Zusammenlegen von Welten

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    • Zusammenlegen von Welten

      Hallo ihr Lieben.

      Ich möchte über das Zusammenlegen von Welten reden. Es geht darum Welten, seien es eigene Welten oder fremde Welten, so zusammenzuschweißen, dass sie möglichst nebeneinander vorliegen können. Es geht explizit nicht darum aus zwei Welten etwas vollkommen eigenes zu schaffen.
      Dazu habe ich ein paar Fragen die mir wichtig sind:

      1. Habt ihr schonmal Welten zusammengelegt? Und wenn ja, warum?
      2. Was für Probleme haben sich ergeben? Wie konntet ihr sie lösen?
      3. Was haltet ihr vom Zusammenlegen? Gute oder schlechte Idee?

      Das mag zwar nur eine kleine Zahl an Weltenbasteln betreffen, dennoch glaube ich, dass insbesondere die Frage um die Probleme einen universellen Wert hat.
      Ihr könnt gerne so konkret oder abstrakt antworten wie ihr mögt, ich selbst werde eher abstrakt schreiben, aber ihr müsst das nicht tun. :)

      _______________

      So dann mach ich mal den Anfang.


      1. Jap, ich habe schon oft Welten zusammengelegt und tue es auch immer wieder. ^^ Ich brauche manche Ideen einfach in der Welt sonst kann ich sie nicht langfristig basteln. Ich kann vor Begeisterung eine neue Welt starten und für kurze Zeit basteln, aber langfristig werde ich andere Ideen vermissen und dann kombiniere ich.
      2. Mir sind bisher drei Arten von Problemen aufgefallen:

      a) Existenz von Etwas, was es in der anderen Welt nicht gibt. (Beispiel: In Welt A gibt es kein Metall, in Welt B schon.) Dadruch das ich sie zusammenbringe ändere ich beide Welten, da nun Metall in Welt A fließt.
      b) Globale Konzepte die sich gegenseitig ausschließen. (Beispiel: Magie existiert oder sie existiert nicht. Götter sind real oder nicht.) Ist fast das gleiche wie a), hat aber eine metaphysische Komponente.
      (Trajan hatte mal dieses Problem. Er hat nun Zonen definiert, welche Art von Magie wo gewirkt werden kann. Mit dieser Grundlage hat er Wandermagier gebastelt die alle Zonen aufsuchen und aus der Not eine Tugend gemacht. :thumbup: )
      c) Die Atmosphären/Themen/Stile/Stimmungen beißen sich. (Beispiel: Eine nuancierte Dystopie zusammengelegt mit einer Welt die auf Powerfantasy beruht.)

      3. Mir gefällt es eher weniger Welten zusammenzulegen, da ich die sich ergebenen Probleme sehr unhübsch finde und oft nicht mit ISSO zufriedenstellend beantworten kann.
    • 1. Nein
      2. -
      3. Für mich klingt es spannend!
      Ich würde es vermutlich über Weltentore lösen, die die Welten/Dimensionen miteinander verbinden. Die Weltentore sind in der jeweiligen Welt dann eben bekannt, vielleicht von fiesen Monstern bewacht oder deren Nutzung durch Gesetzte reguliert (bürokratische oder physikalische). Es könnte zum Beispiel auch eine Regel geben, dass wer durch so ein Tor von einer Welt in die andere schreitet, automatisch die Gestalt eines Geschöpfes aus der jeweiligen Welt annimmt (mit entsprechender Kleidung, wenn zutreffend) und auch nicht über mehr Fähigkeiten (oder Gegenstände) verfügt, als die jeweilige Welt bietet. Nur das Wissen um die eigene Welt und das eigentliche Selbst bringt es mit. Wie in einem Rollenspiel, wo man in die Gestalt eines anderen Charakters, vielleicht einer anderen Spezies schlüpft.

      Kommt natürlich sehr drauf an, welcher Art die Welten sind, ob sowas möglich ist. Aber wenn ich Welten zusammenlegen würde, würde ich es wohl so lösen. Aber das wäre dir vielleicht wieder zu sehr "nebeneinander" anstatt "zusammen"?

      edit:
      Solche Weltentore habe ich eigentlich auch schon. Ich habe es mir immer offen gehalten, die Verbindung weiterer Welten zu ermöglichen, ohne damit in die vorhandene Welt zu sehr einzugreifen.
      Hab die Möglichkeit nur nie genutzt, weil ich nur die eine Welt so richtig bebastelt habe.


