[Denatos] Anatomie und Lebensweise der Zwerge

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    Die WBO ist beendet und die Ergebnisse stehen fest.
    Vielen Dank an alle Teilnehmer Gratulation an die Gewinner!
    Die Beiträge und Ergebnisse findet ihr im WBO-Orgatool.

    • [Denatos] Anatomie und Lebensweise der Zwerge

      Also ich habe vor, endlich mal meine Welt hier stück für Stück aufzubröseln und einzelne Details ein Bisschen aufzuarbeiten.
      Anfangen möchte ich mit meinem Volk der Zwerge, das ich in einem vorherigen Thread bereits angerissen habe.

      In meiner Welt geht es mir sehr um Realismus und Glaubwürdigkeit.... Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen Feedback geben, oder es fallen euch sogar Verbesserungsvorschläge ein :) Jede Antwort ist Herzlich willkommen

      1) Allgemeine Anatomie und Aussehen:

      Zwerge haben Breite Schultern und Besonders auffallend schwere Knochen. Das liegt daran, dass diese intern durch ein zusätzliches Knochengerüst verstärkt werden.
      Um die sauerstoffarme Luft in den Höhlen auszugleichen enthält das Blut der Zwerge besonders viel Hämoglobin, weshalb dieses sehr dick ist. Das erklärt auch, warum sie sich in so Eisenhaltigen Umgebungen aufhalten. Immerhin ist ein Nachteil dieser Hämoglobinproduktion, dass ein Eisenmangel zu Erstickung führen kann.
      Zur Beförderung ihres dicken Blutes benötigen Zwerge ebenfalls Zwei herzen (oder mehr)
      Die flexiblen Pupillen, die sich bis auf das ganze Auge ausdehnen können, ermöglichen den Zwergen eine Klare und Detaillierte Sicht- selbst bei minimalem Lichteinfall. Jedoch eine ebenso hohe Lichtempfindlichkeit. Da sie das gleißende Sonnenlicht nicht vertragen, sind ihre Augenbrauen extrem dicht und buschig.
      So sind Zwerge außerhalb ihrer Mienen höchstens Nachts anzutreffen.
      Starke Behaarung schützt vor Kälte. Besonders der Bart hat bei den Bergzwergen eine wichtige Rolle, da er Ansehen und Respekt bezeugt. Ein besonders voller und langer Bart gilt als sehr schön bzw. attraktiv. So kommt es oft vor, dass Zwerg andere Haare oder Fell (z.b. von einer Ziege oder einem Bären) in dem Bart flechten.

      2) Untergruppem

      2.1) Bergzwerge

      Bergzwerge sind wohl die bekannteste Unterart.
      Sie sind hervorragende Bergleute und Handwerker, insbesondere vortreffliche Schmiede, Rüstungsmacher, Waffen- oder Goldschmiede und unerreichte Steinmetze. Sie leben in Gemeinschaften und bevorzugen unterirdische Städte.
      In manchen Gebirgen gibt es jedoch auch oberirdische Zwergenstädte. Oft ragen sie nur halb aus den Felsen heraus, in die sie geschlagen wurden. Diese Städte sind zumeist namenhafte und wichtige Handelspunkte.

      2.1.1) Politik
      Die Zwerge hatten vor Jahrhunderten mal Könige, haben sich dann aber im Krieg gegeneinander fast an den Rand der Ausrottung gebracht, seit dem gibt es einen "Steinerne Bund", der auf den "Klans" basiert, deren Oberhäupter und Ältesten einen "Bundesherrn" wählen, quasi einen König auf Zeit. Auch wenn ein paar machthungrige Bundesherrn immer gerne mal versuchen sich zum König zu machen, die meisten Zwerge betrachten das als Blasphemie und lassen Köpfe rollen.

      2.1.2) Religion

      Die Zwerge verehren 5 Götter, die jeweils eine Handwerks Kunst dieser repräsentieren
      • Gräber
      • Gelehrter
      • Schmied
      • Hirte/ Bauer
      • Krieger
      Zusätzlich betet jeder Zwergenstamm seine eigene individuelle Schutzgottheit an : Den Berg, in dem sie wohnen.
      Priester
      Die Priesterschaft nimmt bei den Bergzwergen eine wichtige Rolle ein.Sie sind die einzigen, die den Dritten Saal der [Geschlossenen Bibliothek] betreten dürfen.
      Man erkennt sie je nach Orden und Stand an dem Goldenen Streifen in ihrem gewand.
      Als Sprecher der Ahnen leiten sie mit Umsicht und Weisheit den Ältestenrat.

      Die Tempel der Bergzwerge sind vornehmlich schlicht gehaltene Kuppeln oder massive Steinbauten, die überwiegend in natürlichen Höhlen und künstlichen unterirdischen Hallen errichtet wurden. Verziert werden sie meist durch Statuen, die in den Höhlenfels geschlagen sind. Oftmals finden sich an den Wänden Alten Runen.

      2.1.3) Wirtschaft
      Die Aufgaben der Zwerge werden in hauptzächlich 5 Gruppen eingeteilt:
      • Gräber
        Hierzu gehört nicht nur das Förden von Metallen, sondern auch die Ausarbeitung und Instandhaltung des Höhlensysthems, Wartungsarbeiten, Erkundungen neuer Wege sowie Freilegung von Verschüttungen
      • Gelehrter
        Gelehrte sind um einen zauberkundige und Priester, aber auch Erfinder, Schriftsteller etc.
        Sie übernehmen zudem die Bürokratie und den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Stämmen.
      • Schmied
        Vermutlich Selbsterklärend
      • Hirte/ Bauer
        Alles, was zur Nahrungsbeschaffung beiträgt.
        Züchtung von Insekten, Fischen oder Fledermäusen; Anbau von Moos, Pilzen und Algen; jagt auf Höhlentiere etc.
      • Krieger
      Aber das alles wird noch ausgearbeitet....


