Musikalische Unterstützung für Spieleprojekte gesucht

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  • Musikalische Unterstützung für Spieleprojekte gesucht

    Momentan versuche ich mir ja wieder an einem Computerspielprojekt und so wie ich mitbekommen habe, sind aktuell auch einige musikalisch begabte Leute hier im Forum aktiv.

    Deshalb frage ich mal hier, ob wer Interesse hätte, mir dabei zu helfen, meine Spiele mit entsprechender Hintergrundmusik zu untermalen. Weil viele meiner Hauptinspirationen aus der 8- und 16-Bit-Ära der Videospiele stammen, fände ich es gut, am Ende etwas zu haben, was an die klassischen Konsolen oder PC-Soundkarten aus der Zeit angelehnt ist.
    Ich habe mir dafür schon das eine oder andere Programm angeschaut, wie beispielsweise FamiStudio für NES-Musik, aber ich scheitere letztlich daran, dass ich kaum Ahnung von Musiktheorie habe und kein Gefühl dafür, die passenden Töne zu finden.

    Ich könnte mir jetzt einmal vorstellen, einfach Stücke für bestimmte Themen, Szenen oder Charaktere in Auftrag zu geben, aber auch irgendwie gemeinsam daran zu werkeln, z.B. über einen Videochat wie Jitsi oder Discord.
    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Also, Zeitdruck werde ich zumindest für meine Hauptprojekte nicht machen. Den gäbe es höchstens, falls ich mal an einem Game Jam teilnehme, wo es einen Abgabetermin gibt, aber das würde ich euch dann direkt wissen lassen.

    Ich würde mal vermuten, dass das Schwierigste wohl die technischen Einschränkungen sind, um es auch einigermaßen authentisch nach alter Soundhardware klingen zu lassen.
    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Ich würd voll gern mal in einem solchen Stil was machen (auch unabhängig von was du machst). Bislang hab ich es nicht auf die Reihe gekriegt, passende Sound-Fonts zu finden. (Und ich muss auch nochmal recherchieren, wie ich meinem Notenschreibprogramm beibringe, ein bestimmtes sf2 zu verwenden, aber das hatte ich glaub ich schon mal geschafft.)

    Momentan bin ich wegen kaputten Handgelenken aber tendentiell pausiert, außer für kleine Tests.
    Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

  • Ich habe mir mal FamiStudio angeschaut. Ich bin kein Chiptune-Experte, und auch kein Experte für alte Spielekonsolen oder Heimcomputer, ich habe aber eigentlich vor, auch mal etwas in diesem Stil zu komponieren.

    Wenn ich es richtig verstehe, ist FamiStudio extra für die NES-Homebrew-Szene und chiptune-Komponisten entworfen. Was mich zur Annahme führt, dass ich, solange ich mich ausschließlich in dieser Software bewege, für den NES authentische Klänge produziere.
  • @Joshuah Ja, FamiStudio scheint mir da die beste Einstiegsmöglichkeit für authentische Retro-Chiptunes zu sein, weil es einerseits darauf ausgelegt ist, Musik für die Original-Hardware zu schreiben, aber von der Bedienung recht stark an normale DAWs angelehnt ist.

    @Jundurg Wenn du gerne deine gewohnte Kompositionssoftware benutzen möchtest, wäre es für dich vielleicht eine Option, erst eine Midi-Datei zu schreiben und die dann in FamiStudio zu importieren? Ich habe das mal ausprobiert und es scheint ganz gut zu funktionieren, so lange nur eine Note pro Kanal gleichzeitig gespielt wird.
    (Standardmäßig gibt es beim NES nur zwei Kanäle für Rechteckschwingungen, der meist für höhere Noten benutzt wird, einen mit Dreiecksschwingung, der meist für Bassnoten benutzt wird, und einen Rausch-Kanal, der meist für Schlagzeug benutzt wird. Pro Kanal können aber mehrere Instrumente abwechselnd gespielt werden.)
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    - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

  • Ich hab mir FamiStudio mal angeguckt. Wenn es wirklich nur diese paar Spuren sind, dann macht ein fancy Notenschreibprogramm eh keinen Sinn. Am ehesten, scheint mir, funktioniert erst am Papier komponieren/planen und dann eingeben? Ich hab sonst noch nicht heraußen, wie eins den Überblick behält. Partituransicht gibt's keine, oder?

    Hmm, technisch zu Einstimmigkeit gezwungen sein ist interessant. :D

    edit: Okay, ich sollte vielleicht erstmal ein Tutorial gucken bevor ich laber. :pfeif: Sieht cool aus, ich glaube ich Noob übe das erstmal ein wenig.
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