Kamatronisches Zeitalter

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    • Den Indigoschnabel würde ich gern mal sehen. Was fressen die denn so?

      (hm, leider werden mir die Bilder im Startbeitrag grad nicht mehr angezeigt -"Sie haben einen ungültigen oder nicht mehr gültigen Link aufgerufen." ??? )

      Planst du, Kamatron auch abgesehen von der angedachten Weltkarte weiter zu illustrieren?
      nobody.
    • @Tö: Freut mich, dass du dich so heimisch fühlst. Perlmoos ist toll, ja! Ich stelle mir den Geschmack süßlich-mild vor, leicht beerig, vielleicht wie eine Brombeere. Die Konsistenz ist eben moosig, schwammig, vielleicht ein wenig wie die Konsistenz von Salat oder Mais.

      Ich glaube auch einfach daran, dass beziehungstechnisch bald eine neue Stufe auf Erden erreicht wird. Deshalb ist es für mich auch nicht undenkbar, dass es Völker gibt, die so leben und sich eben nicht zu irgendwas zwingen oder durchringen müssen, da sie über diesen Schritt der Entwicklung schon hinaus sind.

      Zu den Glasebenen kann ich schonmal so viel sagen: Tolle Idee, wird verbaut! Die Gebäude der Stadt werden ohnehin auf Glaskontruktionen errichtet, damit Wohnräume etc. zur Zeit "Rhateps Milch" nicht überschwemmt werden. Ich stelle mir diese Glaskonstruktionen sehr filigran und doch stabil vor, vielleicht durch spezielle Strukturen und Verbindungstechnik. Und ja, Vulkanglas ist teilweise durchschimmernd. Da die Glaskonstruktion ganzjährig bestehen, sind sie nach Versickern des ganzen Regenwassers natürlich auch noch vorhanden. Vielleicht sieht das ganze aus wie ein gläsernes, labyrinthartiges Waben-Etwas, dass ästhetischen Charakter hat und nicht nur funktional ist.

      Zu den Amunaki und Onopyren sowie zum Ahnen- und Geisterkult folgt dann demnächst noch etwas genaueres. Danke für deine Rückmeldungen und dein Interesse :)

      @Yrda: Indigoschnäbel sind Omnivoren und ernähren sich hauptsächlich von pflanzlichem Material und daneben auch von Insekten, die im Erdboden leben. Mit seinem leicht schaufelförmigen Schnabel wühlt der Indigoschnabel in den oberen Erdschichten nach Wurzeln und Insekten. Sein Körperbau ähnelt stark dem eines Acanthopholis. Man denke sich die spitzen Schuppen weg und stelle sich die Schuppenfarbe eher elefanten oder nashorngrau vor, wobei der Körper eher mit flachen, flexiblen Schuppenschilden bedeckt ist. Der Schnabel des Indigoschnabels ist natürlich indigoblau (knall-königsblau) und gleicht in seiner Form etwa dem eines Schnabeltieres.

      Was das Illustrieren angeht habe ich große Lust dies zu tun. Mit Abpausen und zusammenflickendem Collagieren bereits bekannter irdischer Fauna und Flora würde dies auch sicherlich gelingen. ;D Ich sehe meine Stärke eher im Schreiben und Beschreiben von Welten, Zeichnen oder gar Malen habe ich früh aufgegeben und daher nicht wirklich erlernt - heißt, da gehört viel Überwindung dazu. Motiviert bin ich aber auf jeden Fall!
    • Über den Ahnen- und Geisterkult der kamatronischen Bevölkerung:

      Menschen, Amunaki und Onopyre praktizieren einen sehr persönlichen und intim gestalteten Ahnen- und Geisterkult, der Teil der kamatronischen Spiritualität ist. Die Kommunikation mit dem Reich der Seelen und des freien Bewusstseins ist dabei von zentraler Bedeutung. Um das „höhere Reich“ – den nichtstofflichen Bereich – anzuzapfen, werden verschiedene spirituelle Übungen und Werkzeuge verwendet. Sehr verbreitet ist die vielfältige Meditationspraxis, die sich im achtsamen Ausüben einfacher Lebensabläufe (beispielsweise im Reinigen des Körpers, des Hauses, der Straßen, in der Zubereitung von Nahrung, in der Pflege von Tieren) äußert. Darüber hinaus werden Hilfsmittel wie Karten, Edelsteine, Fossilien und Orakel genutzt. Das hohe Vorkommen an vulkanischem Gesteinsglas hat dazu geführt, dass vor allem das schwarze Vulkanglas gerne für Spiegelmeditationen und Konzentrationsübungen verwendet wird. Die Ahnen und die Gesamtheit der Natur werden mit Hilfe von verschiedensten Ritualen wertgeschätzt und auch geistig kontaktiert. Häufig praktizierte Rituale sind Dankbarkeitsrituale und Manifestationsrituale, die insbesondere der Erdung dienen und als etwas sehr Intimes empfunden und erlebt werden.

      Das zentralnervös bedingte Langzeitempfinden älterer Amunaki erlaubt dieser Spezies zudem ein längeres und wesentlich stabileres Verweilen im nichtstofflichen Bereich in Form einer astralen Projektion ihrer selbst. Onopyre sind aufgrund ihrer genetischen Disposition sehr empfänglich für feinstoffliche Energien, weshalb sich ihre äußere Erscheinung oft als Reaktion auf wahrgenommene, von außen einströmende Energien, verändert. Im Rahmen einer meditativen Selbst- oder Spiegelmeditation greifen verschiedene Personen menschlicher Art gerne auf diese besondere Fähigkeit der Onopyre zurück; von einigen Menschen wird sie aber auch gefürchtet und deshalb eher gemieden.


      Über kamatronische Amunaki und Onopyre:

      Amunaki ähneln äußerlich sehr stark dem Menschen, durchlaufen aber drei wesentliche Metamorphosen, durch welche sich auch ihre äußere Erscheinung verändert. Junge Amunaki haben eine sehr durchschimmernde Haut, durch welche man ihre Blutgefäße gut erkennen kann; das Blut der Amunaki ist violett. Amunaki sind zwittrig und besitzen vier Brustwarzen. Eine Paarung von Menschen und Amunaki erzeugt immer einen Amunaki. Ein Nachkomme von Amunaki und Onopyren ist nicht lebensfähig. Onopyre entstehen ausschließlich durch menschliche Erzeuger.

      Nach 100 kamatronischen Jahreszyklen durchleben Amunaki ihre erste Metamorphose, innerhalb derer sich die Haut vollständig weiß färbt. Auch Haare und verhornte Körperteile (beispielsweise Fingernägel) färben sich weiß. Der Vorgang der Weißfärbung geht schrittweise vonstatten und dauert einige Tage. Nach weiteren 100 Jahreszyklen folgt die zweite Metamorphose, die dazu führt, dass sich die Stimmbänder zurückbilden, sodass eine lautliche Artikulation der Sprache nicht mehr möglich ist. Parallel dazu entwickelt sich im Bereich des Strinlappens neuer zentralnervöser Bereich, der es den Amunaki erlaubt, astrale Projektionen ihrer selbst zu erschaffen und sich mit Hilfe dieser durch den nichtstofflichen Bereich zu bewegen. Mit einem ungefähren Lebensalter von etwa 280 kamatronischen Jahreszyklen erfolgt die letzte Metamorphose, die mit einem vollständigen Verlust der Sehkraft einhergeht. Die Augen trüben innerhalb weniger Wochen ein und erblinden. Ältere Amunaki leben in diesem Zustand zu einem großen Teil in einer oder mehreren astralen Projektionen ihrer selbst, während ihr stofflicher Körper weiterhin versorgt und gepflegt wird.

