Skelchs Speedbastel-Thread

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    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Skelchs Speedbastel-Thread

      18. 3. 2020

      Okay, ich habe mehr oder weniger zufällig (mit Würfelhilfe) entschieden, dass sich der Gegenstand dieses Speedbastelns im ursprünglichen Heimatort meiner Figur Jila, einer anthropomorphen Wildkatze und Archäologin, befindet, also in Sengen, Kreis Kelden, Provinz Horluus, Zivilisiertes Reich, Umringter Kontinent. Das ist das Ergebnis:

      Die Linde am Thurm

      Die Linde am Thurm kann meinen

      1. Die Karamor-Linde neben den Überresten des Sengener Wachturms
      2. Das Gemälde des Margener Künstlers Pikian
      Zu 1:
      Nach der Trockenlegung des Keldener Sumpfes nahe der Stadt Kelden in der Provinz Horluus entstand dort spätestens im Jahr 401 vor Ende der Dunkelheit die Siedlung Sengen. Drei Jahre darauf wurde vom Heer des Zivilisierten Reiches der Sengener Wachturm errichtet, um die Siedlung vor Räubern und plündernden Wieseln aus der benachbarten Strunzöde zu schützen.
      Im Jahr 107 vor Ende der Dunkelheit pflanzte der Dorfvorsteher, ein Kater namens Karamor, eine Linde neben dem mittlerweile nahezu obsoleten Wachturm ein, die nach seinem Willen niemals gefällt werden sollte. Ob eine Verbindung zum geheimen Pakt des Dorfes Sengen mit der Entität Cloit besteht, ist unklar, dieser soll aber ungefähr zu dieser Zeit geschlossen worden sein. Der nachfolgende Große Krieg berührte Kelden und damit auch Sengen kaum und in seiner Folge wurde der Wachturm endgültig aufgegeben. In den folgenden Jahrzehnten kam es zur Nutzung als der Karamor-Linde als Richtbaum, was bedeutet, dass sie zum Erhängen zum Tode verurteilter Krimineller verwendet wurde. Da es in Sengen nur wenig Kriminalität gab, sind nur drei belegte Fälle dieser Nutzung, sowie ein umstrittener Fall, bekannt. Der Turm verfiel und heute sind von ihm nur noch der Keller und einige Mauerreste übrig. Die Linde hingegen erfreut sich bester Gesundheit und hat die beeindruckende Höhe von 52 Metern erreicht. Ob ihre Wurzeln, wie oft behauptet, bis in die Höhle Cloits reichen, ist nicht bekannt. Angesichts der Lage ist dies aber durchaus möglich.
      Die Linde steht, ebenso wie die Reste des Turm, seit 9 nach Ende der Dunkelheit / 1988 unter Denkmalschutz. Sie hat außerdem eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung, da sie und ihre Ableger eine wichtige Rolle in der örtlichen Honigproduktion spielen.

      Zu 2:
      Der Künstler Pikian verließ das heimische Margen, Provinz Yeo-Ebene zum ersten und letzten Mal im Jahr 53 vor Ende der Dunkelheit für eine Reise durch das Zivilisierte Reich auf der er mehrere Brieffreunde besuchte. Diese Reise führte den Rotfuchs auch nach Sengen, als er die Autorin Karvira (eine Nachfahrin Karamors) in Kelden besuchte.
      Nach seiner Rückkehr produzierte er seine bekanntesten Gemälde, darunter im Jahr 52 vor Ende der Dunkelheit „Die Linde am Thurm“, das den zu dieser Zeit schon halb verfallenen Wachturm und die Karamor-Linde zeigt. Wie in Pikians Bildern üblich ist die Darstellung aber verzerrt. Speziell die Linde weist aderartige Musterungen, Pseudo-Augen und krebsklauengleiche Äste auf. Die Ähnlichkeit der hinzugefügten Merkmale der Linde mit denen der Entität Cloit, deren Existenz zu dieser Zeit noch geheim war, hat zu Spekulationen über Pikians und auch Karviras Mitgliedschaft des geheimen Cloit-Kultes in Sengen geführt. Pikian fügte außerdem eine undeutliche erhängte Gestalt mit dem Muster einer gefleckten Großkatze hinzu, die aber auffälligerweise nicht an der Linde sondern am Turm aufgehängt ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skelch I. () aus folgendem Grund: Sinnentstellenden Tippfehler korrigiert.

