Spontanes Osterspeedbasteln am Ostersonntag 2019

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • Die Otsia-Spitze

      Westlich des Lynidischen Hauptkamms, wo das gerugische Niedergebirge die Landschaft dominiert, gibt es einen Berg, der das gerugische Niedergebirge dominiert: die Otsia-Spitze. Sie ist zwar nicht allzuviel, wenngleich durchaus merkbar, höher als ihre Nachbarn, doch durch die sie umgebende, relativ flache Gegend - die Otsia-Spitze wurde in der letzten großen Eiszeit von einem Gletscher umflossen - wirkt sie geradezu majestätisch.
      In Sagen gilt die Otsia-Spitze als Sitz des Bergkönigs Kulur, der über das Vermögen des Volkes der Gerugen, eines langarmigen Geistervolkes, wacht, aber gelegentlich davon jemandem abgibt, der es bitter nötig hat. Die Gerugen tragen den Schatz zumal auch nicht nur aus ihren Stollen zusammen, sondern luchsen ihn auch manchem durchreisendem Wucherhändler ab.
      Außer den namensgebenden Gerugen sollen im gerugischen Niedergebirge noch weitere unheimliche Gestalten hausen, die Nutztiere erschrecken und Bäume zu merkwürdigen Formen verbiegen. Auch Gunia, die Verkörperung der Südwest-Sandstürme, wohnt mitunter samt ihrer Familie, also auch ihrem Gatten Hurs, einem menschenfeindlichen Feuerriesen, in einer Höhle in der Otsia-Spitze.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Das Ei im gläsernen Turm

      Auf Sapphiria gibt es ein magisches Artefakt, das als "das himmlische Ei" bekannt ist. Es soll die Fähigkeit verleihen, aus reiner Willenskraft neues Leben zu erschaffen, so wie es diversen Mythen nach einst die Gottheiten taten.
      Nüchtern betrachtet ermöglicht es Lebewesen, die eine bewusste spirituelle Verbindung mit dem Ei eingehen, eine Variante der "Sporulation", wie sie die Mondnymphen zur Fortpflanzung nutzen. Dabei wächst scheinbar aus dem Nichts eine Art Kokon, in der ein Kind heranwächst, welches das Erbgut aus nahestehenden Personen in sich vereint. Das Ei ist daher bei unfruchtbaren oder gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kinderwunsch besonders begehrt.

      Zu finden ist das Ei in einem gläsernen Turm, was zunächst nicht nach einem wirklich guten Versteck für ein so kostbares Artefakt klingt, aber doch schwerer zu finden ist als man meinen könnte: Zum einen steht dieser Turm weit abgelegen mitten in einem riesigen Dschungel, zum anderen befinden sich in diesem Turm viele andere eiförmige Gegenstände. Besonders gierige Schatzsucher, die das Ei teuer verkaufen wollen, werden oft von falschen Eiern aus Narrengold oder aus geschliffenem Glas in die Irre geführt.
      Als wäre das noch nicht genug, wird der Turm von Spiegelgeistern bewohnt, die Eindringlinge erschrecken, mit Trugbildern auf falsche Fährten locken oder komplett in den Wahnsinn treiben. Dadurch sind es meist nur jene, die die Geduld haben, sich mit den Geistern anzufreunden (und damit auch beweisen, dass sie gutmütig und geduldig genug sind, um sich um das mit dem Ei erschaffene Kind zu kümmern), die das Ei letztlich finden.
      (Wie es jedes mal wieder an seinen ursprünglichen Platz im Turm zurückfindet, ist noch immer eines der ungelösten Rätsel Sapphirias, aber man vermutet, dass auch hier Spiegel- und Schattengeister am Werk sind.)

      Und wo das Thema "versteckte Eier" auch auf Metaebene angesprochen wurde: Der gläserne Turm kommt unter anderem in den Gedichten einer gewissen Söminya Ervakaleth vor, einer einsiedlerischen Dichterin, die niemals zu Lesungen ihrer wenigen veröffentlichten Gedichte erschien, sondern sich nur Tonaufzeichnungen auf Wachszylindern zukommen ließ, die sie später zu Kerzen einschmolz. Das Thema ihrer Gedichte war ansonsten vor allem der Untergang alter Zwergenfestungen, den sie sehr abstrakt, aber eindrucksvoll beschrieb.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Hmm, ich komm jetzt erst von der großen Osterfeier mit meiner Familie, kann also leider nicht mehr in der vorgesehenen Zeit teilnehmen. Ich hätte aber grad Lust, ein Osterei zu basteln! Mal sehen, ob das noch was wird heute Abend... :)
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.