Fliegende Inseln

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    • Fliegende Inseln

      Bei Basteln an Gaia ist mir eine Frage gekommen. Zunächst eine kurze Vorinformation: Es gibt auf Gaia die Aeroniden, fliegende Felsen, die auch als "schwebender Kontinent" bekannt sind und ab einer Höhe von 1.000 m und mehr zu finden sind. Ein paar schweben auch tiefer, sind aber selten und auch für meine Frage nicht so wichtig. Meine Frage ist:

      Wie sieht es auf so fliegenden Inseln mit dem Überleben aus? Vor allem: Wie sieht es mit der Wasserversorgung aus?

      Höhe, Luftdichte und Gravitation interessieren mich jetzt nicht so sehr, weil ich dafür eine Lösung habe. Viel mehr frage ich mich eben, wie man auf einer fliegenden Inseln mit einem Durchmesser von - sagen wir mal - 1 km überleben kann, wenn es kein Grundwasser und keine Quellen gibt. Sicherlich könnte es ein paar Seen geben, die durch Regen gespeist werden, aber die reichen ja auch nicht ewig aus.
      Könnte es sein, dass diese Inseln eher trockenes Gebiet sind und ihre Bewohner*innen dazu gezwungen sind, Wasser zu importieren?
      :kopfkratz:

      ...vielleicht stehe ich gerade auch nur auf einem Wasserschlauch...
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
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    • Vor Urzeiten habe ich mal grob drei Formen von Regen beigebracht bekommen.
      1. Steigungsregen - Luftmassen steigen an einem Hindernis auf, unterschreiten dabei den Taupunkt, es setzt Wolkenbildung und bei weiterem Aufsteig Regen ein. Den können wir wohl ausschließen, wenn deine Höhenangaben über Grund sind.
      2. Konvektionsregen - Bei warmen Wetter verdunstet viel Wasser vom Boden, dieses steigt in warmen Lufmassen auf. In größerer Höhe setzt die Sättigung ein, es bilden sich Wolken und Regen. Solche Regenereignisse sind in gemäßigten Breiten räumlich relativ begrenzt, eine Insel müsste also ziemliches Glück haben, von einem solchen Regen getroffen zu werden. Zudem stellt sich die Frage, wie sehr eine Insel die Luftströmungen verändert oder aufgrund ihrer Größe und des Schattenwurfs ein zu starkes Aufheizen des Bodens unter ihr unmöglich macht.
      3. Frontenregen - Warmfront trifft Kaltfront, warme Luft gleitet auf, gerät in Sättigung, regnet sich ab. Frontenregen kann größere Flächen bedecken. Rein statistisch gesehen wäre hier die Wahrscheinlichkeit, dass eine Insel von einem Regenereignis getroffen wird, am höchsten.
      Generell lässt sich allerdings sagen, dass die Wolkenunterkante bei den meisten Regenwolken selten höher als 1000 Meter liegt. Deine Inseln werden also sowieso bei (Regen-)Bewölkung eher in den Woken verschwinden, als unter ihnen hindurch zu tauchen. Aber das ist gar kein Problem, denn Wolken sind ja Wasser. In einer Wolke ist es ziemlich feucht. Zum einen beginnt Regen nicht an der Wolkenunterkante, sondern irgendwo in der Wolke. Das ist ein komplexer Prozess, bei dem Tröpfchen auf- und absteigen, bis sie schließlich gro0 und schwer genug sind, um den Luftströmungen innerhalb der Wolke zu entkommen. Es ist also gut möglich, dass eine Insel innerhalb einer Wolke so liegt, dass dort die Tropfen gerade runter fallen und nicht aufsteigen. Aber wenn man in einer Wolke steckt, braucht man keinen Regen, um an das Wasser zu kommen. Man muss es nur irgendwie einfangen. Feine Netze, wie Spinnweben, die Wassertröpfchen auffangen, wären eine Möglichkeit, um an das Wasser in einer Wolke zu kommen.

      Aber wieso sollte es kein Grundwasser und keine Quellen geben? Auf ähnlich großen Pazifikinseln kann man Quellen und Grundwasser finden. Du würdest dich wundern, wie viel Wasser der Untergrund aufnehmen kann. Bei Inseln in gemäßigten Klimazonen würde ich fast sagen, dass diese ständig einen Schweif herausrinnendes Grundwasser hinter sich her ziehen.
      "»Huch«. machte der Dachs, als er aufwachte. »Heute bin ich aber schlecht gelaunt. So etwas von schlecht gelaunt, ich bin ja richtig gefährlich!«" - Udo Weigelt, Der Dachs hat heute schlechte Laune.
    • Interessant @Grummeliger Dachs! mein Spiel spielt ja zufällig auch auf einer fliegenden Insel, und die Wasserversorgung ist ein Problem, über das ich auch nachgedacht habe. Das ist schon ein Brocken, diese Insel, aber ich würde sagen, dass die nutzbare Fläche oben einen Durchmesser von nicht mehr als einem oder anderthalb Kilometern hat. Da ich aber noch keine wirkliche Lösung anzubieten habe, habe ich hier auch erstmal nix geschrieben.

