[WBO 2020] Nachbesprechung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • [WBO 2020] Nachbesprechung

      Wie die anderen Jahre auch - deshalb kopiere ich es nur:

      Hier kann man Fragen beantworten, die die Juroren in den Beurteilungen gestellt haben und seine Gedanken weiter ausführen - und auch
      zurückfragen, wenn man an den Beurteilungen was nicht richtig verstanden hat.

      Sachliche Kritik ist gerne gesehen, das soll aber nicht in nachträgliches Punkteschachern ausarten. Die Punkte sind vergeben und
      endgültig. Man kann da gerne noch mal drüber reden - aber die Juroren,die das doch freiwillig machen, sollten sich nicht rechtfertigen müssen.


      Um die Übersichtlichkeit zu wahren: jeder Post sollte als erstes folgende Zeilen enthalten (ggf. aus Zitaten entfernen und nach oben
      schieben, damit die Posts nicht unendlich lang werden):

      Kategorie
      Beitrag
      Wer fragt Wen? (ergänzt durch die Richtung: Teilnehmer > Jury bzw.
      Jury > Teilnehmer ODER Leser > Jury bzw. Leser > Teilnehmer
      oder ...)

      Ein Beispiel (aus einem alten Jahr)?

      Wenn ich also Sturmi zu ihrem Beitrag in Mythologie etwas fragen wollen würde, dann hätte mein Beitrag folgenden Header (ruhig auch so gequotet,
      damit es sich besser abhebt)

      Kategorie: Mythologie

      Beitrag: Das nimmerleere Fläschchen

      Vinni fragt Sturmi (Jury > Teilnehmer)

      Achtet drauf, dass ihr nicht zu viel in ein Post packt und es unübersichtlich wird, lieber in Häppchen fragen/antworten, damit die
      anderen auch noch folgen können.

      :)

      edit: oder ihr kennzeichnet die Leute, die ihr ansprecht, mit @, dann sehen sie es auch :)
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vinni ()

    • Ich fang mal an. ;)

      Meine persönliche WBO-Queste dieses Jahr war, für jeden Beitrag einen Mythos oder ein Märchen zu verfassen. Das hab ich geschafft, es waren auch alles unterschiedliche Mythen - und ganz unabhängig von den Bewertungen bin ich sehr froh um diese Bereicherung meines Märchenschatzes ;D Um so mehr freue ich mich, dass die Geschichten Gefallen gefunden haben, auch wenn das nicht immer ganz den Vorgaben oder der Stimmigkeit entsprach. :knuddel:

      Architektur:

      Ich kann die Abzüge bei Vorgabentreue nachvollziehen, es waren nur Störungen nicht Behinderungen.

      Mythologie:

      @Alpha Centauri und @Trajan: Dass das mit der Tugend nicht so deutlich war, mag daran liegen, dass die Prüfungen unterwegs laut Aufgabenstellung nicht zwingend die gleiche Tugend prüfen musste, wie die Moral der Geschichte. Die Tiere haben unterwegs Klugheit, Fleiß, Tapferkeit, Stärke und Aufopferungsbereitsschaft bewiesen - und am Ende gelernt, dass sie zur gemeinsam zum Ziel kommen können in Freundschaft und Zusammenarbeit. Sie sind zuerst nur ein zusammengewürfelte Truppe und müssen das lernen, das erste "Freund" taucht sehr bewusst erst ziemlich spät (bei der Sonne) auf.

      Die Nagetiere hab ich vergessen (ich hab aber auch nur 3 Monde und 1 Sonne und damit nicht mehr Stationen) - aber daraus könnte man durchaus einen neuen Mythos stricken, warum sich die Hasen vor wichtigen Aufgaben drücken :kopfkratz:

      @Yelaja Ja, eine wechselwarme Schlange kann niemanden wärmen, aber doch bestimmt die Federn :pfeif: Selbstwärmefedern, deshalb ist es ja so bedauerlich, dass sie die schon abgegeben hatte. ;D

      edit: Ach ja, @Tö. vielleicht kann ich dich einladen, den Mythos zu lesen, das könnte nach deinem Geschmack sein :umarm:
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Landschaftlich markanter Punkt:
      Der mirantische Prunkkorridor

      Vinni schrieb:

      Um überzeugend stimmig zu sein, fehlt es mir hier noch ein bisschen an Hintergrundinformationen, wie und warum sich die Königinnen auf ein solches Vorhaben einigten und wie sie dann dazu kamen, das Kind zu adoptieren. Das ist eine hübsche, einträchtige Lösung, aber ich hätte eher nicht erwartet, dass die Damen gemütlich miteinander plaudern und sich spontan für einen gemeinsamen Erben entscheiden.

