[Swyrtr] ein Entwurf

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    Es pfeifen die Spatzen schon von den Dächern: die diesjährige Olympiade beginnt in nunmehr weniger als zwei Wochen!
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Starüít
      Nach einem Beschwörungsfehler einer nahe gelegenen Akademie wurde Starüít von einem menschenfressendem Dämon übernommen. Kein Mitglied der Akademie überlebte die Fehlbeschwörung. Der Dämon richtete sich auf die nächste größere Ansammlung von Menschen: Starüít. In den ersten drei Monaten sank die Einwohnerzahl um über die Hälfte. Viele wurden von dem Dämon verschlungen, einer noch größeren Anzahl gelang trotz aller seiner Anstrengungen die Flucht.

      Dabei ist es gar nicht einmal so, dass der Dämon Menschenfleisch benötigte. Es ist ihm allerdings eine unvergleichliche Delikatesse.

      Stadtbild und Umgebung
      Damit dem Dämon sein Genuss auch weiterhin erhalten bliebe veränderte er die Stadt und deren Umgebung. Starüít liegt nun in einem Talkessel. In dessen oberes Ende ergießt sich ein Wasserfall. Der Fluss meandriert durch den flachen Boden des Kessels und verlässt ihn durch eine Schlucht am unteren Ende, dem einzigen Ausgang. Die Wände sind glatt und steil, unmöglich unbemerkt zu erklettern.

      Der Boden des Talkessels ist fruchtbarer Erdboden und bringt ohne großartige Anstrengung mehr hervor, als Starüíts Bewohner benötigen. Manch ein Einwohner kann sich des Eindrucks nicht erwehren, gemästet zu werden.

      Die Altstadt Starüíts wurde vom Dämon und seinen Dienerkreaturen, den Dirszri vollständig eingerissen. Der neue Grundriss der Stadt ist ein perfektes Quadrat mit einem Stadtor. Die größe der Gebäude richtet sich nach ihrem Verwendungszweck. Die kleinsten, die Wohngebäude sind ihrerseits wieder Quadrate, keines kleiner oder größer, als ein Anderes und jedes genau gleich aufgeteilt. In jedem dieser Wohnquadrate lebt eine Frau. Männer werden ihnen nach "`Bedarf"' zugewiesen. Dieses Quadrat ist die Grundeinheit der größeren Bauten, Ställe und Lager, deren Seitenlänge jeweils ein ganzzahliges vielfaches derer der Wohnhäuser ist.

      Palast
      Der Palast des Dämon besteht aus weißem Marmor, verziehrt mit Ornamenten aus Gold, Silber und edlen Steinen. Die großzügige Anlage wird durchweht von edlen Düften. Großartige Bilder und edle Gobeline schmücken die Innenwände. Einen weitläufigen Innenhof zieren exotische Pflanzen und prachtvolle Blüten.

      Stets sind dutzende Starüíter mit der Pflege des Palastes und des Gartens beschäftigt. Zu ihrer Arbeit tragen diese je nach Aufgabe ausschließlich Körperschmuck, bis zu leinernen Schürzen. Stets sind ihre Körper frisch gewaschen und geölt.

      Der Dämon duldet nicht die geringste Verunreinigung innerhalb seines Palastes.

      Dirszri
      Die Dirszri sind Dienerkreaturen des Dämon. Er rief sie, um die Menschen zu bewachen und ihm beim Anlegen der neuen Stadt samt Umgebung zur Hand zu gehen.

      Die Dirszri sind grob menschenähnlich mit aufgedunsenem, geschlechtslosem Körper. Ihre Arme reichen ihnen bis zum Boden. Das Fleisch erstrahlt in reinem Weiß. Aus einem mundlosen Gesicht stechen zwei blutrote Augen. Meist schleichen sie behäbig dahin, doch dieser Eindruck täuscht. Kommt es darauf an, so sind sie in der Lage, ein fliehendes Rennpferd einzuholen. Sollten sie zu längerer Verfolgung oder Arbeit genötigt werden, so kennen sie keine Erschöpfung und benötigen keinen Schlaf.

