[Status] Was schreibst du gerade? - Der Quassel-Thread rund ums Schreiben

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    • [Status] Was schreibst du gerade? - Der Quassel-Thread rund ums Schreiben

      Wer von euch schreibt denn aktuell noch aktiv für die eigene Welt?

      Schreibt hier neben Teria (:)) jemand noch mit dem Ziel, ein Buch zu füllen? Literarisch wertvoll zu schreiben?

      Ich bringe eigentlich schon immer nur kurze Textschnipsel zustande, die dann irgendwann irgendwo auf meiner Welten-Website landen. Vielleicht auch mal Bildbeschreibungen. Damit bin ich aber auch einigermaßen zufrieden.

      Mit dem Roman, den ich zusammen mit einem Kollegen vor Jahren angefangen habe, kämpfe ich noch und bin kurz davor, den Erzähler zu ändern (von "ich" auf "er") und möglicherweise Abschnitte zu killen, die aus der Sicht von anderen erzählt werden.
      Bezüglich der Sicht hatte ich hier im Forum auch schonmal ein Thema eröffnet vor einiger Zeit.

      Ich habe den Roman aber auch schon länger nicht angefasst, weil es mich momentan mehr zu Spielen zieht (bzw deren Entwicklung). Aufgegeben habe ich ihn aber komischerweise noch nicht. Ist auch doof, etwas einfach wegzuwerfen, nachdem man doch sehr viel Zeit investiert hat. Veröffentlichen würde ich den schon gern irgendwann, als ebook.

      Um mich wieder warmzuschreiben, stöbere ich vielleicht mal durchs Forum. Hab da ein paar nette Workshop-Threads auf den hinteren Seiten gesehen, die bestimmt einen Blick wert sind, auch wenn der eigentliche Workshop längst vorbei ist.

      Was ich ungern tue, ist einfach nur für die Schublade zu schreiben. Wenn, dann packe ich das schon gerne direkt ins Forum oder eben auf meine Website - man weiß ja nie, wann die eigene Festplatte mal abraucht. ;) (und ich schreibe nur noch "digital")

      Und wie ist es bei euch so?
      nobody
    • Ich habe irgendwie das Problem, dass ich das Gefühl habe, meine Geschichten wären für Romane zu kurz sind für Kurzgeschichten zu lang. Mir käme es vor allem darauf an, zu erzählen, was ich erzählen möchte, also ist "ein Buch zu füllen" nicht wirklich ein Ziel, das ich mir vorgenommen habe.
      Was literarischen Wert betrifft: Wer entscheidet, was als "wertvoll" gilt? Ich versuche, authentisch zu schreiben, statt massentauglich, und auf gewisse Weise versuche ich, durch das Schreiben (und das Basteln meiner Welt allgemein) meinen eigenen Perfektionismus zu überwinden. Aber das jetzt als große Kunst darzustellen, fände ich auch anmaßend.

      Aktuell habe ich nur ein paar unveröffentlichte Fragmente geschrieben, darunter auch den Anfang einer Adventskalendergeschichte, aber mir fehlt bis jetzt die Motivation, die Geschichte konsequent weiterzuschreiben.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Interessant, dass du das erwähnst ... mein Roman da sollte ursprünglich nur eine Kurzgeschichte sein, und ein (anderer) Kollege schlug vor, doch einen Roman draus zu machen, weil sie zu kurz sei so. Der ist wahrscheinlich auch Schuld daran, dass überhaupt ein Roman aus dem wurde, was ursprünglich nur ein Subtext zu einer Illustration war.

      Das mit dem "Buch füllen" war auch eher so dahergesagt, um mal einen Anfang zu machen. Ich bin kein guter Diskussionsstarter. :D
      Tatsächlich meinte ich auch eher das ... was wird überhaupt geschrieben? Ich denke, viele von uns schreiben ja schnell mal irgendwelche eher sachlichen Texte.

      Mit literarischem Wert meinte ich auch nicht unbedingt, dass jetzt jemand etwas als besonders wertvoll beurteilen soll, sondern ... ja, vielleicht Sprachkunst, bewusste Anwendung von Stilmitteln, um einem Text mehr Farbe zu geben ... muss man ja alles nicht machen, man kann auch einfach nur drauflos schreiben. Manche schreiben einfach so, andere schauen sich vielleicht erstmal haufenweise Rezepte an, eh sie (wenn überhaupt dann noch ...) überhaupt mit dem Schreiben beginnen.

