[Qo'ur] Basteltagebuch

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    Weltenbastler-Olympiade (WBO) 2021 - Startschuss
    Die diesjährige Olympiade beginnt am 25 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • [Qo'ur] Basteltagebuch

      Ich würde mich dann endlich mal dran wagen, meine erste richtige Welt seit langem zu starten. Es scheint ja ein gewisses ungeschriebenes Gesetz zu geben, man müsse mit einem Schöpfungsmythos beginnen, und daran hänge ich nun schon seit längerer Zeit, ohne dass mir eine gute Idee eingefallen wäre. Für mich besonders frustrierend, da jetzt diese Art von "Grundlagenforschung" nicht wirklich mein Interesse weckt. Ein Problem, das damit zusammenhängt, ist, wo denn nun die Götter herkommen und wie sie überhaupt auf die Welt Einfluss nehmen, aber dazu später mehr.

      Mein nächster Versuch war es, mit einer Weltkarte anzufangen, doch ich hatte dabei eine ziemliche Unsicherheit und das hat einen bestimmten Grund: Im Fokus von Qo'ur sollen seine Völker und Kulturen liegen, da mich dieser Aspekt am meisten interessiert. Wenn ich nun mit der Geographie anfange, wäre ich bei der "Platzierung" der Völker auf den Platz eingeschränkt, den ich vorher rein zufällig umfasst habe, und ich möchte nicht in die Situation geraten, dass ich eine richtig gute Idee für ein Land habe, und keinen Platz, um dieses zu Integrieren. Außerdem soll das Klima bei der Formung der Kulturen nicht zu dominant werden.

      Deshalb habe ich mich entschieden, zuerst mit den Völkern anzufangen. Mir ist es dabei wichtig, dass jedes Volk "etwas besonderes" wird, damit meine Ich das jede Nation eine auf Anhieb wiedererkennbare Charakteristik besitzt, so wie man auch auf der Erde zwei völlig unterschiedliche Bilder im Kopf hat, wenn man nun z.B. an "Russland" oder "Frankreich" denkt: Die Unterschiede sind nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, aber man kann nicht leugnen, dass die subtilen Unterschiede viel größer sind, als es vielleicht scheint.

      Ich werde auch nicht gleich die ganze Welt auf einmal angehen, sondern mich (vorerst) nur auf einen bestimmten Bereich zu konzentrieren. Dann kann ich die Welt jederzeit um neue Bereiche erweitern, ohne gleich in einer Masse von Möglichkeiten zu ersticken. Letztendes werde ich mich, vor allem am Anfang, größtenteils an der Geographie unserer Erde orientieren und nach meinen Bedürfnissen modifizieren. :pfeif: Die Realität zu kopieren ist immerhin eine bewährte Methode und oft gar nicht so schlecht wie man glaubt.

      Grundlegendes

      Qo'ur soll die Welt also heißen. Es ist ein, naja, erdähnlicher Planet mit vielen den selben Pflanzen, Tieren etc. (aber wahrscheinlich auch mit eigenen, neuen Geschöpfen) so weit, so gut.

      Es ist eine, naja, Fantasywelt, aber ohne "feuerwerksartige" Magie wie Blitzen, Feuerbällen, Lichtkugeln usw. wie man sie sonst in den meisten Fantasywelten findet (wenn doch dann nur sehr eingeschränkt), sondern eher mit Magie, die "unsichtbare" Effekte bringt, sowas wie z.B. die Haut fest wie Baumrinde machen, das Wachstum von Pflanzen anregen, Wundinfektionen vermeiden, aphrodysische Liebeszauber etc. Besonders in der Architektur möchte ich die Wirksamkeit von Magie einschränken, denn es soll auf Qo'ur große Bauwerke geben, die meinem Gefühl nach durch zu viel Magie an Eindruckskraft einbüßen würden ("Wer hat denn diesen riesigen Turm gebaut" "Ach, irgendsoein Magier-heini hat ihn gestern telekinetisch errichtet.")

      Qo'ur stelle ich mir mit einem eher erdigen, bodenständigen Charakter vor, trotzdem sollen Natur und Zivilisation eine gewisse Eindruckskraft besitzen.


      Götter

      Um die Götter Qo'urs ranken sich im Moment viele Probleme. Einerseits möchte ich, dass ihre Existenz unbestreitbar echt ist (bei Fantasy ist das ja recht üblich), andererseits möchte ich nicht, dass sie allzu sehr direkt in den Geschehnissen der zivilisierten Völker intervenieren, ganz besonders in den späteren Zeitaltern (oder vielleicht doch? mir fehlt hier ein gewisses Leitmotiv). Soll Ich sie vielleicht an einem bestimmten Punkt verbannen? Interessieren die menschlichen Völker sie vielleicht gar nicht? Welchen Grund hätten die Leute da noch, sie zu verehren?Ein weiteres Problem ist, das Qo'ur kulturell ziemlich vielfältig ist, doch die Charakteristik der Götter/Vorstellung über die Götter nimmt ja auch Einfluss auf die Kulturen, die an sie glauben. Ich kann also nicht einen einzigen Gott oder ein einziges Pantheon schaffen und dieses auf die gesamte Welt anwenden. Dann wiederum müsste ich erklären, warum ein Gott an einem Ort Einfluss hat, an einem aber nicht. Und was ist das Verhältnis unter den Pantheons? Die Götterproblematik ist mit so vielen anderen Problem gleichzeitig verwoben, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich überhaupt eine gute Lösung dafür finde, und ich möchte auch nicht daran hängen bleiben. :-/ :weissnicht:

      Fortsetzung folgt..
    • Ich halte es für eine gute Idee, beim Basteln mit den Bewohnern der Welt zu beginnen. Wenn sie erstmal da sind, können sie dir bestimmt auch dabei helfen, die Welt weiter auszugestalten und zu erkunden, und du musst nicht alles alleine machen. ;) Schließlich haben die Bewohner bestimmt irgendwelche Bedürfnisse, an die du vorher gar nicht gedacht hast.

