Eine Zweitwelt

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    • Eine Zweitwelt

      Guten Morgen

      kurze oder auch lange Frage.

      Wie steht ihr eigentlich dazu eine Zweitwelten basteln ?
      Dient sie euch als Ventil eine Idee zuverarbeiten welche sich nicht mit eurer Hauptwelt vereinbaren lässt ?
      Wollt ihr vielleicht einfach weiter basteln aber hängt bei eurer Hauptwelt ?
      Gefällt euch der Gedanke einen Kontrast zu eurer Haptwelt zu haben ?

      Oder ist es vielleicht etwas ganz anderes was gar nichts mit eurer Hauptwelt zu tun hat ?

      Ich persönlich liebäugel mit dem Idee einer Zweitwelt. habe aber das Gefühl das mir Khorapan das nicht danken wird. Sprich das ich es vielleicht deswegen vernachlässige.

      Oder habt ihr vielleicht gar keine Zweitwelt. Wenn ja warum nicht.

      Lass mich eure Gedanken zu diesem Thema wissen
      Jede Welt fängt mal klein an. Auch Khorapan
      "Das ist meine Welt, es gibt viele aber diese ist meine"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wanjalinke ()

    • Guten Morgen,
      ich habe in letzter Zeit sehr ähnliche Gedanken gehabt.
      Ikwawin ist eine recht "trockene" Welt (also nicht klimatisch :D)
      Keine Magie, im Wesentlichen kaum Fantasy. Es gibt durchaus leicht veränderte Flora/Fauna und ja auch sonst viel kreatives Potential.
      Ich mag Ikwawin mit diesen Beschränkungen sehr gern, aber manchmal bin ich schon neidisch auf andere hier im Forum,
      die die schönsten kleinen Details, Magie usw. einfach einbauen können, weil sie's schön finden und dann ist das einfach so.

      Deswegen habe ich kurzzeitig drüber nachgedacht, eine Zweitwelt zu bebasteln, mich aber dann dagegen entschieden.
      Es würde die Zeit, die ich an Ikwawin bastel einfach drastisch reduzieren.
      Deshalb versuch ich lieber, wenn ich Bock auf irgendwas habe, von dem ich erstmal denken würde, dass es nicht auf Ikwawin passt,
      irgendeine Möglichkeit zu finden, dass es eben doch passt, wenn auch vielleicht etwas abgeändert.
    • Genauso geht es mir.

      Khorapan ist sehr magisch und "rassenreich" (ist das überhaupt ein Wort xD) aufgestellt. Sehr klassisch phantastisch.
      Ich hab nur von Zeit zur Zeit nen Fantasy overflow und dann denke ich über eine Zweitwelt nach.
      Aber halt als Kontrast. Mono-Human wenn technologisch. Also eher Cyberpunk

      Es steckt aber halt so viel Arbeit in Khorapan und nur als ich ne Flaute habe Ersatz zu bauen ? Ich weiß nicht.
      Deswegen frag ich bei sowas gerne rum :)
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    • Also ich habe ja einige Welten, auch Welten, an denen ich nicht mehr arbeite. Die Welten, die parallel zu Palaststern existieren, liegen gerade auf Eis, damit ich mich völlig auf Palaststern konzentrieren kann.

      Palaststern hat sehr viel Raum für die unterschiedlichsten Geschichten, ich bin kaum limitiert - und das trifft sicher auch auf Khorapan zu. Wenn ein Bereich von Palaststern gerade langweilig ist, dann suche ich mir einen neuen, bis dieser wiederum langweilig wird. So arbeite ich konstant an dieser einen Welt, und es wird nie langweilig.

      Was mich oft motiviert, sind interessante, kleine Details, die in die Welt passen. Oder dass ich keine Klischees verwende, wenn ich sie nicht cool finde, und ich sie deshalb in der Welt haben will.

