[Meta] die Logan/Finstersche boboläre Realitätstheorie der Bobologie

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    • [Meta] die Logan/Finstersche boboläre Realitätstheorie der Bobologie

      Willkommen zu dem spannenden Thema Bobologie.
      Bevor ich das Thema angemessen erörtern kann, möchte ich zunächst kurz ein paar Begriffe erläutern und fixieren. Es ist mir klar, daß zunächst einiges hiervon für den Leser einigermaßen unklar bleibt, bitte nehmt dies einfach hin, lest die Erklärungen und akzeptiert diese vorläufig unreflektiert als Vokabeln, alles wird sich klären.

      Bobologie

      Eine bahnbrechende, neue Erkenntnistheorie im Bereich der erweiterten (Meta-)Kosmologie, welche unser Verständnis von RaumZeit, Materie, Existenz und Metaphysik nachhaltig prägen und erweitern wird, die Wissenschaft des "Bobs".

      ..bobolär

      ..sich auf Dinge und/oder Aspekte der Bobologie beziehend. Dieses Adjektiv liegt auf Meta-Ebene.

      ..bobisch

      ..sich auf Dinge, Aspekte oder Beziehungen eines Bobs beziehend. Dieses Adjektive liegt auf Bob-Ebene.

      Bobolismus

      Theorie, Gedanke, Media oder Sonstwas, welches auf Struktur und/oder Aspekte oder der Struktur eines Bobs (einem True-Bob oder Pseudo-Bob, ggf auch einer Mary).

      Bob

      Dies ist eine unspezifische Bezeichnung für ein Containerobjekts des Typs Bob, ohne Angabe, ob es sich um einen Eu-Bob, True-Bob oder Pseudo-Bob handelt. Es ist ein Oberbegriff.

      Eu-Bob

      Ein ganzheitlicher Bob, der sämtliche Bobs enthält, die zu dieser Immanation gehört. Ein Eu-Bob enthält alle True- und Pseudo-Bobs eines Bobs.

      True-Bob

      Ein Pseudo-Bob in einem Eu-Bob mit einer Traumdichte höher als die kritische Traumdichte des Eu-Bobs. Ein True-Bob ist existent, kohärent und konsistent - im Idealfall auch stabil, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Jeder Eu-Bob enthält mindestens 1 True-Bob, ansonsten ist die Traumdichte des ganzen Eu-Bobs nicht kritisch und er zerfällt zu Maries (Traumdichte eines Eu-Bobs entspricht der Summe der Traumdichte der massivsten True-Bobs).

      Pseudo-Bob

      Ein Zustand eines Eu-Bobs mit einer Traumdichte höher als 1/unendlich.

      Q-Bob (Quell-Bob)

      Der Quell-Bob oder Meta-Bob ist kein echter Bob (auch kein Pseudo-Bob). Er hat die Dichte 0 (immer), ohne eine Mary zu sein. Jeder Eu-Bob besitzt einen Q-Bob. Er ist der fließende Übergang zwischen Bob und Mary und ist immer größer als jeder mögliche Bob eines Eu-Bobs. Jede Mary muß zuerst zu einem Q-Bob eines Eu-Bobs werden, um Teil seiner Bob-Menge zu werden. Vereinfacht kann man den Q-Bob eines Eu-Bobs als seine Oberfläche betrachten. Weltenbastler erstellen Teilbilder eines Q-Bobs des Eu-Bobs den sie erforschen, um seine innere Beschaffenheit abzubilden und nennen sie meist 'Welrtenbeschreibung' oder ähnlich. Q-Bobs sind oft unendlich, was die Erforschung eines Eu-Bobs durch den Bobolisten nicht gerade erleichtert.

