[Xooi][ii] Sammel- & Bastelthread

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    Weltenbastler-Olympiade (WBO) 2021 - Startschuss
    Die diesjährige Olympiade beginnt am 25 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Ha, das ist ja genial ^.^ ich habe leider nicht soviel beizutragen, außer dass ich es sehr genossen habe, Deinen langen Stifte-Essay zu lesen!

      Wobei, was mich schon interessieren würde, wie sehen eigentlich die Logos der verschiedenen Firmen aus? Ich hab da schon eine Vorstellung, weiß aber nicht ob sie richtig ist (natürlich weil ich von lateinischen Buchstaben ausgehe - gibt es in Xooi lateinische Buchstaben?). Zum Beispiel den Schriftzug "Norck" in recht dicken, geschwungenen Goldbuchstaben (also Druckbuchstaben). Oder eine kalligraphisch wertvolle Schreibschrift, auch in Gold oder Silber.

      Und dann die Sammlerszene, organisieren sie sich auch in Vereinen? Gibt es vielleicht auch Sammlermagazine? Es gibt auf jeden Fall schonmal Messen, ich mag Messen zu interessanten Themen ^.^

      Edit: Wobei natürlich die Schönheit Deiner Namen durch unsere Perspektive von der deutschen Sprache her richtig zur Geltung kommt, also sind lateinische Buchstaben vielleicht tatsächlich the way to go? Ich lass mich überraschen ^.^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joshuah ()

    • Zu Logos hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Du hast recht, es ist zu überlegen, welche Schrift und Schriftart da überhaupt verwendet wird...

      Grundsätzlich werden in Visinnur 2 Schriften parallel verwendet, die "englische" ( = lateinische) und die "deutsche" visinnische ( = gebastelte). Von beiden gibt es eine Schreibschrift, im Fall der visinnischen Schrift hab ich die sogar vorher gebastelt und später verlernt, als ich zu Druckschrift überging. Die englische Schrift heißt "englisch" und nicht "lateinisch", weil Leute in Xooi keine Ahnung haben, was das antike Rom sein soll, aber es gibt englischsprachige Weltteile. In der Schule schreiben Leute in Visinnur tendentiell visinnische Schreibschrift, aber jede sollte beide Schriften flüssig lesen können.

      Spontan würde ich sagen, Norck verwendet eine englische Schrift, kleine goldene Druckbuchstaben. Schullis verwendet visinnische Schrift, so ein Mittelding aus Druckschrift und Schreibschrift. (Es gibt eine Ligatur für "sch")



      Okay, hab ein wenig gekritzelt.^^

      Norck lässt sich mit einer Ligatur für das "ck" einigermaßen ästhetisch machen - das ist blau umrandet, rechts mittig. Sind dann halt nur 4 Zeichen. In der Mitte in grün "Pripel", ich denke das passt so. Rechts, gold umrandet: Überjenck-Schullis, das könnte auch so geschrieben sein, oder halt englisch, je nach Edition. Hintermoor gefällt mir glaub ich in englischer Schrift besser (unten, braun). Schullis sollte in visinnischer Schreibschrift sein, das hab ich vergessen zu umranden, ist über dem blauen Norck. Links in rosa ist Heberin-Neiegogel-Zürr in visinnischer Schrift, darunter in gelb Neiegogel-Bulb, was vermutlich recht stilisiert wobbelig geschrieben sein sollte, Neiegogel in Schreibschrift und Bulb eher irgendwie weird verzerrt, was sich beim großen B anbietet, das ist der für mich am schwierigsten zu schreibende Buchstabe, ich brauch da öfter mehrere Anläufe. (hier eh auch prompt wieder falsch geschrieben. XD)

      Joshuah schrieb:

      Und dann die Sammlerszene, organisieren sie sich auch in Vereinen? Gibt es vielleicht auch Sammlermagazine?
      Na sowieso. :D
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    • Sehr schöne Vorstellung, all diese Stifte ... da fällt es mir richtig schwer, zu entscheiden, was meine Lieblingsmarke wäre. Ich glaube, Gimmicks wären auf Dauer eher nervig, aber unglaublich viele verschiedene Farben ... klingt nach etwas, von dem ich dann wieder viel mehr kaufe, als ich brauche.

      Jundurg schrieb:

      Bei Graphitstiften gibt es die klassische Version ohne weiteren Firlefanz; aber für den Alltagsgebrauch werden überwiegend selbstnachwachsende Stifte verbreitet. Dabei wächst der obere Teil des Stifts langsam nach oben, Holz und Graphit vermehrt sich alchemisch langsam. Je nach Qualität lässt dieses Wachstum nach einer kürzeren oder längeren Weile nach, ist erratisch sprunghaft, erzeugt brüchige Minen oder nicht - da gibt es eine große Bandbreite. Manche Modelle erzeugen
      Fehlt da was oder hast du vergessen, einen unnötig gewordenen Satzanfang zu entfernen?
    • Tö ist mir zuvorgekommen mit Kalender basteln. ;D Aber hatte das eigentlich auch schon ne Weile vor, ein bisschen etwas dazu überlegen. Und heute kam wieder etwas mehr Mindfuck dazu.

      Zeit am Paraboloid

      Also - was wäre, wenn nahe dem Pol die Tage mehr/weniger Stunden haben als nahe den Rändern (des Paraboloids)? Gemeint ist nicht die Länge des Tages vs. Nacht, sondern die des gesamten Tagnachtzyklus.

      Dazu Background: Die gesamte Form der Welt Xooi/Xoii, also das Paraboloid mit seinen Eigenheiten, geht im Wesentlichen auf das Design der Architektin James Rontonin zurück, die es eigentlich als rein theoretisches Ding am Papier entworfen hat (d.h. im Grunde war sie auch Weltenbastlerin), bis andere gekommen sind und gesagt haben: Cool, wir wollten gerade eine Welt schaffen, das wäre ne super Form dafür, so ambitioniert. :D

      Der Physik sind keine Grenzen gesetzt. Alles, was irgendwie vorstellbar ist, und sich auf Papier in einem Kämmerchen entwerfen lässt (oder in 3d visualisieren) ist möglich. Außerdem kann es furchtbar kompliziert für den Alltag sein - es kann ruhig auch Nachteile haben, in Xooi zu wohnen.^^

      Aber wie das genau funktionieren soll... Wenn ich von oben aufs Paraboloid schaue, müsste ich am Pol schneller rotierende Tage/Nächte sehen, als weiter unten gegen Rand zu, d.h. wenn es gerade anfängt, beginnt es sich immer mehr zu verschrauben. Wenn ich mir das vorstelle, hab ich das Gefühl, dass einmal im Jahr doch der Gummi überspannt sein muss und der Tagnachtzyklus wieder zurückschnalzt. :hmm:

      Jedenfalls wäre eine Konsequenz, dass Zeiträume nicht in Tagen bemessen werden können, denn die sind ja überall unterschiedlich lang. Sehr wohl aber in Jahren, wenn diese an irgendetwas anderem bemessen werden (Jahreszeiten können ja davon unbeeinflusst sein) - ich sag mal, Jahreszeiten existieren und Jahre sind gleich lang überall, aber die Anzahl und der Rhythmus der Jahreszeiten ist regional sehr verschieden, da das im Prinzip im Ermessen der lokalen Wetterbehörden (d.h. der Wetter-Ästhetik) liegt; allemal haben sich die aber auch eine gemeinsame Jahrlänge verständigt. Oder zumindest gibt es ein Defaultjahr, wo sich die meisten dran halten. Naja okay, zumindest ein paar. :pfeif:

      Ebenfalls ist es möglich, sein Alter in Kilostunden anzugeben. Wenn ich die irdischen Längen nehme, ist ein Jahr ca. 8,8 Kilostunden lang.

      Letztlich hab ich:

      - Stunden (weltweit gleich lang, werden aber eventuell zu unterschiedlichen Zeitpunkten resettet, d.h. auf 0:00 gesetzt bei Sonnenaufgang; Annahme von irdischen Stunden als Referenzwert.)
      - Tage (je nach Breitengrad völlig verschieden; ca. zwischen 16 und 36 Stunden hätt ich mal vorgeschlagen)
      - Wochen (regional verschieden, keinerlei weltweite Synchronität whatsoever, da an Tage gekoppelt und an individuelle Kalendersysteme)
      - Monate (abhängig vom Mondzyklus, der sich nach einem künstlichen Himmelskörper richtet, und daher weltweit gleich laufen sollte)
      - Jahreszeiten (regional verschieden, richten sich tendentiell nach Jahren, müssen aber nicht)
      - Jahre (weltweit gleich lang (in Stunden gemessen), eventuell ist ein xooisches Jahr 9 Kilostunden lang.)

      Wie lange es hell vs. dunkel ist, muss nicht an die Jahreszeit gekoppelt sein. Wenn ich nichts weiter einbaue, wäre das eigentlich überall weltweit gleich, 50:50. Es sei denn, ich manipuliere die Raumkrümmung. Na dann manipulieren wir mal die Raumkrümmung.

      (Die Raumkrümmung sorgt dafür, dass überhaupt Sonnenlicht an der Oberfläche landet, denn die Sonne liegt in der Mitte des Paraboloids, und scheint demnach nach "hinten", weg vom Pol, eins könnte sagen, die Sonne liegt am Arsch der Welt. :autsch: )

      Die Raumkrümmung könnte einmal jährlich schwanken, dann wäre es das, woran sich das Jahr orientiert - und die Jahreszeiten sind frei zu machen, was sie wollen. Bzw. was die Bewohner*innen der jeweiligen Regionen mit ihren Wetterbehörden vereinbart haben. Wenn der längste Tag eines Jahres mal mitten im Winter liegt, dann ist das halt so. Die Wärme wird anderweitig reguliert.

      (Das führt dazu, dass einzelne Zeiträume sehr erinnerungswert werden - "Erinnerst du dich noch an den Winter 201 nG, da waren die Tage so lang, dass wir bis 16 Uhr abends eine Scheeballschlacht gemacht haben!" (16 Uhr entspricht bei einer Tageslänge von 24 Stunden unserem 22 Uhr, da der Tag in der Früh beginnt, und nicht mitten in der Nacht.))

      Visinnische Wochen

      Ich hatte vor Jahren schon einen Kalender gebastelt, der eng an Mondzyklen gebunden war. Das Prinzip war: Jede Woche hat 5 Werktage und eine unterschiedlich große Zahl an freien Tagen ("Montagen") dazwischen. Jeweils bei Halbmond findet sich genau ein freier Tag, die übrigen Tage liegen um Neumond und Vollmond herum.

      Diesen Kalender werde ich für Visinnur nochmal weiterübernehmen. Wenn ich mich richtig erinnere:

      ~
      Sonntag, Monatsbeginn
      Ertag
      Sterntag / Mittwochstag
      Tunderstag
      Perchtag
      (Halbmond) Montag
      Nochmal 5 Werktage (Sonntag bis Perchtag)

      (1-5 Vollmondtage)
      5 Werktage
      (Halbmond) Montag
      5 Werktage
      (1-5 Neumondtage), Monatsende
      ~

      Aber wenn Mondzyklus weltweit gleich ist, Tagesdauern aber nicht, fällt der Vollmond nicht überall innerhalb Visinnurs auf den selben Tag, was das ganze ähhhh furchtbar verkompliziert möglicherweise kaputtmacht richtig schön macht! - Ne im Ernst, ich hab keinen blassen Schimmer.^^ Vermutlich richtet es sich nach dem Mondzyklus von Quentapur und nimmt die dortigen Tageslängen zur Bemessung.

      Natürlich muss ich auch noch die Frage stellen, wer sich überhaupt nach den Werktagen richtet, aber das ist nochmal ein komplett anderes Thema. Ich wollte eigentlich grad noch was ökonomisches basteln, aber das war jetzt schon ein bisschen viel für einen Post. :faint:
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    • Ich glaube, ich merke langsam Effekte davon, die ganze Zeit in der Stadt verbracht zu haben während Lockdowns. Ich bastle Wälder?^^

      (Geographie-Gelaber, könnt ihr gerne überspringen)

      Geographisch lässt sich Visinnur verschieden einteilen. Momentan stelle ich mir vier "Viertel" vor, die aber gerade nicht die Stadtgebiete umfassen; zwischen jedem der Viertel gibt es einen Streifen, der nicht dazugehört. So ist das Rinviertel das große Waldgebiet zwischen Quentap, Kopjas, Norfarp und Yort, aber all diese Städte liegen nicht im Rinviertel, sondern das Rinviertel meint spezifisch die wenig besiedelte Gegend dazwischen.

      Im Südwesten gibt es das Glasviertel, in dem es Hochgebirge gibt; im Südosten das Wingviertel, dominiert von relativ flachen Gegenden, aber nicht nur Tiefebenen, sondern auch ausgedehnte Hochebenen, fast wüstenartig (wie etwa das Ödland südlich von Schwägum). Wie das vierte Viertel heißt, weiß ich noch nicht, aber es dürfte flächenmäßig am Größten sein, weil hier keine wichtigen Bahnlinien oder Städte das Land teilen.