    • 20. 3. 20202

      Polizeimethodik. Schwierig. Meine Welten profitieren eigentlich überhaupt nicht von irgendwelcher Polizeimethodik, die von der normalen abweicht. Aber ich habe da doch was … die Spezialeinheiten der Polizei des Zivilisierten Reiches. Also suche ich mal eine raus, die noch nicht ausgearbeitet ist …

      Aufklärungsmethoden der Polizeispezialeinheit für Archäologie und Kunst: Der Disruptionsköder

      Die SEAK hat ihren Sitz in Belacka und daher uneingeschränkten Zugriff auf belackanische Technologie. Mit Scannern dieser Qualität ist es nicht schwer, die Echtheit von Kunstgegenständen oder historischen Zeugnissen zu überprüfen. Gleichzeitig kann die belackanische Reproduktionstechnik aber auch Repliken erstellen, die nur mit besagten Scannern zu erkennen sind. Daher hat sich, speziell infolge des Fälschungsskandals um die Funde der Archäologin Lalique Schiller, die Methode des Disruptionsköders eingebürgert.
      Hierbei kreieren polizeieigene Experten (darunter verurteilte Fälscher, die dieses Angebot annahmen um dem Gefängnis zu entgehen, etwa eine gewisse Lalique Schiller), perfekte Repliken von Kunstgegenständen. Diese enthalten alle eine Markersubstanz, die harmlose Strahlung auf einer bestimmten Frequenz abgibt und so leicht zu identifizieren ist, wenn man weiß, wonach man suchen muss.
      Diese Kunstgegenstände werden über Mittelsleute in den Kunstschwarzmarkt eingebracht. Dies verfolgt zwei Ziele: Einmal kann durch auffinden der Replik ein Verdacht der Verbindung eines Besitzers zum Schwarzmarkt begründet werden, um weitere Ermittlungen zu rechtfertigen. Vor allem aber stören diese Repliken den Kunstschwarzmarkt als solchen, da sie neue Werte in den Markt einbringen und Aufmerksamkeit von Originalen ablenken. Nachdem einige Repliken enttarnt wurden, entstand außerdem ein generelles Misstrauen gegen illegal gehandelte Kunst, das den Schwarzmarkt bis heute stark reduziert.
      Wie alle disruptiven Methoden ist auch diese mit Risiken verbunden, sind große Teile des Kunstschwarzmarktes doch in den Händen von Kriminellen, die durchaus auch zu Gewaltverbrechen bereit sind. So wird noch debattiert, ob der Tod der Sammlerin Verenis Otek im Streit mit Kunsthändler Saster um eine Replik des Pikian-Gemäldes „Leuchtthurm von Amöbenburg“ der SEAK angelastet werden kann.
      Ein anderes Risiko ist die Fragwürdigkeit von Anklagen. So konnte etwa Pia Tenaugen nicht wegen Kunstdiebstahls (sondern nur wegen Ladendiebstahls) verurteilt werden, als sich die von ihr aus einer Galerie entwendete Goldene Koralle als Replik der SEAK entpuppte.
      Dass Lalique Schiller selbst später Fälschungen ihrer eigenen Repliken machte, die im Gegensatz zu diesen Repliken keine Markersubstanz enthielten, und diese selbst auf dem Kunstschwarzmarkt verkaufte, machte die Lage einige Monate lang für alle Beteiligten sehr verwirrend, führte aber bisher nicht zur Aufgabe der Methode des Disruptionsköders.
    • Über Fleischfressende Pferde
      Erste Berichte über die Domestizierung Fleischfressender Pferde stammen aus dem Sechsten Jahrhundert vor Ende der Dunkelheit. Diese waren ihren (heute ausgestorbenen) Wildform noch sehr ähnlich und somit sehr viel größer als die heute so beliebten Haustiere.
      Wie sich herausstellte, hatten Fleischfressende Pferde gegenüber anderen Pferden keinerlei Vorteile als Last-, Zug- oder Reittiere. Der Versuch, sie für die Jagd einzusetzen, gelang zwar, sie erwiesen sich aber als weniger geeignet als die existierenden Jagdhunde.
