[2019-06] Visinnur, Ästhetik im Kleinen

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    Die WBO ist beendet und die Ergebnisse stehen fest.
    Vielen Dank an alle Teilnehmer Gratulation an die Gewinner!
    Die Beiträge und Ergebnisse findet ihr im WBO-Orgatool.

    • [2019-06] Visinnur, Ästhetik im Kleinen

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      *Slowness intensifies*

      Ich bin im Juni angekommen! ;D

      Kunstformen sind für diese Welt im Grunde ja ein langweiliges Thema, da sie sowieso ein omnipräsentes Motiv sind. Aber ich hab ein paar Ideen im Hinterkopf, die ich rausschreiben will.^^ Besonders organisiert werde ich da nicht vorgehen, ich schreib eigentlich Diplomarbeit und setz mich nur mal zwischendurch ans Basteln.

      Ästhetische Konzepte von Städten:

      Worintu

      Richtlinie:
      Die Farbgebung sei grell und bunt, Neonfarben und Pastellfarbtöne gemischt, anzuordnen in gescheckten Mustern; kleine Karos und Dreiecke bevorzugt. Die Architektur orientiere sich an runden Formen, scharfe Ecken sind so weit es geht zu vermeiden, außer in Form von Rohrkanten. Straßen seien bevorzugt erhöht zu errichten, am besten als Brücken. Runde Türme sind erwünscht, haben jedoch in regelmäßigen Abständen abgebaut und an einer anderen Stelle neu errichtet zu werden. Die Verwendung von Holz als Baumaterial ist an Außenwänden zu unterlassen, es sei denn, es handelt sich um einen Bestandteil einer Uhr, oder um Korbflechtwerk. Weitere Ausnahmen können im entsprechenden Verzeichnis der Stadtverwaltung nachgeschlagen werden. Zumindest ein drittel aller Straßen ist mit glattem Metall zu pflastern. Häuserwände seien nicht mit scharfkantigen geometrischen Formen bemalt (mit Ausnahme von Karo- und Dreiecksmustern), sind ansonsten einfärbig oder mit mindestens vier verschiedenen Farben gesprenkelt zu gestalten. Jedes Haus soll mindestens eine größere weiße Fläche an der Außenwand aufweißen, idealerweise rund. Einzelne Wände seien nach Möglichkeit aus dickem trüben Glas zu bauen.

      Aufzüge im öffentlichen Raum bestehen idealerweise aus glattem Metall. [Aufzüge in dieser Welt basierend auf dem Prinzip von spontan expandierender Materie, d.h. beim Hochfahren wird Metall erschaffen, beim Runterfahren verschwindet es wieder]. Einige Brücken eien beweglich zu gestalten, sodass sie in unterschiedliche Positionen geschwenkt werden können. Straßen seien generell immer leicht gekrümmt, scharfe Ecken an Kreuzungen sind allerdings erlaubt, es wird Planer*innen aber angeraten, diesen ästhetisch entgegenzuwirken.

      Dauerhaften Bewohner*innen ist angeraten, auf eine Aussprache des Buchstaben "r" zu verzichten, egal in welcher Sprache. Empfohlen wird ein gelegentlicher Ersatz durch "j" oder "i". Ein "s" am Wortende ist idealerweise zu nuscheln. Der Verzehr von Milchprodukten [pflanzlich] ist erwünscht. Im Stadtgebiet befinden sich mehrere Milchbrunnen. Für Sortierung ist das worintuer Alphabet zu verwenden [beginnend mit dem Buchstaben U, ẞ, V, ..., ohne "R", und endend auf "A"]. Einer Frage nach dem Buchstaben "R" ist keine klare Antwort zu geben. Hausnummern beginnen mit der Zahl "2" (auf der linken Seite) und "4" (auf der rechten Seite) und jeweils in 4er-Schritten aufwärts. Das letzte Haus einer Straße trägt allerdings die Nummer "1". Dieses Haus sei als gemeinschaftlicher Treffpunkt für Anrainer*innen reserviert. In seiner Ausstattung sollen mindestens 50 gläserne Gegenstände sein, darunter mindestens eine Murmel.

      ...

