Virus, Pandemie & Super-GAU

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    • Virus, Pandemie & Super-GAU

      Aus gegebenem Anlass: habt ihr Pandemie-Szenarien in euren Welten? Wie sehen die aus? Wie widerstandsfähig ist die Infrastruktur , ist sie es überhaupt, oder würde bei euch alles zusammen brechen wenn so etwas wie Corona in eurer Welt auftritt?
      Wie reagieren die Bewohner eurer Welten?

      Wie funktionieren Viren und Seuchen auf eurer Welt überhaupt?
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.
    • Ich verwende selten Seuchen, weil es schwer ist, etwas derart unkontrollierbares gut einzusetzen. Ab und zu ist es aber vorgekommen.
      So wurde das Sauriertal in Universum 2a von der Theropodenseuche heimgesucht, einer mutierten Reptiliengrippe, die mehrere Spezies, wie Tyrannosaurus, Allosaurus und Megalosaurus an den Rand des Aussterbens brachte, bevor ein Impfstoff gefunden wurde. (Der Bestand war vorher schon ziemlich klein.)
      Gerüchte besagen, das Virus sei nur durch den Einfluss des örtlichen Atomkraftwerks so stark mutiert, aber das konnte nie bewiesen werden.

      Ich bin mir selbst noch nicht sicher, was passiert ist, als die Grauhörnchen in den Kasbelwald (auf dem Umringten Kontinent, Universum 2b) kamen und ob sie, wie in unserer Welt, Krankheiten mitbrachten, die gefährlich für die einheimischen Eichhörnchen waren. Wahrscheinlich schon. Fakt ist aber, dass die Eichhörnchen überlebt haben und spätestens im Mittelalter wieder die Mehrheit gegenüber den Grauhörnchen darstellten.
      Heute ist der Kasbelwald Teil des Zivilisierten Reiches, in dem die medizinische Versorgung nahezu lückenlos ist, damit ich mich nicht dauernd mit sowas rumärgern muss.
    • Es gibt historisch in Kaláte hunderte Epi- bzw. auch Pandemien von Mecoris. Diese echt gemeine Krankheit kann auch in neuer Zeit nur mit starken Medikamenten in Schach gehalten werden (was im gesamten bebastelten Raumgebiet GRATIS ist). Unbehandelt ist man nach einem Monat spätestens tot und hat derweil seine ganze Umgebung ausnahmslos angesteckt - SEHR selten gibt es asymptomatische Träger, da reden wir aber von einem unter Milliarden (das sind dann aber ausnahmslos Nestreia mit einer bestimmten, recht jungen Mutation, die es aber allein noch nicht bringt).

      Ja, Mecoris ist erst vor ein paar hundert Jahren von einem nestreianischen Nutztier auf Teriénna übergesprungen. Und bildet bei Trockenheit Sporen. Und überlebt nicht wenige Desinfektionsmittel. Alles in allem eine Seuche par Excellence.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Interessantes Thema, über das ich mir noch nie Gedanken gemacht habe.

      Die Idee, dass so eine Seuche/ein Virus gar nicht einfach nur mörderisch ist, sondern nur das, was existiert, grundlegend verändert, fänd ich interessant. Sodass das Leben, wie man es vorher kannte, nicht mehr existiert, aber es ein durchaus lebendiges Leben "danach" gibt. Flächendeckende Genmanipulation durch ein Virus, wenn man so will. Ist vermutlich nicht neu, aber wie gesagt, beschäftigt habe ich mich mit sowas nie.

      Ich weiß nicht ob das in das Konzept meiner Welt so gut passen würde, die ja dann doch recht statisch ist. Keine Ahnung, ob ich das Thema mal bebastle und verfolge.
      nobody.
    • Das ist bei mir leider eher eine offene Baustelle, aber die sieht bislang so aus:

      Aus dem Civilisation Board Game hab ich mir 8 Zivilisationsstörende Ereignisse herausgeschrieben die ich alle bebasteln möchte, unter denen auch die Epidemie genannt ist (Die anderen waren Vulkane/Erdbeben, Flut, Hunger, Zivile Unruhen, Bürgerkrieg, Piraterie, Ikonoklasmus/Häresie; Krieg ist vermutlich nicht genannt weil eine andere Spielmechanik; /Edit: Vielleicht finden sich noch mehr für die Liste, das war aber schonmal ein netter Anfang für Super-GAUs). Vom Effekt her suche ich für die Pandemien erstmal die historischen Vorbilder, ich möchte ja keine moderneren Krankheiten in die Prähistorie bis Bronzezeit reinschreiben. Da bin ich noch nicht so weit gekommen, Tuberkulose als weiße Plage ist aber schonmal auf der Liste.
      Aus Ödipus gibt es noch die 'Plage von Theben', die durch das Finden eines Mörders gelöst werden kann. Das finde ich mythologisch spannend und derartigen Fluch-Charakter möchte ich auch beibehalten.

