Hundertdrittes Speedbasteln am 3. März 2020

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Was ist denn "lobsen", ist das ein Speedbastelismus, den ich nicht kenne?

      Irgendwie funktioniert das Dashboard bei mir nicht. Ich schreibe etwas in das Eingabefeld, drücke auf Enter, und dann wird die Startseite des Forums geladen und nix ist im Dashboard passiert. Laut uMatrix / NoScript ist für weltenbastler.net alles zugelassen. ???

      Edit: Überhaupt lädt das Forum bei mir heute extrem langsam und manche Seiten laden gar nicht vollständig, anscheinend wegen einzelner Avatare. ??? In einem anderen Browser scheint zumindest das Dashboard zu funktionieren.
    • ~ Person der Industrialisierung : Ngiana : Südpolare Zivilisation ~

      Seit Urzeiten leben die Orks am Südpol mit dem Dampf in Berührung. Bereits in der Steinzeit wurden aus Polarbambus Rohre gebaut, mit denen der Dampf aus dem kochenden Meer in etwas weiter abgelegene Häuser geleitet wurde. Das war natürlich nicht besonders effizient - schlechte Wärmeisolierung. Etwas später wurden die Rohre selbst aus Kupfer gefertigt - auch nicht gerade gut zum Transport von Wärme. Aber in unmittelbarer Nähe zum Meer ist es damit möglich, etwas direkter an die heißen Stellen im Meer heranzukommen, und den von dort herauskommenden Dampf für Mühlen zu verwenden.

      Nun ist es ja so, dass es bei den Orks dort keine richtigen Götter gibt - vielmehr etwas besseres, direkteres. Jede Dynastie ist direkt an ein jenseitiges Wesen geknüpft, das mit (fast) jede:r toten Atach erneut mit frischer Lebenserfahrung gespeist wird. Die Erinnerung an frühere Jahrhunderte bleibt - bis zu einem gewissen Detailgrad - gespeichert, solange die Linie durch lebende Atach fortgeführt wird. Und Zugriff darauf ist nicht auf die jAtchā beschränkt, sondern durchaus vielen Nachkommen der Linie. (Und das geht nicht über Gene, sondern teilweise auch sozial...)

      Das Ganze ist dem technologischen Fortschritt dienlich, weil Wissen nicht so leicht verlorengeht. Kombiniert mit der kontinuierlichen Verfügbarkeit von Dampfkraft ergibt das eine sehr frühe, quasi an die Steinzeit anschließende, erste Industrialisierung...

      Eigentlich ist daran jede Ork-Dynastie beteiligt. Ich habe im Gebiet noch keine einzelnen Personen gebastelt, und es fühlt sich falsch an, jetzt damit zu beginnen. Insofern... wie sehen die Leute aus, die den Fortschritt befeuern?

      Ich denke weniger an Leute, die Erfindungen machen, als eher an die, welche dafür sorgen, dass etwas in großem Stil genutzt wird. Die Leute, die Dampfrohre in die oberen Ebenen führen... die Leitungen legen, um strategisch Eis zu schmelzen, und so das Land vergrößern. Oder die Leitungen durch Gletscherspalten legen, um einen geheizten Handelsweg zu erzeugen. (Der Kontakt zum Rest der Welt erfolgt aber trotzdem wohl eher über extrem kälteresistente Nixen. Aber das birgt ja auch Gefahren, und kann einer harmonischen Zivilisation Schaden zufügen, wenn plötzlich Leute unzufrieden mit ihrem Leben sind, weil sie mit einem Nixen geredet haben...)

      Ich bin irgendwie mehr im Slowbastelmodus des Nachdenkens als im Speedbastelmodus des Präsentierens einer Idee. :-[ Die Idee beschränkt sich auf: Nutzung von Dampfkraft ab Kupferzeit, und die Industriellen sind ... irgendwie alle, die irgendwie wo das Sagen haben. König:innen, Weise, Planer:innen.^^

      Oh, Zeit um.^^
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Maschinenmütter

      Maschinenmutter ist ein zwergischer Titel für Personen, die für den Bau und die Wartung hoch automatisierter Produktionsanlagen zuständig sind.
      Diese haben mehr noch als andere Zwerge den Ruf, besser mit Maschinen als mit lebenden Wesen kommunizieren zu können und eine unheimliche "Empathie" für künstlich geschaffenes zu besitzen, die sie manchmal dazu bringt, eine oft eher befremdliche Idee von Harmonie zwischen Natur und Technik zu entwickeln.

