weltenbastler habitat (oder: so hausen die wbs)

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    • Was für eine komische Frage. Das Habitat ist das, was wir haben wollen, da, wo wir es haben wollen, und so, wie wir es haben wollen. Falls du Bilder oder eine extra Webseite suchst - die gibt es nicht.


      NOCH nicht. ;D

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 9 ist fertich.
    • Es ist quasi ein virtueller Ort, wo sich alle Weltenbastler versammeln, ein verrücktes Haus, das keinen physikalischen Gesetzen gehorcht, inmitten der Welten schwebend im All - und in dem jeder Weltenbastler ein eigenes kleines Reich hat, das er hier beschreiben kann - neben anderen Räumlichkeiten, die allgemein genutzt werden, wie die Küche, die sich anscheinend zum Treff- und Sammelpunkt schlechthin entwickelt hat ;D
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Wobei der Thread hier jetzt weniger als Mitschreibgeschichte gedacht ist, sondern für Vorstellungen der einzelnen Räume, Twist ;)
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • The Shadowden oder das Chaos in Person. (Soll ich besser sagen - im Ort? ;D)

      Wenn man reinkommt, befindet man sich... Moment. Wer hat etwas von Reinkommen gesagt? Man fällt hinein, denn der Eingang in die Schattenhöhle ist ein Loch im Boden, ein gähnender Abgrund, der alles und jeden zu verschlucken droht, der sich ihm nähert.
      Das Loch befindet sich im Waldboden, umgeben von einigen uralt aussehnden Bäumen. Wie die Bäume in die Habitat kommen, ist ein Rätsel. Sie waren einfach über Nacht erschienen... aus heiterem Himmel. Tritt man zu den Bäumen näher, sieht man ein grob gezimmertes Etwas, was wahrscheinlich ein Warnschild sein soll. Auf den Holzbrettern, aus denen hier und da Nägel ragen, steht in krakeliger Schrift mit roter Farbe geschrieben "Keep out! Guarded by dragons!". Auf dem Warnschild sind außerdem gehirnlose Sätze wie "Deira looks", "Don't touch", "Turn away" und ähnliches verteilt, ungeachtet der Reihenfolge und der Ausrichtung (manche stehen kopfüber da).
      Lässt man den Warnschild unbeachtet und geht weiter, fällt man, wie schon gesagt, in das Loch. Aber keine Angst - man fällt nicht tief - so .... 5-6 Meter? %-)

      Hat man den Sturz ungeschaden überstanden, steht man in einer düster aussehenden Höhle. Wurzel hängen von der Decke herab, an den Wänden schlingen sich Ranken empor, und von Zeit zu Zeit fallen irgendwelche Erdkrümel von der Decke herunter.
      Ein Gang führt von der Höhle weg, und wenn man ihm folgt, erkennt man, dass die Höhle eigentlich nur ein Täuschungsmanöver ist.
      Man befindet sich in einem nicht allzu großen Zimmer (der Schein trügt, wie immer, schamlos). Eine Ecke des Zimmers sieht sehr chaotisch aus - ein Holzregal steht an der Wand, brechend voll mit Papier, Pinseln, Farben, Stiften, und anderen Zeichenutensilien. Daneben ist ein riesiger Tisch, der mit Zeitung abgedeckt ist. Auf dem Tisch sind Stifte, Radiergummibrösel und Papierfetzen verteilt. Rechts vom Tisch ist noch ein Regal, der allerdings zum Großteil Papiere und Bücher beherbergt - Schriften, Texte, Bilder, Müll. Die Bücherrücken lassen an Fantasy-Bücher denken, was auch zutrifft - kein anderes Buch kommt in das Regal.
      An der Wand gegenüber ist ein Schlafplatz, zumindest sieht es danach aus. Es ist ein riesiger Haufen von Bettzeug, Kissen, Decken, und Dingen, die eigentlich nicht in ein Bett gehören - Nagelscheren, Haarbürsten, usw.
      In der Mitte des Zimmers steht ein riesiger Felsblock. Wegen häufiger Benutzung ist der Felsblock von Krallenspuren und Farbklecksen bedeckt. Berührt man ihn, stellt man fest, dass er warm ist - Dank der Heiligen Bodenheizung.
      Ausserdem sind im Zimmer viele verschiedene Gegenstände verteilt, und in den Ecken häufen sich Kleidungsgegenstände. Der Boden weist eindeutig Krallenspuren auf. Es bringt einen auf Gedanken - was für ein Wesen haust wohl in dem Chaos?..
    • Die Sesselkammer