      Bin gespannt, wie Qo'ur sich entwickelt. Der Name und das bisher Beschriebene gefallen mir jedenfalls schonmal.
    • Ooh, spannend, ein Neuanfang. Und das Verhältnis zwischen Göttern und Welt beschäftigt mich auch momentan sehr, also bin ich neugierig, wie sich das entwickelt. :)

      Mogyu schrieb:

      Es scheint ja ein gewisses ungeschriebenes Gesetz zu geben, man müsse mit einem Schöpfungsmythos beginnen
      Wenn du das gerne möchtest, cool! Aber dass das in irgendeiner Weise eine übliche Praxis wäre, hör ich zum ersten Mal. ;D

      Mogyu schrieb:

      Besonders in der Architektur möchte ich die Wirksamkeit von Magie einschränken, denn es soll auf Qo'ur große Bauwerke geben, die meinem Gefühl nach durch zu viel Magie an Eindruckskraft einbüßen würden
      Das macht total Sinn. :) Subtile Magie ist auf jeden Fall spannend - dass du Liebeszauber da aufzählst, wundert mich etwas. Eingriff in den Willen einer anderen Person ist ja nicht gerade ein kleiner Effekt, sondern effektiv ein schwerer Gewaltakt, was in Fantasy (und Märchen?) oft irgendwie ignoriert wird.


      Mogyu schrieb:

      Einerseits möchte ich, dass ihre Existenz unbestreitbar echt ist (bei Fantasy ist das ja recht üblich), andererseits möchte ich nicht, dass sie allzu sehr direkt in den Geschehnissen der zivilisierten Völker intervenieren
      Die Art und Weise, wie Götter mit der Welt interagieren, bestimmst du. "Real existierend" kann total unterschiedliches heißen. Sind es Personen mit "menschlichen" Schwächen, wie die Götter des Olymp, die ständig Sterbliche in ihre Eifersuchtsdramen hineinziehen? Oder wandert ein Gott einfach unerkannt durch die Welt, nur hin und wieder in das Schicksal einer Einzelperson kurz eingreifend? Haben Sterbliche eine persönliche Beziehung, oder handelt es sich um ferne unerreichbare Entitäten, deren Intention eins nur vermuten kann... haben sie überhaupt einen Willen? Vielleicht ist es ihnen ja auch (manchmal) egal, was Sterbliche tun. Legen sie wert darauf, beachtet zu werden? Nur weil jemand ein Gott ist, heißt das ja nicht, dass es einen zugehörigen Kult gibt, Kirche, Tempel, Gebete... das sind ja alles Konzepte von bestimmten Kulturen unserer Welt, nichts allgemeingültiges. ;)

      Mogyu schrieb:

      Ein weiteres Problem ist, das Qo'ur kulturell ziemlich vielfältig ist, doch die Charakteristik der Götter/Vorstellung über die Götter nimmt ja auch Einfluss auf die Kulturen, die an sie glauben. Ich kann also nicht einen einzigen Gott oder ein einziges Pantheon schaffen und dieses auf die gesamte Welt anwenden. Dann wiederum müsste ich erklären, warum ein Gott an einem Ort Einfluss hat, an einem aber nicht.
      Im alten Ägypten gab es eine große Pluralität an Göttern. Es gab z.B. mehrere Gottheiten, denen die Schöpfung der Welt zugeschrieben wurde, aber die Leute hatten überhaupt keinen Problem mit diesem scheinbaren Widerspruch - es sind quasi einander ergänzende Teilaspekte einer übernatürlichen Geschichte... zudem: Nur weil es eine fixe Menge Göttern gibt, heißt das auch nicht, dass sie in einem Pantheon zusammengefasst werden. Es gab anscheinend immer mal wieder eine andere Konstellation von Göttern, die gruppiert wurden, als z.B. die gerade wichtigsten, dabei wurden die anderen aber nicht unbedingt vergessen.

      Wenn du real existierende Götter hast, hast du ja u.U. auch eine gute Erklärung dafür, indem eine Gottheit sich halt mal ein paar Jahrhunderte zurückzieht aus persönlichen Gründen. Oder eine Gottheit interessiert sich hauptsächlich für einen einzigen Ort, wo sie in die Geschichte eingreift, aber der Rest der Welt kennt sie vielleicht nicht einmal.

