weltenbastler habitat (oder: so hausen die wbs)

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    • weltenbastler habitat (oder: so hausen die wbs)

      so, nachdem wir ja in der weltenwexlergeschichte schon durch den gesamten wb-habitat gestürmt sind, wüsste ich doch gerne, wie dieser genau aussieht!
      es gibt wohl verschiedene zimmer für jeden wb, eine küche, einen bastlerraum, einen alptraumbereich und noch vieles mehr... wie wärs, wenn wir mal etwas am wb habitat bauen? die räume beschreiben und die gimmicks, dies da so gibt. :)

      um mal die äusseren umstände zusammenzufassen: der wb habitat scheint im leeren raum bzw im weltall zu schweben und von einem logikfehler umhüllt zu sein, der das eindringen von leere durch die fenster verhindert ;)

      so, nun schreibt mal schön, ich werde demnäxt auch mein zimmerchen beschreiben und dann sehen, was man mit den anderen zimmern anstellen kann :)
      achja: es wäre günstig, wenn jeder den raum den er beschreibt im betreff seines postings erwähnen könnte :)

      achja: an neulinge:
      Bin dafür, daß alle Bastler sich ein Zimmer einrichten können - also auch die ohne Homepage, die sich hier entweder schon lange oder aber sehr intensiv herumtreiben. Wer neu ist, darf sich sein Gästezimmer dekorieren und irgendwann dann in ein richtiges Zimmer umziehen. Unsere fleißigen Heinzelmännchen basteln konstant an neuen Räumen.
      *Gimli erhebt wütend die Faust: "Ich bin kein Heinzelmännchen! Und ich will zurück nach Mittelerde! Hilfe!"*

      ich bin auch sehr für dreams vorschlag ;)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Der Alptraumraum - von seiner Bewohnerin Dream gerne protzig als "Dimension des Schreckens" betitelt - liegt am hinteren Ende des Habitats. Naja, sofern das Habitat überhaupt so etwas wie Anfang und Ende hat. Wenn es ein Ende hätte, würde Dreams Schlaf- und Arbeitszimmer sicherlich dort liegen, damit sie ihre Ruhe hat.
      Den Namen hat das Zimmer von all den netten Gimmicks, die Dream dort angehäuft hat, um ungebetene Besucher fernzuhalten. Begrüßt wird man von einem schmiedeeisernen Tor, welches mit aggressiven Eisenspitzen bestückt ist. Einen Türklopfer findet man zwar, doch dieser ist extrem bissig. Schafft man es dennoch, das Alptraumzimmer zu betreten, so fällt man als erstes in einen bodenlosen Abgrund, und wenn man nicht eine der schleimigen, aufdringlichen Lianen erwischt, die am Rand wachsen, so hat man die nächste Ewigkeit damit zu tun, hinab zu fallen.
      Hat man sich erfolgreich an den penetranten Lianen hochgehangelt, steht man erstmal im Nebel und muß seinen Weg ertasten, wobei man natürlich prompt in zerbrochene Glasscherben faßt ...
      Kurz: wer nicht von Dream ausdrücklich in ihr Alptraumreich eingeladen wurde, findet niemals den Weg zu ihr. Man stirbt zwar nicht unbedingt, aber irgendwann hat man keine Lust mehr und kehrt um.
      Wer jedoch eingeladen wurde, der tritt durch das von selbst öffnende schmiedeeiserne Tor und findet sich in einer gemütlichen Zweizimmer-Wohnung mit großer Küche und blauem Badezimmer wieder. Die ganze Wohnung duftet nach Gebackenem und Dream wartet schon mit heißem Kakao und schnattert wild drauflos ...
    • Dämonische Rumpelkammer

      Irgendwo im untersten Bereich des Habitat, vielleicht sogar in der untersten Spitze - falls es eine hat - befindet sich Aeyolscaers Heimstätte. Es ist nicht direkt ein Raum, eher das, was übrigblieb, als die anderen Weltenbastler mit dem Einzug fertig waren und ihre Wohn- und Arbeitsräume eingerichtet hatten. Vielleicht war es auch schon immer da. Auf jeden Fall hatte niemand dort wohnen wollen, bevor Aeyolscaer erschien und es zu ihrem Reich erklärte. Etwas in diesem Bereich ist merkwürdig. Das Tor, das in die Gemächer des Dämons führt, ist riesengroß und lässt einen gigantischen Bewohner dahinter vermuten. Will man aber eintreten, stellt man schnell fest, dass das Tor sich nicht öffnen lässt. Während man also die seltsamen Schnitzereien in diesem scheinbar aus Knochen bestehenden schwarzen Tor betrachtet und einen Weg hinein sucht, passiert es nicht selten, dass der Wahnsinn den Geist des Betrachters erfasst. (die Darstellungen sind nicht für menschliche Seelen geeignet - da aber die wenigsten Weltenbastler Menschen sind, sind erst wenige dadurch zu Schaden gekommen, Namen sollen an dieser Stelle ungenannt bleiben).
      Aber es gibt einen Weg hinein. Eigentlich sogar zwei: Entweder mit Erniedrigung durch das kleine Teufelshühnchentörchen, das in das riesige Tor am unteren Ende eingelassen ist und nur auf Knien kriechend durchkrochen werden kann, oder eine Pforte im oberen Teil des großen Tores - die erreicht man allerdings nur, wenn man in der Lage ist, zu fliegen.

      Was dahinter liegt, ist ungewiss... nein, nicht ganz ungewiss, doch will ich morgen weiter davon berichten ;)
      nobody.
    • Leise gleitet eine weisse Schiebetür zur Seite und offenbart Maraseks Refugium. Sobald sie sich wieder schliesst, findet man sich in einem hellen Raum wieder. Die Beleuchtung ist diffus und scheint von den Wänden selbst auszugehen; wer möchte, kann aber noch zusätzliche Strahler einschalten. Das Licht lässt sich dämpfen, ja, aber Marasek mag es hell.
      Die weissen Wände werden durchbrochen durch Flächen glänzender Schwärze, die den kundigen Betrachter zweifellos an einen gewissen Monolithen erinnern werden.
      Nun da die Tür geschlossen ist, dringt kein Laut mehr von aussen herein; das leise Einrasten der Titanbolzen wird auch dafür sorgen, dass auch sonst niemand diesen Ort der Ruhe stören wird. Die Luft ist perfekt klimatisiert, wohlbefeuchtet und temperiert.
      Nun kann man ein wenig die Bonsais bewundern oder die Wasserfläche des kleinen, quadratischen Sees in einer Ecke des Raumes betrachten. Wer möchte, kann sich auch noch weiter in ein kleines Zelt zurück ziehen, um über die Welt nachzudenken, zu meditieren oder zu seinen/m höheren Wesen beten. Es ist auch möglich, eine kleine Harke zu nehmen und das quadratische Kiesbeet in der anderen Ecke zu bearbeiten. Oder man legt sich einfach auf eine Liege und entschlummert ein wenig.

