[Keriaja] Völker

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    Es pfeifen die Spatzen schon von den Dächern: die diesjährige Olympiade beginnt in nunmehr weniger als zwei Wochen!
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • [Keriaja] Völker

      Ich habe in letzte Zeit ein bisschen an Keriaja gebastelt, was ja noch keinen Kurzvorstellungs-Thread hat.
      Für mich ganz ungewohnterweise habe ich sogar zuerst eine Kartenskizze gemacht, um selbst den Überblick zu behalten. Ist nicht schön, aber um euch auch zu mehr Überblick zu verhelfen, stelle ich sie trotzdem mal mit rein.



      Adardis
      Recht kalte Region im äußersten Süden. Bewohnt von sehr hellhäutigen Menschen, die alle Magieformen praktizieren, um sich ausreichend ernähren zu können und unter relativ harten und ärmlichen Bedingungen leben. Durch die Küstenlage ihrer Region werden sie immer wieder von raladischen Sklavenjäger angegriffen, können diese jedoch teilweise auch erfolgreich abwehren.

      In besonders schwierigen Jahren kommt es aber vor, dass Adardi von sich aus Kinder als Sklaven verkaufen, um alle durchzubringen.

      Aldusk
      Östlichste Volksgruppe des Kontinents. Die Region, in der sie leben, ist für Männer wie Frauen sehr lebensfeindlich. Gruppen von Aldusk versuchen immer wieder nach Westen zu migrieren und stellen einen großen Anteil der „Mitwohnenden“ in Ralad dar.

      Weiter östlich liegt ein verseuchtes Ödland, in dem keine Menschen leben. Abenteurer versuchen jedoch es zu durchqueren, um das sagenumwobene Reich dahinter zu erreichen.

      Esturien
      Relativ weit entwickeltes und gut organisiertes Reich im Süden, Esturien ist der Name der Region, die von verschiedenen verbündeten Völkern mit ähnlichen kulturellen und politischen Vorstellungen und ähnlichem Entwicklungsstand bewohnt wird. Technologisch fortschrittlichste Zivilisation und von den Aruniern und Ruariern inspiriert, für sarilische Verhältnisse aber sehr positive Darstellung dieser Kulturen.

      Keriaja
      Waldreiche Region mit kleinen Feldern und einzelnen Städten. Die Jagd spielt für die hier lebenden Völker eine zentrale Rolle, daneben sind sie auch sehr wehrhaft, magisch weit entwickelt, technologisch aber eher weniger.

      Zentrales Volk der Geschichten, entspricht einer idealisierten Form der traditionellen sarilischen Stammeskultur ohne unschöne Aspekte sie sexualisierte Gewalt gegen Kriegsgegnerinnen oder Hinrichtungen durch Folter. Ersteres wird dann stattdessen auf die eher antagonistisch dargestellten, sklavenbesitzenden Raladier übertragen. „Adoption“ von Angehörigen anderer Völker ist jedoch wie im alten Sarilien möglich und wird in sehr positivem Licht dargsetellt.

      Penthela
      Amazonenartige Gesellschaft. Die Region ist so versucht, dass Männer, die dort geboren werden, unfruchtbar und körperlich schwach sind. Frauen übernehmen die Regierung und Verteidigung alleine, Fortpflanzung findet durch an speziell geschützten Orten gehaltene noch furchtbare Männer statt. Hierbei handelt es sich teilweise um Kriegsgefangene. Manche Bewohnerinnen von Penthela suchen auch in den anderen Reichen nach Partnern für eine kurze Nacht.


      Jilia
      Jilia ist eine Monarchie, in der üblicherweise Königinnen regieren. Dort darf nur „grüne“ Magie praktiziert werden, die rote steht unter Strafe. Das Land ist sehr landwirtschaftlich geprägt und traditionell mit Ralad verfeindet. Zwischen den beiden Ländern finden immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen statt. In Jilia gibt es genau wie in Ralad Sklaverei, für die hauptsächlich Schuldsklaven und Kriegesgefangene herangezogen werden. Die Regeln für den Umgang mit Sklaven sind jedoch recht strikt und die Jilianer halten sich in dieser Hinsicht für wesentlich moralischer als die Raladier.

      Ralad
      In Ralad herrscht ein mildes, teilweise sehr trockenes Klima. Es gibt jedoch zahlreiche Regionen in denen verschiedenste Feldfrüchte und Wein angebaut werden können, auch mit Rohstoffen ist Ralad gut versorgt und neben Esturien und Jilia die wohlhabendste Region. Die raladische Gesellschaft ist streng hierarchisch aufgeteilt.

      Freie Bürger
      • Unterteilung in verschiedene Schichten (Adel, Großbürger, Kleinbürger), Unterteilung nach Stammbaum
      • Dürfen Land und Sklaven besitzen
      • Meiden harte körperliche Arbeit
      • Im Militär nur in höheren Positionen
      • Dürfen als einzige (rote) Magie wirken und sich darin ausbilden lassen, grüne Magie ist verboten, Alchimie wird heimlich betrieben, ist offiziell auch verboten, aber geduldet
      Mitwohnende
      • Angehörige anderer ethnische Gruppen sowie Zuwanderer, sind frei, haben aber eingeschränkte Rechte.
      • Dürfen Land besitzen, aber keine Sklaven
      • Stellen im Militär meist die einfachen Soldaten
      • Sind häufig als Kleinbauern und Handwerker tätig, dürfen keine Magie einsetzen.
      Sklaven
      • Nachkommen von Sklaven, Schuldsklaven und zur Sklaverei verurteilte, sowie Kriegsgefangene. Weibliche Kriegsgefangene werden in der Regel immer versklavt, Männer mit höherem Rang werden auch als Geisel genutzt oder hingerichtet.
      • Sklaven können freigelassen werden und haben dann denselben Status wie die Mitwohnenden
      • Mütter adliger Kinder können in Ausnahmefällen auch zur Ehefrau werden.
      • Regelungen zum Umgang mit Sklaven sind vorhanden, werden aber nicht immer eingehalten. (Bis auf die sexuelle Ausbeutung vergleichbar mit unserem Tierschutzgesetz. Verstöße kommen vor, machen einen nicht sonderlich beliebt, werden aber selten ernsthaft bestraft.)

