[Xooi][ii] Sammel- & Bastelthread

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      Ja, Ztórna zu erklären macht nicht so viel Sinn.^^

      Joshuah schrieb:

      Also behält sie ihre magische Macht, egal in welcher Welt sie sich befindet?
      Ich glaube, eine voll entwickelte Welt hält genug aus, dass sie dort nicht so viel Einfluss hätte. Xooi ist ja ein "Neubau".^^

      Joshuah schrieb:

      Ich hab in der letzten Zeit auch ein bisschen über ihren möglichen Status als Göttin nachgedacht. Es treffen ja die Merkmale der olympischen Götter auf sie zu, oder (ich bin da auch kein Spezialist für, aber sie ist wohl unsterblich (kann sie durch Unfälle sterben oder getötet werden?), und extrem mächtig - was ist mit ewiger Jugend?)?
      Oh, sie kann schon sterben, nur halt nicht so leicht. Alle sterben irgendwann. :)

      Joshuah schrieb:

      Womit ich beim Thema Moral von quasi-göttlichen Wesen wäre. Welche für Werte vertritt sie eigentlich?
      Sie ist keine Philosophin und hält sich meistens aus Angelegenheiten raus, weil ihr klar ist, dass ihr Eingreifen meist mehr Schaden als Nutzen bringen würde? Mehr weiß ich auch nicht.

      Es gibt außerdem noch mehr Akteure von ähnlicher Mächtigkeit. Unter diesen herrscht auch so ein bisschen ein Konsens, sich nicht gegenseitig anzugreifen, weil da womöglich was kaputt gehen könnte, z.B. die eine oder andere Welt.

      Ztórnas Schutzzauber auf Xooi ist aber immerhin stark genug, um solche Leute (inklusive sie selbst) abzuhalten - aber natürlich hat das niemand getestet. Ich denke, da lässt sich schon ein bisschen etwas wie Moral herauslesen, dass sie Dinge gerne verteidigt.

      Joshuah schrieb:

      Hm, das ist traurig. Sie könnte ja ihre Angst überwinden, und zusammen mit ihren Schwestern eine Art Lobby bilden, die versucht, Ztórna dazu zu bringen, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen. Die gründen dann die Ztórna-Giaz-Daughters-Convention, mit Konzerten und dickem Buffet ;p
      ^^
      Ich glaube, zum gegenwärtigen Zeitpunkt (also wenn ich jetzt Schreiben oder Rollenspielen anfangen würde) hat sie keine weitere Tochter getroffen. Vielleicht passiert das sogar nie. Das Multiversum ist groß.

      Joshuah schrieb:

      Hm, aber sie altert nicht "gewöhnlich", oder?
      Sie war zum frühesten Zeitpunkt, an den sie sich erinnern kann, erwachsen, und ist seitdem ein paar Jahrzehnte physisch gealtert. Wer weiß, was passiert, wenn sie stirbt - vielleicht kriegen wir da ne Dr.Who-mäßige Regenerationsszene und dann haben wir eine neue Elenni? Keine Ahnung.^^

      Ich hab mir ja erst vor kurzem Gedanken über Lebensdauern und Sterben bei Xooi gemacht, und bin dort zu dem Schluss gekommen (glaub ich), dass Weltenlogik letztlich das Sagen hat, und dass die meisten Welten im Setting ähnliche Logik haben, was das angeht. Einige der Agent*innen von Xoii scheinen ziemlich alt zu werden, aber das war's dann auch schon. Ztórna und ähnliche gehören da nicht mehr zum engeren Setting.

      Joshuah schrieb:

      Gibt es in Deinem Weltensstem irgendwelche Leute, die das mal definiert haben, was es heißt, Mensch zu sein?
      Sicher. Aber sie sind sich genausowenig einig dabei wie wir auf der Erde.^^


      Joshuah schrieb:

      "Setting" heißt "mögliches Setting für Geschichten", also Geschichten von konkreten Charakteren, die in der jeweiligen Welt leben, und dann eben vielleicht auch fremde Welten bereisen? Ein Charakter in ii würde dann vielleicht eine in Xooi unbekannte Welt bereisen, und ein Xooi-Charakter hätte damit, wenn das Setting nicht aufgebrochen wird, erst einmal "nur" die in Xooi bekannten fremden Welten zur Auswahl, wenn sie oder er denn verreisen möchte.

