Hautbilder / Tätowierungen mit Welten-Bezug und in euren Welten

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    Weltenbastler-Olympiade (WBO) 2021 - Startschuss
    Die diesjährige Olympiade beginnt am 25 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Hautbilder / Tätowierungen mit Welten-Bezug und in euren Welten

      Habt ihr schonmal mit dem Gedanken gespielt, euch ein Motiv/Symbol aus eurer Welt tätowieren zu lassen?

      Oder das vielleicht sogar schon gemacht?

      Und wenn nicht: Gibt es Tattoos oder Hautbilder anderer Art in eurer Welt und wenn ja, was für eine Bedeutung haben sie?

      Ich selbst bin für mich mit dem Thema Tätowierungen durch, das Thema hat also keinen aktuellen Anlass. Aber ich dachte mir, auch wenn es hier keine Bilder zu sehen geben sollte, passt auch ein theoretischer Thread zum Thema Kunst vermutlich hier am besten rein. Vielleicht auch als Inspiration.
      Die Tätowierungen in Planescape: Torment fand ich nämlich ziemlich cool - da hatten sie magische Effekte.

      Ein Hautbild muss natürlich nicht gestochen sein, sondern kann auch einfach nur aufgemalt sein. Bei meinen weißhäutigen Vogelmenschen von Jaejuin ist es üblich, das Gesicht mit einem aufwendigen Muster zu gestalten. Das Motiv sagt etwas über den Rang seines Trägers aus und welche Teile der Stadt er oder sie betreten darf. Aber auch darüber, wer die Person *ist*.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Yrda ()

    • Also wenn ich mir ein Tattoo stechen lassen würde, müsste ich dazu einen starken persönlichen Bezug haben - ein Motiv aus meiner Welt würde wohl dazu gehören. Aber bisher habe ich noch keines gefunden, das ich wirklich dauerhaft haben will.

      Zu Tätowierungen in meiner Welt: Vor einigen Jahren hatte ich mal die Idee, dass Zwerge sich Muster auf den Rücken tätowieren lassen, die bei wichtigen Ereignissen im Leben mit neuen Symbolen erweitert werden. Meist werden dafür verästelte Formen wie Bäume, Geweihe, Wurzeln oder auch abstrakte Labyrinthmuster benutzt.

      An magischen Tattoos habe ich auch erst kürzlich etwas "entdeckt": Einige Dämonen benutzen sie, um Fähigkeiten zu erhalten, die nicht Teil der eigentlichen Verwandlung sind. So sind Dämonen üblicherweise unfruchtbar, aber einige Arten können sich spezielle Symbole in die Haut am Unterleib stechen oder brennen (lassen), um diese Einschränkung umgehen zu können.

      Vorübergehende Körperbemalungen gibt es noch bei einigen Ettinvölkern in Form von Kriegsbemalung, sogar in vielen hochtechnisierten Kulturen. Zu Friedenszeiten werden diese - bei besonders makaberen Motiven auch in "abgeschwächter" Form - zu sportlichen Wettkämpfen oder ähnlichem getragen.
      Ansonsten gibt es Körperbemalungen auch bei einigen Lefhenvölkern, wobei sie dort eher friedliche Symbole traditioneller Naturreligionen sind.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Für mich selber kann ich mir eine Tätowierung nicht vorstellen, auch nicht mit einem Weltenmotiv, das würde nicht wirklich zu mir passen.
      In Silaris gibt es das aber durchaus.
      In Sarilien sind Tätowierungen als Tapferkeitssymbol recht verbreitet, besonders berüchtigt ist das Tatoo einer Eliteeinheit des sarilischen Militärs, die sich (insbesondere durch ihre männlichen Mitglieder) durch besondere Brutalität gegen die Elavier und Arunier während des Arisaja-Kriegs hervorgetan hat. Es handelt sich um die sehr stilisierte Darstellung einer Tollkirschenbeere mit Kelchblättern. Die Angehörigen der Einheit stechen den Neulingen das Tatoo selbst, was dazu führt, dass es nicht immer identisch aussieht und teilweise auch anstößig interpretiert wird, was aber schon viel Fantasie braucht. Manche Veteranen tragen das Ganze immer noch stolz, anderen wie der heutigen Ministerin Brajana ist es inzwischen eher peinlich...
      Beim arunischen Alchimistenzirkel gibt es den archaiischen und für die dortigen Gepflogenheiten sehr brutalen Brauch, den Novizen bei der Aufnahme ihr jeweiliges Elementsymbol in den Arm einzubrennen. Dies soll ursprünglich dazu dienen, dass der Elementarmagier sein Element nicht verleugnen kann, ist heutzutage ausgesprochen umstritten, gehört aber zu den Dingen, bei denen sich die konervativen Mitglieder des Alchimistenzirkels weigern, Reformen zu akzeptieren. Man munkelt, dass die OECE (Organisation für den ethischen Umgang mit Chemie und Elementarmagie) das auch nur als vereinbar mit ihrer Ausbildungscharta einstuft, weil die Arunier zu den größten Nettozahlern der Organisation gehören.
    • Ich hatte tatsächlich einmal den Gedanken, mir ein inwelt-Zitat (aus dem Richtermythos) in inwelt-Schrift (Altkirchenthronisch) stechen zu lassen, aber dieses Zitat war mir dann doch zu dramatisch. Ich würde das so nicht sagen, aber die Figur, die das sagt, hat auch etwas Autobiographisches, deshalb bin ich auf den Gedanken gekommen.
    • Tattoos auf mir:
      Ich könnte mir bzw. mal ein Gaia-Flavor-Motiv stechen zu lassen. Also irgendwas mit Ranken, Metall, Kristallen, Kybernetisches, usw.
      Aber es ist mir alles etwas zu teuer.