      Jerron schrieb:

      Mit dem zugrundeliegenden Konflikt habe ich so meine Probleme. Wieso soll eine Skulptur dazu beitragen, einen handfesten Krieg zu verhindern? Zumal das ja offenbar nicht lange angehalten hat und der richtige Krieg dann endgültig ausbrach, als kein Platz mehr für Skulpturen vorhanden war... Das Mindset der beiden Konfliktparteien ist mir völlig fremd, ich kann das nicht nachvollziehen.

      Cyaral schrieb:

      Die Vorgabentreue ist nur knapp bei 10, weil die Seiten des Konflikts nicht wirklich ausführlich beschrieben sind und auswechselbar scheinen.
      Ihr habt durchaus alle recht. Ich vermute, ehrlich gesagt, dass der Konflikt nicht so gross war wie in der Vorgabe verlangt - also mehr so nur Prügeleien und so.
      Die Entscheidung für den gemeinsamen Erben war sicher nicht spontan. Ich denke, da wurde schon lange vorher ausgemacht, dass da ein Kind von beiden Parteien abwechselnd grossgezogen werden soll, damit es schlussendlich nicht Partei ergreift.
      Ich muss mir das aber irgendwann genauer ansehen.

      ---#---

      Handelsware:
      Besteck aus Perlbaumholz

      Thalak schrieb:

      Auch bin ich mir nicht sicher, ob Dagrena wirklich wirtschaftlich stärker da steht, als Veanne, aber das nehme ich jetzt einfach mal an.

      Grummeliger Dachs schrieb:

      Ich hätte mir mehr Details zur Situation in beiden Städten gewünscht. Insbesondere, wie es dazu kommt, dass scheinbar freie Händler in der Lage sind, zwischen belagerten Orten Warten zu tauschen.
      [...]
      Ich tue mir extrem schwer, zu glauben, dass man mitten im Krieg gegen eine außerirdische Macht mehrere Tage Leute abstellt, um Besteck zu schnitzen. Besteck kann man aus jedem Mist herstellen und zwar mit wenig Aufwand jeder für sich. Dann kann ich nicht glauben, dass es nicht irgendwo besser zu verarbeitendes Holz gegeben hat. Zur Not Tische und Stühle und dann macht man aus den Perlbaummöbeln einen Ersatz. Und ich kann nicht glauben, dass man aus einem Schrank und einem Tisch über vierzigtausend Gabel und Löffel herstellen kann. Zudem frage ich mich, wieso, nachdem die 17000 Untertanen mit feinstem Besteck versorgt waren, weitere 23000 Bestecke hergestellt wurden. Mitten im Krieg gegen die Aliens? Entweder ich habe hier etwas gewaltig falsch verstanden, dann tut es mir leid, oder es stimmt für mich einiges nicht mit der Idee.
      [...]
      Allerdings impliziert "Massenware" für mich, dass der Vorrat an Ware erstmal nicht begrenzt erscheint. Du hast das Problem geschickt umgangen, indem du beide Regionen mehr oder weniger von der Welt isoliert hast. Aber mal ehrlich, wenn ich und meine Freundin uns wegen Corona einschließen würden und wir uns gegenseitig in Wäscheklammern bezahlten (ich habe zwei, sie zwei Eimer voll), wären ihre Wäscheklammern dann Massenware?

      Jerron schrieb:

      Das kommt mir doch reichlich an den Haaren herbeigezogen vor. Zunächst einml wird völlig vernachlässigt, dass man ja Löffel auch aus anderem Holz herstellen könnte oder dass man sich eine andere Form des Essbestecks überlegen könnte (Stäbchen) oder einfach nur mit den Händen essen könnte...
      Zum anderen habe ich die Aufgabe so verstanden, dass die beiden Versionen der Handelsware zur selben Zeit in in unterschiedlichen Regionen diesen unterschiedlichen Wert haben. Dies ist hier nicht der Fall.
      Uiuiuiui ... da hab ich wohl SEHR undeutlich geschrieben, denn da ist einiges ziemlich falsch angekommen.
      Erstmal sind die beiden "Parteien" Dagrena+Veanne sowie Rest-der-Welt. Das Besteck ist Massenware sowohl in Dagrena als auch in Veanne, aber überall sonst auf der Welt ist es (nicht erst in der Zukunft! - Den Nachsatz hätte ich wohl besser weggelassen.) Luxus. Der Transport der Waren wird zudem auch nicht von den freien Händlern übernommen, sondern von U-Booten der Flotte - zumindest das letzte Stück.
      Was die Herstellung angeht: Da programmiert man eine Fräse und gut ist, da braucht es keine Leute. Die Anzahl der Bestecke ergab sich aus den Abmessungen des Bestecks im Verhältnis zu den Abmessungen der (dicken!) Tischplatte. Es wurden da auch einfach alle auf einmal gefräst, also nicht nach 17000 eine Pause gemacht.
      Besser geeignetes Holz gab es nicht. Aus Sperrholz und Spanplatten macht man besser kein Besteck. Aber, klar, natürlich hätten sie weiter mit den Händen essen können. Aber wenn der Tisch (und später der Aktenschrank) sonst eh nur blöd rumsteht, kann man ihn doch auch zersägen.
      Ich hoffe, damit sind alle Klarheiten beseitigt ...
      Wenn es draussen dunki wie in einem Tunni ist, darf man nicht mehr auf die Schauki.
    • Kommunikation/Sprache:
      Der unerkannte Verräter