      Maschinenmütter ergänzen auch gern ihren eigenen Körper mit mechanischen Exoskeletten, elektronischen Sensoren und anderen technischen Hilfsmitteln, die sie in einer Art Mecha-Anzug tragen, aber im Gegensatz zu beispielsweise den "Drahtflüsterern" setzen sie kybernetische Implantate eher selten ein.
      Ohne ihren Anzug haben sie trotz der Bezeichnung "Mutter" oft einen androgynen bis maskulinen, für Zwergenverhältnisse aber auch eher schlaksigen Körperbau. Charakterlich werden oft oft solche Zwerge Maschinenmütter, die es lieben, ihre Mitarbeiter und vor allem auch ihre Schöpfungen zu "betüddeln".

      In ihren praktischen Überlegungen sind Maschinenmütter typischerweise sehr rational und berechnend, aber sie haben oft auch einen Hang dazu, Dinge zu verniedlichen. So geben sie z.B. Maschinen gern Namen, die andere eher für Haustiere vewenden würden ("Mietzi, die Dieselkatze") oder versehen sie mit für zwergenuntypisch "blumigen" oder bunten Dekorationen.

      Ansonsten sind Maschinenmütter von Zwergen aber auch dafür geschätzt, sehr geduldig zu sein, während Nichtzwerge es oft regelrecht beängstigend finden, wie schwierig sie selbst in gefährlichen Situationen aus der Ruhe zu bringen sind.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PolliMatrix ()

    • Ríbir Góhin Térivai ai Tágun

      Bei den Siú begann sich schon früh eine arbeitsteilige Gesellschaft, weg von der Selbstversorgung, zu entwickeln. Im Unterschied zu den benachbarten Hochkulturen der Dvaper und der Oremh beruhte die Schlüsselerfindung der Siú dabei nicht auf der Metallverarbeitung - sondern der Entdeckung neuer, wundersamer Eigenschaften der sie umgebenden Pflanzenwelt.

      Ríbir Góhin Térivai ai Tágun war ein Pflanzensprecher der Siú, der in einem Dorf in den südlichsten Ausläufern der tropischen Regenwälder im Osten des Siú-Gebiets lebte. Eines Tages begab er sich, wie schon so viele Male zuvor, zu seinem Lieblingsbaum für den Kontakt, einen mächtigen, über und über mit Ohellu überwachsenen Echru. Wie immer während des regenreichen Frühlings suchte er sich eine Stelle, an der das zu dieser Zeit besonders üppig und biegbar wachsende Ohellu in dichten, elastischen Gebilden, Vorhängen gleich, zwischen den mächtigen, bodennahen Astgabeln des Echru herabhing und ihm als Hängematte dienen konnte. Er legte sich hin, sog den feucht-moosigen Duft der wuchernden Ranken in sich auf und vergrub seine Finger zwischen den dichten Kissen junger Triebe. Langsam driftete sein Geist ab, löste sich von der sterblichen Welt und trat in die endlosen Weiten von cetei veyahin ein.
      Wie oft hatte er während des Frühlings auf diese Weise den Kontakt gesucht ... doch den Eindruck, den ihm cetei veyahin während dieses Kontakts schickte, würde er sein Leben lang nicht vergessen. Er sah den zähflüssigen Baumsaft des Echru, wie er aus einer Öffnung in der Rinde quoll und sich langsam den Weg gen Boden suchte. Tage, Wochen würde es dauern, bis die zähflüssige Flüssigkeit dort angekommen sein würde - falls überhaupt. Doch Ríbir hatte noch etwas während dieses Kontakts gesehen: eine ihm nicht bekannte Person, die Tee aus den getrockneten Blättern der Sigula trank, einer Blume, an die sich Ríbir noch dunkel aus seiner frühesten Kindheit erinnerte, bevor seine Eltern das nomadische Leben aufgegeben hatten, als sie sahen, dass es ihrem begabten Sohn nach dem Kontakt mit immer neuen Pflanzenarten dürstete. Wieder und wieder sah Ríbir während dieses Kontakts Echru-Harz und Sigula-Tee vor seinem inneren Auge. Wie alle Siú pflegte er den Kontakt zu genießen und sein Ende nicht herbeizusehnen, doch dieses Mal konnte er es kaum erwarten, bis sein Geist in die sterbliche Welt zurückgekehrt war.