      Wenn man Welten hat, die im Grunde Kontinente sind, die dann tatsächlich zusammen auf einem Planeten liegen könnten oder so ... dann ist das wohl nochmal was anderes. Ich glaube, auf Dere (Aventurien und Myranor) ist es so gelöst, dass es zwischen den Kontinenten, die auf unterschiedlichem Entwicklungsstand sind, eine unsichtbare Barriere existiert, die verhindert, dass gewisse Dinge aus der weiter entwickelten Welt auf den anderen Kontinent gebracht werden können (ja, hier: der Efferdwall ). Also das, was meine Weltentore auch täten.
      Man könnte jetzt sagen "das sind ja aber keine unterschiedlichen Welten, sondern nur unterschiedliche Kontinente" - aber ich nehme sowas schon als eigene (Spiel)welten wahr.

      Ansonsten kann man auch noch auf unserer Erde schauen. Haben wir da nicht auch verschiedenste "Welten" auf einem Planeten?
      Ein Problem, welches sich durch dieses Nebeneinanderliegen von Welten ergibt, ist wohl Krieg ... irgendwer will immer jemand anderem was wegnehmen ...
      Man könnte sowas auffangen durch staatliche Selbstverpflichtungen, die nicht so weit entwickelte Welt "in Ruhe zu lassen" (Ethik und Moral, Respekt gegenüber der anderen Welt - vielleicht auch Glaube an Karma o.Ä.). Und trotzdem wird es Leute geben, die einen Nutzen daraus ziehen wollen und auch Wege finden.
      nobody.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Tö. schrieb:

      1. Habt ihr schonmal Welten zusammengelegt? Und wenn ja, warum?

      2. Was für Probleme haben sich ergeben? Wie konntet ihr sie lösen?
      3. Was haltet ihr vom Zusammenlegen? Gute oder schlechte Idee?
      1. Ja. Und zwar gerade eben erst bzw. schon länger her - ich hatte es nur vergessen.

        Warum? Weil ich einen Kompromiss gesucht habe, eine "neue" Welt basteln zu können, aber nicht um noch ein Weltenprojekt anfangen zu müssen/wollen.
      2. Es handelt sich dabei um meinen "Fetisch" von steampunkigen Großstädten und den seltsamen Elementen und Geschehnissen in ihren dunklen Gassen und Untergründen. Um dieses Thema kreise ich immer wieder und wieder und rühre es kaum an, weil ich eben keine neue Welt an sich anfangen wollte. Vor ein paar Tagen hatte ich erst wieder so eine Phase gehabt und mir Notizen zu einer Steam-/Diesel-/Elektropunk-Metropole gemacht und wollte diese dann gleich wieder in die Ecke der "Brainfarts" werfen, weil ich einfach mit "Gaia" und "Cimorra" genug Stress habe und gerade noch so meine "Fan"-Projekte "Carcosa" und meinen Warhammer 40k-Subsektor "Hellborn" bearbeiten kann...

        Aber dann kam mir die Idee: Warum nicht diese Stadt bzw. diese Welt in meinen 40k-Subsektor verlegen? Das Warhammer 40k Universum ist extrem umfangreich und bietet wirklich für sehr viele Genres Platz. Also habe ich diese Frage in einer Facebook-Gruppe "The Inquisitorium - The Beating Heart of INQ28" behandelt, was meine Überlegungen bestärkt hatte. Und jetzt habe ich halt in meinem Subsektor einen Planeten, dessen Techlevel, Gesellschaft und Design irgendwo zwischen Ende des 19. und Mitte des 20. Jahrhunderts angesiedelt ist. Meine Probleme wie das Weltenfeeling in Kontrast zum Universum um sie herum, habe ich mit entsprechenden Verträgen und Handelsposten im Orbit erledigt. So hat der Planet seine Unabhängigkeit innerhalb des Sektors erhalten, weswegen es hier kaum klassische 40k-Elemente geben wird. Und alle "weirden" Elemente kann ich über die Existenz des Chaos, des Warps oder Aliens für mich selbst abhacken, ohne dass es direkt in der Welt nennen zu müssen.
      3. Ich finde, dass Zusammenlegen eine gute Idee ist. Für mich z.B. löst es das Problem der Verzettelung: Also, dass ich noch eine Welt anfange. Noch ein neues Projekt beginne, dass dann irgendwo als Karteileiche rumliegt. Wenn ich jetzt die Welt aus meinem Beispiel eine Zeit lang liegen lasse, dann liegt halt ein Teil des gesamten Settings gerade etwas brach, aber das Setting per se existiert noch und ist eben kein totes Projekt, dass irgendwo rumliegt.
        So gedenke ich z.B. mein Leviathan-Setting (dieses riesige Raumschiff, dessen Bewohner nicht mal mehr wissen, dass es noch ein Raumschiff ist) in den Subsektor einzugliedern, weil solche riesigen Schrottschiffe (Space Hulks) gibt es immer wieder im gesamten 40k Setting.
        Auch habe ich mein Bedürfnis nach einer düsteren Fantasy-Welt, die in etwa während des 30-jährigen Krieges angelegt es, über diese Methode gelöst und entsprechend einen dreckig-versifften Planeten erschaffen, auf dem sich unterschiedliche Ausrichtungen des imperialen Glaubens bekriegen, während Hexen, Trolle und Geister ihr Unwesen mit den Menschen treiben.
      Ich hoffe, ich habe alle Fragen beantwortet.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
      Gaia | Cimorra | Brainfarts
      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

    • Oh, witzig!