      Jerron schrieb:

      Leider ist wohl nicht genug Zeit gewesen, näher auf die Feinheiten des Codes einzugehen.
      Du meinst ... die Sprache? :kopfkratz: Wie die Symbole angeordnet bzw. aufgeteilt sind, ist ja da.

      Gomeck schrieb:

      Allerdings muss man dann immer auf Bälle warten, und diejenigen, die Botschaften erhalten sollen, müssen auf diesen Bällen auch immer eingeladen sein. Auch erscheint mir der Aufwand, ein solches Codesystem aufzubauen, etwas hoch, wenn man sich bei solchen Bällen auch einfach Nachrichten zustecken könnte (z.B. indem die beiden Personen, die eine Botschaft austauschen wollen, einfach miteinander tanzen). Es sei denn, die jeweiligen Personen wissen gar nicht, wer der jeweils andere ist, das wäre eine interessante Zusatzinformation, die allerdings im Text nicht aufgegriffen wurde.
      Was allerdings deutlich im Text steht, ist, dass der Botschafter unter Dauerbeobachtung war. ;) Das heisst durchaus, dass man ihm nicht einfach eine Nachricht zusteckt, das würde ja bemerkt.

      ---#---

      Architektur/Bauten:
      Das Heilhaus am alten Wasserfall

      Alpha Centauri schrieb:

      Super schön ausgedacht und umgesetzt, auch wenn ich vermute, dass viele Grundlagen schon vor dem Schreiben des Beitrags gelegt waren. Aber alles fügt sich wunderbar passend zu den Vorgaben zusammen. Vielleicht sind die persönlichen Wertvorstellungen nicht so richtig am Gebäude sichtbar, aber für einen Punktabzug reicht das nicht für mich.
      Stimmt, da gab es einiges schon vorher. Also, ich kannte die Traumlebenden und ihre Angriffe auf Krankenhäuser.

      Jerron schrieb:

      Es wird nicht so ganz klar, wie viele es von denen gibt. Offenbar nicht viele, wenn sie nur dieses eine Heilhaus sabotieren wollen und selbst den sonstigen Bewohnern nur als obskure Sekte vage bekannt sind.
      Die sind so um die hundert Leute. Aber sie haben halt ihre "Zentrale" fast in Spuckweite von genau dem Heilhaus.
      Wenn es draussen dunki wie in einem Tunni ist, darf man nicht mehr auf die Schauki.
    • Mythologie:
      Wie die Urahnen vom See gestohlen wurden und in der Irre fuhren, bis sie den Fluss der Heimat wieder erreichten

      Alpha Centauri schrieb:

      Ziemlich coole Grundidee, die Kolonisierung eines Volkes in grauer Vorzeit in einen Mythos zu verpacken, wobei die Message "Unterwirf dich deinen Kolonisierern und du wirst wieder in die Freiheit entlassen" natürlich etwas zweifelhaft ist.
      Äh ...

      Alpha Centauri schrieb:

      So ganz an allen Stellen ist mir nicht klar geworden, was sich hinter den Beschreibungen verbirgt, aber das ist wohl die Natur eines Mythos.
      Bitte nicht weiterlesen. Erzähl erstmal, was du denn hinter den Beschreibungen sieht. Ich bin neugierig.