      Betritt man Uzemers kleines Kämmerchen, fragt man sich unwillkürlich, wo Uzemer in diesem winzigen Raum überleben kann: Die Decke, in dezentem giftgrün gehalten, senkt sich bedrohlich wackelnd dem Boden entgegen, kaum mehr als 1,5 Meter trennen die beiden noch. Drei Wände und eine quitschgelbe Tür umarmen den Raum so eng, dass der Sessel, der in ihm trohnt, die gesamte Fläche ausmacht – zum Glück öffnet sich die Tür nach außen. Eine Lampe oder ein Fenster vermisst man in diesem Zimmer, dafür leuchtet die rechte Wand hellrot. Traut der Besucher sich endlich, den Raum zu betreten (das heißt, er setzt sich in den Sessel), geschieht etwas Wundersames – jedenfalls wenn die Tür geschlossen ist. Langsam dreht sich der Raum um seine Achse herum und zeigt eine kleine Tür in der Wand, die einst von der Sessellehne verdeckt worden war. Kriecht man durch sie hindurch, landet am auf der Wiese. Diese ist dank des Logikfehler in einem Gebiet ewigen Sonnenscheins, muss aber dennoch nie gegossen werden – Lang lebe der Logikfehler! Liegt (oder sitzt oder steht oder läuft) man auf diesem Ort des Lichts, tanzen einem oft wunderbare Stimmen und Gerüche in Ohren und Nase: Wer sich ein wenig umschaut, findet nicht selten sein Lieblingsbuch, seine Lieblings-CD (mit Spieler) und seine Leibspeise, sofern diese kein Milchreis ist…

      Betritt ein anderer Besucher die Sesselkammer, findet er den ersten Besucher selig träumend im Sessel liegen.

      Ich hoffe, ich darf mir meine Kammer einrichten, obwohl ich noch nicht soo lange hier bin…
    • RE: Die Sesselkammer

      Original von Uzemer
      Ich hoffe, ich darf mir meine Kammer einrichten, obwohl ich noch nicht soo lange hier bin…

      Aber natürlich :)
      Endlich wird mal wieder ein neues Zimmer bezogen, war ja schon länger nichts mehr los hier...
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    • Okay, hab ich s richtig verstanden (wenn nicht Thread löschen): Es geht darum wie man sich einen ort an dem sich alle WBs versammeln vorstellt? Hm:
      Eine grosse bunte und gläserne Villa, in der jeder WB sein eigenes 200qm2 Appartment hat. Zu der Villa gehört ein grosser und ruhiger Park mit See und einem kleinen Gehölz. Die Villa hat natürlich ein paar obligatorische Türmchen. Die Villa könnte man auch als Auswärtiges Amt für einfach alle Welten sehen.

      Aila!
    • Nein, knapp vorbeigeschossen ;)

      Es geht darum, daß jeder Bastler, der in DEM Weltenbastler-Habitat, das hier beschrieben wird (vom ersten Posting des Threads an), ein Zimmerchen (oder eine Wohnung, ein Gewölbe, eine kleinere Dimensionsverschiebung) haben will, dieses hier beschreiben kann. Wie sähe also dieses Zuhause von Tolqen im Weltenbastler-Habitat aus? Das soll hier beschrieben werden. Lies einfach mal im Thread quer, dann wirds schon hoffentlich klarer ;)

