Achtzigstes Speedbasteln am 6. Februar 2019

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    Die WBO ist beendet und die Ergebnisse stehen fest.
    Vielen Dank an alle Teilnehmer Gratulation an die Gewinner!
    Die Beiträge und Ergebnisse findet ihr im WBO-Orgatool.

    • Tochter von Wasser und Stein

      An den vulkanischen Küsten von Lyrdsworth herrschten einst Blut und Gewalt. Die geschäftigen Mhenshyen und die arbeitssamen Zwærge verteidigten ihr Land gegen eindringende Horden der brutalen Ælfen. Sie kämpften und taktierten, baten sogar um Frieden, doch die Zuckohren wollten den Kampf nicht einstellen und allmählich siegten sie. Mhenshyen und Zwærge wurden zu geringerem als Leibeigene, wenn sie denn die feindliche Tyrannei überhaupt überlebten.
      Doch das endlose Meer und der ebenso mächtige Stein sahen nicht gerne, was ihren liebsten Völkern angetan ward. Sie verbündeten sich und tanzten miteinander zur Besiegelung ihres Bundes. Wo weiße Gischt auf schwarzen Sand traf, begann etwas zu wachsen. Es war eine Maid, ebenso Mhensh wie sie Zwærg war mit weiß und schwarz gesprenkelter Haut von edelstem Schneeflockenobsidian. Ihr Name war Erineren und sie war gekommen, ihre Völker zu befreien.
      Mit Klingen aus Blitz und Donner und Gerechtigkeit in ihrem Herzen zog sie alleine in den Kampf und als die Sonne schließlich über dem Meer erwachte, waren die schwarzen Klippen rot vor Ælfenblut.
      Mit seinem letzten Atemzug jedoch beschwor der vielgehörnte Ælfenkönig die endlosen Winde.
      „Lass uns nicht vergessen sein!“
      Die Winde, traurig über den Verlust seiner Gefolgsleute, riss Erineren brutal hinauf in den Himmel und verbannte sie in die Nacht.
      Von dort wacht sie noch heute über ihre Völker, zu denen sie niemals zurückkehren kann.
      "Asexuality
      I know what you think
      but it’s not celibacy
      You call me a liar
      For I have no desire
      But this is the way I was meant to be"
      ( youtube.com/watch?v=QBg3ufZJR4c)
    • Die Monduhr der Deimato

      An sich ist Zeitmessung für den Alltagsgebrauch recht simpel. Schon in frühesten Zeiten wurde der Stand der Sonne beobachtet und aufgezeichnet, so war bald klar, dass sich die Bahn und somit der Schatten eines Stabes jährlich wiederholt. Soweit, so gut, aber was macht man in der Nacht?
      Nachts sieht man die Sterne, die einem gut verraten, wann ungefähr man im Jahr ist - aber mehr auch nicht. Wenigstens meistens in der Nacht allerdings sieht man auch den Mond, so war der Gedanke nicht fern, danach die Zeit zu messen. Leider ist der Mond nicht hell genug, um einen Stab einen deutlichen Schatten werfen zu lassen.
      Die Monduhr der Deimato löst dieses Problem.
      Eine halbkreisförmig gebogene Stange ist an beiden Enden am Boden befestigt, kann sich aber bewegen. An der Stange ist ein Rohr angebracht, das der Stange entlang geschoben werden kann, aber immer in Richtung Zentrum zeigt. Man kann sich dann in dieses Gestell hineinbegeben, mit dem Rohr den Mond suchen und dann alle Bauteile mit Stellschrauben fixieren. Ein Faden zur Mitte macht dann die Messung mit der speziellen Hohlhalbkugel möglich: Ein Schlitz vom Äquator zum Pol ermöglicht, die Halbkugel über Faden und Zentrum zu stülpen, und eine Vielzahl waagerechter Schlitze, nicht ganz um die Halbkugel herum, ermöglicht, die Halbkugel in Position zu drehen, dass die darauf angezeichneten Himmelsrichtungen mit der Realität übereinstimmen. Dann können Uhrzeit und Datum einfach abgelesen werden.
      Natürlich ist der Aufwand beim Umgang mit der Deimatischen Monduhr vergleichsweise hoch, daher werden im Alltag einfacher zu bedienende Wasseruhren oder Pulsuhren verwendet. Die Monduhr bleibt aber ein Teil des Deimatischen Eheritus, daran führt kein Weg vorbei.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Der Mondkalender von Vai-Lju

      Der Planet Lacerta hat zwei Monde. In der dáthacanischen Sprache nennt man die beiden Diavesh und Glámid. Während Diavesh ein Felsenmond ist, der unserem irdischen Mond sehr ähnlich sieht, ist Glámid hingegen ein Eismond. Daher reflektiert er das Licht der Sonne viel stärker als Diavesh und leuchtet daher auch sehr viel heller am Nachthimmel. Allerdings ist Glámid auch kleiner und weiter von Lacerta entfernt als Diavesh. Entsprechend dauert ein Mondzyklus bei Glámid sehr viel länger als bei Diavesh. Dies alles nur als Kontext.

      Im kleinen Königreich Vai-Lju, sowie auch in den meisten umgebenden Ländern, herrscht ein sehr fest verwurzelter Aberglaube im Zusammenhang mit den beiden Monden. Der hell leuchtende Glámid wird mit Leben, Anfängen und Fleiß, aber auch mit Zorn und Hass, verbunden. Der große, dunklere Diavesh hingegen steht für Leblosigkeit, Ende und Faulheit/Gemütlichkeit, aber eben auch für Vergebung und Liebe.