      Wiederum Ägypten hat sowas wie lokale Stadtgötter - bzw. eine übers ganze Reich wichtige Hauptgottheit ist außerdem noch die Stadtgottheit an einem bestimmten Ort...
      (Sorry, wenn ich da gerade so viel mit Ägypten anrücke, ich setz mich grad in meiner Freizeit in eine Vorlesung darüber. Abgesehen von "gerade in VO gehört" hab ich nur fragwürdiges Laienhalbwissen. ;) )

      Was die kulturelle Vielfalt angeht - je nachdem, wie die Götter beschaffen sind, gibt es da eine Menge Möglichkeiten, finde ich. Wenn sie Personen sind, dann ist eine vielleicht mit einer Kultur befreundet, mit der anderen verfeindet. Wenn sie eher vage ungreifbare Konzepte sind, dann kann jede Kultur sie anders interpretieren. (In meiner Welt z.B. kann ein Gott der Dunkelheit an einem Ort für "Geborgenheit" stehen, am anderen für "Schrecken der Nacht", wieder woanders einfach nur für "Schlaf") Wenn du eher auf der Personen-Seite bist bei den Gottheiten, so kommt die Frage auf: Wie veränderbar sind sie? Sind sie an Konzepte gebunden oder können sie sich auch entscheiden, umzusatteln? "Ich war die Sonnengöttin, aber irgendwann habe ich beschlossen, dass ich jetzt als Schutzherrin des Radsports tätig sein will" :fluecht:

      Ich hab in Fantasywelten glaub ich noch nie einen Götterpantheon gesehen, in denen Gottheiten keinen "Beruf" hatten, im Sinne von "Sonnengöttin", "Fruchtbarkeitsgott", "Kriegsgöttin"... :kopfkratz:

      Uuuh ich glaube ich sollte aufhören, dich zuzuspammen. Wie gesagt, Religion ist gerade das Bastelthema für mich. :pfeif:

      ~

      Wie spricht sich Qo'ur aus? Mit Glottisschlag in der Mitte? :)
      Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

    • Ich kann mich da meinen Vorrednern nur Anschließen.
      Ich freue mich sehr darauf Qo'ur besser kennen zu lernen.

      Mit einem Schöpfungsmythos den Bastelprozess anzufangen würde ich jetzt auch nicht als gängige Praxis bezeichnen.
      Kann aber auf jeden Fall gewisse Anhaltspunkte bieten.
      Andererseits wirds vermutlich leichter sein, einen Schölfungsmythos (wenn man den überhaupt einen haben möchte ) auszuarbeiten, wenn man die Götter bzw. Naturgesetze etc. Kennt, die in ihm walten...

      Was die Wechselspiele zwischen verschiedenen Pantheons angeht:
      Wenn es tatsächlich überall unterschiedliche Götter sind, kann ich mir gut vorstellen, das die Pantheons verfeindeter Kultuturen miteinnander im und umgekehrt. Es könnte aber natürlich auch sein, dass es Überschneidungen gibt. Also das eine Entität unter verschiedenen Namen in unterschiedlichen Pantheons verehrt wird. Dann könnte so ein Konflikt unter Göttern schon schwieriger werden.
      Spaltet sich der Gott dann auf oder spioniert er für beide Seiten oder hält er sich gar ganz aus dem Konflikt heraus? etc.


      Wie gesagt, alles in allem freue ich mich sehr darauf diesen Bastelprozess mitzuerleben. :)
    • Auch ich finde es spannend, hier mitzulesen. Aber ich möchte dir einen ganz wichtigen Rat mitgeben. Wenn es ein Hobby gibt, wo es keine Regeln gibt, dann ist es das Weltenbasteln. Niemand muss irgendetwas tun, weil "man" es so macht. Ganz abgesehen davon, dass die von dir zitierten Dinge (Schöpfungsmythos, real agierende Götter) nur in einem kleinen Teil der Fantasy-Welten vorkommt, die ich kenne. Aber selbst wenn es etwas ist, was es in den meisten Welten gibt, heißt das noch lange nicht, dass du es so machen musst. Mach einfach, nach was dir der Sinn steht. Und zwing deine Kreativität nicht in ein Korsett. Selbst wenn es einen Punkt gibt, den du gerne hättest, zu dem dir aber gerade nichts einfällt... Was soll's? Dann machst du das halt irgendwann später. Keine erfundene Welt ist jemals so vollständig, dass es nicht auch 100 andere Baustellen gäbe, die man bearbeiten könnte.

      Eine Weltkarte mag sehr hilfreich sein. Ist aber auch kein Muss. Und zur Not es am Anfang eine ganz grobe Skizze um zu wissen, welches Volk (oder was auch immer dich gerade interessiert) wo wohnt.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Sorry, ich bin viel zu spät zur Party.
      Ich hab viel Empathie dafür, dass du Sorge hast dich in Bastelproblemen zu verstricken. Der alte Perfektionismus. %-)
      Daher finde ich deine Idee die Welt mit einem Basteltgebuch zu verknüpfen auch super. Jundurg macht gefühlt gerade etwas ähnliches und es entpuppt sich als sehr produktiv einfach mal daraufloszubasteln. Wer hätte es gedacht? ^^
      Ich finds jedenfalls sehr spannend, dass du eine subtilere Magie wählst und dass beeindruckende Architektur auch beeindrucken dadurch ist, dass sie gerade nicht mit Hilfe von Magie erbaut wurde. Mir gefällt die Denkweise sehr.
      Hast du aktuell neue Gedanken zur Welt? :)
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, erotisch, niedlich, grausam und kuschelig bleiben!
    • Mogyu schrieb:

      Interessieren die menschlichen Völker sie vielleicht gar nicht? Welchen Grund hätten die Leute da noch, sie zu verehren?
      'Tschuldige, aber die Frage erübrigt sich. Wann hätte sich je ein Gott auf UNSERER Welt für seine Gläubigen geschert? Und trotzdem werden sie noch heute verehrt (okay, vielleicht nicht ganz so flammend in der Breite der Bevölkerung...). Wichtig ist, ob die Götter eine kulturelle Rolle gespielt haben, nicht, ob sie tatsächlich existieren oder aktiv eingegriffen hätten.

