Basteln nur im "Jetzt"? Umgang mit Epochen in euren Welten

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    • Basteln nur im "Jetzt"? Umgang mit Epochen in euren Welten

      Ja hallo, mein Name ist Name und das ist kein spontaner Einfall ;)

      Hauptsächlich geht es mir um die Zeit; wie ich sie auf einigen eurer Seiten schon bewundern konnte, habt ihr euch eine Geschichte angefertigt. Nur, sind diese Zeiten schon abgeschlossen? Wenn ìhr Geschichten schreibt, handeln sie in ein und derselben Zeit oder auch in der Zukunft? Ich schreibe sowohl Fantasy wie auch eine kleine Science-Fiction Geschichte - nur über dieselbe Welt. Wenn eine Kreatur in der Vergangenheit gelebt hat, muss sie das nicht auch in der Zukunft tun usw.

      Ich finde, das macht meine Welt sehr viel interessanter. Ich bemerkte mit Bedauern, wie viele von euch sich auf eine gewisse Zeit beschränken. Viele erstellen eine Geschichte, aber denken selten über die Zukunft nach, weshalb?
    • Erst einmal Herzlich Willkommen im Forum. :)

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      Hm, woher willst Du wissen, daß niemand über die Zukunft nachdenkt?

      Meine Welt entwickelt sich jedenfalls, sie hat eine abgeschlossene Vergangenheit, die Romane spielen in der Gegenwart und gehen in die Zukunft über. Während der erste Band mit Augenzudrücken noch als reine Fantasy durchgehen kann, ist das ab dem zweiten Band nicht mehr der Fall.

      Natürlich könnte ich auch schon Geschichten in der Zukunft spielen lassen (Womit sie aber, am Rande bemerkt, nicht automatisch SF wären.), ebenso auch in der Vergangenheit, aber ich habe mich nun einmal entschlossen, mich nur auf die Vergangenheit zu beziehen und mit den Romanen die weitere Entwicklung darzustellen.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Ja hallo, mein Name ist Name und das ist kein spontaner Einfall ;)
      Also erstmal herzlich Willkommen Name.

      Hauptsächlich geht es mir um die Zeit; wie ich sie auf einigen eurer Seiten schon bewundern konnte, habt ihr euch eine Geschichte angefertigt. Nur, sind diese Zeiten schon abgeschlossen? Wenn ìhr Geschichten schreibt, handeln sie in ein und derselben Zeit oder auch in der Zukunft? Ich schreibe sowohl Fantasy wie auch eine kleine Science-Fiction Geschichte - nur über dieselbe Welt. Wenn eine Kreatur in der Vergangenheit gelebt hat, muss sie das nicht auch in der Zukunft tun usw.
      Auf mich kannst du dich ja nicht beziehen da ich weder eine anständige Homepage im Netz habe, noch Geschichten schreibe. Aber meine Welt ist so konzipziert das alles in einer Zeit spielt. Mit dem fortschreiten der irdischen Zeit wird wohl auch Zeit auf Zyyx verstreichen, aber allgemein plane ich in etwa den Status quo beizubehalten und wild durch die Zeit springen werde ich wohl auch nicht, das habe ich bei den von mir selbst geschrieben und gemeisterten DSA-Abenteuern schon oft genug gemacht.

      Ich finde, das macht meine Welt sehr viel interessanter. Ich bemerkte mit Bedauern, wie viele von euch sich auf eine gewisse Zeit beschränken. Viele erstellen eine Geschichte, aber denken selten über die Zukunft nach, weshalb?
      Weil Geschehenisse in der Gegenwart nunmal die Zukunft beeinflußen können, und ich mich nicht auf bestimmte Ereignisse festlegen möchte. Sollte ich mal etwas in der Zukunft spielen lassen, so werde ich eine Art Parallelwelt dazu erschaffen und einen großen zeitlichen Abstand (tausende von Jahren) dazwischen setzen.
      Please remember the impotence of proof reading before posting.
    • Erstmal auch von mir als Mutter Oberin herzlich willkommen! :) Hoffentlich hast du Spaß hier.
      Viele hier beschränken sich auf eine gewisse Zeit? Den Eindruck habe ich nicht. Auch ich habe eine Zeitleiste auf meiner Homepage, und zwar so, wie meine Welt gewachsen ist - vor etwa 5 Jahren noch befand ich mich mitten in der Antike, wenn ich über Geschichten, Völker und Kriege etc. nachgedacht habe. Mittlerweile ist halt aus dem damaligen Jetzt die Antike geworden, die ich im Nachhinein etwas korrigiert und verändert habe, damit die Geschichte logisch bleibt.
      Ich selbst schreiben Geschichten zwischen Grauer Vorzeit und Neuzeit fast in jeder Epoche - teils als Märchen, teils als historische Romane (in denen also die Vergangenheit die Gegenwart ist).