      Logan, wo du grad das Stichwort Steampunk und Raumschiff erwähnst ...

      wird mir jetzt erst bewusst, dass ich doch schon Welten "zusammengelegt" habe. Nur fühlte sich das damals so natürlich an/passierte fast automatisch, dass ich gar nicht weiter drüber nachgedacht hatte, es nicht zu tun.
      Ich weiß nicht mehr wann genau ... aber als meine Welt (damals CaeLon), die ursprünglich aus drei übereinander angeordneten runden Scheiben bestand, sich zu diesem seltsamen dreiseitigen Buchecker-Objekt formte, das sie heute ist - da fand ich heraus, dass es sich um ein Raumschiff handelt. Und in diesem Moment kam auch die Innenwelt hinzu. Mit ihrer Steampunk-Roboter-Stadt.

      Ich hatte das als "eine Welt" im Kopf. Eigentlich sind es aber zwei. Es gibt Wege von innen nach außen und von außen hinein, aber ich weiß bisher nur von einer Person, die diesen Weg gegangen ist. Daher ist da (bisher) auch nicht viel "nebeneinander". Aber diese beiden Welten sind nicht über die "üblichen" von mir oben erwähnten Weltentore miteinander verbunden, soviel weiß ich.

      Ansonsten ist in meinem Weltensetting grundsätzlich auch durch die Existenz des Weltenfressers gesetzt, dass es mehrere Welten gibt.


      Ein weiteres Beispiel für das Zusammenlegen von Welten ist doch auch ein bisschen unser Weltennetz, oder? Und auch andere Community-Weltenbauprojekte wie Brösel oder Ykoi-Sayea. Nur dass die von vornherein so angelegt waren, dass sie als Welten nebeneinander liegen sollen. Ich hab da jetzt nicht den Überblick und müsste mich auch erst wieder reinlesen. Aber ich nehm an, da wurden vorher auch Regeln festgelegt, ob und inwiefern es Austausch zwischen den teilnehmenden Welten gibt? Vielleicht finden sich da auch noch Ansätze und Lösungen. :)
      nobody.
    • Tö. schrieb:

      1. Habt ihr schonmal Welten zusammengelegt? Und wenn ja, warum?
      Sehr sehr oft und meist aus total schlechten Gründen.

      Bis 2004 hatte ich versucht, *jedes* bisschen Gebastel aus meiner gesamten Kindheit irgendwie zumindest pro forma auf die selbe Welt zu klatschen.

      Was bei "Katzenland" natürlich schon absurd war; das war mir auch bewusst, deswegen hab ich da nur vereinzelt ein paar Ortsnamen genommen, verfremdet und dann auf die Karte gesetzt. Aber irgendwie etwas ganz zurücklassen fällt mir schwer - weil es eben einem meiner zentralen Bastelmotivationen entgegenläuft, nämlich der Erforschung meiner eigenen Gedankenwelt. Dazu gehört halt die Vergangenheit.

      Bei Issoy, 2008, hab ich den gleichen Fehler wieder gemacht; da sind erstmal zwei große komplett nicht kompatible Welten zusammengeklatscht worden, auf zwei Kontinente aufgeteilt. Und dann hab ich noch viele andere Ideenschnipsel dazugetan - alles was zwischen 2004 und 2008 halt noch so war. Dachziegelfresser. (Aber ohne den dazugehörigen Spachteltauben.^^)

      Und die Völker Zadanx und Fareis, die eigentlich aus einer Dune 2000 Fanfiction-Spielwelt kamen (bedingt dadurch, dass ich mehr Spielerfarben brauchte als nur rot, grün und blau.^^ Und die Bücher kannte ich damals natürlich überhaupt nicht.)

      Also... it's a mess. Deswegen versuch ich das gerade alles umzuschaufeln.

      Tö. schrieb:

      2. Was für Probleme haben sich ergeben?
      Das größte Problem scheint mir ein Bruch zwischen verschiedenen Weltenflairs. Es hat seinen Grund, dass manche Regionen geographisch unbebastelt blieben - weil ich sie als Pufferzonen gebraucht habe, von einem Stil in einen komplett anderen zu wechseln.