      So macht Basteln Spaß. :fluecht:

      edit: In Worintuer Bibliotheken gibt es auch kein R in den Regalen (wie auch im Alphabet), bei Büchern die mit R beginnen, wird der Titel einfach geändert.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jundurg ()

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      Hm, mal schauen ob mir zu einer notorisch unterbebastelten Stadt was einfällt.

      Yort
      Stadtkonzept

      Farbgebung: In Grautönen. Die Anzahl der Straßen ist gering zu halten. Straßen seien nach Möglichkeit gerade, sollen bei Kreuzungen jedoch etwas versetzt weiterlaufen und minimal die Richtung ändern. Häuserblocks sollen im Stadtzentrum groß und weitläufig sein, am Stadtrand hingegen sollen Häuser winzig sein. Häuser sollen niemals höher sein, als sie lang/breit sind.

      Freiflächen sollen mit dornigen Sträuchern bewachsen sein. Pflanzen sollen möglichst kräftige Farben ausstrahlen. Straßen dürfen nicht nach Personen benannt sein, die noch am Leben sind (es sei denn, sie haben ein Alter von 100 überschritten).

      Straßen am Nordende sollen so weit wie möglich verlängert werden, bis sie sich in der arktischen Landschaft verlieren. An diesen möglichst breiten Straßen sollen keine Gebäude errichtet werden, es dürfen jedoch Sträucher gepflanzt werden. Die Straßen müssen so voneinander entfernt oder getrennt sein, dass es unmöglich ist, von einer Straße eine der anderen zu sehen.

      Grundrisse von Gebäuden seien möglichst quadratisch. Über die Stadt verteilt sind Türme aus grauen Ziegeln zu errichten, mit möglichst dicken Mauern. Große tiefklingende Glocken seien für den Stadtklang bestimmend, ebenso wie Windmaschinen (wenn es windstill ist), tief brummende Äolsharfen (bei Sturm). Es sind Flächen zu schaffen, auf denen Regen trommelnde Geräusche machen kann, insbesondere auch unten an den Straßen.

      Bibliotheken in Yort dürfen eine Maximalanzahl von 84 verschiedenen Büchern führen. Bibliothekar*innen tragen eine schwarze Kluft, in den Bibliotheken ist Schweigen geboten. Bibliotheken sollen nicht nahe zueinander eingerichtet werden.

      Die Universität Yort darf nur eine Maximalzahl von 84 Student*innen aufnehmen. (Weitere, die in der Stadt wohnen, können nach Wesvestom oder Norfarp pendeln, die mit Schnellzügen gut zu erreichen sind.) Es dürfen keine 2 Seminare/Vorlesungen zur gleichen Zeit stattfinden. Die Auswahl der Studierenden obliegt den Professor*innen; diese sind einander prinzipiell gleichgestellt. Die Gebäude der Universität dürfen eine gewisse Größe nicht überschreiten, in der Regel handelt es sich um einstöckige Bauten am nördlichen Stadtrand.

      In Yort soll es häufige Niederschläge geben (Wetterkontrolle...), insbesondere viel Schnee. Die Hauptstraßen sind jedoch warm zu halten. (Magie, Wärmeschild)

      An einigen Stadträndern finden sich Wildtiergehege (Großkatzen und kleinere Monster), diese sind entsprechend zu kennzeichnen; aufgrund der Gefahr ist das Betreten ohne speziellen Grund oder Erlaubnis untersagt. Durch diese Gebiete dürfen keine Zugstrecken verlaufen.

      Nördlich des Stadtzentrums sind in der Umgebung keine Farmen zu errichten.

      Yort verwendet das Quentapurer Alphabet.
      (A B P E D T G K Ü I L M N Ö X F R Ä C Y H O U W V J Q S Z)

      edit: Das Alphabet wurde nochmal geändert, weil es nicht so recht ästhetisch war. Die aktuelle Version des Quentapurer Alphabets:

      A B P E D T G K Ü I L M N Ö X F R Ä C Y H W J O V U Q S Z

      Bei einigen Buchstaben bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher. ;D
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)

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      Hm, mir fallen Sachen zu Rontoningos ein, dabei liegt die Stadt nicht in Visinnur. Also..