      Wer sich noch weiter zurückziehen möchte, der nutze den "Uteronator". Berührt man sanft eine bestimmte Stelle der Wand, öffnet sich eine Geheimtür. Nun muss man durch einen gewundenen, ausgepolsterten Gang kriechen, bis man schliesslich in das "Allerheiligste" gelangt, eine kleine, mit Fellen und Decken ausgelegte Höhle. Hier kann man sich nun wirklich weitab der Welt einkuscheln.
    • Das Tor

      In einer schönen Kuppelhalle mit ornamentgeschmückten Wänden steht, was die Weltenbastler einfach nur Das Tor nennen: Ein Türrahmen in Form eines Spitzbogens aus leicht glitzerndem, weißem Stein, umwunden von steinernen Ranken. In diesem Rahmen befindet sich eine Tür aus dunklem, massivem Holz mit kunstvollen geschwärzten Metallbeschlägen. Nur befindet sich keine Mauer um die Tür herum - sie steht einfach nur so in der Halle.
      Es wäre jedoch falsch, zu glauben, dass sie nirgendwo hinführt!
      Nun, normalerweise ist sie verschloßen, aber wenn man klopft und Glück hat, so ist die Schlüsselwächterin gerade zuhause und öffnet. Dann kann man durch das Tor in einen netten Flur treten, der in ein gemütliches und grosses Zimmer führt. Hier befinden sich Kamin, Sessel und Sofa, ein grosses und bequemes Bett, ein Schrank voll Kutten und einige geschmackvolle Bilder an den Wänden. Die Farbe der Tapete scheint mit KeyKeeper Stimmung zu schwanken, in letzter Zeit ist sie aber oft aprikotfarben mit blauen Klecksen darauf, was sowohl dem Seher als auch Aeyolscaer (die man hier öfters antreffen kann) zu denken gibt.

      In letzter Zeit scheint sich jemand den Spass gemacht zu haben, ein "Hausmeister"-Schild an Das Tor geklebt zu haben, woraufhin KeyKeeper einen Klingenzug mit der Beschriftung "Bei Administrationsfragen hier klingeln" am Tor anbrachte. Zieht man daran, haut einem ein großer, weicher Stoffboxhandschuh geführt von einer Mechanik auf den Kopf. ;)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
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    • ICH BIN ZU DOOF EINEN TITEL EINZUGEBEN

      Irgendwo zwischen Sektion 221A und 222A liegt, den unergründlichen Gesetzen überabzählbarer Mengen folgend, Sektion 221B.

      Ein breiter, in unauffälligem Beige gehaltener Flur zieht sich pfeilgerade durch die Sektion. Still ist es hier. Die unterschwelligen, tiefen Vibrationen schwerer Maschinen und das allgegenwärtige Summen der Klimaanlagen unterstreichen die Stille noch. Leblos liegt der Gang im harten, schattenlosen Licht der Leuchtstoffröhren.

      Etwas nach der halben Länge des Gangs findet sich linker Hand eine normale, mit grauem Kunststoff überzogene Bürotür. "Abt. III: Inf. u. Gg.Pl.", verkündet das nüchterne Türschild.

      Dahinter liegen die Räume des Aedhitor.

      Zunächst betritt man einen schmalen, kurzen Flur mit einer Garderobe an einer und einem Spiegel an der anderen Wandseite. Daran schließt sich das private Arbeitszimmer des Aedhitor an.

      Ein mächtiger Sessel aus zernarbtem, altem Leder wuchtet vor einem gewaltigen Schreibtisch aus Holz, Stahl und Glas. Zwei Bildschirme, mehrere Telefone, Terminkalender, Tastaturen, Drucker, Notizblöcke, Stifte, Aschenbecher und Kaffeetassen lassen kaum mehr ein freies Fleckchen auf dem Tisch.

      Auf der rechten Seite des Schreibtischs -- vom Besucher aus links -- steht ein großes Regal, bis auf den letzten Winkel vorgestopft mit Büchern, Festplatten, Zeitschriften, DLT-Bändern, Ausdrucken, Kabeln und anderem Krimskram.

      Näher zum Besucher hin führt eine schwere Stahltür ab. "Serverraum. Zutritt nur für autorisiertes Personal" verkündet ein DIN9001-gerechtes Schild.

      Links hinter dem Besucher ist eine winzige Küche, die im Wesentlichen aus Kühl-Gefrierschrank, kombiniertem Mikrowellen-Umluftherd und einem Kaffeevollautomaten von Saeco besteht.

      Hinter dem Schreibtisch, in einem rahmenlosen Paspartout, hängt einer der vielen unverständlichen Sprüche, die der Aedhitor so liebt:

      "Gib mir den Mut, zu ändern, was ich ändern kann,
      Gib mir die Kraft, zu tragen, was ich nicht ändern kann,
      Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

      Auf der linken Schreibtischseite -- vom Besucher aus rechts -- führen zwei Türen weg.

      Die, die dem Eingang näher ist, ist mit "Besucher-WC" beschriftet, die andere mit "Privat".

      Hinter letzterer verbirgt sich die umfangreiche Bibliothek des Aedhitors sowie Bad und Toilette, eine vollständig ausgestattete Einbauküche, ein kleiner Wohnraum mit Couch und Sesseln und schließlich das Schlafzimmer.