    • Weil Geschehenisse in der Gegenwart nunmal die Zukunft beeinflußen können, und ich mich nicht auf bestimmte Ereignisse festlegen möchte. Sollte ich mal etwas in der Zukunft spielen lassen, so werde ich eine Art Parallelwelt dazu erschaffen und einen großen zeitlichen Abstand (tausende von Jahren) dazwischen setzen.
      Wie machst du das? Kennst du also die gesamte Geschichte deiner Welt? Ich könnte keine Story in der Zukunft meiner Welt ansiedeln, weil ich einfach nicht weiß, wie die aussehen wird - die muß sich ja erstmal entwickeln.

    • Ja hallo, mein Name ist Name und das ist kein spontaner Einfall ;)
      Du bist der berühmter Nick Name? ;) Jedenfalls Willkommen!
      Jedenfalls wollte ich fragen, wie ihr es mit Gesetzen auf eurer Welt haltet... aber das nur nebenbei.

      Die gibt es in alle Arten. Bin zu faul das ganze auf zu schreiben... zu langweilig, irgendwie.
      Hauptsächlich geht es mir um die Zeit
      Viele Fragen danach:
      Bitte lese auch die Thread "Von der Steinzeit bis zur Warpkultur" in das "WB als Hobby Forum". Und es gab noch ein Thread "Die Geschichte euer Welt" irgendwo hierunter.
      denken selten über die Zukunft nach, weshalb?

      Es muss auch noch was zu wünschen übrig bleiben...

      Übrigens, was heisst "Heute" in Deiner Welt? Ohne "Heute" kein "Früher" und kein "Zukunft".

      Jack
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Du bist der berühmter Nick Name? ;)
      :rofl:

      Jedenfalls Willkommen!
      von mir auch!

      über die zeit in meinen geschichten hab ich mir nicht viel gedanken gemacht - allerdings im nachhinein festgestellt, dass schonmal 2000 jahre zwischen den geschichten liegen können ;D

      sci-fi mässig mit laser und so wird die zukunft meiner welt vermutlich nicht werden... aber vielleicht entwickle ich mal eine menschliche magie-technologie, wer weiss?
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Wie machst du das? Kennst du also die gesamte Geschichte deiner Welt? Ich könnte keine Story in der Zukunft meiner Welt ansiedeln, weil ich einfach nicht weiß, wie die aussehen wird - die muß sich ja erstmal entwickeln.
      Eben deshalb werde ich ja nichts in der Zukunft ansiedeln.
      Wenn ich unbedingt ein Science-Fiction Szenario schreiben wollen sollte, so werde ich eine Art Parallelwelt erschaffen, sozusagen eine Möglichkeit wie die Geschichte weiter verlaufen könnte. Dann kann ich immer noch in der Gegenwart Geschehenisse völlig anders verlaufen lassen und sagen "das ist ja nur eine Parallelwelt... "
      Please remember the impotence of proof reading before posting.
    • Masslose Anschuldigungen ;)

      Nee, aber im Ernst, ich habe noch nicht viel geschrieben, aber das spielt alles im "Jetzt", d.h. in der aktuellen Entwicklung der Welt.

      Durch die aktuelle Geschichte, die ich schreibe entwickelt sich aber die Zukunft aktiv mit, d.h. die "Neue Welt" Maresis ist die Zukunft Ktobroes.

      Bisher hat es mich noch nicht gereizt, Geschichten aus der Vergangenheit Ktobroes zu schreiben, aber das kann noch kommen
    • Ich finde, das macht meine Welt sehr viel interessanter. Ich bemerkte mit Bedauern, wie viele von euch sich auf eine gewisse Zeit beschränken. Viele erstellen eine Geschichte, aber denken selten über die Zukunft nach, weshalb?

      Erstmal ein Herzliches Willkommen (Wenn auch etwas verspätet)

      Also ich habe bei mir mehrere Epochen, die die Spaltung (Evulution) und die Verschmelzung durchlaufen. Fast alle dieser Epochen sind spielbar, allerdings würde ich nicht jede empfehlen.
      W .oOo. L
      Das 8. Element
    • Hauptsächlich geht es mir um die Zeit; wie ich sie auf einigen eurer Seiten schon bewundern konnte, habt ihr euch eine Geschichte angefertigt. Nur, sind diese Zeiten schon abgeschlossen?


