Speedbastelthread von Tö

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    Die WBO hat begonnen!
    Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und Spaß!

    Für alle, die noch keine so große Erfahrung mit der WBO haben: eine Anmeldung für kommende Disziplinen ist immer noch möglich. Also schnuppert ruhig mal rein.
    Das WBO-Orgatool findet ihr hier!

    • Jundurg schrieb:

      Vllt wächst so etwas wie Pilze an den Steilhängen... ein Nahrungsmittel aus einer Kategorie, das es nur in kn gibt?
      Joa möglich. Falls ich mal ne schöne Idee habe, aber ich bin was Flora angeht sehr unkreativ... also vielleicht keine Flora, hm.
      Dem Boden wachsen Schuppen, weil er sich an den Steilen Stellen schlecht rasieren kann. Vielleicht sowas. Mal sehen.

      Jundurg schrieb:

      Vielleicht gibt es eine Gruppe von Leuten, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die ausgemusterten Dinge zu würdigen, und die dann höchst vornehm mit alten hässlichen Pullovern herumlaufen?
      Nein, auf gar keinen Fall. Vielleicht sollte ich zur Sicherheit die berühmte Modepolyzei einführen. ^^


      Mir ist gerade aufgefallen, dass wenn das Theater bzw. pf Macht hat, müssen auch die Theaterkritiker*innen Macht haben.
      Ah, die Modepolyzei kann einfach eine Sondereinheit der größeren Kritikergilde sein. Machtstrukturen in kn, easy. ;D
    • Juhu endlich mach ich wieder mit! ^^

      Siebenundachtzigstes Speedbasteln: Universitäten

      Die Universität von kn, liebevoll "Kunni" genannt, ist eine Lehranstalt in der erwachsene (Un-)Menschen theoretische wie praktische Kurse besuchen können. Jede gewillte Person darf Kurse geben, jedoch machen sich nur wenige Privatpersonen die Mühe. Die meisten Kurse werden von Gildenmeistern gegeben, die ihre jüngeren Mitglieder unterrichten, also wie eine Art Berufsschule. Daher gibt es viele Theater-, Färbe-, Schneider- und Magiekurse, die insbesondere für die Ausbildung von Effekthexen sehr wichtig sind und ein hohes Maß an Praxis enthalten.

      Ich wurde ja schon gefragt wie Diebe wissen was sie guten Gewissens stehlen können, jetzt habe ich die Antwort: Der Kurs "Theorie des Diebesgutes - Moralische Entwendung physischer Güter". Tatsächlich beschäftigt die Diebesgilde einige Akademiker*innen an der Universität, die regelmäßig mit dem Gericht über die Ethik des Diebstahls diskutieren und dieses in den aller meisten Fällen überzeugen können. Ich frag mich ob es auch illegale Kurse gibt: "Improvisierte Waffen in Theorie und Praxis"?
      Die beliebtesten Kurse werden sicherlich Theater, Schneiderei und Sexualmagie sein, während zu den unbeliebtesten Kryopyristik, Metastudies und BWL zählen werden. ^^
      Ich bin gerade stark am überlegen die Zettelbürokratie rauszuwerfen und kn zu einer oralen, nicht literarischen Kultur zu machen. Also würde man vielleicht nur schreiben und lesen lernen, wenn man es in der Uni wählt. Etwas das Öckel absolut gemacht hat. Er ist ein großer Verfächter des geschriebenen Wortes und hat begonnen als Oberstudienrat auch Internatskindern lesen und schreiben beizubringen. Er lässt seine Schützlinge dann ewig lange Aufsätze über alles Mögliche schreiben und hat bis heute noch jeden einzelnen Aufsatz abgeheftet. Dank Öckel können die meisten kn'ler*innen Lesen und Schreiben, dafür ist Öckel jedoch in der gesamten Stadt DER verhasste Lehrer, mit dem unendlich langweiligen Fach, denn die Kultur ist bis heute hauptsächlich mündlich.