      Aus den übereinandergelegten Zyklen der beiden Monde ergibt sich dann ein recht komplexer Kalender, der vorgibt, welche Arten von Aktivitäten jeweils erlaubt sind und welche nicht. Ausschlaggebend sind hierbei vor allem die jeweiligen Mondphasen. Wichtig ist aber auch, von welchem Mond gerade mehr am Himmel zu sehen ist.

      Grundsätzlich gilt: Ist von Glámid mehr zu sehen als von Diavesh, dann ist heute ein vollwertiger Arbeitstag. Es wird erwartet, dass man von früh bis spät seinem Beruf nachgeht. Außerdem ist dies die Zeit, um Fehden, Kriege und Wettkämpfe auszutragen. Ist hingegen von Diavesh mehr zu sehen als von Glámid, dann ist heute ein Ruhetag. „Ruhetag“ bedeutet in diesem Fall, dass nur entweder vormittags oder nachmittags gearbeitet wird. In dieser Zeit soll man sich außerdem besonders stark seiner Familie und seinen Freunden widmen.

      Gah! Zeit vorbei... :autsch: Es kommt noch mehr dazu, aber in der einen Stunde ging leider nicht mehr... ^^
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.
    • @Cyaral: Hmm, jetzt bin ich ein wenig neidisch. Astronomie ist eigentlich so gar nicht mein Thema, daher hab ich mich auch recht schwer getan bei dem Thema. Das ganze aber dann einfach in den Bereich der Mythologie zu überführen ist eine schöne Idee, und ich finde es auch schön atmosphärisch umgesetzt. :)

      @Veria: Ich glaub dir jetzt einfach mal, dass dieses Konstrukt funktioniert. :lach: Gibt es diese Monduhr denn länger als Wasser- und Pulsuhren? Nur so kann ich mir nämlich vorstellen, dass sie in den Bereich des Brauchtums übernommen wird, so komplex wie sie ist.^^ Und jetzt würde ich natürlich gerne Näheres über den Deimatischen Eheritus erfahren. ;D
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.
    • @Veria: Interessantes System, auch wenn die genaue Beschreibung mich etwas erschlagen hat :lol:

      @Trajan: Das ist sehr cool :thumbup: Wenn ein Glámidzyklus aber so lange dauert, bedeutet das dann, dass die Vai-Ljuer lange Zeit nur Arbeitstage haben und dann einige Zeit Ruhetage oder ist mein Gehirn grade einfach nur überfordert? :pfeif:

      @Mein Beitrag:

      Veria: Weiß ich tatsächlich (noch) nicht wirklich, aber die wahre Situation wird nicht so klar schwarz/weiß ( :lol: ) gewesen sein wie in der Sage dargestellt. Klar Gut oder Böse zugeordnet ist keine der Arten. Interessanterweise hat meine Idee für die "reale" Erineren Hörner, wird also eher halb Ælf(einziges Volk in dem Hörner vorkommen) halb Zwærg (Haut mit dem Muster einer Gesteinsart) gewesen sein oder ein Tripelmix. Dies spräche für eine längere Besatzungszeit :pfeif:
      "Asexuality
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    • @Cyaral Auch ich bestehe auf der aelfischen Sicht der Dinge :dozier: Bitte nachbasteln, wir haben Zeit ;)

      @Veria Das sprengt leider mein Vorstellungsvermögen. Kannst du uns eine Zeichnung machen? ;D

      @Trajan Ich stelle mir das jetzt eher als gesellschaftliche Konvention vor, korrekt? D.h. man muss nicht unbedingt gemäß Mondzyklus arbeiten, wird dann aber schief angeguckt. Wie steht es mit Lohn und Gehalt? Variieren die auch? Dann stelle ich mir sofort die Geizhälse der Großgrundbesitzer vor, die mit Fernrohr, Kalender und allem den exakten Lohn für die Tagelöhner bestimmen.
    • Cyaral schrieb:

      Wenn ein Glámidzyklus aber so lange dauert, bedeutet das dann, dass die Vai-Ljuer lange Zeit nur Arbeitstage haben und dann einige Zeit Ruhetage oder ist mein Gehirn grade einfach nur überfordert?
      Ja, das hast du ganz richtig verstanden. Ich hab noch vor, mir das alles genau auszurechnen, aber wenn ich mich nicht täusche, dürfte es dazu führen, dass es Phasen mit vielen Arbeitstagen und nur gelegentlichen Ruhetagen gibt, aber eben auch umgekehrt. Man kann sich also definitiv nicht darauf verlassen, dass nach fünf Arbeitstagen immer das rettende Wochenende kommt. ;D

      Saavedro schrieb:

      Ich stelle mir das jetzt eher als gesellschaftliche Konvention vor, korrekt? D.h. man muss nicht unbedingt gemäß Mondzyklus arbeiten, wird dann aber schief angeguckt. Wie steht es mit Lohn und Gehalt? Variieren die auch? Dann stelle ich mir sofort die Geizhälse der Großgrundbesitzer vor, die mit Fernrohr, Kalender und allem den exakten Lohn für die Tagelöhner bestimmen.
      Ja, ganz genau. Wobei man schon als sehr schlechter Arbeitgeber gilt, wenn man ohne guten Grund darauf besteht, dass die Angestellten an einem Ruhetag mehr als einen halben Tag arbeiten. Was Lohn und Gehalt betrifft, gibt es keine Vorschriften. Da muss man einfach hoffen, dass man einen großzügigen Arbeitgeber abbekommt. Hmm, ich weiß nicht, ob es den "Geizhälsen der Großgrundbesitzer" erlaubt sein soll, das selbst zu bestimmen. Vielleicht gibt es dafür staatlich beauftragte Astonome, die jeweils festlegen, ob es sich heute um einen Arbeitstag oder einen Ruhetag handelt. Muss ich mir noch überlegen... ^^
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.