Kunstsprachen in Fantasiewelten

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    • Kunstsprachen in Fantasiewelten

      Hallo Leute,

      Also ich wollte mal aus gegebenem Anlass das Thema selbst ausgedachte Sprachen aufgreifen.

      Es gibt in diesem Forum einige Threads über Teilaspekte von diesen Thema, auch darüber, wie man das eigentlich bewerkstelligt, also sich eine Sprache ausdenken. Ich wollte aber mal etwas allgemeiner darüber diskutieren, über die Frage zum Beispiel, in welchem Umfang und ob man das überhaupt betreiben möchte für seine Welt.

      Ich selbst habe mit Palaststern das Ziel, eine wirklich sehr detaillierte Fantasywelt zu machen, und Sprachen gehörten und gehören für mich selbstverständlich dazu. Ich werde aber wohl nur 2 Sprachen ausarbeiten, statt alle. Oder 3. Die, die mir gefallen halt. Alle auszuarbeiten wäre denke ich dann auch für mein Ideal etwas too much. Aber zurück zum Thema.

      Was ich in einem anderen Thread schon gesagt habe: es gibt ja so einige Fantasiewelten, aber wenige davon beinhalten eine oder mehrere ausgearbeitete Fantasiesprachen. Ich persönlich glaube, dass vor allem der damit verbundene Aufwand der Grund ist, warum das sich so verhält. Viele gehen dann einen Mittelweg und beschreiben das Generelle "Gefühl" der Sprache, vielleicht Schrift und Aussprache, und erfinden einige Phrasen und Wörter. Siehe die Sprache der Orks in Warcraft, oder die Elfensprachen in The Elder Scrolls. Denn immerhin ist das ein Thema, über das man als Weltenbauer hin und wieder mal stolpert.

      Deswegen die Fragen, die ich mich mal traue zu stellen:
      - war das jemals ein Thema in Eurer Tätigkeit als Weltenbaumenschen?
      - wenn ja, wie seid Ihr damit umgegangen? Habt Ihr das Thema ausgeklammert, seid Ihr einen Mittelweg gegangen oder seid Ihr Sprachen-Freaks (vielleicht erfindet Ihr ja deshalb Sprachen, weil Ihr schon alle könnt und noch nicht genug habt ;p)

      Ich bin echt gespannt darauf, was Ihr zu erzählen habt ^.^
    • Schönes Thema!

      Als ich mit der Weltenbastelei angefangen habe, begann ich ziemlich früh damit, auch an Sprachen zu werkeln. Ich habe dafür keinerlei Recherche betrieben, sondern einfach nur auf Basis dessen gearbeitet, was ich kannte: Latein, Englisch, Deutsch (und zeitweise auch ein bisschen Türkisch-inspiriert. Nicht weil ich Türkisch konnte, sondern weil ich zu der Zeit in einem Jugendzentrum gearbeitet hatte und dachte, es hülfe vielleicht, ein paar türkische Begriffe zu kennen. Nie weiter verfolgt ...), sowie als Inspiration Sprachen aus anderen mir bekannten Welten (Aventurien und Mittelerde werden das zu diesem Zeitpunkt gewesen sein). Die Schriftzeichen aus dem Herrn der Ringe hatten mich fasziniert, sowie elfische Zaubersprüche aus DSA.

      Schriftzeichen hatte ich ganz am Anfang auch entworfen, aber die sind mir seit Jahren so peinlich, dass sie nirgendwo mehr veröffentlicht sind. ;)

      Ich habe bei der Sprachenbastelei nicht mehr gemacht, als Wortlisten zu fabrizieren (hat aber Spaß gemacht) und ein paar Gedichtzeilen in der jeweiligen Sprache zu verfassen. Die Grammatik hatte ich einfach von Deutsch, Englisch oder Latein kopiert.