      Onopyre ähneln äußerlich ebenfalls sehr stark dem Menschen, sie besitzen jedoch häufig ein drittes, stark verkümmertes Auge, das sich rückseitig auf Höhe des 3. Halswirbels befindet. Onopyre entstehen immer aus einer Paarung zwischen zwei Menschen, einem Menschen und einem Onopyren oder einer Paarung zwischen zwei Onopyren. Ihre besondere genetische Disposition entsteht vermutlich aufgrund einer Mutation und bringt erhebliche Auswirkungen mit sich. Onopyre werden nicht sehr alt und versterben häufig nach 40 kamatronischen Jahreszyklen. Onopyre können sich äußerlich verändern, wobei nicht bekannt ist, ob sich der tatsächliche stoffliche Körper verändert oder lediglich die Wahrnehmung des Beobachters.
    • Heute habe ich mich dem Garten gewidmet. Besonders japanische Gärten haben mich immer fasziniert und tun es bis heute noch. Das will ich also in meine Welt einbauen. Die "Glasgärten" stelle ich mir überwältigend vor, ähnlich wie den singapurer Airport "Changi".


      Über die kamatronische Gartenkultur:

      Kamatronische Gärten sind ein Ausdruck der kamatronischen Spiritualität und dahinterstehenden Lebensphilosophie. Die Gärten repräsentieren stets das große Ganze, das Kleine im Großen sowie das Große im Kleinen. Die Gartenlandschaft ist dominiert von flach wachsenden Pflanzen, Moosen und Pilzen durchbrochen von wenigen hoch- bis mittelhochreichenden Bäumen und Sträuchern. Einen zivilisierten und künstlerisch-handwerklichen Eindruck gewinnt man durch die achtsam platzierten Statuen und Gebilde, die aus verschiedenen Vulkaniten gefertigt sind und immer einen bestimmten göttlichen Aspekt in sich vereinen. Abgebildet werden Lebewesen der Fauna, Flora, urprinzipische Energien des Kosmos und Gestirne in leiblicher Form.

      Ein kamatronischer Garten gleicht einem einzigartigen Kunstwerk und wird auch als solches angelegt, betrachtet und „gedeutet“. Besucher der Gärten werden über verschiedene Wege durch den Garten hindurchgeleitet, können sich in ihm niederlassen und ihn aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln betrachten. Die Schönheit des Gartens selbst entsteht durch die Betrachtung des Betrachters selbst.

      Kamatronische Gärten werden sowohl außerhalb als auch innerhalb von Gebäuden errichtet. Insbesondere die kamatronischen Glasgärten haben an großer Bedeutsamkeit und auch Beliebtheit erlangt. Unter scheinbar endlos sich in die Weite ausdehnenden, transparenten Glaskuppeln erstrecken sich wundersame, ewig grüne und Ruhe ausstrahlende Pflanzengärten. Auch bei eintretender Dunkelheit wollen diese Gärten betrachtet werden, da sie ihr lumineszentes Schimmern entfalten und einem fantastisch anmutenden amniotischen Universum gleichen. Eine weitere besondere Art von Gärten, die sich in einigen Randgebieten des kamatronischen Kessels entwickelt hat, sind die Steingärten, die abgesehen von ausgewählt platzierten Moosen, lediglich in Form von glasigen Gebilden aus den vulkanischen Glasebenen herausgeschält worden sind.

      Auch in privatem Raum werden kamatronische Gärten in Miniaturform angelegt. Zumeist in Schalen aus Ton oder Stein werden Moose oder kleine Pflanzen angelegt. In öffentlichen Gebäuden finden sich oftmals ganze Wandinstallationen oder bemooste Decken und Böden. Hier spiegelt sich die Bedeutung und empfundene Schönheit der Natur, die in Einklang und Verbindung mit der zivilisierten Gemeinschaft ist.


      Die Miniatur spiegelt das Antlitz des gigantischen Kessels Kamatron:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aurabytes ()

    • Aurabytes schrieb:

      Perlmoos ist toll, ja! Ich stelle mir den Geschmack süßlich-mild vor, leicht beerig, vielleicht wie eine Brombeere. Die Konsistenz ist eben moosig, schwammig, vielleicht ein wenig wie die Konsistenz von Salat oder Mais.
      Das klingt doch lecker. :D

      Aurabytes schrieb:

      Um das „höhere Reich“ – den nichtstofflichen Bereich – anzuzapfen, werden verschiedene spirituelle Übungen und Werkzeuge verwendet.
      Uhh. Kann ich mir das "höhere Reich" irgendwie vorstellen?