      Die meisten Wesen, die die Räume des Aedhitor betreten, empfinden einen leisen Hauch amüsierter Melancholie. Darauf angesprochen antwortet der:

      "Unwissend suche ich Verständnis.
      Gedanken wie Rauch im Herbstwind.
      Weisheit ist Aufgabe."

      und überlässt freundlich und bestimmt den Fragenden seinen eigene Antworten.
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • ICH BIN ZU DOOF EINEN TITEL EINZUGEBEN

      Die Räume des Haschkekses zeichnet sich vor allem durch eins aus: Sie sind schalldicht.

      Das hat seine Gründe, denn der Haschkeks ist für gewisse Dinge berühmt, die Lärm machen: Das Habitat des Kekses besteht im Grunde aus drei Räumen und einem Bad. Der Hauptraum wird von einem Gegenstandsgefüge dominiert: Einem riesengroßen Schlagzeug (natürlich per Logikfehler auch im Handumdrehen in ein kleines Fusion-Set verwandelbar), dass der Haschkeks immer wieder gerne zum Beben bringt (wie er das als Keks macht, fragen sich einige, aber wer will das schon wissen...). Abgerundet wird der Raum durch etliches Aufnahmeequipment, Verstärker und ähnliches, die von den kläglichen Versuchen des Haschkekses zeugen, eine Weltenbastlerband zu gründen.

      In einem Nebenraum findet sich ein kleines, schmuckes Kino mit kuscheligen Kuschelsitzen, in denen sich der Haschkeks mit seinen WB-Freunden immer die neuesten Filme zum Lachen und Weinen anschaut. Überhaupt ist es in diesen Räumen selten leer, Gäste sind hier immer willkommen, so lange sie der Krach nicht stört - der übrigens auch oft nicht selbst produziert ist, sondern in Form von diversen anderen Bands aus angenehm mannshohen Lautsprechern schallt. Und für eine Sitzgruppe ist auch irgendwo gesorgt.

      Das Sanktum des Haschkekses besteht schließlich aus einem Arbeitswohnzimmer. Hier schläft er (auf einem schönen großen Bett), arbeitet er (an einem schönen großen Schreibtisch mit PC) und bestreitet den Rest seiner alleinsei-Zeit. Die Wände sind (abgesehen von den schönen großen doppelt verglasten (!) Fenstern) mit Bücherregalen oder Postern tapeziert, alles natürlich fein säuberlich nach Autor und Verlag geordnet...

      Überhaupt ist die Wohnung des Haschkekses für einen Weltenbastler erstaunlich ordentlich... genug Chaos zum wohlfühlen, aber auch wenig genug um nicht darin zu ersticken. ;)
    • Des Sehers Zimmer

      Neben den Gemächern der Schlüsselhüterin (na ja, Jerron vermutet es zumindest, denn es führt eine Tür in das geheime Administratorenbesprechungszimmer, in dem die beiden Oberweltenbastler regelmäßig über ihre Untergebenen lästern... äh beratschlagen :diablo:, und von dort aus führt wiederum eine Tür zu den Gemächern der Schlüsselhüterin, also muß Jerrons Wohnung ja irgendwo neben jenen Gemächern liegen, auch wenn die Definition der Schlüsselhüerin von "neben" etwas eigenwillig ist, da sie ja sowieso Türen zu allenmöglichen Räumen führen lassen kann) liegen die Räume des Sehers Jerron.
      Der Haschkeks fühlt sich hier besonders wohl, denn hier muß eigentlich andauernd dringend mal aufgeräumt werden. Leider kommt der Haschkeks so selten zum Durchwischen vorbei und außerdem würde er ja sowieso nur Jerrons mühsam eingerichtete Unordnung durcheinanderbringen!

      An den Wänden sind kilometerweise Kartenmaterialien der Welt Esper zu bewundern, ebenso wie etliche Studien der esperischen Fauna und Flora, vereinzelt finden sich auch Gemälde von Wesen aus anderen Welten, darunter auch diverse heimlich angefertigte Nacktportraits von Dilwan, die Dream bei Jerron in Auftrag gegeben hatte.
      Eine wichtige Tür in Jerrons Gemächern führt zum unendlichen Weinkeller der Weltenbastler, in dem Jerron Geschmacksproben verschiedenster Spirituosen aus allen möglichen Welten treuhänderisch aufbewahrt. Naürlich muß er von jeder Flasche erst mal eine Kostprobe zu sich nehmen. Das ist er seinem Amt als Kellermeister doch schuldig!

      Einen wichtigen Platz in seinen Räumen nimmt weiterhin sein Himmelbett ein, in dem tatsächlich diverse Himmel diverser Welten zu sehen sind und die Jerron gerne vor dem Einschlafen ausgiebig und träumerisch betrachtet.
      Sein Himmelbett ist breit und geräumig, denn schließlich weiß er ja nie, ob ihn nicht eine Vision ereilen wird, die ihn sich wild auf dem Bett hin und her wälzen läßt. Auf seinem Nachttisch steht ein kleines silbern eingerahmtes Foto, das nicht viel zeigt, außer schwarzer Dunkelheit, aus der zwei grüne Augen keck herausleuchten.

      Ein solch beschäftiger Mann wie der Seher hat natürlich kaum Zeit, sich um seine Garderobe zu kümmern, und so liegen in der ganzen Wohnung verstreut irgendwelche Kleidungsstücke herum, in einigen Schränken gibt es allerdings sogar saubere Kleidung. Jerron hat keine Ahnung, wie die da rein gelangt ist.
    • Terias Bibliothek

      Terias Raum ist eine ca. 3 km² große Bibliothek. Irgendwo dort zwischen Millionen von Büchern ist sie normalerweise zu finden. Wer etwas von ihr will, schickt am besten einen der Raben los, die sich im vorderen Teil der Bibliothek in einem eigens gepflanzten Baum häuslich eingerichtet haben. Sollte es etwas länger dauern, bis Teria auftaucht, liegt es möglicherweise daran, daß sie gerade im Swimmingpool herumschwamm, der irgendwo in diesen Räumlichkeiten versteckt ist.