      In der Geisterwelt sind die Seuchengeister als Miasmen benannt, die dann das Ziel für magische Anstrengungen zur Seuchenbewältigung (Geister bannen) sind: Die großen Wanderer sind Geister, deren Anwesenheit große Auswirkungen auf die Lebenden ihres Umfeldes hat. Phänomene wie kollektives Empfinden von Müdigkeit und Schwäche, aber auch alle Seuchen können auf Miasmengeister zurückgeführt werden. Ihre Erscheinung bleibt selbst Geistersehenden stets unter zahllosen Leinenfetzen in schmutzigen Brauntönen verborgen, die auch ihre Gesichter umwickeln.

      /Edit: An der Erscheinung kann man sicher auch arbeiten, damit die weniger stereotyp ist. Z.B. könnten die sich auch Huckepack tragen lassen.

      Schwächere Miasmen bewirken einfach, dass anwesende nicht so aktionsfreudig sind und einfach einen schlechten Tag haben. Das hat insgesamt etwas vampyrisches. Da ich Wiedergänger in meiner Welt möchte, können die 'Untoten' vielleicht auch noch in den Fluch/Plagen-Charakter eingebunden werden.

      Wie oft, viele Prämissen aber noch nicht so viel Inhalt. :)
      > Möchte in Fantasy-Ausrichtung an den Erfolg von Scientology anknüpfen.
    • Erus Beitrag erinnert mich jetzt daran, dass ich ja noch einen Ausbruch einer Seuche habe. Das war das Geisterfieber, das einmal die Insel Thaine, speziell die Ordensburg der Ritter von Thaine, heimgesucht hat. Dieses Ereignis ist noch nicht sehr ausgearbeitet, ich weiß, dass es durch ein Portal zur Geisterwelt ausgelöst wurde und die Lösung sich schließlich in den Grabkatakomben unter einem alten Schlachtfeld fand, aber noch nichts Konkretes.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skelch I. ()

    • In meinen Welten dürfte das unterschiedlich sein.

      Die Träne ist ja vormodern, so dass die meisten Vorräte für ein paar Monate haben und auch die Infrastruktur nicht so schnell zusammenbricht.

      Beim größenwahnsinnigen Wissenschaftler im Forschungskomplex MZZ 1701-alpha gibt es natürlich Ärzte, Labore, Isolationsmöglichkeiten und dergleichen.

      Bei einigen anderen Welten sieht es aber nicht so rosig aus. Entweder sind die Gesellschaften zu klein, um so etwas gut wegzustecken oder die Infrastruktur ist anfällig.

      Und dann sind da natürlich noch die Fälle, in denen der Wissenschaftler bestimmte Naturgesetze oder Tarnungen für ein Experiment mit einer Welt aufrechterhält. Da ist natürlich die Frage, was passiert, wenn seine Mitarbeiter plötzlich ausfallen. Da sollte ich mal Beispiele basteln.

      Irdisch, also die Version von irdisch, die unsere Erde mit der Welt des Wissenschaftlers verbindet, könnte es Probleme mit der Aufrechterhaltung der Kulisse B*l*f*ld geben. Stellt euch vor, dass plötzlich anstelle der Sparrenburg ein Atomkraftwerk steht, die Uni eindeutig als Raumschiff zu erkennen ist oder ähnliche Dinge, die aber noch nicht feststehen. Das Bundesamt für Verschwörung und Metatechnologie hat natürlich eigene Katastrophenpläne, aber sonst ist es hier natürlich wie eben auf unserem Planeten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Riothamus ()

    • Ich ergänze noch, wie in Anfangszeiten mit Mecoris umgegangen wurde.

      Variante 1: Tore zu, abwarten, bis alle tot sind, dann alles anzünden. Allfällige Überlebende aus Kellern werden auf einen einsamen Hof gescheucht und nach einem Monat nochmal aus sicherer Entfernung begutachtet.

      Variante 2: Erkrankte und ihre Kontaktpersonen am Grubenrand Gift trinken lassen, dann fallen sie rein und man wirft Erde drauf.