      Wenn ich mir das so überlege, scheinen es eher fünf Viertel zu werden. Hmmm. Jedenfalls liegen sie keinesfalls so symmetrisch als vier Quadrate rund um Quentapur, sondern das Wingviertel macht eine Kurve und reicht dann noch in den Nordosten. Irgendwie so:



      Okay, stimmt nicht so ganz, das Glasviertel reicht weiter nach Osten rüber. Egal, das war nur mal schnell hinskizziert mit Paint.^^ Und Visinnur ist natürlich kein Rechteck, aber für eine Annäherung zum Erklären reicht es.^^ Außerdem gibt es gelegentlich unter Visinnier*innen angeregte Diskussionen, wo genau jetzt welches Viertel anfängt und endet. Da lassen sich neben trennenden Zuglinien auch Dialekt, Landschaft oder lokale Feindseligkeiten ins Spiel bringen. ;D Offizielle Einteilungen gibt es mehrere einander widersprechende, und manche teilen in Fünftel ein. Selbsternannte Adlige ziehen ihre eigenen Grenzen und erfinden Grafschaften.

      Ausgerechnet das Viertel, für das ich noch keinen Namen habe, möchte ich mir näher ansehen.

      Mittelgebirgswälder und Architektur

      Hier gibt es ausgedehnte Mittelgebirge, in denen mittig große Flächen unbewohnt sind - das ist Absicht; die Welt ist groß, die Bevölkerung wächst nicht exponentiell und dementsprechend gibt es keinen Grund, alles zuzubauen. :) Ich will da richtig viele Wälder, in denen eins tagelang unterwegs sein kann, ohne einen bewohnten Ort in der Nähe zu haben. Gleichzeitig ist es mir aber ästhetisch wichtig, dass es vereinzelt Anzeichen von Zivilisation gibt, vielleicht sogar etwas, das einen Kontrast bildet zur Natur. Und da Xooi eine Welt der Ästhetik ist, gibt es das auch gleich institutionalisiert:

      Die Blauer Betonfestspiele sind ein jährlich stattfindender Architekturwettbewerb, der in einem absoluten Kaff namens Blau (nahe Pfauenpieters) stattfindet. In diesem Wettbewerb werden Entwürfe und Modelle von Bauwerken präsentiert, die in abgelegenen Tälern oder Hängen des visinnischen Mittelgebirges errichtet werden sollen. Dabei gibt es große Einschränkungen, was das Material betrifft; in diesem Fall sind die erlaubten Baumaterialien meist blanker Beton, Metalle (nur ein geringer Prozentsatz) und lokal vorkommende Gesteine. An Formen ist alles erlaubt, wobei es bevorzugt wird, etwas zu bauen, das relativ schwer zu finden ist, und wenig Konsequenzen hat, es soll jedenfalls nicht von Weitem zu sehen sein. Ein Nutzen ist optional, es gibt aber z.B. eine eigene Kategorie für Notschlafstellen, die im Inneren dann natürlich nicht nur Beton haben.

      Bei den anderen Gebäuden ist es eher so, dass sie als spezielle Landmarks erwandert werden können; das geht manchmal auch in Richtung Geocashing, weil einige dieser Gebäude sehr gut versteckt sind - und immerhin ist das Gebiet sehr groß.

      Vom Stil stelle ich mir Bauhaus-Architektur vor, nicht unbedingt so geschwungen fancy wie diese Kirche von Le Corbusier, aber manchmal auch - aber vor allem auch Brutalismus, mit dem ich das gerade verwechselt hab (ich kenne mich leider nicht so gut aus mit Architektur, aber wenn mir jemand Gebäude zeigt, bin ich meist kurzfristig fasziniert. :) )

      Die Gebäude sind zwar ein absoluter Kontrast zur Waldlandschaft, aber sie sind trotzdem unauffällig platziert. Eines der häufigsten Motive neben Notschlafbunkern sind kleine Staumauern, die in Seitentäler-Nischen einen Bach aufstauen - als Ergebnis gibt es einen Mini-Stausee, oder einen - teilweise als Teil des Projekts gestalteten - kleinen Wasserfall. Der Beton wird nicht unbedingt gesäubert, sondern darf dann auch leicht verfallen oder mit Moos überwachsen werden. Einige Architekt*innen sehen das natürlich anders und lassen ihre Bauten putzen.
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    • Kleinigkeit inspiriert von einem heutigem Klartraum, wo ich einfach nur rumgelaufen bin und Pflanzen gekostet hab.^^
      ~

      Die Waschjaue, auch Waschrose genannt, ist ein beliebtes Salatgemüse. Jauen haben Blüten, die an Rosen erinnern, allerdings um ein vielfaches größer sind; die einzelnen dunkelroten bis violetten Blütenblätter sind an der dicksten Stelle ca. 5 mm dick. Die Stengel sind erstaunlich dünn, dafür, wie viel Gewicht sie tragen müssen - aber dafür eben biegsam und schwer zu knicken. Die Blüten duften sehr stark, und ihr süßer Duft erinnert ebenfalls stark an Rosen - das erklärt den Namen.

      Die Blütenblätter sind frisch recht fest, krautig und leicht bitter; als Zutat eher in extra-fancy Salaten zu finden, oder auch als duftende Verzierung am Tellerrand eines Hauptgerichts. Frisch im Garten schnell ein Blütenblatt pflücken und daran knabbern ist aber auch eine Option.

      ~

      Fun fact: In einer erstmal nicht näher spezifizierten xooischen Sprache heißt die Waschjaue Vassjaoga - genau wie der Nachname des berühmten Thiioer Theaterautors. Es hat wohl etymologisch nichts mit dem deutschen Verb waschen zu tun.

      ~

      Es ist einigermaßen weird, zu versuchen, mich zu erinnern, wie das Ding heut geschmeckt hat, um es in einem Bastelpost zu beschreiben. ;D Im Traum hieß das Ding einfach nur Waschrose, aber irgendwie wollte ich dann noch ein Thiios-Easteregg einbauen.^^
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    • Neu

      (ich schließe an an diesen Post)

      Ontifikatoren-Aktivierung

      Ontifikatoren sind Schalter, die wörtlich etwas zu Realität machen ("ontifizieren"), sie werden benötigt, um bereits vorher ausgetüftelte Magie zu starten.