      Nachdem ich das Thema Sprachen jahrzehntelang schändlich vernachlässigt habe, hatte ich den Versuch gewagt, über den Sprachenbastel-Workshop von Riothamus hier im Forum wieder reinzufinden und das Thema Sprachenbau erstmals ernsthaft und strukturiert anzugehen. Leider ist das aus verschiedenen Gründen wieder eingeschlafen.

      Vielleicht bleibe ich einfach bei meinen paar Wortlisten, deren Klang mir gefällt. Ganze Texte in der betreffenden Sprache zu schreiben, ist für meine Zwecke gar nicht notwendig. Vielleicht wenn ich mal ein Spiel zu meiner Welt entwickle und die Übersetzung eines Textes ein Rätsel/eine Aufgabe darstellt, aber solange ich da keinen konkreten Anwendungszweck habe, fehlt mir dafür leider die Motivation. :(

      Dabei habe ich eigentlich bei der Auswahl und Bildung von Namen immer Spaß, und die spiegeln ja zumindest ein bisschen auch von der Sprache wieder.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Bei mir sind Sprachen schon seit langem ein wichtiges Bastelthema; man kann sagen, dass ich ein "Sprachen-Freak" bin. In der Tat stehen die Sprachen bei meinem Elbenpfad-Projekt im Zentrum. Ich habe es ja schon im Blafasel-Bereich angesprochen: mein Elbenpfad-Projekt geht auf ein Sprachenbastelprojekt zurück, das wiederum eine Geschichte (von jemand anderem) zur Grundlage hatte, die von (Tolkienschen) Elben in der heutigen Welt handelt. Das brachte mich auf die Idee, die Sprache dieser Elben zu basteln. Ich fing also an, etwas zu basteln, das vom Sindarin abstammen könnte.

      Bald aber änderte das Projekt die Richtung. Ich entschied, dass die Elben ganz normale Menschen seien und das Ganze nichts mit Tolkiens Welt zu tun hat. Denn ich fand, dass normale Menschen als Projektionsfläche für meine Empfindungen über die Natur des Menschen und den Sinn des Lebens viel geeigneter waren als irgendwelche magiebegabte Unsterbliche, die alles viel besser können als wir. Das hatte dann zur Konsequenz, das Sindarin-Derivat in die Tonne zu kloppen und eine ganz neue Sprache zu erfinden, zumal ich so meine Vorstellungen einer "schönen" und zu den Elben "passenden" Sprache viel besser ausarbeiten konnte als in einem Abkömmling einer Tolkienschen Sprache.

      Ich habe mich da dann mächtig reingekniet, und allerlei Lehr- und sonstige Bücher über Sprachen und Sprachwissenschaft aus der hiesigen Uni-Bibliothek ausgeliehen und durchgeackert, auch die Fernleihe bemüht, um an interessante Literatur heranzukommen, die die örtliche Bibliothek nicht hatte. Dazu nutzte ich aus, dass ich damals arbeitslos war, also viel Zeit totzuschlagen hatte. So habe ich mir im Selbststudium ein ziemlich umfangreiches Wissen im Bereich der historischen Linguistik und der Sprachtypologie angeeignet. Ich wurde Mitglied der CONLANG-Mailingliste, wo sich Sprachenbastler aus aller Welt treffen und sich - auf oftmals sehr hohem Niveau - über ihre Projekte und die Kunst des Sprachenerfindens im allgemeinen austauschen. Auch da habe ich viel gelernt. Ich fing auch an, weil die Elben ja im bronzezeitlichen Britannien leben sollten, mich für die Sprachenwelt des prähistorischen Europa zu interessieren, über die aber nur sehr, sehr wenig bekannt ist. Dennoch versuchte ich, das Wenige, was Sprachforscher herausgefunden hatten, in meine Kreation einfließen zu lassen. So kam dann auch die Idee zustande, dass die Sprache meiner Elben von der der Glockenbecherkultur abstamme, die wiederum ein Seitenzweig der indoeuropäischen Sprachfamilie sei.

