[Yrdanea] Kramkiste

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    • [Yrdanea] Kramkiste

      Gelegentlich verfrachte ich Dinge, die ich mir gerade erst ausdenke, direkt in meinen Beitrag in der Weltausstellung.

      Aber ich mag die Ideenfetzen-Sammelthreads zu anderen Welten hier im Forum und möchte daher auch mal wieder so etwas starten. Einfach eine Kramkiste, in die ich Dinge werfe, aus denen ich mich dann später wieder bedienen kann.

      Heut hat mich ein Bekannter durch einen Gamejam-Beitrag dazu inspiriert, dass ich in der Gegenwart Waschmaschinen als weitere Reisemethode haben möchte. Ich habe so ein Konzept auch schonmal in "Das brandneue Testament" gesehen, wo die Tochter Gottes durch die Waschmaschine auf die Erde kriecht.


      Für meine Welt stelle ich mir das Konzept eher so vor, dass die Waschmaschinentunnel, wenn man ein bestimmtes Programm einstellt, zu einem labyrinthigen gemeinsamen Tunnelsystem führen. Es gibt Knotenpunkte, wo diese Tunnel verbunden sind, man also durch einen Tunnel in eine andere Waschmaschine kriechen könnte. Dass das jemand tut, ist zwar höchst unwahrscheinlich, denn ich weiß ja nicht, welches Programm dort gerade eingestellt ist. Aber aus dem Tunnelsystem könnten ... Dinge herauskommen. Die Tunnel könnten auch eine Verbindung zur Innenwelt darstellen. Dann wären es natürlich kleine Lemroi-Gestalten, also vielbeinige "Roboterspinnen", die sich mehr für Socken interessieren könnten, als deren Besitzern lieb ist.

      Ich weiß noch nicht genau wie ich das tatsächlich einbaue, aber mich reizt da gerade der Platzangst-Faktor des durch endlose runde Tunnel-Kriechens ... im oben verlinkten Spiel bin ich daran selbst total gescheitert, weil ich vor lauter Dreck bald nichts mehr gesehen habe. Aber vielleicht kann ich dieses Gefühl auf meine Weise in anderer Form "weitererzählen".
      nobody
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      Ein übliches Zahlungsmittel in Yrdanea sind Knöpfe. Ihr Wert richtet sich nach dem Material, aus dem sie gemacht sind, sowie der Zahl ihrer Ecken. Die ältesten Knöpfe bestehen aus hochwertigem Holz und Schweren Knochen, neuere aus unterschiedlichen Metallen. Seltener gibt es auch Knöpfe aus Stein (auch Edel- und Halbedelsteinen) sowie Bernstein.

      In der Gegenwart gibt es sogar Bezahlknöpfe aus Kunststoff, in die bestimmte Farben gemischt sind. In der Zukunft sind die Kunststoff-Knöpfe zudem mit animierten Spezialeffekten (Hologrammen) ausgestattet.

      Die meisten Knöpfe sind dreieckig, es gibt jedoch auch mehr-eckige Knöpfe. Runde Knöpfe gibt es eigentlich gar nicht, aber wenn Knöpfe sehr lange in Benutzung sind, kommt es schon vor, dass die Ecken gerade bei besonders vieleckigen Knöpfen soweit abgeschliffen werden, dass sie sich rund anfühlen. Unabhängig davon, welche Form die Knöpfe haben, sie alle haben drei Löcher. Dank der Löcher können sie auf Stoff und auch an Kleidung genäht oder an Bändern aufgefädelt werden.

      Form, Gewicht und Materialität der Knöpfe ermöglicht es auch Blinden, die verschiedenen Knöpfe problemlos zu unterscheiden.

      Knöpfe zu fertigen, die den Anforderungen an das Zahlungsmittel entsprechen, ist eine Kunst für sich, denn natürlich sind das nicht "einfach nur" Knöpfe, sondern sie sind mit besonderen Verzierungen und Schliffen versehen. Abhängig vom Material sind diese Verzierungen unterschiedlich fein. Es kommt schon vor, dass jemand der besonders geschickt ist, sich seine Knöpfe selbst fertigt, wenn er denn an das dafür notwendige Material herankommt.

      Nicht überall werden Knöpfe aus jeglichen Materialien als Zahlungsmittel akzeptiert. Gegebenenfalls muss man also die Knöpfe erst bei einem Knopfwechsler gegen solche aus anderem, lokal üblicheren Material tauschen (gegen Gebühr).
      nobody

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

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      Ja, tun sie. :D Wenn auch eher an nicht ganz so offensichtlichen Stellen. Es gibt zum Beispiel Mäntel, in denen reihenweise Knöpfe eingenäht sind - an der Innenseite der Ärmel oder im Rücken. Eher unbequem, aber zumindest sicherer vor Knopfdieben.

      Fürs dramatische Trinkgeld-Abreißen eher nicht so geeignet natürlich, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass es Personen gibt, die für solche Zwecke ein paar Knöpfe auch außen tragen.
      nobody
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      Hm ... Knopfmacherin ist natürlich ein meisterlicher Handwerksberuf. Es gibt männliche und weibliche Knopfmacherinen. Die Bezeichnung männlicher ist „der Knopfmacherin“ (mit langem i wie in Harlekin) und die der weiblichen lautet „die Knopfmacherin“ mit kurzem i.

      Das ist ein Nachtgedanke den ich soeben hatte, zieht sich so aber vermutlich durch alle yrdaneischen Berufe.
      nobody