      Alpha Centauri schrieb:

      Trotzdem, ein kleiner Abschnitt zur Außensicht hätte dem Verständnis geholfen.
      Es folgt das "Was wirklich passiert ist":

      Spoiler anzeigen
      Vier halbwüchsige Elfen von der Gondellinie haben sich an der Haltestelle "Seesiedlung Potsch" mit Algenschnaps besoffen und in besagter Haltestelle in unbekannte Gefilde verlaufen. Schlussendlich waren sie in dem Teil der Haltestelle, die zur U52c gehört, und fanden nicht mehr zurück. Der unbeteiligte Wartende, der dort blöd angemacht wurde, hat sie, um sie loszuwerden, einfach in irgendeine Richtung geschickt.
      Daraufhin fuhren sie bis zum Berg Memaa, wo ich mir das Aussehen und den dort wartenden Bewohner erwürfelt habe. Der hat die vier nach bestem Gewissen in Richtung eines Flusses geschickt, also fuhren sie weiter bis Urzeit, wo sie in die Zeitlinie umstiegen. Auf der Zeitlinie fuhren sie an Vektor vorbei ("dort spukte es") und stiegen in Morgen aus. Dort haben sie das Plastikeinhorn erhalten und die Eingebung, woandershin zu fahren.
      Sie nahmen die Rilliline und fuhren dort verdammt lange. Als sie in Hüttenberg ausstiegen, hatten sie schon zwei Kleinkinder dabei. Nach einiger Zeit in Hüttenberg machten sie sich wieder auf den Weg und nahmen die Sektorlinie bis Wasserburg/Zweiwasser, wo sie noch den Weg vom Sektorwelt-Teil des Bahnhofes in den Gondelinien-Teil erfragen mussten, und dann waren sie endlich wieder zuhause. Und keine Halbwüchsigen mehr, sondern gereifte Erwachsene mit Kindern.

      Yelaja schrieb:

      Vielleicht liegt das daran, dass die Handlung sehr rasch voranschreitet und nicht so viele Details beschrieben werden.

      Trajan schrieb:

      Die einzelnen Stationen der Irrfahrt sind oft nicht so recht definiert.
      Ich hab mich nicht so recht getraut, bei den anderen Linien ins Basteln zu geraten. Aber was schon wo geschrieben war, habe ich durchaus gerne eingebaut - aber zugegebenermassen ohne viel Kontext. Ich fürchte, es ist gar nicht recht durchgedrungen, dass der Mythos überhaupt im Weltennetz spielt.
      Wenn es draussen dunki wie in einem Tunni ist, darf man nicht mehr auf die Schauki.
    • Regionale Spezialität

      Die Muschelseide von Iloi

      @Shay: Bei der Vorgabentreue fehlte dir, wie die Spezialität zur Spezialität wurde. Ich hatte gedacht, es ergibt sich aus dem Vortext, dass nur auf der Insel verwertbare Mengen der Muscheln vorkommen, und aus der Legende, dass Amjun den Leuten das Handwerk beigebracht hatte... aber mag sein, dass das nicht deutlich genug war. Dass es Punktabzug bei Detailfülle für einen zu langen Text gab, hab ich auch noch nicht erlebt... Ich kann mich halt nicht kurzfassen, wenn die Geschichten erzählt werden wollen :pfeif:

      Kunstwerk:

      Die Brauttücher von Oridia

      Ja, ich weiß es ja, dass es nicht wirklich ein Skandal ist und nicht wirklich ein großer Unfall, der Punktabzug ist durchaus nachvollziehbar. Aber dafür ist es immerhin romantisch <3

      Persönlichkeit:

      Das Maskenwappen von Nogar

      @Thalak und @Jerron: Ihr wolltet wissen, was es mit dem Maskenbüffel auf sich hat - ich weiß leider auch nicht genug über die Maskenwesen - es scheinen irgendwelche Personifizierungen zu sein, die bei Ungerechtigkeiten auftauchen. Es gibt sie in zwei Kulturkreisen, aber ich weiß nicht, ob es echte (magische? göttliche?) Wesen sind oder nur literarische Gestalten. Die (bisher 3) Texte, die ich dazu habe, befassen sich jedenfalls alle im weitesten Sinne mit Führungsqualitäten. Die Maskenwesen sind Wächter und Boten und sie sind alle nicht zimperlich. ;)
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Regionale Spezialität:
      Die Speisegabe an König Heogbah

      Thalak schrieb:

      Der Beitrag ist sehr interessant und hat mich zu zwei Ideen für meine eigene Welt inspiriert. Ob die medizinischen Aspekte (z.B. Dauer der Vergiftung) realistisch sind habe ich mir nicht so recht vorstellen können, aber in sich ist alles stimmig erklärt und nachvollziehbar und das reicht mir voll und ganz.
      Auf die Ideen bin ich dann auch gespannt. Der Beginn der Vergiftung ist insoweit belegt, dass nach der Zeit Skorbut die ersten Symptome hat - beim Ende haben mir dann etwas die Belege gefehlt, weil Skorbut nicht tödlich sein muss, die Kesselfrucht aber schon.