      Mary

      Eine Mary ist ein Pseudo-Bob mit einer Traumdichte von 0. Dieser Pseudo-Bob ist niemals wahrscheinlich gewesen, als denkbar erachtet worden, geträumt worden oder in Erwägung gezogen worden. Seine Dichte ist zu gering, um ihn innerhalb eines Bobs zu halten. Es kann sich auch um vergessene oder verworfene Pseudo-Bobs handeln. Ein verneinter Pseudo-Bob erhält durch die Ablehnung ebensoviel Dichte, wie durch eine Akzeptanz. Man muß ihn schon ignorieren, um ihn aufzulösen. Maries sind unspezifische Pseudo-Bobs ohne feste Zuordnung und bilden das gemeinsame Medium der Bobs. Maries sind, wie gesagt, nicht massiv genug, um irgendeine Wechselwirkung mit einem Eu-Bob zu besitzen, solange ein Eu-Bob die Mary nicht selbst verdichtet. Es ist allerdingngs nicht gesagt, daß diese Verdichtung innerhalb des Eu-Bobs passiert, oder außerhalb. Geschieht es innerhalb, wird die Mary zu einem neuen Pseudo-Bob des betreffenden Eu-Bobs - bei genügender Dichte sogar zu einem True-Bob. Geschieht es außerhalb und erreicht die Traumdichte der verdichteten Mary die kritische Traumdichte des verdichtenden Eu-Bobs, kann die Mary zu einem True-Bob kollabieren. True-Bobs können nicht außerhalb eines Eu-Bobs existieren (sie sind mindestens ihr eigener Eu-Bob), daher ist der Bob als vollwertiger Eu-Bob zu sehen. Normalerweise erzeugt der True-Bob schnell eine ausreichend Menge Pseudo-Bobs oder akkreiert Maries zu Pseudo-Bobs. Gelegentlich erzeugt dies weitere True- und ggf auch Eu-Bobs.

      Bobologe

      Eine Person, welche die Wissenschaft der Bobologie betreibt und boboläre Theorien, Erkenntnis und/oder Informationen formuliert oder entdeckt.

      Bobolist

      Eine Person, welche sich mit Bobolismus befasst, Eu-Bobs erforscht und sich mit den inneren Zuständen von Eu-Bobs, True-Bobs oder besonderer Pseudo-Bobs beschäftigt. Da diese Tätigkeit mit einem enormen Dichtegewinn bei Pseudo-Bobs einhergeht, besteht die akute Gefahr, spontaner Bob-Verdichtung, sogenannter True-Bob-Implosionen.


      Was ist ein Bob?

      Schlicht gesagt, ein Bob ist eine Realität. Natürlich ist es nicht ganz so einfach, denn genau betrachtet ist ein Bob etwas, was eine Realität umschließt und von anderen Realitäten trennt, sie zusammenhält, ihre Struktur bestimmt usw. Man kan ihn als Containerklasse für plausible Realitäten sehen. Eine Realität enthält - stark simplifiziert - jeweils ein Universum, auch, wenn dieses aus lediglich nur einer Stadt oder sogar nur einem Zimmer besteht. Natürlich kann ein Universum auch komplett leer sein. Die Art des enthaltenen Unverums-Dingsbumms ist für den Bob zunächst ohne Bedeutung und hat auf die Dynamik verschiedener Bobs untereinander und mit Maries keinerlei Einfluß.
      Sinn, Unsinn und Aroma der Bobologie wird leichter klar, wenn man von einem bekannten Beispiel ausgeht, der realen Realität.

      Der Eu-Bob 0-Bob

      Diese, uns vertraute Realität mit dem darin enthaltenen Universum (das ich gerne Einstein-Hawking Universum nenne, oder kurz Eddie) ist ein True-Bob des einzigen sicher existierenden Eu-Bobs. Dieser ist der Ursprung aller unserer Betrachtungen der Bobs, quasi der Null-Punkt unseres subjektiven Koordinatensystems in Mary, weshalb wir die willkürliche Bennenung hier fortsetzen und dieses spezifische System den 0-Bob nennen. Es ist bezeichnend, daß wir über unseren 0-Bob weniger Wissen, als über viele andere Bobs. Wir haben nicht einmal einen Überblick über den ihn enthaltenen Eu-Bob, den da wir darin existieren, ist es ein True-Bob und wir haben derzeit keine Möglichkeit festzustellen, ob es der einzige True-Bob ist, wie hoch die kritische Traumdichte des Eu-Bobs ist und welche Vektor-Bedingungen er enthält. Unsere Wahrnehmung beschränkt unser Bild 0-Bobs zudem auf die wenigen Aspekte, die wir kennen: Konzept, Substanz, Dynamik und Motivation.