      Und wir werden uns hüten, den Thread zu löschen ;) Höchstens dein Posting, aber das kannst du im Prinzip auch selber, glaub ich. *g*
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    • Parsana ist auf ihre übliche Art und Weise (heimlich, still und leise, ohne jemanden zu informieren, aber rotzfrech) ebenfalls eingezogen, in einen uralten hohlen Baumstumpf, der im undurchdringlichen Gestrüpp eines großen Gartens im Zentrum des Habitats steht.
      Hat man sich (am besten mit Hilfe einer Machete) durch das Gestrüpp gekämpft, kommt man zunächst an einem Stahlschränkchen vorbei, an dem ein Pappschild mit der Aufschrift „Magie, Schusswaffen und Drogen (ausgenommen Koffein und Zucker) bitte hier zurücklassen“ mit Tesafilm befestigt ist. Wer dieser Anweisung nicht Folge leistet, wird ein paar Schritte weiter von dem weißen Geisterhund, der die Tür bewacht, vertrieben. Wer hingegen brav die quietschenden Türen des Schränkchens geöffnet und alles Unerlaubte dort eingeschlossen hat, wird vorbeigelassen.
      Die Tür zu Parsanas Behausung hängt reichlich windschief in den Angeln und hat die Angewohnheit, dem Eintretenden beinahe auf den Kopf zu fallen, wenn er versucht, sie wieder hinter sich zu schließen. Das dahinterliegende Zimmer ist klein, düster und riecht auf eine schwer zu definierende Weise nach Tier. Beleuchtet wird der Raum nur von einigen Kerzen, die in kitschigen und größtenteils nicht zur Jahreszeit passenden Windlichtern vor sich hin flackern.
      Leere Süßigkeitenverpackungen liegen überall herum – die Bewohnerin scheint eine Vorliebe für gefüllte Schokolade zu haben.
      Die Wand links neben der Tür wird halb verdeckt von stapelweise eng beschriebenen oder bemalten Blättern und Papierschnipseln sowie einem dicken Ordner mit der Aufschrift „Merianka“, der dort in einer Ecke Staub fängt. Staub ist überhaupt ein gutes Stichwort, denn geputzt worden ist hier bestimmt schon sehr lange nicht mehr.
      Von der Tür aus gesehen rechts wird die Wand von riesigen Postern dominiert, die allesamt Hunde zeigen, die auf den Besucher irgendwie gruselig wirken und ihn mit den Augen zu verfolgen scheinen: Ein unscheinbarer dunkelbrauner Mischling, ein Schäferhundmix mit riesigen Ohren, ein Zwergpinscher, ein apricotfarbener schlecht frisierter Pudel und ein hässlicher uralter Terriermix mit struppigem Fell. Darunter sind alle möglichen Sprüche an die Wand gekleistert, viele davon unlesbar oder nicht zu verstehen: „MJ“, „all the world will be your enemy…“, „Dark Tower“, „Go to hell“ usw.
      In dem Raum steht ein Bett und sonst nichts. Es gibt weder Tische noch Stühle, lediglich ein mit Lebensmitteln und Büchern überladenes Regal, das sich schon bedenklich durchbiegt.
      An der gegenüberliegenden Wand schließlich befinden sich eine riesige Kiste, die völlig sinnlos erscheinende Schnipsel und Gegenstände enthält sowie ein Aufzug mit einem „Benutzung auf eigene Gefahr“-Schild an der Tür. Dieser Aufzug lässt er sich nur mit einer speziellen Eintrittskarte öffnen, die man sich generell erstmal verdienen muss. Er kann zu den mindestens zehn verschiedenen Welten fahren, die Parsana irgendwann in ihrem Leben schon einmal besucht hat. In den oberen Stockwerken ist sie schon lange nicht mehr gewesen; vermutlich ist sie momentan mal wieder im ersten Obergeschoss verschwunden. Zumindest steht das auf der Anzeige oben über der Tür. Vielleicht ist der Aufzug aber auch nur mal wieder steckengeblieben.
      In dieser für Außenstehende eher tristen Umgebung wird sich der Besucher schnell langweilen, vielleicht noch einen Schokoriegel vom Regal klauen (einer mehr oder weniger fällt da eh nicht auf) und den Raum kopfschüttelnd wieder verlassen. Das Stahlschränkchen draußen kann er dann aufschließen und seine Sachen wieder mitnehmen, falls sie inzwischen nicht jemand gestohlen hat – das Schloss ist im Lauf der Jahre nämlich auch ziemlich nutzlos geworden.
      Mbwa ni hatari

      Zivilisation ist gefräßig
    • Ah ja, Danke; jetzt hab ichs endlich geschafft den Thread ein wenig durchzulesen *auf-den-silverster-zettel-fürs-abgewöhnen-von-schlechten-angewohnheiten-schreib: threads immer lesen bevor schreiben* ;)

      Hm, das Zuhause von Tolqen im vielfach gelobten und gerühmten WB Habitat (die Idee einer Anstalt in der alle WBs mehr oder weniger zusammen sind ist echt faszinierend): RUND. Ein rundes Zimmer mit zwei Stockwerken die durch eine wendeltreppe (Versteckt in einem kleinen Teich, kann nach belieben ausgefahren werden). Im unteren Stockwerk ist die Bibliothek mit allen nötigen Büchern und 3 Schreibtischen (unbedingt nötig!). In unmittelbarer Reichweite sollten Schränke zum Aufbewahren von Dokumenten, Siegeln, Füllern, Patronen und sonstigem Bürozeug sein. Auf der Tür sollte ein Schwan eingraviert sein, vielleicht irgendwo (am besten über dem Schreibtisch)ein kleines Schildchen mit der Aufschrift: Exilregierung von Arla im WB Habitat. Im zweiten Stockwerk ist das Bad und mein Schlafzimmer mit grossen Bett inklusive Hi-Fi Stereoanlage + CD Sammlung. Über dem 2. Stockwerk kann meinetwegen eine Kuppel sein. Irgendwo sollte ein kleiner Hausroboter stehen, der alle Dokumente (und deren sind sehr viele!) sorgsam verwaltet und irgendwo einordnet. Ach ja... ein paar Mülleimer, Fernseher und, wichtig! Kühlschrank (voll, versteht sich) dürfen nicht fehlen. Ach, und meinetwegen ein paar Pflanzen zum Bewerfen mit schlechten-Ideen Zettelchen und einfach rumstehen und verkümmern lassen.

      Aila!
      PS: fahrbarer, gut geplsteter Bürostuhl mit 10 PS fehlt oben noch. Mit Dosen- und Buchhalter. Und Fernbedienung. Und Greifarm.
    • Rins wohligwarme Höhle

      In einer Höhle im Garten des Habitats da lebt das Rin.
      Man muss schon richtig gut suchen um den Eingang zu finden, denn dieser liegt versteckt hinter einer dichten Efeu-Wand zu Füßen eines alten ehrwürdigen Baumes. Zur Weihnachtszeit ist der Baum dann aber über und über mit Lichterketten geschmückt, so dass man Rin dann am besten besuchen kann.