      Ich denke, das kommt ungefähr hin, allerdings dann doch nicht ganz, weil: Eine Person, die Xooi verlässt, um in eine Welt zu reisen, die in Xooi wohl bekannt ist - z.B. Silraw - ist dann nicht mehr in Xooi und dementsprechend vergrößert sich die Auswahl sofort. Eine Person, die nach Xooi einreist, um dort zu leben, tendiert dazu, andere Welten teilweise zu vergessen, wenn sie nicht gerade selbst lange dort gelebt haben. Erzählungen aus anderen Welten werden in Xooi entweder übersehen oder als Fiktion betrachtet (was ja nichtmal falsch ist manchmal, die Grenzen sind fließend). Es gibt kein hartes "Ich weiß nichts von anderen Welten und wenn es mir jemand sagen würde, wäre ich vollkommen überwältigt", sondern es ist ganz alltäglich. Wenn es zu sehr aus dem eigenen "Radius" ist, wird es kaum wahrgenommen.

      Es gibt ja diesen Effekt, dass eins manchmal Dinge, die immer schon um einen rundum waren, erst wahrnimmt, nachdem irgendjemand darauf aufmerksam gemacht hat. Das wäre die eine Möglichkeit.

      Die andere wäre, etwas zwar zu registrieren, aber irgendwann schulterzuckend weiterzumachen. So wie Leute, die irgendwas krasses über Quantenphysik lernen, dann einen Tag eine Wand anstarren und sich vorstellen, dass da ... kA, viel leerer Raum mit Teilchen/Wellen drin ist ... aber dann irgendwann sagen, ok, geht mich letztlich nichts an, das Mittagessen muss auf den Tisch, mir egal, ob die Karotte aus Quarks besteht. :P

      Tatsächlich ist die Magietheorie an den xooischen Universitäten teilweise (manche Richtungen) durchaus darauf ausgelegt, auch Welten erklären zu können, die nicht so funktionieren wie Xooi. Aber es gibt auch Professor*innen, die das dann als Humbug bezeichnen, und trotzdem angesehen bleiben.

      Joshuah schrieb:

      Ah, okay. Ich versteh unter "Parallelwelt" eigentlich nur eine andere Welt, die eben auch existiert. Vielleicht ist das auch das falsche Wort (hm, es scheint, dass dieser Begriff keine einheitliche Definition hat).
      Ach, Definitionen... :weissnicht:
      Ich dachte halt, wenn "Parallelwelt" einfach irgendwelche anderen Welten sind, dann sind ja praktisch alle Welten im Forum parallel (mit Ausnahme von ein paar Metawelten vielleicht noch) und dann wird das Wort irgendwie nutzlos.^^

      Joshuah schrieb:

      Aha! Also je höher die Schale, desto weniger verlässlich ist eine von dort stammende Information über die Kernwelt. Oder besser: Eine Schalenwelt ist eine Welt, die zu X (<100) Prozent mit der Kernwelt übereinstimmt. Sie kann sich auch wandeln. Ist das so richtig (wahrscheinlich nicht, aber ich bin sehr lernwillig ^.^)?
      Eine Schalenwelt kann auch 0% Übereinstimmung mit der Kernwelt haben, aber mehr mit anderen Schalen. Ich habe da keine klare Definition, wo das aufhört. Dass Gegenden aus der Kernwelt in Schalen auftauchen, liegt daran, dass Leute halt oft von ihren eigenen Häusern träumen, und diese Träume verklumpen dann... aber es kann ebenso eine Welt mit komplett eigener Geographie sein, in denen ähnliche Themen auftauchen, oder Namen, Ideen...

      Joshuah schrieb:

      Okay, also das Zugvolk fährt mit der Außenweltbahn dann quasi von der Kernwelt aus immer weiter Richtung äußere Schalen, wenn ich das recht verstehe? Die Bahn an sich ist aber von plötzlichen Wandlungen der sie umgebenden Welt abgeschirmt?
      Das Zugvolk besitzt seine eigenen mächtigen Schutzzauber. Das Netz, auf dem die Züge fahren, ist fast unvorstellbar groß und verbindet Welten mit komplett inkompatibler Logik - aber in den Zügen sind Leute sicher, jedenfalls in der "metaphysischen Gegend" von Silraw und Xooi.