      2.2) Wilde Zwerge
      Verbannte Zwerge, Diebe und Kriminelle, sowie Zwerge, die die alten brutalen werte verfolgen zählen zu den wilden Zwergen.
      Sie wurden aus dem Volk ausgeschlossen oder sind freiwillig gegangen.

      2.2.1) Aussehen
      aufwändige Gesichtstätowierungen oder aber die Anzahl der Narben im Gesicht zeigen die Stellung eines Zwerges in seiner Gruppe.
      Dabei lassen sich wilden Zwerge den Bart regelmäßig abrasieren, um sich von den übrigen Stämmen der Bergzwerge abzugrenzen.

      2.2.2) Handwerk
      Wilde Zwerge haben den Handwerkskünsten abgeschworen. Daher finden sich kaum schmiede, Bauern etc. unter ihnen. Alles was sie zum leben Brauen, beziehen sie aus Jagt und Überfällen. So sind auch die Waffen, die sie Benutzen meist gestohlen.
      Es passiert daher häufig, dass sie mit sehr zwergenuntypischen Waffen Kämpfen wie zum beispiel mit Bögen, Schwertern oder Speeren. Um die Einschränkungen durch diese gering zu halten, nehmen einige von ihnen kleine Änderungen vor. (es wird gestritten, ob es sich bei diesen Änderungen um eine Handwerkskunst handelt)

      2.2.3) Politik
      Die wilden Zwerge bilden keinen einheitlichen Stamm, sondern leben in locker organisierten Gruppen in den meisten Gebirgsregionen. Außer ihrem Aussehen haben sie nicht mehr viel mit ihren entfernten Vettern der großen Zwergenstämme gemein und sehen diese gar als ihre größten Feinde an.

      Die Gruppen werden zumeist von ihrem stärksten Kämpfer angeführt, allerdings muss dieser seine Kampfeskraft immer wieder unter Beweis stellen, denn ansonsten wird er von seinen Rivalen abgelöst und ihm der Kopf abgeschnitten. Diese dauður (also die abgetrennten Köpfe der Verlierer) werden vom Sieger oftmals als Trophäe am Gürtel getragen.
      Allein dem Anführer einer Gruppe ist es gestattet, dauður zu Tragen. Dabei sind diese oftmals ein Erkennungsmerkmal des jeweiligen Oberhauptes. (So hat zum Beispiel der Zwergenführer Barnid 2 Köpfe an seinem Gürtel Hängen, die allesamt einen Gespaltenen Schädel haben. Der Anführer Drengil hat jeden seiner 3,5 Schädel in Eisen gegossen und sie zu einem Hammer, Knüppel oder ähnlichem geschmiedet, mit dem er seine Feinde Erschlägt. )

      2.3) Salzzwerge (in Arbeit)
      Diese Unterart lebt an den Küsten und hat tatsächlich sie Seefahrt für sich entdeckt. Der Stamm soll der Wikingerkultur nahe kommen, ich bin mir bei der genauen Umsetztung aber nicht sicher....

      2.4) Sandgeister
      Es ist nicht bekannt, dass die Sandgeister zu den Zwergen gehören. Ursprünglich waren sie ein Teil eines Bergclans, der [Aus welchen Gründen auch immer] in die Steinerne Wüste gezogen ist. Über Generationen haben sie sich den dortigen Verhätnissen angepasst.
      Die haben nur leichte Behaarung und eine sandsteinfarbene Haut sowie tiefschwarze Augen. Hierbei ist die Pupille (welche meistens sehr klein ist) nicht von der dunklen Iris zu unterscheiden)
      Sie sind weitaus schmaler und haben Hornartige Auswüchse auf dem Hinterkopf, die zur Temperaturregelung dienen.
      Sie gelten als bereitse ausgestorben und kommen folglich höchstens in Mythen und Saagen vor. Allergings kann ihre Existenz durch hinterlassene Überreste nachgewiesen werden.
      Hierbei handelt es sich um in Felsen eingeschlossne Schriften und Werkzeuge sowie erkennbaren Auswirkungen ihrer Magie in der Umwelt.
      Durch ihre Magie lassen sich die Wandernden Städte der Siem erklären. (was allerdings weder die Siem noch die anderen Zwergenvölker wissen)

      2.5) Dvergur
      Dvergur sind die Kleinste bekannte Unterart.
      Sie besitzen keine eigene Sprache und nicht nicht besonders intelligent.

      Es ist nicht sicher, ob Dvergur tatsächlich zu den Zwergen gehören, da ihre anatomischen Besonderheiten eine Präzise Zuordnung erschwert.
      Sie leben vorzugsweise in Höhlen und unterirdischen Gängen und kommen nur selten nach draußen. Vor allem meiden sie hierbei den Kontakt mit hellem Licht.
      Sie bewohnen die Berge von Denatos und nisten sich hierbei vor allen in den Höhlen der Bergzwerge.

      2.5.1) Anatomie und Aussehen
      Dvergur weisen Alle Anatomischen Merkmale auf, die den Zwergen zugesprochen werden:
      - Verstärktes Knochengerüst
      - Hämoglobin sowie mehrere Herzen
      - Flexible upillen
      etc.

      Jedoch gibt es einige Eigenheiten, die eine Zuordnung erschweren:
      Dvergur haben eine Weißlich-braune bis hellgraue Haut und ebenso einen Schwanz in der gleichen Farbe, der der Balance dient.

