[Kaláte] Kleinkram, Diverses und Livebasteln

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • [Kaláte] Kleinkram, Diverses und Livebasteln

      So, ich eröffne mal ein paar kleine Baustellen. Hier erstmal: Arbeitsrecht in der ISV. Hinweis: ISV ist ziemlich utopisch.

      Der erste wichtige Punkt bezüglich Arbeit in der ISV ist, dass man nicht Arbeit sucht, sondern Firmen suchen Mitarbeiter. Es gibt mehr offene Stellen als Arbeitslose, damit fallen so unfeine Dinge wie Lohndumping und dergleichen Kram schonmal weg. Leute haben üblicherweise auch überhaupt keine Angst davor, gefeuert zu werden, was natürlich vorkommt, aber nicht das wirtschaftliche Aus bedeutet, weil man leicht eine andere Arbeit findet.
      Es ist recht häufig, dass ein Arbeitsverhältnis für ein Jahr oder so auf Eis gelegt wird, weil der Mitarbeiter derweil was anderes machen will. Sei es einen Film, eine Serie, ein Haus, eine Ausbildung oder ein Baby. Für nichts davon kriegt der Mitarbeiter vom Arbeitgeber irgendein Geld, man kriegt aber vom Staat was. Wohngeld kriegt man generell, wenn man nix verdient (gedeckelt, damit man damit keine Luxusvilla zahlt), Eltern kriegen ein Elterngehalt, und als Künstler kriegt man eventuell was aus dem regionalen Kunstfond. Ausbildung ist auch bezuschusst, da weiss ich aber noch nicht genau, wie.

      Es hat einen Grund, dass da noch kein Wort zu Versicherungen drin ist. Der Arbeitgeber zahlt die nämlich grundsätzlich nicht. Es ist auch im Grunde eher eine Steuer, weil die eine Versicherungsgesellschaft zu 100% dem Staat gehört.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Letztens hab ich mich gefragt, ob die eigentlich Links- oder Rechtsverkehr haben. Antwort: Das ist verschieden. Meines Wissens hat kein interplanetarer Staat das einheitlich und auch auf den meisten Planeten gibt es beides. Auf Anteia ist Rechtsverkehr häufiger, auf Saivan Linksverkehr. Gerade auf Saivan hat sich gerade die Hauptstadt Lyn aber (durch ihre Eigenschaft als genauso geplante Planstadt) dadurch hervorgetan, keine vorrangige Richtung zu haben. Lyn hat tatsächlich ausschliesslich Einbahnen.

      Also. Das sieht in etwa so aus, dass es "Speichen" (die nicht ganz bis ins Zentrum führen) und "Ringe" gibt. Wenn zwei Strassen sich kreuzen ist der Vorrang wie folgt: Stadtauswärts - Uhrzeigersinn - Gegenuhrzeigersinn - Stadteinwärts. Die wichtigsten Strassen allerdings kreuzen gar nix, da gibt es Auf- und Abfahrten.
      Die wichtigsten Strassen sind die beiden Teile einer Art Ringautobahn. Die beiden Ringe tauschen an sechs Stellen ihre Position, sie sehen also ein bisschen wie eine Schraube aus. An diesen Stellen sind auch Ab-/Auffahrten, um die Richtung zu wechseln - von einer dieser Strassen aus betrachtet sind diese immer abwechselnd links und rechts. Die Speichen führen abwechselnd stadtein- und -auswärts. Ich weiss aber noch nicht, wie viele Speichen es gibt und wie genau die mit den Ringen verbunden sind.
      Es gibt auch ein Verkehrsleitsystem, das die Einfahrt in überlastete Speichen und Ringe von Stadtauswärts oder von anderen Speichen und Ringen sperrt. Von normalen Strassen kann man immer rauf. Es gibt keine stadteinwärts führende normale Strassen, nur Speichen und direkte Einfahrten in die äussersten Ringe.
      Nicht wenig Stadtfläche, speziell im Stadtkern, ist übrigens Fussgängerzone.