      Ich hab das immer mal wieder geändert, aber nach aktuellem Stand dauert die Reise von Xooi nach Silraw etwa 7-10 Tage, je nach "Wetterlage", sozusagen. Wer in Xooi einsteigt (da gibt's mehrere Startbahnhöfe, die auch einen Einfluss auf die Dauer haben), fährt erstmal ein paar Tage durch Schalenwelten mit seltsam anders aussehenden, aber immer noch irgendwie vertrauten Gegenden, dann wird es weirder. Es kann aber auch einen Tag lang nur durch einen gleichförmigen Tunnel gehen. Um Silraw herum ist ein riesiges flaches Ödland, eine Trümmerhalde mit Bruchstücken aus anderen Welten.

      Ich bin nicht in die Geheimnisse des Zugvolkes eingeweiht ;) , aber ich stelle es mir so vor, als wäre es ein Sternenschiff, das für jeden Flug eine neue Route durch den Weltraum plant, immer neue Konstellationen und mögliche Gefahren einplant, und dann dieser festgelegten Route folgt. Es ist also nicht so, dass sich die Schalenwelten notwendigerweise so sehr verändern, da bleibt vieles auch gleich, aber die Route ändert sich.

      Die Schienen müssen nicht jedesmal neu gelegt werden. Da gibt es wohl schon ein kompliziertes Netz voller Abzweigungen. Die kompetenten Lokführer*innen wissen, wie die Weichen gestellt werden müssen, damit sie am Ziel ankommen - würden sie die falschen Strecken nehmen, würden sie wochen- bis jahrelang im Kreis fahren, ohne an einer sicheren Haltestelle anzukommen.

      Joshuah schrieb:

      Moment, und sie benutzen diese Außenweltbahn? Also sie scheint ja sicher zu sein, aber für mich wär das glaub ich wie mit der Achterbahn zur Schule fahren, nur ruhiger (ist sie denn ruhig?) xD
      Wie schon gesagt, die ist sehr zuverlässig. Aber so lange, wie die Fahrt dauert, ist das ein langfristiges Pendeln - etwa, um in den Ferien Verwandte zu besuchen. Oder Kinder werden in Xooi in ein Internat geschickt, während die Eltern in Silraw (oder noch weiter weg) wohnen.

      Solche Fernzüge haben relativ bequeme Schlafwagen, Schlafzimmer, und natürlich auch ganze Wohnungen, immerhin lebt das Zugvolk ja auch in den Zügen.

      Was nötig ist, um ein Ticket zu bekommen, ist ganz unterschiedlich, je nachdem, in welcher Welt du zusteigst - ich denke, das Zugvolk hat bei der Gründung von Xooi einen Pakt geschlossen, die dortige Geldeigenschaft anzuerkennen. Aber es ist sowieso nicht auf solches Einkommen angewiesen, sie sind vermutlich Entdecker*innen und ihre oberste Direktive dürfte sein, Welten zu verbinden.

      (Eine zentrale Inspiration fürs Zugvolk ist übrigens nach wie vor die Zugfahrszene aus Chihiros Reise ins Zauberland - da geht es aus einem bis dahin überschaubaren Setting plötzlich in endlose Weiten hinaus, die mir zumindest wie andere Welten scheinen.)

      ~

      Yay, mehr über's Zugvolk herausgefunden. :D
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      Linie 55

      Gründungsmitglied 55 ist ja eine recht unscheinbare Person, die meist im Hintergrund blieb. Es hatte aber angeblich einmal angeregt, dass es in Xooi eine Bahnlinie geben sollte, die alle Stationen weltweit abfährt, in einer noch auszuarbeitenden praktikablen Reihenfolge. Während den Gründungsjahren war das Planen natürlich schwierig, da überall ständig neue Linien hinzukamen. 55 lebte in dieser Zeit auf einem Wohnzug, der bereits quer durch Xooi unterwegs war, und regelmäßig in den Orten hielt, in denen andere Gründungsmitglieder lebten, aber auch immer mal wieder auf Erkundungsfahrt ging.

      Es ist nicht bekannt, ob 55 nach dem Ableben der ersten Generation der Gründer*innen noch weiter unterwegs war, oder ob es sich irgendwo zur Ruhe niedergelassen hatte - entweder in einem kleinen Bahnhof in Xooi oder in einer anderen Welt. Vielleicht ist 55 auch schon dem Ruf des Reellen Zuges (der fahrenden letzten Ruhestätte des Zugvolks) gefolgt.

      In Xooi wurde jedenfalls zu seinem Andenken die Linie 55 eingerichtet, die mit einer einzelnen Zuggarnitur tatsächlich alle mit dem Zug erreichbaren Stationen in einem großen komplizierten Zyklus abfährt.