      Jo, das sind so meine Gedanken, ich hoffe sie helfen ^-^
    • Ich mag die Freiheit, so viele Welten basteln zu können, wie wir möchten.

      Ich hätte aber auch ein schlechtes Gewissen, aktiv mehrere Welten parallel zu bebasteln, insbesondere nachdem ich meine Welt eh schon jahrelang vernachlässigt habe. Irgendwann hatte ich aber eine für meine Welt passende Idee, verschiedene Settings und Ideen in meiner alten Welt unterzubringen. Sozusagen mehrere Welten in einer. Als Alternative für Ideen, die da trotzdem nicht reinpassen, habe ich das Weltenfresser-Projekt, aber das existiert nur in meinem Kopf und in meinen Träumen. ;) Also da bestand bisher tatsächlich noch nie wirklich Bedarf. Es ist da, es gibt sogar auch da eine lose Verbindung zu Yrdanea ...

      U* als Teil des Weltennetzes ist von Yrdanea komplett getrennt, aber wird auch nur extrem sporadisch mal weitergebastelt. Also ich würde sagen es ist möglich und muss der eigenen Welt auch nicht unbedingt schaden.

      Irgendwie glaube ich, wir hatten so eine ähnliche Diskussion auch schonmal, aber ich mag mich irren. Stichwort Literatur: Wenn du möchtest, kann es ja auch eine Meta-Welt sein, die sogar in Form von Fantasyromanen oder Science Fiction Romanen in deiner Welt in gewisser Weise existiert. :) Falls es da solche Literatur gibt.

      Ansonsten glaube ich, dass das Basteln an einer Zweitwelt durchaus auch wieder Bastelfreude und Inspiration für die Erstwelt wecken kann.
    • Yrda schrieb:

      Irgendwie glaube ich, wir hatten so eine ähnliche Diskussion auch schonmal, aber ich mag mich irren. Stichwort Literatur:

      Ich hatte schonmal erwähnlich das ich eigentlich unglaublich Schreibfaul und deswegen ein Roman nichts für mich ist.

      Der Implus kommt nur schon seit Jahren immer wieder und will mich nie wirklich loslassen.

      Und was super frustierend ist wenn die Gedanken ans Bücher schreiben und Zweitwelten immer wieder kommen aus dem Frust herraus das es bei Khorapan nicht weitergeht
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    • Zweitwelten ... nun, ich habe 2a und 2b, aber die waren schon immer miteinander verbunden, also zählt das nicht wirklich.
      Hin und wieder fällt mir etwas völlig neues ein, aber 2a und 2b sind so heterogen, dass sich das alles noch irgendwo da einfügen lässt. Selbst manche Fanfiction.

      Das einzige was mir einfällt, das wirklich völlig losgelöst davon ist, ist meine Welt für ein Zeittreise-Rollenspiel im Stil von Sam Raimi. Aber die Welt ist kaum ausgearbeitet. Ich arbeite tatsächlich fast nur an meinen Hauptwelten.
    • Verrückt. Da hab ich jahrelang geglaubt ich würde sessonal monogam immer nur an einer Welt basteln und da ist mir gar nicht aufgefallen, dass ich jetzt eine Zweitwelt habe xD
      *Küsschen* ich hab euch beide lieb. <3

      Ich mag es ja Ideen aus dem Kopf zu kriegen und wenn ich dafür kurz mal ne neue Welt extra dafür anfangen muss, ist das völlig in Ordnung. Ist mir lieber als die Ästhetik der kleinen Hauptwelt zu schwächen.
      Obwohl Ruralpunk nur wenige Kilometer von kn entfernt ist, ist es eine eigenständige Welt und das funktioniert sehr gut, weil Ruralpunk ganz andere Ziele hat und sogar eine Erzählerin und Narrative besitzt. Das ist im Kern so spektakulär anders als kn und dabei wollte ich ursprunglich eigentlich nur was schönes mit Moorjungfrauen machen. Naja, jetzt hab ich ne tolle Zweitwelt. ^^
      Menschen sind großartig. Wir alle haben unterschiedliche Eigenschaften, Fähigkeiten und Schmerzen. Wir sollten von einander lernen und uns gegenseitig helfen, damit jeder Mensch großartig sein kann.
    • Zweitwelt... :kopfkratz:
      Vor geraumer Zeit hatte ich noch einige mehr... So 30+ *hehe* *schäm*

