[Keriaja] Magiesystem

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    • [Keriaja] Magiesystem

      Meine sarilische Meta-Welt Keriaja kam ja bisher noch ein bisschen zu kurz.
      Es handelt sich hierbei um eine wesentlich klassischere Fantasywelt als Silaris. Elfen und Zwerge gibt es aber trotzdem nicht. ;) Was dort genau alles kreucht und fleucht weiß ich noch nicht, aber ich habe mal ein paar Eckpunkte zum Magiesystem festgelegt.

      In Keriaja wird die Magie nicht in schwarz und weiß, sondern in rot und grün unterteilt. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die grüne Magie eher intuitiv betrieben wird. Zur Unterstützung kommen dabei Bestandteile von Pflanzen, Pilzen und Tieren zum Einsatz und unterrichtet wird sie wenn überhaupt von weisen Männern und Frauen an junge, magische begabte Menschen aus ihrem direkten Umfeld, vieles erfolgt aber auch über learning by doing und Initiationsriten, die fasten, bewusstseinserweiternde Substanzen und ähnliches beinhalten können.
      Die rote Magie ist dagegen stark institutionalisiert. Sie wird in Schulen und Akademien unterrichtet, besteht aus festgelegten in Büchern aufgeschriebenen Zauberformeln und wird erforscht. Hilfsmittel sind hierbei meist verschiedene natürliche und künstlich hergestellte Kristalle, aber auch Musikinstrumente verschiedenster Art und vermutlich noch mehr, was ich im Lauf der Zeit herausfinden werde.
      Die keriajanische Magie kann einiges bewirken, deswegen geht es schneller aufzulisten, was nicht geht.
      - Erschaffen von irgendetwas aus dem Nichts
      - Schaffen von Leben
      - Wiedererwecken von Toten
      - Heilung mancher Krankheiten/Verletzungen
      - Teleportieren
      - Effektives Wahrsagen
      - Zeitreisen
      In-world gelten die beiden Magieformen als völlig unterschiedlich und manchmal werden Praktizerende der "falschen" Form verfolgt, doch in Wirklichkeit handelt es sich nur um unterschiedliche Zugänge zu selben Magie der Welt.
      Einen expliziten Preis müssen die Magier nicht bezahlen, es gibt aber verschiedene magische Krankheiten, die teilweise sehr unangenehme Folgen haben können und durch falsche Magieanwendung, Angriffe, natürliche Ursachen und weiteres verursacht werden können.

      Daneben gibt es aber auch noch die "verbotenen Künste." Eine davon ist die Nekromantie, deren Nutzer sich untote Diener verschaffen und sich mit Dämonen einlassen, die andere ist die Alchimie, deren Nutzer verfluchte Gegenstände, widernatürliche Gifte und (Massenvernichtungs)waffen herstellen und dabei häufig dem Wahnsinn verfallen.

      Während die ersten drei Magievarianten auch aus silarischer Sicht völlig fantastisch sind, hat die Darstellung der Alchimisten in der Buchserie zu einigen Kontroversen geführt. Die Autorin versichert, dass sie den Begriff nicht gewählt hat, um auf reale Elementarmagie oder den arunischen Alchimistenzirkel anzuspielen, sondern dass sie von den elavischen Mythen und Horrorvorstellungen, die dort mit dem Begriff "Alchimist" assoziiert werden, inspiriert wurde und diese eben noch etwas extremer dargestellt hat. Genauso erklärt sie, dass sie den Begriff der "widernatürlichen Gifte" von den Dageyranern hat und für ihre Geschichte passend fand.