      Hautbilder auf meinen Welten:
      Mag ich sehr. Auf Gaia habe ich bei den letzten Bildern, die ich gemalt habe, fast jeder Person tätowiert. Und auf Gaia können Tattoos auch magische Fähigkeiten haben. Zauber können so in die Haut eingeprägt werden, wodurch die Träger*in diese schnell und unkompliziert einsetzen können. Manche Tattoos haben auch oft nette, optische Effekte wie Leuchten in der Dunkelheit, Aufglühen, Farbwechsel oder auch Bewegungen. Und das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass sie eventuell magisch sind.
      Neben Tattoos gibt es auf Gaia eigentlich alles, was man auch so bei uns als Körperschmuck kennt, manches vielleicht auch etwas "extremer" oder nützlicher, wie beispielsweise Hologrammprojektoren, die in die Haut eingelassen wurden und die ihre Träger*in mit netten, holograpischen Tierchen oder einen permanenten Blütenregen umspielen.

      Auf Cimorra gibt es auch Hautverzierungen. Diese haben aber hauptsächlich dekorative oder religiöse Aspekte und sie sind in den seltensten Fällen von magischer Natur, doch gibt es auch Magier*innen oder andere Personen, welche sich Zauberriten in die Haut stechen oder schneiden lassen. Aber es ist bei weitem nicht so häufig wie auf Gaia.
      Es gibt hingegen eher unterstützende Formeln oder Symbole, welche tätowiert werden, um andere Kräfte zu unterstützen. So können beispielsweise die Psikräfte einer Mentalist*in leichter gewirkt werden, wenn sie eine entsprechende Rune auf dem Körper trägt.
      Unter Magier*innen oder Priester*innen sind gerade auch Bann- oder Schutzrunen wie Ältere Zeichen als Tattoos sehr beliebt, um Geister und Dämonen im Zaum zu halten.
      Ansonsten gibt es natürlich auch viele andere Formen von Körperschmuck.
      Interessant ist vielleicht noch, dass in viele Regionen, wie beispielsweise im Imperium Sarghai-Tan, Tattoos und Körperschmuck zumeist aus dekorativen Gründen getragen werden, und nur wenige Personen, wie eben genannte Magier*innen oder Priester*innen, diese auch aus religiösen oder magischen Zwecken verwenden, während im Nordreich Voorm-Thak Tattoos und Körperschmuck sehr religiös verankert sind. Kaum jemand trägt dort ein Tattoo oder ein Piercing aus ästhetischen Gründen, sondern zumeist als Schutzsymbol, Talisman oder Glücksbringer.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
      Gaia | Cimorra | Brainfarts
      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Logan () aus folgendem Grund: Hatte heute morgen keine Zeit...

    • Ich selber trage keine Tätowierungen und werde das wohl auch nie. Davon abgesehen, dass ich überhaupt keine Schmerztoleranz habe, habe ich auch etwas Angst, dass ich das Motiv irgendwann doof finde. Oder schlimmer, dass jemand anderes das Motiv für sich vereinnahmt und mit etwas verbindet, das ich ablehne.

      Die Priester*innen der Rotkatzen lassen sich das Symbol ihres jeweiligen Tempels tätowieren. Meistens zweifach. Die Position kann dabei variieren. Da sie als Katzen Fell haben, zeichnen sie es regelmäßig oberflächlich nach, damit man es auch sieht.

      Magische tätowierungen gibt es auch. Die Vampirin Vladia hatte mal zwei Flügel auf den Rücken tätowiert. Hatte, weil sich das Bild inzwischen dauerhaft in ein Paar echter Flügel verwandelt hat.

      Und dann gibt es natürlich all die Tätowierungen, die es in unserer Welt auch gibt. Vom Arschgeweih bis zum Gang-Erkennungszeichen.