      Realität ≠ Eu-Bob?

      Ein Eu-Bob ist etwas größer aöls nur eine Realität. Innerhalb einer Realität können wir uns parallele oder alternative Zeitlinien vorstellen, was in unserem Verständnis eine einfache Realität in komplexe aufsplittert. Dem Eu-Bob ist das egal, er enthält eine Menge Realität mehr, als nur jene, die real ist. Der True-Bob repräsentiert jenen Teil des Eu-Bobs, der (innerhalb des Eu-Bobs) tatsächlich konkret ist und Gültigkeit besitzt - er existiert. Dem Eu-Bob ist auch egal, ob es alternative reale, existierende Realitäten gibt. Die Anzahl der in einem Eu-Bob enthaltenen True-Bobs hat wenig Einfluß auf das Verhalten des Eu-Bobs, in dem sie enthalten sind.


      Das Pseudo-Bob

      Pseudo- oder pBob sind all jene möglichen Zustände innerhalb eines Eu-Bobs, die weder True-Bob, noch Mary sind. Jeder Pseudo-Bob ist quasi eine Variante des Bobs im Eu-Bob, der nicht real geworden ist. Pseudo-Bobs umfassen sowohl nicht eingetretene Wahrscheinlichkeiten, als auch gedachte, geträumte oder sonstwie erzeugte Variationen, Versionen oder Alternativen des Bobs eines Eu-Bobs. Pseudo-Bobs können fluid sein, sich verändern und/oder dynamisch entstehen und vergehen. Der Grad der Plausibilität bzw./oder die Intensität der Imagination oder Immanation nennen wir seine Traumdichte. Jeder Eu-Bob besitzt eine Schwelle, jenseits der eine Traumdichte kritisch wird, d.h. der Pseudo-Bob verliert keine Dichte, sondern verdichtet sich weiter bzw. bleibt in seiner Dichte. Normalerweise verliert ein Pseudo-Bob schnell an Dichte, solange er nicht mehr Wahrscheinlich ist, nicht mehr eintreten kann oder nicht mehr geträumt wird. Pseudo-Bobs mit kritischer Traumdichte müssen nicht mehr von True-Bobs 'unterhalten' werden, sie bleiben konsistent, auch ohne weitere Wahrscheinlichkeit oder unabhängigkeit aller Abhängigkeiten zu einem True-Bob. Dadurch werden sie selbst zum True-Bob, was ihre Dicht bis zum Grad massiv anhebt. Ein Eu-Bob kann beliebig viel Pseudo-Bob enthalten. Ob es eine Grenze für True-Bobs gibt, ist aktuell nicht bekannt. Es ist jedoch vorstellbar, daß ein Eu-Bob durch die Masse seiner True-Bobs kollabieren könnte. Was dann aus diesem Bob wird, ist noch nicht abzusehen. Da seine Dichte nicht mehr sinkt, kann er nicht mehr in Maries aufgelöst werden. Theoretisch könnte er sich zu einem super-massiven Bob entwickeln, der Maries in sich aufnimmt, ohne sie zu Pseudo- oder True-Bobs (und damit Eu-Bobs) zu verdichten.


      Was ist Mary?

