Hundertsechstes Speedbasteln am 26. März 2020

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    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Hundertsechstes Speedbasteln am 26. März 2020

      +++Eilmeldung! Speedbasteln heute Abend! Eilmeldung!+++

      Sektempfang mit Themenauswahl ab 19:30 im Dashboard. Von 20:00 bis 21:00 unabhängige Erarbeitung der Problemlösungen. Danach Podiumsdiskussion hier im Thread.


      Pfft, wir können auch total weltgewandt. Wir kennen uns mit Welten schliesslich sehr gut aus!
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Haustiere mit angenehmen Stimmen

      Auf einem Tisch in einem Körbchen liegen drei knuddelige, dunkelblonde Fellknäuel mit schwarzen und weißen Strähnen. Sie sind rund, die Größe variiert nur leicht und sie geben ein angenehmes gurren von sich. Wer genau hinschaut entdeckt fast von den Haaren verdeckt an jedem zwei kugelig-runde Augen.

      Ein kleines Mädchen kommt und nimmt ein Fellknäuel hoch. Sie füttert es mit einer Möhre, so dass der sonst vom Fell verdeckte Mund unter den Augen sichtbar wird. Dann streichelt das Mädchen das Fellknäuel, spricht sanft mit ihm und setzt es wieder in das Körbchen. Ebenso verfährt sie mit den anderen Fellknäueln. Dann nimmt das Mädchen ein großes Buch und liest darin. Schließlich nimmt sie das Buch und hält es aufgeschlagen den Fellknäueln hin. Das schwere Buch gleitet ihr aus den Händen. Das Mädchen schreit auf. Statt auf die Fellknäuel zu fallen, gleitet es wie auf einem unsichtbaren Schirm zur Seite. Die Mine des Mädchens normalisiert sich, sie spricht wieder mit einer sanften Stimme und verlässt den Raum.

      "So ein Mädchen ist doch praktisch. Und die angenehmen Geräusche, die sie machen. Wenn sie nur nicht so tollpatschig wären. Andauernd muss man die Kraft bemühen."

      "Aber man muss sie nicht ständig beruhigen wie die Jungen. Wenn sie nur nicht so schnell groß würden."

      "Und erst die riesige Unterkunft, die sie für sich und ihr Rudel brauchen. Ich würde ja eigentlich lieber einen der neuartigen 'Roboter' haben, aber wir sind es unserem Rang und der Tradition schuldig."
    • Berechnung der Furgan-Skalen-Werte unter Berücksichtigung der Veränderung der Mell-Verzögerung in starken Gravitationsfeldern

      Die Furgan-Skalen-Werte sind von unschätzbarer Wichtigkeit für die Navigation im intergalaktischen Raum. In vielen Fällen sind die Näherungen durch die Fanna-Gleichung völlig ausreichend, doch in der Nähe von Einsiedler-Neutronensternen kann diese Näherung lebengefährlich sein. Exaktere Berechnungen sind allerdings bekanntlich äußerst aufwändig und im besonderen auf kleineren Schiffen mitunter nicht rechtzeitig fertig, um besagtem Schiff höhere Geschwindigkeiten sicher zu erlauben.
      Ich werde in diesem Aufsatz nun erläutern, wie die Furgan-Skalen-Werte mit Hilfe der äääääääääääääuhjjuxddddddd

      AAAAHHHHH! Blöde Femmi!!!! Das waren 40 Seiten!
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Über Fleischfressende Pferde