      Shay schrieb:

      Ein Mini-Pünktchen Abzug bei der Vorgabentreue dafür, wie das Produkt zur Spezialität wurde.
      Was hätte dir da denn noch gefehlt? :kopfkratz:
      Wenn es draussen dunki wie in einem Tunni ist, darf man nicht mehr auf die Schauki.
    • Landschaftlich markanter Punkt

      Der Fehlende Berg

      @Jerron
      Die Rakete hat den Berg, wie ja auch gesagt wird, vaporisiert, also verdampft. Deshalb gibt es keine Trümmer.

      Die weiteren Fragen kann ich nicht beantworten, der Fehlende Berg ist wirklich nicht sehr ausgearbeitet.

      Brauch/Sitte

      Die Minotaurenkämpfe von Karra

      @Grummeliger Dachs
      Du fragst "Wieso wurden die Stiere schon vor dem Kampf geschwächt?"
      Die Antwort: Wahrscheinlich damit der Stierkämpfer eine Überlebenschance hat. Es wird bei Stierkämpfen so gemacht, die habe ich nicht erfunden, die gibt es leider wirklich.
      Daraus leitet sich dann auch die Behinderung der Minotauren ab. Niemand erwartet einen fairen Kampf und der wäre wohl auch nicht möglich, wenn man die sehr unterschiedlichen Kraftverhältnisse bedenkt.

      @Veria
      Du fragst "Warum sind Füchse offenbar Personen, aber Rinder nur Tiere? Und was verbindet Minotauren und Rinder außer einer visuellen Ähnlichkeit? Sind sie evolutionär (so es Evolution gibt) verwandt?"
      Die Antwort: Die Füchse sind anthropomorph, die Rinder nicht. Ich habe das nicht weiter ausgeführt, weil ich dachte, dass das zu weit führt. Ähnlich die Verwandtschaft zwischen Rindern und Minotauren. Der erste Minotaurus war halb Mensch und halb Rind, was natürlich nur durch Magie möglich war. Seine Nachfahren sind menschlicher, haben aber immer noch deutlich erkennbare Rindermerkmale. Also schon verwandt, aber nicht evolutionär.

      Handelsware

      Der Rote Honig von Allas-Si

      @Grummeliger Dachs
      Du sagst "Ich lese nirgendwo, wieso die Bienenstadt eine wirtschaftlich schwächere Region ist? Ebenso wenig, was andere Regionen wirtschaftlich stärker macht. (-2)"
      Ich erinnere mich nicht, das je behauptet zu haben. Eher das Gegenteil.
    • Kommunikation/Sprache: Tubraks Holzperlen
      @Jerron

      Hmm, ein richtig geheimer Geheimcode ist das ja nicht. Da werden diese Holzketten recht freizügig verteilt, wie es scheint erst mal ohne Erklärung und auf Anfrage wird dann der Code erklärt. Aber woher weiß man, ob die Person, der man den Code erklärt, wirkich vertrauenwürdig ist.
      Der Code wird erst erklärt, wenn eine Person der Gemeinde länger bekannt ist und sie für vertrauenswürdig befunden wurde. Im Fall des Jungen wurde ihm der Code erklärt, weil Tubrak ihn wiedererkannt hat und die Anweisung gab, ihn einzuweihen. Also einfach fragen reicht nicht.
      Auch wird nicht so recht erklärt, warum dieser Geheimcode überhaupt nötig ist. Warum ist Tubraks Bewegung gezwungen, sich im Geheimen zu treffen? Bis auf "es gibt viele, die Tubrak Böses wollen" erfährt man darüber nichts.
      Ich hab doch beschrieben, dass sowohl die Regierenden der Stadt als auch der Klerus Tubraks Lehre ablehnten und dass die Tubrakisten verfolgt und vom Tod bedroht waren. Reicht das nicht als Erklärung, warum man sich im Geheimen trifft? Wenn nein, was hättest du dir denn für weitere Informationen gewünscht?

      @Gomeck
      könnte es sein, dass „Neulinge“ deshalb noch nicht direkt eingeweiht werden, weil man nicht weiß, auf wessen Seite sie stehen und den Code nicht direkt verraten? Wenn es so ist, dann hätte man diese Information noch im Text mit einfließen lassen müssen.
      Ja das ist so. Erst wenn man der Gemeinde bekannt und für vertrauenswürdig befunden wurde, erfährt man, wie der Code funktioniert. Das im Text unterzubringen ist vermutlich an der Perspektive gescheitert, die ich gewählt habe, da ja der Junge auch als quasi Außenstehender nicht alle Erklärungen kennt.
      "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“
    • Fortbewegungsmittel
      Die Kutschen des Mikom

      @Veria
      Wie die Raumschiffe von außen aussehen ... nun ... ich befürchte, nicht sehr spannend. Das am Anfang erwähnte Shuttle ähnelt dem amerikanischen Space Shuttle, ist aber ein wenig größer. Das Erkundungsschiff sieht quasi genauso aus, hat aber den erwähnten antieuklidischen Antrieb.
      Der Personentransporter und der Frachter sind beide im Stil "grauer Block" gebaut. Quasi riesige, fliegende Container, an jeder Ecke ein drehbares Manövriertriebwerk, an jeder Seite ein paar Fenster.

