[Ashenwelt] Klimata

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    • [Ashenwelt] Klimata

      So meine Lieben, ich wage mich mal daran, den bisherigen Stand bezüglich Klimatas in der Welt der Ashen zu präsentieren. Nachdem ich neulich die Entscheidung traf, keine Lichtquellen ala Sonne zuzulassen und die Welt im Dunkeln zu belassen (von lumiszenz mal abgesehen, die nun in meiner Welt einen großen Raum finden wird), musste ich an meinem Klimakonzept weiterarbeiten, wo ich diese Eienschaft nun mit einbinden werde. Auf Anregungen eurerseits freue ich mich schon, denn ich hoffe hier und da einige Ideen und Anregungen zu bekommen - besonders, was man noch beachten sollte. Und - wie in gottes Namen kriege ich regelmäßige Zyklen hin... mhhh

      Athmosphäre
      Die gesamte Schattenwelt besitzt eine lebensgefährliche Athmosphäre und lässt auch kaum Entfaltung und Vielfalt zu. Es ist eigentlich schon sehr außergewöhnlich, dass es dort überhaupt Leben gibt, geschweige denn, dass sich dort Leben niederlassen kann.
      Die Athmosphäre basiert auf eine instabilität der Materie, die sich auf Lebewesen, die nicht aus der Schattenwelt stammen giftig ist. Wenn ein Ash zulange außerhalb eines der Schutzgebiete unterwegs sein, so würde man erste Anzeichen spüren. Zuerst würde der Wahnsinn den Ashen befallen. Am Ende würde der Körper gelähmt und man würde ersticken.
      Lichtverhältnisse
      Es gibt keine eigenen Lichtquellen in den Welten der Schattenwelt. Das heißt aber nicht, dass es dunkel und finster ist. Sowohl die Wolkenschicht, als auch Tiere, Pflanzen und Mineralien leuchten aus sich heraus. Daneben dienen die Säulen als weitere Energie- und Lichtquellen. So sind die Lichterhältnisse der Welt von den Klimata abhängig.
      Klimata
      Die Himmel der Welt sind überzogen mit einer dicken Wolkenschicht aus Staub. Dieser entsteht durch die Säulen. Es bilden sich verschiedenen Staubströmungen aus. Dadurch erzeugt es einen verwirbelten Eindruck. Der Staub koppelt sich mit der Energie der Welt darunter, sodass eine Athmosphäre entsteht. Es bedarf einer Oberfläche, dass sich eine solche Wolkenschicht ansammelt.
      Die Prozesse, die in dieser Wolken ablaufen sind mysteriös. Sie wechselwirken mit starken Energieträgern, wie die Säulen, den Kristallen oder auch energetischen Großereignisse – oder gar mit den Zeitblasen. Viele Faktoren haben auf das Klima einen Einfluss, die in einem empfindlichem Gleichgewicht stehen.
      Die Wolken können unterschiedliche Färbungen annehmen, je nach Rückkopplung von der Oberfläche. Dabei sind die Wolken als leuchtende Schleier am Himmel wahrzunehmen.
      Es können sich auch die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, der Wind, die Leuchtintensität und Färbung und weiteres verändern.
      Stationäre Klimata
      Ein Klimata ist dabei immer stationär zu betrachten. Allerdings unterliegt ein Klimata auch bestimmten Veränderungen. Manche Klimata bleiben dauerhaft stabil, andere schwanken. Letzteres wird häufig zur Zeiteinteilung genutzt.
      Beispiele für sehr stabile Klimatas sind das Wüstenklima im Süden und das Eisklima im Norden. Ersteres bleibt stabil, seit dem Krieg, der das Land erschüttert hat. Die dort waltenden Kräfte zerriss das alte Klima und nun brennt das Land unter der unbarmherzigen Hitze. Das Eisklima im Norden ist ebenfalls stabil, dies wird durch einen rückkoppelnden energetischen „Froststein“ bewirkt. Dieser hat Einfluss auf das gesamte Land und sorgt für ein kaltes und schneereiches Wetter. Geringe Schwankungen sind unregelmäßiger Natur und bedürfen eines bestimmten Ereignisses.