      Zeitweilig hat die Sprachenbastelei alle anderen Aspekte der Weltenbastelei in den Hintergrund gedrängt, aber andererseits wiederum beflügelt, denn um eine fiktionale Sprache zu konstruieren, muss man ja eine klare Vorstellung davon haben, wie das Leben und die Kultur der Leute aussieht, die diese Sprache sprechen. Und so stellten sich schon allein aus der Arbeit an der Sprache viele Fragen zu meinen Elben. Und selbstverständlich steht die altalbische Sprache (die Sprache der klassischen elbischen Zivilisation auf dem Elbenpfad) nicht allein in der Sprachenlandschaft ihrer Zeit, die hat Nachbarn und Verwandte, und da gibt es komplexe Wechselwirkungen. So ist daraus mittlerweile eine komplexe Sprachfamilie geworden, die neben dem Altalbischen und seinen Abkömmlingen noch weitere verwandte Sprachen umfasst. (Das ist aber größtenteils noch nicht ausgearbeitet; was schon bekannt ist, kann man über meine Sprachenbastelseiten finden.) Dazu kommen noch diverse andere Sprachenbastelprojekte, die sich zumeist um sprachliche Abstammungslinien entspinnen, die es früher mal gegeben hat oder mal gegeben haben könnte, aber irgendwann ausgestorben sind.

      Während beim Elbenpfad-Projekt also der Aspekt Sprache eine zentrale Rolle spielt, ist dies bei meinem anderen Weltenbastelprojekt, dem Globalen Frühling, nicht der Fall. Da geht es mir darum, einen glaubwürdigen, gangbaren Weg aus der Nachhaltigkeitskrise zu finden und auszufabulieren, und da gibt es keine kompletten fiktionalen Sprachen, sondern nur ein paar Neologismen.
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    • @WeepingElf also eine fiktive Sprachfamilie, die Teil einer nicht fiktiven ist? Interessant. Du scheinst echt was auf dem Kasten zu haben ^.^ ich muss mal schauen, ob Du da irgendwo mehr drüber erzählst. Und ich glaube ich habe es nur bei ganz wenigen Fachbüchern geschafft, sie ganz durchzuackern. Ich hatte schon viele in der Hand, und habe mir auch viele gebraucht besorgt. Bei booklooker zum Beispiel gibt es oft Fachliteratur für sehr wenig Geld - alte Fachliteratur wohlgemerkt.

      @Yrda Du hast Dich da auch reingekniet! Einen Grundwortschatz zu machen, wenn auch vielleicht nur in Teilen, ist schon ein großer Schritt finde ich. Das scheint auch bei Klingonisch so ein Ding zu sein - dass es viele Wörter einfach nicht gibt, bzw keiner sie sich bislang ausgedacht hat.

      Ich selber habe für Palaststern fiktive Ursprachen für die bestehenden angenommen, die nicht genetisch verwandt, aber im allgemeinen natürlich zu den körperlichen und geistigen Voraussetzungen passend sind. Der Laut "A" zum Beispiel ist in allen Sprachen von Völkern mit humanoidem Aussehen vorhanden. Es gibt auch Völker mit insektenartigen Mundwerkzeugen, die logischerweise andere Laute verwenden. Ich mag Sprachen am liebsten, die mit Schall als Medium arbeiten, oder reine Schriftsprachen, die je nachdem, welche Sprache der Leser spricht, eben in seiner Sprache gelesen werden. Die Monvetin-Kurrentschrift ist gewissermaßen ein Hybrid, sie hat Buchstaben, die für Laute stehen, und Marker, die für grammatische Formen stehen.