      Der Gedanke, daß prominente Magie die Bedeutung und Majestät großartiger Gebäude abwertet ist mir so bewußt noch nie gekommen, aber da hast du im Grunde recht. Aphrodisierende Zauber finde ich jetzt auch nicht so ungewöhnlich, das bedeutet ja im Grunde nur, daß man die Hormone ankurbelt. Das ist gar nicht so schwer und funktioniert mit Düften und/oder Chemikalien (gasförmig oder flüssig) ganz gut. Man müßte das ja nur ein wenig steigern. Jemand durch Zauberei zu 'zwingen', sich tatsächlich in jemand spezielles zu verlieben - was auch immer das bedeutet - stellt in der Tat wohl eine Art Vergewaltigung dar. Gewalt gegen den Willen einer Person empfinde ich persönlich als besonders schwerwiegendes Vergehen, das kann aber an meiner derzeitigen Situation liegen.

      Schöpfungsmythen sind zwar spannend, aber wie Göttereien nicht wirklich wichtig. Jede Religion hat da seine eigene Version, ohne daß es da je konkrete Zusammenhänge gegeben hätte (also mit der Realität, meine ich). Daher kann man den Punkt, so er für einen selbst nicht wichtig ist, bei realistischen Welten durchaus als nebensächlich und kulturell abhängig sehen.
      Wenn du keine zündende Idee für eine tatsächliche Schöpfungsgeschichte hast, scheint es für dich da nicht ein Leitmotif zu sein, also mach dir da keine übertriebene Gedanken. Sie kommen, sie gehen ...

      Geographie und Klima sind für eine Kultur ja durchaus von bedeutendem Einfluß (wenn auch die kulturelle Antwort auf bestimmte Einflüsse sehr unterschiedlich sein können). In diesem Zusammenhang kann eine Karte ja ein Hilfe sein. Den einengenden Aspekt kann ich aber voll und ganz nachvollziehen. Ich kämpfe auch immer sehr mit einer Karte und der zuordnung der Lebensbereichen.
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      - "To make an apple pie from scratch you must first invent the universe." Carl Sagan

      "Mehr pseudo als Mary geht nicht."
    • Tö. schrieb:

      Sorry, ich bin viel zu spät zur Party.
      Oh, mach dir nichts draus, wie du siehst bin ich selbst spät dran. ;D Ich wollte eigentlich schon viel früher weiter schreiben, aber entweder konnte ich mich nicht dazu bringen, oder ich wusste nicht wirklich was ich schreiben soll. Aber irgendwann muss es ja auch weiter gehen...


      Grundgedanken zur Geographie

      Ich werde hier noch nichts benennen, das mach ich wannanders.
      Der Bereich, den ich zunächst bebasteln werde besteht im Grunde genommen aus einem zentralen Meer mit vielen Inseln besonders zentral nördlich, das von einer/zwei Landmassen umschlossen wird mit einer großen Öffnung im Osten. Vielleicht gibts noch eine Meerenge im Westen die zu einem Ozean führt, überleg ich mir noch. Nördlich dieses Meeres liegt ein Kontinent mit Gemäßigtem Klima, westlich davon gibt es ein enormes Gebirge (Himalaya-Größe, nennen wir es mal Riesengebirge). Darunter liegt ein großer Höhlenkomplex, der sich vom Norden des Gebirges bis südlich und westlich darüber hinaus erstreckt. Westlich des Gebirges liegt ein Steppengebiet. Der Kontinent südlich des Meeres wiederum ist hauptsächlich Wüste und jenseits der Wüste liegt ein Savannengebiet und schließlich ein Dschungel. Ziemlich basic, aber Qo'ur braucht auch nichts sonderlich abgehobenes.


      Kühlschrank für Völker/Kulturen/Länder

      Hier folgt eine Auflistung verschiedener Völker in ihrem allergröbsten Umriss, die ich vorhabe einzubauen und schon eine Vorstellung habe, wie ich sie ausgestalten werde. Im Endeffekt sind das nur Notizen. Ursprünglich wollte ich gleich schon eine komplette Liste von allem haben das noch kommt, hab aber dann erschrocken festgestellt, dass ich mir unter den meisten Namen die ich mir aufgeschrieben hatte eigentlich überhaupt nichts vorstellen kann. Vielleicht sollte ich für die andere Hälfte eine umgekehrte Herangehensweise versuchen, sie also anhand der Umgebung bebasteln.
      Ach, und Namen hab ich für die meisten auch noch keine, d.h. die Namen die ich jetzt vergebe sind nur spontane Einfälle die illustrieren, in was für eine Richtung es rein phonetisch gehen soll, können sich aber genauso gut noch ändern.

      Ðureogh

      Größtenteils inspiriert von IRL Kelten. Sie sind eher naturverbunden und bauen auch eher keine Städte, sind aber trotzdem kulturell recht hoch entwickelt. Ich würde mit ihnen gerne den Archetypen vom Rousseau'schen "Edlen Wilden" bedienen. Flügelkappen á la Asterix dürfen nicht fehlen.