      Wenn du jetzt zum Beispiel authentisch schreibst, oder das versuchst, wie machst du das? Also welche Mittel setzt du ein, damit der Text (in deinen Augen) authentisch wirkt? Oder anhand welcher Kriterien würdest du die Texte anderer Welten beurteilen, ob sie für dich authentisch wirken?
      Ich kann mich selbst manchmal nicht entscheiden, ob ich glaubwürdig oder unterhaltsam schreiben möchte. Oder was mir besser liegt. Hmmm. Schwierig scheint mir beides, denn einerseits kann ich vermutlich nicht glaubwürdig schreiben für jemanden, der einfach gebildeter ist als ich auf dem jeweiligen Gebiet. Andererseits kann man nicht jeden Leser mit allem was man schreibt, unterhalten. Das ist aber auch nicht mein Anspruch - ich möchte mich selbst am Ende unterhalten fühlen bzw das Gefühl haben, der Text sei unterhaltend. Das ist tatsächlich ein Problem, was ich im Moment mit meinem Roman auch habe. Wenn ich ihn irgendwann mal wieder anfasse. ;)
      Schwierig finde ich, Langeweile zu vermeiden, und dafür würde ich wohl doch nach irgendwelchen Rezepten und Tipps suchen, wie man das denn vermeidet.

      Fragmentarische Texte sind eigentlich ne praktische Sache, wie auch Episoden ... eigentlich ein guter Kompromiss aus Kurzgeschichte und Roman schreiben, oder? Weißt du schon, wo die Geschichte hinführen und wo sie enden soll?
      nobody
    • Ja, viele der Fragmente sind eher sachliche Beschreibungen, aber Sachtexte sind nicht das, was ich eigentlich schreiben will, sondern mehr eine Ideensammlung für stimmungsvollere Texte. Das können Geschichten sein, aber auch Szenenbeschreibungen für Bilder oder Spiele.

      Über Stilmittel und Erzählstrukturen mache ich mir schon Gedanken, aber versuche nicht, daraus irgendetwas besonders herausragendes zu konstruieren. Vielmehr verwende ich sie eher "zweckmäßig", um die Stimmung zu verdeutlichen oder Figuren zu charakterisieren.

      Mit Authentizität meine ich übrigens weniger, dass die Charaktere oder das Setting an sich glaubhaft wirken, sondern dass ich als Autor das schreibe, was mir selbst wichtig ist, und nicht, was andere als Qualitätsmerkmal sehen. Beispielweise wäre mir ein gewisser Unterhaltungswert wichtiger, als Realismus oder eine besonders durchdachte Struktur. Mir fällt es aber auch oft schwer, das wirklich umzusetzen und die Geschichten nicht in langweiligen Erklärungen versumpfen zu lassen.
      Ich glaube, das größte Hindernis ist für mich die Hemmung, (wenn auch indirekt) eigene Gefühle zu offenbaren.

      Zu meiner aktuellen Geschichte: Ich habe grobe Ideen für Anfang, Ende und ein paar Teile aus der Mitte, aber ich weiß noch nicht, wie ich alles zusammenfügen soll.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Auf dem VWBT hab ich Skelch gefragt wie man denn Plots macht (weil ich das nicht kann) und da er damals damit angefangen hat Geschichten nachzuerzählen, hab ich mir gedacht, ich probier das auch. Im weiteren Verlauf des Gesprächs habe ich dann auch eine kleine Plotidee von ihm gefunden die ich jetzt nacherzählen will. Bisher habe ich ganze 142 Worte geschrieben. Es könnte also noch ne Weile dauern. ^^ Aber ich hab Spaß daran meinen Stil zu finden und zu merken worauf ich gerne Augenmerk lege. Ich würde demnach ähnlich wie Polli sagen, dass mir meine eigene Ästhetik, sehr wichtig ist.
      Ich schreib allerdings nur für mich. Da hab ich keinen Druck und die Geschichte spielt auch nicht in meiner Welt, sondern in einer tö'schen Abart vom Alonoreich von Skelch.
    • Ich schreibe. Einerseits erschreckend viel, andererseits erschreckend wenig. Teilweise für zukünftige Buchdeckel, teilweise fürs Fandom, weil man für Fanfictions nun mal leider nix kassieren darf. Ich glaube, wenn ich durchzähle und selbst die unvollendeten oder mistigen, alten Fanfictions weglasse, schreibe ich mehr fürs Fandom als für zukünftige Buchdeckel. Von daher halt: Einerseits erschreckend viel, andererseits erschreckend wenig.