      Ist man am Efeugewüchs vorbei, geht es einige steinerne Treppen hinunter unter die Erde. Der Weg ist von leuchtenden Pilzen erhellt, und endet an einer großen hölzernen Tür, die mit Eisen beschlagen ist und keine Türklinke hat. Man muss schon mit dem dicken Türklopfer um Einlass bitten. Ha ha ha *fg*

      Wird man eingelassen, betritt man zunächst eine kleine Diele wo man Jacke und Schuhe ablegen kann und dafür dicke dicke gestrickte Socken und Hüttenschuhe bekommt. Dort gibt es auch eine Tür auf der ein Schild mit der Aufschrift "Reaktor Raum" angebracht. Hinter dieser Tür wird der gesamte Strom produziert, den Rin für die unzähligen Lichterketten und Lampen braucht, um ihre Höhle zu erhellen. Ebenso auch für die Fußbodenheizung, Pflanzenleuchten, Klimaanlage und diverse elektrische Geräte.

      Das Wohnzimmer ist nicht sehr groß und von Pflanzen überwuchert. Natürlich findet man allein da schon 10 Lichterketten und 8 Stand- und 4 Wandleuchten. Fernseher, Playstation und Hi-Fi-Anlage sind geschickt in Schränken versteckt, so dass man gar nicht ahnt, dass Rin sowas hat.

      Das Wichtigste an Rins Höhle ist das Arbeitszimmer. Es ist der größte Raum der Höhle und von Regalen, Schränken und Truhen vollgestellt, so dass man meinen Könnte es wäre ein Labyrinth. Viele Bücher sind dort zu finden, achtsam geordnet nach Thema. Viele kleine und große Gegenstände sind da zu finden: Lampen, Flöten, andere Musikinstrumente, Teekannen, Vasen, Wurzeln, Kästchen, Figürchen und und und...
      Man braucht wohl viele Tage um hier alles durchzustöbern. Nur gut, dass Rin hier auch mehrere Ruhe-Ecken eingerichtet hat, in denen man Platz nehmen kann und entspannen.
      In der japanischen Ecke kann man bei Lampignon-Schein einen Tee zu sich nehmen, in der Afrikanischen Ecke sich in einen großen Sessel fallen lassen und in Comics, Romanen und anderen Bücher schmöckern. Die hellste Ecke ist die Zeichenecke, die wohl auch die unordentlichste ist. Farben, Stifte und Pinsel fliegen durcheinander in einem Regal und auf dem Tisch, fertige Zeichnungen werden in einen großen dunklen Bauernschrank gesteckt.
      Dann gibt es dort noch eine sehr gemütliche Weltenbastel-Ecke, die von vielen Kerzen beleuchtet ist. Dort steht ein alter großer Sekretär, über dem eine alte Karte mit der Aufschrift "Roreaz" aufgehängt ist.
      Auch gibt es eine kleine Computer-Ecke. Die ist sehr wichtig, weil Rin so auch mal mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen kann ohne unnötig ihre Höhle verlassen zu müssen :) ja, Rin ist ein Ausgehmuffel und mosert nur in ihrer Höhle rum

      In diesem Arbeitsraum gibt es irgendwo eine geheime Tür, die zu einer kleinen Kammer führt, in der ein gemütliches Schlafzimmer führt. Aber da soll eben keiner unnötig rumschleichen.


      Es gibt noch eine kleine Küche, die aber selten und meist nur zu besonderen Anlässen (zb. Besuch) benutzt wird und sonst einfach nur Platz für die viele Verpackung des gelieferten Asia-Futters bietet. Nudeln, Reis und Sushi sind wohl die Hauptnahrung von Rin.
      *Cappuccino-süchtig*nachtaktiv*workaholic*
      >> RINPIX <<
    • Falayons Insel