      Je nach Alter, Geschlecht und Stellung zieren 2-6 Hörner den Kopf.
      Ihr Maul ist mit drei Reihen kleiner, spitzer Zähnen besetzt.
      Zur Fortbewegung nutzen die Dvergur ihre 6 Gliedmaßen (4Vorderbeine und 2 Hinterbeine) Die allesamt auf scharfe Krallen enden. Somit können sie auch an Felswänden ohne Mühe kopfüber entlang klettern.
      Bei den Vorderbeinen muss allerding unterschieden werden:
      2 Arme sind – wie auch bei anderen Zwergen- seitlich über das Schultergelenk mit der Schulter verbunden und enden auf 5 Finger.
      Allerdings haben die Dvergur 2 weitere arme, die etwas länger sind und knapp unter dem Schulterblatt beginnen. Hier haben die Wesen nur 4 Finger

      2.5.2) Verhalten
      Dvergur leben vorzugsweise alleine und verbringen den Großteil ihres Lebens mit der Nahrungssuche. Dabei können sie Weite strecken von mehreren Kilometern in kürzester zeit zurücklegen.
      Sie ernähren sich hierbei speziell von Insekten und Kleintieren, wie auch von Wurzeln oder Höhlenfischen.
      Bei der Jagt benutzen die Tiere hierbei ihre 6 Extremitäten. Sie fangen die Beute meist im Sprung oder hetzen ihr in einer Vefolgungsjagt hinerher. Ähnlich wie bei katezen lieben es die Tiere, mit ihrem essen zu „spielen“, bevor sie dieses Tatzächlich töten.
      Im Winter kehren sie in ihre Gruppennester und paaren sich anschließend.
      Dabei gibt es allerdings keine Pärchen, vielmehr erfolgt er Akt der Fortpflanzung einer Gruppenorgie, an der sich alle Mitglieder beteiligen.
      Nach einer 5 Wöchigen Schwangerschaft gebären die Weibchen ihre 1-3 Jungen im Gruppennest, wo diese anschließend sich selbst überlassen werden.
      Dvergur sind keinesfalls reinliche Wesen. So pinkeln die Mitglieder einer Gruppe sich häufig gegenseitig an, um en Gruppeneigenen Duft zu übertragen und so die Mitgliegschaft und Zugehörigkeit der Gruppe zu kennzeichen

      2.5.3) Nutzen
      Die Dvergur werden von den Bergwergen gezüchtet und dienen zur Überbringung von nachrichten wischen den einzelnen Stämmen. Ähnlich wie Brieftauben bei den Menschen.
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me
    • Ergänze mal das "W" im Titel, sonst denke ich an geifernde Monster.^^

      Ich mag die Aufteilung in doch sehr verschiedene Gruppierungen - hier gefällt mir die Bezeichnung "Salzzwerge" besonders gut.

      Hm, die Dvergur beschreibst du erst so:

      leylani schrieb:

      Dvergur weisen Alle Anatomischen Merkmale auf, die den Zwergen zugesprochen werden:
      Und dann sechs Gliedmaßen plus Schwanz, Krallen... Das widerspricht sich schon etwas, finde ich.^^ Aber gut, ich sehe, dass du die aufgelisteten Eigenschaften meinst - würde das dann aber anders formulieren. Das sind ja eher wenige Eigenschaften, die gemeinsam sind, neben den vielen Unterschieden.

      Klingt etwa wie "Pferde haben alle wesentlichen Eigenschaften von Menschen - Augen, vier Gliedmaßen, sie sind Säugetiere, ... aber dann gibt es auch noch ein paar Unterschiede." ^^

      Und 4 Gliedmaßen vs. 6 ist ja ein Riesenunterschied. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Evolution auf dieser Welt anders, bzw. magisch unterstützt, funktioniert - sonst wäre ja auch die rasche Veränderung der Sandzwerge unmöglich.

      leylani schrieb:

      So kommt es oft vor, dass Zwerg andere Haare oder Fell (z.b. von einer Ziege oder einem Bären) in dem Bart flechten.
      Das ist ne coole Idee!


      leylani schrieb:

      Allein dem Anführer einer Gruppe ist es gestattet, dauður zu Tragen. Dabei sind diese oftmals ein Erkennungsmerkmal des jeweiligen Oberhauptes.
      Hm - Wiktionary sagt mir, das Wort heißt so viel wie "tot" ?

      leylani schrieb:

      Dvergur sind keinesfalls reinliche Wesen. So pinkeln die Mitglieder einer Gruppe sich häufig gegenseitig an, um en Gruppeneigenen Duft zu übertragen
      Da frag ich mich irgendwie, ob das vllt so ist wie bei Schweinen - allgemein oft die Annahme, dass Schweine irgendwie schmutzig wären, weil sie im Schlamm wühlen, dabei ist es eigentlich eine Form des Reinigens.
      Desinfizierender Urin?^^

      leylani schrieb:

      Oftmals finden sich an den Wänden Alten Runen.
      Runen sind ja im Prinzip einfach nur Schriftzeichen - würde der Satz auch Sinn ergeben, wenn da stünde "Oft stehen an den Wänden alte Buchstaben/Worte" ?^^

      Wenn du Rune in einem spezielleren Sinn meinst - was ja ein gewisses Fantasy-Klischee ist - dann brauchst du da vllt noch mehr Info dazu. Oder du schreibst z.B. magische Runen. Oder sonstwie.


      leylani schrieb:

      Auch wenn ein paar machthungrige Bundesherrn immer gerne mal versuchen sich zum König zu machen, die meisten Zwerge betrachten das als Blasphemie und lassen Köpfe rollen.
      Nachdem "Blasphemie" ein religiös konnotiertes Wort ist, frage ich mich jetzt, ob die politische Struktur dann auch von der Religion getragen wird, klingt nämlich dann so. ;)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Jerron schrieb:

      Gibt es Zwerginnen? Haben die auch Bärte?
      Ja, es gibt auf jeden Fall Zwerginnen!
      Ich schätze ihr Bartwuchs ist nicht so ausgeprägt, wie bei den Menschen aber sie haben auch ein eher behaartes Gesicht. Immerhin ist die Behaarung der Zwerge Evolutionsbiologisch erklärt.