      Aber mal so in die Runde gefragt: Was müsste eine fliegende Insel mitbringen, um Grundwasser speichern zu können? Dann könnte man ja einfach einen Brunnen bohren. Und dann gibt es ja noch das Problem, dass so eine Insel schon auch eine gewisse Festigkeit braucht, damit keine Teile abbrechen. Wasser weicht natürlich den Grund auch auf denke ich. Es wäre dann vielleicht auch wichtig zu wissen, durch was für eine Kraft besagte Insel eigentlich fliegt. Dicke Propeller an den Seiten, so Drohnen-mäßig? Ein riesiger Heisluftballon (das gefällt mir ^-^)? Oder doch Magie, dann muss man da unter Umständen nicht so genau drüber nachdenken.

      Edit: Oh, mein 150ster Post ^.^
    • Wenn du Schneefall hast läuft dir der Niederschlag schonmal nicht runter, wenn der Boden kalt genug ist. Das wäre meine Lösung. :)
      Menschen sind großartig. Wir alle haben unterschiedliche Eigenschaften, Fähigkeiten und Schmerzen. Wir sollten von einander lernen und uns gegenseitig helfen, damit jeder Mensch großartig sein kann.
    • wenn die Inseln schweben können, warum nicht auch Wasser? Ich habe auch schwebende Inseln und schwebende Seen.

      Denkbar wäre auch, dass sich Seen auf den Inseln bilden, die durch Niederschlag (Monsunartig) wieder auffüllen.

      Oder es gint teleportationsmagie für Wasser.

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
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      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Vielleicht müssen die Inseln auch von Regenwolkenherde zu Regenwolkenherde gesteuert werden, um die Wasserversorgung zu gewährleisten. Und in den Inseln könnte es Wasserfilter geben, die das Brauchwasser zumindest teilweise nochmal nutzbar machen. Das Grundwasser wird dann vielleicht auch in einem Netz von Rohren gehalten, die gleichzeitig auch der Stabilisierung der Insel dienen.

      In "The Scar" von China Mieville wird eine - wenn auch schwimmende - Insel von einem gigantischen Tier gezogen. Das war ein düsteres Setting und gar nicht schön, dass dieses Zugtier dafür eingespannt wurde. Eine ähnliche Idee gab es in einer Doctor Who Folge, wo ein Sternenwal missbraucht wird, um ein Raumschiff zu tragen. Also es könnte ein organisches Wesen sein, das diese Insel trägt - vielleicht auch eine schwebende Qualle oder sowas - oder viele davon (winzig!), die auch irgendwie versorgt werden müssen. Zum Beispiel könnten die Inseln auch irgendwo in Partikelwolken gesteuert werden, an denen sich die Träger sattfressen können.

      Alles was ich hier schreibe ist natürlich vollkommen unwissenschaftlich und so. ;)

      Vielleicht auch was mit Moos?
    • Joshuah schrieb:

      Aber mal so in die Runde gefragt: Was müsste eine fliegende Insel mitbringen, um Grundwasser speichern zu können? [...] Und dann gibt es ja noch das Problem, dass so eine Insel schon auch eine gewisse Festigkeit braucht, damit keine Teile abbrechen. Wasser weicht natürlich den Grund auch auf denke ich.
      Grob gesagt: Eine Gesteinsschicht, die Wasserdurchlässig ist und eine darunterliegende, die es nicht ist. Letzteres sind vor allem Tonsteine, Schiefer oder Gneise. Generell metamorphe Gesteine, also solche, die durch Druck und Temperatur in ihrer mineralogischen Zusammensetzung verändert wurden. Wie solche Gesteine allerdings in eine fliegende Insel kommen sollen... Ich denke, irgendwo muss mit dem "Realismus" aufgehört werden und man sollte sich die Welt so machen, wie man es für gut befindet.

