Ardanea

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    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Einleitung oder: Was für eine Welt ist das überhaupt?

      Das beseelte Weltenschiff mit der Bezeichnung „Ardanea“ driftet seit Jahrtausenden durchs All. Die Welt ist "eigentlich" eine Fantasy-Welt. Es gibt Drachen, Magie, merkwürdige Kreaturen und Kuriositäten. Das meiste, was ich bisher über sie weiß, betrifft ihre Oberfläche. Die Oberfläche ihrer drei Seiten ist strukturiert wie ein zerklüftetes Labyrinth, von Gebirgsketten gebildet. Es gibt nur einen Kontinent (pro Seite), und der ist von Meer umgeben.
      Ein Element dieser Welt, mit dem sich die meisten Leser vermutlich einfach identifizieren können, sind ihre Bewohner, die Menschen. Es gibt auch andere Spezies, aber deren Schicksal und Geschichten habe ich noch nicht aus deren Sicht erforschen können.
      Ardanea hat Aspekte, die für manchen unangenehm oder abschreckend sein mögen - beispielsweise die Tatsache, dass die Welt von zahlreichen Spinnen verschiedenster Art bevölkert ist.
      Doch wer mit Spinnen nichts anfangen kann, der mag sich an Ardaneas bunter Vogelwelt erfreuen. Oder an anderen drolligen Kreaturen, die sich nicht recht einordnen lassen.

      Auch wenn das meiste, was ich über Ardanea schreiben werde, sich (zunächst?) vermutlich auf ihre Außenwelt beziehen wird, möchte ich doch die Innenwelt nicht unerwähnt lassen. Unter Schichten von Erde, Wurzeln, Stein und Gebein befindet sich Nimru. Das Herz der Welt. Stadt der Lemroi, nimmerstill. Es drehen sich die Zahnräder klackend, große Zahnräder ächzen, kleine quietschen. Manch Lemroi ist auf schweren Rädern rumpelnd unterwegs, andere auf vielen klickenden Beinchen, andere klingen melodisch metallen hämmernd wie ein gehendes oder rollendes Glockenspiel. Mit surrenden, klickenden Stimmen schnarren die Lemroi, auch das Pusten von Dampf gehört zu ihrer Sprache, wenn sie zornig sind.
      Man hört jedoch auch tiefe Töne ähnlich einer Klarinette, von orgelflötenartigen Kommunikationsausgängen. Es riecht nach Öl und Rost. Es ist eine Welt der Maschinen.


      Die Weltkarte Ardaneas



      Diese Karte zeigt eine der drei Seiten Ardaneas. Dies ist die mir bisher bekannte Welt.
      Es sind nicht alle Orte eingezeichnet - und nicht über alle, die eingezeichnet sind, weiß ich schon etwas.



      Wo kommt sie her, wo geht sie hin?

      Ich weiß nicht, woher Ardanea kommt und wo ihre Reise enden wird. Etwa im Jahr 2000 fing ich an, an der Welt zu basteln. Damals hieß sie noch anders und hatte auch noch nicht ihre heute bekannte Form. Doch es war stets diese Welt, die ich nur weiter geformt habe und nach deren Namen ich lange suchen musste. Sie ist lange Zeit ohne mich durchs Welten-All getrieben, und ich glaube, sie hat sich teilweise auch ohne mein Wissen verändert. Vielleicht hilft diese kleine Präsentation (work in progress), sie wieder ein wenig kennen zu lernen und herauszufinden, was ich bisher übersehen, nicht erkannt oder nicht verstanden habe.

      Zudem muss ich gestehen, dass in der Zwischenzeit andere Welten meine Aufmerksamkeit und Begeisterung auf sich zogen und ich mit vielem, was ich noch über Ardanea weiß, heute auch nicht mehr so glücklich bin. Ich will sie weiter entwickeln und verändern, um vielleicht mich selbst irgendwann auch wieder mehr für sie zu begeistern.

      Möglicherweise werde ich hier zukünftig eher unstrukturiert spontane Ideen ergänzen (ähnlich wie bei U42*), aber ich werde versuchen, für etwas Übersicht zumindest ein Inhaltsverzeichnis anzulegen, sobald ich das Gefühl habe, es lohne sich.
      nobody.