      Eine Redewendung, um auszudrücken, dass eins nicht weiß, wo etwas liegt, ist zu sagen "das liegt an der Linie 55" - und wenn etwas lange dauert, dann "wird es fertig, wenn die 55 vorbeifährt".

      L55 ist beliebt, und wenn der Zug gerade in der Nähe ist, gibt es immer Leute, die mal einen halben Tag lang mitfahren. Er fährt auch auf vielen Straßenbahnlinien (alle mit der richtigen Spurweite, das sind vielleicht sogar eh alle), bleibt aber nie lange in einer Gegend - das wäre ja langweilig. Im Zug selbst kann jederzeit gefragt werden, wann er ungefähr an einer bestimmten noch so obskuren Haltestelle ankommen wird - wenn die Antwort "in 5 Wochen am Tunderstag um 1 Uhr früh" genehm ist.

      (Das ist eh eine angenehme Zeit: Um 1 Uhr stehen die meisten Leute auf, das ist am frühen Vormittag.)

      Natürlich werden manche Verbindungsstrecken öfter befahren, aber dann fährt der Zug eher als Schnellzug durch und bleibt nicht überall stehen. Schließlich gilt es ja einen Plan einzuhalten. ;D
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      Die Reise geht nach Tawruo.

      ~

      Tawruo ist ein Land südöstlich von Visinnur, in dem Deshni gesprochen wird. Von den drei mir bislang bekannten deshni-sprachigen Gebieten ist es wahrscheinlich das wärmste, da eines der beiden anderen (aber ich weiß noch nicht welches) wahrscheinlich ein arktisches Klima hat. Tawruo hat Wüsten, mediterrane Wälder - vielleicht auch Dschungel - sowie ausgedehnte warme Sumpfgebiete.

      Die Hauptstadt Hle-Uk-Taw habe ich schon kurz skizziert, aber ich habe noch keine genaue Vorstellung davon. Ich weiß, dass sie in einem warmen Flussdelta liegt; vermutlich gibt es hier Krokodile und andere gefährliche Tiere, die innerhalb der Stadtgrenzen aber zahm sind. Es gibt domestizierte Krokodile, die dafür sorgen, dass wilde Krokodile nicht in die Stadt kommen.

      Hle-Uk-Taw besitzt eine große Akademie der Kampfmagie bzw. Militärakademie; auf verschiedenen dazu erkorenen Schlachtfeldern werden regelmäßig Kämpfe ausgetragen. Die Bevölkerung hält ihre militärische Vergangenheit hoch (viele Siedler*innen der ersten Generation waren früher Soldat*innen.)

      Dass Xooi eine friedliche Welt ist, hindert die Tawruoner von Hle-Uk-Taw nicht daran, sich auf Waffen zu spezialisieren - sie betreiben es eben als Kunstform; es gilt als erstrebenswert, wenn eine Waffe schön, effizient und schmerzarm/nonlethal ist. Darüber, wie sehr Waffen wehtun sollen, gibt es verschiedene Auffassungen, die vermutlich damit zu tun haben, dass Leute unterschiedlich drauf sind - einige sehen es als Tugend an, Schmerzen zu ignorieren, einige als Tugend, keine Schmerzen anzurichten, und andere sind schlicht eher masochistisch.^^

      Die Stadt Kexg (Köchg) liegt auf einer rautenförmigen Halbinsel im Nordwesten Tawruos, umzingelt von einem stets ziemlich stürmischen Meer, das es darauf angelegt zu haben scheint, unpassierbar zu sein. Kexg ist als Ganzes ein großer Kegelturm, in etwa so wie in dem Bruegel-Gemälde Turmbau zu Babel, nur fertiger.^^

      In Kexg wird versucht, neue Formen der Alchemie zu entwickeln. Es gibt in den Obergeschoßen Labore mit gefährlichen Substanzen; vom Turm weg führen in alle Richtungen Kabel und Schläuche, die von oben herabhängen und dann in Leitungen durchs Land gelegt sind. Dadurch werden Substanzen geleitet, die dann teilweise außerhalb der Stadt in Teiche gefüllt werden. Auch xooischer Rauch wird in verschiedenen Varianten hergestellt.