      Also die Epochen sind in so fern abgeschlossen, als dass ich weiß bis welches Jahr sie ca. gehen und wann sie begannen (wegen politischen /gesellschaftlichen Umstürzen, all so was).

      Wenn ìhr Geschichten schreibt, handeln sie in ein und derselben Zeit oder auch in der Zukunft?


      Meistens in einer Art "Mittelalter", ganz fantasy-like. :-[ Das ist eben die Zeit, die ich dazu am liebsten hab. Sonst, wenn ich bastle hüpfe ich auch gern ins Atomzeitalter oder weiter in die Zeit wo Vorya zugunsten fremder Sterne verlassen wird.

      Ich schreibe sowohl Fantasy wie auch eine kleine Science-Fiction Geschichte - nur über dieselbe Welt.


      Genau so.

      Ich bemerkte mit Bedauern, wie viele von euch sich auf eine gewisse Zeit beschränken. Viele erstellen eine Geschichte, aber denken selten über die Zukunft nach, weshalb?


      Hm, für mich ist eben ein durch den dunklen Wald preschender Ritter der Ausgangsgedanke für meine Welt an sich gewesen... das werd ich auch nicht mehr los. Das Weltenfeeling hat man eben manchmal nur in einer bestimmten Epoche und kommt manchmal auch nie da raus. Wozu auch?
      Ich stelle mir nicht gerne vor, dass in Vorya irgendwann mal Autos gefahren sind / fahren werden... hüpf lieber gleich in den Weltraum. ;D

      Btw.: Name, ist das inzwischen jemand, der hiergelieben ist??
      Ela: "Leute, haltet mal alle die Fresse, ich muss erstmal alles lesen."
    • Der Ausgangspunkt für meine Welt und die Geschichten, die darauf spielen, war eine Gruppe von Charakteren. Durch ihre Augen erlebe ich meine Welt. Aber auch diese Leute leben ja nicht allein im Jetzt und Heute. Trotzdem gibt es für mich eine Phase von knapp 5 Jahren, die ich als "jetzt" betrachte (das sind etwa die Jahre 1855 bis 1860 auc). Das, was in den Biographien meiner Charaktere davor passiert ist, kenne ich recht gut. Und damit die Welt so wurde, wie sie es erleben, muß es natürlich auch eine Vorgeschichte geben, die ebenfalls recht gut bekannt ist.
      Was danach passiert ist recht wage. Was meine Charaktere angeht, weiß ich noch ein paar Dinge, die in den nächsten Jahren passieren werden (komischerweise sind die für mich irgendwie in der Zukunft, auch wenn ich genau weiß, was da geschehen wird). Was die Welt als Ganzes und die längeren Zeiträume betrifft, so habe ich ein paar grobe Ideen, wie sich die Welt wohl von dem Punkt, an dem sie jetzt ist, weiterentwickeln könnte - aber sicher ist da nichts.
      Im Endeffekt ist das ganze sehr ähnlich wie in der wirklichen Welt. Was gerade ist, weiß ich genau. Je weiter es zurückliegt, desto mehr Details gehen verloren, aber die Grundzüge sind klar. Erst wenn man die Grenze der Prähistorie erreicht, wird alles sehr wage. Für die nähere Zukunft kann man ein paar ganz gute Vorraussagen machen, alles was danach kommt, ist reine Spekulation.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Bei mir ist es so ähnlich wie bei Shay. Im Mittelpunkt meiner Welt stehen die Charaktere, die in ihr leben, und es ist ihre Geschichte, die ich erzählen möchte. Darum ist die Zeit, in der sie leben, auch das Jetzt für mich.
      Die Zukunft werde ich mir deswegen auch nicht ausdenken - jedenfalls keine Zukunft, die gewissermaßen die ganze Welt betrifft. Natürlich habe ich schon Ideen, was den einzelnen Charakteren zustoßen wird oder vor welche Probleme sie noch gestellt werden - XY soll später ABC heiraten, der König soundso wird ermordert und ein Ursupator besteigt den Thron, Professor wieauchimmer entdeckt ein Heilmittel gegen einen Virus und wird dadurch berühmt und geachtet - aber das bezieht sich nur auf die nahe Zukunft und fällt damit wohl nicht in den Bereich, den du meintest.
      Die Vergangenheit dagegen arbeite ich genauer aus, sowohl die Vergangenheit einzelner Charas als auch die Geschichte der Welt, denn diese ist den Charakteren ja bekannt und hat Einfluss auf ihr Handeln / Denken etc.

