Messgeräte

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    • Messgeräte

      Hab ihr Messgeräte gebastelt? Wenn ja, postet sie hier! ;D

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      Ein mögliches Design für eine "Goldwasserwaage" für Forticus.

      Forticus wollte ein Messgerät haben, welches leicht und schnell bestimmen kann, ob eine Münze auch tatsächlich aus Gold besteht. Dazu hatte er sich überlegt, dass man die Wasserverdrängung und das Gewicht der Münze ermitteln kann. Gemeinsam in kleiner Runde auf dem VWBT wurden eifrig verschiedenste Möglichkeiten überlegt. In der Nacht kam mir dann eine Idee für eine elegante Lösung:

      Aufbau:

      a) mit Wasser aufgefüllter Becher
      b) Loch an der Oberkannte des Wasserspiegels
      c) Balken mit dünner, leicht abfallender Rinne
      d) Wasserauffang als Gegengewicht
      e) Drehpunkt

      Messung:
      Vor der Messung muss der Becher (a) mit Wasser aufgefüllt sein, sodass gerade kein Wasser durch das Loch (b) fließt. Der Wasserauffang (d) muss leer sein. Die gesamte Apparatur muss sich im waaggerechten Gleichgewicht befinden.
      Um eine Messung durchzuführen, muss zunächst der Balken (c) fixiert werden. Nun wird die zu analysierende Münze in den Becher (a) gelegt. Das vom Volumen der Münze verdrängte Wasser wird durch das Loch (b) ausfließen und über die Rinne im Balken (c) in den Wasserauffang (d) geleitet. Dort fungiert es als Gegengewicht. Sobald dies geschehen ist, wird die Fixierung des Balkens (c) aufgehoben. Die Goldwasserwaage ist so konstruiert, dass sie weiterhin waaggerecht bleibt, wenn die zu analysierende Münze die Dichte von Gold besitzt.

      Funktionsweise:
      Wir nehmen an wir würde 19 g Gold in Becher (a) geben, so würde 1 cm³ (1 g) Wasser verdrängt (Gold hat eine Dichte von 19 g/cm³) und würde im Auffang (d) landen. Der Becher (a) wäre also 18 g (19 g (Gold) - 1 g (Wasser)) schwerer als vor der Messung, während der Wasserauffang (d) 1 g schwerer ist. Der Drehpunkt (e) und die Länge des Balkens (c) sind entscheidender Weise so gewählt, dass die Apparatur bei eben diesem Gewichtsverhältnis von 18 : 1, sowie vor der Messung, waaggerecht ist.
      Da die verdrängte Wassermenge proportional zur Menge des Goldes ist ändert sich das Gewichtsverhältnis von 18 : 1 nicht, wenn andere Mengen analysiert werden sollen. Besitzt eine Münze jedoch eine geringere Dichte als Gold so wird mehr Wasser verdrängt werden und ein größeres Gegengewicht bilden => die Waage kippt zum Gegengewicht (d). Besitzt eine Münze eine höhere Dichte als Gold (z.B. Osmium) so verdrängt sie weniger Wasser und die Waage kippt zum Becher (a).

      Messfehler:
      Das verdrängte Wasser hat eine Oberflächenspannung und wird möglicherweise nicht vollständig durch das Loch (b) und die Rinne abfließen.
      Der Becher (a) und der Wasserauffang (d) sind starr am Balken befestigt und haben eine Ausdehnung. Somit ist die Gewichtskraft, die durch die Münze ausgeübt wird, abhängig davon wo genau die Münze im Becher (a) liegt.

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      Edit: Lord Finster hat einen großartige Verbesserung vorgeschlagen. Wenn man eine Wäägeschale im Wasser des Bechers anbringt, kann das Münzgewicht auf einen Punkt auf dem Hebelweg konzentriert werden und der zweitgenannte Messfehler verschwindet.
      An dieser Stelle sei auch noch mal gesagt, dass es nett wäre eine schwerere Flüssigkeit als Wasser zu nehmen und eine die nicht an der Rinne kleben bleibt. Leider fällt die offensichtliche Lösung Quecksilber zu nutzen weg, weil es mit Münzmetallen Amalgame bildet und das wollen wir ja nicht. :)
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, erotisch, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
      Notiz an euch: Erinnert mich daran. Ernsthaft! Das würde mir sehr helfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tö. ()

    • Klasse !
      Ich sehe da schon ein Geräte-Handbuch (inGame) mit mehreren Blatt ...

      Habe gerade einen Freund angepingt, der einen metallverarbeitenden Betrieb hat, bezüglich hochpolieren von Metal.

      Was mir zu der Verwendung der Wasserwage zur Stoßzeit an der Grenze einfällt, wäre eine Winkelskala im Bereich von "e", ähnlich Geodreieck,
      womit der Wechselgeselle ohne zu rechnen die prozentuale Abweichung oder sogar die Abweichung in [Währungseinheit] ablesen kann,
      um dem Reisenden direkt ein Angebot für eine angemessene Wechselgebühr oder Ruf der StadtWache machen kann.
      # "Am Anfang war das Wort ... am Ende nur Fe_56." (Buch Forticus 1,∞)
    • Der Metaller hat den Lotoseffekt in den Hut geworfen, weis aber auch nicht weiter.

      In der wikipedia fand ich gerade den "Bonner Löffel" : de.wikipedia.org/wiki/Lotoseffekt

      Vielleicht können dort ansässige Alchemisten (edit: mit einer antiken Beschichtung) weiterhelfen?
      # "Am Anfang war das Wort ... am Ende nur Fe_56." (Buch Forticus 1,∞)
    • Vielleicht ließe sich die Rinne im Balken mit einem entsprechenden Pflanzenmaterial auskleiden oder es reicht schon aus, sie mit einer einfachen hydrophoben Substanz wie Wachs zu beschichten.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Für die Rinne fände ich eine hydrophobe beschichtung auch sinnvoll, allerdings bleibt immernoch das problem mit der Oberflächenspannung.
      Da könnten Tenside helfen. Wenn man die Konzentration genau einstellt, wäre auch die Dichte immer gleich.
      "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“
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