      Mit den Gesetzen der irdischen Physik wird es ohnehin mehr oder weniger unmöglich, eine Insel zum Schweben zu bringen. Der Energieaufwand, die Menge und Größe von Propellern oder Tragballons wäre im Vergleich zur Inselgröße gigantisch. Schau dir die Hindenburg an, die war mit Wasserstoff gefüllt - ein besseres Verhältnis von Traggasdichte zu Luftdichte kannst du kaum erreichen - und trotzdem konnte der riesige Auftriebskörper nur knapp 250 Tonnen heben.

      Mir gefällt Yrdas Idee - Wenn das Wasser nicht zur Insel kommt, dann kommt die Insel eben zum Wasser.
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    • Man könnte mittels Cloud Seeding Wolken abregnen lassen, wenn man Wasser braucht. Ich finde es immer sehr sehr spannend, wenn eine Technologie entwickelt wird von einer Bevölkerung die damit ein spezifisches Problem ihres Alltags löst. Es gibt ja in trockenen Regionen Netze die Morgentau sammeln und in einen Behälter leiten. Wenn man sowas auf einer fliegenden Insel macht die durch Wolken fliegt kann man sicher genug Wasser gewinnen.
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    • Zum Thema Cloud Seeding steht ja selbst in dem von dir verlinkten Artikel: "Whether cloud seeding is effective in producing a statistically significant increase in precipitation is still a matter of academic debate, with contrasting results depending on the study in question, and contrasting opinion among experts." Das deckt sich mit dem, was ich damals an der Uni gelernt habe. In einem Setting wie Gaia kann das natürlich egal sein oder sogar zur Atmosphäre beitragen.

      Möglicherweise produziert so eine Insel auch genug Leewellen, um Lenticularis-Wolken entstehen zu lassen. Auch hier natürlich immer unter der Voraussetzung, dass eine gewisse Menge Feuchtigkeit in der Luft ist. Diese Wolken würden sich dann natürlich nicht über der Insel, sondern in ihrem Lee bilden. Vielleicht schleppen die Inseln dann gigantische feinmaschige Kescher hinter sich her, die sie in die Leewolken halten.

      Natürlich könnte man auch einfach direkt die Feuchtigkeit aus der Luft ziehen. Ich weiß nicht, ob es auf Gaia Kühltechnologie gibt, aber wenn diese vorhanden ist, ist ein Luftentfeuchter kein großer Technologiesprung.
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    • Danke euch allen! Da sind einige sehr interessante Ideen dabei, mit denen ich gut arbeiten kann. :idee: :D Wahrscheinlich wird es am ehesten die Sache mit dem Wolkenfängern werden, also Netzen, an denen die Wolken kondensieren und das Wasser dann abtropft und gesammelt wird. Ich mag diese Vorstellung. Vielleicht könnten die "Aeronidenbewohner*innen" (sie haben noch keinen neuen bzw. fixen Namen) ihre Skiffs (Luftschiffe) auch mit Wolkenfängern bestücken und so in der Luft Wolken ernten gehen. Das wäre zumindest wahrscheinlicher als ein Aeronid, der von ein paar Flugwalen gezogen wird.

      Ich bin ja ein Fan von Bimsstein und könnte mir auch vorstellen, dass das Aeronidengestein, also das "Aeronid", wie ein Bimsstein aussieht. Bims sieht auch aus wie ein Schwamm. Entsprechend könnte das Aeronid auch Wasser wie ein Schwamm speichern. Oder es wachsen Moose tief in die Löcher hinein und speichern dort Wasser. Auf jeden Fall könnt ich mir so auch gut vor stellen, da eine Aeronideninsel, die voller Wasser ist, auch gleichzeitig wie eine Regenwolke funktioniert und langsam überschüssiges Wasser herab auf die Planetenoberfläche tropfen lässt. Es wäre dann auch durchaus möglich, dass Wasser von höher schwebenden Inseln zu fangen oder von der eigenen Unterseite irgendwie zu sammeln. Dann könnte man auch eine Art Wasserkreislauf erschaffen.

      Die Sache mit den fliegenden Inseln erzeugt noch weitere, interessante Fragen und Gedanken. Bei einem FJT/WBT wurde u.a. festgestellt, dass es schon mal passieren kann, dass diese Inseln an einem Bergmassiv hängen blieben können. Wahrscheinlich erzeugt das eine ganz eigene Form der Erosion ("Fels-an-Fels-Gereibe").
      Ach, ich schwafel gerade vor mich hin.