      Beispiel für ein schwankendes Klima ist die Haydermark. Dabei hat sich aus den Bedingungen für das Klima (wie die umgebenden Klimatas oder bestimmte Ereignisse) ein Gleichgewicht eingestellt. Die Zyklen werden durchlaufen und die Oberfläche stets verändern. So entstehen im Klima der Haydermark drei Phasen: In der ersten Phase ist das Klima mit gemäßigten Temperaturen und wenig Niederschlag, die Wolken strahlen in einem hellem beigen Ton, in einer zweiten Phase ziehen stärkere Winde auf und es kommt zu starken Niederschlägen, es bricht die Zeit der Dunkelheit an, die Wolken strahlen eher in einem dunklem blauton. In der dritten Phase hört der Regen auf und es folgt eine helle Phase (der blau ton hellt sich auf), in der die Temperaturen stark zunehmen, bis sie sich wieder in der ersten Phase abkühlt.
      Globale Klimata
      Weiterhin gibt es noch die globalen Klimata. Dabei handelt es sich um regelmäßige, manchmal auch unregelmäßige Einflüsse auf mehrere Klimata, die die stationären Klimata kurzfristig überlagern können. Eines davon ist die Kristallisierung. Sie erfasst alles und erzeugt wirre Konstrukte aus lebendem Material. Ganze Landstriche werden von ihr ausgelöscht. Diese Kristallisierung zerfällt jedoch nach einiger Zeit und hinterlässt fruchtbares, aber doch erstmal wüstes Land. Die Pflanzen dieser Welt können jedoch damit umgehen. Bäume besitzen eine äußere Schicht, welche kristallisiert, schützen aber ihr inneres und die Pflanzen bewegen sich entweder fort oder können dann auf dem fruchtbaren Kristallböden wieder Fuß fassen.
      Ein weiters globales Klimata sind regelmäßige Feuerstürme, die vor allem den Westen des großen Kontinentes heimsuchen. Die Feuerstürme kommen nie regelmäßig und zerstören dabei ganze Landstriche. Die Ursachen sind nicht ganz geklärt, doch man geht davon aus, dass die Feuerstürme magischer Natur sind. Die Pflanzen besitzen auch dagegen einen Schutz, der sie wie vor dem Kristallisieren schützt.
      Kälte ist eigentlich kein natürliches Geschehen. Die Eiswüsten im Norden sind aufgrund magischer Wirkung entstanden, deshalb bleibt es auch eigentlich in dieser Gegend. Es kann jedoch vorkommen, dass sich die Wirkung des Eises bis tief in den Süden zieht und das Land mit einem heftigen Kälteeinbruch überzieht. Dabei sinken die Temperaturen dermaßen tief und lange ab, dass oft, die Umgebung zerstört wird und auch das Leben abstirbt.
      Weiterhin wird die Welt geplagt von regelmäßig wiederkehrenden Stürmen. Regelmäßig toben gewaltige Stürme über das Land, die Reisen beinahe unmöglich machen. Diese Stürme verwüsten alles und hinterlasse nur Zerstörung. Jedoch kann man an der Regelmäßigkeit der Stürme die Zeit festmachen.
      Lokale Klimata
      Neben den globalen und stationären Klimata gibt es auch lokale Klimata, die meist auf kleine Gebiete innerhalb eines stationären Klimas eine Wirkung haben. Ihr Gleichgewicht ist dermaßen stabil, dass auch äußere Einflüsse keine Veränderungen bewirken.
      Genau genommen handelt es sich bei den Städten der Ashen ebenfalls um kleine lokale Klimata.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Ich finds total spannend, aber auch schwierig, da gute Fragen zu stellen, obwohl ich vieles beim Drüberlesen gar nicht so ganz verstehe. Deswegen erst jetzt, obwohl ich mir's schon früher vorgenommen hatte.

      Vyserhad schrieb:

      Sowohl die Wolkenschicht, als auch Tiere, Pflanzen und Mineralien leuchten aus sich heraus.
      Wer/was aller leuchtet? Bestimmte Tiere, bestimmte Pflanzen? Der Satz klingt ja so, als würde praktisch alles leuchten.


      Vyserhad schrieb:

      Ein weiters globales Klimata sind regelmäßige Feuerstürme, die vor allem den Westen des großen Kontinentes heimsuchen.
      Du meinst eher Klimaerscheinungen, oder?
      Oder ist bei dir Klimata im Singular ein eigens definierter Begriff? Ein Klimata, mehrere Klimata?