      An einer der Wände hängt eine riesige Karte aller Kontinente von Araun. Diese Karte ist das Verbindungstor zu Terias Welt.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 9 ist fertich.
    • Squapjs Gartenhäuschen

      So jetzt hab ich mir das Gartenhäuschen gebunkert! ich denk gar nicht dran mir ein Gästezimmer einzurichten! Hab nämlich vor länger hier zu bleiben  ;D

      Weit ab von der Weltenbastlervilla, im Garten der besagten Villa, scheint durch das Fenster einer schiefgebauten Hütte, schummriges Licht. Der Kamin pafft kleine Rauchwölkchen in den klaren Sternenhimmel. Aus ihrem Inneren kommen leise Punkmelodien und vor ihr tummeln sich Igel, Hasen und Eichhörnchen um eine Futtergrippe.
      Mit einem leisen Quitschen geht die Tür auf, ein eigenartiger Geruch aus Vanille und Feuer steigt einem in die Nase. Auf dem Boden liegen Pinsel, Farben, Füller, Bleistifte, Blätter Bücher Zeitungen und der „Synapsien – Ordner“ verstreut herum. In der Ecke prasselt ein Feuer über dem eine Blechplatte gespannt ist, auf ihr prutzeln kleine Pfandkuchen vor sich hin. An den Wänden befindet sich eine Fahne mit einem brennenden Anarchie Zeichen. Ein „Kluhnischorch im BH“ -Poster, ein Plakat „Gib Tolkien keine Chance“ und ein Kalender 1999 und eine Pinnwand mit Ansichtskarten, Flyern, Adressen und Notizen. Außerdem werden alle Ecken mit einem Spinnenweben inklusive Hausherr geziert. Unter einem Fenster, das den Blick auf die Weltenbastlervilla freigibt, steht ein massiver Schreibtisch mit einem Computer und einem schweren Bücherstapel. Ungefähr in der Mitte des Raumes steht eine Couch mit zwei Sesseln um einen gemütlichen Holztisch, auf dem eine Teekanne und eine Duftkerze trohnen. Gegenüber des Fensters befindet sich ein Loch, etwa ein Meter Tief und mit einer Matratze, einer Decke und jede Menge Kissen ausgelegt, auf den Kissen liegt ein zerfledertes Buch „Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubärs“. Schaut man vom Bett auf die Decke sieht man durch eine Plexiglas Scheibe den Sternenhimmel (oder den bewölkten Himmel, bei schlechtem Wetter ).  In dem Kühlschrank , rechts neben dem “Loch“ befindet sich ein Glas Gewürzgurken, eine angefangene Tafel Schoki, eine Milchtüte, Eier, Marmelade Butter und eine Flasche Rum. (hmmmmm müsste auch mal noch mal aufgefüllt werden. Kein Hüpfer, Kein Batida, kein Jack Da…………………. Aber lassen wir das)

      Am Kleiderschrank lehnt ein Duddelsack und öffnet man ihn stürzen einem tausende CDs entgegen. Die eigentlichen Kleider liegen in  als ein großer unförmigen Haufen über dem Sessel. Überall  wuchert Unkraut und Efeu an den Möbeln hoch, da ich auf einen Boden inform von Holz oder  Teppisch verzichtet habe und lieber den genommen habe der sowieso schon da war, orginal mit Gras versteht sich.

      Noch fragen?
    • ICH BIN ZU DOOF EINEN TITEL EINZUGEBEN

      Wer den sachlichen, technisch kalten und aus uerfindlichen Gründen nach Krankenhaus riechenden Korridor zu Yerhos Refugium entlang geht und die Tür zu diesem öffnet, wird zweifelsohne überrascht sein ... Wie es sich für plötzliche Konfrontationen mit der Rustikalität gehört.

      Der Boden des Wohnbereiches ist mit Steinplatten ausgelegt, die nur unwesentlich dunkler sind als die mattbeige gekalkten Wände. Trennwände fehlen komplett, statt dessen teilen diverse Vorhänge den Wohnbereich ein. Einige sind geöffnet und gewähren Einblicke in die Wohnkultur dieses Weltenbastlers.

      Da wäre beispielsweise der Arbeitsbereich, der eine ganze Längsseite einnimmt. Regale säumen die Wand und enthalten Texte in unterschiedlichster Form, von Papyrusrollen über Mikrofilme bis hin zum Quantenspeicher sind alle Medien vertreten. In einer Ecke steht ein schlichter Schreibtisch und ein bequem aussehender Bürosessel irdischer Fabrikation, der bereits leicht durchgesessen ist.

      Ein anderes offenes Abteil zeigt diverse Trainingsgeräte, die belegen, daß Yerho zuweilen martialischer Kontaktsportarten fröhnt. Diverse im Sandsack steckende Messer lassen ahnen, daß es ihm dabei weniger auf Stilkonsistenz ankommt.

      Der Schlafbereich ist nicht einzusehen und geht im Grunde auch niemanden etwas an, der dort nichts zu schaffen hat. Auf jeden Fall ist er groß genug, um den Verdacht nahezulegen, daß der Weltenbastler einen unruhigen Schlaf hat, oder aber ... Wie gesagt, daß geht niemanden etwas an, der dort nichts zu schaffen hat.

      Obwohl ebenfalls stilecht mit Vorhängen verkleidet, entdeckt das kundige Auge bei näherer Betrachtung, daß es sehr wohl einen durch feste Wände abgetrennten Bereich gibt, bei dem es sich zweifellos um sanitäre Anlagen handelt. Etwas deplaziert wirkt das dort angebrachte, lackierte Holzschild mit der Aufschrift "Eine feste Burg ist unser Gott"; offenbar ein Geschenk, das einfach nirgendwo anders hingepaßt hatte.

      In einer Ecke neben der Tür stapeln sich mehrere Obstkisten, die offenbar kleine Snacks enthalten. Wie sich diese frisch halten, bleibt fraglich, denn das gesamte Refugium ist gut temperiert.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Der Dschungel unterm Dach

      Die Tür zu Gomecks Gemächern ist fast nie verschlossen und meistens nur angelehnt. Es kann passieren, daß zufällige Besucher, wenn sie nicht beim Betreten des Eingangsbereiches über diverse Ordner, Bücher oder Efeuranken stolpern, auf ihr vorsichtiges "Hallo?" eine Antwort aus Deckennähe bekommen, denn an den Wänden und Decken wuseln ständig einige domestizierte Wandergriffe, und häufig hangelt sich Gomeck van Klampeck an ihnen die bis zu 15m hohen Wände und Überhänge der Dachschrägen entlang.