      Allgemein ist das Verkehrskonzept also: Fussgänger sollen es einfach haben, innerstädtische Fahrten auch, die Zufahrt von aussen ist reguliert und bei Stau gesperrt. Man kommt aus der Stadt leichter raus als man rein kommt. Die Öffis, im Wesentlichen eine unglaubliche U-Bahn, aber auch einige Hochbahnen und eine Handvoll Strassenbahnen, sind wirklich super. Die U-Bahn wurde übrigens als allererstes gebaut, da konnte man noch ungeniert das ganze Stadtgebiet umgraben, ohne irgendwen zu stören.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Veria schrieb:

      Gerade auf Saivan hat sich gerade die Hauptstadt Lyn aber (durch ihre Eigenschaft als genauso geplante Planstadt) dadurch hervorgetan, keine vorrangige Richtung zu haben. Lyn hat tatsächlich ausschliesslich Einbahnen.
      Wie ist das mit mehrspurigen Straßen - gibt es da zwischen den Spuren eine bestimmte Hierarchie?

      Irgendwie fehlt mir das nötige räumliche Vorstellungsvermögen für einiges, aber es ist echt cool, mal Straßenverkehr gebastelt zu sehen. :thumbup:

      Veria schrieb:

      Stadtauswärts - Uhrzeigersinn - Gegenuhrzeigersinn - Stadteinwärts.
      Mmm... also wenn ich von der Stadtmitte aus auf eine 4er-Kreuzung schaue, dann ist der Vorrang vorne->links->rechts->hinten? Irgendwie kann ich mir das in der Praxis grad nicht so recht vorstellen. ... moment, du hast von Einbahnen geschrieben. D.h. es sind zwei Einbahnen, die sich kreuzen.

      Wenn dann also von hinten und von links Autos kommen, müssen die von links kommenden sozusagen mal abwarten, bis alle, die aus der Stadt hinauswollen, durchgefahren sind?

      (Ich hab meinen Führerschein ja verloren gehen lassen... also was Straßenverkehr angeht, kenn ich mich nicht besonders gut aus, vllt ergeben manche Fragen gar nicht so viel Sinn.^^)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Hierarchie bei mehrspurigen ... also sowas wie Rechtsfahrgebot oder so? Wüsste ich jetzt nicht. In Lyn gilt sowieso überall die Richtgeschwindigkeit, da sollte man auch nicht nennenswert drunter gehen, ausser, das Wetter verlangt es (bzw. dann ist eh die Richtgeschwindigkeit niedriger). Also, die Richtgeschwindigkeit auf Ringen und Speichen ist natürlich höher als auf den normalen Strassen.
      Dazu kommt natürlich, dass die meisten Fahrzeuge fast völlig autonom fahren und mit den Fahrzeugen in der Nähe ihren unmittelbaren Plan besprechen, damit nix rummst. Sonderbremsungen gibt es aber trotzdem manchmal: Für depperte Fussgänger, Tiere, umfallende Bäume, ... - die Sensorik ist aber auch ein paar Ecken besser als bei unseren 099999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999po0 (Einwand von Kater Mogli) teilautonomen Autos.

      Die Kreuzung deiner Vorstellung, wo von hinten und links Autos kommen, ist geradezu mitteleuropäisch-realistisch, denn in dem Fall gilt rechts-vor-links, die Kreuzung wäre bei uns genauso geregelt (sofern ampellos). Irgendwann kommt schon eine Lücke.
      (Hinten und links in deinem Beispiel wären aber Stadteinwärts und Uhrzeigersinn. Stadtauswärts fährt da keiner.)
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    • Ich verwechsel mal wieder vorne und hinten... weil die halt auch irgendwie keinen Sinn ergeben, diese Worte, wenn nicht definiert.

      Ich meinte: die Autos kommen von hinten (hinter mir ist die Stadt, d.h. sie fahren stadtauswärts). Jetzt wo ich nochmal drüber nachdenke, merke ich erst, was du mit Uhrzeigersinn meintest. Ich dachte, es geht darum, bei der Kreuzung im Uhrzeigersinn rundherum zu gehen. %-)

      Wenn alles so automatisiert ist, erübrigen sich die Fragen aber eh.^^
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    • Es sind schon auch nichtautonome Fahrzeuge rum. Aber auch die sagen ihren Nachbarn Bescheid, wenn sie z.B. bremsen, damit die gleich bremsen können, ohne erst auf die Sensorik zu warten.
      Gerade Einsatzkräfte fahren typischerweise nichtautonom, weil die autonomen Systeme sich grundsätzlich schwer damit tun, Verkehrsregeln zu brechen, was aber gelegentlich nötig ist.