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    • Kunni. :autsch:

      Was ist denn Kryopyristik?
      Öckel-Backstory.^^ Hat Öckel denn Nachfolger*innen - leidenschaftliche Verfechter des Langweiligen Aufsatzes?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Kryopyristik hab ich mir aus den Fingern gesogen, aber jetzt muss ich was mit geforenem Feuer oder frierendem Feuer machen. ^^
      Es gibt bestimmt Öckelfans. Wie das immer so ist haben Lehrer ja auch gerne Mal Lieblinge und die sind sicher als professionelle Akademiker an die Universität gegangen oder sie sind weggegangen um in einer literarischen Kultur zu studieren. Jetzt wenn ich drüber nachdenke wäre es vielleicht interessant, wenn die belagernde Kultur eine literatische ist. Dann habe ich auch einen geringeren Bias gegenüber denen und ihrem Stadtteil, den ich bisher sträflich vernachlässigt habe.

      Zurück zu den Aufsätzen. Ich vermute in den Metastudies wird es auch viele langweige Essays geben, die haarklein Metaebenen diskutieren. Aber die meisten Schriften dort werden einfach seltsame Hypermetageschichten sein, mit denen sich die Intelektuellen gegenseitig zu übertrumpfen versuchen. Ich frag mich, ob andere Kunstformen wie das Theater inzwischen auch inspiration von Texten nehmen. Hm, vielleicht eine kleine Gruppe radikaler Literaten oder so, sprich Öckelfans. ^^
    • Ich habe vor ein paar Tagen zufällig gespeedbastelt. Ich habe mich mit einem Freund hingesetzt und wir haben beide was zu "Blumen" geschrieben und nach ca. einer Stunde mussten wir aufhören. Naja, das hier ist jedenfalls dabei rumgekommen:

      Blumen
      Du bist eine der Prinzessinnen von pf.
      Du wohnst in Grimmau zwischen einer der vielen Gassen. Selbst wenn die Sonne scheint bleibt Grimmau im Schatten der Kelchwand und der eigenen Türme, die Zaunpfähle aus dem Boden ragen. Hier lebst du.
      Du stehst auf, dehnst dich und gehst zu deinem Palast. Jonas, dein Berater erwartet dich schon, denn es ist seine Wohnung. Wie üblich trinkt ihr Tee und esst Frühstück. Ihr brecht auf zur Erzmine, wo ihr für die nächsten Stunden neues Rohmaterial für Häuser und Werkzeug schürft. Hier unten gibt es wenigstens Licht. Du siehst die den täglich anderen Schlund an und entscheidest wo du Hohlladungen anbringst, um ihn in eine neue Form zu bringen. Das Sprengen bereitet dir jeden Tag aufs Neue Freude. Es ist kein Knall, sondern einfach ein Schlag in den Boden. Ein kurzes Beben der Welt. Danach heißt es Schaufeln; Jonas und drei weitere helfen mit. Im Anschluss geht es wieder hoch. Ihr geht direkt zum Badehaus und lasst euch einweichen. Der Schmutz der Arbeit verschwindet und ihr schwimmt eine halbe Stunde. Heute hast du es eilig, auf dem Rückweg gehst du einen Umweg und pflückst Blumen, die du dir sogleich ins Haar flechtest. Jonas Frau empfängt dich, sie war schon in der Früh arbeiten. Du glaubst sie ist Bibliothekarin, doch sie ist Spionin für die Kaiserin und führt detaillierte Akten über dich und ihren Mann. Ihr versteht euch trotzdem gut und sie erwähnt nicht deine radikalsten Einstellungen in ihren Berichten; kleiner Freundschaftsdienst.
      Du ziehst dein Gewand an, rechtzeitig bevor der Rest deines Gefolges aufkreuzt. Jonas und seine Frau stehen schon in Uniform.
    • Zweiundneunzigstes Speedbasteln: Märchen