      Variante 3: Jeder, der sich auch nur ein BISSCHEN groggy fühlt, macht einen Spaziergang in die Einöde zu einer Hütte mit Vorräten und Medizinkräutern. Er wartet dort IN der Hütte fünf Tage und kommt dann wieder zurück, auch wenn er sich kränker fühlen sollte, solange er nur die Mecoris-typischen blutigen Pusteln nicht kriegt.
      Wenn er sie kriegt, trinkt er Gift und zündet die Hütte an.
      Das ist die einzige Variante, die tatsächlich die Ausbreitung stoppt. Variante 1 berücksichtigt nicht die nestreianischen "Ratten", die infektiöses Material aus abgeriegelten Städten bringen. Bei Variante 2 sind es erdwühlende Viecher, die die Krankheit nach einer Weile wieder an die Oberfläche bringen.
      Dummerweise ist die Gegend mit Variante 3 die Gegend, wo Mecoris in der Tierwelt heimisch ist, und es springt dann doch gelegentlich mal wieder über.

      *schnipp*

      Dann kam die Annexion vom Sternenreich. Die Soldaten sind umgefallen wie die Fliegen! Das Problem ist, dass es einem erstmal überhaupt nicht schlecht geht, allemal dass man etwas müder ist und nach ein paar Tagen die Haut irgendwie juckt, das ist für einen Sternenreich-Arzt kein Grund, einen Soldaten krankzuschreiben.
      Tja, und dann kommen die Pusteln. Das Blut ist infektiös, und wenn das irgendwo antrocknet, fliegen die Sporen einfach mit dem Luftzug mit und werden eingeatmet. Und die Pusteln werden immer schlimmer, bis sich am Ende die Haut flächig bis aufs Blut schält.
      Tod übrigens durch Nierenversagen.
      Medikamente dagegen gab es noch keine, also hing alles rein von der Isolation ab. Auf den Raumschiffen konnte man das machen, auf dem Schlachtfeld nicht. Raumschiffe mit Erkrankten drauf, mussten dann, sobald der Seuchenverlauf erkannt war, einen Monat Quarantäne machen. Kam schon mal vor, dass da am Ende dann alle auf dem Schiff tot waren. Oder die Soldaten in 3 von 7 Schlafsälen, da wurden ja keine Einzelpersonen isoliert, das geht ja auch nicht.

      Beispielhafter Verlauf:
      Tag 1 - Ein Patient ohne Symptome
      Tag 5 - Ein Patient mit Pusteln
      Tag 6 - Ein Patient mit vielen Pusteln, 30-70 Patienten ohne Symptome
      Tag 10 - Ein Patient mit grossflächig blutenden Wunden, 30-70 Patienten mit Pusteln, darunter ein Militärarzt
      ~~~
      Tag 30 - Ein toter Patient, ein komplettes Militärlager mit Wunden und Pusteln, ein fürchterlich leidender schwerkranker Militärarzt, niemand gesundes mehr


      Man kann von Glück reden, dass dann irgendwann Mecobinis erfunden wurde. Jeder Infizierte wöchentlich eine Dosis, ein Tag nach Verabreichung ist die Nebenwirkungs-Hölle, ansonsten ist man ein normal funktionierender Mensch und nicht infektiös.
      Später kam Torabinis, funktioniert genauso, aber die Nebenwirkungen sind viel weniger, was trotzdem noch ziemlich übel ist.

      Zusatzinformation: Wenn ein so behandelter Mecoris-Patient zufällig regenerativ sein sollte, dann ist mit der Regeneration Essig. Stattdessen Exitus.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Ich dachte schon, das Forum hier hätte jetzt wie alle anderen ohne Weltenbastelbezug endlich auch seinen Corona-Panikthread. ;)

      In Silaris gibt es Infektionskrankheiten, die grundsätzlich ähnlich funktionieren wie bei uns und die hervorgerufenen Symptome sind größtenteils auch ähnlich, weil Biologie und Chemie ja grundsätzlich genauso funktionieren wie bei uns. Im Detail unterscheiden sich die meisten Erreger aber etwas und ich habe nicht 1 zu 1 irdische Viren und Bakterien in Silaris.
      Etwas detaillierter ausgearbeitet habe ich das Sumpffieber, was vom Übertragungsweg her ähnlich funktioniert wie die Malaria, aber viral ist und ein paar weltspezifische Einzelheiten hat. Es gibt einen akuten Verlauf, der vor allem kleine Kinder und geschwächte Patienten tötet, bei anderen aber wieder folgenlos ausheilt und einen persistenten Verlauf, wo immer wieder Krankheitsschübe auftreten. Diese Patienten können durch entsprechende Medikamente symptomfrei leben, aber die sind teuer und nicht für alle zugänglich... Außerdem gefährdet die Krankheit das ungeborene Kind und führt häufig zu Fehlgeburten oder Missbildungen.
      Pandemiepotenzial hat sie allerdings nicht, weil die Mücken nur in warmem Klima überleben. Endemisch ist die Krankheit in Elavien, Ostsarilien und Dageyra.
      Es gibt allerdings in verschiedenen Ländern geheime Projekte, die das Potenzial der Infektion als Biowaffe erforschen und versuchen, für diesen Zweck geeignetere Formen zu züchten.

