[Adamanea] Aktueller Stand

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    • [Adamanea] Aktueller Stand

      Nachdem ich ja schon im "Was hast du zuletzt betrff deiner Welt gebastelt"-Thread erwähnt habe, habe ich mir diese Woche ein paar Gedanken über Adamanea, die Metawelt arunischen Ursprungs, gemacht.

      Die wichtigste Erkenntnis war die, dass es sich dabei nicht um eine komplett andere Welt handelt, sondern um eine Art "Contemporary Fantasy im modernen Silaris." Länder und Ortsnamen sind also genau wie die "normalen" menschlichen Kulturen dieselben wie in Silaris. Dazu gibt es dann aber eine geheime Parallelgesellschaft mit magisch begabten Menschen, den namensgebenden Adaval und magischen Tieren, Pflanzen und Pilzen. (Zunächst werde ich jetzt die adamaneanischen Länder durch ein * kennzeichnen.)

      Interne Grundlagen der Welt
      Es gibt eine Minderheit von Menschen mit recht umfassenden magischen Fähigkeiten. (Die Grenzen sind ähnlich wie bei Keriaja, weil ich die einfach für nötig halte, also kein "richtiges" Auferstehenlassen von Toten, keine Schaffung von Leben und auch nicht von Lebensmitteln.)
      Auch bei anderen Tieren, Pflanzen und Pilzen gibt es einen ähnlichen Prozentsatz "magischer" Exemplare. Diese können im Fall von "höheren" Tieren mit Menschen telepathisch kommunizieren und sind intelligent. Die meisten Adaval lehnen es ab, solche Tiere zu essen, manche ernähren sich jedoch gezielt von ihnen, weil sie hoffen, dadurch magisch potenter zu werden, was von anderen eher kritisch betrachtet wird. Für Zauber werden aber magische Pflanzen, Pilze und Teile von magischen Tieren benötigt.
      Neben den magischen Varianten normaler Lebewesen, gibt es von manchen auch nur eine magische Version, einige von ihnen würde rein biologisch auch gar nicht funktionieren, beispielsweise fliegende Pferde. Was ich da genau alles haben möchte, weiß ich noch nicht sicher.

      Die Adaval leben in Staaten zusammen, die sich weitgehend an den Landesgrenzen orientieren, teilweise jedoch noch an älteren Landesgrenzen als bei den normalen Menschen. Kriege zwischen Staaten spielen bei ihnen nur eine sehr kleine Rolle, da sie kaum um Ressourcen konkurrieren und die Aufmerksamkeit der Menschen nicht auf sich lenken wollen. Interne Bürgerkriege kommen etwas öfter vor. Die nationale Idendität ist für die Adaval im Vergleich zu magischen relativ unwichtig, allerdings fühlen sie sich der heimatlichen Magie verbunden und leiden, wenn sie dauerhaft in einem fremden Land leben müssen. (Dies macht Eroberungskriege ebenfalls wenig attraktiv.)

      Die Adaval sind gegen menschliche Waffen nicht immun, können sich aber recht gut dagegen wehren, wenn sie nicht überrascht werden. Auf künstliche, nicht-magische Gifte reagieren sie empfindlicher als Menschen, dies gilt auch für Umweltverschmutzung und Rückstände in Lebensmitteln. Sie haben magische Möglichkeiten, diese Dinge aus ihren Gebieten draußen zu halten. Wenn Adaval von gewöhnlichen Menschen angebaute Nahrung verzehren, sollten sie sich besser auf Bioprodukte beschränken.

      Technologie und Magie sind nicht grundsätzlich inkompatibel, können sich aber unter Umständen stören.

      Adaval und andere magische Formen von Lebewesen können mit den nichtmagischen fruchtbare Nachkommen erzeugen. Magische Mütter bekommen magische Nachkommen, nichtmagische nicht.