      Ansonsten natürlich logische Inkonsistenzen, die aber auch eher auf der stilistischen Ebene angesiedelt sind. Zwei Völker, die sich permanent im Krieg miteinander befinden, auf einer Welt, in der es eigentlich keinen Krieg gibt? Ein Reich mit Sklaverei, in einer Welt, die eigentlich keine Armut kennt und hohe Menschenrechtsstandards hat (und eigentlich weltweit durchsetzen könnte?)

      Ugh. Wie hab ich mich darauf überhaupt je eingelassen...

      Alles was ich damit gemacht habe, war diese Probleme zehn Jahre lang zu ignorieren. Nicht mal "Isso" zu sagen, sondern einfach nur ... wegsehen. Willfull ignorance.

      Tö. schrieb:

      Wie konntet ihr sie lösen?
      Die unvereinbaren Ideen als solche erkennen und auseinanderziehen. Issoy/Xyõ-iy/? hat ja eigentlich ein eingebautes Multiversum drumrum, das ich aber ebenfalls nicht so wirklich integrieren konnte. Aber Vielwelten heißt eben auch, dass andere Welten andere Welten sind, und ihre eigene Logik haben dürfen und sollen.
      Das ist mein momentaner Versuch. Ich hoffe, ich gerate nicht bei der erstbesten Gelegenheit wieder auf eine schiefe Bahn. Das Risiko ist sehr hoch...

      Mehr Top-Down basteln und weniger Bottom-Up ist somit meine Lösung.

      Exakt das hat bei Ngiana auch wunderbar funktioniert. Das ist ja genau die Welt, die ich 2004 mit *allem* vollgeramscht hatte. Aber da eben zurückzugehen und zu fragen: Warum diese Idee, was gefällt mir an dieser Idee, und wie passt sie mit dem Rest zusammen?

      Tö. schrieb:

      3. Was haltet ihr vom Zusammenlegen? Gute oder schlechte Idee?

      Einfach nur Idee. Wichtig ist, sich zu fragen, warum eines das tut. Wenn sich dann herausstellt, dass es einen guten Grund gibt, dann ist es eine gute Idee. Ansonsten ... tiefer bohren.
      Wenn es nichts gibt, was zwei Ideen auf logische Weise verbindet, ist es vllt einfach eine schlechte Idee. :weissnicht:
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • @Jundurg
      Wenn ich das so lese, finde ich es eigentlich schade, dass du deine Zusammenlegungs-Basteleien als "Fehler" und "schiefe Bahn" betrachtest. Für mich lesen sich die beispielhaften Elemente recht reizvoll. Klar, so ein Experiment kann auch mal fehlschlagen und nicht so funktionieren, wie man es gern gehabt hätte ... aber deshalb sind solche Experimente und Versuche und die daraus resultierenden Erfahrungen ja nicht wert- oder sinnlos. :) Ist eben eine Entwicklung oder Phase.
      Meine Welt hat das auch gehabt (sie war früher viel lustiger/alberner), und ich möchte diese Phase nicht missen.
      nobody.
    • Yrda schrieb:

      Wenn ich das so lese, finde ich es eigentlich schade, dass du deine Zusammenlegungs-Basteleien als "Fehler" und "schiefe Bahn" betrachtest. Für mich lesen sich die beispielhaften Elemente recht reizvoll.
      Ich füge Sachen eh gerne wieder ein, wenn sie passen. :) Aber halt nicht einfach wild drauf los ohne darüber nachzudenken (bzw. nachzufühlen eher.)

      Wirklich ein Fehler waren halt die Sachen, wo ... nie was passiert ist. Einfach nur eine Lücke in der Welt, weil zwei Dinge nicht zusammenpassen und es keine Verbindung gibt.
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      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Selber habe ich ja nicht so viele Welten, dass ich jemals wirklich vor dieser Frage gestanden bin.
      Meine drei Zusatzwelten waren ja von vorneherein als Metawelten, also innerhalb von Silaris erdachte Fantasywelten gedacht, die nicht in erster Linie für sich selbst existieren, sondern die (Populär)-Kultur innerhalb von Silaris ausbauen sollen. Als fantasy-und weltenbastelaffiner Mensch, denke ich mir einfach, dass eine Welt wie Silaris, wo der technologische Stand genügend Leuten die entsprechende Muße ermöglicht Ähnliches hervorbringen müsste. ;)
      So sind diese Welten dann natürlich automatisch irgendwo verbunden bzw. zusammengelegt.

      Ein Beispiel aus veröffentlichen Welten, das mir in diesem Zusammenhang sehr gefallen hat, auch wenn mich das Buch sonst nicht in jeder Hinsicht begeistert hat, war der Wald mit vielen Teichen, hinter denen sich andere Welten befinden in der Vorgeschichte der Narnia-Bücher. Da hätte es mich wirklich interessiert, noch mehr dieser Teiche kennenzulernen.