      Eine Zukunft, in der die Welt dann ins Genre SF fallen würde oder sich im Vergleich zum Jetzt-Zeitpunkt sehr entwickelt hätte, plane ich ohnehin nicht - meine Welt gehört zu jenen berühmten Welten, in denen sich zumindest technologisch gesehen Jahrtausende lang nichts ändert bzw. eigentlich geht der technologische Stand sogar zurück.
      Allerdings fällt mir gerade auf, dass die Erzählzeit seit ich meine Welt erfunden habe, schon ungefähr 50 Jahre umfasst und ich aufgrund ungezählter Todesfälle auch behaupten darf: Wenn eine Kreatur in der Vergangenheit gelebt hat, muss sie das nicht auch in der Zukunft tun ;D

      ~ Harmonika
    • Nach 4309 Tagen erwacht ein Thread zu neuem Leben ...

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'
      In der LBW gehe ich der Geschichte entlang und füge Ereignisse hinzu, von der Vergangenheit, bis in die Zukunft - nur dass hier immer das Jetzt sein wird. Große Zeitsprünge mache ich nicht, besonders nicht in die Zukunft (bei der Vergangenheit kann ich ja noch sagen, dass man historische Ereignisse herausgefunden hat).

      Bei den anderen Welten (insb. die Dritte) könnte ich allerdings an mehreren Stellen der Geschichte anfangen, die Zeitlinie zu schreiben. Die früheren würden natürlich irgendwann aufhören, wenn sie an der nächstspäteren ankommen, aber ich kann ja immer weiter in die Zukunft (und bis zu einem gewissen Punkt auch in die Vergangenheit) gehen.

      Nur bei der Zweitwelt werde ich die Geschichtsschreibung klein lassen, da die hier die kleinste Priorität hat. Daher erübrigt sich das Thema.
    • Sehr interessant und auch etwas, wo ich mir einige Gedanken dazu mache.

      Auf Zr'ton gibt es tatsächlich ein "Jetzt", zumindest auf mein Bastelzentrum Chton's'chr bezogen, alles was außerhalb von Chton's'chr spielt, wird in eine mehr oder weniger klar definierte Vergangenheit verfrachtet. Die Gegenwart von Chton's'chr versuche ich weiter zu entwicklen und tatsächlich ist seit der Erfindung der Welt ziemlich dort genau so viel Zeit vergangen wie bei uns, natürlich nicht so gleichmäßig. Ich gehe dann auch immer wieder zurück und versuche von der Vergangenheit ein klareres Bild zu bekommen. Ich weiß nicht, ob ich das System beibehalten werde, mit dem Untergang von Chton's'chr bin ich ja jüngst an einem recht einschneidenden Punkt angekommen, aber irgendeinen Faden, an dem ich mich weiterhangeln kann, find ich schon... Ich mag es einfach, wenn die Geschichte der Welt mit mir mitwächst.

      Auf Rhingon gibt es nicht wirklich Geschichte und keinen Jetzt-Zeitpunkt. Wenn ich mal ein Ereignis bastle, ist das eher episodenhaft und nur wenn es absolut notwendig ist, lege ich eine Reihenfolge fest. Das vage zu lassen, gehört zum Charakter der Welt. Auch wenn so eine Reihenfolge durchaus existiert, würden sie die Menschen nicht kennen oder sehr schnell wieder vergessen.
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Wow, der Thread ist antik. ;D Aber meine Vorposter haben den Staub ja schon weggepustet. Jetzt ist er in der Luft. *hust*

      ~

      Thiios ist - manchmal etwas halbherzig - an unsere Gegenwart gekoppelt, begonnen habe ich damit 2009 = 836 n.I. Damit haben wir heuer eben 845 n.I. :)

      Deep Night ist ebenfalls gekoppelt, allerdings nicht auf eine lineare oder logische Weise. Wie sich mein Leben entwickelt, hat Einfluss auf die Welt und ihre Bewohner... kA ob ich dazu mehr sagen kann. Mittlerweile ist seit etwas über einem halben Jahr diesbezüglich schon wieder alles anders, insofern weiß ich nicht, wohin es sich entwickeln wird.