      Aber zurück zu den Sprachfamilien: die einzelnen Spezies haben jeweils ihre eigenen Sprachfamilien, die sich im Laufe der Zeit gegenseitig beeinflusst haben, wenn denn ein ausreichend intensiver Kontakt der Sprachgemeinschaften stattfand. Auch die Sprachen der Gottgeschaffenen haben ihren Eindruck hinterlassen, durch Kulte, und Beschwörungen von Zauberkundigen (viele Zauberer beschwören anderweltliche und auch diesweltliche Wesen, einfach um sich zu unterhalten. Immerhin haben diese Wesen viel interessantes zu erzählen - im Allgemeinen sollte man sich nicht mit ihnen unterhalten, aber das ist ein anderes Thema).

      Nur ist dieses ganze Ding noch so fürchterlich unfertig. Viele schöne Ideen, aber wenig zum Vorzeigen.

      Vielleicht können wir ja irgendwann einen kleinen Contest machen - "fremdsprachige Literatur", da müsste dann jeder ein paar Zeilen in einer seiner eigenen Sprachen verfassen ^.^
    • Joshuah schrieb:

      @WeepingElf also eine fiktive Sprachfamilie, die Teil einer nicht fiktiven ist? Interessant. Du scheinst echt was auf dem Kasten zu haben ^.^ ich muss mal schauen, ob Du da irgendwo mehr drüber erzählst. Und ich glaube ich habe es nur bei ganz wenigen Fachbüchern geschafft, sie ganz durchzuackern. Ich hatte schon viele in der Hand, und habe mir auch viele gebraucht besorgt. Bei booklooker zum Beispiel gibt es oft Fachliteratur für sehr wenig Geld - alte Fachliteratur wohlgemerkt.
      Danke! Warum ich hier noch nicht viel über meine Sprachen geschrieben habe? Das liegt in erster Linie daran, dass ich befürchte, dass den meisten von hier der Kopf nur schwurbelt, wenn ich von solchen Dingen wie autosegmentalem Verhalten der Vokale oder dergleichen erzählte. Aber vielleicht sollte ich öfter mal eine Etymologie posten oder so was. Es ist eben nicht so ganz einfach, über Dinge, die man auf einer hohen Stufe beherrscht, in einfachen Worten zu sprechen, die jeder versteht - Millionen unverständlicher wissenschaftlicher Arbeiten beweisen das. Das Schreiben guter populärwissenschaftlicher Texte ist eine Kunst, die nicht jeder Wissenschaftler beherrscht, viele ziehen deshalb einen erfahrenen Wissenschaftsjournalisten als Koautor heran.
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    • Ich glaube tatsächlich, dass das nicht viel Sinn ergibt, ich könnte mir höchstens vorstellen, dass man etwaige Fachwörter so weit wie möglich durch beschreibende Phrasen ersetzt oder kurz erklärt. Das mache ich auch, wenn ich von der Theologie meiner fiktiven Kirche spreche, oder auch von Theologischen Begriffen der Realität (ich bin gläubig, und beschäftige mich deshalb quasi zwangsläufig mit Theologie). Voraussetzung ist dann aber schon, dass das Thema von Interesse für die Zielgruppe ist. Ich glaube, Populärwissenschaftliche Texte haben genau diese zwei Dinge an sich: ein interessantes Thema, und eine einfache Wortwahl, wie Du auch gesagt hast.

      Daraus ergibt sich mMn zwangsläufig, dass zwischen einem Fachmann und einem nicht-Fachmann andere Begriffe gebraucht werden als zwischen Fachleuten. Ich glaube auch, es ist eine Kunst, griffige Formulierungen für Fachbegriffe zu finden, die treffend und gleichzeitig von einem Außenstehenden verstanden werden.