      Die Berührung eines Dirszri verursacht starke Schmerzen, der einen kräftigen Mann sofort zusammenbrechen lässt. Es ist, als ob die Haut abgezogen wird, glühende Dolche in das Fleisch stechen und der Knochen zu feinem Mehl gemahlen wird.

      Die Fluchtversuche der Starüíter endeten schlagartig, als der Dämon seinen Dirszri erlaubte, eine Nacht mit den Eingefangenen zu verbringen. Ob die Dirszri bei dieser Perversion eines sexuellen Aktes etwas empfinden ist unbekannt, für die Menschen ist es ein Marsch durch die Hölle.

      So wenig von den Dirszri im Talkessel normalerweise auch zu sehen ist, so scheinen sie doch allgegenwärtig zu sein. Jeder Flucht--, oder auch Selbstmordversuch seit ihrem Auftauchen wurde von ihnen verhindert.

      Ist die Berührung eines Dirszri für Menschen im höchsten Grade schmerzhaft, so scheint sie für Krankheitserreger tödlich zu sein. Entzündungen, Fieber und Infektionen schwinden häufig nach einer einzigen Behandlung mit dieser bitteren Medizin.

      Gesellschaft
      So stark wie die Stadt selbst hat der Dämon auch ihre Bewohner verändert. Er bemerkte schnell, dass für eine stabile Population hauptsächlich Frauen benötigt werden. So wählte er diejenigen Männer aus, von denen er sich Nachkommenschaft wünschte, der Rest wurde kastriert, oder direkt verzehrt.

      Jede Frau hat die Pflicht, so viele Nachkommen wie möglich zu gebären. Befinden sich in Starüít ein zeugungsfähiger Mann und dine empfängnisbereite Frau ohne Partner, so werden sie von den Dirszri zusammengefürt. Wegen anfänglicher Verluste durch zu häufige Schwangerschaften erlaubte der Dämon den Frauen schließlich ein halbes Jahr Schwangerschaftspause.

      So lange Leben, Gesundheit und Nahrungsversorgung seines bevorzugten Genussmittels nicht gefährdet ist erlaubt der Dämon alle verfügbaren Arten der Vergnügung. So bildete sich schon bald eine dekadente Grundeinstellung. "`Lasst uns heute leben, morgen werden wir vielleicht schon vernascht"' ist ein gängiges Sprichwort. Viele Starüíter versuchen auch Characterzüge des Dämon zu kopieren, mit Ausnahme des Verspeisens anderer Menschen. Würde der Dämon nicht ein gegenseitiges Töten oder verstümmeln verbieten, so wäre allerdings höchst unsicher, wie weit einige Bewohner Starüíts gehen würden.

      Nach Vorbild des Palastes wird die Stadt so weit als möglich peinlich sauber gehalten. Wer etwas Macht über seine Mitmenschen gewinnen kann orientiert sich an des Dämons Vorlieben, auch was die Behandlung seiner Untergebenen und dessen Vorliebe für nackte Haut angeht.

      Das einzige echte Statussymbol ist es, eine Arbeit im Palast zu bekommen. Als Auszeichnung gilt es, die übliche Speise des Dämons mit dem eigenen Blut würzen zu dürfen.
    • RE: Starüít

      Bwah, da geht's aber roh zu - muss ich noch sagen, dass ich da NIE leben wollen würde? :zitter:

      Wie muss man sich den Dämon denn vorstellen - wie sieht er aus? Er muss ja irgendwie stofflich sein, wenn er Menschen verzehrt?

      Versucht denn keiner von außerhalb, den Starüítern zu helfen? Oder liegt die Stadt im verseuchten Teil von Swyrtr?

      Könnte man theoretisch nicht durch die Schlucht entkommen - oder läuft der Fluss unterirdisch aus dem Talkessel heraus?
    • RE: Starüít

      Original von Ehana
      Bwah, da geht's aber roh zu - muss ich noch sagen, dass ich da NIE leben wollen würde? :zitter:

      Du darfst davon ausgehen, dass dies auch auf die Bewohner Starüíts zutrifft.

      Wie muss man sich den Dämon denn vorstellen - wie sieht er aus? Er muss ja irgendwie stofflich sein, wenn er Menschen verzehrt?

