Empfehlenswerte Print on Demand Anbieter?

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    • Empfehlenswerte Print on Demand Anbieter?

      Habt ihr schonmal ein Buch bei einem "Print on Demand"-Anbieter veröffentlicht?

      Welche Anbieter habt ihr ausprobiert? Habt ihr Empfehlungen oder könnt ihr von bestimmten Anbietern abraten?

      Welche Anbieter kennt ihr ansonsten noch, die interessant sein könnten, die ihr aber selbst noch nicht ausprobiert habt?
      Graswurzel
    • Also, da der Thread irgendwo auf meinem Mist gewachsen ist kann ich direkt von meinen Erfahrungen erzählen.
      Ich habe versucht, mein Buch über Amazon zu veröffentlichen und mich genaustens an alle Vorlagen gehalten, was Layout betrifft. Da ich Grafiker bin weiß ich, was ich da tue und dass der Fehler nicht an mir lag. Denn das Layout war nicht nur um 3 Millimeter und mehr verschoben, das gesamte Buch war in Höhe und Breite auch noch bis zu 3 Millimeter kleiner. Dazu kam, dass mir das zweite Blatt direkt rausgefallen ist. Jetzt probiere ichs über epubli.de und mal sehen, was die daraus machen.
      In dieser Welt gibt es keinen Sinn und keine Gerechtigkeit. Umso wichtiger ist es, sich seine Fantasie zu bewahren. Allein sie, füllt unsere Welt mit Wundern Magie.
    • Was für eine Bindung hatte denn das Buch, welches du von Amazon bekommen hast? War das eine reine Leim/Klebebindung? Und war das vorher einzusehen, welche Technik die verwenden? Vielleicht ja ein möglicher Anhaltspunkt zwecks vorheriger Qualitätskontrolle.

      Ich hatte da öfter mal bei Büchern aus den USA das Problem, dass die einfach nur geklebt waren und mir auch unter den Händen auseinandergefallen sind. Und das waren keine Print on Demand Bücher, sondern ganz normale Graphic Novel oder Artbooks. :(
      Graswurzel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Veröffentlicht hab ich noch nicht, aber gekauft schon. Lulu sieht gut aus und ist stabil, ebenso Epubli und Twentysix. Von BOD hab ich gehört, dass die Bücher wie ein billiger Druck ausm Tintenstrahler aussehen.
      Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
      - Armin Maiwald
    • Yrda schrieb:

      Was für eine Bindung hatte denn das Buch, welches du von Amazon bekommen hast? War das eine reine Leim/Klebebindung? Und war das vorher einzusehen, welche Technik die verwenden? Vielleicht ja ein möglicher Anhaltspunkt zwecks vorheriger Qualitätskontrolle.
      War halt einfach nur geklebt, Softcover eben.
      In dieser Welt gibt es keinen Sinn und keine Gerechtigkeit. Umso wichtiger ist es, sich seine Fantasie zu bewahren. Allein sie, füllt unsere Welt mit Wundern Magie.
    • Ah ok. Ich kenn mich damit leider gar nicht aus und hoffte, es gäbe vielleicht noch eine Art Hybrid mit anderen Heftungsarten auch bei Soft Cover.

      Ein Buch habe ich zwar auch schonmal produzieren lassen, aber das war bei einem lokal ansässigen Buchbinder. Ein sehr schmales Buch, aber Hardcover mit Fadenbindung.
      Und der erste Versuch dort war auch misslungen - der Buchbinder hat einen Schreibfehler auf dem Leineneinband gemacht. Und ich hätte ihm von vornherein ein PDF liefern sollen anstelle einer offenen QuarkXpress-Datei, weil er eine andere Version der verwendeten Schriftart nutzte, die bei ihm anders lief als bei mir, wodurch separate Zeilen auf Folgeseiten geschoben wurden, die da nicht hingehörten.

      Aber ich nehme an, bei solchen Print on Demand Veröffentlichungen lädt man heutzutage ohnehin ein PDF hoch.
      Graswurzel
    • Es gibt Hybriden die aussehen wie gebunden, eben Hardcover. Aber die sind dann trotzdem nur geleimt. Ich habe sonen Schuber mit Abenteuerbüchern, da ist das so. Aber das bietet Amazon nicht an. Die kennen nur geklebtes Softcover. Epubli kennt wenigstens auch Hardcover, das is so cool.
      In dieser Welt gibt es keinen Sinn und keine Gerechtigkeit. Umso wichtiger ist es, sich seine Fantasie zu bewahren. Allein sie, füllt unsere Welt mit Wundern Magie.
    • Ich lasse meine Bücher bei Lulu drucken. ISBN gibts umsonst, Cover- und Buchgestaltung mache ich komplett selbst, Hochladen geht unproblematisch, und die gedruckten Bücher sind nach spätestens elf Tagen da. Im Moment sogar oft schon nach einer Woche. Sie sehen dann auch gut aus, aber natürlich kenne ich sie nur frischgedruckt und weiß nicht, ob sie nicht nach mehrmaligem Lesen auseinanderfallen. Es ist halt auch eine einfache Leimbindung. Ein Problem ist, dass die Folienkaschierung, also der Hochglanz, sich nach einiger Zeit an den Rndern löst.

