Xoii-RPG?

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      Irgendwie kann ich es doch nicht lassen, darüber nachzudenken. o_0 Das Ding ist: Ich bin mies darin, in einem RPG meinen Charakter zu spielen, irgendwie kann ich mich da schlecht drauf einlassen. Vielleicht ginge es mir aber auf der umgekehrten Seite besser? Ich habe keine Ahnung.^^ Jedenfalls, falls es Versuchskaninchen gibt und mir ein halbwegs spielbares Abenteuer einfällt, würd ich das doch gerne mal ausprobieren...

      Regeltechnisch würde ich minimalistisch herangehen; mir geht's eher darum, dass ein bisschen eine Geschichte entsteht, als dass irgendwelche fancy Spielmechaniken da sind, die ausgenützt werden wollen.

      ~

      Die Spieler:innen wären alle Agent:innen von ii, d.h. sie sind dafür zuständig, seltsame unerklärliche Phänomene, die in die Welt Xooi nicht passen, aufzusuchen und zu reparieren. Dabei können sie aber alle auch einen Allerweltsberuf haben, wenn nichts los ist. Xooi ist eine Welt der Kunst und Wissenschaft, in der es kein Geld gibt, d.h. niemand muss arbeiten, aber im Allgemeinen folgt jede Person irgendeinem Interessensgebiet - oder strebt nach dem Ansehen, das manche Positionen mit sich bringen. ;) Im Prinzip wär's mir egal, wen ihr dann spielt, ob es ein Teenager ist, der grad aus der Schule kommt, oder eine emeritierte Universitätsprofessorin.^^

      ~

      Bisher hab ich mir überlegt, wie ein Charakterblatt dann aussehen könnte:

      Name & Pronomen
      Zu den Namen würde ich eine umfangreiche Liste gebräuchlicher xooischer Namen zur Verfügung stellen, aber neue erfinden ginge auch.

      Alter
      (Alter angegeben in "Lebensabschnitten", d.h. ganz grob.)

      Wohnort
      (Stadtzentrum, Stadtrand, Vorort, anderer Ort, mitten im Wald/der Wüste, usw.)

      Aussehen
      (Wie ihr wollt, gerne auch abgefahren, aber schon menschlich.)

      Beruf oder Hauptinteressensgebiete
      (Kann quasi alles sein. Zu Bedenken nur, dass Physik nicht wirklich funktioniert. Ich würde hier dann noch eine kurze Liste mit den Hauptfächern geben, die es so gibt, aber natürlich kann es auch was ganz anderes sein. Z.B. Experimentelle Igelzüchtung, oder Waldfarbenforschung, oder Synchronseilspringen - ihr müsstet nur halt in einem Satz sagen können, was ihr macht.^^)

      Sonderbare Erfahrung
      (weirdes Erlebnis, das euch aus dem normalen Alltag gerissen hat und weswegen ihr Agent:innen von ii geworden seid. zB Begegnung mit einem unerklärlichen Phänomen, einem Monster, einem Horror-Klischee, kann auch lange zurückliegen)

      Motivation für Missionen
      (Die Welt ist scheiße, also lieber aussteigen und in ner anderen Realität rumgurken / die Welt ist toll und muss vor übernatürlichen Bedrohungen geschützt werden / Ich brauche Nervenkitzel)

      Talente und Schwächen
      Da würde ich einfach eine eher kurze Liste von den alltagsgebräuchlichsten Fähigkeiten machen, und zu jeder Fähigkeit könntet ihr euch einen Wert von -9 bis +9 geben, oder sowas, wobei alle Werte insgesamt sich auf 0 summieren? Macht sowas Sinn?

      Zu beachten ist ja auch, dass Xooi eine hochmagische Welt ist, d.h. alle Charaktere können gewisse Grundtechniken der Magie selbstverständlich; es ist nur halt überall möglich, richtig gut oder mies zu sein, aber die Fähigkeit ist prinzipiell da.
      Wenn jemand richtig mies in Bewegungsmagie ist, würde das halt heißen, dass der Versuch, einen Gegenstand schweben zu lassen, damit endet, dass dieser gegen eine Wand fetzt.^^

      Würfeln würde ich so machen: W20, der jeweilige Wert wird addiert, sowie je nach Schwierigkeit der Aufgabe noch ein Modyfier. Das Ergebnis lege ich dann einfach auf eine Skala, wo z.B. ab 11 ein Erfolg liegt, und es halt richtig gut klappen kann oder gar nicht. Wer außerdem glaubhaft machen kann, dass eine Aufgabe doch total im eigenen Fachbereich liegt, kriegt auch nen Bonus...
      Und 1 ist ein Patzer, aber wenn jemand richtig gut in einer Fähigkeit ist, ist es wohl bloß ein stilistischer Patzer, kA.^^ Wie oft gewürfelt wird, weiß ich nicht so genau; vllt halt in kritischen Situationen?