      Ich war mir nicht sicher, wie das im Alltag aussehen soll, aber ich glaube, dass das vor allem (quasi-)schriftlich passiert. D.h. es gibt ein Symbol, das für einen Zauber / ein Programm steht, und das wird abgemalt. Der Clou ist, es ist vollkommen egal, wie erkennbar es abgemalt wurde. Das ist ähnlich wie bei uns bei Unterschriften: Da kann nur ein Krakel sein, der irgendwie den Namen darstellen soll, und es kann niemand lesen, aber es zählt trotzdem (oder gerade deswegen?) als gültige Unterschrift.

      Die Ontifikatoren-Symbole sind üblicherweise etwas komplizierter als ein einfacher Buchstabe, aber nicht viel - gerade nur so, dass nicht versehentlich irgendwas aktiviert wird. Worauf es allerdings sowieso ankommt, ist die Intention, dieses Symbol zu verwenden. Die Magie interessiert sich nicht dafür, ob dieses "schön aussieht" oder "richtig gemacht" wurde. (Leute, die doch mehr darüber nachdenken wollen, sind z.B. im Institut für Adresstheorie der Uni Quentapur richtig, da wird darüber geforscht, wie die Magie weiß, wo/wie sie gewirkt werden soll, und was die Bedingungen dafür sind.)

      Wie ich damit jetzt genau weitermache, weiß ich noch nicht. Ein paar Ideen:

      - Stifte sind mit Autorisierungsleveln verbunden und sind quasi Schlüssel. Mancher Ontifikator kann nur aktiviert werden, wenn ein Symbol mit einem offiziellen On-Stift (z.B. der Uni) geschrieben wurde.

      - Anderes funktioniert auch mit dem Finger in die Luft geschrieben, oder das Symbol in Gedanken nachgezogen (das wär der Level, der für ne Kaffeemaschine ausreicht)

      - Manche Symbole werden quasi in einen Körper eingeschrieben. Mit einem besonderen Stift ein Symbol auf die Haut gemalt; das verschwindet dann, aber die Magie merkt sich, dass dieses Symbol jetzt zu der Person gehört. Das macht die Uni bei der Inskription: Jede Student*in überlegt sich ein Symbol, schreibt es mit dem On-Stift der Uni auf die Hand, und dann weiß die Uni, dass die Person auf ihr studiert (Einlass zu Gebäuden wird freigeschaltet, entweder automatisch, oder die Person nutzt ihr gemaltes Symbol als Ontifikator, um eine Tür aufzumachen).
      De facto "gespeichert" wird die Magie dabei eigentlich in der Erinnerung der Student*in, aber auf eine Art und Weise, die von der Uni registriert wird. Auch wieder ein adresstheoretisches Problem, also nichts für mich jetzt.^^

      - Manche Symbole sind dreidimensional und verändern sich in der Zeit, es könnte z.B. ein Punkt sein, der mehrmals übereinander hintereinander in verschiedener Druckstärke liegt. Das eignet sich gut zur taktilen Aktivierung, das sieht dann nicht mehr nach Schreiben aus, sondern eher danach, dass eine Person halt schnell dreimal gegen eine Wand drückt. Wie überall kommt es auch hier nicht auf Genauigkeit an, sondern nur dass das Muster prinzipiell der Person bekannt ist.

      - Es ist möglich, On-Symbole zu vergessen. Doof. ;D

      Märkte (Überlegungen)

      Xooi ist insgesamt eine antikapitalistische Welt. An sich will ich, dass das auch im Alltag zu sehen ist, andererseits kann ich eine gewisse Vielfalt zulassen, d.h. lokale Märkte, die etwas fieser sind als die umliegende Welt. Womit nicht herumgespielt wird, ist die Grundversorgung. Wer da versucht, Leute auszunutzen, kriegt ein Problem mit Ztornas Schutzzauber. :diablo:

      Ich habe die vage Idee eines Marktes innerhalb dessen eine temporär und lokal begrenzte Währung existiert. Irgendetwas muss den Einkauf limitieren, damit eine Person nicht allen anderen alles wegnimmt. So etwas ist z.B. auf einer großen Farbstift-Messe wichtig, aber auch einfach nur bei Lebensmitteln.

      Hm. Mögliche Anforderungen:

      1) Limitierung der Menge
      - eines einzelnen Kaufs (Tag)
      - innerhalb größerer Zeiträume (Monat)

      2) Möglichkeit zu sparen

      3) Übertragbarkeit, d.h. z.B. weniger Lebensmittel kaufen -> mehr übrig für anderen Kram

      4) Absicherung, bei Notfällen trotzdem was zu kriegen
      - d.h. es ist unmöglich, alles aufzubrauchen und keine Lebensmittel mehr zu kriegen

      5) Dinge kosten unterschiedlich viel
      - v.a. innerhalb eines Marktraums

      6) Die Verkäufer*in bekommt etwas
      - muss aber selbst kein Geld sein

      7) Datenschutz
      - es wird nicht gespeichert, wer was von wem kauft

      8.) Gespartes Geld kann nicht unbegrenzt auf andere Personen übertragen werden
      - Bestechung ist also schwierig
      - klassischer Kapitalismus ist ebenfalls schwierig, keine Klassen im Sinne von Marx oder so

      ~~~

      Und hier stecke ich seit Ewigkeiten fest. Es scheint so, also würden sich etliche der Punkte gegenseitig ausschließen. Die eierlegende Wollmilchsau finde ich vermutlich nicht, es bleibt mir also als Ausweg, mehrere Systeme parallel zu haben, die ein wenig voneinander getrennt sind.

      Lokales Geld, das physisch vorliegt, und nur für Märkte eines bestimmten Ortes in einem bestimmten Zeitraum gilt. Danach lebt es als Sammlerobjekt weiter. (Sobald etwas allerdings Sammlerwert hat, kann damit ohnehin gehandelt werden. Das heißt, ein alle zeitlichen und räumlichen Grenzen überschreitender Wert ist sowieso immer gegeben, es sei denn es würde brutal ein Maximum an Besitz festgelegt durch irgendwas.) Ich denke, Reichtum in diesem Sinne ist okay. Reminder to myself: Xooi ist keine Utopie. Ich will nur schauen, ob ich ein paar low-hanging-fruit für die Gesellschaft nicht außen vor lasse.

      Komm ich nicht eigentlich eh damit aus, wenn ich ein Grundeinkommen hab, Wohnungen nichts kosten sondern nach Bedarf (oder Systemen unabhängig von Geld) vergeben werden, und es keinen Besitz von Firmen, keine Börsen, keine Miete, keine Pacht gibt? :kopfkratz: Star Trek behauptet, es geht ohne Geld. Aber auch da gibt es Rationen für Nahrungsmittel, sobald die Ressourcen begrenzt sind. Außerdem gibt's Ferengi mittendrin. :P Ich hab eigentlich nichts dagegen, dass es in Xooi reiche Arschlöcher gibt, solange sie keine Möglichkeit haben, ihren Reichtum in Gewalt umzuwandeln oder andere damit auszubeuten.