      Pseudo-Bobs besitzen eine minimale Dichte, die sie im Eu-Bob hält. Pseudo-Bobs mit einer Traumdichte von 0 verlassen den Eu-Bob und begeben sich nach außerhalb der Eu-Bobs. Mary ist sozusagen der entropische Grundzustand von Bob. Man kann sagen, solange ein Pseudo-Bob von einem True-Bob unterhalten wird (wir sprechen hier von 'verdichten'), behält er eine gewisse Dichte, bleibt also im Eu-Bob präsent. Das Verdichten kann durch jeden Einfluß geschehen, den ein Eu-Bob zuläßt, sowohl Innerhalb eines Eu-Bobs, als auch von einem anderen Eu-Bob. Warum ist das so? Nun, ein Boboist kann von jedem True-Bob jedes Eu-Bobs aus, einen neuen Bob erzeugen, der Eu-Bobs, True-Bobs und Pseudo-Bobs erhält. Er kann auch einmal berührte Bobs verändern, neue True- und/oder Pseudo-Bobs erzeugen und deren Dichte ändern. Es ist allerdings praktisch unmöglich, einen Eu-Bob eines anderen Boboisten zu finden, um sie zu ändern. Dies geht eigentlich nur über den Umweg des ursprünglichen Boboisten. Allerdings kann sich dieser Einfluß dann in jeglicher Form weiter entwickeln, die der Boboist zuläßt. Solange ein Pseudo-Bob eine Traumdichte größer als 0 besitzt, bleibt er ein Pseudo-Bob (oder wird zum True-Bob). Vergleichbar ist dies (um auch mal die Nomenklatur der Traumdichte zu klären), mit dem Träumen von einer Welt, wie es Weltenbastler tun (träumen im Sinne von passiv - im Schlaf - und aktiv - durch Vorstellung). Solange jemand diesen Traum träumt oder sich daran erinnert, ist seine Dichte höher als 0. Ist er vergessen, wird seine Dichte 0 und der Pseudo-Bob wird zu Mary. Er ist dann nicht weg! Er ist nur nicht mehr da!




      Ich bin noch nicht fertig, es wird mir nur grad zu spät. Ich schreibe morgen weiter, dann wird der Eintrag auch nichgt zu lang. Wartet mit euren Reaktionen in diesem Fred bitte, bis alles drin ist, ihr könnt euch ja in einem (temporären) Diskussionsfred austoben und wir vereinigen beide dann später. ;D
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      "Mehr pseudo als Mary geht nicht."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lord Finster () aus folgendem Grund: (added 'q-bob' in declarations) (small orthographic corrections)

    • Ich muss es mir erst noch mal alles in Ruhe durchlesen. Besonders die Marys sind mir ja sogar selbst neu.

      Aber ich habe mal Grafiken zu den Bobs gemacht, die vielleicht alles etwas mehr veranschaulichen.
      Bilder
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    • Ich finde derzeit täglich neue Dinge über Bobologie heraus, die Theorie der Maries habe ich auf der Rückfahrt vom WWBT aufgestellt und geprüft. Ich habe auch herausgefunden, daß Bobs sowohl über eine signifikante Form verfügen müssen - die Schlaufe dürfte in einem extrem flachen, weitläufigen Bob liegen - als auch einen inneren Druck. Letzterer wirkt sich deutlich auf die Kritische Traumdichte aus und sorgt dafür, das schwache Pseudo-Bobs zu Maries verfallen und verhindert, daß alle Pseudo-Bobs zu True-Bobs werden (was wohl zum Kollabs des Eu-Bobs führen würde).
      Am liebsten würd ich mich jetzt mit ein paar Kilo Kaffee auf 'ne Insel zurückziehen und die nächste Zeit nichts anderes tun, als zu bobolieren...


      ... soweit zum wissenschaftlichen Teil. Wir kommen später noch mal auf diesen Teil zurück, versprochen. Zunächst aber mal ein wenig 'verständliches' zu Bob.