      Harkölfr

      Einst stereotypische raubende barbarische Wikinger, die durch verschiedene Entwicklungen schließlich zu einer ritterlichen Kriegergesellschaft wurden. Man stelle sich eine 50/50 Mischung aus einem Wikinger und einem Ritter in strahlender Rüstung vor, zumindest als Symbol. Stark beeinflusst durch die Kulturen der benachbarten Zwerge und Trolle.

      Zwerge

      In Anlehnung an den Nordischen Mythos, wo die Säulen des Himmelsgewölbes von Zwergen bewacht werden, nach denen dann schließlich die Himmelsrichtungen benannt wurden, gibt es ein Zwergenvolk pro Himmelsrichtung. Die Nordzwerge gehen noch klassisch in Richtung Wikinger. Die Westzwerge siedeln im großen Höhlenkomplex im Westen. Die Ostzwerge haben viele verstreute Enklaven in den kleineren Gebirgen und Hügeln im Östlichen teil des nördlichen Kontinents. Die Südzwerge siedeln in einem heißen, goldreichen Gebirge im Süden.

      Trolle

      Menschenähnliche Riesen mit Hörnern, seltener mit Geweihen. Ungefähr 3 Meter groß (bisschen kleiner) und meistens ein bisschen fett mit Bierbauch. Ihre Kultur geht wieder in Richtung Wikinger, diesmal mit einem größeren Fokus auf Seefahrt. Aufgrund ihrer geringen Zahl und ihrer Stärke bauen sie oft kompakte, aber hoch gebaute Siedlungen aus Stein.

      Waldreich Ry-Iëvathin

      Ein großes Land, das sich über einen großen Wald im Zentrum des nördlichen Kontinents erstreckt. Es wird, auf eine recht informelle Art, von Dryaden beherrscht, die die meisten wichtigen Ämter darin stellen. Dryaden nehmen immer die Form von Menschenfrauen an, mit Ästen, die ihnen wie ein Geweih aus dem Kopf wachsen und Haut mit einer Maserung wie Holz. Es umfasst eine Fülle von intelligenten Kreaturen und Völkern, die den Wald bevölkern, darunter auch Menschen, Waldschrate und Satyrn.

      Zentauren

      Ursprünglich aus den westlichen Steppen. Im Zuge vieler Migrationen sind Ihre Enklaven überall auf dem nördlich Kontinent zu finden, selten auch auf dem südlichen. Dort vermischen sich die alten Traditionen ihrer Vorfahren mit den kulturellen Strömungen ihrer Umgebung auf die seltsamsten Arten und Weisen.

      Enkidus

      Gehörnte, leicht affenähnliche Humanoide. Etwas größer als ein Mensch und mit Fell. Da es sich hierbei um ein Wesen aus dem Gilgamesch-Mythos handelt wäre "Altes Mesopotamien" als Hauptinspiration naheliegend. Ehrlich gesagt hab Ich hierfür noch keine wirkliche Idee, mir gefiel nur die Idee des Enkidus als Geschöpf. Anregungen sind natürlich willkommen. ;)

      Dawolyn

      Riesen der Wüste, etwas größer als Trolle. Sie sind sehr spirituell und bekannt für ihre Weisen, Philosophen, Priester, Prediger usw. Sie bauen riesige Tempelanlagen und hüten heilige Texte. Hauptinspirationsquellen sind hier das zoroastrische Persien, teilweise auch das alte Israel.

      Wolkenmenschen von Tacherg Waxa

      Ein Menschenvolk, das im Riesengebirge heimisch ist. Sie bauen ihre Städte und Festungen auf den Gipfeln des äußeren Gebirges und legen Ihre Felder auf Terrassen oder in den Bergtälern an. Musik spielt in ihrer Kultur eine sehr große Rolle und somit beherrschen sie musikalische Magie am besten. Das Dröhnen ihrer Didgeridoos, Hörner und Trommeln lässt sich oft in ihren Gebieten hören.

      Giganten

      Ungefähr so groß wie Trolle. Sie leben in den hügeligeren und klippendurchzogenen Inseln des zentralen Meeres. Sie sind eindeutig griechisch inspiriert. Die Krieger sind äußerst wettkampforientiert, deshalb spielt Sport bei ihnen eine große Rolle. Viele von ihnen leben als Hirten. Einige Gigantenstämme sind jedoch verflucht, und werden somit immer nur mit einem Auge auf der Stirn geboren. Diese bezeichnet man als Zyklopen.

      Qshiah

      Eigentlich ein Sammelbegriff für mehrere Wüstenvölker, die ich hier in einen Eintrag zusammenfasse, weil die Übergänge zwischen bestimmten Kulturregionen fließend sind.
      Der Osten ist am meisten nomadisch geprägt. Es gibt nur wenige Küsten- und Oasensiedlungen, die vor allem Handelszentren sind. Die Menschen dort kosten gerne die sinnlichen Seiten des Lebens aus. Deshalb kommen, unteranderem, auch die besten Parfüme aus dieser Region, und generell alles, was mit Düften zu tun hat. Unter Ihnen leben auch Dschinne, erhabene, geisterhafte Wesen aus der Wüste.
      Die Mitte hingegen ist vorallem städtisch geprägt. Zwar ist die Region eher rohstoffarm, doch ist sie Heim vieler begabter Handwerker, die aus importierten Rohstoffen ausgezeichnete Ware herstellen können, wovon die meisten dort leben. Das gesellschaftliche Leben ist hier von vielen, teils merkwürdigen, Tabus geprägt.
      Der Westen ist kulturell stark von Dawolyn beeinflusst, was sich in Kleidung, Architektur und Handwerk widerspiegelt.