      Mein wichtigstes Thema ist, nicht bewusst, das hat sich so ergeben und ich habe es erst spät begriffen, das Vertrauen. Fast immer müssen irgendwelche Charaktere Vertrauen erarbeiten oder beweisen oder zu vertrauen lernen. Verrat ist, so als Gegenstück, auch manchmal drin, aber nicht so gross. Ergibt sich aber immer einfach, ich erarbeite das nie bewusst so.

      Kurzgeschichten wären da noch, zum Beispiel für den Adventskalender. Mehr so unter "ferner liefen", weil die im Vergleich zu dem ganzen andern Kram wirklich miniwutziklein sind. - Ich hab ja mal, so zum Vergleich, inzwischen zweimal mit einer Adventskalender-Fanfiction den NaNoWriMo gewonnen. (Aber in dem Kalender liefern auch noch andere derartige Monstertexte!)
      Und da wären wir wieder: Einerseits erschreckend viel, andererseits erschreckend wenig.

      Manchmal frage ich mich, warum ich nicht auch beim Laharia-Roman (inzwischen volljährig) und den Kaláte-Romanen (inzwischen immerhin nicht mehr schulpflichtig) so einen wahnsinnigen Output haben kann.
      Reissen meine eigenen Figuren mich nicht mit? Kenne ich sie zuwenig? Eigentlich nicht, aber schreiberisch bin ich bei den Fanfiction-Figuren (von denen natürlich nicht alle canon sind) viel öfter. Das frustriert mich etwas.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Oh, die "Nacherzählen"-Idee muss ich mir wohl auch mal klauen! Ich hab das sogar mal gemacht, fällt mir ein, für ein LARP. Da habe ich mein Lieblingsmärchen "Die Kristallkugel" nacherzählt und etwas angepasst nach meinem Geschmack (+ grob mit Kohle illustriert, aber die Illus habe ich weder aufgehoben, noch dokumentiert).
      Das scheint mir auch eine ganz interessante Übung zu sein.

      @Veria
      Vermutlich weiß das hier schon jeder außer mir, aber - was für Fanfiction schreibst du denn? Also basierend auf welchen Werken/Welten?
      Und was reizt dich daran?

      Ich habe im Grunde auch mal was fürs Fandom gemacht, aber eher im Bereich Illustration - nämlich DSA. Da hatte ich phasenweise auch einen großen Output, anstatt an meiner eigenen Welt zu arbeiten. Obwohl meine eigene Welt ursprünglich daraus hervorgegangen war, dass mir an Aventurien irgendwas nicht passte. Ich weiß auch nicht, vielleicht war es einfach eine Motivation, überhaupt was zu machen, wenn ich weiß, damit kann jemand wirklich was anfangen, damit spielt jemand dann auch, das ist nicht für den toten Winkel, wie sonst alles was ich mache ... mit diesem ganzen Social Media Mist würde ich mit meinem Kram auch nie irgendwelche Leser erreichen, während das über die etablierten Gruppen bei einer existierenden Welt einfacher ist ... hm.
      nobody
    • Hmm, interessant... Vieles, was ich so schreibe, hat (zumindest am Anfang) etwas von verzerrter Fanfiction, wie Tö es beschreibt, oder es fühlt sich zumindest so an.