      Erste Berichte über die Domestizierung Fleischfressender Pferde stammen aus dem Sechsten Jahrhundert vor Ende der Dunkelheit. Diese waren ihren (heute ausgestorbenen) Wildform noch sehr ähnlich und somit sehr viel größer als die heute so beliebten Haustiere.
      Wie sich herausstellte, hatten Fleischfressende Pferde gegenüber anderen Pferden keinerlei Vorteile als Last-, Zug- oder Reittiere. Der Versuch, sie für die Jagd einzusetzen, gelang zwar, sie erwiesen sich aber als weniger geeignet als die existierenden Jagdhunde.
      Fleischfressende Pferde wurden dennoch weitergezüchtet, da sie eine interessante Kuriosität und bald auch ein Statussymbol darstellten. Aus Kosten- und Sicherheitsgründen wurden zumeist die kleinsten Tiere zur weiteren Zucht ausgewählt. Ausreichend kleine Fleischfressende Pferde erwiesen sich als äußerst praktisch für die Schädlingsbekämpfung, wobei sie im Gegensatz zu Katzen als Herdentiere leicht abzurichten waren. Bauernhöfe auf der Hellenischen Ebene besaßen lange Zeit kleine Herden Fleischfressender Pferde zur Abwehr von Mäusen, Ratten und Landkrebsen.
      Durch Kreuzung mit anderen Pferdeartigen wie Pterippi, Eseln, Hippocampi und Schlangenpferden entstanden Varianten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Als äußerst beliebte Haustiere erwiesen sich vor allem die geflügelten Fleischfressenden Pferde, die ein dickeres Fell und weiche Federn aufweisen, während sich die schlangenartigen Fleischfressenden Pferde noch besser zur Schädlingsbekämpfung eignen als die ursprüngliche Form. Die aquatische Variante hat keine besonderen Einsatzgebiete, wird aber von Meermenschen gern gehalten.
      Natürlich gibt es auch hier weitere Mischformen. Fleischfressende Pferde, die Eigenschaften von Pterippi und Schlangenpferden in sich vereinen sind unabhängiger als typische Fleischfressende Pferde, leben aber dennoch gerne in Gesellschaft und mögen körperliche Nähe. Sie sind daher vor allem beliebt bei Haltern, die nicht viel Zeit in ein Haustier investieren können und es über lange Zeit allein lassen.
      Durch Rückkreuzungen sind auch wieder größere Exemplare entstanden, die immerhin in der Lage sind, kleine Kinder (und anthropomorphe Mauswiesel) zu tragen. Es gab Versuche, ihren Herdentrieb zu nutzen um sie zu Schutztieren auszubilden, da es sich aber immer noch um Fluchttiere handelt, gelang das nur sehr begrenzt. Erfolgreicher ist der Einsatz als Blindenführtier, wobei sich die geflügelten Varianten weniger eignen und die schlangenartigen Varianten ihre Besitzer manchmal auf eher abenteuerliche Wege führen.
      Auf dem restlichen Umringten Kontinent sind Fleischfressende Pferde unterschiedlich verbreitet.
      Die Alonokatzen schätzen sie und es gibt einige alonische Zuchtbetriebe, die besonders auf Wildheit und Gefährlichkeit hinzüchten. Allerdings sind viele Fleischfressende Pferde der Alonokatzen eher Nutz- als Haustiere und enden häufiger gegrillt auf dem Küchentisch als bettelnd darunter. Schon manches Alonokatzenkind hat beim Spiel mit einem auf Wildheit gezüchteten Fleischfressenden Pferd Verletzungen davongetragen und das Tier infolgedessen getötet, was oft auch die Absicht der Eltern beim Erwerb eines Fleischfressenden Pferdes war.
      Im Zivilisierten Reich sind Fleischfressende Pferde eher unbeliebt, da anthropomorphe Pferde es als unangenehm empfinden, derart ähnliche Tiere als Haustiere zu halten (obwohl einfache Pferde als Nutztiere durchaus vorkommen). In Ctonia und im Klippenland sind ähnliche Vorbehalte vorhanden, wenn auch weniger stark ausgeprägt.
      Die geflügelten Varianten mit ihrem dichteren Fell sind in der Lage, im Land der Eisechsen zu überleben. Jedoch betrachten die nomadisch lebenden Eisechsen das Konzept von Haustieren als eher absonderlich.
      Auf der Hellenischen Ebene erfreuen sich Fleischfressende Pferde nach wie vor großer Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen, sowohl als Wohnungstiere als auch als freilaufende Haustiere. Im letzteren Fall gibt es jedoch Bedenken bezüglich der Auswirkung dieser gerade durch ihre geringe Größe gefährlichen Raubtiere auf das Ökosystem. Verwilderte Fleischfressende Pferde werden regelmäßig eingefangen. Es gibt Bemühungen, Fleischfressende Pferde in ihrer ursprünglichen Größe zu züchten, die die natürliche Rolle ihrer wilden Vorfahren wieder übernehmen sollen. Bislang aber ist es nicht gelungen, sie größer als ein Pony zu machen.
    • Also gut, Lobsbeerensuppe für alle!

      @Veria: Da spricht unverkennbar deine Lebenserfahrung. Einerseits die jedem von uns geläufige Mahnung, regelmäßig zu speichern, andererseits der Rat, unkontrollierbare Haustiere bei sensiblen Arbeiten auszusperren. Und das alles in einem glaubwürdigen wissenschaftlichen Tech-Brabbel-Text. Du vermutest die Frage vielleicht schon: Was ist eine Furgan-Skala?

      @Skelch I.: Ebenfalls eher ein wissenschaftlicher Text, aber nicht als Hintergrund für, sondern als Beschreibung des Haustiers. Diese fällt sehr detailreich aus. Es ist schön, dass dabei auch einiges über die Hintergrundwelt zu erfahren ist. Aber auch die Informationen über die verschiedenen Züchtungen von Fleischfressenden Pferde selbst sind ausführlich, aber auch nicht zu ausführlich. Die Frage ist wohl ebenfalls zu erwarten: Sind Fleischfressende Pferd in Originalgröße nicht gefährlich?
    • Riothamus schrieb:

      Sind Fleischfressende Pferd in Originalgröße nicht gefährlich?
      Sehr. Das Projekt ist auch nicht unumstritten.

      @Riothamus: Sehr schöne kleine Geschichte mit einer Wendung, die ich eigentlich hätte voraussehen müssen, die mich aber doch total überrascht hat.

      @Veria: Das kenne ich doch ... so schlimm war es zum Glück nie, aber wenn die Katze über die Tastatur gelaufen ist, hatte ich schon ein bisschen Angst ...