      Das Äußere des Dämons habe ich noch offen gelassen. Meine bisherigen Vorstellungen reichen von einer klassischen Teufelsgestalt bis zu einem unförmigen Blubberwesen mit einigen Mäulern und tentakelhaften Auswüchsen. Was ich da mal niederschreibe bin ich mir noch nicht sicher.

      Versucht denn keiner von außerhalb, den Starüítern zu helfen? Oder liegt die Stadt im verseuchten Teil von Swyrtr?

      Du verwechselst da was. Es gibt nicht den verseuchten Teil, es gibt einige Flecken, an denen Menschen überlebt haben und nun versuchen dieses Leben weiter zu sichern. Da der Magierkrieg vorbei ist, gelingt dies auch in zunehmendem Maße. Aber keiner ist noch stark genug, sich zusätzlichen Ärger einzuhandeln, wie ihn eine Armee von Dirszri bedeuten würde.

      Könnte man theoretisch nicht durch die Schlucht entkommen - oder läuft der Fluss unterirdisch aus dem Talkessel heraus?

      Theoretisch ist die Schlucht ein Weg nach aussen. Der Dämon gestaltete diesen Weg natürlich einfach überwachbar. Außerdem sind da noch die Dirszri.
    • Das is wirklich ne gruselige Idee.

      Da der Dämon einem marmornen Palast hat, kann ich mir den "Stil" der Stadt grob römisch vorstellen?

      Wieviele Menschen ißt der Dämon denn am Tag? Und wie ist der die? Lebendig, vorher umgebraucht, vielleicht sogar delikat gewürzt? *g Wie sucht der seine Opfer aus?

      Wieviele Leute leben da überhaupt?
    • Wah, eine recht unheimliche Gegend.
      Die Dirszri sind echt unheimlich, aber für den Dämon auch ganz schön praktisch. Nicht nur, weil sie die Menschen unter Kontrolle halten, sondern auch weil sie Krankheiten heilen können. Stell ich mir ganz schön schrecklich vor, wenn man plötzlich krank wird, und das einzige, was einen retten kann, ist die Berührung von einem Dirszri. Obwohl Rettung ist wohl ein wenig übertrieben, wird man doch wohl irgendwann von dem Dämon verspeist.
    • Original von Ando Mesterkel
      Da der Dämon einem marmornen Palast hat, kann ich mir den "Stil" der Stadt grob römisch vorstellen?

      Die Gebäude sind Zweckbauten, ein Stockwerk plus Dach. Nutzungsbedingt sind einige Gebäude höher.
      Ich habe gerade kein Beispiel einer römischen Reißbrettstadt, daher kann ich zu dem Vergleich wenig sagen.

      Wieviele Menschen ißt der Dämon denn am Tag? Wieviele Leute leben da überhaupt?

      Die Bevölkerung ist auf etwa anderdhalbtausend Einwohner zusammengeschrumpft. Erstes Zuchtziel ist nun eine stabile Population. Wie häufig der Dämon zu einem Festessen kommt müsste ich mal durchrechnen.

      Und wie ist der die? Lebendig, vorher umgebraucht, vielleicht sogar delikat gewürzt?

      Möglichst frisch, sprich lebendig. Gerne auch in Gewürze und Soßen gekleidet.

      *g Wie sucht der seine Opfer aus?

      Zunächst nach Alter. Junges Fleisch ist auch bei Menschen zarter. Jungfrauen sind eine besondere Delikatesse (wer jetzt Klischee schreit bekommt demnächst Besuch von einem Dirszri), jedoch gönnt er sich diese nur zu besonderen Festtagen.
      Eine Überalterung der Bevölerung steht nicht zu befürchten. Ob der Dämon ein bestimmtes Zuchtziel verfolgt ist noch nicht absehbar.

      Original von Dorte
      Gäbe es denn theoretisch irgendeine Chance, den Dämon irgendwann loszuwerden?