      Wer schon einmal abseits der frequentierteren Bereiche des Weltenbastler-Habitats durch das schier endlose Gewirr der Gänge und Korridore gestreunt ist, der wird vielleicht - mit etwas Glück oder genauer Ortskenntnis - in eine kleine, runde und alles in allem recht unscheinbare Halle gelangt sein. Und vielleicht ist dieser Jemand einen Moment lang stehengeblieben und hat sich über die scheinbare Sinnlosigkeit dieser besagten Halle gewundert, die sich dazu erdreistet hatte, so plötzlich einen schnurgeraden und in seiner Linearität wohltuend logischen Gang zu unterbrechen. Weder mündete ein anderer Korridor in ihr Halleninneres, noch konnte sie irgendeinen anderen Grund vorweisen, der sie zu ihrer Existenz berechtigt hätte, wenn... ja, wenn nicht an einer Stelle diese seltsame Fußmatte mit einem schlichten "Willkommen" vor der Wand gelegen hätte. Sie schien auf den ersten Blick ebenso wenig einen bestimmten Zweck zu erfüllen, wie die Halle, in der sie herumlag, mal abgesehen davon, dass vor ihr an der Wand mit Kreide der Umriss einer runden Tür aufgezeichnet war.
      Die meisten zufällig vorbeikommenden Bastler werden wohl nach einem kurzen Moment der Irritation den Kopf schütteln und ihren Weg nach Werweißwohin? fortsetzen, doch vielleicht gelangt hin und wieder ein besonders gewitzter Zeitgenosse an diese Fußmatte, durchschaut den kleinen Trick und hebt sie lächelnd hoch. Darunter verbirgt sich nämlich eine hölzerne Bodenluke, durch die man Falayons Refugium betritt.

      Folgt man den Stufen hinab, findet man sich sogleich in einem geräumigen, diffus ausgeleuchteten Gang wieder, der an Boden, Seitenwänden und Decke mit dichtem Moos überwuchert ist. Besonders unkonventionelle Besucher (und das sind so ziemlich alle, denn wer hat schon jemals von einem Normalen gehört, der das WB-Habitat betreten hat?) werden es sich nicht nehmen lassen, ihre Schuhe auszuziehen und diesen Weg mit bloßen Füßen zu gehen, denn das Laufen auf dem weichen Pflanzenpolster ist überaus angenehm und tut weltmüden Füßen gut.
      Es dauert nicht lange, da verbreitert sich der Gang jäh und ehe man sich recht versieht, steht man inmitten eines üppigen Pflanzendickichts und schaut sich vergeblich nach irgendwelchen Wänden um. Zwischen riesigen, matt glänzenden Blättern und unzähligen weichen Farnwedeln, von denen einem ständig welche im Gesicht zu kitzeln scheinen, gilt es, den moosigen Pfad nicht aus den Augen zu verlieren. Hin und wieder schimmern bunte Blüten durch das grüne Blattwerk und laden den Besucher dazu ein, verwundert stehen zu bleiben, doch ganz wohl ist den meisten in dieser dampfenden Pflanzenwelt nicht und so sputen sich die Gäste auf ihrem Weg, stets begleitet von den vielfältigen Geräuschen einer nahezu unsichtbaren Tierwelt.
      Schließlich endet der Pfad und eröffnet nach all dem Pflanzengewirr und der feuchten und schwülen Enge einen unerwarteten Blick auf einen kleinen, nebelverhangenen See. Fast scheint es so, als würden die Pflanzen dem Besucher nur widerwillig Platz machen, wenn er auf das kiesige Ufer hinaustritt, und doch lassen sie sie ihn meistens gehen (sofern es erwünschter Besuch ist *g*). Der alte Kahn, der halb im Schilf verborgen liegt, ist meist recht schnell ausfindig gemacht, und so steht der Überfahrt zu Falayons kleiner Insel, die von ewigen Nebelschwaden verhüllt irgendwo in der Mitte des Sees liegt, nichts mehr im Wege, und manchmal gesellen sich sogar einige weiße Schwäne zu dem Boot und begleiten es ein Stückchen durch das dunkle und unergründliche Wasser.

      Die Insel

      Die kleine Insel, deren Silhouette sich schließlich aus dem Nebel schält, erhebt sich wie der sanft geschwungene Rücken eines schlummernden Walfisches aus dem stillen Gewässer und trägt auf ihrem Rücken einen Ring von alten, knorrigen Eichenbäumen und in dessen Mitte ein kreisrundes Haus mit runden Fenstern und einer blau lackierten Tür über einigen ausgetretenen Steinstufen. Der Grundriß dieses Hauses ist recht einfach gehalten: Ein kurzer, mit Garderobe, Schirmständer und Wandspiegel ausgestatteter Flur öffnet sich in einen zentralen und sehr großen, runden Wohnraum, von dem aus nach allen Seiten hin kleinere Räume abzweigen. In ihnen finden sich Gästezimmer (reichlich), Küche, Badezimmer, Vorratsraum (nicht zu klein bemessen), Weinkeller, Musikzimmer und der Torraum.
      Der zentrale Innenraum selbst ist - obwohl vollkommen fensterlos - lichtdurchflutet, da das Runddach über dem Raum aus Glas besteht und so bis in die Abenddämmerung für ausreichende Helligkeit sorgt. Ein angenehmer und von Falayons Freunden überaus geschätzter Nebeneffekt dieses Glasdaches ist es, dass man in klaren Nächten - von denen es in Falayons Refugium viele gibt - bequem aus den weich gepolsterten Korbsesseln des Zimmers heraus die funkelnden Sterne des Airannischen Nachthimmels beobachten kann. Wer sich nun darüber wundert, dass dort überhaupt Sterne zu sehen sind, fühle sich bitte dezent an den Logikfehler erinnert. ;)
      Dort, wo die Wände des zentralen Raums keine Türen zu den anderen Zimmern bergen, werden sie von hölzernen Regalen bedeckt (einige Gäste vermuten gar, es handele sich nur um ein einziges, rundherum reichendes Regal), die vollgepackt sind mit den verschiedensten Büchern. Da gibt es Ecken, wo einen die leuchtenden Buchrücken von unzähligen modernen Taschenbüchern anblinzeln, an anderen dagegen stehen edle, in feines Leder gebundene Wälzer oder bereits arg verblichene, ernst dreinblickende Klassiker. Für jeden Geschmack scheint etwas dabei zu sein und so mancher Gast verbringt die Zeit, in der der Gastgeber in der Küche hantiert, um Tee und Gebäck zu bereiten, damit, verzückt die Regale entlangzuwandern auf der Suche nach bekannten und unbekannten Schätzen.
      Weiter in der Mitte des großen Raumes - etwas abseits der gemütlichen Sitzecke - stehen die zentralen Dinge, die für Falayon von überlebenswichtiger Bedeutung sind: Ein großes, weiches Bett, ein Gitarrenständer samt liebevoll polierter Akkustikgitarre und ein geräumiger Schreibtisch, auf dem nicht nur sein Computer, sondern auch allerhand Bücherstapel, unzählige Zettel und sonstiger Krimskrams ihren Patz finden.