      In der Zwischenzeit und mit dem Alter reichen mir eine Handvoll Zweitwelten aus. Ich habe diese aus ganz unterschiedlichen Gründen:
      • Cimorra, um meinen Fetisch für klassische Sword & Sorcery, Retro-Sci-Fi-Elementen und lovecraftscher Weird Fiction bedienen zu können und um diese von Gaia fern zu halten. Früher ging diese Durchmischung vielleicht noch, aber meine Ansprüche auf eine gewissen Konsistenz von Gaia sind gewachsen. Da passen die genannten Themen nicht mehr so wirklich hinein, obwohl es Parallelen zwischen den Welten gibt.
      • Der Hellborn-Sektor dient als Hintergrund für meine Warhammer 40k Umbauten und auch zur Bedienung meiner grimdark Sci-Fi-Vorlieben. Auch hier befindet sich Raum für Ideen, die nicht nach Gaia passen und Platz für kleine Weltenideen, die man im großen Rahmen des Warhammer 40k Settings mal ausprobieren kann.
      • Und dann ist da noch Carcosa, was aber keine eigene Welt, sondern eine Eigeninterpretation ist. Also mehr eine Spielerei im Stil der Heavy Metal Comics, Moebius, Lovecraft, Doom Metal, Stoner Rock & Co.
      All diese Welten passen einfach nicht (mehr) nach Gaia und wurden ausgegliedert. Es gäbe noch ein-zwei weitere Ideen, die mich reizen würden, aber ich lasse es lieber, sonst artet es wieder aus... ;D :-/
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
      Gaia | Cimorra | Brainfarts
      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

    • Mir tut es gut, gelegentlich zu wechseln zwischen meinen Hauptwelten. Ich kann gar nicht viele Monate lang an der selben Sache dranbleiben, wenn ich es doch versuche, bleib ich irgendwann brutal stecken und bastle gar nichts mehr. Ich hab noch, als ich voll an Ngiana dran war, gemerkt "hmm ich merke, so langsam gewinne ich wieder an Xooi Interesse. In einem Monat wird es dann vielleicht so weit sein."

      Natürlich lässt sich das theoretisch auch über mehrere sehr verschiedene Bastelgebiete auf einer Welt lösen ... aber mir kommt es vor allem auf den unterschiedlichen Modus an, ich bastle einfach grundsätzlich anders je Welt, das würde sich also dann nach Stilbruch anfühlen.

      Mit 14 hab ich alle Settings brutal auf eine Welt zusammengeklatscht, und kurz darauf - wenig überraschend - alles über den Haufen geworfen, weil's unsinnig war. Mit 18/19 hab ich wieder einige Settings zusammengeklatscht, die eigentlich nichts miteinander zu tun hatten, und ich bin gerade dabei, das auseinanderzuklauben, so dass alles Platz hat in den Gedanken und sich nicht gegenseitig kaputtmacht. "Nur eine Welt" klappt für mich grundsätzlich nicht, daher hab ich strenggenommen mit Xooi und ii ja sogar 2 Welten, die sich ein Setting teilen. Da muss ich aber aufpassen, dass ich das nicht im Kopf gleich wieder zusammenschmeiße.^^

      Ich denke, es ist nie gut, sich aktiv zu verbieten, Ideen zu überlegen, durchzuspielen, ... aber natürlich muss nicht jeder Gedanke irgendwo eingebaut werden. Ich find's leichter, wenn die Ideen weg von einer Welt driften, mich dann auch für eine Zeit bei dem anderen aufzuhalten (sei es ne Welt oder ein anderes (kreatives) Hobby). Aber ... ist auch mein ADHS halt. Ich kann das eh nicht wirklich kontrollieren, worauf ich gerade voll fokussiere.
      Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

