[2019-02] Irgendwer ist auf der Insel wohl mal gescheitert

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    • [2019-02] Irgendwer ist auf der Insel wohl mal gescheitert

      Es ist 19:41 am Abend und ich hab ein bisschen Zeit. Also: Livebasteln!

      Scheitern.

      Scheitern ist ein sehr weiter Begriff, immerhin gibt es sehr viele Gelegenheiten, zu scheitern. Man kann dabei Scheitern, das Essen richtig zu würzen, oder dabei, den Thronerben aus dem Weg zu räumen. Zweiteres hat allerdings wohl mehr Relevanz. Aber gut, vielleicht kann man das ja verbinden. Vielleicht wollte jemand den Thronerben vergiften und hat falsch dosiert. Oder, noch schlimmer, irgendein Gewürz war unbekannterweise das Gegenmittel.
      Okay, der Thronerbe, der da vergiftet werden sollte, kann mal kein Marcoova sein. Einen Marcoova zu vergiften ist nämlich sehr schwer, Marcoova schmecken so gut wie alle Gifte raus.
      Vielleicht kann man den Giftgeschmack irgendwie übertünchen, zum Beispiel mit Würze ... ich glaub, da hab ich sogar irgendwo einen Präzedenzfall von einem stark gesüssten Getränk, in dem ein bestimmtes Gift richtig untergeht und nur mehr sehr schwer rauszuschmecken ist.

      Wenn der Thronerbe aber Marcoova ist, dann sind wir sehr stark geographisch eingeschränkt. Es gab viele viele Fürstenerben, aber Marcoova als Thronerben sind dünn gesät.
      Aber die Insulaner haben schon früher eifrig quer über die Insel geheiratet und so Kram, und wenn ein Dilnayatischer Kaiser mal eine Marcoova geheiratet hat, und der nächste Kaiser wieder, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch, dass es da einen Thronerben mit dem Zeichen der Marcoova gibt, dessen Nichtmarcoova-Eigenschaften auch nur mehr marginal sind. Vielleicht war auch gerade die alternative Linie der Kaiserfamilie der Meinung, dass ein Marcoova auf dem Thron jetzt mal gar nicht geht, und schon der Vater hatte eigentlich zu viele Punkte im Gesicht ... (aber wenigstens noch roten Flaum überall, Junior nicht mehr).

      Allemal wurde der aber wohl mal Kaiser, das Vergiften ist ja gescheitert.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • So, 21:25 und ich überleg mir wieder was.

      Wir brauchen eine Gelegenheit zum Vergiften. Es ist ja nicht so häufig, dass etwas entferntere Kaiserverwandte den Thronerben bewirten. Das muss also bei irgendeiner ziemlich grossen Fete gewesen sein, irgendwas staatlich wichtiges, oder etwas adelswichtiges.
      Hochzeit, Totenmahl, ... Totenmahl, da ist das Bewirten im Namen schon drin. Es muss also jemand aus der alternativen Kaiserlinie gestorben sein, und der Thronerbe war nah genug verwandt, um auch eingeladen zu werden.
      Andererseits ... lädt man den nicht eh immer ein? Das Totenmahl bedeutet ja, der Tote soll in der Nähe wiedergeboren werden - und in der Nähe des Thronerben ist aus adeliger Sicht definitiv empfehlenswert.
      Okay, er war also nah genug verwandt, um auch tatsächlich aufzukreuzen.

      *schnipp*

      Da brauch ich langsam einen Stammbaum.