      Ansonsten funktioniert die Portal-Idee natürlich auch, oder in Settings, die das hergeben, ein bereisbares Weltall mit verschiedenen Planeten. Gerade bei letzterem finde ich aber, dass die Naturgesetze und falls vorhanden auch Magiegesetze ein großes Ganzes bilden, sprich die Phänomene aller Welten in dieselben Theorien passen sollten, dasselbe gilt natürlich noch mehr, wenn die "Welten" nur beispielsweise durch Ozeane getrennt sind.
      Bei Portalen hat man da meiner Meinung nach etwas mehr Spielraum, auch wenn dort auch mit Wechselwirkungen zu rechnen ist, insbesondere, wenn das ein relativ häufiges Phänomen ist. Hier könnte ich mir aber auch irgendeine Form von Maskerade vorstellen, hinter die kaum jemand blicken kann, wie beispielsweise die Idee, dass die ganzen Theorien aus Werken wie "Ancient Aliens" stimmen, aber kaum jemand etwas davon weiß...

      Mit unterschiedlichen Stilen und mit den Schauplätzen verbundenen Emotionen hätte ich keinerlei Probleme, schließlich gibt es da ja auf der Erde auch, manchmal sogar im selben Land. Für mich wäre jetzt "ich möchte eine ländlich-idyllische Welt" und "ich möchte eine schmutzige, laute, urbane Welt mit horizontalem Gewerbe und organisiertem Verbrechen" problemlos kompatibel, vielleicht sogar im selben Land.
      Etwas Derartiges habe ich in Tessmar, wo es da ein extremes Gefälle zwischen den Großstädten und entlegenen, ländlichen Regionen gibt.

      In den Anfangszeiten von Silaris, als die Elavier noch Elonier hießen, hatte ich auch mal was Derartiges. Damals waren sie nämlich noch eine Art klassische mittelalterähnliche Fantasygesellschaft mit Magie-begabter Aristokratie, die in dieser Form neben den technologisch fortschrittlichen Aruniern usw. existiert hat.
      Das fand ich dann aber irgendwann nicht mehr sonderlich plausibel und inzwischen sind sie eher eine Art Entwicklungs-/Schwellenland, nur die auf -in endenden Adelsnamen sind geblieben.
    • Gilt die Entschlackung von Welten"überhang" eigentlich auch? Dabei meine ich sowas wie Logan, wenn zu viele Einzelideen vorhanden sind und auf Dauer nur Baustellen ohne Ende produzieren würden. Wenn ja, dann hab' ich das wohl auch schon gemacht.
      Das betraf meist nur Inseln, manchmal aber auch ganze Kontinente, die in irgendeinem Einzelsetting eh der einzige Landstrich waren, während ich in einem anderen genau sowas gebraucht hatte und ich nicht schon wieder das Rad neu erfinden wollte. Manche Welten hatte ich auch einfach nur als fiktive Welten innerhalb irgendeiner meiner Welten umgemünzt, weil ich die Idee ganz cool fand, dass es so eine Art innerweltliches "Franchise" sein könnte, gleichzeitig aber wenig Sinn darin sah, das jetzt ausführlicher zu bebauen als nötig.

      Probleme hatte ich eigentlich selten und wenn, dann waren sie mehr narrativer Natur, die sich allerdings relativ einfach lösen ließen, ohne dass ich retconnen muss. Ich hatte mir recht früh so eine Art "Framework" für eigene Naturgesetze samt der dazugehörigen Stoffe und Materialien gebaut, womit ich unter Anderem so Dinge wie Plattentektonik ersetze. Und inzwischen arbeite ich einfach sehr gern damit und bau all meine Welten darauf auf, weil ich damit alles machen kann, ohne dass sich die Welten untereinander zu sehr abstoßen.
      Wenn es also in Welt A irgendeinen Stoff nicht gibt, in Welt B aber schon, dann gibt es ihn in A nur deshalb nicht, weil es dort nirgends einen unterirdischen Materieknoten gibt, der entsprechend schwingt und dessen Feld sich nicht auf spezifische Art mit einem anderen regionalen Knoten überlappt. Oder der sich noch nie auf die notwendige Weise umgepolt hat. Würde er es aber tun, dann "könnte" ein solches Material durchaus auftauchen und dann "könnten" auch langfristig physikalische Phänomene auftauchen, die es in Welt A bislang nicht gab.

      Dass das nicht unbedingt gesund für Lebensformen sein muss, ist eine andere Sache, aber es könnte gehen. Spätestens seit bei mir storytechnisch ein Multiversum entstanden ist, kommt mir das sehr gelegen, weil es mir viel Arbeit, noch mehr Kopfzerbrechen und damit auch einiges an Aufwand erspart. Neue Welten können einfach an freie Stränge geklebt werden. Ob es nun ganze Welten oder nur Ideenfetzen sind, die nur aus einer Lichtung mit einem Haus drauf oder sonstwas bestehen oder ob dort überhaupt irgendwas lebt, ist irrelevant.
      Der einzige Unterschied ist meist, dass die wissenschaftlich dokumentierten Vorgänge in jeder Welt einfach nur anders genannt werden.