      @Vinni und @Grummeliger Dachs:
      Ja, da habt ihr mir bei der Vorgabentreue zurecht was abgezogen, da hab ich nämlich einen Fehler gemacht. Der Antrieb wäre ohne geschlossene Außenlinie gar nicht einfacher sondern effektiver. Ein Objekt ohne geschlossene Außenlinie ist in unserem normalen dreidimensionalen Raum gar nicht möglich, daher verstärkt es die raumverzerrende Wirkung eines antieuklidischen Antriebs. Ist das logisch? Nein, und das ist gewissermaßen der Punkt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skelch I. ()

    • Lebewesen
      Der gemeine Schwarzschädelkäfer

      @Veria:
      "Wurde davon ausserhalb Gilmids denn auch etwas bemerkt oder wurde es genau an der Grenze Nacht?"
      Die ganze Sache geschah während der Zeitlosen Dunkelheit, als die Zeit an verschiedenen Orten unterschiedlich schnell lief. Lokale Sonnengötter mussten während dieser Zeit aktiv dafür sorgen, dass ein normaler Tag-Nacht-Rhythmus existiert, denn unabhängig vom Zeitverlauf an seiner Oberfläche kann sich ein Planet ja nur in einer Geschwindigkeit drehen und nicht in verschiedenen gleichzeitig. Die Götter mussten also ihre eigenen Sonnen einsetzen und die Hauptsonne auch schon mal verdecken. Daher konnte Ch-Prr den Tag tatsächlich speziell in Gilmid verlängern. Exakt auf die Grenze wird er dabei aber nicht geachtet haben.
    • Historisches Ereignis
      Der Aufstieg der Kobolde

      @Veria:
      Puh, zeitliche Einordnung ... die fällt mir immer ein bisschen schwer. Ein paar Jahre werden die Kobolde schon ihr Unwesen getrieben haben ... Wie lange das ganze her ist, ist auch schwer zu sagen, zweihundert Jahre aber mindestens.

      @Alpha Centauri:
      Dein Eindruck des Techlevels ist richtig, das ist eher niedrig. Mit Raumfahrt geht das auch nur deshalb zusammen, weil der Kriegsherr von einem ganz anderen Planeten mit anderem Techlevel kommt. Seine Methode der Raumfahrt ist aber auch eine eher ungewöhnliche, die Armee aus versklavten Kobolden hat er zum Beispiel schließlich durch ein magisches Portal ans Ziel gebracht. Da hätte ich vielleicht noch weiter ins Detail gehen können, aber wo der Kriegsherr herkommt und was er mit den Kobolden schließlich macht, ist eigentlich eine ganze andere Geschichte.
    • Magisches und Übernatürliches
      Das Modul Cy+

      @Ehana:
      Du sagtest:
      "Allerdings habe ich auch über den Hintergrund hinaus jede Menge Fragen: Wie genau können die Magieströme des Moduls für Zauber verwendet werden, das funktioniert ja sicherlich nicht in unbegrenztem Ausmaß? Wie funktioniert der neue Rückholmodus genau bzw. wo kommt das Modul wieder raus? (Weil wir gerade beim Thema sind: Das mit dem Brechmittel fand ich super. :D) Inwiefern ist das Modul eine Bedrohung der Strategie der Adeligen? Wie genau ist der Elementargeist in das Modul integriert und wie arbeitet er? Wer hat das Modul zur Bedrohung erklärt? Sind die auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Module die ursprünglichen oder die manipulierten?"

      Okay, das ist ein Haufen Fragen, ich werde mal versuchen, die zu beantworten.

      Das Modul erlaubt, Magie durch den Körper zu leiten, wie Magier das sonst mit Hilfe von Amuletten oder Zauberstäben tun. Grundsätzlich sind damit zunächst einmal alle Zauber möglich, die Stärke (also Reichweite, Dauer, Durchschlagskraft) ist aber begrenzt, weil das Modul (und auch der menschliche Körper) nur einen begrenzten magischen Strom gefahrlos leiten kann. Einen Feuerball zum Werfen zu beschwören ist kein Problem, Blitze schleudern wird aber schon nicht mehr gehen. Außerdem braucht man, wie gesagt, für manche Zauber zusätzliche Ingredienzien und natürlich muss man alle Zauber zunächst lernen und das ist nicht so einfach. Zauberschulen gibt es nicht, man braucht einen Meister oder lernt aus Büchern und sowohl Meistermagier als auch Zauberbücher sind eher rar gesät im Paris am Ende der Ära der Kybernetik.