      Fall es dich Interessiert: bei den Zwergenstämmen wird auch die Ehe zwischen zwei Zwergen großgeschrieben:

      Bei den Zwergenstämmen kann man erst dann heiaten, wenn man ein gemeinsames Kind hat. Dieses Kind gilt als Legitimierung der Götter für die liebe zwischen den Partnern und für deren Zusammenschluss.
      Zuerst gibt es ein Opferritual (tveir), bei dem die Liebenden ihren Götten Ofer darbringen und für deren Zustimmung beten. Nun muss de Zwergin innerhalb von einer Mondspanne schwanger werden.

      Ich habe mir aber noch keine Gedanke darüber gemacht, wie die werge zu gemischtgeschlechtlichen Ehen stehen
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me
    • Jundurg schrieb:

      Ergänze mal das "W" im Titel, sonst denke ich an geifernde Monster.^^
      ja, wird sofoert gemacht^^ dake für den Hinweis

      Jundurg schrieb:

      Und dann sechs Gliedmaßen plus Schwanz, Krallen... Das widerspricht sich schon etwas, finde ich.^^ Aber gut, ich sehe, dass du die aufgelisteten Eigenschaften meinst - würde das dann aber anders formulieren. Das sind ja eher wenige Eigenschaften, die gemeinsam sind, neben den vielen Unterschieden.
      das habe ich mir auch schon gedacht.... ich glaube, ich mache sie zu einer eigenständigen Rasse.
      Sie sollen dann eher als ein Nutztier der Bergzwerge verstanden werden

      Jundurg schrieb:

      Da frag ich mich irgendwie, ob das vllt so ist wie bei Schweinen - allgemein oft die Annahme, dass Schweine irgendwie schmutzig wären, weil sie im Schlamm wühlen, dabei ist es eigentlich eine Form des Reinigens.
      Desinfizierender Urin?^^
      haha...naja, urin soll ja gut für die Haut sein ;)
      Aber ich habe da eher an die reviermarkierung von Hunden gedacht. Nur dass die Dvergur eben keine Orte anpinkeln, sondern sich gegenseitig "Markieren"
      ein Mensch kann es übrigens als Kompliment sehen, von einem Dvergur angepinkelt zu werden. Immerhin würde dass dann bedeuten, dass der Dvergur ihn als Mitglied seiner Gruppe ansieht.

      Jundurg schrieb:

      Runen sind ja im Prinzip einfach nur Schriftzeichen - würde der Satz auch Sinn ergeben, wenn da stünde "Oft stehen an den Wänden alte Buchstaben/Worte" ?^^
      Auf den Höhlenwänden Sollen die Zwerge die Geschichte ihres Clans Festhalten. Daher die Runen.
      Als ein Steinernes Geschichtsbuch


      Jundurg schrieb:

      Nachdem "Blasphemie" ein religiös konnotiertes Wort ist, frage ich mich jetzt, ob die politische Struktur dann auch von der Religion getragen wird, klingt nämlich dann so.
      Ich bin noch am überlegen, wie ich Staat und Kirche Genau vernetze.
      Für gute Vorschläge bin ich aber immer zu haben :)
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me
    • leylani schrieb:

      Bei den Zwergenstämmen kann man erst dann heiaten, wenn man ein gemeinsames Kind hat. Dieses Kind gilt als Legitimierung der Götter für die liebe zwischen den Partnern und für deren Zusammenschluss.
      Uff.

      Äh - naja, Fragen: 1. Ist es möglich, Kinder zu adoptieren? 2. Wenn ja, lässt sich dadurch eine Ehe schließen? 3. Was ist mit ungewollten Kindern? 4. Dürfen kinderlose Paare zusammenleben? 5. Was ändert sich überhaupt rechtlich/sozial durch die Ehe?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Hui so viele Fragen :)
      Okay, nach der Reihe:

      1. Kinder werden nicht zur Adoption Freigegeben. Würde man das tun, hieße es, dass man sich dem Urteil der Götter widersetzt. Wenn die Eltern Sterben, schätze ich dass die Nächsten Verwandten das Kind übernehmen.
      Andererseits könnte man das ganze Falmiliensysthem auch ganz änderst gestalten. Also die Kinder werden von Anfang an separat von den Eltern im Tempel aufgezogen und ab einem gewissen Alter einer Bestimmten Handwerkskunst zugeteilt und fortan bei einem Meister dieser Handwerkskunst ausgebildet. So wäre jedes Zwergenkind in gewisser weise adoptiert.

      2. Nein, eine Ehe lässt sich nicht durch eine Adoption schließen, da hierbei keine Göttliche Bestätigung gegeben wird.

      3. Ungewollte Kinder sind trotzdem Kinder. Es wird zwar nicht gerne Gesehen. Vor allem nicht für das Paar, weil viele der Meinung sind, dass man die beiden dann verheiraten muss.
      Wie genau das sich dann mit Vergewaltigungen verhällt weiß ich aber nicht.

      4. kinderlose Paare sind religiös geächtet. Einige verlassen die Zwergenstämme und schließen sich den Wilden Zwergen an um zusammen sein zu können.