      Stellt sich die Frage, ob es Steuern gibt. Ich hab das Gefühl, ich würde das gerne anders lösen... das Ding ist, viele Ressourcen sind unbegrenzt, andere nicht. An Nahrung generell mangelt es einfach nicht, an genau diesem spezifischen Brötchen schon. Es gibt alchemisch herstellbare Massenprodukte und "handgebackene" Sachen.

      ~~~

      Hmm. Ich muss ein bisschen die xooische Mentalität einbeziehen. Xooi hat ein Weltenflair, das bis zu einem gewissen Grad in den Köpfen der Leute sitzt, und wer dort aufwächst, nimmt einige Dinge als natürlich gegeben hin, die uns seltsam erscheinen (und umgekehrt).

      Wer etwas produziert, möchte grundsätzlich, dass es später jemand hat. D.h. die Transaktion ist am untersten Level nicht "ich tu was und bekomme dafür einen Gegenwert", sondern "ich tu was und es soll für jemanden sein". Eine Lehrer*in möchte unterrichten, damit andere Leute etwas lernen, das ist die primäre Motivation, es gibt da eigentlich gar kein Gehalt. Eine Künstler*in malt Bilder, und je nach Präferenz hängen die zuhause rum, werden an andere vergeben, oder in einer Ausstellung gezeigt. Eine Farm (d.h. eine Gruppe von Leuten, die zusammen eine Farm betreiben) produziert Nahrungsmittel, damit diese von Leuten gegessen werden. Das Zugvolk transportiert Personen, weil das ihre heilige Pflicht ist.^^

      Es gibt weniger Anreiz, zu sparen, auch schon deswegen, weil keine Angst dahinter steht, eines Tages nichts zu haben. Eine Sammler*in, die ihr Haus mit seltenen Sammlerstücken vollstopft, kann das tun, aber wenn sie stirbt, ... naja, wenn die Erben das interessiert, behalten sie es, wenn nicht, geht es an andere, die es interessiert - wär ja sinnlos, wenn es jemand anderes hortet. Einzelne Personen können so ticken, dass sie versuchen, sich eine Begünstigung zu verschaffen, indem sie es an eine bestimmte Sammler*in weitergeben und einer anderen verwehren. Aber das Motiv ist nicht "Geld scheffeln", denn das ist sinnlos nach xooischer Mentalität.

      Wenn ich die Mentalität bastle, anstatt ein Wirtschaftssystem, das letztlich doch auf irdischer Mentalität des frühen 21.Jhdts aufbaut, komm ich eher voran. Ich bin nicht so pretentious, dass ich glaube, einfach mal ein funktionierendes System aus den Fingern saugen zu können, woran schließlich viele viele Leute seit Jahrhunderten arbeiten. Ehhhh Schuster, bleib bei deinen Leisten. ;)

      ~~~

      Alltagsebene:

      Sich in einem bestimmten Markt als Kunde einschreiben - mit On-Stift und eigenem Symbol - könnte Sinn machen, wenn eine Person regelmäßig sehr viel haben will; das verhindert dann, dass eine Person anfängt, Gegenstände zu horten, um sie anderen wegzunehmen. Aber vllt brauch ich nichtmal das. Strike that. Mentalität, woo!

      Bei lokalen Lebensmitteln macht es vllt Sinn, dass Leute, die in einem Ort wohnen, registriert sind; dann beziehen diese nämlich eine gewisse Menge quasi gratis, während Reisende etwas mehr Geld dafür benötigen - einfach wegen der Verteilung, damit einem Ort nicht die Semmeln ausgehen, weil Touristen die aufkaufen. ... nein, "mehr kosten" macht hier keinen Sinn. Es wird einfach nur eine gewisse Menge Lebensmittel reserviert. Wenn klar ist, dass die Tante Bercre aus der Süpplinstraße jeden Sonntag eine Box mit Kartoffeln will, dann ist das lokal registriert und die kann eins nicht so einfach wegkaufen.

      Und das geht dann vermutlich bei Sammler*innen auch: Wer registriert ist, kann unter Umständen etwas reservieren. Darum kümmert sich der jeweilige Markt/die Messe/die Fabrik. Das beruhigt die Nerven der Sammler*innen, wenn sie wissen, dass die neue Edition der Gummistiefel in 12 Farben der Firma Blärp bereits einmal vorbestellt ist. :D

      ~~~

      Statt "wie könnte Geld funktionieren" mal fragen: Wie könnte Geld cool aussehen. Vor Urzeiten (a.k.a. vor mehr als zehn Jahren) hatte ich ja die Idee des klebrigen Gelds. Ich glaube, nach xooischer Mentalität ist Geld selbst etwas, mit dem ästhetisch herumgespielt werden muss.

      D.h. es gibt Währungen, die aus blauem Sand bestehen. Welche in Sirupform. Münzen in allen erdenklichen Größen, Edelsteingeld, Geld, dass aus Schiebereglern besteht, pflanzliches lebendiges Geld, Geld aus Licht, Geld aus Schall. :pfeif:

      Irgendwo muss das Geld am Ende hin, um was Wert zu sein? Betriebe können lokal registriert sein, z.B. in einer Gemeinde, der sie dann ihren Gewinn präsentieren; das ist in erster Linie ein Argument und zwar eines, um von der Community Ressourcen zu verlangen, weil sie ja gute Arbeit leisten. Wichtig ist hier vor allem, dass Geld großteils nicht von Einzelpersonen besessen wird (das ist wieder Mentalitätssache! Geez, ich muss mich dauernd dran erinnern, dass ich hier kein irdisches Wirtschaftssystem bastle...). Eine Community teilt das Geld dann wieder gleichmeißig auf, es stockt dann das Grundeinkommen etwas auf, oder wird - je nachdem, wie die Gemeinde oder der Betrieb funktioniert - auch für gemeinsame Ausgaben verwendet, etwa um extern ein Straßenbauprojekt zu beauftragen, weil sich seit Jahren niemand ordentlich darum gekümmert hat, und es lokal halt einfach an Expertise fehlt.

      Wenn ein einzelner Ort wie Schwägum einen Preis gewinnt, dann geht der natürlich auch an alle, die dort wohnen - lokale Ästhetiken sind also in diesem Sinne nicht mehr nur Selbstzweck. Aber hauptsächlich schon, denn so ist die xooische Mentalität. *drauf herumhack* *Jundurg is doof sonst* *pieks* ;D

      Visinnische Vierteleinteilung (kleines Update)

      Hab ja nach Namen für 4 Viertel gesucht, und versucht einzuschätzen, wo die so liegen. Aber wie konnte ich davon ausgehen, dass sich Visinnier*innen da je einigen würden? Natürlich gibt es mehrere dutzend an unterschiedlichen Einteilungen, und darüber wird auch ständig gestritten.