      Vyserhad schrieb:

      Die Himmel der Welt sind überzogen mit einer dicken Wolkenschicht aus Staub. Dieser entsteht durch die Säulen.
      Was für Säulen?^^


      Vyserhad schrieb:

      Weiterhin gibt es noch die globalen Klimata. Dabei handelt es sich um regelmäßige, manchmal auch unregelmäßige Einflüsse auf mehrere Klimata, die die stationären Klimata kurzfristig überlagern können.
      Die Formulierung macht mich konfus. Mir scheint, du hast eine Idee bildlich vor Augen, aber noch nicht so ganz festgelegt, wie alles heißt und beschrieben werden kann. Verzeih, falls ich dir da was unterstelle.
      Ich wär jedenfalls gespannt auf eine klarere Gliederung. :)

      Vyserhad schrieb:

      Kälte ist eigentlich kein natürliches Geschehen. Die Eiswüsten im Norden sind aufgrund magischer Wirkung entstanden, deshalb bleibt es auch eigentlich in dieser Gegend. Es kann jedoch vorkommen, dass sich die Wirkung des Eises bis tief in den Süden zieht und das Land mit einem heftigen Kälteeinbruch überzieht.

      Kälte ist an sich unnatürlich? Konsequent gedacht würde das ja heißen, dass quasi außerhalb der unmittelbar beschriebenen Welt (z.B. im Weltall, falls es so etwas gibt) es quasi lauwarm wäre, oder? Oder vielleicht ist der Default-Zustand sogar Hitze, und damit es überhaupt zu einer bewohnbaren Welt kommt, ist magische Abkühlung nötig?

      Was passiert denn, damit sich die Wirkung des Eises tief in den Süden zieht? (Quasi ein Winter?)

      Ist die Physik mehr oder weniger wie bei uns, sodass einfach Fluktuationen entstehen, einfach weil verschiedene Temperaturen nebeneinanderliegen und wirbeln? (Wie auch immer das genau funktioniert, bin keine Meteorologin...)

      Vyserhad schrieb:

      Auf Anregungen eurerseits freue ich mich schon, denn ich hoffe hier und da einige Ideen und Anregungen zu bekommen - besonders, was man noch beachten sollte. Und - wie in gottes Namen kriege ich regelmäßige Zyklen hin... mhhh
      Kannst du das Problem mit Zyklen genauer beschreiben?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Danke Jundurg, für die große Rückmeldung. :thumbup: :lol:

      Jundurg schrieb:

      Wer/was aller leuchtet? Bestimmte Tiere, bestimmte Pflanzen? Der Satz klingt ja so, als würde praktisch alles leuchten.
      Luminiszenz ist (scheinbar) ein in meiner Welt weit verbreitetes Phänomen. Z.T. erst jetzt entdeckt, gab es aber diese Elemente schon immer. Wie stelle ich es mir vor, was aus sich heraus leuchtet?
      1. Im Himmel befinden sich kleine Staubpartikel (das ist quasi feines, magisches Material), welche die Wolken ersetzen. Diese leuchten je nach Beeinflussung in verschiedenen Farben, das wiederum bedeutet, dass der Himmel von sich aus leuchtet. Aber nicht so stark, wie die Sonne die Erde erleuchtet, sondern eher wie die Sterne, nur viel mehr davon.
      2. Bestimmte Mineralien kommen auch Leuchteffekte vor, sodass gewisse Bereiche am Boden oder in Bergen leuchten, quasi solchen Erzadern entlang.
      3. Bei Lebewesen (pflanzlich, wie tierisch (wobei auch diese Bezeichnungen nicht ganz korrekt sind) leuchten bestimmte Bereich, quasi nur die Adern der Blätter, oder bei Tieren bestimmte Körperteile.
      --> Da komme ich zu dem Schluss, dass sowohl die Adern, als auch Lebewesen, solchen Staub besitzen müssen zum Lleuchten. Also leuchtet der Staub. Dies wiederum bedeutet aber auch, weil sich der Staub ebenfalls in der Luft befindet, auch in der Luft wabernde leuchtende Felder zu finden sein müssen.