      5. oh.gute Frage.
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me
    • Ist das toll mal wieder frischen Wind zu spüren! :D

      -Ich möchte unbedingt mehr über die 5-Stände/Götter hören, da ich erst vor einer Weile Zwergengottheiten gebastelt habe und nun daran interessiert bin. ;D
      -Wie sieht so eine Behausung bei den Bergzwergen aus? Haben die einzelne Räume oder Gruppenschlafplätze? Kocht jeder selbst? Und wie ist das bei den Waldzwergen.
      -Ich verstehe, dass die verbannten Waldzwerge eine rohe Kultur pflegen, was ich nicht verstehe warum das die "alten, brutalen Werte" sind. Es klingt ja so als seien Waldzwerge aus der Bergzwerg Gesellschaft verbannt worden, dementsprechend sind sie mit den Bergzwergwertesystem aufgewachsen. Also wenn sie in der "Barbarei" münden, ist das doch eine neue Gegenkultur, wo ist der Bezug zu einen "alten", möglicherweise ursprünglichen Kultur? Das wirkt für mich so aufoktroyiert.
      -Hast du dir bei den Salzzwergen gedacht: "Ich will was Wikingerartiges." und hast die daraufhin entworfen, oder hast du gedacht: "Küstenzwerge, wie cool. Die sind bestimmt wie Wikinger." ?

      leylani, mir gefällt dein Bastelstil besonders gut.
      Ich bin voll überzeugt von deinem bewusstem Gebrauch des "Unschönen" (Köpfe abschlagen, mit der Beute spielen, das Anpinkeln).
      Aber weißt du was mir ganz besonders gefällt? Dass du nicht nur die gesellschaftliche Norm, sondern eben auch die Abweichler direkt mit auflistest. Ich bin mir sicher, dass andere Weltenbastler das auch tun, aber bei dir ist es mir aufgefallen. Das guck ich mir ab. :)
    • Achtung, Achtung, Biologie-Alarm!

      leylani schrieb:

      Zwerge haben Breite Schultern und Besonders auffallend schwere Knochen. Das liegt daran, dass diese intern durch ein zusätzliches Knochengerüst verstärkt werden.
      Um die sauerstoffarme Luft in den Höhlen auszugleichen enthält das Blut der Zwerge besonders viel Hämoglobin, weshalb dieses sehr dick ist. Das erklärt auch, warum sie sich in so Eisenhaltigen Umgebungen aufhalten. Immerhin ist ein Nachteil dieser Hämoglobinproduktion, dass ein Eisenmangel zu Erstickung führen kann.
      Zur Beförderung ihres dicken Blutes benötigen Zwerge ebenfalls Zwei herzen (oder mehr)
      Die flexiblen Pupillen, die sich bis auf das ganze Auge ausdehnen können, ermöglichen den Zwergen eine Klare und Detaillierte Sicht- selbst bei minimalem Lichteinfall. Jedoch eine ebenso hohe Lichtempfindlichkeit. Da sie das gleißende Sonnenlicht nicht vertragen, sind ihre Augenbrauen extrem dicht und buschig.

      Du hattest anderswo geschrieben, dass Zwerge evolutionär nahe mit Menschen verwandt sind. Das schlägt sich heftig mit den gewaltigen Abweichungen. Egal, wie sehr sich irdische Säugetiere an Kälte, sauerstoffarme Luft, Höhlen, ..., anpassen mussten, sie haben kein zweites Herz und kein zusätzliches Knochengerüst bekommen. Bedenke: Die Giraffe hat dieselben sieben Halswirbel wie die Maus. Eisbär und Kamel haben dasselbe eine Herz. Über die Variantenbreite der Säugetiere gibt es nur relativ wenige Knochen, die irgendwo zusätzlich aufgetaucht sind, eher mal sind sie verschwunden (z.B. diverse Zehen bei den Pferden).
      Tiere, die eine besonders hohe Sauerstoffkapazität haben, machen das auch nicht nur über das Blut - lies mal nach, wie Wale das machen, mit auch nur einem Herz. ;)
      Mit Pupillen, die das ganze Auge abdecken, kann man leider aus rein optischen Gründen nicht so detailliert sehen. Je kleiner nämlich die Öffnung, umso tiefenschärfer das Bild. Deshalb verkleinert sich die Pupille ja nicht nur bei Lichteinfall, sondern auch bei erhöhter Aufmerksamkeit: Man will genauer sehen. Es gibt aber genug nachtaktive Tiere, bei denen du dir reichlich abgucken kannst. Vielleicht leuchten ja die Augen deiner Zwerge im Dunklen wie die von Katzen.

      Ich hoffe, ich habe eher geholfen als abgeschreckt. *duck und davonschleich*
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Veria schrieb:

      . Egal, wie sehr sich irdische Säugetiere an Kälte, sauerstoffarme Luft, Höhlen, ..., anpassen mussten, sie haben kein zweites Herz und kein zusätzliches Knochengerüst bekommen. Bedenke: Die Giraffe hat dieselben sieben Halswirbel wie die Maus. Eisbär und Kamel haben dasselbe eine Herz.
      Gut, dass du das ansprichst, Veria!
      Also was das Knochengerüst angeht, habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Es gibt bei den Menschen eine Seltene Mutation am Gen LRP5, das zu einer starken Verdichtung der Knochen führen kann. Bei meinen Zwergen hatte ich an etwas ähnliches gedacht. Also sie haben nicht mehr Knochen als wir, sondern die Knochen selbst sind zusätzlich verstärkt.

      Bei den zwei Herzen hab ich mir ehrlich gesagt noch nicht sehr viele Gedanken gemacht.
      Also wie gesagt: Gut, dass du das ansprichst :)
      Durch das viele Hämoglobin im Blut der Zwerge wird dieses ja sehr viel dicker sein und somit schwerer zu transportieren.
      Da Arterien ja von einer Muskelschicht umgeben sind, könnte ich mir vorstellen, dass sich diese Muskeln zu einem eigenständigen Organ weitergebildet haben.
      Außerdem: In gewisser weise sind wir ja auch mit Tieren verwand, die mehrere Mägen besitzen. Wieso können Zwerge dann nicht ach mehr als ein Herz haben ;)

      Veria schrieb:

      lies mal nach, wie Wale das machen
      Da bin ich gerade Dabei
      Das mit den Sauerstoffspeichern durch den Eiweißstoff Myoglobin kling wirklich interessant. Das wird auf jeden Fall bei den Zwergen eingebaut! Danke für den Tipp
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me
    • Tö. schrieb:

      Ich möchte unbedingt mehr über die 5-Stände/Götter hören, da ich erst vor einer Weile Zwergengottheiten gebastelt habe und nun daran interessiert bin.
      Ich bin noch fleißig dabei zu bastelt, aber das, was ich schon habe, kann ich gerne mal vorstellen:

      Okay, dazu muss ich jetzt ein bisschen ausholen:
      Die Zwergengottheiten habe ich an die einzelnen Fachbereiche in deren Wirtschaftssystem Geknüpft.