      ~

      Meine anderen Welten bastle ich quer durch die Geschichte. Ngiana hat eine Jetzt-Zeit, über die ich allerdings nur sehr wenig weiß; ich hatte den Technologielevel grob mit "1990er-Jahre" beschrieben, fände aber die Anfänge des Internets und Social Media auch interessant zu basteln, irgendwann mal. Meist hänge ich aber in der Antike herum. :)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Ich bastle grundsätzlich diachronisch, d. h. ich vollziehe die Geschichte meiner Welten nach. Hinzu kommt, dass meine Hauptwelten mit der realen Welt verflochten sind, in der Art, dass der Elbenpfad von einer Volksgruppe handelt, die der realen Welt hinzugefügt ist - die Elben fangen an als eine Kultur im prähistorischen Britannien und setzen sich als ethnische Minderheit bis in die Gegenwart und weiter in die nahe Zukunft fort. Ich schlage da einen großen Bogen von Atlantis (nach meiner persönlichen Hypothese eine Hochkultur auf den Britischen Inseln in der Bronzezeit) über König Artus und Robin Hood bis zu den Hippies. Der Globale Frühling ist in der Nahen Zukunft angesiedelt, das Spalier (das derzeit brach liegt) in der fernen Zukunft, wobei der Globale Frühling zur Vergangenheit des Spaliers gehört, und das ebenfalls inaktive Rosæ Crux ist eine Alternativgeschichte, die zur Zeit König Artus' abzweigt und in der die Elben ebenfalls eine tragende Rolle spielen.

      Insofern gibt es da ganz viel Geschichte und verschiedene Epochen, und alles hängt miteinander zusammen.
      ... brought to you by the Weeping Elf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WeepingElf () aus folgendem Grund: Tippfehler

    • Meine Bastelei erstreckt sich über einige tausend Jahre. Für mich ist meine Welt Bühne; das heißt, ich bastle nicht nur zum Selbstzweck. Ich arbeite mich ein bisschen an den verschiedenen Epochen ab, die bis in den mittelalterlichen Techlevel hineingehen. Bin aber ziemlich Vanilla, was den Fantasyteil angeht: Schwarzpulver kommt nicht in meine Technologietüte. Dadurch, dass ich verschiedene Epochen habe, kann ich meinen Geschichten einen größeren Zusammenhang geben und verschiedene Motive ausprobieren. Manches hat viel mit götterähnlichen Gestalten zu tun, während ich gleichzeitig Geschichten entwerfen kann, die in der gleichen Welt lange vor den Göttern spielen, sodass übernatürliche Elemente fast nicht vorkommen.
    • Eine einigermaßen glaubwürdige und konsistente Vergangenheit ist bei mir grad so ein bisschen das Problem, wieso gefühlt ewig nichts mehr vorangeht.
      Leider habe ich noch keine für mich funktionierende übersichtliche Lösung gefunden das sinnvoll darstellen zu können, damit ich es auch erweitern und anpassen kann...

      Aber davon abgesehen versuche ich eine auf der irdischen Entwicklung basierende Geschichte zu entwickeln die natürlich, durch die etwas anderen Grundbedingungen, etwas davon abweicht, aber doch ähnliche Fixpunkte hat. Das ganze ist mir deshalb so wichtig, weil ich nicht zu Zeitpunkt X eine Welt bauen will ohne Vergangenheit, ich also zumindest grob wissen will was zu dieser Situation geführt hat...
      Technologisch und Gesellschaftlich habe ich zwar einen groben Überblick, bei Religion, Architektur und "Design" klaffen noch ein paar große Lücken, da ich diese natürlich auch aufeinander aufbauen/sich beeinflussen sollten.
      Falken haben doofe Ohren
    • Mysterion an sich (also die Webseite) ist ja im Prinzip aus der Sicht eines Bewohner der Welt geschrieben, insofern hat es so etwas wie eine Gegenwart.
      Bei geschriebenen Geschichten kann man natürlich prima auch mal in die Vergangenheit reisen.
      Allerdings ist die Gegenwart irgendwann etwas zukünftiger geworden, als ich irgendwann beschlossen habe, dass weitere Planeten mit intelligenten Spezies entdeckt wurden. Aber letzten Endes bin ich noch nicht zu einem Schluß gekommen, ob ich das nicht doch in eine fiktive Zukunft versetze, in der mein Weltenbeschreiber nicht mehr lebt ...

      Die Entdeckung der anderen Planeten hat mich aber definitiv in eine Situation gebracht, mir Gedanken um eine wie auch immer geartete Zukunftsversion von Mysterion zu machen.

      Æánsmottir ist jedoch mehr oder weniger statisch (natürlich mit etwas gebastelter Vergangenheit, aber nicht wirklich konsequent, global und durchgängig, sondern nur zweckgebunden für Geschichten oder Olympiade-Basteleien), eine zukünftige Version der Welt habe ich (noch) nicht. Das wäre allerdings etwas für einen noch zu schreiben *hust* Roman *hust*
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.