      *wir machen einen kurzen Abstecher in den wilden Süden*

      Rontoningos

      (Allgemeines)
      Die Stadt ist zu ehren der Weltenarchitektin James Rontonin benannt; diese hat jedoch nie hier gelebt.

      Rontoningos liegt am Rand des Flusstals des Great River, und ist an dessen westliche Felswände gebaut. Durch die Stadtmitte fließt bzw. stürzt der Rr'tãn, ein wasserreicher Gebirgsbach, der aus dem Hochplateau über der Stadt kommt. Die Klamm des Rr'tãn trennt die Stadt in zwei Hälften, den Nordhügel und den Südhügel. Die Stadt ist in Bezirke eingeteilt, die von der Stadt abgewandte Seite des Südhügels gehört vollständig dem Tempelbezirk an.

      ~

      Für den Nordhügel gilt: Häuser sollen möglichst steil übereinander geschichtet werden. Wo es ebene Flächen gibt, sollen diese durch hohe Mauern getrennt werden, die mit bunten Gegenständen zu dekorieren sind. Straßen in der Form von Treppen und Steigen sollen so errichtet werden, dass sie halb unterirdisch verlaufen und teilweise quer durch Häuserblöcke hindurch. Die Zahl der Steige soll gering gehalten werden, es sei denn, es handelt sich um Steige, die nirgendwohin führen, von denen es nicht genug geben kann. Über der Stadt sind auf Türmen große Batterien an Schlagwerk positioniert, von denen Schlagzeugkonzerte über den Rest der Stadt getragen werden können. Integriert in die Felswand ist auch eine Stadtorgel; diese soll keinesfalls oft erklingen, sondern zu Anlässen. Die Definition von "Anlass" ist allerdings enorm dehnbar. Auf der stadtabgewandten Seite des Nordhügels darf nachts kein helles Licht mehr leuchten, hingegen gibt es in Richtung Stadtmitte die ganze Nacht helle Beleuchtung, und Feststimmung ist erwünscht.

      Für den Südhügel gilt ebenfalls, dass es an der stadtabgewandten Seite nachts finster sein soll. Für den Tempelbezirk gilt: Häuser sind nach Möglichkeit fensterlos zu bauen, und sollen von der Felsinnenseite her betreten werden. Unter dem Hügel findet sich ein Netz aus unterirdischen Straßen und Wegen. Für deren Beleuchtung gilt:
      Gänge, die in südlicher Richtung abfallen, seien mit schummrigen roten Licht beleuchtet; Gänge, die in nördlicher Richtung abfallen, in grünem. Andere Farben sind an einem Farbkreis anzubringen; es soll jedoch mit Licht so weit wie möglich gespart werden; viele Gänge bleiben ohne Beleuchtung. Gänge und Hallen, die völlig eben sind, sind immer unbeleuchtet. Neben der farblichen Bezeichnung sind auch Wandbeschriftungen für blinde Personen angebracht.

      Jede in der Stadt ansässige Religion soll mit einem Tempel in der unterirdischen Stadt vertreten sein. Jede Bewohner*in ist dazu angehalten, mindestens einer Religion anzugehören, am besten selbst eine zu gründen. Die Angehörigkeit und das Befolgen von Regeln ist immer konsensuell. Im Falle von Rollenspielen gibt es stadtweit vereinbarte Stoppzeichen bzw. Safewords.

      Häuser in der Stadt sollen sich möglichst stark von den anderen ihrer Umgebung unterscheiden. Dies gilt auch für die Gestaltung der fenster- und türlosen Wände des Südhügels.

      Die primären öffentlichen Verkehrsmittel sind Aufzüge, die sich recht frei nach oben, diagonal oder auch seitwärts (durch Felsen) bewegen können. Außerdem sind kurze magisch unterstützte Flüge über das Stadtgebiet erwünscht (vom Nord- zum Südhügel z.B.)

      ...

      Okay, Rontoningos muss immer mal wieder neu gebastelt werden. Sehr iterativ.^^
      Aber nun kehre ich vllt lieber wieder ins traute Visinnur zurück.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)