      ~

      (Herumüberlegen)

      Ich habe hier also die Vorstellung von einer Stadt, die "Chemieabfälle" produziert, aber gleichzeitig das Gefühl, dass das in Xooi wenig Sinn macht. Vielleicht ist es wie in Hle-Uk-Taw, das sich auf Krieg spezialisiert hat in einer durchwegs friedlichen Welt. Hat eins sich in Kexg auf Verschmutzung spezialisiert? :kopfkratz:

      Naja, ich wollte eine Idee, die mittlerweile eine Dekade am Buckel hat, wieder aufgreifen, nämlich die Maù Gaihrà. (Ich glaube, das war WBO 2010?) Die sind, wie ich gerade nachlese, nicht wirklich eine Idee, die nach Xooi passt, also ... entweder ich ändere sie total um, oder es handelt sich um Wesen in einer anderen Welt, und das xooische Äquivalent funktioniert anders. Oder ich schmeiß sie gleich wieder raus...

      Vorgestellt hatte ich mir: Von Kexg führen Milchkabel weg, in denen alchemische Abfälle in Sumpfgebiete geleitet werden. Dort entwickeln sich daraus Pseudolebewesen, die wie geisterhaft-milchige Schemen aussehen, mit einer flüssigen, variablen Form. Maú-Ga-Ihra wären also eine künstliche Lebensform, die in unbewohnten Gebieten gezüchtet wird. Aber so irgendwie gefällt mir das gar nicht. :meh: Zu creepy für Xooi, zu glibberig für Jundurg.

      Was könnten denn überhaupt so Abfälle sein? Bislang ist die Alchemie ja eine recht saubere Angelegenheit. Eventuell wird bei manchen Stoffen so oft an Attributen gedreht, dass sie am Ende zwischen diesen fluktuieren und sich seltsam verhalten. Aber warum sollte eins diese wegleiten, statt sie zu vernichten?

      oh WAIT. Kabel führen in 2 Richtungen! Wenn die Kabel nach Kexg leiten, statt davon weg, dann funktioniert es vielleicht besser? Wurden in den Sümpfen wilde Mau-Ga-Ihra ausgesetzt, aus anderen Welten, und deren Ausscheidungen dann für Experimente in die Stadt geleitet? Das macht vielleicht mehr Sinn, nur gefallen mir die Mau-Ga-Ihra selbst immer noch nicht. Mir gefällt einfach nur die Ästhetik eines hohen Kegels von dem Leitungen wegführen. Woher hab ich das überhaupt? o_0 Ich misstraue dieser Idee, je länger ich darüber nachdenke. Ok, erstmal wieder weg damit. :schmoll:

      ~

      Kexg als Zentrum für Alchemie ... muss vielleicht nicht sein. Es könnte aber ein Luftschiffhafen sein. Hmm, Sturm und Luftschiffe vertragen sich nicht besonders.^^ Ein U-Boot-Hafen? Gibt es unter Tawruo ein Netzwerk von Kanälen, durch das überallhin gefahren werden kann? Oder unterirdische Städte? Reicht der Kegel gar noch tief in den Boden hinein?

      Hm. Wetterkontrolle würde es wohl auch möglich machen, Schiffe mit ihrem eigenen Wetter auszustatten - also dass der Sturm ums Schiff herumgeht, bzw. vielleicht sogar vom Schiff aus gesteuert wird. Ist Kexg also das Zentrum der tawruonischen Flotte, mit Schiffen, die sowohl am Meer als auch durch die Luft fahren können? Ich stelle mir ein Schiff vor, dass auf einer wettergesteuerten Welle nach oben in die Luft geschossen wird, Segel ausbreitet, und sich zum Luftschiff umbaut. o_0 Kexg als Zentrum der tawruonischen Wetterkontrolle klingt nicht so falsch.

      ( ... hm, vielleicht wird in Kexg Frische massenproduziert, und (atembare) Frischluft/Frischrauch weggeleitet, damit auch in Orten Unterrauchs oder Unterwasser geatmet werden kann - das klingt halt nach einem ziemlichen Sicherheitsproblem; wenn da ein Kabel reißt, erstickt ein Dorf. NE. )

      edit: Kexg könnte trotzdem Frische produzieren, dann aber gleich für die ganze Welt. Aber eigentlich sind dafür Bäume zuständig (Photosynthese, oder was immer das xooische Äquivalent dazu ist).