      Die Bobs, ihre Beziehungen und was das ganze Theater eigentlich soll

      Die Bobologie beschreibt 'Realit#t' im Ganzen, ohne sich auf eine spezielle Instanz oder Immanation einer spezifischen Realität zu beschränken, was nicht leicht fällt, solange man sich innerhalb einer solchen befindet. Die meisten gängigen Begriffe, die hierfür verwendet wurden, tragen irreführende oder eingrenzende Bedeutungen in sich. Durch die Verwendung eines abstrakten, aussagelosen Begriff wie 'Bob' vermeidet die Bobologie falsche, irreführende oder einengende Assoziationen.

      Das erste Bob-Objekt, das uns begegnet (außer unseres eigenen True-Bobs) ist der Eu-Bob, der wahre oder ganze Bob. Mathematisch ist BobEU = Bobtrue + Bobpseudo < BobQ. Mit anderen Worten, der Eu-Bob enthält alle existierenden und alle unbedingt möglichen Bobs eines Q-Bobs. Der Eu-Bob ist alles, was innerhalb des Bobs ist und alles, was innerhalb möglich ist. Ein Bob innerhalb eines Eu-Bobs ist eine existierende oder eine mögliche 'Realität'. Wie diese Realität insgesamt aussehen kann, wird durch den Q-Bob bestimmt.

      Für die Programmierer unter uns: der Q-Bob ist die Deklaration und die Implementation, der True-Bob Run-Time-Instanz, Mary der Heap, die Pseudo-Bobs die bisherigen und zukünftigen Runs und der Eu-Bob das Software-Projekt.

      Es gibt für Eu-Bobs leider keinen Debugger und die meisten Bobs sind ohne eine Beta-Testphase installiert worden.
      Die Bedingungen innerhalb eines Bobs haben nichts mit dem Bob selbst zu tun, zumkindesrt nicht maßgeblich. Man kann von ihnen allerdings manchmal auf bestimmte Eigenhschaften des Eu-Bobs schließen, etwa seine Form und Dichte oder ob er tendentiell mehr einzelne, isolierte Treu-Bobs enthält oder ob diese zur Klumpenbildung neigen. Auch, wenn Eu-Bob untereinander in bestimmten Beziehungen stehen oder stehen können, heißt dies nicht zwangsläufig, daß deren Inhalte dies auch tun. Es gibt nur einen unbedingten gemeinsamen Faktor: Mary. Jede Mary kann jeden Eu-Bob erreichen und eindringen. Wenn der Q-Bob es zuläßt, kann Mary sich dort zu Pseudo-Bobs verdichten und vielleicht auch zu einem Tru-Bob werden.
      Moment, "wenn der Q-Bob es zuläßt"? - Ja, alles, was einen Eu-Bob betreten will, muß erst den Q-Bob passieren. Auf den Weg von Außen nach Innen kann es Widerstände im Q-Bob geben. Das hängt ganz vom Q-Bob ab. Außerdem Ist Mary innerhalb eines Eu-Bob bestandteil desselben und unterliegt damit den Maßgaben seinen Q-Bobs. Besitzt eine Mary Eigenschaften, die sich nicht mit dem Q-Bob in Einklang befinden, können abgestoßen werden, was zur Abstoßung der gesamten Mary oder von einzelnen Fragmenten führen. Je nach Q-Bob kann eine nicht passende Mary diesen dennoch passieren, wenn der Q-Bob sie entsprechend verändert. Auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt und unvollständig ist, man kann sich den Q-Bob in diesem Zusammenhang als filternde Außenhaut vorstellen. Es ist natürlich in wissenschaftlicher Sicht gefährlich, etwas so bedeutsames und komplexes wie einen Q-Bob auf eine so simple undeingeschränkte Funktion zu reduzieren, für den Moment ist das aber ganz hilfreich.
      Zunächst aber zurück zu Mary und Pseudo-Bob. Die beiden sind sich nämlich sehr ähnlich. Ein Pseudo-Bob, also eine mögliche Bob-Variante innerhalb eines Eu-Bobs, ist nur solange keine Mary, wie er nicht zu einem True-Bob wird (also sozusagen zur Realität) und noch eine minimale Plausibilität und/oder Anteilnahme aufrechterhält. Ist der Pseudo-Bob aus Sicht des Q-Bobs nicht mehr plausibel genug oder wird er von keinem True-Bob mehr verdichtet (hier ist es unerheblich, ob der True-Bob Bestandteil des selben Eu-Bobs ist, Pseude-Bobs können auch von anderen Eu-Bobs aus verdichtet werden), 'verblasst' er und kann sich nicht mehr im Eu-Bob halten: er wandert nach außen und wird zu Mary.