      Der Rückholmodus funktioniert durch einen Levitationszauber, das Modul wandert die Speiseröhre wieder hinauf. Ich ergänze jetzt mal, dass es die Muskeln und Nerven auf dem Weg vorher betäubt, um nicht auf Widerstand zu stoßen und keinen Würgereflex auszulösen, das hatte ich mir aber vorher noch nicht überlegt, das fiel mir nur gerade ein.

      Die Plattform der Adeligen ist quasi "früher war alles besser", also vor der Kybernetik, vor den Konzernen und vor der Republik (obwohl die Kybernetik und die Konzerne erst Jahre nach der Ausrufung der Republik aufkamen). Damit haben sie vor allem deshalb Erfolg, weil die Kybernetik so viele Probleme macht. Das Modul Cy+ erlaubt eine bessere Steuerung der Kybernetik und löst damit viele dieser Probleme, daher bedroht es die Strategie der Adeligen.

      Der Elementargeist ist mittels eines Rituals an das Modul als ganzes gebunden. Dass Geister an Gegenstände gebunden sein können ist allgemein bekannt, dass sich so eine Bindung künstlich erzeugen lässt, erfuhr Éliphas Lévi aus dem Buch der Toten Gesichter.
      Der Elementargeist ist in der Lage, die Impulse die durch das Modul gehen zu lesen und zu manipulieren. So kann er Hackerangriffe abwehren oder Störfälle beheben aber auch, wenn entsprechend instruiert, Fehlfunktionen verursachen.

      Zur Bedrohung erklärt wurde das Modul von verschiedener Seite. Von den Adeligen natürlich, von einigen Konzernen, die keine Chance mehr sahen, es nachzubauen, von der in der Praxis recht machtlosen Regierung und natürlich von den Medien. Vom Markt nehmen musste EauCourante – The Liquid Progress es aber hauptsächlich wegen der vielen Klagen. Außerdem verkaufte es sich natürlich sowieso nicht mehr.

      Und was die Module auf dem Schwarzmarkt angeht, so lässt sich die Manipulation erst feststellen, wenn man es ausprobiert. Vermutlich sind sowohl manipulierte als auch unmanipulierte Module im Umlauf.
    • Persönlichkeit
      Kaninchenpfote von der Quellwald-Herde

      @Ehana
      Und wieder viele Fragen, ich zitier den ganzen Text:
      "Ein Ponyeinhorn-Räuberhauptmann? Schräg! Dieser Beitrag schreit geradezu nach Illustration, so hätte mich brennend interessiert, wie Ponyeinhörner-Räuber und vor allem wie ihre Hüftzeichen aussehen. Sowie generell mehr über die Welt. Die schrägen Namen finde ich auch ganz toll (Leselupe! Todesqualenberg-Herde!). Haben die alle etwas mit den Hüftzeichen zu tun? Über Letztere hätte ich gern noch mehr erfahren. Anfangs klang das pferdetypisch nach einer Art Brandzeichen, aber man wird ja anscheinend damit geboren und sie scheinen auch nach irgendwelchen Regeln weitervererbt zu werden. Außerdem frage ich mich, wie es Kaninchenpfote & Co. gleich zweimal gelungen ist, aus dem Gefängnis auszubrechen - Gefängnisse scheinen in dieser Welt nicht viel zu taugen. ;) Bei der Vorgabentreue musste ich etwas abziehen, weil ich den Text so verstehe, dass es diverse Fohlen mit Kaninchenpfotes Hüftzeichen gibt und dieses damit nicht mehr eindeutig für Kaninchenpfote selbst steht. Womöglich hätte etwas mehr Erläuterung zu den Hüftzeichen hier Abhilfe schaffen können."