      Eine Stadt mit Meteorologie-Fokus könnte - gerade wegen der Kegelförmigkeit - auch cool in Szene gesetzt werden, wenn sie permanent das Zentrum eines Orkans bildet. Heftige Startbedingungen für Luftschiffe. o_0 Aber wäre zumindest ästhetisch was Eindrucksvolles. Nebenbei bemerkt ist die Stadt auch mit normaler (unterirdischer) Zuganbindung versehen. Ich weiß noch nicht genau, wie die Routen von Tawruo aussehen. Es gibt jedenfalls mit Tirdim eine Grenzstadt, die bereits im visinnischen Netzplan zu finden ist. :)

      Naja, ich denke ich schließe hier mal, ich hab gerade nicht so die guten Ideen.
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      Hallo Jundurg ^.^

      Ich find gar nicht, dass die Ideen schlecht sind! Und ehrlich gesagt sind das Seiten von Xooi, die ich so noch gar nicht gekannt habe. Ich hätte zum Beispiel nicht gedacht, dass es Waffen gibt und Schlachten stattfinden.

      Jundurg schrieb:

      viele Siedler*innen der ersten Generation waren früher Soldat*innen.
      Aha, also Leute, die ursprünglich aus anderen Welten nach Xooi gekommen sind, und dort eben im Militär waren? Das ist ein interessanter Twist irgendwie, also dass Soldat*innen in eine explizit friedliche Welt kommen, deren Frieden sogar von einem mächtigen Zauber aufrechterhalten wird, sie aber ihre "militärische Kultur" (oder so ._.) für so wichtig erachten, dass sie sie sogar in Xooi noch pflegen. Mich würden da echt die Hintergründe interessieren.
      Und was denken die anderen Leute in Xooi über Militär? Ich mein, eigentlich braucht ja keiner dort Militär, so wie ichs verstanden hab.

      Jundurg schrieb:

      es gilt als erstrebenswert, wenn eine Waffe schön, effizient und schmerzarm/nonlethal ist.
      Hm, interessant. Dann kann so eine Waffe vielleicht betäuben, oder jemanden in Schlaf versetzen? Tolle Idee find ich!
      Und was Du schreibst lässt auch Raum für Xooische Schmerzinduktoren für Masochist*innen ;p

      Ach, ich les jetzt erst Deinen Text über Hle-Uk-Taw in dem Post, den Du verlinkt hast. Also Militär als Erinnerungskultur?

      Jundurg schrieb:

      Kexg ist als Ganzes ein großer Kegelturm, in etwa so wie in dem Bruegel-Gemälde Turmbau zu Babel, nur fertiger.^^
      Ist ja witzig, dieses Gemälde war auch Inspiration für mein Jeirtalar. Ist ja auch ein dolles Ding, das muss an dieser stelle gesagt sein ^.^ Aber Jeirtalar ist viel düsterer.

      Jundurg schrieb:

      Wetterkontrolle würde es wohl auch möglich machen, Schiffe mit ihrem eigenen Wetter auszustatten - also dass der Sturm ums Schiff herumgeht, bzw. vielleicht sogar vom Schiff aus gesteuert wird. Ist Kexg also das Zentrum der tawruonischen Flotte, mit Schiffen, die sowohl am Meer als auch durch die Luft fahren können? Ich stelle mir ein Schiff vor, dass auf einer wettergesteuerten Welle nach oben in die Luft geschossen wird, Segel ausbreitet, und sich zum Luftschiff umbaut.
      Wow, das klingt echt abgefahren! Und in einer guten Art find ich.

      Auch Deine Idee, diesen Turm im Zentrum eines Orkans zu haben find ich cool. Das beflügelt zwar ehrlich gesagt alles meine Fantasie, ich würd mich hier aber mal drauf beschränken, Dir zu sagen, dass ich das spannend und ganz doll finde ;D
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      Ach schlecht fand ich nur, dass ich irgendwie mehrere vage Ideen hatte, aber keinen gemeinsamen Nenner gefunden habe für die Stadt Kexg. Hle-Uk-Taw ist zwar noch nicht viel bebastelt, aber fühlt sich eher richtig an. Ich glaube, am meisten macht es mir Probleme, wenn ich ganz altes Weltenmaterial (2010) versuche aufzugreifen, aber merke, dass es mir überhaupt nicht mehr passt. Am ehesten würde ich das gerne überschreiben, das hält besser als löschen. Mal sehen.