      Die Götter repräsentieren dabei die reine Handwergskunst und stellen keine Individuellen Personen dar.
      Im Grunde genommen sind die Gottheiten gleichgestellt, wobei es jedoch innerhalb jedes Standes eine hierarchische Abstufung gibt.

      Obwohl sich das System mit den Zwergengotheiten zunächst Polytheistisch anhört, Besitzt jede der Gottheiten eine eigene Religionsgruppe für sich.
      Die Zwerge, die einer Handwerksgruppe angehören, beten den dazugehörigen Gott an.
      Dadurch haben sich 5 ganz individuelle "Unterreligionen" gebildet mit eigenen Geschichten, Liedern, Ritualen, Bräuchen und Festtagen.


      mal zu den 5 Gruppen :

      1) Gräber
      Hierzu gehört nicht nur das Förden von Metallen, sondern auch die Ausarbeitung und Instandhaltung des Höhlensysthems, Wartungsarbeiten, Erkundungen neuer Wege sowie Freilegung von Verschüttungen.
      Einige Unterguppen sind
      - Späher (Die fremde Höhlen Erkunden)
      - Buddler (Graben neue Gänge)
      - Schürfer (Bauen Metalle ab)
      - Stoßer (Entfernen Gerölllawinen)
      etc....

      Gräber sind diejenigen unter den Zwergen, die es wohl am härtesten haben. Sie kriechen durch enge Schächte, kämpfen gegen Einstürzende Höhlen und niederschmetternde Felsen und Schürfen das eiserne Blut des Berges.
      Ihr Leben ist hart. Ihre Gilde ist geprägt durch ernüchterne körperliche Arbeit.
      Platz für Beschönigende Kunst und Ästhetik bleibt nicht.
      Und doch lieben die Zwerge ihre Arbeit. Es scheint fast so, als würde das Eisen des Berges auch durch ihre Adern fließen.

      Genau das spiegelt sich ach in ihrer Gottheit weder.
      Der Gott der Gräber ist Klein. Kein Schmuck ziert sein Gewand und ebenso sein Bart ist schlicht verflochten. Narbige Finger schließen sich um den Schaft einer eisernen Hacke, die im Flackerlicht der Laterne aufblitzt.
      Sein Blick ist Stolz nach vorne gerichtet.

      Ihren Glauben tragen Gräber sehr offen nach außen, zumal sie sich für die Stärkste und Ehrenvollste Handwerksgruppe halten.

      Gräber haben wenig Lieder. Es sind Lieder über die Arbeit und den Bergbau. Es gibt keine Metaphern oder doppelten Bedeutungen in ihrer direkten Art.
      Was sie denken, das sagen sie. Es ist kein Platz für Beschönigungen oder Schnörkel.
      Ein berühmter Satz bei den Gräbern lautet:
      "Ein Zwerg der nicht graben kann, kann nicht graben."
      eine beliebte Begrüßung unter den Gräbern lautet:
      "Die höhlen sind dunkel"

      Ein Beliebtes Lied

      Grabt ihr Zwerge,
      Grabt hinunter
      In die Berge
      Ganz tief runter
      Grabt, ihr Zwerge, Grabt!

      wo das Eisen,
      wo das Gold
      Auf euch wartet
      Dass ihr's holt
      Grabt, ihr Zwerge, Grabt!

      Es gibt keine Festgelegten Feiertage, doch Feste werden Reichlich gefeiert. Statt die Feste an ein Bestimmtes Datum zu binden, feiern die Gräber ihre Glaubensfeste aufgrund von aktuellen Durchbrüchen bei ihrer Arbeit.
      Wenn beispielsweise ein neues Höhlensystem entdeckt wurde, oder ein neuer Schacht eingeweiht wird, wird dem Gott geopfert und Gehuldigt.
      Meistens gibt es hierbei noch das Sogenannte "Schreiritual" (alleidings sehr umstritten bei den Zwergen). Die Gräber versuchen hierbei so viel Lärm zu machen, bis die Höhle ihnen "Antwortet". Also bis sich Felsbrocken von den Decken der neu entdeckten höhlen lösen und krachend zu Boden stürzen....natürlich in sicherem Abstand. ;)

      2) Gelehrte
      Gelehrte sind zum einen zauberkundige und Wissenschaftler, Mediziner aber auch Erfinder, Schriftsteller etc.
      Sie übernehmen zudem die Bürokratie und den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Stämmen.
      Gelehrte werden universell ausgebildet, bevor sie sch für eine bestimmte Wissenschaftsrichtung entscheiden.

      Die Statue Ihre Gottheit ist schmal gebaut mit einem Aufwendigem Gewand voller Schriftzeichen, die die Geschichte der Zwerge erzählen.

      Der Gott selbst wird von seinen Anhängern des öfteren vernachlässigt. So behandeln die Gedichte und Geschichten ihrer Gruppe weniger den Gott oder die Religion, sondern befassen sich kritisch mit der gesellschaft und aktuellen Problemen.
      Ihre Gedichte und Kunstwerke sind voller Metaphern und hinter nahezu jedem Wort liegt eine Zweite Bedeutung. Lieder werden eher Selten gesungen.

      ein Beispiel:

      Die Sanduhr

      Allein in einer Welt aus Glas,
      Ein Sandkorn in der Stille singt,
      zur Zeit, als man die Zeit Vergas.
      sein Lied durch all das Schweigen dringt.