      Mary und die Träume

      Schon einige Male ist der Begriff 'Traumdichte' gefallen. Man mag sich über den Begriff wundern, bisher hat die Bobologengemeinschaft jedoch keinen passenderen Begriff gefunden. Wie auch immer, mit Traumdichte (die Kritisch werden kann) ist der Grad der Immanation bzw. Manifestation gemeint. Sagen wir, wir betrachten einen Pseudo-Bob, der eine Traumwelt darstellt. Solange jemand diesen Traum träumt, erhält der Pseudo-Bob Substanz. Wir sprechen dann davon, daß er 'verdichtet' wird. Im Normalfall wird er nicht so stark verdichtet und er verleirt immer wieder an Dichte, wird ggf sogar zu Mary, wenn seine Dichte auf 0 sinkt. Für jeden Pseudo-Bob gilt jedoch ein Grenzwert für die Dichte, welche Kritische Traumdicht genannt wird. Jenseits dieser Grenze beginnt ein Pseudo-Bob, von sich aus an Dichte zu gewinnen, er verdichtet sich sozusagen selbst und er wird zu einem True-Bob (er manifestiert sich).

      Ein Traum ist übrigens die einfachste und relativ sichere Methode, Eu-Bobs zu finden.


      Bobologie und Weltenbastler

      Jetzt wird's interessant. Gehen wir ans Eingemachte und stellen uns die Frage, welche Folgen und Bedeutung hat die Bobologie für die Weltenbastler?
      Ich habe gute Neuigkeiten! Durch die Bobologie erhält das Weltenbasteln die längst überfällige Anerkennung und Aufwertung von einem nerdigen Hobby zu der ernsthaften wissenschaftlichen Tätigkeit, die sie ist. Auch die Weltenbastler dürfen sich jetzt als wissenschaftlich tätig betrachten. Jeder Weltenbastler, der akrtiv eine Welt bearbeitet, betrachtet bei seiner Tätigkeit einen Eu-Bob - idR den eigenen. Seine Beobachtungen und Erkenntnisse führen zu neuem Wissen über noch unbekannte Eu-Bobs, ein wissenschaftlicher Gewinn. Man nennt diese Erkenntnisse und deren Aufzeichnung durch den Weltenbastler ürbirigens Boboblismen. Parallel dazu darf sich der Bastler mit Fug und Recht einen Bobolisten nennen.
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      "Mehr pseudo als Mary geht nicht."
    • Eine ganze wichitge Frage ist hier nun noch offen: Wie verhält es sich mit Crossovern, hierarchischen Universen und höhergestellten Metaebenen. Aus Perspektive der Bob-Hypothesen bedeutet das zentral: Können sich verschiedene Eu-Bobs überschneiden und ineinander enthalten sein?
      Ganz banales Beispiel: Ich habe ein Universum mit zwei Sonnensystemen, die von zwei BastlerInnen weitgehend unabhängig bebastelt werden. Sie haben aber entschieden, dass die Planeten im selben Universum liegen. Hat nun jeder Planet seinen eigenen EuBob oder sind wir durch die Verbindung gezwungen, beides im selben EuBob zusammenzufassen? Oder gibt es drei EuBobs von der der übergeordnete die beiden untergeordneten enthält?
      Das ist noch ein ganz einfache Fall. Wie ist es aber, wenn einer der beiden Planeten aus der Perspektive eine BastlerIn real ist (TruBob also), der andere aber In-World-fiktional? Aus der Perspektive der anderen BastlerIn sind beide Planeten real. Dann ist die Hierarchie nicht mehr klar. Die einzige Möglichkeit ist, beide Sichtweisen als TruBobs im Gesamt-EuBob abzubilden, wodurch ich die Möglichkeit verliere, die beiden Planeten auf der Bob-Ebene zu trennen. Ich müsste das innerhalb der TruBobs tun.

