie nach seinem Willen
      zierte sie nach seinem Wesen
      und sponn sich selbst ein in das Gewebe der Wirklichkeit
      um zu betrachten und zu gedenken
      und in Zeiten größter Not
      sein Kind zu erretten aus den Fängen des Zerfalls

      - Inschrift im Himmelsschrein von Akathi -
    • Lizhard schrieb:

      ich hätte gerne einen coolen Zeitstrahl zur Darstellung, und ich weiß noch nicht so recht wie ich das realisiert kriege.
      Ganz spontan fällt mir da prezi ein - eigentlich ein Tool für Präsentationen, aber gerade sowas wie Zeitsträhle (Zeitstrahlen?) kann man sehr gut damit darstellen. Gibt aber sicher noch geeignetere Tools die ich nicht kenne.

      @topic: Stolz bin ich bei meinen Welten auf sehr weniges. Ich bin stolz darauf, mal eine Sprache gebastelt zu haben, die man tatsächlich sprechen konnte. Und stolz auf ein für mich persönlich ganz konistentes Weltenfeeling in Lym, das dort trotz der Mischung aus eher klischeehaften 0815-Fantasy Ideen und völlig abgedrehtem Zeug nie der rote Faden verloren gegangen ist. Ansonsten bin ich eigentlich nicht stolz auf meine Welten. Es gibt aber durchaus diese bestimmten Kleinigkeiten, die ich ganz besonders liebe. Da wäre auf Lym die Stadt Rao mit ihren Träumern, das selbst für mich immer noch unerklärliche Kandrín, Naiitar mit seiner Kultur, das politische System auf Bel-Thinill, die Landschaften und Regionen von Untermocénur, und die Legende von Cáyel. Zum Elementarsystem habe ich eine schwierige Beziehung. Ich liebe es sehr, aber gleichzeitig fühle ich mich davon blockiert. Naja.
      Zu destination unknown und den anderen Welten weiß ich bisher zu wenig, um auf irgendwas spezielles stolz zu sein oder es anderweitig hervorzuheben.
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.
    • Amanita schrieb:

      Teria schrieb:

      Stolz, hm. Ich bin mit meinem Magiesystem sehr glücklich und freue mich jedesmal wie ein Schnitzel, wenn ich eine neue kiddûn-Art entdecke.
      Apropos, wie sieht es denn eigentlich mit der Fortsetzung von Rabenzeit aus? :fluecht: Oder habe ich da womöglich was verpasst?
      Bisschen OT, aber ich bin noch dran. Zuerst muss ich aber Glitzi 9 fertigschreiben. Danach gehts mit Volldampf an RZ 2.

      Saavedro schrieb:

      @Teria Die Alte Sprache des Erschaffens klingt wirklich verheißungsvoll. Erfährt man darüber irgendwo noch mehr? Erinnert mich an den guten Kvothe, der den Namen des Windes kennt. Oder eben an das Projekt, das ich drüben vom Zaun breche.
      Nein, darüber hab ich nichts im Netz. Es ist auch eher ein Hintergrundprojekt, weil ich mich hauptsächlich auf RZ und seine Hintergründe konzentriere, und da spielt die Alte Sprache keine Rolle. Übrigens hatte ich die Idee nicht von Kvothe, sondern eher von Erdsee, zwanzig Jahre früher. :)

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 8 ist fertich.