    • Kteative Ideen suchen sich ihre Welt und wenn sie keine finden, macht man ihnen eine. Das gebietet allein schon die höfliche Gastfreundschaft.
      Ernsthaft, jede Kreativitation sollte sich entfalten dürfen, sie in willkürliche Grenzen zu quetschen tut dem nicht gut.
      Wenn man also mal abseits der üblichen Pfade wandelt/bastelt, spricht nichts dagegen es zu tun.
      www.das-drachenland.de
      www.hotel-apocalypse.net
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      - "To make an apple pie from scratch you must first invent the universe." Carl Sagan

      "Mehr pseudo als Mary geht nicht."
    • Mir geht es ähnlich wie @Jundurg. Manchmal stecke ich mit meinem Hauptprojekt fest, und dann ist es gut, wenn ich es zur Seite legen und woanders weitermachen kann. Das betrifft nicht nur das Weltenbasteln, sondern auch andere Aktivitäten. Mein derzeitiges Hauptprojekt beispielsweise hat nichts mit Weltenbasteln zu tun, sondern ist ein Buch über Progressive Rock, das ich schreibe. Das ist auch schon sehr weit gediehen, aber momentan stecke ich damit ein bisschen fest. Ich habe aber auch ein paar schwere Wochen hinter mir, wo ich mich um allerlei Dinge kümmern musste, die mir keinen Raum für irgendwelche kreativen Projekte ließen. Zum Glück konnte ich alle diese Troubletickets jetzt erst mal schließen; ich hoffe, es gehen keine neuen mehr auf, und ich kann nächste Woche die Arbeit an dem Progressive-Rock-Buch (oder einem der anderen Projekte) wieder aufnehmen.

      Was Weltenbasteln betrifft, so habe ich derzeit zwei Welten, die beide dazu dienen, Dinge zum Ausdruck zu bringen, die mir wichtige Anliegen sind. Mit dem Globalen Frühling versuche ich, einen gangbaren Weg aus der gegenwärtigen Nachhaltigkeitskrise aufzuzeigen. Es gibt zwar schon viele Sachbücher, in denen Lösungswege drinstehen, und die nutze ich auch als Quellen, doch habe ich bislang noch kaum spannende fiktionale Literatur gefunden, die sich mit dieser Thematik in einem positiven, konstruktiven Sinne befasst (Endzeitfantasien und Planet-B-Träumereien gibt es hingegen mehr als genug). Also will ich sie schreiben! Ich habe schon Ideen für einen Roman und zwei kürzere Geschichten. Auf dem Elbenpfad geht es um tiefere Fragen nach der Natur des Menschen und dem Sinn des Lebens, und ich versuche, eine Kultur zu entwerfen, die auf meiner persönlichen Philosophie basiert. Auch da habe ich schon eine Idee für einen Roman. Diese beiden Themenfelder berühren einander natürlich sehr stark. und so gibt es Berührungspunkte zwischen beiden Welten, obwohl sie nicht aufeinander aufbauen und unabhängig voneinander funktionieren (und beide eng mit der Erfahrungswelt verknüpft sind: der Globale Frühling ist in unserer nahen Zukunft angesiedelt, der Elbenpfad in unserer Vergangenheit).

      Aber manchmal kommen mir Ideen, die in keine der beiden Welten passen. Manches davon kann ich in der Mythologie der Elben unterbringen. Aber manchmal erwäge ich auch, als "Abladeplatz" für solche Ideen eine dritte Welt aufzumachen, die weder mit dem Elbenpfad noch mit dem Globalen Frühling in Zusammenhang steht.
      ... brought to you by the Weeping Elf