      Da Starüít nach den ersten Jahren des Schreckens nun in Dekadenz versinkt (wer könnte ihnen das verübeln?) ist eine Befreihung von innen heraus kaum zu erwarten.
      Anderenorts befindet sich Swyrtr wieder im Aufbau, und irgendwann wird jemand kommen, die Wildnis für den Mensche zurückzugewinnen. Bei dieser Queste wird er irgendwann auch Schrecken wie den von Starüít angehen. Doch das ist noch ferne Zukunftsmusik.
      Die Meisten Swyrtrer, die davon wissen, sind heilfroh, dass der Dämon keine Bestrebungen zeigt, zu expandieren. (Ups, ich fürchte, jetzt habe ich ihn auf eine Idee gebracht.)

      Original von Taipan
      Die Dirszri sind echt unheimlich, aber für den Dämon auch ganz schön praktisch.

      Der Dämon hat sich schon die praktischsten Dienerkreaturen ausgesucht, die er finden konnte. Von vielen Gefahren Swyrtrs bleibt Starüít verschont. Selbst Drachen suchen sich lieber eine einfachere Beute, bevor sie Dirszri angreifen.
      Von Seuchen wird Starüít wohl kaum ausgelöscht werden. Nicht nur wegen der Dirszri.
    • Coole Stadt...mit sehr coolen Einwohnern...und damit meine ich nicht die Menschen...Feine Idee...gefällt mir...:diablo:
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    • Boah, es is gleichzeitig absolut genial und irgendwie abstoßend (nicht die idee sondern das was da abläuft)

      Ist ja echt bäh was da mit den armen Leuten abläuft ^^" Wieso erheben sie sich nicht? Und wieso schickt niemand hilfe ? Mir würde spontan einfallen, ein paar Menschen nehmen ein langsam wirkendes Gift und lassen sich fressen und vergiften den Dämon damit...
      Unmöglich gibt es nicht für uns Jinari. Nur noch nicht versucht, oder noch nicht geschafft. Aber solange wir leben und atmen, werden wir nach den Sternen greifen...
    • RE: Starüít

      Original von Ehana
      Und ich dachte immer, Swyrtr wäre bis auf die Magierinsel so gut wie unbewohnbar... :-[

      Im groben richtig. Swyrtr ist so gut wie unbewohnbar, bis auf einigen Enklaven, z.B. die Magierinsel, Admont oder auch Kloster Hermel. Ob Starüít als bewohnbar gelten kann lasse ich mal offen.

      Du hast doch eine Karte von Swyrtr

      Leider nicht. Ich habe eine Karte der Gegend um Admont. Infrastruktur habe ich immer noch keine brauchbare daraufgebracht. (/me -> Eck *Schäm*)

      Oder war die Karte, die du mir beim FJT gezeigt hast, die von Drankan?

      Richtig.

      Original von Mercury
      Wieso erheben sie sich nicht?

      Das haben sie anfangs durchaus versucht. Im ersten Jahr, bevor die Dirszri kamen und Aufstände ganz schnell zu unterdrücken wussten.

      Und wieso schickt niemand hilfe?

      Habe ich oben schon beantwortet.

      Mir würde spontan einfallen, ein paar Menschen nehmen ein langsam wirkendes Gift und lassen sich fressen und vergiften den Dämon damit...

      Nimm einfach mal an, dass das irgendwann bemerkt wird und der Dämon deutlich mehr verträgt, als jeder Mensch. Wenn er überhaupt anfällig für die üblichen Gifte ist.
    • Flügelläufer

      Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Viecher auf Swyrtr lasse, oder ob sie nicht doch einen Asylantrag auf den Bug Islands stellen. Einen richtigen Namen habe ich auch noch nicht, vorerst nenne ich sie mal Flügelläufer.

      Die Flügelläufer sind ein misslungenes experiment, bei der Erschaffung neuer fieser Kreaturen, die man auf Nachbarn loslassen kann. Sie sollten zu Land und in der Luft in Massen über ihre Gegner herfallen, bevor diese bemerken, wie ihnen geschieht. Deshalb wurden sie bereits in großer Zahl gezüchtet, bevor der Fehlschlag bemerkt wurde.