      Sieh, wie der Sand sich hier ergießt,
      Durch des Glases Offenheit,
      wie er durch die Sanduhr fließt,
      mitsamt dem Rest der Lebenszeit.


      Es gibt festgelegte Feiertage, die jeweils wichtige Wendepunkte und Ereignisse in der Zeit der Zwerge darstellen.
      Meist werden diese im Laufe des Festtages nachgestellt.
      Es gibt Speziell ausgelegte Lieder und Gedichte für jeden Anlass und einen festgelegte Ablauf.

      Der Typiche Sprucht "Wissen ist Macht" könnte gut als Motto der Gelehrten gelten.



      3) Schmied
      Schmiede sind nicht nur in der Waffenindustrie zu finden, sondern Können auch als Schneider oder Schußter Arbeiten.
      Sie sind Handwerklich Geschickt und meist auch Künstlerisch recht begabt.
      Nur die Besten von ihnen Werden in der Metallverarbeitung eingesetzt.

      Um ein schmied zu werden, muss man eine Sehr lange handwerkliche Lehrzeit durchleben und sein Fachliches Können mehrere Male beweisen.

      Schmiede erkennt man vor allem an einem Eisenring, den sie an einer Kette um den hals Tragen.
      Diesen Ring hat sich jeder Schmied selbst geschmiedet.



      4) Hirte/ Bauer
      Alles, was zur Nahrungsbeschaffung beiträgt ist aufgabe der bauern .Züchtung von Insekten, Fischen oder Fledermäusen; Anbau von Moos, Pilzen und Algen; jagt auf Höhlentiere etc.
      Es gibt:
      - Wildfischer
      - Fischbauern
      - Insektenzüchter
      - großtierJäger
      - kleintierjäger
      - Pilztreiber
      - Agensammler
      etc....

      Schon rein äußerlich wirkt ihr Gott nicht so Brutal, wie die anderen vier Zwergengötter. An seiner Seite Laüft eine Bergziege, aus seiner Schulter wachsenPilze und er trägt einen Speer, auf den Fische Gesießt sind.
      Seine Augen wirken freundlich und friedfertig.



      5) Krieger

      Strenge Hierarchie und feste Regeln bilden den Alltag eines Kriegers.
      Auch hier ist die Gruppe unterteilt in verschiedene Aufgabenbereiche und Heeresabteile:
      - Bodenkämpfer
      - Bergkämpfer
      - Fallesteller
      - Kriegspäher
      -etc...


      In den Letzten Jahrzehnten ist das Misstrauen zwischen den benachbarten Bergstämmen immer weiter gewachsen, was sich auch in der Kultur der Krieger wiederspiegelt.
      Es entstanden Lieder wie:

      Bündnisbruch

      Berg an Berg,
      So ist das Land
      Zwerg mit Zwerg,
      ein ewig Band

      in den Tiefen
      in den Schatten,
      wie sie riefen,
      keinen hatten,

      Berg an Berg,
      So sollt es sein,
      Zwerg ohn' Zwerg,
      Ist doch allein.
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leylani ()

    • Tö. schrieb:

      -Wie sieht so eine Behausung bei den Bergzwergen aus? Haben die einzelne Räume oder Gruppenschlafplätze? Kocht jeder selbst? Und wie ist das bei den Waldzwergen.
      um diese Frage habe ich mich bisher eigentlich immer gedrückt :)
      ich denke die Bergstädte sind in die Felswände der Höhlensysteme geschlagen und verlaufen senkrecht nach oben, sowie waagrecht entlang der Wände... Verbunden mit unzähligen Brücken und Treppen, manchmal durchdrungen von einem unterirdischem Fluss oder einem See.
      ich sehe Seilzüge vor mir und Klettersysteme. Kleine Durchgänge und Tunnelsysteme, durch die die Dvergur huschen und Zettel mit Nachrichten überbringen.
      Aufzüge, die vom Strom der Flüsse angetrieben werden, und die ein oder andere Statue....
      oh, und einen Marktplatz.
      Wie ist das bei dir?


      Tö. schrieb:

      Ich verstehe, dass die verbannten Waldzwerge eine rohe Kultur pflegen, was ich nicht verstehe warum das die "alten, brutalen Werte" sind. Es klingt ja so als seien Waldzwerge aus der Bergzwerg Gesellschaft verbannt worden, dementsprechend sind sie mit den Bergzwergwertesystem aufgewachsen. Also wenn sie in der "Barbarei" münden, ist das doch eine neue Gegenkultur, wo ist der Bezug zu einen "alten", möglicherweise ursprünglichen Kultur? Das wirkt für mich so aufoktroyiert.
      ich meine sowas wie das recht des Stärkeren etc.
      Immerhin soll mein Zwergen stamm ja mittleirweile halbwegs Zivilisiert sein und solche "alten" Sachen eigentlich abgelegt haben.