      Es kann ja sein, dass mit diese Trennung nicht so wichtig ist. Aber denken wir weiter: Es gibt zwei EuBobs mit völlig unterschiedlichen Geometrien, Naturgesetzen und Strukturen. Alles was ich tun möchte, ist eine Konversation zwischen Charakteren aus beiden Universen schreiben. Ohne Schauplatz und alles. Dafür die EuBobs zu vereinigen zerstört mit jegliche innere Struktur und ich halte es nicht für zielführend. Als Raum für die Konversation bleibt mir also nur, einen neuen EuBob zu erschaffen. Dieser hat dann aber zunächst mal keinerlei Beziehung zu den zwei alten EuBobs, was die Theorie unvollständig macht. Ich muss irgendwie über Schnittmengen abbilden, was die Bobs miteinander zu tun haben. Die Perspektive dafür ist manchmal eindeutig manchmal nicht. Ich muss aber die Perspektive jedes einzelnen TruBobs (vielleicht soar PseudoBobs) zulassen, um alles zu beschreiben.

      Ich behaupte deshalb:
      • Welche TruBobs und PseudoBobs zu einem EuBob gehören, ist von der Perspektive jedes einzelnen TruBobs abhängig,
      • Für manche TruBobs ergeben hierarchische EuBobs Sinn, für manche nicht
      • Zwei beliebige EuBobs überschneiden sich (aus der Perspektive irgendeines TruBobs), sobald es eine BastlerIn gibt, die Kenntnis irgendeines Elements innerhalb des EuBobs hat
      • Der TruBob, und damit seine BastlerIn selbst bestimmt, welche ihn umgebende EuBob-Struktur anzuwenden ist
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Neu

      [ooc]Hab mir mal Zeit genommen, diese Thesen gründlich zu durchdenken.
      Die beschriebenen Problemfälle sind, denke ich, nicht sehr relevant bzw. die nötigen Mittel sind schon im Modell enthalten. Natürlich kann man sich jetzt hinstellen und auf Meta-Ebene anfangen, trans-bobolär zu betrachten, sich also jenseits dieser Ebene zu stellen und das ganze von außerhalb betrachten. Spricht nichts dagegen und ist vielleicht sogar recht spannend, wer weiß. Ich versuche mal, die Thesen innerhalb der Theorie zu lösen und zu integrieren. Kommentare und Schlußfolgerungen - auch Widersprüche sind natürlich willkommen.
      [/ooc]

      Die Begriffe 'innerhalb' und 'überschneidend' sind eventuell ein wenig irreführend und verführen zu geometrischer Betrachtungsweise. Wenn wir sagen, zwei euBobs überschneiden einander, so meinen wir, sie haben einen Kontakt mit einem gewissen Maß an Interaktion und/oder Gemeinsamkeiten. Diese können sich in gemeinsame Schnittmengen ausdrücken, die bob-ähnliche Eigenschaften aufweisen, jedoch weder für sich genommen ein vollständiger Bob sind, noch eindeutig Bob A oder Bob B zuzuordnen sind. Sobald eine größere Gemeinsamkeit vorliegt, also eine ausreichend große 'Schnittmenge' oder ein 'Überlappungsraum', werden die Abgrenzungen der Bobs untereinander anscheinend unscharf, sodaß beide nicht mehr eindeutig voneinander zu unterscheiden sind. Dies hat nur Einfluß auf den überlappenden Teil des jeweiligen trueBobs, nicht auf den restlichen trueBob oder gar andere true-, pseudo- oder den euBob selbst.