      Die Preise sind relativ hoch, ich verdiene an jedem verkauften Buch zu 10,- Euro plus Versand gerade mal fünf Euro. Das ist aber immer noch mehr als beim E-Book, und Lulu bietet auch sehr oft zusätzliche Rabatte an.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 9 ist fertich.
    • Argh, mein Beitrag wurde nicht gespeichert. :(

      Also nur kurz:
      Ich hatte grad noch explizit nach Möglichkeiten geschaut, ein Buch mit Auflage 1 mit Fadenheftung drucken zu lassen. Das geht zum Beispiel über online-druck.biz/. Die kenn ich zumindest ein bisschen, da ich bei denen für die Firma ein paar Broschüren und Flyer gedruckt habe. Deren Qualität und Versandzeiten passte soweit. Preis war auch ok, aber wenn man es nicht selbst bezahlt, ist das natürlich eh nochmal was anderes.
      Dass man da auch Bücher drucken lassen kann, war mir neu. Mit der Qualität dieses Produkts habe ich also auch keine Erfahrung.

      Das wäre für mich aber auch nur dann eine Option, wenn ich ein einzelnes Exemplar nur für mich produzieren lassen möchte. Also für mich ist das eh das wahrscheinlichste. Aber ja vielleicht für dich auch mal einen Blick wert, Runestamp?

      Dass Lulu auch nur Leimbindung hat, ist schade. Der Vorteil, sich bei Lulu, amazon oder epubli (nehm ich an) nicht selbst um den Versand kümmern zu müssen, ist natürlich schon sehr attraktiv. Vielleicht gibt es ja auch noch irgendwo einen Anbieter, wo man bezahlbar Bücher mit Fadenheftung produzieren und den Versand über deren Shop laufen lassen kann. :)
      Graswurzel
    • Vom Versand direkt über Lulu würde ich aber abraten, das ist SEHR teuer. Wenn jemand bei mir bestellt, kaufe ich die Bücher zum Autorenrabatt (plus eventuelle zusätzliche Rabatte) bei Lulu, lasse sie mir schicken und schicke sie dann als Großbrief (2,70) an den Besteller weiter. Ist umständlich, kostet aber mich und den Besteller insgesamt weniger.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 9 ist fertich.
    • Ach ärgerlich ...
      ich hatte dein Buch als ebook erworben, weil ich eh nur noch unterwegs zum Lesen komme und in meiner Wohnung nicht viel Platz habe.

      Hat sich da an den ebook Preisen gar nichts für Autoren verbessert? Dachte es hätte da zumindest in Deutschland mal eine entsprechende Änderung gegeben, aber ich hatte das mangels eigenem Bedarf nicht so verfolgt. Das Problem ist da aber wohl dann auch die Akzeptanz, für ein ebook zumindest fast genauso viel zu bezahlen, wie für ein gedrucktes Buch.

      Aber das wird leider etwas off topic. Ich halte bloß neben einem gedruckten Buch auch eBooks für eine interessante Option. Es gab schon Bücher, die ich nur deshalb als Printausgabe erworben habe, weil es sie leider gar nicht als ebook gab - also das wäre meine bevorzugte Option gewesen, insbesondere natürlich bei den ganz dicken über 1000 Seiten-Schinken.

      Und das sind bei mir wirklich auch Lieblingsbücher, die ich ausschließlich als ebook in der Bibliothek habe und auch nicht bloß einmal lese.
      Graswurzel
    • RZ wird eh so gut wie nie als gedrucktes Buch gekauft. Glitzi setze ich bei 10 Euro an und bekomme rund 5 Euro raus, das ist ok. Bei den E-Books bekomme ich für RZ 4,49 und für ein Glitzibuch 2,58. Das "meiste" Geld gibts durchschnittlich für gelesene KENP-Seiten, das sind im Monat bei mir zwischen 10 und 30 Euro. Yay, Bestseller. Also als Selfpublisher würde ich mit den E-Books zu Amazon gehen, KENP aktivieren und gedruckte Bücher damit zwar verknüpfen, aber auch auf der eigenen Homepage anbieten und immer einen kleinen - oder auch größeren, je nach Nachfrage - Vorrat zu Hause haben. Für Glitzi bekomme ich fast jeden Monat ne Bestellung.

      Das ist nicht viel und wird wahrscheinlich komplett einbrechen, sobald dieser Urheberunrechtsartikel durchgedrückt wird, der auch Selfpublisher zur Zwangsabgabe an Büchereien verpflichten will. Dann verkaufe ich wahrscheinlich gar nix mehr, und die gelesenen Seiten werden auch nur noch zu mikroskopischen Preisen abgerechnet. Bei Amazon bekomme ich immerhin pro gelesenen zehn Seiten drei Cent oder so.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 9 ist fertich.
    • Also mein zweites Probeexemplar wird nun bei ePubli gedruckt. Bin schon sehr gespannt. Aber ich mache mir da weniger sorgen, da auch die Erstellung des Covers viel viel einfacher war und auch genauer in den angegebenen Maßen. :) Etwas teurer in der Produktion, aber irgendwo muss die Qualität ja auch herkommen. Wünscht mir Glück
      In dieser Welt gibt es keinen Sinn und keine Gerechtigkeit. Umso wichtiger ist es, sich seine Fantasie zu bewahren. Allein sie, füllt unsere Welt mit Wundern Magie.
    • Der Druck bei ePubli ist übrigens überzeugend gelungen.

      Mehr zum Thema gibt es in der SchelmSchau. Hier werden Druckergebnisse von verschiedenen Print on Demand-Anbietern präsentiert. Im Anschluss wird gezeigt, wie der Ablauf bei so einer Print on Demand-Bestellung bei ePubli aussehen kann. :)
      Graswurzel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yrda ()