      Glaubt ihr, das könnte so funktionieren? Ich will echt nicht massiv Regeln konstruieren... sondern einfach mal ausprobieren und gerne auch total scheitern, aber hoffentlich unterhaltsam.^^
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
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      Ich vermute, dass die Fähigkeiten von -9 bis +9 ein bisschen arg sind. Zumindest aus anderen Rollenspielen ist man gewohnt, dass wenn man gut in etwas ist, man auch Nahe dem Maximum ist (bei D&D wäre da der Würfelmodifikator bei +4 oder +5) Wenn man ein +9 Nehmen sollte muss man im Grunde kritisch patzen (1 oder 2 würfeln), um keinen Erfolg zu haben. Das ist langweilig. Wenn es nicht langeweilig werden soll muss der Modifer für die Aufgabenschwiergkeit hochgehen, was die Aufgabe für alle anderen die nicht +9 in dem Feld hat unmöglich macht. Außerdem, wenn ich eine +9 in etwas habe, dann muss ich um -9 ausgleichen um Summe 0 zu erreichen, was heißt, dass ich entweder irgendwas gar nicht kann (-9), oder bei mehreren Fähigkeiten richtig schlecht bin.
      Sprich mein Argument ist: wenn eine so hohe Modifikation vermutlich den Spaß bremst und vermutlich der größte Spielspaß mit geringeren Werten erreicht wird, sollte man den SpielerInnen nicht die Möglichkeit geben so hohe Fähigkeitswerte zu vergeben. Ich würde auf ein Maximum von +/- 4 vorschlagen, weil ein -4 Modifikator schon echt doof ist, um eine 11 zu erreichen. Tatsächlich würde ich überlegen den Erfolg von 11 runterzusetzen oder die Summe der Fähigkeiten auf mehr als 0 zu setzen, denn so wie das System aktuell wäre die theoretische durchschnittliche Erfolgswahrscheinlichkeit 50%, was sehr wenig ist. Ständig Scheitern fühlt sich halt an als könnte der Charakter nichts.

      That said:
      Ich will unbedingt mitmachen! Das klingt nach super viel Spaß. :D
      Ich will nen Charakter erstellen! :hops: Kann ich eine Liste von Namen bekommen? ;D

      Edit: Ich glaube ich habe zu wenig gelobt. Ich finde das klingt alles ganz fantastisch und ich bin super gespannt wie das wird. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tö. ()

    • Neu

      Ja, ich glaub auch, +9/-9 ist in der Praxis doof. ;D Ich dachte halt, wenn ein Charakter nun Uniprofessorin für Alchemie ist, hat sie vermutlich einen deutlich anderen Wert dort, als eine sehr begabte Schulabgängerin. Aber gut, in dem Fall wär's wohl auch sinnvoller zu sagen "da brauchst du nicht würfeln." ^^

      Tö. schrieb:

      Tatsächlich würde ich überlegen den Erfolg von 11 runterzusetzen oder die Summe der Fähigkeiten auf mehr als 0 zu setzen, denn so wie das System aktuell wäre die theoretische durchschnittliche Erfolgswahrscheinlichkeit 50%, was sehr wenig ist. Ständig Scheitern fühlt sich halt an als könnte der Charakter nichts.
      Ja, kann gut sein, kA. Würde auch einfach die Anforderung runtersetzen, wenn es was relativ triviales ist. Ich weiß ja irgendwie noch gar nicht, wo ich würfeln lassen würde.

      Will ich Kämpfe einbauen? Keine Ahnung! Gegen wen überhaupt?^^ Wahrscheinlich schon, einfach weil es vermutlich herausfordert, spontan etwas Riskantes zu versuchen.
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      Die Namensliste habe ich heute überarbeitet - das war mühsamer, als ich dachte, hat über 2 Stunden gedauert, und es bleibt ein etwas flaues Gefühl von "Wozu, ich kann mir doch mittlerweile eh Namen spontan auch ausdenken" zurück. Aber ich hab einige der schlimmsten Namen rausgelöscht und die Häufigkeiten etwas verändert...

      Das nächste Projekt wird eine Liste der Fähigkeiten. An einem möglichen Abenteuer überlege ich herum; ich muss schauen, dass es nicht zu kompliziert wird. Im Moment tendiere ich dazu, Phänomene zu basteln, aber nicht die Erklärungen dazu. Und das ist natürlich ein bisschen doof für die Spieler:innen, weil es dann ins Leere laufen würde. Mal sehen.
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