      Joshuah schrieb:

      Aha, also Leute, die ursprünglich aus anderen Welten nach Xooi gekommen sind, und dort eben im Militär waren? Das ist ein interessanter Twist irgendwie, also dass Soldat*innen in eine explizit friedliche Welt kommen, deren Frieden sogar von einem mächtigen Zauber aufrechterhalten wird, sie aber ihre "militärische Kultur" (oder so ._.) für so wichtig erachten, dass sie sie sogar in Xooi noch pflegen. Mich würden da echt die Hintergründe interessieren.
      Ich glaube, das Aufrechterhalten einer alten Kultur passt gar nicht so nach Xooi, fällt mir gerade auf. Eher ist es so, dass Soldat*innen, die nach Xooi kamen, sagten, was können wir gut? Na dann lass uns mal Militär perfektionieren. Xooi ist ja eine Welt, in der "groß gedacht" werden soll, laut den Gründer*innen, und es kann eben nicht nur Kunst und Wissenschaft sein, sondern auch anderes. In Tawruo ist es dann die Erforschung des Krieges als einer Konstante der Menschheit. Und sowas wie Kriegskunst?

      Joshuah schrieb:

      Und was denken die anderen Leute in Xooi über Militär? Ich mein, eigentlich braucht ja keiner dort Militär, so wie ichs verstanden hab.
      Schwer zu sagen. Ich glaube, es muss eine Grundsatzdiskussion gegeben haben, dass von Xooi aus keine Militäreinsätze auf anderen Welten gemacht werden - dafür bräuchten sie die Zustimmung des Zugvolks, und die haben sie nicht. In Xooi selbst gibt es keine echten bewaffneten Konflikte.

      Der Aspekt Waffenentwicklung fällt unter Wissenschaft; die Schlachten selbst können sowohl Unterhaltung, Kunst als auch Sozialstudie sein. Manche kämpfen auch einfach gerne, und dies unter kontrollierten Bedingungen zu tun, ist ideal - eine Art LARP, nur dass der Fokus vielleicht nicht so sehr auf dem So-Tun-Als-Ob liegt, sondern schon "echt" gekämpft wird, aber mit nonlethalen Waffen, je nach Kampf vorher vereinbarten Regeln (inkl. Safewords^^) und medizinischer Versorgung, falls doch etwas passieren sollte.

      ~

      Kexg - Zentrum des Orkans ist wahrscheinlich noch die beste Idee, und es ist ein Hafen für Sturmschiffe. (Luftschiffe, die bei normalen Winden nicht fahren können?^^) Was ist sonst der Fokus der Stadt? Vielleicht ... Geschwindigkeit. Hier legen die Leute es drauf an, richtig schnell und hoch zu fliegen. Im Inneren gibt es mehrere Stockwerke von Gärten. Mehr brauche ich vielleicht erst noch nicht, ich kann ja mal Tawruo grob skizzieren.

      Gaalgomaan. Stadt im Nordosten. Über die weiß ich momentan nur, dass sie eine hohe Bevölkerungsdichte hat? Liegt am Rand des Einzugsgebiets des Fokodejtaw.

      Fokodejtaw - ein Vulkan, der Realitätsverwerfungen ausspeiht? Nein, ich habe noch keine konkrete Vorstellung.^^ In seiner Umgebung wandelt sich die Landschaft nach jedem Ausbruch, d.h. wo vorher eine Wüste war, ist danach ein Wald, oder so. Das Ganze ist aber stabil genug, dass Xooi nicht bedroht ist, und es auch für Menschen eher ungefährlich ist, im Vulkangebiet zu reisen. Eins kann sich dabei aber in Landschaften aufhalten, die nur noch temporär da sind, und eigentlich schon vom letzten Ausbruch "überlagert" wurden, aber noch für eine Weile weiterexistieren und mit etwas Geschick besucht werden können.

      Maú-Ga-Ihira - eine Gruppe von Leuten, die sich einer speziellen Art der "Pantomime" im weitesten Sinn verschrieben haben, bei denen die Gestalt sich kontinuierlich flüssig ändert - die Leute sind also von mehreren Schichten Nebelwolken umgeben, deren Form sie steuern können. Sie können daher auf einer Bühne auch viele Meter groß erscheinen, auch wenn sie eigentlich nur in der Mitte einer solchen Wolke stehen und die Bewegungen lenken. Der Name der Gruppe bezieht sich ursprünglich auf eine Lebensform, die es auf einer der entfernteren Herkunftswelten gab, die ansonsten nur noch als Gruselgeschichte erhalten hatte.