      Sorry, etwas lang geworden ;D
      "Aye, horsemen for companions,
      Before the merchants and the clerk
      Breathed on the world with timid breath.
      Sing on: somewhere at some new moon,
      We'll learn that sleeping is not death,
      Hearing the whole earth change its tune"
    • Das Gerbi braucht mal wieder ein neues Habitat :nick:

      Und zwar ist sie wieder mal eine Etage höher gezogen, nämlich vollends in den Dachboden hinein, von wo aus sie über eine Welndeltreppe nach wie vor ihre zwei alten Habitate erreichen kann, die sie auch an WBs ohne eigenes Habitat untervermietet :nick:
      Dieses Habitat hat endlich (endlich!) einen in den Boden eingelassenen Whirlpool (yeh!). Der Boden ist Holzvertäfelt ;D neben dem Whirlpool steht ein großer Fernseher, die Fernbedienung funktioniert..äh, Telepathisch. Und man empfängt auch nicht das deutsche Fernsehprogramm, sondern ausschließlich inspirierende Filme.
      In der Ecke neben dem Fernseher kann man dann zu den anderen Habitaten runtergehen. Will man jedoch andere Weltenbastler besuchen, nimmt man eine stylishe Stange in der anderen Ecke, an der man sich Feuerwehrtarzan-mäßig runterschwingen kann, durch den Flur durch, quasi.

      Wenn man neben dem Whirpool 2 Stufen hochgeht, steht man quasi in Gerbis Arbeitszimmer. Dort steht ein ganz schwerer, großer Holztisch (fast so groß wie der von Mr. Burns ;D )
      Dort wird gebastelt. Der wichtigste Gegenstand auf dem Tisch ist eine Sanduhr, die, wenn man sie umdreht, die Zeit einfrieren lässt. Außerhalb dieses Habitats. Das heißt, wenn man eigentlich noch schlafen will, aber aufstehen muss, oder wenn man gerne basteln will, aber für ne Arbeit lernen muss, dann ist diese Sanduhr einem behilflich.

      Ein paar Schritte vom Schreibtisch weg befindet sich ein nicht zu großes Fenster, und, ein wenig versteckt, ein schön großes Bett mit Nachttisch-Snack-Bar. Macht man den Nachttisch auf, kommen auf Wunsch ganz tolle Speisen oder Getränke herangebeamt. :P
      Deshalb hat Gerbi wieder zugenommen.

      Wenn ihr mal in Gerbis Habitat zu Besuch seid, wundert euch nicht, wenn 2 nackte Kerle (sündhaft sexy) im whirlpool sitzen - ihr seid dann richtig. ;D
    • Felicitas Raum der Stille und Einkehr

      Wer Felicitas in ihrem Habitat besuchen möchte, der wird an der Eingangstür gebeten in einen Kasten mit glibbernden, glasig-grünen Pflanzen zu greifen und eine davon zu essen. Ein Schild weißt darauf hin, daß die Wirkung der Pflanze nur eine Stunde anhält.

      Die Eingangstür wirkt ein wenig wässrig und es scheint dem Besucher, als ob darin merkwürdige Wesen schwimmen.

