Siebenundneunzigstes Speedbasteln am 27. September 2019

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    Die WBO ist beendet und die Ergebnisse stehen fest.
    Vielen Dank an alle Teilnehmer Gratulation an die Gewinner!
    Die Beiträge und Ergebnisse findet ihr im WBO-Orgatool.

    • Siebenundneunzigstes Speedbasteln am 27. September 2019

      Was sagt die Schnecke, die auf der Schildkröte reitet?

      "Nicht so schneeellll!"


      DOCH! So schnell, und noch schneller. Beim Speedbasteln am Freitag Abend.
      Besprechung im Dashboard ab 19:30, Basteln von 20 bis 21 Uhr. Danach Pizza und Bier hier im Thread.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • ZWEI|WASSER|BURG

      Wasserburg im Sektor 10 ist eine recht malerische kleine Stadt am vergleichsweise breiten Fluss Pschto, und zwar genau innerhalb einer engen Schleife. Die namensgebende Burg befindet sich allerdings auf der anderen Seite des Flusses, weswegen die Stadt ohne Verteidigung stets sofort erobert wurde. Die Wasserburger sind allerdings darauf sehr stolz, dass sie sich an jegliche Herrschaft unmittelbar anzupassen wussten.

      Die Burg ist in neuen Zeiten nicht mehr nur nutzlose Burg, sondern auch selten angefahrener Bahnhof. Für die Schienen, die dem Flussverlauf folgen, wurden Löcher in die Burgmauern geschlagen, was der Burg ihren allerletzten Wert zur Verteidigung nahm.

      Interessanterweise befinden sich in der Burg, die zwei Türme und ein Verlies hat, zwei Wendeltreppen, von denen eine von einem Turm bis ins Verlies führt (so weit so naheliegend) und die andere von einem Turm bis durch eine Metaverwerfung in eine wasserführende Höhle, in der recht merkwürdige Elfen in Gondeln aus Elfenknochen und Elfenhaut übers Wasser fahren und dabei auch Passagiere mitnehmen.

      In der Höhle befinden sich zwei Haltestellen des sich überkreuzenden Höhlenflusses, eine etwa 20 Meter tiefer als die andere. Zum Umsteigen müssen die Passagiere eine glitschige, glücklicherweise aber nicht allzu steile Höhlenwand hoch oder hinunter klettern.

      Es verwundert wohl nicht, dass so manche Passagiere es eilig haben, hinauf zu klettern, vor allem, wenn von oben der Ruf "Gondel ab in zeeeheeen!" erklingt. Manche Passagiere wollen auch unbedingt schneller sein als der, der neben ihnen klettert.

      Allzu erstaunlich ist es wohl nicht, dass auch auf der Wendeltreppe manchmal sehr Eilige unterwegs sind.

      Der findige Leser kann sich denken, dass der Wasserburger Tourismusverein gemeinsam mit den Händlern der Haltestellen in der Höhle daraus etwas zu machen wusste: Das alljährliche Wettkletterfest ZWEI|WASSER|BURG.
      Sehr viele Touristen zieht es zwar nicht an, aber immerhin, besser als nichts.

      Die Teilnehmer starten bei der unteren Haltestelle in der Höhle, von wo aus sie die Felswand hoch in die obere Haltestelle klettern müssen. Darauf folgt die Treppensteig-Etappe bis hoch in den hohen Turm, von wo aus die Teilnehmer mit einem Haken an einem gespannten Seil entlang zum niederen Turm fahren. Von dort aus laufen die Teilnehmer die zweite Wendeltreppe abwärts bis ins Verlies, von wo aus sie dann das Brunnenseil hochklettern und im Burghof erwartet werden.

      Die Teilnehmer starten nach absteigender Teilnehmernummer mit jeweils einer Minute Abstand, da der Wettbewerb sonst zu gefährlich wäre. Ein Teilnehmer, der von seinem Hintermann eingeholt wird, muss sich beiseite begeben und fünf Sekunden warten, bevor er weiterlaufen darf, wobei sich an die Wartezeit vermutlich keiner hält.

      Auf dem Burghof findet nach dem Wettbewerb die Siegerehrung statt, auch gibt es dort Stände mit Essen und Andenken.
      Im übrigen hat Zweiwasser auch noch eine Wendeltreppe zu einem weiteren Turm, von dem keiner weiss, wo er steht, denn von Wasserburg aus ist er nicht zu sehen. Man sollte Professor Borselframs, der die Metaverwerfung zwischen Wasserburg und Zweiwasser entdeckt hat, noch einmal herbeirufen - wahrscheinlich findet er noch eine.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Das alle drei Jahre stattfindende Axtwerfen zu Nang ist ein international bekanntes Ereignis, bei dem verschiedenste Wettbewerbe abgehalten werden, in denen Äxte als Sportgerät benutzt werden. Diese reichen von Weit- und Zielwerfen bis hin zu Tanz- und Jonglierwettbewerben. Teilnehmer sind hauptsächlich Frauen aller menschenähnlichen Spezies und Zwerge.