      Für Leute aus Quentapur ist das Hassviertel einfach nur das Gebiet nordöstlich von Quentapur, aber hört halt in den Mittelgebirgen schon auf. Was dahinter liegt, ist überhaupt kein Viertel mehr. "Jo sinn de do überhaup no ssiviliseert hinng dene Beerch?" ;D

      (Kann grad keinen authentischen Quennapörcher Dialekt, also einfach mal irgendwas gemacht. :pfeif: )

      (Hassviertel heißt so, weil dort Hasse (~Mais) angebaut wird, nicht weil sie's hassen.)

      Andere Viertel:
      Steinviertel (südwesten), Kümmelviertel (nordwest inkl. nordmitte), Purtviertel (südost), Weidviertel (nordnordost hinter Hassviertel).

      Einteilungen mit Neunteln oder so gibt's natürlich auch.^^
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    • Neu

      So, ich hab nochmal überlegt, wie das mit dem Geld funktioniert. :)

      Substanzen mit Geldeigenschaft

      Geldeigenschaft ist eine alchemistische Qualität, die jeder Stoff (und darüber hinaus sogar manche Konzepte) in Xooi annehmen kann/können. Diese ist weltweit definiert und wird durch relativ simple aber in Summe komplexe magische Konzepte standardisiert aufrechterhalten. Es ist möglich, zu spezifisch definierten Zwecken (z.B. Austeilen des Grundeinkommens) Stoffen die Geldeigenschaft zu verleihen.

      Geldkontainer

      Damit Geld tatsächlich ausgegeben werden kann, reicht es allerdings nicht, bloß etwas zu besitzen, das Geldeigenschaft hat, es muss außerdem noch in einem Kontainer vorliegen, an den es gebunden ist. Kontainer sind grundsätzlich an Kommunen oder teilweise auch Verwendungszwecke gebunden; jede Kommune hat in der Regel mindestens so viele Geldkontainer, wie sie geldmündige Mitglieder hat (also Kleinkinder halt noch nicht ;) ), oft auch mehr, als Reserve. Jeder Geldkontainer ist an ein Ontifikator-Symbol der jeweiligen Kommune (oder des Zwecks) gebunden.

      Typischerweise sind Kontainer Flaschen, also Geldflaschen im Alltag, es gibt aber auch Geldbörsen, Geldtruhen, oder alle möglichen anderen Formen, die irgend jemand ästhetisch fand. In Geldbüchern stehen z.B. Worte mit Geldeigenschaft.^^

      Bezahlen

      Will eine Einzelperson mit ihrer Geldflasche etwas bezahlen, (was in der Regel eher nur dann passiert, wenn sie außerhalb ihrer Kommune oder Superkommune ist, darauf komme ich noch zurück), so muss sie die Berechtigung ihrer spezifischen Flasche haben; d.h. es muss eine wie auch immer lautende Befugnis der Kommune da sein (das kann auch einfach mündlich sein, oder sogar eine unausgesprochene Selbstverständlichkeit) und es muss auch die Flasche der Person gehören; nur dann kann das Geld tatsächlich Besitz wechseln, andernfalls wird es wertlos (verliert Geldeigenschaft). Die Person muss dann, damit das automatisch überprüft wird, das Geldsymbol der jeweiligen Kommune ontifizieren.

      Das klappt nur, wenn die Person unterbewusst weiß, dass sie dazu befugt ist. Es ist also theoretisch durch invasive Methoden wie Hypnose möglich, das zu umgehen, aber das erfordert schon einigen Aufwand und kann auch total danebengehen.

      Sobald ontifiziert, kann das Geld Besitz wechseln und z.B. in jemand anderes Flasche gefüllt werden. Üblicherweise ist dies keine persönliche Flasche, sondern eine sogenannte Geschäftsflasche, deren Geld an einen Betrieb oder eine Kommune geht, und nicht von der Einzelperson, die z.B. am Marktstand steht, ausgegeben werden kann. (Ontifizieren würde fehlschlagen, weil die Person weiß, dass es nicht ihr gehört.)

      Kommunales/Betriebliches Einkommen

      Kommunen und Betriebe funktionieren eigentlich sehr ähnlich. Eine Kommune umfasst einfach mehrere Haushalte oder haushaltslose Einzelpersonen, und kümmert sich um lokale Belange. Im Prinzip eine Nachbarschaft. Kleine Gemeinden bestehen aus nur einer Kommune, größere haben viele. In Städten werden Kommunen oft auch Gassen genannt, es gibt lokal viele Dialektbezeichnungen. (Gäbe es Wien in Xooi, würde es wohl dort "Grätzl" heißen. ;) )

      Betriebe sind Zusammenschlüsse von Leuten, die gemeinsam etwas herstellen, oder Dienstleistungen anbieten. Eine Firma wie der Farbstifthersteller Norck kann entweder ein Betrieb sein, oder aus mehreren Teilbetrieben zusammengesetzt sein. Betriebe sammeln durch Verkauf Geld in Geschäftsflaschen, deren Inhalt dann entweder auf die einzelnen Arbeiter*innen verteilt wird, als Zusatzeinkommen neben dem Grundeinkommen, oder bestimmten Zwecken gewidmet wird (Ankauf einer Maschine, Auftrag an externe Dienstleister*innen von anderen Betrieben).

      Kommunen kümmern sich um die Beschaffung von Lebensmitteln, die dann innerhalb der Leute gratis vergeben werden, oder halt wie auch immer es die jeweiligen Leute untereinander ausmachen. Sie können aber auch überschüssige Lebensmittel verkaufen; oder einzelne Leute aus einer Kommune verkaufen was immer sie machen/herstellen, und diese Einnahmen können auch an die Kommune gehen, wenn sie nicht einem Betrieb zugeordnet sind. Viele Kommunen betreiben Nachtburgen ( = Hotels) oder Mahlhäuser ( = Gaststätten) für Reisende, und natürlich gibt es auch da Einnahmen, auch wenn die Beherbergung oft auch gratis oder zu geringen Preisen sein kann - liegt im Ermessen der Leute.