      Was Techlevel angeht, mach' ich mir da wenig Sorgen, aus dem gleichen Grund, weil ich es wie Yrda sehe. Die reale Welt macht es vor, dass unterschiedliche (sowohl unterirdisch niedrige als auch erschreckend hohe) Techlevel kein Widerspruch sein müssen. Und wenn ich mir unter Anderem unsere "Weltmächte" so ansehe, dann wüsste ich auch nicht, warum eine besonders fortschrittliche Nation alle anderen eben nicht kleinhalten sollte, um möglichst "Erster" und damit der "Beste" und "Schönste" zu bleiben.

      Problematiken, die ich in Zusammenlegungen sehe... Ich sag' mal, dass es eigentlich wenig Probleme geben sollte, solang nicht grade hingegangen und regelmäßig wirklich alles zusammengeschmissen wird, was gerade im Moment "Flavour Of The Moment" ist. Und das sage ich als jemand, der normalerweise ein gesundes Chaos mag, weil daraus wirklich interessante Aspekte und auch Geschichten rauskommen können, wenn sich genügend Gegensätzlichkeiten aneinander abreiben können. Stichwort Diversität.
      Die Betonung im Chaos liegt allerdings auf "gesund".
      The more you consume, the less creative you feel.
      The less creative you feel, the harder it is to create.
      The harder it is to create, the easier it is to consume.
    • 1. Habt ihr schonmal Welten zusammengelegt? Und wenn ja, warum?

      Ich habe mal darüber nachgedacht, "Galaxy Rul0rz" zu einem Onlinespiel, also zu einer Fiktion in der Fiktion, innerhalb meiner Hauptwelt Sapphiria zu machen, weil es als eigenständige Welt nicht wirklich umfangreich ist. Ob es aber ein größeres popkulturelles Phänomen (wie z.B. World of Warcraft) oder nur ein obskures Easter-Egg sein soll, habe ich aber noch nicht entschieden. Etwas ähnliches hatte ich auch mit "Mausanien" in Form eines Indie-Comics vor, aber hier steht schon fest, dass es höchstens eine kleine Anspielung geben wird.

      Ansonsten bastle ich eh nur an einer einzelnen Welt, weil ich Logans Problem mit zu vielen Welten, dass man einige mehr oder weniger zwangsläufig vernachlässigt, vermeiden will. Dabei stehe ich aber auch oft vor der der Herausforderung, verschiedene "Teilwelten" miteinander kompatibel zu machen, wie z.B. die Fantasy- und Raumfahrtkomponenten zusammenzubringen oder die eher fröhlichen Seiten der Welt mit den "dunklen". In diesem Sinne bin ich also irgendwie ständig dabei, Welten zusammenzufügen.

      2. Was für Probleme haben sich ergeben? Wie konntet ihr sie lösen?
      Bei der Integration von Galaxy Rul0rz und Mausanien gab es eigentlich keine Probleme, weil die Welten eigentlich nicht wirklich miteinander interagieren. Im Falle von Mausanien musste ich aber klare Grenzen setzen, wie viel ich von der alten Welt übernehme. Dort hatte ich aber weniger ein Problem mit dem eigentlichen Zusammenfügen, sondern eher damit, das Konzept an sich "aufzuwärmen". Es ist eben meine weltenbastlerische "Jugendsünde" und ich will sie weder stolz präsentieren, noch groß schönfärben, noch unter Massen von Selbstkritik begraben.

      Was die Teilwelten Sapphirias betrifft ist mein größtes Problem, ein konsistentes Weltenflair zu schaffen. Die Einordnung in Teilwelten hat mir etwas geholfen, die im Konflikt stehenden Ideen zu sortieren und zu erkennen, wo Übergangsbereiche geschaffen werden müssen. Eine wirkliche Lösung dafür, diese Übergänge möglichst natürlich zu gestalten und habe ich aber noch nicht gefunden.
      Ein Ansatz, wenn man das so nennen kann, ist es, die gebastelte Welt nicht zu ernst zu nehmen und keine zu hohen Ansprüche zu stellen. Allerdings kann das auch das Gefühl verschlimmern, dass die eigene Welt von anderen abgelehnt oder ignoriert wird, weil sie irgendwelchen Standards anderer Leute nicht gerecht werden. (Das ist momentan mein größeres Problem, aber ich will nicht zu weit vom Thema abweichen.)

      Was eher sachliche Dinge angeht, waren die Unterschiede bisher nie so groß, dass ich sie nicht durch eine räumliche oder zeitliche Trennung - z.B. in der geschichtlichen und technologischen Entwicklung - lösen konnte.