      Daraus etwas eigenes zu machen, braucht oft seine Zeit, besonders wenn es darum geht, einen Text bereit zur Veröffentlichung zu machen, also so weit zu ändern, dass die Vorlage nicht mehr (ohne weiteres) zu erkennen ist.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Yrda schrieb:

      @Veria

      Vermutlich weiß das hier schon jeder außer mir, aber - was für Fanfiction schreibst du denn? Also basierend auf welchen Werken/Welten?
      Und was reizt dich daran?
      Das Fandom ist "Earth: Final Conflict", eine eher unbekannte SF-Serie vom Roddenberry. Die Prämissen von Aliens, die freundlich herkommen, aber doch irgendwelche Hintergedanken haben, passen super zu meiner Schreib-Vorliebe vom Vertrauen. Und zwei Charaktere (Vater und Sohn, aber nur der Sohn weiss das) sind in der Richtung dann noch meine absoluten Schreibfavoriten. Und den mysteriösen einen uralten Alien nicht vergessen.
      Ganz zu schweigen davon, dass ich Aliens einfach mag. Ich komme zwar aus der Trekkie-Ecke, aber Trek-FFs hab ich nie geschrieben, vielleicht, weil da zu wenig Entfaltungspotential da war. An Stargate hatte ich mich mal kurzzeitig versucht, aber da hab ich keine passende Community gefunden und bin ohnehin bloss unter den Tonnen von Sam/Jack-Ships begraben worden, und das hat mich nicht interessiert, weder zum Lesen noch zum Schreiben.

      Was EFC betrifft bin ich ohnehin mit ein paar wenigen anderen die letzte Bastion vor dem Tod des Fandoms. Also, ich betreibe ein, ähem, gesundgeschrumpftes Fanforum.

      ---

      Es ist keineswegs so, dass die Dinge, die mich an EFC reizen, in Laharia und Kaláte nicht zu finden wären. Von Hintergedanken über Vater-Sohn-Konstellationen (oder auch Mutter-Tochter) bis hin zu mysteriösen uralten Aliens habe ich alles auch irgendwo, aber derart immens textproduzierende Wirkung haben die nicht.
      Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Idee sofort zu einer Fanfiction verarbeiten kann, aber sie für Laharia oder Kaláte zuerst zurechtklopfen muss, dass sie zum Rest der Welt passt. Andererseits rennen auch meine Fanfiction-Serien gerne weiter und weiter und weiter, und da muss ich Ideen ja auch wiederum zurechtklopfen.

      Naja. Ich bin ja durchaus auch froh, wenn ich eine Fanfiction geschrieben hab. Aufhören mag ich damit nicht. Nur das Verhältnis etwas verschieben, das wär schön.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Ich hab gar nicht so darüber nachgedacht, dass man meinen aktuellen Schreibversuch als Fanficton werten könnte, aber ja stimmt schon. :)

      Ich find die "Nacherzählen"-Idee auch ziemlich gut, weil ich Schreiben ohnehin schon als große Leistung ansehe und wenn ich mir den Plot nicht ausdenken muss, fühlt sich das einerseits komisch an, andererseits habe ich mein größtest Problem damit ausgeknockt. Den Handel will ich jetzt mal eingehen.

      Meine typischen Plots von vor ein paar Jahren haben nämlich gar keine Richtung. Beispiele:
      Ein wütender Bäcker, der schließlich weint und Trost bekommt.
      Eine Frau deren linkes Auge durch einen Mund in ihrer Augenhöhle aufgefressen wird und dann wird sie in einer speziellen Zelle eingesperrt, die wie diese Nagelbrett 3D-Abdruck Spielzeuge funktioniert.
      Ein Gärtner der seinen Garten pflegt und dann bricht aus seinem Rücken eine Personifikation des Baumes hervor, sie entsteigt dem blutigen Körper und geht davon. (Die Geschichte hab ich mal auf einer Hinfahrt zu Lymeck geschrieben ^^)
    • Yrda schrieb:

      Wer von euch schreibt denn aktuell noch aktiv für die eigene Welt?
      *Hand heb* Wobei es aktuell hauptsächlich eher kürzere Texte sind. Ich habe aber auch einen Plan für etwas Längeres in der Schublade, ein eher historischer Roman innerhalb von Silaris, wo ich auch schon so ungefähr weiß, was was passiert. Bis jetzt bin ich aber noch nicht dazu gekommen anzufangen, ist aber eigentlich für dieses Jahr noch geplant...