      Der Besucher, der sich traut, ißt also eine Pflanze und stellt fest, daß ihm augenblicklich Kiemen gewachsen sind. Er öffnet die Tür und betritt einen Strand. Felicitas Habitat liegt in den mittleren Etagen des WB. Der Raum ist dennoch recht groß und lang. Der Strand ist nur einige Meter breit, dann beginnt ein wogendes Meer, das den gesamten Raum einnimmt. Seufzend stürzt sich der Besucher in die Fluten und tatsächlich kann er unter Wasser atmen.

      Vorbei an sich wiegenden Wasserpflanzen, großen vasenartigen Schwämmen und etlichen Schwärmen tarmanelanischer Wasserlebewesen, erreicht der Besucher eine Höhle. Eine künstliche Lichtquelle läßt das Wasser hell und türkis erstrahlen. Betritt man die Höhle durch die niedrige Öffnung, so kommt man in einen runden Flur, von dem aus 4 Türen abzweigen. Die beiden Türen zur linken führen zum Schlafzimmer und zum Arbeitszimmer, die beiden Türen rechts führen in die Küche und den Raum für Besucher. Im Flur hängen keine Bilder an den Wänden, stattdessen kann man bei genauer Betrachtung eine Flut von kleinen, krabbelnden und kriechenden Lebewesen entdecken, die die Wände bevölkern und jedes Bild überflüssig machen. Fischartige Lebewesen schwimmen durch die Fensterlöcher ins Haus und wieder hinaus, es gibt eigentlich ständig etwas zu sehen. Der Flur ist erleuchtet durch ein großes Loch in der Decke.

      Der Besucher inspiziert das Schlafzimmer und wundert sich, daß dieser Raum einen solchen Namen trägt, fehlt doch ein Bett oder Kleiderschrank. Felicitas schläft in einer Kuhle aus Sand, Kleider sind hier im Wasser nicht nötig. Im Schlafzimmer sind einige Bilder aus einem hellen Metall an den Wänden. Merkwürdige Symbole und kantige Motive sind dort eingraviert. Über Felicitas Schlafkuhle befindet sich ein Loch in der Decke, durch das Felicitas ins weite Meer schauen kann.

      Der Besucher geht nun ins Arbeitszimmer, wo er Felicitas in ihrer weißen, beflügelten Gestalt antrifft. Man möchte Felicitas etwas fragen, aber stellt fest, daß die Stimmbänder unter Wasser nicht ganz arbeiten. Felicitas weißt auf eine Tafel und einen Schreiber. Der Besucher schreibt auf, wieso sie ausgerechnet unter Wasser leben muß. Felicitas schreibt zurück, weil es ein Ort absoluter Ruhe ist. Man kann nichts sagen, man kann nur still vor sich hin staunen. Und hier kann sie am besten an ihrer Welt arbeiten. Das Arbeitszimmer ist voll mit Tafeln und komischen Metallbildern, auf denen allerhand Symbole stehen und kantige Bilder abgebildet sind. Auf einem Tisch stehen zwei Computer und der Besucher fragt sich insgeheim, wie wohl ein Computer unter Wasser funktionieren kann. Aber an dieser Welt scheint so einiges magisch zu sein und so wundert er sich nicht. Ansonsten ist das Arbeitszimmer unmöbliert und an der Wand hängt nur ein Schwert. Fensterlöcher gibt es keine.

      Felicitas führt den Besucher noch in die Küche und das Besucherzimmer, die aber auch alle beide nicht durch ihren Reichtum an Möbeln auffallen. In der Küche gibt es ein paar Schüsseln auf dem Boden mit komischen Pflanzen, die der Besucher sich weigert zu essen. Außer zwei Löchern, die Licht in den Raum lassen, gibt es hier noch eine Art Kräutersammlung an der Wand. Im Besucherraum gibt es ein großer Loch in der Decke und vier Löcher in den Wänden, um Licht in den Raum zu bringen. Es gibt vier Stühle und einen Tisch und ein paar Tafeln in einem Regal. An den Wänden blinken unzählig viele kleine Punkte, wie Sterne am Himmel.

      Felicitas geleitet den Besucher wieder zur Tür, und mit einem merkwürdigen Eindruck im Kopf schwimmt dieser wieder zum Strand. Die Stunde ist um und die Kiemen verschwinden. Der Besucher tritt durch die wässrige Tür wieder auf den Flur der WB-Zentrale.
      Ein Keks, der unter einem Baum liegt, ist auch ein schattiges Plätzchen. :dozier:
    • Die Mara wohnt recht schlicht, aber pragmatisch, und ist dafür in einen mittelgroßen Raum im Süden des Gebäudes gezogen. Die Wand wurde größtenteils durch Fensterflächen ersetzt und in den hinteren Teilen, wo das Tageslicht doch nicht mehr reicht, baumeln spezielle UV-Lampen von der Decke.