      Die Flügelläufer haben fledermausartige Flügel, lange Finger mit Krallen vorne dran, zwischen denen sich Haut aufspannt. Geformt währen sie schon Aerodynamisch, allerdings sind die Flügel zu klein geraten, als dass sich der Läufer damit wirklich in die Lüfte erheben könnte.
      Der Kopf und Hals ist Geierartig, mit den Sinnesorganen, um aus großer Höhe ihre Opfer erspähen zu können. Leider sehen sie die nahe Umgebung nicht besonders scharf. Scharf ist dafür der Schnabel. Der wurde tatsächlich zu einer fürchterlichen Waffe, um große Stücke Fleisch aus ihren Opfern zu reißen. Bevor andere Aasfresser daher kommen, denn irgend jemand im Entwurf hat die Geiergene auch auf den Geschmacks- und Verdauungsapparat ausgedehnt.
      Die Beine sind darauf ausgelegt, sich auch auf Land möglichst schnell bewegen zu können. Das schnellste Tier, das dem entsprechenden Magus bekannt war, war wohl das Pferd. Also bekam der Flügelläufer mal schnell die Hinterhaxen eines Pferdes verpasst. Nun, um es mit den unsterblichen Worten von Fredl Fesl zu sagen: "Ein Pferd, der hat vier Beiner. An jeder Ecke einer. Drei Beiner hätt, umfall'n tät." Jetzt kommt der Flügelläufer und, "zwei Beiner hat". Pferdebeine sind jetzt nicht wirklich für den aufrechten Gang gedacht. Woraus folgt, dass der Flügelläufer in seiner Freizeit meist rumliegt und in die Ferne starrt, weil er nah sowieso nichts sieht.

      Die bevorzugte Fortbewegungsweise der Flügelläufer ist, mit ausgebreiteten Flügeln vornübergebäugt möglichst schnell über eine Ebene zu laufen. Hat er eine gewisse Geschwindigkeit erreicht kann er tatsächlich schneller werden, als das meiste Viechzeug um ihn herum. Die Flügel sind dann gut genug, einen Großteil des Gewichts zu übernehmen, nur abheben wird er damit niemals. Der "Startvorgang" allerdings erinnert eher an unbeholfenes herumgestolpere mit viel Wind um nichts. In selbst schwach bewaldetem Gebiet ist der Läufer hoffnungslos verloren.
    • RE: Flügelläufer

      Nun, um es mit den unsterblichen Worten von Fredl Fesl zu sagen: "Ein Pferd, der hat vier Beiner. An jeder Ecke einer. Drei Beiner hätt, umfall'n tät."

      Noch ein Fredl Fesl-Fan :knuddel:

      Die Viecher klingen klasse! Das haben die Magier davon, wenn sie so komische Experimente machen.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Wieso sind diese Viecher nicht schon längst ausgestorben? Schaut mir nicht danach aus, als könnte so ein Zweibeinstummelflügelgeierpferd länger als ne Woche eigenständig überleben?

      Und was wurde aus dem Idioten, der diesen fehleraften Prototypen gleich zur Serienproduktion freigab? Wurde er in den Aufsichtsrat berufen? :lol:
    • Original von Jerron
      Wieso sind diese Viecher nicht schon längst ausgestorben? Schaut mir nicht danach aus, als könnte so ein Zweibeinstummelflügelgeierpferd länger als ne Woche eigenständig überleben?

      Flugunfähig heisst nicht unbedingt Stummelflügel. Die Spannweite ist durchaus groß genug, um in unwegsamen Gelände Probleme zu machen.
      Sie sind durchaus in der Lage, auch Beute zu schlagen, wenn sie nicht genug finden. Im Lauf können sie ja so einiges einholen, und Krallen und einen scharfen Schnabel haben sie auch. Du kannst allerdings, wenn sie loslaufen, einiges an Vorsprung herausholen. Möglichst in Richtung von Bäumen, oder anderen unflachen Hindernissen.