      Mwakkawi

      Zentauren, aber mit einem Gazellenkörper anstelle des Pferdekörpers, und mit den Hörnern einer Gazelle. Sie leben in nomadischen Stämmen, in den Savannen jenseits der Wüste doch manchmal migrieren Stämme auch über die Wüste nach Norden. Einige durchwandern die Welt als Einzelgänger, denn ihr Verlangen nach Wanderschaft ist groß und es spielt in ihrer Kultur eine große Rolle. Im Alter kehren sie zu ihrem Stamm zurück.

      Djawhl

      Ein Königreich jenseits der Wüste. Es ist weltberühmt für seine erstklassigen Textile und Kleidungstücke, weshalb man es auch "das Reich der Gewänder" nennt, denn die Wachstumsumstände für verschiedene Textilpflanzen sind dort ideal. Die Bedeutung des Stoffes ist in dieser Kultur so groß, dass es sich nicht nur in der Mode, sondern sogar in der Architektur widerspiegelt, denn die Einwohner schmücken gerne ihre sonst so kargen Häuser mit verschiedenen Stoffen auf verschiedenste Weise.

      Sternenschein

      Sternenschein ist eine relativ isoliertes Inselarchipel weit im Osten. Ihre Religion baut rund um Astrologie auf und die Verehrung bestimmter Sternenkonstellationen und Himmelskörper. Es wird von zwei Königinnen beherrscht, die nach grundverschiedenen Prinzipien auf unterschiedliche Art und Weise regieren (wie genau weiss ich noch nicht ;D ).

      Patapo

      Ein Seefahrerreich dessen Einfluss das gesamte zentrale Meer umfasst. Im Zentrum steht die Metropole Patapo, die von einem Rat von Patrizierfamilien regiert wird. Es ist ein sehr wohlhabendes Land. Es ist ein Vielvölkerstaat mit vielen weitzerstreuten Territorien.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mogyu ()

    • Jundurg schrieb:

      dass du Liebeszauber da aufzählst, wundert mich etwas. Eingriff in den Willen einer anderen Person ist ja nicht gerade ein kleiner Effekt, sondern effektiv ein schwerer Gewaltakt, was in Fantasy (und Märchen?) oft irgendwie ignoriert wird.
      Das war nur ein spontanes Beispiel über das ich mir keine Gedanken gemacht habe. Ich habe es mir eher in der Form vorgestellt, dass man sich damit selbst attraktiver macht, es also in erster Linie auf sich selbst anwendet, so wie man ein Parfüm auf sich selbst anwendet, die ja auch aphrodisisch sein. Also keine Hypnose oder sowas.

      Lord Finster schrieb:

      'Tschuldige, aber die Frage erübrigt sich. Wann hätte sich je ein Gott auf UNSERER Welt für seine Gläubigen geschert? Und trotzdem werden sie noch heute verehrt (okay, vielleicht nicht ganz so flammend in der Breite der Bevölkerung...). Wichtig ist, ob die Götter eine kulturelle Rolle gespielt haben, nicht, ob sie tatsächlich existieren oder aktiv eingegriffen hätten.
      Das mag vielleicht für unsere Welt so gelten, Qo'ur ist da aber anders. Es ist eine Welt, in der das mythische und das "reele" mit einander verschwimmen und verschmelzen. Dein Ansatz würde eher in eine Welt passen, die ganz nüchtern realistisch ist. Es gibt ja z.B. in der Ilias Szenen, in denen die Götter dies oder das machen und irgendwie das Geschehen beeinflussen, und das ist immerhin etwas, das für die Leute damals als real galt, ohne das man nun die Götter direkt "verehrt" hätte, so wie man es in organisierten Religionen kennt.

      Jundurg schrieb:

      [...] Es gab z.B. mehrere Gottheiten, denen die Schöpfung der Welt zugeschrieben wurde, aber die Leute hatten überhaupt keinen Problem mit diesem scheinbaren Widerspruch - es sind quasi einander ergänzende Teilaspekte einer übernatürlichen Geschichte...

      Wo du das erwähnst, ich glaube es wäre ein guter Ansatz, dass ich die genaue Funktionsweise und das Verhältnis zwischen ihnen und ihre Rolle usw. überhaupt nicht erkläre oder im Dunkeln belasse. Im Endeffekt gehört das alles sowieso zum Übernatürlichen und überschreitet das Verständnis der Sterblichen.



      Ansonsten an alle: viel dank für den guten Rat. :thumbup:
    • Hey, noch mehr Nachzügler :)

      Und hier nur wildes Gedankenunkraut zu den Völkern in der Hoffnung, dass du dir etwas brauchbares rauspicken kannst:

      > Benennung: Es gibt eine Mischung aus neuen und bekannten Benennungen. Hier nur die Anmerkung, dass für andere (zum Basteln für dich selbst eher irrelevant) Trolle und Zwerge sofort Assoziationen wecken, während eigene Namen oder auch unbekanntere wie Enkidus das eher wortmalerisch tun. Wenn das Ziel ein Publikum ist, gibt es bei vielen unbekannteren Benennungen eine etwas größere Einstiegshürde, andererseits gibt es auch viele Enthusiasten, die sich gerne in sowas reinfuchsen und Draenei und Hobbits waren ja auch irgendwann neu.
      /Edit: Ein Untertitel kann da auch helfen eigene Bezeichnungen mit nötigen Schlagworten zu versehen, etwa "Dawolyn - Riesen der Wüste".
      /EditEdit: Ich möchte nicht sagen, dass eins besser als das andere wäre, nur was mögliche Auswirkungen von Unterschieden in der Benennung haben. Bei mir ist's auch ein wilder Mix, weil ich mich auch dagegen sträube ganz beim Bekannten zu bleiben.