      Tö. schrieb:

      Hast du dir bei den Salzzwergen gedacht: "Ich will was Wikingerartiges." und hast die daraufhin entworfen, oder hast du gedacht: "Küstenzwerge, wie cool. Die sind bestimmt wie Wikinger." ?
      ich wurde von einem Bild inspiriert...und dann hat sich alles so irgendwie ergeben
      pinterest.de/pin/245164773450503646/?nic=1

      Tö. schrieb:

      leylani, mir gefällt dein Bastelstil besonders gut.
      Ich bin voll überzeugt von deinem bewusstem Gebrauch des "Unschönen" (Köpfe abschlagen, mit der Beute spielen, das Anpinkeln).
      Aber weißt du was mir ganz besonders gefällt? Dass du nicht nur die gesellschaftliche Norm, sondern eben auch die Abweichler direkt mit auflistest. Ich bin mir sicher, dass andere Weltenbastler das auch tun, aber bei dir ist es mir aufgefallen. Das guck ich mir ab.
      danke :) das freund mich wirklich, dass dir mein Bastelstil gefällt :*
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me
    • Ich bin wirklich begeistert von der Tiefe der Fünfteilung der Gesellschaft, sehr spannend wie getrennt sie voneinander leben und trotzdem eine funktionierende Stadt bilden. Ich mag die Gräber mit ihrer direkten Art und den "Ein Zwerg der nicht graben kann, kann nicht graben."-Einstellung. Die nicht an einen Zeitrhythmus gebundenden Feiertage sind super, das hat ein richtig schönes Geinschaftsgefühl so einer stolzen Arbeiterschaft. Und du hast sogar Lieder gebastelt. :D

      Ah, das verleitet mich weitere Fragen zu stellen. Ich weiß nicht wie sehr, die dich von deinem Bastelkurs abbringen, also Vorsicht, ob du sie beantworten willst. :)
      -Gibt es mehr Gebiete, die nur von einzelnen Gruppen betreten werden dürfen, ähnlich wie die Priester, die den Dritten Saal betreten als einzige dürfen?
      -Leben die Bergzwerge in Stadtstaaten oder sind die Klans auch über mehrere Städte verteilt? Wie viele Städte/Klans umfasst der steinerne Bund?
      -Haben alle Städte diese Fünfteilung? Woher stammt sie?
      -Was für Konflikte gibt es innerhalb der fünf Gruppen? Welche zwischen den Gruppen? Sprich woüber streiten sich die Zwerge?

      leylani schrieb:

      ich meine sowas wie das recht des Stärkeren etc.
      Immerhin soll mein Zwergen stamm ja mittleirweile halbwegs Zivilisiert sein und solche "alten" Sachen eigentlich abgelegt haben.
      Also stammt die Bezeichung "die alten Werte" von den Bergzwergen, nicht etwa von den Waldzwergen selbst? Sprich es gibt keine tatsächlichen alten Werte, sondern viel mehr die Vorstellung, dass alle Zwerge früher so barbarisch gelebt haben, wie es nun nur noch die Waldzwerge tun?

      Wie eng stellst du die dir Städte vor? Das Vertikale lässt mich immer an Türme und Steilwände denken, und der Marktplatz an weiten Raum, während ich Höhlen und Spalten mit Enge verbinde? Ich frage, weil ich die Idee sehr hübsch und bildlich finde. (Meine Zwerge findest du hier.)
    • @Tö. ich beantworte gerne deine Fragen! Das sind ja auch tolle denkanstöße für mich :)


      Tö. schrieb:

      Gibt es mehr Gebiete, die nur von einzelnen Gruppen betreten werden dürfen, ähnlich wie die Priester, die den Dritten Saal betreten als einzige dürfen?
      Eigendlich nicht.
      Es ist auch so, dass die Verschiedenen Gruppen miteinander stark vernetzt sind weil das Wirtschaftssystem sehr komplex und aufeinander aufgebaut ist.

      Ohne ständigen Eisenerznachschub kann ein Schmied nicht arbeiten.
      Das Zwergenmilitär Braucht Erfindender und Schmiede um neue Waffen zu konstruieren.
      Bei Den Höhlenerkundungen der Späher oder bei den Bergarbeiten der Buddler ist auch meist ein Magier für die Sicherheit zugegen.
      Und jeder ist Natürlich auf Nahrung angewiesen.

      Also es ist wichtig zu verstehen, dass die eizelnen Gruppen nicht voneinander Abgeschottet sind sondern zusammenarbeiten.
      Allerdings könnte ich mir vorstellen, Tempel für jeden einzelnen Gott einzurichten, die nur dessen Anhänger betreten dürfen.


      Tö. schrieb:

      -Haben alle Städte diese Fünfteilung? Woher stammt sie?
      Wie Gesagt: Diese Fünfteilung gibt es nicht.
      die einzelnen Gruppen und Branchen brauen einander um zu funktionieren. Ich habe nicht vor einzelne "Selktoren" in meine Zwergenstädte zu bauen. Das ganze Konzept finde ich sogar sehr unglaubwürdig und unpraktisch... auch von der Logistik her


      Tö. schrieb:

      -Was für Konflikte gibt es innerhalb der fünf Gruppen? Welche zwischen den Gruppen? Sprich woüber streiten sich die Zwerge?
      natürlich besteht immer die frage: "Welche gruppe ist am Besten?"
      Vor allem die Gräber und die Gelehrten stoßen dabei gelegentlich aneinander.

      Da jede einzelne Gruppe von der Hierarchie und Organisation ganz individuell gestaltet ist und sich ganz anderen Aufgaben und Problemen Stellen muss, sind auch die Konflikte innerhalb der Gruppen von unterschiedlicher natur.

      Ich überlege mir, ob Zwerge aus bestimmten Familien in der Hierarchie bevorzugt werden. Oder wie sehr "Vitamin B" in den Rängen der einzelnen Gruppen gilt.
      Das könnte natürlich auf Kritik stoßen...
      Aber ich merke gerade, dass ich hier noch ein Bisschen zu Basteln habe. Hier geht noch einiges :)
      Fällt dir noch was ein?
      If anyone needs me, i‘ll be reading.
      Please don‘t need me
    • Wie sieht es denn aus mit Webern, Töpfern, Schneidern, Brauern oder Gastwirten, gibt es sowas? Ärzte/Heiler? Händler?

      Kann ein Zwerg zwischen den Gruppen wechseln, wenn er merkt, dass er für eine ungeeignet ist?
      Und wie entscheidet sich, welcher Gruppe man sich anschließt? Gibt es eine Art gemeinsame Grundschule zur Berufsorientierung?
      nobody.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Yrda ()