      3. Was haltet ihr vom Zusammenlegen? Gute oder schlechte Idee?
      Ich finde das kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Manche Bastler sind halt besser darin, eine einzelne Welt oder wenige große ständig zu erweitern, während anderen es mehr liegt, viele kleinere, oft nur fragmentarische Welten zu erschaffen.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Tö. schrieb:

      1. Habt ihr schonmal Welten zusammengelegt? Und wenn ja, warum?
      2. Was für Probleme haben sich ergeben? Wie konntet ihr sie lösen?
      3. Was haltet ihr vom Zusammenlegen? Gute oder schlechte Idee?
      Ich weiß nicht so recht, was mit "zusammenlegen" gemeint ist. Meinst du, aus zwei Welten eine zu machen, sie einfach zu verbinden (zB durch die erwähnten Portale), ...?

      Zu meinen Welten: Die sind alle irgendwie verbunden, bzw können die richtigen Leute mit den richtigen Mitteln (magisch, technologisch, etc) von jeder Welt in jede. Wirklich zusammengelegt (aus mehreren Welten eine gemacht) habe ich erst zwei: 7V und die Magierwelt, wobei diese zwei verschiedene Zeitalter der gleichen Welt geworden sind, nachdem ich mir gedacht hab, dass die Magierwelt eine potentielle Zukunft von 7V darstellen könnte. Und kürzlich hab ich aus drei Weltenaspekten/-ideen, die sonst drei eigenständige Welten geworden wären, zu einer einzigen Welt gemacht (um, ähnlich wie Logan, nicht zu viele neue Welten zu basteln). Bei beiden Beispielen hat es aber ohne Probleme gepasst, weil die Welten/-ideen entweder kompatibel waren, oder sich nicht widersprachen.

      Zu den von Yrda erwähnten Portalen: In meiner Zweitwelt [= Eigenname] gibt es einen "Raum der Türen", wo jede Tür als Portal wirkt. Theoretisch kann man von dort aus an jeden Ort (der mindestens eine Tür hat) in jeder Welt reisen. Regeln, die die Reisen einschränken, gibt es nur in "bürokratischer" Form (es gibt eine Gruppe an Leuten, die den Raum kontrolliert).

      Amanita schrieb:

      Für mich wäre jetzt "ich möchte eine ländlich-idyllische Welt" und "ich möchte eine schmutzige, laute, urbane Welt mit horizontalem Gewerbe und organisiertem Verbrechen" problemlos kompatibel, vielleicht sogar im selben Land.
      Oder in der gleichen Stadt. Das soll es in unserer Welt ja auch geben.
      Weltenthreads | Weltenliteratur
      Fleischrechte für Fisch!
      WB-Chat | "Squisus vult!"
    • Ich weiß nicht warum, aber ich liebe diese "jede Tür ist ein Portal"-Idee. Planescape: Torment hatte das auch schon extrem ausgereizt (da konnte nämlich noch viel mehr ein Portal in eine andere Dimension sein, als nur eine Tür - also z.B. auch der Weg zwischen zwei Bäumen, die Berührung eines Gegenstandes, eine Bewegung o.Ä.), meine ich. Vielleicht fantasiere ich da grad etwas rein, und es war vielleicht nur ein Fluch, der eine bestimmte Person betraf.

      "Neverwhere" kann man sich diesbezüglich auch angucken, wo die Magie der Türen nicht in den Türen liegt, sondern in einer Familie, die die Fähigkeit besitzt, Türen (und anderes) zu öffnen.
      Ich hoffe das ist nicht zu OT, da nicht "eigene Welt", fiel mir dazu aber gerade noch ein - und ich finde es immer gut zu wissen, woher vielleicht unbewusst die eigenen Inspirationen auch stammen könnten.

      Achja: Tintenherz ist auch so, dass Bücher Tore in andere Welten sind, oder? Will mich nicht spoilern, da ich nur den Film gesehen habe und die Bücher noch lesen möchte. Aber das ginge dann so in Richtung Meta-Welten, wie ja Pollimatrix und Amanita sie schon erwähnt haben. Die finde ich auch richtig toll.