      > Enkidus: Gefällt mir sehr. :D In der Fantasy wird aus einer mythologischen Figur hin und wieder ein Volk gemacht, wie mit dem Minotaur, der Gorgone und Arachne schon passiert ist. Ich hab's mal mit dem Cernunnos versucht. Den Enkidu kenne ich so umgesetzt noch aus Dominions 5, da hatte ich mir letzten auch mal alle Völker durchgelesen um zu schauen, was die so treiben. > illwiki.com/dom5/ur-ea / Wenn du da über z.B. Enkidu Scout hoverst, steht da lore Text ~"Enkidus are large, hairy wild men with horns [..]"
      Ein Schatz aus Dominions 5 sind auch die "Hangadrott". Das sind Stammesfürsten, die sich erhängen um Weisheit zu erringen und sich dann in die Unterwelt zurückziehen - Also die Figur Odin zu einer Gruppe von Leuten umgewandelt. :)

      > Spezies und Kulturen: Wieder nur eine Beobachtung. In einigen Fällen wird eine Spezies genannt, die dann mehr oder weniger eine Kultur hat, z.B. die Trolle. Dann werden Spezies genannt, die ähnliche Kulturen haben, aber vielleicht in Unterkulturen aufgeteilt werden können, etwa die Zwerge und Zentauren, oder auch mit Unterspezies wie bei Giganten und Zyklopen. Manchmal ist keine Spezies genannt, was den Eindruck erweckt, dass dies eine Menschenkultur ist, wie bei den Djawl und Harkölfr. Und manchmal gibt es Einträge, die eine Kultur beschreiben, welche mehrere Spezies unter sich versammelt, wie beim Waldreich und Qshiah mit dem Dschinn.
      So ungefähr sieht das bei mir im Projekt auch aus, aber ich versuch das für mich (recht mühselig) umzuordnen, was wiederum nicht heißt, dass du das ändern müsstest. Resultate aus der Strukur so wie sie ist, sind:
      - Menschen haben mehrere Kulturen, die bei mir recht dominant ausgefallen waren
      - Andere Spezies haben nur Sub-Spezies/Sub-Kulturen, aber sind ansonsten recht homogen
      - Kulturen mit mehreren Spezies waren meist Teil von Menschenkulturen, sind aber ohnehin etwas schwieriger zu beschreiben
      Für Menschen hatte ich eine Mesopotamische/Ägyptische, eine nordische und eine asiatische Ästhetik. Wenn man daraus entkommen möchte und z.B. den Menschen nur eine der Kulturen gibt, würden die anderen (sofern man sie beibehalten möchte) anderen Spezies zugeschrieben werden, was sich natürlich auch etwas komisch anfühlen kann.


      Zum Abschluss noch zwei Methoden, die ich für den Völkerbau hilfreich fand:
      - Irgendwann hatte ich recht viele Völkereinträge. Bei einer Völkerüberarbeitung habe ich einige zusammengelegt, was im Ergebnis eine geringere Anzahl interessanterer Völker ergab, als etwas weniger ausgebrütete Ideen oder Ästhetiken dann anstelle eines eigenen Völkereintrages in einem anderen ein neues Zuhause fanden.
      - Ich versuche den Völkern immer einen internen Konflikt mitzugeben. Das ist oft ein historischer "Generationenkonflikt", der einen "althergebrachten Weg", den die ältere noch lebende Generation so gelernt hat, den Neuerungen der letzten Jahrzehnte gegenüberstellt. Zum Beispiel politische Reformen, Machtverschiebungen in der Regierung und Region, religiöse und technologische Neuerungen, oder große Strukturprojekte. Das baut im Volk nicht nur das "Wer sind sie" aus, sondern vor allem auch das "Was tun sie gerade".
      > Möchte in Fantasy-Ausrichtung an den Erfolg von Scientology anknüpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eru ()

    • Neu

      Ich möchte Menschen jetzt nicht unbedingt zu dominant in meiner Welt machen, deshalb habe ich erstmal eine Liste von kulturschaffenden Spezies gemacht, die ich gerne da hätte (in der bisherigen Region zu mindestens):

      - Menschen
      - Zwerge
      - Trolle
      - Vyrbulg (hünenhafte Menschen mit latenten Fähigkeiten zur Gestaltwandlung, Name angelehnt an Fir Bolg)
      - Giganten/Zyklopen
      - Satyre/Faune
      - Gorgonen
      - Zentauren
      - Cervitauren (Hirsch-Zentauren)
      - Nephilim (hießen vorher Dawolyn)
      - Amazonen(?)
      - Enkidus
      - Mwakawi (Gazellen-Zentauren)
      - Nungimi (Büffel-Zentauren)
      - Kranichmenschen (ähnlich dem ägyptischen Gott Thoth, werden noch später umbenannt)
      - Löwenmenschen/Katzenmenschen
      - Nymphen (Naiaden, Dryaden, Oreaden)*
      - Dschinne*
      - Sphingen*
      - Sirenen/Harpyien*
      - Waldschrate(?)*

      *intelligent und kulturschaffend, aber nicht zivilisiert im klassischen Sinne


      Ich habe mich dazu entschieden zunächst den Bereich um das zentrale Meer (das ab sofort Graues Meer heißt) zu bebasteln. Außerdem habe ich meine bisherigen Ideen zu den Kulturen geordnet und "formalisiert". Es folgt nun eine Tabelle der bisherigen und einiger neuen Kulturen mit dem InWorld-Namen, irdischen Inspirationsquellen, bevölkernden Spezies (geordnet von der dominantesten zur am wenigsten dominanten), Verwandtschaft zu anderen Kulturen und dazugehörigen Stichworten. Sie sind grob von Norden, über Westen, nach Süden geordnet.