      Die drei Wünsche

      Es war einmal eine Fee, die sich im Wald verirrt hatte und nicht mehr ihren Stamm fand. Als es dunkel wurde und ihr Flöten in Verzweifung endete, sprach eine helle Stimme zu ihr. "Hab keine Angst kleine Fee, ich kenne den Wald genau." Erschrocken über die unsichtbare Stimme fragte die Feen: "Wo bist du? Ich kann dich nicht sehen." Die listige Stimme antwortete amüsiert: "Die Nacht ist dunkel, nur Eulen und Katzen können in ihr sehen. Ich werde dir den Weg zurück zu deinem Stamm weisen, wenn du mir drei Wünsche erfüllst." Die Fee so erpresst, willigte ein. "Nun gut, was wird dein erste Wunsch sein?" Promt antwortete die Stimme: "Ich wünsche mir ein liebliches Lied." Voller Zärtlichkeit begann die Fee die Nacht mit der uralten Melodie der Krischbäume und Seidenspinnen zu füllen. Ihr zauberhafter Gesang bewog sogar die selbstzentriertesten Steine zuzuhören.
      "Das Lied war gut. Der Wunsch ist erfüllt. Doch zwei Wünsche habe ich noch. Ich wünsche mir einen deiner Träume zu sehen." Die Fee schüttelte ihr Blätter bei diesem seltsamen Wunsch. "In Ordnung, doch ich werde schlafen müssen." "So schlafe. Ich wache über dich. Keine Eule oder Katze wird dich schnappen, heute Nacht." Ängstlich schlief die Fee zwischen den unbekannten Steinen und fremden Bäumen ein.
      Als die Fee erwachte, kündigten die ersten Strahlen ihre Mutter die Sonne an. Die Fee erfreute sich wieder sehen zu können, doch den Ursprung der Stimme sah sie nicht. Hatte sie den Wunsch nicht erfüllten können und war verlassen worden? Doch nein, kurz darauf erklang die Stimme ferner als zuvor. "Ein seltsamer Traum, meinst du nicht?" "Wieso zeigst du dich nicht, scheust du das Licht?" "Nein, im Gegenteil, die Sonne ist eine gute Freundin. Ich bewundere die Farben die sie zaubert. Doch nun erfüll mir meinen letzten Wunsch.
      Ich wünsche mir eine Welt ohne Gewalt." Die Fee war erstaunt. "Wer bist du? Du wirktest so gerissen, doch du hast ein gutes Herz." Die Stimme lachte nun direkt neben ihr: "Du siehst mich noch immer nicht? Erfüll den Wunsch." "Ich kann nicht, ich besitze diese Macht nicht." Die Fee fühlte etwas an ihren Blütenblättern und sah hoch. Aus dem Baum ragte eine grazile Hand, die die kleine Fee schnappte und fest in ihrne Fingern hielt. Die Chamäleone entstieg ihrem Versteck und änderte die Farbe zu einem tiefdunklen Blau. "Du hast dein Versprechen gebrochen kleine Fee." "Dämon! Kreatur der Brutalität! Monster des Mordes! Du könntest nicht leben in einer Welt ohne Gewalt. Du wusstest, dass ich den Wunsch nicht erfüllen kann." "Ganz recht. Gewalt trägt ihre Früchte, ich werde dich erinnern." Mit diesem Worten griff die Chamäleone in den Kelch der Fee und riss ihre traubenartiges Hirn heraus und aß die süße Frucht in einem Bissen. Der Körper der Fee sackte kurz zusammen, doch die Zombieinstinkte setzten gleich ein und los wanderte sie, wieder auf der Suche nach ihrem Stamm.


      Kurz zur Erklärung: Die genannte Fee ist natürlich eine meiner bekannten Feen, die auf einem WBT in Gemeinschaftsbasteln entstanden sind. Ein Detail an diesen Feen das immer unschön war, ist dass die Zombiefeen essenziell Zombievergewaltiger sind und dadurch für die sonstige Feenpopulation gefährlich werden. Der Spruch der Chamäleone kann also sehr wörtlich gelesen werden. Durch das Entfernen der Frucht/Gehirn wird die Fee wieder zum Zombie und versucht sich mit anderen Feen zu paaren, um wieder eine Frucht/Gehirn zu bekommen. Ursprünglich war es sogar so, dass die Feen ihre Blüten umfärben, damit die Zombiefeen sie nicht mehr als solche erkennen. Das hat mir schon damals ÜBERHAUPT nicht gefallen, denn das ist ja das Äquivalent zu: "Zieh dich anders an, wenn du nicht vergewaltigt werden willst."
      Eigentlich wollte ich mehr über die Chamäleone lernen, aber sie musste plotbedingt versteckt bleiben. Eine meiner Spielerinnen möchte eine Frau mit Chamäleonhaut (und Flammenhaar %-) ) spielen. Sie stellt sich eine seltene, vielleicht vom Aussterben bredohte, ninjaartige Spezies vor die Wäldern wohnt. Deshalb wollte ich mal eine mögliche Interpretation ausprobieren. Achja, die Chamäleone ist nicht nahezu unsichtbar, sondern Feenaugen sind ziemlich schlecht. ;D