      In den reicheren Ländern von Silaris würde eine Situation wie mit dem Corona-Virus vermutlich ähnlich aussehen wie hier, während es in den Ländern mit großen sozialen Unterschieden zu einer starken Abschottung der Reichen kommen würde, während die Armen ihrem Schicksal überlassen wären.

      Allgemein haben die Silaris-Bewohner im Vergleich zu uns aber den Vorteil, dass Elementarmagier der im Erbgut enthaltenen Elemente selbst nicht an Infektionskrankheiten erkranken. Wenn sie entsprechend begabt und geschult sind, können sie diese auch bei anderen heilen, allerdings gibt es nicht genug solcher Magier, um flächendeckend die gesamte Bevölkerung zu behandeln. Bei einer Krankheit wie dem Corona-Virus mit einer niedrigen Prozentzahl von lebensbedrohlichen Verläufen würde das aber vermutlich ausreichen, um die meisten Todesfälle zu verhindern.
    • Im 4. Zeitalter Gaias entwickeln die Cha'Iru einen biologischen Designervirus, der als der "Blaue Tod" bekannt wurde, um die ihnen zu mächtigen Menschen ein für alle mal zu vernichten. Das Virus war so gestaltet, dass es nur gegen Menschen wirkte und wie eine tödliche Lungenentzündung arbeitet. Daher auch der Name, der von dem Erstickungstod zeugt.

      Der "Blaue Tod" rafft einen Großteil der menschlichen Zivilisation nieder. Besonders zwei terranische Kolonien, die Elysium- und Arcadia Nuovo-Kolonie, erleiden große Verluste. Fast 80% der Menschen stirbt an dem Virus. Der Rest verschanzt in den Minenanlagen oder abgelegenen Orten, wohin sich der Virus nicht verbreitet hat. Die Terraner des Antaris-Territorium trennen alle Verbindungen ihren Kolonien ab. Es gelingt ihnen ein Gegengift zu synthetisieren, doch reicht die Menge nur für einen Teil von ihnen aus. Man betrachtet die Kolonien als verloren und so impfen sich die Antaris-Terraner nur selbst und überlassen die anderen Kolonien ihrem Schicksal.

      Das ganze wäre jetzt - außer für die Menschen - nicht so tödlich geworden, wäre da nicht die terranischen Naniten, welche sich gegen das Virus stellten. Sie sorgten für eine Mutation des "Blauen Todes" und somit wendete sich das Virus nun auch gegen die Cha'Iru und die anderen Spezies Gaias. Die meisten Cha'Iru verschanzen sich daraufhin in ihr Inselreich Val-Y'anar und versiegeln es mit einem gewaltigen Energiefeld. Einige wenige verbleiben in mit Energiefeldern versiegelten Festlandstädte. Ihre Alliierten (Crysaliten, Nelkin) hingegen lassen sie einfach auf dem Kontinent Earhûn zurück. Diese suchen sich eigene Verstecke und versuchen die Krankheit zu überdauern. Die Olog-Than (terranisch: Die Trolle) sind hingegen gegen das Virus immun und interessieren sich wenig dafür.

      Was folgt sind 100 Jahre Isolation. Das 5. Zeitalter des Geistertanzes beginnt: Durch das Sterben vieler Menschen, Cha'Iru und anderer Völker durch den Krieg und den "Blauen Tod" erstarkt das Mananiveau auf Gaia wieder. Die Charkishra werden wieder mächtiger und auch die wilden, aggressiveren Kirathu erheben sich. Diese verbinden sich mit Tieren, Pflanzen oder auch Mitgliedern der Völker. Die Bestien entstehen.
      Viele Überlebenden der Seuche fallen, je nach dem an was für einem Ort sie sich versteckt haben, wieder auf ein primitives, technisches Level zurück. Nur wenige können das Wissen der vorherigen Generationen bewahren. Einzig die Antaris-Terraner und die Val-Y'anari bleiben durch ihr Politik der Isolation davon verschont.