      Es gibt aber in Sarilien durchaus Stimmen, die ihr unterstellen damit gezielt eine in Sarilien teilweise verbreitete Elementarmagieskepsis zu stärken. Chemieministerin Brajana bezeichnete das Werk als eine "geschmacklose Mixtur aus Unmoral, Gewalt, abstrusen Märchen und sinnloser Angstmacherei, die für das sarilische Volk nicht hilfreich ist." Die Staatslenkerin sah jedoch keinen Grund das Buch zu verbieten.
      Ausnahmsweise teilen Vertreter des arunischen Alchimistenzirkels in diesem Punkt Brajanas Meinung und plädieren für ein Verbot des Buches oder zumindest für eine abweichende Übersetzung des Begriffs. Auch sie konnten sich damit jedoch nicht durchsetzen und die Keriaja-Serie erfreut sich sowohl in Sarilien als auch in Arunien großer Beliebtheit und wird als Beitrag zur Völkerverständigung gefeiert.
    • Yay, Magie!! :klatsch:
      Ich hab ne Menge kleine Fragen:
      Können grüne und rote Magie denn die gleichen Dinge bewirken?
      Werden rote und grüne Magier*innen unterschiedlich behandelt?
      Warum überhaupt rot und grün? Wie groß ist die magische Bevölkerung?
      Gibt es auch Magie die nicht von Magier*innen gewirkt wird?
      Was für Krankheiten sind unheilbar?

      Ich finds wie immer klasse wie schön du die silarische Politik mit deinen Metawelten verknüpfst. :D
    • Ich würde es so verstehen, dass jemand der gestorben ist, mittels Magie nicht wieder lebendig gemacht werden kann. Also dass der vorherige Status nicht wiederhergestellt werden kann. Sowas, was in anderen Welten und Systemen (zB DSA) ggf mal Götter tun können - das ist ja dann üblicherweise keine Nekromantie.

      Darauf deutet ja auch das "Diener" hin bei der Nekromantie, dass die Untoten irgendeiner neuen Schwäche unterworfen sind. Welche Nachteile haben die gegenüber Lebenden? Verfügen sie auch über besondere Eigenschaften und Fähigkeiten?
      nobody.
    • Tö. schrieb:

      Yay, Magie!! :klatsch:
      Ich hab ne Menge kleine Fragen:
      Können grüne und rote Magie denn die gleichen Dinge bewirken?
      Werden rote und grüne Magier*innen unterschiedlich behandelt?
      Warum überhaupt rot und grün? Wie groß ist die magische Bevölkerung?
      Gibt es auch Magie die nicht von Magier*innen gewirkt wird?
      Was für Krankheiten sind unheilbar?

      Ich finds wie immer klasse wie schön du die silarische Politik mit deinen Metawelten verknüpfst. :D
      Theoretisch können rote und grüne Magie größtenteils dasselbe bewirken, aber manches geht mit roter einfacher und anderes mit grüner.
      Unterschiedlich behandelt werden die Magier*innen tatsächlich, um das genauer zu beantworten, brauche ich aber erst mal noch die Details zu den einzelnen Kulturen. Bei manchen gilt jedenfalls die "grüne" als weibliche, natürliche oder "arme Leute-Magie" und die rote als "männliche", "kulturell höherstehende."
      Deswegen sind die Roten dort etwas oder auch deutlich angesehener, im zentralen Reich, wo die "Helden" zuhause sind, ist es aber umgekehrt, weil die "grüne" Methode traditionellen sarilischen Magievorstellung nachempunfen ist. Ausgewählt wurde "grün" wegen seiner Nähe zu Wald und Pflanzen und rot dann, weil es einen schöneren Kontrat dazu bietet als gelb oder blau. ;)
      Für die "verbotene" Magie muss man ursprünglich kein Magier sein, sondern kann das lernen, bzw. sich mit den entsprechenden Mächten einlassen. Ansonsten gibt es magische Gegenstände, die von allen genutzt werden können, hergestellt aber nur von Magiern. Wie verbreitet Magie jetzt genau ist, muss ich noch entscheiden, bei den Waldstämmen sind es so ein bis zwei pro (relativ kleiner) Dorfgemeinschaft.
      Die unheilbaren Krankheiten gehen hauptsächlich auf Flüche und magische Verletzungen zurück, wenn bei natürlichen Krankheiten und Verletzungen zu spät gehandelt wird, funktioniert die Heilmagie aber auch nicht mehr so zuverlässig.

      Eru schrieb:

      Ist die Nekromantie nicht keriajanisch oder funktioniert Untotsein ohne Totenerweckung?
      Die Nekromantie ist schon keriajanisch, aber wie @aeyol geschrieben hat: Die Betroffenen sind danach nicht mehr "richtig" lebendig. Körperliche Funktionen wie Nahrungsaufnahme und Sexualität funktionieren dann nicht mehr und sie sind unter der Kontrolle des Nekromanten (wobei sie sich dem glaube ich entziehen können.)