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    • Yrda

      Die Mutterspinne, die das Werdende webt. Ihre Eier, in der die noch ungeschlüpften Ichs der Sterblichen von innen an der Schale kratzen.
      Sich selbst noch nicht kennend.
      Die Seelen der Lebenden wohl geborgen in der Daseinsebene einer Kreatur, die zum Fürchten ist mit all ihren Augen, die alles sehen;
      die auf ihren staksenden und prüfenden Beinen schreitet, die den mächtigen Spinnenleib von Schicksal zu Schicksal tragen.

      Um die werdenden Seelen herum gedeihen mit ihnen Ideen und Ängste. Wachsen mit ihnen. Öffnet ein werdendes Ich im Traum die Augen, fängt es
      Ideen, Visionen oder Ängste ein, die es für den Rest seines Lebens begleiten. Die es weitergibt an sein morgiges Ich, wenn es zum gestrigen wird.
      Manches verliert dabei den Verstand.

      Auch im Sein, im Jetzt, ist Yr da. Mit noch viel mehr Augen. Kleinen Spinnenaugen auf vielzähligen Körpern, Augen die alles sehen.
      Unsichtbar im Dunkel.

      Einen akkustischen Eindruck von Yrda gibt es von Jundurg: Die Weberin





      An der Oberfläche
      ... ist Yrda keine Unbekannte, auch wenn man dort nicht ahnt, was sie wirklich ist.
      Es gibt jene, die sie als Göttin preisen. Die in jeder Spinne ein Bildnis Yrdas sehen. Tatsächlich sieht Yrda auch mit dem Augen jeder Spinne.
      Sie wird als Weberin des Schicksals angebetet und gefürchtet. Und als Seherin. Ihr Reich ist die Zukunft, das was sein wird, aber auch die Alpträume und Ängste. Das, was ist, beobachtet sie; das, was sein wird, formt sie. Das, was sein wird, befindet sich auf einer anderen Seite Ardaneas. Das Labyrinth der uns bekannten Welt ist auch dort zu erkennen, doch es verändert sich stetig, sodass es wenig Sinn hat, es zu kartographieren.
      Yrda ist es, die die Labyrinthstrukturen der Welt ursprünglich geformt hat. Kaum noch erkennbar erfüllte dieses Labyrinth einst die Funktion eines Spinnennetzes. Yrda war und ist die Wächterin.
      In der Mitte dieses steinernen Spinnennetz-Labyrinths ist noch immer etwas gefangen, worüber die alte Spinne wacht.


      Innenwelt:
      Yrda ist die Seele des Weltenschiffes Ardanea. Sie war von Anfang an da.
      Yrda ist eine künstliche Intelligenz, eine KI, die die Gestalt einer Spinne angenommen hat. Sie kann sich auch ohne diesen metallenen Spinnenkörper mit seinen dürren Beinen und fleischigen Schläuchen rein "geistig" auf unsichtbaren Spinnenfäden durch die Welt bewegen. Aber in ihrem Reich hat sie die Form einer achtbeinigen Maschine.
      nobody.

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    • Die drei Weltzeiten

      Auf den drei Oberflächen des dreiseitigen Weltenschiffes befinden sich lebendige Welten in verschiedenen Entwicklungsstadien. Diese sind jeweils in sich unveränderlich - das heißt, in der Vergangenheit wird nie ein Computer erfunden werden, und in der Gegenwart wird es keine fliegenden Autos geben. Yrda sorgt dafür, dass diese Zeiten stabil bleiben.

      Vergangenheit
      Auch wenn Tage, Monate, Jahre vergehen, entwickeln Technik und Kultur der Vergangenheit sich nicht mehr nennenswert weiter. Länder und Orte dieser Zeit sind auf der oben gezeigten Weltkarte abgebildet. Magie und Götter manifestieren sich hier.
      Anders als früher angenommen, scheint das zugehörige Totenreich sich nicht auf einer der anderen Oberflächen zu befinden, sondern auf der selben Ebene - nur etwas verschoben ("Glitch"). Die Realitätsschichten überlagern einander, und wer stirbt, mag nach dem Tod so auch mal Geistern jener begegnen, die bereits lange vor seiner Zeit dahingeschieden sind.