      Zahnklippen bei Tirdim - unnatürlich scharfe Klippen an einer Rauchmeerküste; das Gestein ist durchsichtig und bricht das Licht vielfältig. Über die Zahnklippen führen Kletterrouten

      Rauchlagunen und Rauchwälder - Westküste von Tawruo; hier ist das Rauchmeer sehr flach, und es gibt viele Inseln. An den Küsten pflanzen Leute Bäume im Rauchmeer, die dort natürlich kein Licht kriegen würden - deswegen werden sie entweder woanders hochgezogen und verpflanzt, es wird Licht hingeleitet, oder einfach ein Teil des Meeres "hellgelegt", bis der Baum die entsprechende Höhe hat. Es gibt auf diese Weise riesige Wälder, die unterrauch stehen.

      Die Südküste (inklusive dem Flussdelta, in dem Hle-Uk-Taw liegt) ... ist wohl auch eine Rauchmeerküste? Der Fluss würde also weniger "münden" als vielmehr unterrauchs weiterfließen. Das alte Problem, wie ich Rauchmeere und Wassermeere in einer Welt kombiniere... Naja, ein andermal.^^

      ~

      Insgesamt bastle ich Tawruo für mein Gefühl zu sehr als "the Other", die Fremde, der "Orient". Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, wie es ist, dort zu leben. Das ist schade, und daher muss ich mal Charaktere kennenlernen, die von dort sind, oder - vielleicht für mich als zeitlebends festverwurzelte Mitteleuropäer*in leichter denkbar - dorthinziehen.

      Warum würde jemand nach Hle-Uk-Taw ziehen? Um Kampfmagie zu studieren? Es ist aber natürlich auch eine Großstadt, und die dortige Universität sicherlich auch eine der größeren von Xooi. Um Deshni zu lernen. Bestimmt gibt es auch eine lokale Musikkultur, und Sport der nicht so martialisch daherkommt. Vielleicht ist die Stadt sogar ein guter Ort, um eine Familie zu gründen - weil es in Nachbarschaften ein besseres Solidaritätsgefühl gibt als in manchen Gegenden Visinnurs? Wenn eins nichts dagegen hat, dass die Kinder mit zahmen Krokodilen spielen.^^ Weniger sture Bürokratie, vor allem wenn es um Ästhetik geht.

      Wer Teil von großen Projekten sein will, die längere Zeit dauern und von vielen Einzelpersonen gemacht werden - im Gegensatz zur individualistischen Künstler*in mit Vision - ist in Tawruo besser aufgehoben als in Visinnur. Gut eingespielte Ensembles und Orchester. In Gālgomān gibt es riesige permanent bespielte Opernlandschaften; die Musik folgt vordefinierten Regeln oder wird während der laufenden Vorstellung komponiert, dann müssen die neuen Noten angekarrt werden, damit Leute weiterspielen können; wenn eine Schicht Musiker*innen Pause macht, kommt die nächste; die Anlage ist so groß, dass eins nur immer einen Teil hören und sehen kann.

      ~

      Über Musik von Xooi habe ich mir seit Neubau noch nicht so viele Gedanken gemacht, weil ich dann immer überlege "ah und wie klingt das genau?" und den Druck auf mir spüre, dann selbst etwas komponieren zu müssen - und das geht dann schief, weil ich nicht die Lust hab, die Arbeit von einem ganzen Volk alleine zu machen. Ist ja auch unsinnig.^^ Also werde ich abstrakter bleiben.

      Ich glaube, dass in Xooi die 17edo-Stimmung weit verbreitet ist neben der bei uns klassischen 12edo. (Also 17 gleichmäßige Schritte in der Oktave) Verschiedene Musikstile haben auch ein ganzes Instrumentarium in einer bestimmten Stimmung, natürlich auch noch in vielen anderen neben 12edo und 17edo. Vielleicht hab ich auch mal Lust, Orchester zu basteln. Neulich hatte ich zumindest schon mal Idee von extrem hoch gestimmten "Piccolo-Violinen", die nur funktionieren, weil die Saiten alchemisch reißfest gemacht wurden, und dann eben sehr dünn und stark gespannt. Und bei der Charakter-Challenge hatte ich auch noch eine Person dabei, die professionell "Trompetenwerk" spielte. Eine Art Kreuzung aus Blechblasinstrumenten und Orgel? ^^ Und natürlich auch wichtig, Instrumente, die von vielen gemeinsam gespielt werden. Musikalische Teamarbeit. :) (Als Inspiration denke ich an die baskische Txalaparta und an westafrikanische Pattern, bei denen eine Person immer genau die Schläge zwischen denen der anderen Person spielt...)

      (Den Link zum Xenharmonic Wiki hab ich grade erst gefunden und argh ich muss da erstmal Zeit verbringen^^)
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