      Ich finds schön, dass Menschen dir scheinbar zu statisch sind und du sie um die Amunaki und Onopyre ergänzt hast. :D

      Den Garten zu einem so hohen Gut zu erklären, finde ich toll. Ich habe die Gartenkultur in kn stark vernachlässigt, weil ich so wenig Ahnung von Gärten habe. Ach, ich will in deiner Welt Urlaub machen, allein schon um die coolen Gärten zu sehen.

      Ist die Miniatur deine eigene? Bist du so auf die Weltform gekommen? :D

      Gibts besondere Berufe in deiner Welt? :)
    • Komm, wir buchen eine Glaspagode! Von wo aus man über die moosigen Dächer der gläsernen Stadt blicken und das Leuchten der Glasgärten bestaunen kann. Ich liebe Gärten, als Kind wollte ich immer unbedingt in die botanischen und japanischen Gärten und hätte mich ewig darin aufhalten können. Ich würde meine Wohnung in einem errichten, wenn ich könnte!

      Die Miniatur ist meine eigene, ja! Selbst angelegt und fotografiert. :)

      Die Weltform ist mir ein-gefallen (in den Geist geplumpst). Mir ist aber aufgefallen, dass schon YRI in ihrem Zentrum einen Vulkan hatte. Und auch auf Zen Demon gibt es eine Caldera und zahlreiche Maare. Mich faszinieren die Platten, Schilde und mächtigen Krater schon sehr, weshalb sie wohl auch immer wieder den Weg in meine Welten finden.

      Menschen, Amunaki und Onopyre - Ich bin nicht sicher, ob sie nicht allesamt irgendwie Menschen sind. Ein Mysterium wie es mir scheint. Und das "höhere Reich", der nichtstoffliche Bereicht, hmm, stell es dir vor wie der Bereich, in den du eintrittst, wenn du träumst. Es ist da - dieses Reich - erlebbar, wahrnehmbar, man kann darin sogar bewusst handeln (luzides Träumen, astrale Projektion), aber wirklich manifestiert ist es nicht, da es sich stetig verändert und eben keine stoffliche Manifestation darstellt. Vielleicht ist es etwas noch anderes, etwas Unvorstellbares, nicht Beschreibbares, das nur diejenigen kennen, die es erleben - die Amunaki. Vielleicht auch Menschen, wenn sie träumen, meditieren, sterben. Aber niemand kann zurückkehren und davon berichten. Vielleicht schon durch Nahtoderfahrungen, aber wir wissen nicht, wieviel Erlebtes wieder vergessen wird beim Übertritt in die stoffliche Welt (man denke an die teilweise schwache Traumerinnerung). Letztendlich ist das "höhere Reich" der Ort, an dem das freie Bewusstsein und die Seelen residieren. Wenn eine Seele inkarniert lässt sie einen Teil ihres Bewusstseins im nichtstofflichen Bereich zurück, sodass sie diesen während ihrer leiblichen Lebenserfahrung anzapfen kann. (Im Grunde nichts "Ausgedachtes" sondern einfach meine persönliche Auffassung von Leben und Inkarnation, Selbsterkenntnis und Bewusstsein).

      Besondere Berufe, hmm, darüber muss ich nachdenken. Jegliches Handwerk ist verbreitet, Lehre und Meisterschaft der Meditationspraxis und Spiritualität. Ich werde nachforschen... :)
    • Über den Platz der Fließenden Zeit:

      Der „Platz der Fließenden Zeit“ ist eine ebene, rauchig graue und leicht transparente Glasfläche, in dessen Zentrum eine riesige, verschlungene Wasseruhr prangt. Der Platz der Fließende Zeit betont den Fluss des ewigen Lebens und der wiederkehrenden Inkarnationen göttlicher Seelen. Hier fließt das Bewusstsein derer die kommen in einer fantastischen Komposition zusammen. Große inspirative Kraft geht vom Platz der Fließenden Zeit aus.

      „Schon aus der Entfernung war das in sich verschlungene, im Morgenlicht glitzernde, glasig-anthrazit anmutende Konstrukt zu erkennen. Zahlreiche Gefäße, die auf merkwürdigste Weise miteinander verbunden waren, bildeten die formgebende Hülle, durch die das Silberwasser der Ader floss, wie das Blut durch einen lebendigen Organismus.“