      Fleischfressende Pferde wurden dennoch weitergezüchtet, da sie eine interessante Kuriosität und bald auch ein Statussymbol darstellten. Aus Kosten- und Sicherheitsgründen wurden zumeist die kleinsten Tiere zur weiteren Zucht ausgewählt. Ausreichend kleine Fleischfressende Pferde erwiesen sich als äußerst praktisch für die Schädlingsbekämpfung, wobei sie im Gegensatz zu Katzen als Herdentiere leicht abzurichten waren. Bauernhöfe auf der Hellenischen Ebene besaßen lange Zeit kleine Herden Fleischfressender Pferde zur Abwehr von Mäusen, Ratten und Landkrebsen.
      Durch Kreuzung mit anderen Pferdeartigen wie Pterippi, Eseln, Hippocampi und Schlangenpferden entstanden Varianten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Als äußerst beliebte Haustiere erwiesen sich vor allem die geflügelten Fleischfressenden Pferde, die ein dickeres Fell und weiche Federn aufweisen, während sich die schlangenartigen Fleischfressenden Pferde noch besser zur Schädlingsbekämpfung eignen als die ursprüngliche Form. Die aquatische Variante hat keine besonderen Einsatzgebiete, wird aber von Meermenschen gern gehalten.
      Natürlich gibt es auch hier weitere Mischformen. Fleischfressende Pferde, die Eigenschaften von Pterippi und Schlangenpferden in sich vereinen sind unabhängiger als typische Fleischfressende Pferde, leben aber dennoch gerne in Gesellschaft und mögen körperliche Nähe. Sie sind daher vor allem beliebt bei Haltern, die nicht viel Zeit in ein Haustier investieren können und es über lange Zeit allein lassen.
      Durch Rückkreuzungen sind auch wieder größere Exemplare entstanden, die immerhin in der Lage sind, kleine Kinder (und anthropomorphe Mauswiesel) zu tragen. Es gab Versuche, ihren Herdentrieb zu nutzen um sie zu Schutztieren auszubilden, da es sich aber immer noch um Fluchttiere handelt, gelang das nur sehr begrenzt. Erfolgreicher ist der Einsatz als Blindenführtier, wobei sich die geflügelten Varianten weniger eignen und die schlangenartigen Varianten ihre Besitzer manchmal auf eher abenteuerliche Wege führen.
      Auf dem restlichen Umringten Kontinent sind Fleischfressende Pferde unterschiedlich verbreitet.
      Die Alonokatzen schätzen sie und es gibt einige alonische Zuchtbetriebe, die besonders auf Wildheit und Gefährlichkeit hinzüchten. Allerdings sind viele Fleischfressende Pferde der Alonokatzen eher Nutz- als Haustiere und enden häufiger gegrillt auf dem Küchentisch als bettelnd darunter. Schon manches Alonokatzenkind hat beim Spiel mit einem auf Wildheit gezüchteten Fleischfressenden Pferd Verletzungen davongetragen und das Tier infolgedessen getötet, was oft auch die Absicht der Eltern beim Erwerb eines Fleischfressenden Pferdes war.
      Im Zivilisierten Reich sind Fleischfressende Pferde eher unbeliebt, da anthropomorphe Pferde es als unangenehm empfinden, derart ähnliche Tiere als Haustiere zu halten (obwohl einfache Pferde als Nutztiere durchaus vorkommen). In Ctonia und im Klippenland sind ähnliche Vorbehalte vorhanden, wenn auch weniger stark ausgeprägt.
      Die geflügelten Varianten mit ihrem dichteren Fell sind in der Lage, im Land der Eisechsen zu überleben. Jedoch betrachten die nomadisch lebenden Eisechsen das Konzept von Haustieren als eher absonderlich.
      Auf der Hellenischen Ebene erfreuen sich Fleischfressende Pferde nach wie vor großer Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen, sowohl als Wohnungstiere als auch als freilaufende Haustiere. Im letzteren Fall gibt es jedoch Bedenken bezüglich der Auswirkung dieser gerade durch ihre geringe Größe gefährlichen Raubtiere auf das Ökosystem. Verwilderte Fleischfressende Pferde werden regelmäßig eingefangen. Es gibt Bemühungen, Fleischfressende Pferde in ihrer ursprünglichen Größe zu züchten, die die natürliche Rolle ihrer wilden Vorfahren wieder übernehmen sollen. Bislang aber ist es nicht gelungen, sie größer als ein Pony zu machen.