      Okay, gerade Einsatzkräfte sind dann doch zu einem beachtlichen Teil nicht mehr bodengebunden unterwegs, sondern fliegen an den Einsatzort. Aber fahrende gibt es auch. Ein paar jedenfalls.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Banale Anwendungen diverser Energiefelder

      ~ Anti-Schnarch-Bett mit akustischer Abschirmung
      ~ Privatsphäre-Tisch in Kantine und Restaurant, ebenfalls mit akustischer Abschirmung
      ~ Anti-Rückspritz-Toilette mit Bremsfeld
      ~ Anti-Schmutzspritz-Feld um den Herd, ebenfalls ein Bremsfeld

      (Hey, der Thread hat "Kleinkram" im Titel ...)
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Wie das Wohnen in den meisten Kulturen abläuft, kennen wir aus dem eigenen Leben. Im Kreis von Kire gibt es eine interessante Platzspar-Option, die ich noch in keiner anderen Gegend gefunden habe: Sachen im Boden.

      Kirea-Wohnklötze sind so ausgerichtet, dass die Fensterfronten nach Osten und Westen zeigen. Mittig sind die Eingänge in die Einzelwohnungen, die dann nach Osten bzw. Westen abgehen. Die Wohnungen sind modular, wie man die Wohnung aufteilt, kann man sich selber überlegen, man steckt einfach Wandmodule rein, alternativ kann man Vorhangschienen in die Decke einhängen und so auch eine Aufteilung realisieren, aber trotzem die Möglichkeit für einen grossen Raum behalten.
      Wenn man bei Erstbezug reinkommt, ist der Boden 45cm niedriger als die Türschwelle und auf Türschwellenhöhe geht ein 2x2-Meter-Gitter durch die ganze Wohnung. Da kann man dann verschiedene Elemente oder kleinere Gitter reinhängen, um die Wohnung nach den eigenen Bedürfnissen auszustatten.
      Ein 2x2-Element wäre z.B. ein Doppelbett, einfach im gewünschten Gittersegment einhängen und passt. Man klappt dann die Deckplatte zu zwei Seiten weg und legt sich auf Bodenhöhe hin. Ein typischer Schrank hat zwei Etagen, erst klappt die Deckplatte weg, dann kommt die obere Etage heraus und zur Seite und dann fährt die untere Etage herauf, somit hat man zwei 20cm hohe Schachteln auf dem Boden. Die kleinsten Elemente sind die Tischbein-Elemente, wovon man pro Tisch vier braucht, da sind auch Teleskopstangen zur Verbindung drin, ein weiteres Element enthält dann die Tischplattenelemente, die man flugs draufklemmt. Es gibt auch ein Stuhl-Lager-Bodenelement mit 50x50cm Grösse, drin sind zehn Stühle: Man nimmt einen Stuhl raus, klappt die gegeneinander versetzten Beine und die Lehne aus und kann alles noch etwas rausziehen, damit Sitzhöhe und Lehnenposition passen.
      Auch Küchengeräte kommen aus dem Boden. Sie sind auch alle 50x50cm gross und werden nach oben gefahren bis sie auf genehmer Arbeitshöhe sind. Es gibt dabei immer eine extra Bodenplatte, die das Loch im Boden abdeckt, wenn man weiter als 45cm hochfährt. Bis auf den Ofen (die Hitze steigt sonst nach oben weg) wird alles von oben befüllt oder ausgeräumt.
      Das einzige, was wirklich extra ist, ist das Badezimmer, wovon jede Wohnung immer zwei hat. Wenn man da reinkommt, steht man vor einer Treppe, die einen in eine Badewanne mit Türchen in der Wannenwandführt. Aus dieser Badewanne kann man dann entweder sich links von der Treppe aufs Klo setzen oder rechts von der Treppe ein Waschbecken verwenden. Das ganze Badezimmer ist hochdruckreinigertauglich und hat nirgendwo irgendwelche Ritzen oder so.
      Eine solche Wohnung ist kireanisches Grundrecht, wobei man sie sich als Einzelperson mit jemandem teilen muss - ist aber kein Problem, man kann sie ja quasi halbieren, indem man einfach Wandmodule reinstellt, da teilt man sich dann nur die Eingangstür.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.