      Die Adaval haben im Verlauf des Kriegs der Elemente beschlossen, sich von den normalen Menschen zu trennen, da sie mit den irrationalen Auseinandersetzungen der Menschen nichts zu tun haben wollten und außerdem häufig zu Kollateralschäden dieser Auseinandersetzungen wurden. Teilweise wurden sie auch aktiv verfolgt, da sie sich trotz magischer Fähigkeiten keiner Fraktion anschließen wollten.
      Dabei neigen sie stark zu einer paternalistischen Einstellung gegenüber den Menschen und tendieren dazu sie zu unterschätzen und teilweise auch zu verachten. Nach den Umwälzungen mit den Elementkriegen verloren die Menschen den Glauben an die Existenz der Adaval und hielten entsprechende Schilderungen nur noch für übertriebene Darstellungen gewöhnlicher Elementarmagie.

      Meta
      Adamanea ist eine von arunischen Autoren geschaffene Welt, was dazu führt, dass die Magier in Arunien* auch im Mittelpunkt der Geschichten stehen. In Tessmar* und Sarilien* ist die Wahrscheinlichkeit in schwarzmagische Umtriebe zu geraten dagegen besonders groß. ;)
      Im Vergleich zu Keriaja und Nachtblumenland ist Adamanea eine etwas familienfreundlichere Welt. Es gibt zwar sehr wohl Dinge wie Folter, Gedankenkontrolle und Zwangsehen, aber Sklaverei, Orgien, Völkermord, Kriegsvergewaltigung und Massenvernichtungswaffen mit dem Potenzial ganze Ödländer zu schaffen bzw. sogar die Welt zu vernichten, wird man dort nicht finden.
      Manche dieser Themen werden dann allerdings im Fanfiction-Bereich aufgegriffen. Ein berühmt-berüchtiges Beispiel hierfür ist die Geschichte des fünfzehnjährigen Chlormagiers Jasius Edanus, in der die Adaval von den Menschen mit Chemiewaffen ausgerottet werden. Daneben ist Adamanea trotz oder gerade wegen des in dieser Hinsicht relativ harmlosen Canons ein beliebter Spielplatz für Porno-Fanfictions mit den verschiedensten vorstellbaren oder unvorstellbaren Paaren.

      Bei einigen Kritikern gilt Adamanea als seichte Unterhaltungsliteratur und eine Form von Eskapismus, die eigentlich allenfalls für Kinder und Jugendliche akzeptabel wäre, allerdings trotzdem zahlreiche Erwachsene anspricht, was ein Anzeichen für die Degeneration der modernen Arunier (und Ruarier, dort ist das auch sehr beliebt) ist.
    • Gibt es ausschließlich den Zustand "nichtmagisch" und "magisch" (also 0,1) oder auch noch was dazwischen? Wenn das vererbt wird, stellt sich mir natürlich die Frage, ob es da nicht auch Mischformen irgendeiner Art gibt. Wie "Magie ist bei dem etwas unzuverlässiger", oder "kann nur mit eingeschränkter Stärke Magie wirken".

      Und gibt es auch bei der Technologie Leute, die eine besondere nicht magische, sondern technische Begabung dafür haben, die auch vererbt werden kann? :D
      nobody.
    • Yrda schrieb:

      Wenn das vererbt wird, stellt sich mir natürlich die Frage, ob es da nicht auch Mischformen irgendeiner Art gibt.
      Mischformen gibt es nicht. Das Ganze ist auch nicht nur genetisch, sondern wird dann auch noch während der Schwangerschaft weitergegeben bzw. aktiviert. Es gibt aber unterschiedlich großes magisches Talent. Das hängt aber nicht mit nichtmagischen Vorfahren zusammen, auch wenn manche das glauben.

      Yrda schrieb:

      Und gibt es auch bei der Technologie Leute, die eine besondere nicht magische, sondern technische Begabung dafür haben, die auch vererbt werden kann?
      Es gibt halt genau wie in Silaris Elementarmagier. Ansonsten ist das so wie bei uns. Manche haben eben ein besonders gutes räumliches Vorstellungsvermögen oder mathematisches Verständnis etc.