      Danke nochmals auf jeden Fall! :D :thumbup:
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    • Yrda schrieb:

      Gibt es dann vielleicht auch Wolkenpiraten, die die Wolken stehlen bzw leermelken und dann das Wasser teuer verkaufen oder auf andere Weise die Inseln erpressen? :diablo:
      Könnte ich mir durchaus vorstellen. Ja. :D
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    • Auch wenn es wahrscheinlich schon zu spät ist:

      Kanarische Kiefer

      Nebelkondensation


      Wikipedia schrieb:

      Nutzung durch Pflanzen
      Nebelpflanzen werden jene Pflanzen genannt, die mithilfe ihrer Oberflächenstruktur Nebeltröpfchen aus Nebel auskämmen oder die Tauentstehung (durch Bildung von Kondensationskeimen) fördern können, beispielsweise Tillandsien, einige Crassula-Arten, an Baumästen hängende Bartflechten oder Oxalis gigantea.[2] Der Effekt sollte aber nicht mit der Ausscheidung von Wasser aus Blättern (sogenannter Guttation) verwechselt werden. Weitere Beispiele:

      Kanarische Kiefer

      Die auf den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera beheimate Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) ist eine endemische Pflanze und kommt überwiegend in Höhenlagen von 700 Metern bis 2.000 Metern vor.Auf den Nordhängen der Inseln sind sie dem ständigen wolkenreichen Passatwind ausgesetzt und kämmen mit ihren bis zu 30 cm langen, feinen Nadeln das Nass aus den Passatwolken aus. Das an den Nadeln auskondensierte Wasser tropft als Niederschlag ab und wird als „horizontaler Regen“ (la lluvia horizontal) im Unterschied zum „vertikalen Regen“ (la lluvia vertical) bezeichnet. Er verdoppelt bis verdreifacht die lokale Niederschlagsmenge und hat für die Grundwassergewinnung große Bedeutung. Die Kiefern benötigen davon ca. nur ein Drittel der Menge.[3][4]
      Die Wirkung des „horizontalen Regens“ lässt sich einfach beobachten. Unter der vom Nebel eingehüllten Kiefer fallen ständig Wassertropfen zu Boden und durchfeuchten diesen. Nur wenige Meter entfernt, wo kein Baum den Boden abdeckt, ist der Boden dagegen trocken und staubig.
      Die tägliche Wassermenge, die eine 30 Meter hohe kanarische Kiefer aus dem Nebel auskämmen kann, wurde aufgrund experimenteller und
      empirischer Untersuchungen mit 50 l/m² ermittelt.

      Die jährlichen Niederschlagsmengen in den verschiedenen Regionen auf den Inseln machen die großen Unterschiede der Wassergewinnung deutlich.Auf La Palma, der waldreichsten Insel der Kanaren mit 40 % der Waldfläche,[6] trägt der Kiefernbestand erheblich zum Gesamtwasserhaushalt der Insel bei. Im passat-zugewandten waldreichen Norden fallen 1.000 l/m² und 1.500 l/m² im Jahr an, wohingegen im Passat-abgewandten Süden nur 250 l/m² im Jahr gesammelt werden.
      Auf Teneriffa sind die Gegensätze entsprechend groß. Während im Süden der Insel kaum mehr als 195 l/m² im Jahr anfallen, sind es im Norden (El Sauzal) 870 l/m² im Jahr.
      Die Höhenlagen der Kanarischen Inseln und der die Inseln anströmende Passat mit seinen wasserreichen Wolken sind die Bedingungen für die evolutionäre Ausprägung der Kanarischen Kiefer mit ihren langen Nadeln, mit welchen der Baum durch Nebelkondensation seine eigene Wasserversorgung sichert.
      Die Nadeln der Kanarischen Kiefer unterscheiden sich in der Aufnahme von Nebeltropfen deutlich gegenüber anderer Kiefernarten, wie die der Waldkiefer (Pinus sylvestris). Entlang ihrer Nadeln sammeln sich viele einzelne Tropfen, während bei der Waldkiefer lediglich am Ende der Nadel sich ein Tropfen ausbildet.Mikroskopische Aufnahmen der Nadel der Kanarischen Kiefer zeigen auf ihrer Oberfläche – im Unterschied der Nadeln anderer Pinienarten – ausgeprägte Widerhaken, die als Kondensationskeime für die Nebeltropfen wirken.Die deutlich größere Nebelausbeute der Kanarischen Kiefer gegenüber anderen Kiefernarten ergibt sich aus der besonderen Art der Tropfenbildung entlang der Nadel und der Länge der Nadeln (maximal 30 cm), die Nadel der Waldkiefer ist dagegen 4 bis 7 cm lang.[7]

      Wolken- und Nebelwald

      Elfenwald
    • @fluchtigerBesucher: Es ist nie zu spät für neue Idee oder Hilfen. Dankeschön. :D
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