Hunderterstes Speedbasteln am 24. Oktober 2019

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    • Hunderterstes Speedbasteln am 24. Oktober 2019

      Speedbastler können einen Marathon in unter einer Stunde basteln!

      Besprechung im Dashboard morgen ab 19:30, Basteln von 20 bis 21 Uhr. Danach isotonische Getränke und Traubenzuckertabletten hier im Thread.



      (Edit: verschoben)
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Morgen ist ja bereits heute. :fluecht: Wäre es Samstag, würde ich vielleicht auch mal mitmachen, ich wollte schon öfter, aber irgendwie wurde das nix und das große Jubiläum wär schon gut zum Einsteigen. :D Was mich auch immer ein bisschen abhält ist, dass die Themen so spontan sind. Wäre es nicht irgendwie besser, wenn wir die Themen schon bei der Terminankündigung bekämen und aus denen dann ein Thema ausgesucht wird? :idee:
    • Ich mag es eigentlich auch gern, dass man sich nicht groß vorbereiten kann. Und vor allem mag ich auch, dass das Thema ausgewürfelt wird anstatt ausgewählt :)

      Aber unabhängig davon können wir ja auch am Samstag ein Speedbasteln machen? Zwei Tage direkt hintereinander ist vielleicht sowieso ein bisschen viel?
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.
    • (Verspätet - das Kind wollte, und will, nicht schlafen.)

      Die Versammlung

      Yorea stapfte gemütlich die Wendeltreppe aus Grünstahl hoch. Ein unglaublich wichtiger Anruf des Bürgermeisters von Caldia war ausgefallen, also konnte sie ihren Platz für die Primanversammlung jetzt schon einnehmen. Es waren ohnehin noch einige Punkte offen, die sie sich näher ansehen sollte, bevor die eigentliche Versammlung begänne.
      Und natürlich die Aussicht. Auch Primane waren nicht so oft in der goldgetönten Kuppel, dass die Aussicht sich abnutzen würde.
      "Er hat was gesagt?", erklang von oben, aus der Halle der Primane. Die Stimme gehörte zu Priman Nelor Kessa, dem mit 24 Jahren derzeit jüngsten Priman.
      "Diplomatische Annäherung mit der Option auf Handelsregelanpassungen." Diese Stimme gehörte dem nicht viel älteren Natyb Seles.
      "Handelsregelanpassungen ... das kann der doch nicht ernst meinen!"
      Natyb sagte trocken: "Doch. Und damit fängt das ganze Theater wieder von vorne an, ich hatte mich so gefreut, dass wir damit endlich durch sind."
      Yorea runzelte die Stirn. Sie fand Handelsregelanpassungen nicht so schlimm. Das bedeutete doch nur Kennzeichnungsregeln, nach denen andere Staaten Produkte mit bestimmter Herkunft oder bestimmten enthaltenen Substanzen ablehnen konnten, wie es deren Gesetze vorschrieben. Anstatt einem kompletten Handelsverbot für fragliche Produkte würden eben die zertifizierten gehandelt. Es war doch bis vor einigen Jahren auch gegangen, und zwar durchaus ohne nennenswertes Theater, von dem Yorea wüsste.
      "Ist die Entscheidung schon getroffen?", fragte, der Stimme nach, Carrila Satimavar.
      Das Geräusch einer Faust, die wuchtig eine Tischplatte traf, erklang. "Absolut!", knurrte Natyb, "Der Scharfschütze steht schon drüben auf dem Farnerre-Hochhaus, und wenn Nitimar zur Versammlung kommt, war es seine letzte!"
      Yorea blieb stehen.
      Scharfschütze?
      Die wollten den Kiodan umbringen! Das waren Achavoi!
      Sie drehte sich um und hastete wieder abwärts. Sie musste den Kiodan warnen!
      Am Fuß der Treppe erklang ein Pling und die Lifttüre öffnete sich. Heraus trat ein schlaksiger Mann mit schulterlangen, schwarzen Haaren: Natyb Seles. Nicht zufällig, erkannte Yorea sehr schnell, dann spürte sie den kurzen Schmerz eines Dolchstiches und dann nichts mehr.

      Niemand warnte Kiodan Nitimar, der Scharfschütze tat seine Arbeit. Das ganze Theater der Suche nach einem passenden Kiodan-Kandidaten ging wieder von vorne los.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Eine kleine Schwester verrät man nicht! Habe ich dir das nicht oft genug gesagt?

      Willst du so etwa deine Loyalität beweisen? Indem du sie wegen ein paar Beeren verpetzt?
      Fürchtest du mich etwa so sehr, dass du sie so leichtfertig opfern würdest, nur um ganz sicher zu sein, dass ich dich nicht wegen ein paar gestohlener Früchte bestrafe?
      Ich bin eine gerechte Königin, und mich hast du nur zu fürchten, wenn du vergisst, dass du selbst mal eine kleine Schwester warst!

      Kleine Schwestern wollen geliebt werden und du nimmst nicht einmal dieses winzige Risiko auf dich, um ihr diese kleine Freude zu gönnen?
      Hast du vergessen, dass auch du das Schleichen erst lernen musstest?
      Dass dieses Wissen ein Geschenk deiner großen Schwestern war, die dich einst das erste mal in den Garten geführt haben?
      Ich weiß, sie hat dich genervt mit ihren ständigen Bitten, endlich mit ihr durch den Garten zu streifen....

      Willst du sie etwa für ihr junges Wesen strafen?
      Ich spüre aber auch in dir ein Bedürfnis nach Rache - für eine solche Nichtigkeit! Eine verderbte Lust nach Schadenfreude, wie sie die Töchter der Arglist in sich tragen!
      Eine Nymphe, die so etwas denkt, möchte ich nicht meine Untergebene nennen, und erst recht nicht mein eigenes Kind!
      Vielleicht wäre es besser, wenn ich dich re-tochtere, damit du erst zu einer dankbaren und dann zu einer liebevollen Schwester heranwächst....

      Aber ich will auch eine gnädige Mutter sein, also gebe ich dir noch eine Chance!

      -- Mondkönigin Seika Gragulei
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Veria schrieb:

      @PolliMatrix: Interessante Rechtsprechung. Was ist Re-Tochtern?
      Re-Tochtern ist eine spezielle Strafe der Mondnymphen, bei der diese von der Königin gefressen und später durch sie wiedergeboren werden. Dabei behalten sie einen Teil ihres alten Selbst, aber auch nicht alles. Üblicherweise werden so besonders boshafte und machtgierige Prinzessinnen bestraft, die der Königin gefährlich werden können.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"