      Höhepunkt des Ereignisses ist eine Art Triathlon, in dem Dreierteams eine von einer mythischen Kampfszene inspirierte Choreographie vorführen, die aus drei "Akten" besteht, von jeder seinen eigenen Schwerpunkt hat: Kraft, Geschicklichkeit und Geschwindigkeit. Die "Anführerin" eines Teams führt dabei die Axt, während die zwei "Gefährtinnen" ein Schwert und einen Streitkolben führen. Nach jedem Akt werden die Rollen getauscht.
      In weiteren, ebenfalls alle drei Jahre, dafür ein bzw. zwei Jahr versetzt stattfindenden Wettbewerben übernimmt jeweils die Schwert- bzw. die Streitkolbenkämpferin die Hauptrolle.

      Das Axtwerfen ist jedoch nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein Kulturelles, bei dem sich über alles mögliche ausgetauscht wird, was irgendwie einen Bezug zu den drei mythischen Kriegerinnen hat, die als Inspiration dienten: Nehlke von Nang, die halblefhische Axtkämpferin, Kalami Klambei, die Ettin-Schwertkämpferin, und Höllgha Knochenbeiß, die Troll-Streitkolbenkämpferin.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • @Veria Das klingt ziemlich cool, aber auch sehr gefährlich! :D Ist dabei schonmal jemand gestorben?

      @PolliMatrix So einen Axttanz würde ich ja sehr gerne mal sehen!

      @Jundurg Münzwerfen! Sehr cool! Und so viele schöne Details dabei!
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.
    • @Veria : Die Idee, aus der Hektik am Bahnhof einen Sport zu machen, gefällt mir und ich habe mich auch gefragt, wie es dabei mit Unfällen aussieht und wie man damit umgeht.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • @Veria
      Unghh der Sport klingt unangenehm.^^ Glitschige Felsen. o_0

      @Polli
      Ich mag Axtwerfen irgendwie einfach grundsätzlich immer schon, also...^^
      Der Hauptakt ist mehr oder weniger eine (Tanz?) Darbietung?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Also der "Triathlon" ist zum Teil ein Tanz, für den eine Punktwertung vergeben wird, aber besonders die Anführerin eines Akts muss dabei auch Aufgaben erfüllen, wie eine Zielscheibe zu treffen und dann als Teil des Tanzes zurückholen.
      Manche Gruppen, die das ganze eher als Kulturveranstaltung sehen, nehmen es aber mit den Wertungen nicht so genau und legen vielleicht mehr Wert auf Ästhetik oder historische Rüstungen und Gewandung, statt sich für athletische Höchstleistungen zu kleiden.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • @PolliMatrix: Also da wechseln sich drei Wettbewerbe mit drei verschiedenen Leitwaffen ab, die jeweils als HÖhepunkt einen Kombi-Bewerb haben? Coole Idee. Und dann noch ein mythischer Hintergrund dazu. Finde ich sehr schick.

      @Jundurg: Münzwerfen als Sport, das ist so schön xyoyi... *Schreibweise nachguck* xyõ-iyanisch. *mag* Schwägum ist immer noch in der Nähe von Swiedlevej, oder?

      @Lyrillies: Voll bizarr. Hat sich das aus der Putzkolonne entwickelt?


      ----


      Ich kann mir schon vorstellen, dass es mal den ein oder anderen Unfall gab, vielleicht auch tödlich, aber die Regel ist das nicht. Auf der Gondelllinie würde es nicht als grosse Katastrophe angesehen, aber die Sektorwelt geht an die Sicherheit bei Veranstaltungen ähnlich ran wie wir in Mitteleuropa.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Veria schrieb:

      Münzwerfen als Sport, das ist so schön xyoyi... *Schreibweise nachguck* xyõ-iyanisch. *mag* Schwägum ist immer noch in der Nähe von Swiedlevej, oder?
      Xyõ-iy ist eh mal nur der temporäre Weltenname (der chalanische halt), also keine Sorge, ich werd da mal wieder was leichter schreibbares haben, hoff ich.^^

      Jep, Schwägum ist eine Kaff-Stadt, die mit der Regionalbahn 20 min von der Dorf-Metropole Swiedlevej ist.^^ Ein paar Orte in der Gegend werd ich aber wahrscheinlich ein bisschen herumschieben oder umnennen. :)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • @Lyrillies:

      Teils, teils. Alles, wo man sich anseilen muss, ist nur für den Wettbewerb da, Geländer gibt es natürlich auch sonst. Den regulär umsteigenden an der Höhlenwand könnte also schon auch mal was passieren, auf den Wendeltreppen eher nicht.


      Die Spielgeräte erinnern halt an Putzwerkzeuge, da dachte ich halt so, gell?
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.