      Wobei man da ja irgendwie auch offen halten kann, ob es sich bei Welten aus innerweltlichen Büchern um wirkliche Welten innerhalb der Welt handelt, oder um fiktive Welten.
      nobody.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Hui, ich dieser Thread bringt mich richit in Bastellaune. Insbesondere, da manche Bastler*innen es vorziehen nur eine Welt zu haben. Da will ich wieder hin, das hat nämlich 1,5 Jahre lang auch mit kn geklappt.
      Mir gefallen eure Lösungen sehr gut: Tore, Metawelten, zeitliche Abfolge. Ich hab mal versucht über Größenordungen/Interessen zu trennen. Ameisen führen ihre Kriege eben auf viel kleineren Ebenen. Da sind 10m2 eine große Fläche und ein Mensch in der Armee ein fast unauslöschbarer Riese. Leider ist es schwer Menschen für Ameisenkriege zu begeistern. ^^
      Ein konsistentes Gefühl zu erzeugen ist wohl eine der schwierigsten Unterfangen. Komerzielle Welten wirken oft wie aus einem Guss, teils weil sie nur ein Setting bedienen (viele Videospiel) oder weil ihre Narrative jede Atmospähre sinnvoll verknüpft (Bücher). Vielleicht ist es besser zu sehen dass unsere Welt groß ist und starke Variationen überall und auf größere Entfernung sehr extrem aufweißt.

      Kurz zu Frage 3: Ich erwarte natürlich keine Globalaussage, sondern ob es für euch persönlich gut war Welten zusammenzulegen.
    • Inwiefern hältst du es für schwer, Menschen für Ameisenkriege zu begeistern? Was ist mit "Antz"? Oder "Watership Down"? (ja, keine Ameisen, aber Tiere mit tierischen Problemen halt :) ) - ah, oder Mouseguard ...

      Ich jedenfalls hätte Spaß daran, von ein und der selben Welt auch aus komplett unterschiedlicher Größen- und Spezies-Perspektive zu lesen.
      nobody.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Yrda schrieb:

      Inwiefern hältst du es für schwer, Menschen für Ameisenkriege zu begeistern? Was ist mit "Antz"? Oder "Watership Down"? (ja, keine Ameisen, aber Tiere mit tierischen Problemen halt )
      Oder Biene Maja.
      Ich finde es ja ganz spannend, wie das immer als Beispiel für die niedlich-harmlose Geschichte schlechthin verkauft wird. Stimmt bei der Fernsehserie vielleicht auch. Das Buch ist aber (der Zeit Anfang des 20. Jahunderts entsprechend) voll von Propaganda für Krieg und Aufopferungsbereitschaft für das eigene Volk, wo die Hornissen als Erbfeinde der Bienen, obwohl sie eigentlich auch nett sein können, im Endkampf gnadenlos vernichtet werden müssen.
    • Yrda schrieb:

      auch der Weg zwischen zwei Bäumen, die Berührung eines Gegenstandes, eine Bewegung
      Zwei Bäume könnte man wieder als ein Tor sehen, die Berührung eines Gegenstandes wär auch interessant, eine Bewegung fänd ich aber übertrieben ...

      Yrda schrieb:

      ich finde es immer gut zu wissen, woher vielleicht unbewusst die eigenen Inspirationen auch stammen könnten.
      Ich glaub nicht, dass ich für den Raum eine Inspiration hatte. Der ist beim Speedbasteln entstanden, wo es um Türen ging ...
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    • Was spricht denn dagegen, dass man auch beim Speedbasteln unterbewusst von irgendwas inspiriert sein kann? Inspiration ist doch nichts Schlimmes ... ich hab z.B. vor x Jahren von einem Haus der 1000 Türen geträumt, die sich auch "irgendwohin" öffneten, und nehme durchaus an, dass Neverwhere diesen Traum zumindest ein wenig inspiriert haben könnte. Aber wurscht - Ich wollte jedenfalls deine schöne Idee nicht dadurch abwerten, dass sie mich an andere Ideen, die mich ebenso fasziniert haben, erinnern.

      Meine Weltentore sind jedenfalls ganz sicher von Stargate inspiriert. Auch wenn ich gar nicht so der Science Fiction-Fan bin. :P Aber es gibt ja auch in vielen Welten "Feentore", Pilzkreise, Übergänge zwischen Welten, die sich nur in der Dämmerung öffnen ... ja, ein Weltübergang allein durch eine Bewegung mag übertrieben sein. Aber vielleicht eine Bewegungsabfolge wie ein Tanz, warum nicht? (könnte man ja auch in seiner Schritt- und Bewegungsabfolge wie einen Zauber in einer anderen Art von Sprache betrachten ... und wo wir schon bei Ameisen waren, vielleicht zaubern Bienen auf diese Weise ;))
      nobody.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Yrda schrieb:

      ich hab z.B. vor x Jahren von einem Haus der 1000 Türen geträumt, die sich auch "irgendwohin" öffneten, und nehme durchaus an, dass Neverwhere diesen Traum zumindest ein wenig inspiriert haben könnte.
      Unendliche Geschichte, Tausend-Türen-Tempel? :)

      Hab neulich bei einem Hohlbein auch eine Variante von Tausend-Türen gelesen.^^

      (Bin aber auch großer Fan von Neverwhere und der Türöffnemechanismus dort ist nochmal was anderes. :D )
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)