      Uskora
      Uskora liegt westlich von Keriaja und Ralad. Das Land ist eine Räterepublik mit sozialistischer Gesellschaftsordnung und mit Keriaja verbündet, mit den anderen größeren Reichen aus ideologischen Gründen verfeindet.

      Rote und grüne Magie werden hier beide akzeptiert und gelehrt, magisch sehr und auch technologisch recht weit entwickeltes Land.

      Varean
      Stammesgesellschaft im äußersten Norden des Kontinents. Die Varea-Stämme leben wie die Bewohner von Keriaja von Jagd, Sammeln und Ackerbau im kleinen Rahmen, haben aber im Gegensatz zu den Keriaji strikte Geschlechterrollen, Jagd und Krieg sind Männersache. Die Varea überfallen immer wieder die nördlichen Regionen von Ralad und Jilia und werden von diesen bekämpft und teilweise versklavt.

      Bilder
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    • So schon fast eine Woche rum, aber jetzt komm ich doch mal zum Antworten.
      Schön, dass wir diesmal direkt eine Karte haben, das macht es wirklich ungemein einfacher, sich die Welt vorzustellen. :D
      Mit Abstand am interessantesten ist jetzt schon das namensgebende Keriaja, da hier die Autorin am "gefährlichsten" schreibt. Sehr spannend, wie die hässlichen grausamen Seiten ihrer eigenen Kultur in andere böse dargestellte Völker einfließen, eine Kulturkritik an Salirien. Ich finde es eine hochspannende Art von dir dich so mit den Themen auseinanderzusetzen, dieser Doppelansatz über eine Metaebene hinweg, durch den du mehr Perspektiven gewinnst. Ich werde mal sehen, ob ich so etwas ähnliches in einem kleineren Maßstab auch mal versuche.

      Sklaverei scheint ja insgesamt eine große Rolle zu spielen. Woran liegt das? Warum schreibt die Autorin darüber?
      Was hat es mit dem verseuchten Ödland auf sich? Warum ist es da und seit wann? Sind die Frauen von Penthela nicht davon betroffen, oder nur weniger? Wie geht es den Männern in Aldusk? Wie kann sich Aldusk halten?
    • @Tö, danke für deine Kommentare.

      Tö. schrieb:

      Sklaverei scheint ja insgesamt eine große Rolle zu spielen. Woran liegt das? Warum schreibt die Autorin darüber?
      Hierfür gibt es eigentlich zwei Gründe. Zunächst der, dass es zu früheren Zeiten im Bereich des heutigen Sariliens auch eine sklavenhaltende Hochkultur, die Dergom gab. Dieses Reich wurde von einem sarilischen Feldherrn vernichtet und die Sklaverei ist ein Thema, das als Rechtfertigung dafür herangezogen wird.
      Im modernen Sarilien wird der Begriff Sklaverei allerdings insbesondere von der Partei eher für die Situation von einfachen Arbeitern in einer kapitalistischen Gesellschaft genutzt und dient in dieser Form als Schreckgespenst des Schicksals, das den Sarilern droht, wenn sie tatsächlich von den Aruniern erobert werden, oder sich auf deren Staatsform einlassen.
      Innerhalb der Geschichten ist es auch wichtig, dass sich die Menschen aus Keriaja eben nicht versklaven lassen, sondern dann lieber bis zum Tod kämpfen und deswegen auch nicht als Sklaven auftreten...

      Tö. schrieb:

      Was hat es mit dem verseuchten Ödland auf sich? Warum ist es da und seit wann?
      Das ist die Folge eines vergangenen Krieges mit alchimistischen Massenvernichtungswaffen. Näher ausgearbeitet habe ich das nicht, in Keriaja ist es aber definitiv eher fantastischer/magischer als wissenschaftlicher Natur, auch wenn es natürlich als Metapher dient.

      Tö. schrieb:

      Sind die Frauen von Penthela nicht davon betroffen, oder nur weniger?
      Die Verseuchung in dieser Region beeinträchtigt hauptsächlich die Männer. Kranke und unfruchtbare Frauen kommen zwar gelegentlich auch vor, wenn man das Ganze wissenschaftlich erklären wollte, dürfte es aber die männlichen Hormone beeinträchtigen und vielleicht zu Mutationen auf dem X-Chromosom führen, die bei Frauen eher kompensiert werden können.
      Wie schon gesagt ist Keriaja aber wesentlich magischer als Silaris, da ist es dann halt einfach die Folge dieser Magie und die Autorin fand es cool mit Klischess zu spielen, die manche Ausländer gegenüber den sexuell offenen und auch öfter kämpfenden Sarilerinnen haben. ;)

      Tö. schrieb:

      Wie geht es den Männern in Aldusk? Wie kann sich Aldusk halten?
      In Aldusk sind Männer und Frauen beeinträchtigt und die Menschen können dort nur mühsam überleben, haben aber Strategien gefunden, um zumindest genügend lebensfähige Kinder großzubekommen, dass die Population erhalten bleibt. Was das für welche sind, müsste ich aber auch mal noch genauer ausarbeiten.