      Der Boden ist häufig nicht sichtbar, weil allerhand Krimskrams, Zeitschriften, Blätterstapel, einige Trommeln und andere Percussion-Instrumente herumliegen. Vor allem wird das Zimmer aber bestimmt durch die Farbe Grün: überall stehen meterhohe Tontöpfe mit gewaltigen Blattpflanzen herum, Schlingpflanzen ranken sich die Wände empor, die an den freien Stellen mit Landkarten oder selbstgemalten Bildern bedeckt sind, und auf unzähligen Vorsprüngen und den Regalen (sofern sie neben den vielen Büchern noch Platz lassen) stehen kleine und große Blumen, Sukkulenten und anderes Grünzeug herum. Direkt neben der Eingangstür reckt ein Drachenfrucht-Baum seine fleischigen Blätter den großen Dachfenstern entgegen, die reichlich Sonnenlicht hereinlassen, und bietet dem Hungrigen seine pinken, dicken Früchte dar.

      Zwischen all dem Durcheinander findet man dann aber als Kontrast einen großen, modernen Fernseher mit Dolby-Surround-Anlage (die kleinen Satelliten-Boxen stehen meistens irgendwo in einem Yukka-Palmen-Topf o.ä.), lange, gut gefüllte CD-Regale, eine ausgesuchte HiFi-Anlage und auf dem überladenen Schreibtisch ein 25"-Flachbildschirm, der an langen, dünnen Stahlfäden von der Decke hängt, so daß der Platz auf dem großen Schreibtisch besser mit Papierkram zugemüllt werden kann. Oben auf den Blätterstapeln liegt dann noch irgendwo eine Funktastatur und eine Funkmaus (natürlich optisch und mit 12 programmierbaren Tasten und integriertem Mikrofon/Webcam). Diverses anderes Computer-Zubehör wie Scanner, Drucker oder Diascanner tummelt sich neben kleinen Gummifiguren von irgendwelchen obskuren Tierchen, die mehr oder weniger viel Staub angesetzt haben.
      Unter dem Tisch (der übrigens aus massiver Eiche ist) surren leise mehrere Big-Tower-Gehäuse, hübsch bemalt und verziert, was leider keiner sieht, weil sie eben unter dem Schreibtisch stehen...

      Sonst hängen noch überall in dem Durcheinander auch noch kleine bis große Raumschiffmodelle (natürlich selbstgebastelt) von der Decke oder stehen große Globen Mysterions und Nachbildungen des dortigen Planetensystems auf frei im Raum stehenden Säulen oder Podesten. Daß sich dort in der Regel auch schon reichlich Staub abgesetzt hat und auch die eine oder andere Spinne ihrer produktiven Aktivität nachgeht, sollte klar sein.

      Weiter hinten in dem großen Raum ist ein Bereich mit einem Gitter abgetrennt, dahinter breitet sich Sand und Erde über den Boden aus, und noch mehr Pflanzen vermitteln den Eindruck, daß dort direkt der Garten der Weltenbastler-Villa beginnt, bis man sich erinnert, daß man sich ja im Dachgeschoß befindet. Hierhin lädt Gomeck auch gerne Gäste ein; zu diesem Zweck stehen im Randbereich der spriesenden Natur einige Gartenstühle und -tische. Zwischen den Pflanzen erhascht man ab und an einen Blick auf irgendwelche seltsamen Tiere, und auch von oben, zwischen den Rankpflanzen, hört man Tiergeräusche. Gomeck verbringt in seinem kleinen Privat-Dschungel viel Zeit und studiert in aller Ruhe Mysterions Fauna (und lässt sich meist nicht mal von kleinen Explosionen oder Dämonengeschrei aus dem Flur irritieren, wenn das kleine Honigäffchenmännchen mit seiner Brautwerbung beginnt). Übrigens sind die Dimensionen seines Zimmers (es ist tatsächlich nur eines) bis jetzt noch nicht völlig geklärt, da bis jetzt jeder, der versucht hat, das Ende des Dschungels zu erreichen, irgendwann müde umkehrte.
      Dass Gomecks Zimmer allerdings, wenn man der Größen-Berrechnung die Flurmaße und die Abmessungen der daneben-, darunter- und darüberliegenden Zimmern zugrunde legt, ungefähr 12 auf 14 m groß und 3,50 m hoch ist, spielt dabei keine Rolle.

      Gomecks Schlafhöhle ist nicht einsehbar, denn sie befindet sich in 7m Höhe. Eine Leiter führt nach oben und eine Rutschstange nach unten, wobei Gomeck wahlweise, wenn er zu faul ist sich zu bewegen, auch den daneben befindlichen Fahrstuhl benutzt.
      Oben findet der fiktive Besucher (denn es muß jemand schon besonders nett/hübsch/beides sein, um dort einen Blick hineinwerfen zu dürfen) einen Haufen Decken, Kissen und Fellen vor, zwischen denen das eine oder andere jahrzehntealte Stofftier sein Dasein fristet. An der Wand, die aus rohen Holzplanken gezimmert ist, befindet sich ein zweites Computer-Terminal, das drahtlos mit dem Haupt-PC auf dem Schreibtisch verbunden ist.

      In hohen Schränken befinden sich Unmengen von Klamotten, die sich so mit der Zeit angesammelt haben, und von denen in der Regel nur 10% genutzt werden, weil der Rest entweder nicht mehr passt oder einfach schrecklich altmodisch geworden ist. Doch wegwerfen? Gott bewahre!

      An einer Wand steht eine kleine Tür, die in einen separaten Raum führt. Dieser ist klein, hat eine niedrige Decke, verwinkelte Gänge zwischen dicht gefüllte Bücherregale und ist direkt mit dem B-Raum verbunden, wodurch Gomeck jederzeit Zugriff auf sämtliche Bücher der momentanen, vergangenen und allen zukünftigen Realitäten hat (und damit auch auf die gewaltige Bibliotek Terias, wobei er da lieber über den Flur und zwei Stockwerke tiefer geht, da er dann auch ein bißchen mit den Raben spielen und ihnen unanständige Wörter beibringen kann).