      Die Karten an den Wänden sieht man nur, wenn man Farnwedel oder Palmblätter beiseite schiebt, denn auf einem runden Dutzend Stahltischen steht ein Blumentopf neben dem anderen, voll mit vertraut, aber nicht ganz bekannt wirkenden Pflanzen. Tiseth wächst da und wippt mit den fiedrigen Ähren, Stinkeierpflanzen verbreiten einen unangenehmen Geruch und kleine rote Blümchen wuchern aus ihrem Topf heraus. Nahe bei der Fensterfront wurde sogar ein Wasserbecken auf den Tisch gehievt und darin vermehrt sich eifrig eine leicht gelbliche Wasserlinse.

      Zuweilen sieht man zwischen den Pflanzen oder unter den Tischen kleine Tiere umherwandern. Schuldbewusst verdrückt sich ein seltsames Nagetier in eine dunkle Ecke, eine extrem fette Taube watschelt einem über die Füße und eine Horde erstaunlich großer Ameisen marschiert zielstrebig auf einer Linie zwischen einem Topf mit Sand und einem mit etwas wie gigantischem Springkraut hin und her.

      Und in einer der Ecken steht ein vollgeräumter Schreibtisch, eine Kleidung auswürgende Truhe und ein schmales Bett kann von der Wand heruntergeklappt werden. Wenn man vorher die Familie Briefhühner verscheucht hat.
      Iä Iä.
    • Dies hier entstand aus Langeweile und wurde inspiriert durch Damo. Ich hoffe ihr findet es zum schmunzeln und tragt mir den Missbrauch eurer Weltennamen nicht nach ;)
      Ja, es ist flach.


      Die Tür öffnete sich mit einem geräuschvollen nerrac, und ein kleiner Weltenbastler betrat das Habitat. Er lauschte in die zahlreichen Gänge und Flure und Flügel des Habitats hinein, und rief dann „Halloooo? Ist da annor?“
      Wenn er genau hinhörte, schien sich ja irgendjemand hier aufzuhalten, denn er hörte ein paar Geräusche, die er nicht wirklich zuordnen konnte. Neugierig schlurfte er durch den nächstbesten Flur.
      Aus der ersten Tür drang etwas, was wohl Musik sein sollte, aber eigentlich nur eine Abfolge von utz-utz-utz war. Als er sich gerade fragte welcher Bastler Techno hörte, ging eine andere Tür auf, und ein blonder Kopf rief „Wjasun hier.“
      „Azoth! Ich such euch schon!“ Und so folgte er dem Blondschopf in sein Zimmer.
      „Hast du hunger? Ich koche gerade.“
      „Natürlich, immer. Oh, lecker, kaláte Salate!“
      „Und es gibt noch das hier“, sagte sein Gastgeber, und deutete auf einen fast fertig zubereiteten Fisch. „Lapoi.“
      „Ähm, nein, das wäre lepoi... le poisson.“
      „Oh. Naja. Lange her. Ich hol trotzdem mal die Kamora und mach ein Bild.“
      Der kleine Weltenbastler setzte sich schon mal an den Tisch. „Sind diese Erbsen hier Esper?“
      „Ja“, kam es gedämpft.
      „Fein.“ Er lehnte sich über den Tisch, um an die Erbsen zu kommen, und schob ihn dabei aus Versehen mit einem mranlah weg. „Ups.“
      Sein Gastgeber kam zurück, und machte auf dem Weg zum Tisch erstmal die Eingangstür zu.
      „Sonst wollen alle mitessen. Wenn es nach Essen riecht werden sie echte Gaia.“
      Der kleine Weltenbastler stocherte in seinem Salat herum, und fand ein kleines Krabbentier.
      „Lekyan?“ fragte er, und hielt das Fundstück fragend hoch.
      „Ne, Sekyan.“
      „Ah, so.“
      Sie kauten vor sich hin, und wurden nur einmal dabei gestört. Der kleine Weltenbastler sah sich
      ungeduldig im Raum um.
      „Was ist?“
      „Da swyrtr eine männliche Fliege.“
      Der andere Weltenbastler nahm eine Zeitung in die Hand. „Elendar! Den schick ich ins Exil.“
      Als die Fliege erledigt war, aßen sie weiter.
      „Raishen Sie mir mal die Butter?“
      „Klar, aber du kannst mich auch duzen.“
      „Æýansmottír!“
      „Gesundheit!“
      „Danke. Die Pollen. Noch Nachtisch?“
      „Vor, ya!!“
      Anschließend freute sich der kleine Weltenbastler über eine kleine Führung durchs Habitat.
      Als sie bei seinem Arbeitsplatz vorbeikamen, legte der blonde Weltenbastler seine Kamora auf den Tisch, wo sie auch prompt-
      „Falranda“, kommentierte er das ganze, und sie gingen weiter.
      „Ich hab ja schon mal auf einer dieser Welten Urlaub gemacht“, erzählte der kleine Weltenbastler.
      „Ne, hadú nich.“
      „Doch, auf einer Welt gibt es an Bäumen Blätter, die schmecken wy karamell.“
      „Was du nicht sagst...“
      Und sie verschwanden in Richtung Dachboden.