      Wie das Geld auf die einzelnen Personen einer Kommune oder eines Betriebs verteilt wird, wird üblicherweise demokratisch geregelt, oft müssen Beschlüsse sogar einstimmig erfolgen, damit sie gelten (und nur dann funktionieren die Geldflaschen!), bei größeren geht das dann schlechter, und es wird ein bestimmter Prozentsatz festgelegt, der dafür stimmen muss. Der Standard ist, dass Einkommen gleich verteilt werden, aber es gibt immer jede Menge Ausnahmen: Sagen wir, eine Schüler*in wird im nächsten Monat mit ihrer Schule eine Reise unternehmen - dann gibt es vermutlich Zustimmung, da das "Taschengeld" einmal etwas aufzustocken. Oder es geht einfach mal alles an ein Straßensanierungsprojekt, wenn sich der Bezirk nicht selber drum kümmert.

      Gemeinden ernennen oft Bürgermeister*innen, aber diese fällen in der Regel selbst keine Beschlüsse, das können sie gar nicht; sie vertreten lediglich nach außen. Natürlich gibt's trotzdem immer Leute, deren Wort mehr Gewicht hat, aber Respekt muss auch erstmal verdient werden. Das selbe gilt für Betriebe.

      Als Superkommune bezeichne ich einen Zusammenschluss vieler Kommunen, das wäre dann z.B. eine Stadt.

      Info-Ontifs

      Geldflaschen haben meist eingebaut, dass sie anzeigen können, wieviel ihr Inhalt wert ist. Dafür gibt es standardisierte Info-Ontifikatoren; einfach dieses Symbol schreiben oder in die Luft malen, und die Information über den Wert ploppt im Kopf auf.
      Das selbe gilt, wenn eine Flasche an ganz spezifische Verwendungszwecke gebunden ist - das passiert bei Erwachsenen eigentlich nur selten, typisch ist das eher als Kinderschutz. Aber es könnte auch eingesetzt werden, wenn eine Person alkoholsüchtig ist, um zu verhindern, dass sie Alkohol kaufen kann.

      Missverständnisse? Probleme?

      Noch unsicher bin ich, was passiert, wenn eine Person ehrlich der Meinung ist, dass sie eine Berechtigung hat, diese aber eigentlich gar nicht hätte - einfach weil sie bei dem entsprechenden Beschluss gar nicht dabei war. Ich überlege, hier eine Isso-Magie einzusetzen, dass das Ontif-Symbol mit dem Beschluss so verbunden ist, dass es selbst auch noch mal validiert. Es kann aber sein, dass diese Magie nicht immer so gut funktioniert. Es ist nicht alles perfekt, manchmal gehen auch Dinge kaputt. Wenn eine Flasche defekt ist, das nervt natürlich, aber es gibt in der Regel Methoden, das darin befindliche Geld wiederherzustellen.
      Ich beschreibe den Zustand, wenn alles funktioniert, wie es soll, aber es kann viel schiefgehen, aber das fällt alles in den Bereich "nervig" und nicht in den Bereich "systembedrohend". :) Wenn nicht, dann verlegt sich die Angelegenheit nach Xoii.

      Grundeinkommen

      Gerade weil Nahrungsversorgung auf kommunaler Ebene passiert, macht es Sinn, dass das Grundeinkommen, das an alle Bewohner*innen Xoois ausgezahlt wird, an die Kommunen geht. Genau genommen wird das sogar noch weiter vereinfacht, indem da nicht mühselig Geld transferiert wird, sondern jede Kommune einfach eine Geldeigenschaft-Transsubstantiationsberechtigung für eine gewisse Summe hat (natürlich mit zugehörigem Ontif); pro Monat kann also eine gewisse Menge Geld in Flaschen gefüllt werden. Dadurch entsteht auch mehr Varietät, und jede Kommune kann ihren eigenen Geldstil haben, wenn sie das möchten.

      Es ist aber auch möglich, als Einzelperson Grundeinkommen zu beziehen - wenn der entsprechende nervenaufreibende (A 38!) bürokratische Prozess durchlaufen wurde, kann eins sogar an eine Berechtigung zur Gelderzeugung kommen - und es gibt auch Mischformen, wo ein Teil des Grundeinkommens kommunal und ein Teil individuell verteilt wird. Die Höhe des Grundeinkommens ist immer die gleiche, und bedingungslos - nicht bedingungslos ist die Art der Auszahlung; wer sich eines Vergehens schuldig gemacht hat, kann die Gelderzeugungsberechtigung verlieren, oder das Einkommen geht komplett an die Kommune, die sich dann um die Person zu kümmern hat. Es ist in Xooi aufgrund des Schutzzaubers selten, dass Gewaltverbrechen passieren, aber das, was am nächsten daran heranreicht, kann theoretisch auch dazu führen, dass eine Person in eine spezifisch auf Rehabilitation ausgerichtete Spezialkommune versetzt wird. Auch dort hat die Person dann aber volles Mitspracherecht, es gelten nur unter Umständen eingeschränkte Regeln dafür - diese werden meist auf Stadtbezirksebene festgesetzt.

      Wirtschaftskreisläufe

      Also ein Kochstubenbetrieb (Kochstuben sind Mahlhäuser mit ausgebildeten geprüften Köch*innen) kauft seine Nahrungsmittel von einer Farm und verwendet dazu eine betriebliche Einkommensflasche, bei der per Beschluss die Berechtigung für diese Ausgabe gegeben ist; das Geld geht in die Geschäftsflasche der Farm, und stockt, wenn dort keine Ausgaben anstehen, das persönliche Budget der Farm-Arbeiter*innen auf. Die Kochstube erhält wiederum Geld von Gästen in ihre Einkommensflasche. Dieses kommt großteils aus Grundeinkommen.

      Wo kommt das Grundeinkommen her? Im Prinzip werden die Berechtigungen weltweit vergeben, nach Bevölkerungszahl und mit genau definierten Verwendungszwecken (d.h. Garantie, dass das Geld bei den Einzelpersonen oder Kommunen ankommt) Über dieses System wacht ein Zauber, der von den Gründer*innen eingesetzt wurde und von vielen Expert*innen aufrechterhalten wird (eine Änderung bedürfte einen Konsens zwischen all diesen Personen). Avarno "the Emperor" Vassoul wird von manchen als Urheber dieses Systems betrachtet, die Magie kam aber eher von Leuten wie den Geme (Gemle-Gartly) und anderen magischen Geeks. :)

      Deflation

      Damit es zu keiner Inflation kommt, brauche ich noch einen Rückflussmechanismus; zur Deflation ist die wahrscheinlich effizienteste Methode ein Wertverfall, den das Geld automatisch durchläuft - d.h. alle Substanzen und Konzepte, die alchemische Geldeigenschaft aufweisen, verfallen um den gleichen Prozentsatz pro Monat.