      Da die meisten anderen Weltenbastler der sportlichen Ertüchtigung nicht so enthusiastisch frönen, können Besucher eine lange Bambus-Treppe erklimmen, die im Zickzack die Wand emporführt, anstatt der Haltekraft der neugierigen Wandergriffe zu vertrauen und sich an ihnen hochzuhangeln. Oben angekommen, kann man aus einem der Dachfenster hinaus auf eine weite Dachterasse treten, wo neben gemütlichen Liegestühlen, Beistelltischchen und immer ein bißchen Knabberzeug und eine gut gefüllte Minibar (die ihren Namen zu Unrecht hat) auch ein gigantisches Spiegel-Teleskop steht (neben einem dritten PC-Terminal, das per Funk.., na ihr wisst schon).

      Was ist noch erwähnenswert?

      Vielleicht die vielen verglasten Bilderrahmen, die im Eingangsbereich die Wände zieren, und in denen der Besucher erjagte Schapszahlen bewundern kann.

      Vielleicht aber auch die diversen Kameras, die Gomeck mitteilen, daß Besucher seiner Aufmerksamkeit bedürfen, wenn er gerade auf der Dachterasse eine Piña Colada oder einen alten Rotwein geniesst oder in irgendeinem Unterholz das Liebesleben der Elefantenameise studiert, während ein freches Nemp seinen ausgefranzten Pulli von hinten anknabbert.
      Manchmal nimmt er sich auch selbst eine der Kameras zur Hand und geht den restlichen Weltenbastlern auf den Geist, aber das hat ja eigentlich nichts mehr mit seinem Habitat zu tun ;)
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Rrhegars Refugium

      Um in das Refugium von Rrhegar Dshakuhn zu kommen, muss man für gewöhnlich schon etwas suchen, da es ziemlich abseits vom Schuss liegt. Am leichtesten gelangt man vom Eingangsbereich des Weltenbastler-Domizils dorthin, indem man von dort in die Abstellkammer geht, die Deckenverkleidung abnimmt und die Ausziehleiter hochklettert. Der Besucher erreicht dort eine schmale Wendeltreppe, die er bis nach ganz oben durchläuft. Oben angelangt, bleibt er entweder vor der meist verschlossenen Eingangstür stehen oder wird vom Lengroah sogleich hineingelassen. Erst bei genauerem Hinsehen offenbaren sich die Krallenspuren auf dem Namensschild an der Tür als ungewöhnliche Schriftzeichen.

      Eine Klingel gibt es nicht, denn möglicher Besuch kündigt sich sowieso bereits durch das laute Keuchen und Stampfen der Besucher an, während diese die enge Holztreppe hochkommen. Und welchen Sinn macht sonst ein Klingel, falls der Bewohner sowieso nicht da ist?

      Wie es der Zufall will, wohnt Rrhegar Dshakuhn Wand an Wand mit Gomeck von Klampeck. Neben einer direkt verlegten Telefonanlage und Netzwerkverbindung zwischen den Computersystemen der beiden gibt es seit kurzem auch einen provisorischen Durchbruch in der Wand, da der Weg über die enge Wendeltreppe beiden wegen der häufigen Treffen langsam zu unbequem wurde. Man gelangt dort von Rrhegars kleinem Flur direkt in den Dschungel unterm Dach, wo lediglich ein Drahtgitter verhindert, dass die verschiedensten seltsamen Lebewesen aus Gomecks Dschungel in Rrhegars Appartment abwandern.

      Rrhegar selber besitzt mehrere Räume in seinem Refugium, und trotz der Menge an Gegenständen in den Räumen wirken diese noch nicht vollständig eingerichtet, als ob der richtige Einzug in die Zimmer noch ansteht. Neben einem Haufen hoffnungslos veralteter, aber immer noch funktionstüchtiger Computer findet man halb vergraben unter einem riesigen Haufen CDs eine ebenso veraltete HiFi-Anlage. Von Zeit zu Zeit schallen seltsame, orchestrale Klänge aus den scheinbar überall im Refugium aufgestellten Lautsprechern und treiben moderne Zeitgenossen schleichend in den Wahnsinn.

      Überall im Refugium herrscht das Chaos - der Boden ist durch Bücher, Zeitschriften, Schmierzettel und verschiedene Gegenstände der Unterhaltungselektronik wie tragbare CD- und MP3-Player praktisch nicht sichtbar, aus den Kleiderschränken quillen Unmengen an teilweise ungebrauchten Kleidungsstücken heraus, und in den Bücherregalen sind die Bücher teilweise zwei- oder dreischichtig übereinander gestellt, um auch noch den letzten Platz zu nutzen. Die wenigen noch freien Wände sind mit Weltraumpostern oder seltsamen Landkarten vollgehängt. Lediglich in direkter Umgebung eines digitalen Klaviers ist penibel aufgeräumt - offensichtlich fliegen sonst beim ausschweifenden Spiel des Möchtegernvirtuosen zu viele Gegenstände durch die Gegend.

      Im Flur verdeckt ein dicker, runder Teppich auf dem Boden eine dort befindliche Luke. Sie führt per sorgfältig austariertem Logikfehler direkt in den Raum der Notenergiekontrolle dem Raumschiff "Sternentänzerin".
    • Der Bahnhof (West)

      Es ist am Rande des Habitats - wo kann man nicht genau sagen, da dieser Habitat wie bekannt kein 'Nord' kennt... es ist jedoch weit weg von den laermigen Ehestreit zwischen den Admins...
      Ein ganz normaler Holztur mit Messing scheint es zu sein. Nicht gross, nicht klein, aber irgendwie nicht so leicht zu oeffnen; fuer einigen bleibt er immer geschlossen. Wer jedoch durch geht, -nach klingeln oeffnet sich den Tuer mit leisen knarren und einem pneumatische PFFfffff- kommt in einem kleinen gemuetlichen Zimmer.
      Es befinden sich dort zwei Ohrensessel und einem Chaise-longue, ein kleinen Tisch, alles in dunkle farben und dunkeles Holz, und es gibt einige Tuere - einer scheint zu einem Bettnische zu fuehren. Fenster gibt es nicht, Licht kommt von der leise summende Gaslamp ueber den Tisch.
      Auf und unter dem Tisch liegen Zeitungen in fremde Sprachen, Buecher und Atlanten. Auf den Chaise-longue ist eine warme Wolldecke, obwohl es auch gemuetlich warm ist wegen den gruenen Kamin. Ein Barmoebel am andere Ende des Zimmers bietet reiche Auswahl an Getraenke, wie Vodka, Rum und Absinth aber auch mindestens 20 Arten Tee, die man mit dem immer dampfenden Samovar anfertigen kann.
      An die Waende nur Landschaftsgemaelde und Karten, viele, viele Karten.