      NameInspirationSpeziesVerwandtschaftStichworte
      ÐureoghKelten, insb. GallierMenschen, Trolle, Waldschrate, VyrbulgNjürogh, MenaoghNaturverbunden, Ländlich, Edle Wilde, Stämme
      NjüroghPikten, HighlanderVyrbulg, MenschenÐureogh, MenaoghTätowierungen, Kriegerisch, Obelisken, Freiheitsliebend
      Menaogh (Ostzwerge)Kelten, insb. IrlandZwergeÐureogh, NjüroghEnklaven, Festungen (Stadtstaaten?), Schmiede und Steinmetze
      Ry-Iëvathin-Dryaden, Menschen, Faune, Waldschrate, CervitaurenÐureogh (gering), Harkyl (gering)Wald, Matriarchat der Dryaden, Kult der Dryaden, halbautonome Vasallen
      AllinoahIberer, BaskenSatyre, MenschenNoëgis, Ðureogh (gering)Naturverbunden, Ländlich (Kontrast zu Noëgis), wenig Metall, Weinbau
      NoëgisGriechische PolisMenschen, Giganten/Zyklopen, Zentauren, Satyre/Faune, GorgonenAllinoah, GaleasSeefahrt, Urbanisiert, Stadtstaaten mit verschiedenen Herrschaftssystemen, Diplomatisches Chaos
      GaleasMakedonen, Troja, Antike GriechenMenschen, Gorgonen, Zentauren, Amazonen, GigantenNoëgis, RephadHegemonie, Schlangenkult, Farbe Rot
      YtaureaTurk-Völker?ZentaurenGaleas, Rephad, Ferner WestenNomaden, unabhängige Enklaven (im Osten), Farbenfroh, Eroberer
      RephadKaukasus, Byzanz?Menschen, Nephilim, GorgonenGaleas, SatoneDefensiv, Gebirge, Übergang Osten zu Westen, Matriarchaisch?
      SatonePhönizierMenschen, Nephilim, AmazonenPatapo, RephadSeefahrt, Kult des Phönix, Feuer und Wasser
      PatapoKarthagoMenschen, Gorgonen, Satyre/Faune, Giganten, NephilimSatone, Qschiah (gering)Thallasokratie, Inselmetropole, Söldnerheer, Kolonien
      DawolynAntike PerserNephilim, Menschen, EnkidusGokuscht, Jemesch, QschiahSpirituel, Ritualistisch, Mystik, Tempel, Heilige Schriften, Bibliotheken/Archive, Mystifizierte Architektur
      DokugaoMesopotamien + PhilisterEnkidus, Menschen, NephilimDawolyn, Jemesch3 Metropolen, Dynamik Stadt <-> Land, ehemals Seefahrer-Eroberer, Schamanismus
      JemeschIsraelitenMenschenDawolyn, Dokugao, Qschiah (gering)Kollektiv aus Stämmen, Mystik, Religiöses Chaos
      GokuschtAntiker Orient?Zwerge, MenschenJemesch, Dawolyn, Qschiah (gering)Bronze, Gold, Lange Bärte, Grubensiedlungen, Handel, Schmiede
      Qschiah (Mitte)Araber/BeduinenMenschen, Zwerge, Nephilim, Enkidus, DschinneGokuscht, Dawolyn JemeschStrenge Sitten und Tabus, Urbanisiert, Handwerk, Mystifizierte Architektur, Fließender Übergang zu Osten
      TaraikhSindbad-Geschichten?Dschinne, Menschen, Zwerge, EnkidusQcshiah, Dawolyn, Ferner WestenThallasokratie, Herrschaft der Dschinne, Tor zum Westen
      Qschiah (Osten)Araber + BerberMenschen, Löwenmenschen, Gorgonen, Sphingen, Mwakawi Rafutep, Rumi, NakhilidLuxus, Düfte, Parfüme, Weihrauch, Gewürze, Nomaden, Handel, Fließender Übergang zu Mitte
      RafutepAltägyptisch??Gorgonen, Menschen, Kranichmenschen, Mwakawi, DschinneTies, QschiahGold, Schmuck, Monumente, Nekropolen (Thanatokratie?), Eunuchen, Statuenkrieger
      Ties
      "
      Menschen, Kranichmenschen, Gorgonen, MwakawiRafutep, Patapo (gering)Kult des Phönix, Thallasokratie, Protektionistische Diplomatie, Botanik, Thermen
      RumiKhajiit (TES)?LöwenmenschenNakhilid, QshiahNomaden, Handel, Tanz, Dualität Jugend <-> Alter, Haschisch und Tabak
      NakhilidNumiden?Menschen, Löwenmenschen, DschinneRumi, QshiahHydrologie, Wüstenstädte, Thermen, Tor zum Süden