      Ríbir packte ein paar Sachen und reiste, einen in ein feuchtes Tuch gewickelten Klumpen Echru-Harz im Gepäck, anderthalb Tage lang nach Süden, bis er auf Sigura-Felder stieß. Die jungen Pflanzen waren noch weit entfernt davon, geerntet werden zu können, aber während in seiner Heimat zu dieser Jahreszeit kein Sigura-Tee erhältlich war, hatten die Bauern hier noch reichlich Vorräte. Er kochte einen Krug voll Sigura-Tee, rührte das Echru-Harz ein - und nach einiger Zeit des Rührens erhielt er eine glatte, ölig-klebrige, aber gut handzuhabende Flüssigkeit. Ein paar Kontaktrituale später stellte sich heraus, dass diese Flüssigkeit, wenn sie trocknete, ihre geschmeidigen Eigenschaften beibehielt und sich hervorragend zur Abdichtung von Naturmaterial wie Holz eignete.

      Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, welch bahnbrechende Folgen diese Entdeckung für die sundrische Wirtschaft haben würde. Bald bauten die ersten findigen Siú Konstruktionen aus Holz- oder Riesengrasröhren, die mit der Flüssigkeit, bald Humirri genannt, ausgekleidet wurden und die Röhren so widerstandsfähig und auf lange Zeit dicht machten. So entstanden bald immer komplexer werdende Bewässerungsanlagen und die Anzahl der Siú, die zur Bewässerung von Feldern vor allem in der trockenen Steppenregion nötig waren, verringerte sich enorm.

      Die Entdeckung von Humirri hatte den Erfinder- und Experimentiergeist der Siú angestoßen - und diese Flüssigkeit war nur die erste in einer Reihe von vielen bahnbrechenden Entdeckungen, die die sundrische Gesellschaft in den folgenden Jahrzehnten nachhaltig verändern und auf den Weg in eine arbeitsteilige Wirtschaft bringen sollte. Allerorts taten sich Sprecher aller Elemente zusammen, um vielleicht auf zuvor nie gekannte Wechselwirkungen von Manifestationen ihrer Geburtselemente zu kommen. So stellte sich etwa heraus, dass leere Gehäuse der Irgú-Schnecke mit einer Humirri-ähnlichen Substanz aus dem flüssigeren Harz eines Küstenbaums und getrockneten Gúhai-Algen gegen ein Porös-Werden geschützt werden können. Fortan fanden sich für die so präparierten Gehäuse zahlreiche Anwendungsfälle in mechanischen Konstrukten. Leider beträgt der Durchmesser der Irgú-Schnecke maximal eine Handbreit, sodass sich die Gehäuse nicht für den Einsatz in Pumpvorrichtungen für größere Mengen an Flüssigkeit eignen.
    • @Ehana

      Ooh, meine Orks würden diese Harz-Mischung sofort importieren.^^ Witzig, dass wir doch was relativ ähnliches gebastelt haben, grad, zumindest was Holzrohre angeht.

      Es klingt auch ungewöhnlich magisch für Nehadún... ist das mehr eine Legende?

      @Polli

      Es fängt creepy an und wird dann plötzlich ur niedlich. :D Und ich finde es echt gelungen, wie die Assoziationen zum Wort "Mutter" einmal gebrochen, dann bestätigt, dann wieder gebrochen werden.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • @Jundurg: Das mit den jenseitigen Wesen als "Wissensspeicher" finde ich interessant. Hast du eine genauere Beschreibung, wie du dir das aktuell vorstellst? Das frühere Verfügbarsein bestimmter Technologien ist auch etwas, über das ich nochmal nachdenken sollte - besonders weil ich ja besonders gerne eine besonders technisierte Art bebastle.

      @Ehana: Pflanzen als Ausgangspunkt für eine große technische Entwicklung finde ich auch eine gute Idee und ich könnte wohl auch einen Kontrast oder eine Ergänzung zu meinen eher "metallischen" Zwergen gut gebrauchen. Mal schauen, was sich da machen lässt, ohne dass es zu klischeehaft wird.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Ja, ich fand es auch schräg, dass wir beiden etwas mit Röhren gebastelt haben. ;) Ich habe jetzt ja schon mehrfach Texte (WBOs, Adventskalender) verfasst, in denen es um das Kontaktritual der Siú geht. Magisch ist daran nichts, das ist einfach deren Art von Meditation, bei der sie idealerweise mit ihrem jeweiligen Geburtselement kuscheln. Woher das dann kommt, was sie da an Eingebung bekommen ... keine Ahnung ^^, aber auf der Erde gibt es ja auch Berichte von Eingebungen, Visionen, ...
    • PolliMatrix schrieb:

      as mit den jenseitigen Wesen als "Wissensspeicher" finde ich interessant. Hast du eine genauere Beschreibung, wie du dir das aktuell vorstellst?
      Das ist eine alte Idee, die aber erst so richtig wieder eingebaut werden muss. Ich hoffe, ich komme dazu, und bringe das mal auf einen aktuelleren Stand.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Jundurg schrieb:

      Das ist eine alte Idee, die aber erst so richtig wieder eingebaut werden muss. Ich hoffe, ich komme dazu, und bringe das mal auf einen aktuelleren Stand.
      Ja, das kam mir im Zusammenhang mit deinen Orks schon etwas bekannt vor, aber du meintest ja letztens schon, dass sich da viel geändert hätte.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Bitte sehr, eine Nachreichung:


      Geya Fadnath Surginna

      (genannt Fadni von Porpra oder Fadni die Rote)

      Exkurs: Die Insel Porpra heißt Porpra, weil dort überall die Rotflechte wächst. Überall. Auf Steinen, auf Baumstämmen, auf Knochen von toten Tieren. Und die Rotflechte ist rot. Sehr rot. Purpurrot. Man kann aus ihr auch einen lichtechten Farbstoff machen. Daher der Name Porpra, und daher auch der Reichtum der Insel.

      Geya Fadnath Surginna war ein mittleres Kind einer sehr kinderreichen Familie. Über Gebühr die Aufmerksamkeit von Erwachsenen hatte sie nicht, aber sie konnte auch meistens tun und lassen, was sie wollte, sofern sie damit nicht allzu sehr auffiel. Sie fiel nicht auf, sie stahl sich nämlich weg und verbrachte ihre meiste Zeit in der Bücherei. Sie war fasziniert von Maschinen, ob es nun Webmaschinen, Fahrmaschinen oder Fräsmaschinen waren, und sie fragte sich immer, ob das denn nun nicht noch besser, noch automatischer, ginge.
      Antwort: Ja. Sie erfand die Lochkartensteuerung. Da sie das allerdings nicht als einzige tat und ihr System sich nicht durchsetzte, wurde Fadni nicht in diesem Bereich bekannt.
      Was konnte man denn sonst noch optimieren?
      Antwort: Die Verkehrsführung. Sie legte ihren Plan dem Fürsten von Surgin vor und erhielt, obwohl eine Gemeine, den Zuschlag, die Kreuzung zwischen der Hafen/Textilsiedlung-Straße und der Erzbau/Hütten-Straße zu ersetzen. Die Kreuzung innerhalb der Stadt durfte vom Schwerverkehr nicht mehr angefahren werden, der stattdessen die neu erbaute erste Fadni-Spirale, von denen es in ganz Porpra nun zehntausende gibt, südöstlich der Stadt verwenden musste.

      Bei der Fadni-Spirale handelt es sich um einen Kreisverkehr. Die Einfahrtsspuren führen unterhalb des Kreises in die Mitte. Die Spuren im Kreis führen spiralig nach aussen, wo sie in die Ausfahrtsspuren münden. Es ist ausschließlich gestattet, die Spuren nach links zu wechseln. Je größer das Verkehrsaufkommen und auch je mehr Einfahrtsspuren es gibt, umso mehr Wicklungen hat die Spirale, damit man mehr Zeit hat, auf die richtige Spur zu wechseln.
      Im Normalfall hat eine Fadni-Spirale ebenso viele Einfahrts- wie Ausfahrts-Spuren. Trivial lösbar sind aber auch mehr Ausfahrts-Spuren. Mehr Einfahrts- als Ausfahrts-Spuren werden vermieden bzw. bei absoluter Notwendigkeit bereits vor der Einmündung in die Spirale zusammengeführt.

      Geya Fadnath Surginnas Erfindung hat Surgin das anderswo mit der Industrialisierung kommende Verkehrschaos erspart. Der Fürst hat sie dafür reich belohnt: Er hat sich nicht quergestellt, als sein dritter Sohn sie heiraten wollte. (Wäre es der älteste Sohn gewesen, hätte der Fürst sich vermutlich doch quergestellt - Dynastie geht schließlich vor, und eine Gemeine ... also nein wirklich.)

      Ganz unabhängig von der Fadni-Spirale wurde Fadni später ein Farbstoff-Mogul. Roter Farbstoff natürlich, daher ihr Beiname.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.