      "Sie wuenschen?" fragt dann eine Stimme an Besucher. Besucher blickt auf, und sieht etwas, das gar nicht nach Weltenbastler aussieht. Und das stimmt auch, denn das ist nur den Butler. Besucher setzt sich bequaem in den Ohrensessel und laesst sich vom Butler erzaehlen was im Bahnhof zu finden ist.

      "Kaum einer ahnt, dass hinter dieser Raum der eigentlichen Habitat von Jack liegt: der Bahnhof. Der Bahnhof hat verschiedene Raeume, die vier Bahnsteige, und die Dampfwerkstatt."

      "Die vier Bahnsteige sind Tore nach anderen Welten, einfach der Zug abwarten, und dann einsteigen und neue Welten besuchen oder schoene Landschaften anschauen. Alle Zuege die hier halten, haben Dampflokomotive, und Luxus wagons, in dem man auch basteln kann - einigen sagen, die sehen manchmal aus wie Wohnwagen. Ach ja, Kinder die fragen nach Bahnsteig 9 3/4 werden erschossen."

      "Auf gleiche Ebene, hinter der glaesernen Fassade, befinden sich die Kioske, Imbisse, Platten-Laden, hier gleich im Bahnhof; alles was man wuenscht kann man dort kaufen. Man fragt sich, warum der Weltenbastler Habitat ueberhaupt eine Kueche hat."

      "Eine breite Treppe in Jugendstil fuehrt dann nach oben, zum VIP-Lounge, oder auch Wartezimmer. Hier koennen die Weltenbastler und Gaeste sich verweilen oder treffen. Es hat eine Terrasse, von der man ein wunderschoene Ausblick hat auf die Gleise, und wie die wie Achterbahner im Geisterhaus in die Dimensionen verschwinden. Die schoene Landschaft ist jedoch nicht mehr als ein Bild aus den Laterna Magica, eine Fata Morgana..."

      "An die andere Seite der Gleise sehen Sie dann im Sumpf die Dampfwerkstatt. Es ist das grosse, schwarze Gebaeude dort drueben - aber Achtung, dort drohen immer Explosionen."

      "Oben am Treppe, wo man wie in einem Kaleidoskop die farbenbunte Fassade sehen kann, ist auch der Tuer zur diesem Zimmer, und zur Jacks Weltenbastlerhalle. Das ist ein grosses Raum, voll im Chaos, mit Zeichentische, Hardware, lauten Musik. Es ist wirklich fuerchtbar, man kann nicht mal Boden oder Waende sehen... aber notwendig. Und verboten zu betreten."

      Zufrieden kann Besucher das Zimmer wieder verlassen. Ob es aber ganz stimmt, was den Butler erzaehlt hat, weiss ja keiner ausser Jack... :diablo:
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Maraseks Schwimmbad


      um mal die äusseren umstände zusammenzufassen: der wb habitat scheint im leeren raum bzw im weltall zu schweben und von einem logikfehler umhüllt zu sein, der das eindringen von leere durch die fenster verhindert ;)


      Wenn das so ist, gibt es noch einen Spezialraum von mir...
      Ein grosser, gefliester Raum, in dessen Mitte ein Schwimmbad eingelassen ist. Dieses geht jedoch über den Raum hinaus, in die Leere des Weltenbastler-Universums. Es ragt also als gläserner Kasten aus der Aussenwand, und man kann dort hinschwimmen und sich dem All näher fühlen, wohl wissend, dass nur einige cm Panzerglas zwischen dem warmen Wasser und einem grausigen, kalten Tod stehen.

      (hmm...evtl. könnte man noch einen Mechanismus bauen, um den Glaskasten einzuziehen und die Öffnung mit einem Stahlschott zu verschliessen, wenn das WB-Habitat mal angegriffen wird...)
    • Re: weltenbastler habitat (oder: so hausen die wbs

      Ich habe ein erstes Foto vom Innern des Habitats entdeckt!
      Die Weltenbastel-Maschine, die in der Mitte der allgemein zugänglichen Werkstatt steht!! (welche später näher beschrieben werden muß, unter Berücksichtigung der bereits genannten Details in der Weltenwexler-Geschichte)

      Zu sehen unter:
      http://oz.irtc.org/ftp/pub/stills/1996-10-31/new02k.jpg

      Interessant dazu der Beschreibungstext:
      http://oz.irtc.org/ftp/pub/stills/1996-10-31/new02k.txt

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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Re: weltenbastler habitat (oder: so hausen die wbs

      Gomeck, meinst du, wir könnten mal anfragen, ob wir die Weltenbaumaschinenbilder verwenden dürfen?

      Das Außenschwimmbad finde ich übrigens ultracool... ich glaube, es ist durch einen gläsernen Tunnel mit Terias Schwimmbecken verbunden, so daß man quasi quer durch das gesamte Habitat schnorcheln kann. Dabei wird, da wir ja im All sind, die Schwerkraft komplett außer Kraft gesetzt, so daß kein Wasserdruck in die falsche Richtung entsteht.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 9 ist fertich.
    • Re: weltenbastler habitat (oder: so hausen die wbs


      Gomeck, meinst du, wir könnten mal anfragen, ob wir die Bilder verwenden dürfen?

      In welchem Rahmen würdest du das denn verwenden wollen? Ich hab zwar immer wieder Bilder im Kopf, wie ich mir das Habitat grafisch ausmalen würde, aber es tatsächlich in 2D umzusetzen, würde ich mir nicht zutrauen... - das ist fast so heikel wie eine Verfilmung von HdR zu wagen ;D
      Ansonsten findet sich ja in dem Text-File eine Mail-Adresse des Künstlers.