      Wichtig! Der Q-Bob eines euBobs ist stets intakt, separat und nicht variabel. Er bleibt immer unverändert erhalten.
      [ooc]Mit Q-Bob ist die Arbeit eines Bastlers gemeint und die gilt, unabhängig von der Entwicklung, die sie durchmacht, Änderungen, die ein Bastler daran vornimmt und jeglicher zeitlicher Dimension der Bastelei, als vollständig und bereits fertig, BEVOR man sie gebastelt hat. Ein Bastler kann jederzeit Änderungen an seinen Welten vornehmen, diese werden dann so behandelt, als seien sie schon von Anfang an gültig gewesen. Möchte man die Entwicklung der Bastelei abbilden oder darstellen, geht dies auch ohne Probleme, man muß lediglich daran denken, daß sich der Gültigkeitsbereich eines gebastelten Elements nicht auf die ganze Bastelwelt ausdehnen muß.[/ooc]

      Die Begriffe 'hierarchisch', 'parallel' und 'überschneidend' sollten vorsichtig interpretiert werden, denn all diese Betrachtungen sind abstrahiert und als Bilder nur Annäherungen an die Zusammenhänge, auch wenn es oft erstaunlich robuste Bilder sind.
      Eine wichtige Unterscheidung wäre, was ist noch Bob A, was ist Bob B und wie stehen beide zu Bob C. Ich würde sagen, der Gedanke, daß ein euBob in einem anderen euBob enthalten sein kann, ist problematisch. Zumindest solange, wie man beide euBobs voneinander getrennt halten möchte. Wir haben schobn festgestellt, daß ein euBob mehrere trueBobs enthalten kann, die nicht zwangsläufig miteinander in Verbindung stehen müssen. Durch Gebrauch des Q-Bobs können sogar beide trueBobs von recht unterschiedlicher Natur sein, auch wenn sie die gleiche Grundstruktur aufweisen müssen. Sie leiten sich ja vom selben Q-Bob ab, wenn auch vielleicht schwerpunktmäßig von unterschiedlichen Bereichen (und damit ist nicht zwingend räumlich oder zeitlich gemeint).
      Überhaupt ist der Q-Bob [ooc] und damit die Ansicht und Autorität des jeweiligen Bastlers[/ooc] sehr entscheidend für die Art des Verhältnisses unterschiedlicher euBobs untereinander. Stehen zwei euBobs miteinander in Kontakt, entscheidet der jeweils andere Q-Bob darüber, inwieweit und auf welche Weise sich der euBob auf die enthaltenen Bobs auswirkt. Dabei ist immer nur ein Q-Bob maßgeblich relevant. Dadurch kann es sein, daß das Verhältnis Bob A zu Bob B ein anderes ist, wie Bob B zu Bob A.
      Der Q-Bob 'entscheidet', welche trueBobs und/oder deren Bereiche, einem anderen euBob zugänglich sind.

      Die Beispiele können als gute Grundlage dienen, das zu verdeutlichen.
      Betrachten zwei unterschiedliche Bobolisten [ooc]=Bastler[/ooc] jeweils einen Aspekt unterschiedlicher euBobs, die sich offensichtlich dennoch überschneiden, kann es passieren, daß sich daraus scheinbar ein dritter euBob entwickelt hat. Obwohl dies auch zutreffen kann, ist die häufigere Variante aber wohl jene, daß es sich um einen durch den jeweiligen Teil der Q-Bobs beider euBobs gleichermaßen geprägten trueBob handelt, der in beiden euBobs manifest ist.
      Eine weitere denkbare Variante wäre folgende: es handelt sich um ein q-bobtes Abbild eines Teils eines trueBobs des andere euBobs. Dies kann einseitig sein oder interaktiv - was hieße, daß die jeweilige Reflektion in beiden euBobs manifest ist und sich auf sich selbst auswirkt.

      Ich glaube nicht, daß hiermit Alphas Gedanke ausreichend behandelt ist. Ich selbst habe noch eine menge Fragen offen, aber Hände wie Hirn sagen mir grad "mach mal Pause..."
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