      Nach den 100 Jahren Abschottung folgt das 6. Zeitalter von Rost und Asche, eine post-apokalyptische Zeit, die von territorialen Kriegen, Stammesfehden und anderen Konflikten dominiert wurde. Erst als der Krieger Bacjar Dusz im Jahre 6 v. GdDR (nach Gründung des Duszanischen Reiches) einige Stämme vereint und mit ihnen dann 6 Jahre später die Cha'Iru-Stadt Esh Vathe'a, das spätere Parath, erobert und damit das Duszanische Reich gründet - was auch den 0-Punkt der aktuellen Zeitrechnung bedeutet - endet auch das 6. Zeitalter offiziell und es beginnt langsam wieder die Zeit des Aufbaus und die Gründung einer neuen Zivilisation.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
      Gaia | Cimorra | Brainfarts
      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

    • In Anbetracht der hiesigen Ausgangssperre erkläre ich noch etwas aus Laharia. Es ist jährlich kurz nach der Schneeschmelze, da fliegen gewisse blutsaugende Beintierchen, die Schimmergrüne Blutnadel. Die übertragen eine gefährliche, oft tödliche Krankheit, die aber, wenn man sie einmal hatte, nur mehr ganz harmlos verläuft. Sie wird generell nach Kräften vermieden, denn auch bei Kindern verläuft sie beim ersten Mal nicht milder.
      Schön ist: Das kann man. Man bleibt einfach drin und lässt die Fenster zu oder geht nur mit Netzhut und Handschuhen raus. Die Flugzeit der Nadel ist nur etwa eine Woche und man kennt das ja schon, einmal im Jahr hat man nadelfrei.
      Die meisten Infizierten erwischt es übrigens, weil irgendwo eine Nadel durch eine kurz geöffnete Tür schlüpft und man dann drin gestochen wird.
      Tod oder Genesung in etwa ein bis drei Monaten, wenn ich mich recht erinnere.

      Es gibt auch eine "Impfung", aber das weiss keiner. Die Nadel legt ihre Eier in bestimmte unreife Beeren. Wenn man die Beeren kocht und isst und die Eier infiziert sind, dann wirkt das als Schluckimpfung. Das ist der Grund, warum die Krankheit in den Städten schlimmer wütet als auf dem Land. Städter essen weniger Marmelade.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
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      Ich habe schon vor Jahren entschieden, dass es in der Welt des Globalen Frühlings keine globale Killerseuche gibt wie die VITAS in Shadowrun. Und ich habe auch nicht vor, das angesichts der Corona-Krise zu ändern, weil ich immer noch zuversichtlich bin, dass das nicht solche Ausmaße annimmt - aber man muss erst mal abwarten. Gar nichts hingegen halte ich hingegen von Verschwörungstheorien, wonach das eine chinesische B-Waffe sei (womöglich gar durch einen Sabotageakt US-amerikanischer Geheimagenten freigesetzt!), denn was soll das für eine B-Waffe sein, die weniger als 1% der Befallenen tötet und für 80% kaum mehr bedeutet als eine schwere Erkältung?!? Da müssten die Gentechniker der chinesischen Armee doch derbe gepfuscht haben! Und helfen tun solche Verschwörungstheorien auch niemandem - sie stacheln nur Hass an.
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      Schön, dass du den Thread nach oben holst. Ich dachte mir gestern Nacht noch, dass ich noch etwas dazu schreiben könnte, wie zum Beispiel die ISV mit einer Pandemie wie der derzeitigen fertig würde. Ziemlich souverän nämlich.
      Ich habe schon im Roman eine Handvoll Szenen (dort allerdings mit Verletzten), die klarstellen, dass die Ärzte zwar durchaus gefordert werden, aber nicht überfordert, denn wenn es zu viel wird, werden die Patienten einfach in Stasis versetzt, dann kann man sie einfach nacheinander abarbeiten, ohne, dass einem zwischendurch einer mangels Behandlung wegstirbt. Erst wenn so viele Patienten sind, dass die Stasismodule nicht mehr reichen, dann wird es kritisch. Ich habe aber irgendwie das Gefühl, die Gefahr besteht nicht, da nämlich Stasismodule auch der Lagerhaltung bei Lebensmitteln dienen.
      Auch die Übertragung lässt sich gut eindämmen, wenn die Leute einfach alle mit Schirmfeldern vorm Gesicht rumlaufen. Tests dürften auch unproblematisch sein, vermutlich wären die nach zwei, drei Tagen einfach im Supermarkt zu erwerben.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
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