      Das Außenschwimmbad finde ich übrigens ultracool... ich glaube, es ist durch einen gläsernen Tunnel mit Terias Schwimmbecken verbunden, so daß man quasi quer durch das gesamte Habitat schnorcheln kann. Dabei wird, da wir ja im All sind, die Schwerkraft komplett außer Kraft gesetzt, so daß kein Wasserdruck in die falsche Richtung entsteht.


      Wie meinst du das mit dem Wasserdruck?
      Aber was die Schnorchelei angeht: in einem Tümpel meines Dschungels unter dem Dach habe ich entdeckt, daß ich in drei Metern Tiefe direkt auf einen Seitenarm dieses Glaskanals stoße, und habe daraufhin einen Durchgang geschaffen (ich habe ja immer eine Taucherausrüstung zwischen meinen vielen Sachen rumfliegen).
      Seitdem tauche ich auch manchmal im Schwimmbecken auf (im wahrsten Sinne des Wortes, denn obwohl meine Behausung unter dem Dach und somit eigentlich über den anderen Gemächern liegt, muß ich erst einige Meter tief und dann eine kleine Strecke waagerecht tauchen, bevor ich auftauchen kann - und zwar räumlich UNTER der Wasseroberfläche meines Tümpels...; keine Ahnung wie das geht, ich tippe mal spontan auf ein kleines Magie-Leck in einer der kleinen Brodelküchen, die im Habitat verteilt liegen.).
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    • Re: weltenbastler habitat (oder: so hausen die wbs

      Hallo zusammen :)

      Gelegentlich ist auch der Aedithor -- sittsam mit einer Badehose bekleidet, jedoch ohne Kravatte -- in dem von Hadanite Marasek konstruierten Schwimmbad anzutreffen und genießt die kühle, klare Logik der Architektur, den Ausblick in die Unendlichkeit des Raums und das Wasser.

      cya ;)
      Martin "vi"
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • Ulays Instabiles Kabuff

      Für die meisten WB´s ein Rätsel oder schlichtweg uninterresant ist ein Phänomen namens "Ulays Instabiles Kabuff", kurz U. I. K.

      Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um eine Instabilität im ganz normalen Unlogikfeld des WB-Habitats: Ab und zu, absolut unregelmässig und unberechenbar, kommt es zu einem Flackern des Logikfehler-feldes und ein zusätzlicher Raum erscheint irgendwo im Habitat.
      Es ist ein Kabuff.
      Was das eigentlich sein soll, weiss ich nicht, aber es sieht einfach nach Kabuff aus.

      Wer das Glück (oder Pech.-Ansichtssache) hat, die hässliche, langweilige, braune Holztür zu sehen und sie dann auch noch rechtzeitig öffnen zu können, sieht Folgendes:

      Einen hohen Raum, der wohl mal eine Art Dachschräge hatte, in der sich in beträchtlicher Höhe (eben nur was für gute Kletterer oder grosse Humanoide) auch das einzige Fenster befindet.
      Das Licht, das hin und wieder von einer Sonne, einem Kometen oder einem Telefonanruf durchs Fenster geworfen wird, fällt auf einen langen Schreibtisch, bedeckt mit Büchern über Frühe Hochkulturen, Vorgeschichte, Jugendherbergen in ganz Europa, Computerspiele, Kunst &KunstGeschichte, Comics, Mittelerde, fremdartige Fantasiewelten etc....
      Ausserdem verstecken sich darauf noch:
      - Block,Stifte, Pinsel, usw. (zum Malen&Zeichnen?)
      - Skalpelle zum Basteln (oder doch für ein besser nicht weiter zu beschreibendes Laster eines Ex-Krankenhaus-Zivis),
      - Marzipanbrot!!!!!!!!!! Niederegger Marzipan in Zartbitterschokolade!!!! Natürlich mit einem Schoko-Schneide-Skalpell !!
      - Skizzen, Schmierzettel und so...

      Wenn man seinen Blick von diesem unappetitlichem Haufen UND DEM MARZIPAN abwenden konnte.... JA! Mindestens 200g des besten Marzipans auf Erden/Sol 3... abwenden konnte...
      sieht man an der linken Wand aufgereiht:
      - Kleidung, Kleiderständer mit Winterjacken, Sommerjacken, Herbst-Bademantel, Reisezeugs, Schutzanzüge
      - Ein Gebilde, das wohl mal ein Bücherregal war, ebenfalls mit Comics, Atlanten, Zeitschriften, Tabulaturen, Regelbüchern zu Psychopathen- & Kriegsspielen (OK, Psychopaten halt) und dergleichen vollgestopft
      - 3 bequeme Sofa-Dinger. Die Beschreibung bricht hier ab. Egal WAS für Sofa-"Dinger" es sind. Sie sind sowieso immer mit Kleidung, Trommeln, Gitarren, Tüten, Kissen und CD´s überhäuft
      - Stereoanlage, Computer, schöne Boxen. Die Boxen erfüllen den Raum (und alle angrenzenden...) mal mit etwas traurig-schönen Frauenstimmen, unterlegt mit weichen Bässen, mal mit Hippie-"LangzozelteBombenleger!"-Musik, Elektronischen Klängen oder einfach mit Brüll-Gitarren-Schlagzeug-gut-Musik.

      ...

      Der Rest des Kabuffs ist genauso langweilig, aber wenigstens ausgehängt mit bunten Mallappen, vanGoghs "Sternennacht", Turner, Kandinsky, Jugendstilbildern, S/W-Fotos und Zeichnungen.

      Jetzt ist es aber oft nicht so toll, dieses Kabuff. Deshalb ist sein Besitzer meistens mit Rucksack, Zeichenzeug, Gitarre oder kopflos (und bei Bedarf mit Raumanzug) in der Welt unterwegs, die er beim Öffnen seiner Tür vorfindet. Sei es das Weltenbastlerhabitat, eine von uralten Dämonen dominierte Wohnung, Deutschland, USA oder Traumlandschaften.
      Danke für die Aufmerksamkeit....die Verbindung zum Unlogikfeld flackert schon wieder... wohin es mein U.I.K. wohl verschlägt???
      (Tip: Traumlandschaften oder München)