      Gegenwart
      Die Gegenwart ist weniger magisch als die Vergangenheit, aber immer noch von Mysterien durchdrungen. Landmassen, die aus der Vergangenheit bekannt sind, finden sich auch auf dieser Seite wieder, aber die Orte tragen andere Namen, modernere Städte wurden errichtet. Es gibt auch Technologie, die aber dem technischen Stand unserer 80er Jahre entspricht. Es gibt Kassetten, Funk, Telefon und Faxgeräte, sowie einfache Computer und entsprechende primitive und instabile Datenverbindungen, sowie Bild-Fernübertragung (Fernsehen). Einige der Kreaturen und Spezies, die aus der Vergangenheit bekannt sind, existieren auch in der Gegenwart. Das Totenreich der Gegenwart beschränkt sich ebenfalls auf diese. Tote können über Telefon, Funk und Datenverkehr Kontakt mit den Lebenden aufnehmen. Aber die Verbindung ist nach aktuellem Erkenntnisstand einseitig - die Toten nehmen die Antworten der Lebenden nicht wahr.

      Zukunft
      Die Zukunft ist nicht golden, aber augmentiert. Es geht nicht der gesamten Welt gleichermaßen gut, aber es gibt virtuelle Möglichkeiten, dem zu entfliehen. Weltverschmutzung ist ein ernstes Problem und führt unter anderem zu Mutationen der Weltbewohner. Während die Landmassen immer noch die selben sind, ist die Oberfläche der Vergangenheit hier kaum noch erkennbar. Wer hier stirbt, dessen Geist wird vom virtuellen Äther aufgesogen. So kommt es vor, dass Lebende, die sich in virtuellen Welten bewegen, den Toten dort wieder begegnen. Somit ist nicht immer klar, ob man dort gerade mit einem Toten oder mit einem Lebenden gesprochen hat.



      Zeitreisen
      Es ist nicht möglich, mit Ausrüstung und Technik meiner Zeit, so wie sie ist, eine vorherige, ältere Weltzeit zu betreten. Meine Ausrüstung wird in dem Moment in dort verfügbare Technik/Materialien konvertiert. Umgekehrt ist es möglich - ich kann eine Pflanze aus der Vergangenheit in die Zukunft bringen. Da sie aber nicht an die dortigen Umstände angepasst ist, ginge sie höchstwahrscheinlich ein. Allerdings kann man ohnehin nicht einfach so von einer Zeit in eine andere wechseln. Dafür bräuchte es in der Vergangenheit entsprechend aufwendige magische Rituale und in der Gegenwart eine Zeitmaschine (die aber eben nur für die Hinreise genutzt werden kann).

      Es gibt auch temporäre Zeitportale, die sich an zufälligen Orten öffnen. Mit etwas Glück kann man so ein Portal nutzen - allerdings nur, wenn es überhaupt groß genug ist, dass man hindurch passt. Man weiß auch nie vorher, wie lange diese Portale geöffnet sind. Es scheint sich dabei um Artefakte des Zeitstrudels im Zentrum der Welt zu handeln, der die drei Zeitebenen/sphären miteinander verbindet. Durch den Strudel selbst zu reisen ist lebensgefährlich und nur mit entsprechenden Vehikeln wie den vorab genannten Zeitmaschinen möglich.

      In der Zukunft ist es mit kostspieligem Projektions-Equipment möglich, in andere Zeiten zu gelangen, wenn man dabei seinen realen Körper und seine vorherige Existenz für immer zurücklässt. Für diese Projektion werden sehr seltene Materialien benötigt, sodass es gar nicht zu einem Ansturm von Touristen aus der Zukunft kommen kann. Dafür kann man für die Projektion aber den eigenen "Avatar" gestalten, also die Gestalt, die man in der Vergangenheit annehmen will, und dieser wird dann wie ein 3D-Druck dort hinprojiziert. Einen Rückweg gibt es nicht.
      nobody.

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