      Die Vergabe von Wohnraum und Betriebsgeländen funktioniert ähnlich wie das Geldsystem, aber wahrscheinlich nicht daran gekoppelt. Üblicherweise gibt es mehr Wohnraum, als benötigt wird (weil Architekt*innen zu gerne bauen^^). Wohnungen eines Ortes werden in der Regel kommunal/superkommunal verwaltet.
      Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

    • Neu

      Zeit für nachträglichen Kleinkram, der auch grad im Kopf rumgeht.
      (Ja ich weiß, ich poste gerade sehr schnell. Ich bin grad irgendwie bastel-hyperaktiv und nutze das aus. :) )

      Essbarkeit von Geld

      Da Stoffe mit Geldeigenschaft ohnehin allmählich ihren Geldwert verlieren, ist es durchaus üblich, dafür einfache Nahrungsmittel zu verwenden, z.B. Hassmehl oder Haferkörner. Dann muss das Geld, wenn es den Wert verloren hat, nicht extra entsorgt werden, sondern kann einfach zum Kochen verwendet werden.

      Klebrige Geldsirups sind also durchaus möglich. Natürlich sollte es dann nicht zu sehr an der Geldflasche kleben, oder diese ist zusätzlich noch mit einem Feature ausgestattet, das das Bezahlen trotz Klebrigkeit einfacher macht.

      Geldtransformation

      Die vielen unterschiedlichen Geldarten sind zwar cool, aber oft unpraktisch - schließlich kann eins nicht unbegrenzt verschiedene Geldflaschen haben, nur weil alle mit was anderem zahlen wollen. Daher gibt es ein paar Standard-Geldstoffe; überregional z.B. eine blaue Flüssigkeit. Leute, die mit Sand bezahlen, geben diesen dann in einen Geld-Transformator, der die Geldeigenschaft dem Sand entzieht und auf Flüssigkeit überträgt. Damit kommt ein Markt mit einem Typ Flasche aus. Wenn mit Hafer bezahlt wird, ist der Hafer nachher noch da, er ist nur nicht mehr Geld. Ich nehme an, der geht an die Person zurück, die kauft, aber wenn diese den nicht braucht, können auch Verkäufer*innen welchen sammeln; vielleicht haben sie sogar ein paar Reserve-Geldflaschen, dann braucht gar nicht erst transformiert werden.

      Nahrungsmittel: Eien

      In Xooi wird grundsätzlich vegan gegessen, dementsprechend gibt es zum Kochen keine Eier. Stattdessen gibt es pflanzliches Ei; darunter wird eine Flüssigkeit verstanden, von der es unterschiedliche Sorten (verschiedene Eien) gibt.

      Weißei ist eine im flüssigen Zustand klare Substanz, die sich beim Kochen wie Eiklar verhält, und erstarrt. Da es in Flaschen verkauft wird und nicht in Eierschalen, muss Weißei natürlich in Formen gegossen werden, um sie zu erhitzen und dann puddingartig serviert werden kann.

      Es gibt eine Menge verschiedener Sorten. Das am meisten verwendete Ei ist (meist sehr dünnflüssiges) Grünei, das aus einer Mischung mehrerer krautigen Pflanzen gewonnen wird. Das hat praktisch jeder visinnische Haushalt verfügbar. Daneben das schon erwähnte Weißei (oder Glasei), Gelbei, Grauei (die beide häufig auch in Pulverform verkauft werden) und Rotei.

      Rotei kommt in Steinform vor, von dem vorsichtig eine kleine Menge abgerieben wird, das mit Wasser dann zu einer sehr dickflüssigen Paste wird. (Diese Paste kann durch u.a. Trocknen und Pressen wieder versteinert werden)

      Neben den zwei Dutzend pflanzlichen Eisorten gibt es natürlich auch noch alchemisch erzeugte Eien, die entweder Kopien der pflanzlichen Eien sind (dann von etwas minderer Qualität als diese) oder ganz eigene Produkte, no pun intended. :autsch:

      Die Haltbarkeit ist unterschiedlich. Gelbei verdirbt in flüssiger Form eher schneller, daher wird es als Pulver gelagert; es hat ohnehin eine etwas körnige Qualität. Grünei-Flaschen können praktisch unbedenklich ein Jahr im Regal stehen, weswegen sie auch so beliebt sind, und auch teilweise mit Geldeigenschaft versehen werden.

      Wolle

      Xooi ist zwar vegan, aber ich will irgendwie doch auch Tierhaltung haben. Zumindest gibt es im Weidviertel mindestens eine Alpaca-Farm. <3 Was "vegan" heißt, muss also nicht unbedingt mit irdischen Begriffen übereinstimmen. Es werden keine Tierfelle verkauft, Wolle aber eben schon.

      Rasierklingen - Kanten mit Schneideeigenschaft

      Und von der Frage, wie die Alpacas geschoren werden, kam ich auch noch dazu, wie Rasierklingen funktionieren. Da gibt es nämlich praktische Dinge, die im Normalfall total stumpf sind, aber die per Ontif für bestimmte Dinge scharf gemacht werden können. D.h. eine aktivierte Rasierklinge schneidet Haare, aber sonst nichts. Die Haare hingegen sind quasi bei Berührung geschnitten - jedenfalls wenn es sich um ein Qualitätsprodukt handelt und die Alchimist*innen nicht geschludert haben.

      (Per Ontif aktivierbare alchimistische Eigenschaften hatte ich glaub ich bislang noch nicht. Damit lässt sich sicher noch einiges machen. Ich glaube, Lampen funktionieren auch so - Leuchteigenschaft an-/ausschaltbar. :)

      "Impfung" gegen Abstürze

      Nachdem Bewegungsmagie und Levitation in kleinen Mengen in Xooi ja recht normal ist, wird versucht, schon recht früh eine Art "magisches Immunsystem" aufzubauen. Wer von einer Klippe fällt, wendet unter Umständen unbewusst Levitation an, um den Sturz aufzuhalten, selbst wenn Levitation ansonsten eine ziemlich schwere Technik ist, jedenfalls absichtlich und kontrolliert. Solche Notfall-Reflexe funktionieren aber nur schlecht, deswegen ist eins dazu übergegangen, bestimmte einfache Auslöser bereits bei Kleinkindern zu etablieren. Wie das genau aussieht, weiß ich noch nicht, (kleine kontrollierte Stürze?) aber ich nenne es zumindest out-world-scherzhaft mal die "Absturzimpfung". (Very 2021, I guess.) Welche anderen Notfälle noch auf so eine Weise behandelt werden können, muss ich auch noch überlegen. Es muss ja eine Reaktion auf etwas sein.

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