      Yrda schrieb:

      Schreibt hier neben Teria (:)) jemand noch mit dem Ziel, ein Buch zu füllen?
      Ich habe sogar schon "ein Buch gefüllt", bin jetzt aber ein bisschen unschlüssig, was ich damit machen soll. Es gibt nämlich zwei Protagonistinnen und eigentlich gehören deren Geschichten auch zusammen, aber so ist es aktuell deutlich zu lang. Ich sollte da also entweder radikal kürzen, oder die Handlungsstränge der beiden etwas entwirren und irgendwie war ich bisher zu faul das eine oder andere zu machen. Wobei ich schon Stellen entdeckt habe, wo man kürzen könnte, weil beispielsweise zwei unterschiedliche Lehrer im Alchimistenzirkel fast dasselbe erzählen...

      Ansonsten schreibe ich auch noch an einer Pferdegeschichte für ein anderes Forum, wo ich jede Woche ein Kapitel reinstelle und immer mal wieder an Krimis an einer Uni, wo ich einen fertig habe, der mir recht gut gefällt, einen, der wohl eher dauerhaft in der Schublade bleiben sollte und einen, der eine grundlegende Überarbeitung braucht.

      Fanfiction habe ich früher viel geschrieben, zu Harry Potter, wenn man das hier noch erwähnen darf. Liefert einfach sehr viele Möglichkeiten für verschiedenste Konflikte in einem überschaubaren Rahmen, und im Lauf der Jahre sind mir Welt und Figuren doch sehr ans Herz gewachsen, trotz aller Logiklöcher und ganz unabhängig davon, was die Autorin so von sich gibt.
      Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie fällt es mir auch leichter, dort Themen wie Trauma, Folter usw. zu bearbeiten, weil es sich in Silaris immer viel näher und auch ernster anfühlt. Wahrscheinlich die Distanz durch die magischen Mittel, die es in Silaris in der Form ja auch nicht gibt.
    • Also ich versuche aus dem Tagebuch des alten Magiers ein komplettes Buch zu machen. Ob das klappt wird sich noch zeigen. Ich bin ja bekannt dafür, einfach nichts zu ende zu bringen XD.
      Am Ende wüsste ich sowieso nicht, wie ich einen Druck bezahlen sollte, nen Verlag würde es nicht nehmen, da bin ich mir sicher.
      In dieser Welt gibt es keinen Sinn und keine Gerechtigkeit. Umso wichtiger ist es, sich seine Fantasie zu bewahren. Allein sie, füllt unsere Welt mit Wundern Magie.
    • Ich schreibe auch. Von Roman hab ich mich erst mal verabschiedet und halte mich an Märchen und Sagen - wobei ich da inzwischen genug zusammen habe, um einen Sammelband draus zu machen Da gibt es durchaus auch verbindende Motive, aber mit den kurzen Stücken fühle ich mich erst mal wohler. Es wird was fertig und kann auch alleine stehen.

      Was das Plotten angeht - meistens hab ich eine grobe Idee, wo es hingehen soll, den Rest machen die Leute dann alleine. Ich bin beim Weltenbasteln Eigenwelttourist, beim Schreiben ist das so ähnlich, wenn es lebendige Charaktere sind, ziehen die die Handlung (hoffentlich) selbst.
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Ich spiele grad mit dem Gedanken, bei einem Game Jam mitzumachen, dessen Ziel es ist, ein Story Game zu entwickeln. Das wäre dann bei mir wieder Twine. Aber ich habe so einen Respekt vorm Schreiben und stehe genau wie bei einer nichtinteraktiven Geschichte wie immer vor dem Problem, dass ich erstmal gar keine Idee für eine Geschichte habe.

      Das Stichwort Krimi von Amanita fand ich zum Beispiel spannend, vielleicht auch kombiniert mit einer Sage/einem Märchen (Märchenkrimi? :) ), allerdings wüsste ich gar nicht, wie man überhaupt nen Krimi schreiben kann. Mal gucken. Vielleicht gelingt es mir ja, die Geschichte in Yrdanea anzusiedeln. *stampf*
      nobody
    • Stichwort Krimi: ich hab vor einiger Zeit angefangen, ein Abenteuer für C'thulu zu schreiben. Das wird auch so Richtung Kriminalgeschichte gehen. Ich weiß auch schon grob, wie ich es strukturieren will, allerdings fehlt mir momentan die Motivation/Energie konsequent weiter zu schreiben...
      Ein Krimi-Dinner will ich auch noch schreiben, auch dafür steht die Story grob, ich müsste es nur noch umsetzen... %-)
      "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“