      Jundurg schrieb:

      Du meinst eher Klimaerscheinungen, oder?
      Oder ist bei dir Klimata im Singular ein eigens definierter Begriff? Ein Klimata, mehrere Klimata?
      Eigentlich ist es ein Begriff, der an den geologischen Begriff Klima angelehnt ist. Ich versuche mich mal an eine Definition:
      "Klimata sind die Beschreibungen der regionalen Beeinflussungen der Umgebung in über Lichtintensität und -farbe, Temperatur, Regen und Bewölkung, Windstärke und -richtung." Auch sowas wie Luftfeuchtigkeit spielt da eine Rolle und (s.o) wohl auch die Konzentration an Staub.


      Jundurg schrieb:

      Was für Säulen?^^
      Meine Welt ist eine Scheibe und diese ist durchstoßen von ziemlich großen Säulen, die aus sich heraus leuchten. Die Umgebung ist ziemlich gefährlich, dort geschehen seltsame Dinge: Raumverzerrungen und Veränderungen von Erinnerungen (und daraus resultierend sowas wie Mutationen) sind nur einige davon. Quasi sind diese leuchtend und ziemlich weit zu sehen. Deren Licht sollte aber ziemlich hell erscheinen.




      Jundurg schrieb:

      Die Formulierung macht mich konfus. Mir scheint, du hast eine Idee bildlich vor Augen, aber noch nicht so ganz festgelegt, wie alles heißt und beschrieben werden kann. Verzeih, falls ich dir da was unterstelle.
      Ich wär jedenfalls gespannt auf eine klarere Gliederung.
      Die stationären Klimata sind regional begrenzt. Nun gibt es aber Erscheinungen, die klimataübergreifend erscheinen und die eigentlichen stationären Klimata überlagern. Tobt ein Sturm, dann fegt er die einzelnen Klimata hinweg und übergeht auch die Grenzen der Klimatazonen. Ist das etwas verständlicher?

      Jundurg schrieb:

      Kälte ist an sich unnatürlich? Konsequent gedacht würde das ja heißen, dass quasi außerhalb der unmittelbar beschriebenen Welt (z.B. im Weltall, falls es so etwas gibt) es quasi lauwarm wäre, oder? Oder vielleicht ist der Default-Zustand sogar Hitze, und damit es überhaupt zu einer bewohnbaren Welt kommt, ist magische Abkühlung nötig?

      Was passiert denn, damit sich die Wirkung des Eises tief in den Süden zieht? (Quasi ein Winter?)

      Ist die Physik mehr oder weniger wie bei uns, sodass einfach Fluktuationen entstehen, einfach weil verschiedene Temperaturen nebeneinanderliegen und wirbeln? (Wie auch immer das genau funktioniert, bin keine Meteorologin...)
      Die durchschnittliche Temperatur in der gesamten Schattenwelt ist eigentlich 20°C - also ja, Kälte ist hier etwas unnatürliches, kommt dennoch recht häufig vor.. da Extreme durch magie oft gefördert wird.

      Wie es sich nun das Eis, oder auch der Sturm, die Kristallisation oder andere globale Klimata nun verbreiten, da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Irgendwie muss hier etwas ganz stark in das Gleichgewicht eingreifen, damit sowas geschieht.

      Die Physik ist ähnlich wie bei uns, da die Informationen, die meine Welt formen aus einer uns ähnlichen Welt stammen. Tendenziell funktioniert alles auch über Atome usw, wie bei uns, es gibt aber feine Unterschiede, die durch die Veränderung der Infromationen einhergehen. Das hängt mit meinem Magiesystem zusammen. Allerdings - und da bin ich ja bei Gleichgewichten - beeinflussen sich auch die verschiedenen Klimata in den Randregionen gegenseitig - quasi wie bei uns.

      Jundurg schrieb:

      Kannst du das Problem mit Zyklen genauer beschreiben?
      Naja, mir fehlen Zyklen wie Jahreszeiten und Tag-und Nacht-Zyklus. Jahreszeiten wäre nicht das Problem, da könnte ich eventuell sogar was dreixeln mit regelmäßigen Erscheinen von globalen Klimata, aber der Tag-und Nachtzyklus ist schon schmerzhaft zu vermissen. Es könnten ja auch drei oder mehre Zeiten sein - also über Tag und Nacht hinweggehend. Aber ale Ideen, die ich dazu habe sind gekünstelt oder passen nicht wirklich. Oder ich muss bei der Idee verharren, dass die Ashen selbst ihre Zeit bestimmen - und von Stadt zu Stadt andere Zyklen herrschen.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​