      Das Aussehen von Kaninchenpfote wird ja beschrieben, setz ihm noch den Hut von Hotzenplotz auf, dann hast du es eigentlich.
      Ja, die Einhörner werden mit Hüftzeichen geboren. Diese sind auf den Hüften auf dem Fell zu farbig zu sehen (die Form würde man aber auch noch auf der Haut erkennen, würde man das Fell abrasieren.) Diese werden vererbt, manchmal identisch, manchmal variiert. Mit dem Hüftzeichen kommt ein dazu passender Zauber, den das Einhorn instinktiv und ohne Hilfsmittel ausführen kann. Dasselbe Hüftzeichen muss dabei nicht unbedingt mit demselben Zauber kommen, nur mit einem thematisch passenden.
      Die Namen der Einhörner werden von den Hüftzeichen abgeleitet, beziehungsweise mit diesen vererbt. Leselupe hat als Zeichen eine Leselupe.
      Die Namen der Herden kommen manchmal von ihren Gründern, manchmal von den Orten, von denen sie stammen. Die Quellwald-Herde stammt aus dem Quellwald, die Todesqualenberg-Herde vom Todesqualenberg.

      Besonders toll waren die Gefängnisse zu dieser Zeit an diesen Orten wohl nicht. Aber vergessen wir auch nicht, dass Kaninchenpfote möglicherweise einen Zauber hatte um sehr schnell zu graben ...

      Und ja, mein Gedanke in diesem Moment war tatsächlich, dass dasselbe Zeichen in späteren Generationen wieder auftrat. In dem Moment habe ich an die Eindeutigkeit nicht gedacht. Man könnte natürlich sagen, dass es leichte Variationen waren, aber das war nicht der Plan und wäre jetzt ja auch sinnlos. Also, du hast Recht, es ist eigentlich nicht völlig eindeutig. Jeder weiß, wer gemeint ist, aber theoretisch könnte es auch jemand anderes sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skelch I. ()

    • Magisches und Übernatürliches
      Das Modul Cy+

      @Ehana:
      Du hast, nicht bei mir, sondern bei "Die astralgoldene Flügelmutter" geschrieben:
      "Hier habe ich erst einmal dasselbe Problem wie beim Modul Cy+ - es wird viel Weltenwissen vorausgesetzt"
      Ich finde es interessant, dass du diesen Eindruck beim Modul Cy+ hattest, denn ich habe eigentlich gar nichts vorausgesetzt. Abgesehen von unwichtigen Details, wie etwa wo dieses Paris liegt, was "vor Christina" bedeutet (dasselbe wie "vor Ende der Dunkelheit", siehe meine Erklärung zum Schwarzschädelkäfer) und wie Levi genau starb, weiß ich selbst auch nicht mehr, als ich im Beitrag geschrieben habe.
    • Hier bin ich ja noch eine Antwort schuldig...

      Veria schrieb:

      Mythologie:
      Wie die Urahnen vom See gestohlen wurden und in der Irre fuhren, bis sie den Fluss der Heimat wieder erreichten

      Alpha Centauri schrieb:

      Ziemlich coole Grundidee, die Kolonisierung eines Volkes in grauer Vorzeit in einen Mythos zu verpacken, wobei die Message "Unterwirf dich deinen Kolonisierern und du wirst wieder in die Freiheit entlassen" natürlich etwas zweifelhaft ist.
      Äh ...

      Alpha Centauri schrieb:

      So ganz an allen Stellen ist mir nicht klar geworden, was sich hinter den Beschreibungen verbirgt, aber das ist wohl die Natur eines Mythos.
      Bitte nicht weiterlesen. Erzähl erstmal, was du denn hinter den Beschreibungen sieht. Ich bin neugierig.

      Erstmal: Ich habe korrekt geraten, dass der Text von dir ist. Ich ordnete das Ganze auf Laharia ein, auf einem Planeten, der von der raumfahrenden Zivilisation kolonisiert wurde.Ich dachte, die Einwohner des Planeten, wären zu Forschungszwecken in ein Labor gebracht worden. Mit dem ersten Zug dachte ich, die Fahrt ginge in eine Art Fabrik oder Mine, wo die Urahnen arbeiten sollten. Ich dachte dann an ein Flucht auf einem Lavafluss. Ihre Flucht führt sie mit Reittieren (ich hab mir Kamele vorgestellt), Wägen und wieder Eisenbahn in eine größere Stadt. Auf der langen Fahrt danach habe ich auch Ruamschifftransport auf andere Planeten vermutet. Interplanetar Rail, warum nicht? Oder vielleicht sehen auch die Startrampen wie Gleise aus. Jedenfalls kamen die Irrenden irgendwo zwischen Huberta und WIlmar auf dem richtigne Planeten an und wurden in ihre alte Heimat gewiesen.

      Äh, da lag ich ja völlig daneben. Etwas peinlich schon, dass ich nicht ans Weltennetz gedacht habe... :-[ Und Huberta Rückelditz ist so ein sektorweltiger Name, dass es mich wundert, dass ich überhaupt an Laharia denken konnte.
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Benutzer online 1

      1 Besucher