      Kaiser A (Ditaya) oo Kaiserin A (Ditaya)
      |--Kaiser B (Ditaya) oo Kaisergemahlin B (Marcoova)
      | |-- Kaiser C (Marcoova) oo Kaisergemahlin C (Marcoova)
      | |-- Thronerbe D (Marcoova)
      |-- Kaiserbruder X (Ditaya) oo Adelige X (Ditaya)
      |-- Adeliger Y (Ditaya) oo Adelige Y (Ditaya)
      |-- Adeliger Z (Ditaya)

      Kaiserbruder X, Zs Grossvater und Ds Grossonkel, gibt altersbedingt den Löffel ab. D wird zum Totenmahl eingeladen und erscheint, weil er X sehr mochte. Z übernimmt die Organisation des Ausschanks und vergiftet Ds Getränk. "Leider" würzt er es zuwenig und D schmeckt das Gift heraus. D petzt bei seinem Papi, Kaiser C => Z gibt forciert den Löffel ab, D bleibt dem folgenden Totenmahl fern, wie fast jeder sonst auch.

      Sieht doch schon mal nach einem brauchbaren Gerüst aus.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Live-Slowbasteln aus dem Schwimmbad, das hat es auch noch nie gegeben.
      Es ist 11:21.

      Stellen wir uns mal die Frage, woher der Thronerbe wusste, wer da zu vergiften versucht. Immerhin stehen da auch Heerscharen an Bediensteten zur Auswahl.
      Gab es ein Vorspiel? Wurde mehr oder weniger öffentlich die Tauglichkeit des Thronerben diskutiert? Sind irgendwelche Adelshäuser offen gegen ihn? (Bestimmt. Da dürften Intrigen zum Tagesgeschäft gehört haben.)
      Ist seine Artangehörigkeit ein Vorwand? Vermutlich teilweise durchaus.
      Wenn die Feinde klar aufgestellt sind, dann weiss der Thronerbe schnell, wen er verdächtigen kann.

      Aber würde er dann zum Totenmahl kommen, wenn dort seine Feinde alles organisieren?
      Hach, schwierig.

      Ich glaube, da gibt es noch eine dritte Partei. Ein aufstrebendes Adelshaus, das aus irgendwelchen dynastischen Gründen auch auf den Thron spekuliert.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Ein Totenmahl findet ja anlassbedingt doch immer recht spontan statt. Das würde für mich bedeuten, dass das Attentat auf D nicht von langer Hand geplant wurde, sondern dass da einfach eine gute Gelegenheit spontan genutzt wurde. Das wiederum fände ich persönlich ein wenig uninteressant. Könnte es sein, dass X absichtlich um die Ecke gebracht wurde, um eine geeignete Gelegenheit zu schaffen?
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.
    • Trajan schrieb:

      Könnte es sein, dass X absichtlich um die Ecke gebracht wurde, um eine geeignete Gelegenheit zu schaffen?
      Uuhh, das ist spannend! Aber ist es nicht etwas aufwendig und gefährlich, den Kaiserbruder zu ermorden, um dann während des Totenmahls den Thronerben vergiften zu können, der vermutlich ohnehin vermutet, dass so eine Fete ein guter Anlass für eine Vergiftung ist? Wäre es dann nicht besser gewesen, einfach einen Bediensteten zu bestechen?

      Ich finde die Schlussfolgerung, dass das Attentat recht kurzfristig geplant wurde und dem ganzen vielleicht ein Flüchtigkeitsfehler anhaftet gar nicht so uninteressant. Wenn ein Adelshaus dem Königshaus offen feindlich gesinnt ist, wäre das ja für das aufstrebende Adelshaus tatsächlich die perfekte Gelegenheit zum Zuschlagen. Aber auch sehr riskant - vielleicht gab es im Vorfeld innerhalb des Adelshauses Differenzen, ob man die Gelegenheit nutzen sollte oder besser nicht?
      Der Schöpfer goss die Welt aus seinen Gedanken
      formte sie nach seinem Willen
      zierte sie nach seinem Wesen
      und sponn sich selbst ein in das Gewebe der Wirklichkeit
      um zu betrachten und zu gedenken
      und in Zeiten größter Not
      sein Kind zu erretten aus den Fängen des Zerfalls

      - Inschrift im Himmelsschrein von Akathi -