      Aber zurück zum Thema. Ich bin leider immer noch nicht so tief in dem Thema Linguistik drin, wie es wünschenswert wäre. Das ist sehr schade, und ich habe auch vor, das in Zukunft zu ändern, wenn ich die Geschichte meiner Sprachen ausarbeite. Das ist aber eine ganzheitliche Sache, weil Sprache immer wechselwirkt mit allem, das der Sprachgemeinschaft widerfährt. Also kommen Neologismen, begründete semantische Veränderungen, Fremdworte aus anderen Sprachen (und es muss Gründe geben, warum man welches Wort aus welcher Sprache übernimmt), und so weiter zustande. Das heißt, dass ich gesellschaftliche und technologische Veränderungen, Völkerwanderungen etc. Berücksichtigen muss. Du Schande...
      Aber ich habe bislang nur eine Handvoll Wörter, Aussprache, unfertige Grammatiken und genauso unfertige (aber sehr hübsche ^.^) Schriftsysteme. Könnte also noch *etwas* dauern, zumal ich mit ganz anderen Dingen beschäftigt bin.

      Ich habe auch auf Deine Website geschaut. Sieht nach einem Haufen Hirnschmalz aus, den Du da schon reingesteckt hast. Und es gibt scheinbar auch einige Ressourcen für Sprachenbastler. Also meine Empfehlung, wenn das hier noch mehr Sprachenbastler lesen ^.^

      Edit: Dein Old Albic ist schon sehr kompliziert, mein lieber Mann. Aber interessant. Vor allem die Unterteilung in zwei verschiedene Klassen von Substantiven und zwei Verbklassen. Und ich glaube die Elbensprachen von Tolkien hatten auch diese vielen Fälle. Die Schrift ist sehr schnörkellos finde ich, wirkt irgendwie urtümlich. An was für Schreibmaterialien dachtest Du da eigentlich?

      Edit2: Ah, Leinen und Schreibrohr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Joshuah ()

    • Also, auf Ånen spielen Sprachen bisher eine recht kleine Rolle, was unter anderem am geringen interkulturellen Kontakt durch die Zersplitterung liegt. Und das, obwohl ich eigentlich ein ziemlich sprach-begeisterter Mensch bin. Am meisten habe ich, glaube ich, bisher eine schon beinahe ausgestorbene Sprache umrissen.
      Das Altgawennische. Eigentlich wird sie nur noch als Kommunikationsmittel zwischen den Gelehrten benutzt. Es gibt zwar noch Muttersprachler, aber die werden immer seltener. Ich versuche hier nicht zu tief ins Detail zu gehen.
      Ich habe auf jeden Fall vor noch mehr zu diesem Thema zu machen.
      Sprachen sind ein unglaublich spannendes Thema. Ich habe nur leider momentan nicht genug Zeit, um mir das nötige Hintergrundwissen anzulesen. :-[

      Also ja, im Grunde habe ich schon an Sprachen gebastelt, auch an ein oder zwei Schriftsystemen, letztere sind aber in der "Nicht-mehr-anschau-weil-peinlich" Schublade geendet :-[
    • Auf zwei meiner Welten nehmen Sprachen einen guten Raum ein, nur auf der Sektorwelt nicht, weil dort alle dieselbe Sprache sprechen (immer schon, immerzu, das Konzept "Fremdsprache" ist dort unmöglich).
      Auf Laharia bebastle ich speziell die sicauanische Sprachfamilie und die trinallische Sprachfamilie (die grössten und wichtigsten), sehr rudimentär bleibt es bei den maratischen, nelimarischen, ivenischen und deimatischen Sprachen.
      Für Kaláte ist es das Makitáza, an dem ich hauptsächlich arbeite. Vor Jahrzehnten habe ich es (es ist meine älteste Sprache) als simple Ersetzungssprache begonnen, inzwischen hat es sich davon natürlich wegentwickelt.

      Ich habe auch an der ein oder anderen Stelle mal erklärt, dass ich seit etwa zwei Jahren einem empirischen Ansatz zum Sprachbasteln folge: Ein Kleinkind brabbelt nun mal definitiv realistisch, aber keineswegs zwangsläufig mit dem Lautinventar der Muttersprache. Und Wörter gibt es auch gute her.
      Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
      - Armin Maiwald