      Und was wurde aus dem Idioten, der diesen fehleraften Prototypen gleich zur Serienproduktion freigab? Wurde er in den Aufsichtsrat berufen? :lol:

      Offensichtlich gab es keinen Prototypen, sondern nur einen Entwurf. In einem laufenden Magierkrieg ist nicht immer die Zeit, für Vorgehensweisen nach DIN oder ISO.
      Ich stelle mir das etwa so vor:
      Kreativer: "Ich habe da ein paar gedanken zusammengeschrieben, die uns vielleicht mit etwas Feinschliff einen kleinen Vorteil bieten könnten."
      Schlips: *Kurzer Blick drauf* "Gut. Ab damit zur Züchtung."
      K: "Das ist aber noch gar nicht fertig."
      S: "Dafür haben wir unsere Spezialisten. Sales und Marketing."
      K: *Argh* Nächster Entwurf: Fluchtplan.

      Edit: Obiges Gespräch ist nicht allzu ernst zu nehmen. Die Aufzeichnungen darüber, was tatsächlich gelaufen ist sind in den Kriegswirren untergegangen. (Oder anders gesagt: ISSO)
    • Sind schon komische Tierchen *g. So richtig vorstellen wie sie Aussehen kann ich mir ja nicht.

      Pflanzen die sich eigentlich noch fort? Oder leben nur die ursprünglich erschaffenen Exemplare noch weiter?

      Wenn die Flügelläufer im vollen Lauf sind, reicht der Auftrieb ja aus um den vorderen Körperteil in der Luft zu halten. Kann es jetzt nicht passieren das dieser Auftrieb durch eine plötzliche Luftbö so stark erhöht wird, das die Flügelläufer nach oben und dann hinten wegkippen? Sich also rückwärts überschlagen?
    • Original von BluesBrother
      Pflanzen die sich eigentlich noch fort? Oder leben nur die ursprünglich erschaffenen Exemplare noch weiter?

      Gute Frage. Ich tendiere gerade dazu, zu sagen, sie pflanzen sich nicht fort. Der Einfachkeit halber wurde wohl nur ein Geschlecht, oder gar geschlechtsfrei gezüchtet.

      Wenn die Flügelläufer im vollen Lauf sind, reicht der Auftrieb ja aus um den vorderen Körperteil in der Luft zu halten. Kann es jetzt nicht passieren das dieser Auftrieb durch eine plötzliche Luftbö so stark erhöht wird, das die Flügelläufer nach oben und dann hinten wegkippen? Sich also rückwärts überschlagen?

      Lustige Vorstellung. Aber nein. Bei jungen Flüglelläufern vielleicht, aber ich sagte ja oben, die gibt es nicht mehr. Ältere Flügelläufer haben wohl irgendwann gelernt mit Böen umzugehen. Sei es durch veränderte Flügelhaltung, Gewichtsverlagerung oder sonstige Methoden.
    • Ein paar zusammenhanglose Gedanken zum Körperbau und Fortpflanzung der Fentin. Irgendwelche unstimmigkeiten, unzulänglichkeiten, "geht so nicht"e?

      Gestalt:
      Fentin sind menschenähnlich. Der Körper ist mit einem kurzem Fell bedeckt, das zum Geschlechtswechsel durch Borsten ersetzt wird. Die Farbe des Fells reicht von rotbraun bis schwarz. Verschiedene Musterungen kommen vor. Der Bauch ist häufig weiß.
      Die Ohren sind spitz und beweglich. von der Spitze der Ohren ragen Haarbüschel empor. Die Augen haben eine schlitzförmige Pupille, die Iris ist meist grün, oder gelb, selten braun.
      Die Fentin besitzen ein 30 zähniges Raubtiergebiss mit ausgeprägten Ekzähnen. Diese treten bei männlichen Fentin stärker kervor, als bei weiblichen. Bei den Weibchen sind sie allerdings spitzer.
      Die Hände sind ähnlich den menschlichen Händen geformt. Sie besitzen Krallen, die zunächst einziehbar sind, später versteifen die Sehnen und die Krallen werden länger. Ein Einziehen ist dann nicht mehr möglich.
      Fentin besitzen eine bauchständige Milchleiste mit sechs Zitzen, die bei den Männchen stark zurückgebildet, aber noch sichtbar sind.

      Fortpflanzung:
      Die Schwangerschaft der Fentin dauert sieben Monate. Daraus gehen üblicherweise drei bis vier Nachkommen hervor, selten bis zu sechs. Die Jungfentin werden vier Monate gesäugt, danach bekommen sie feste Nahrung. Nachkommen werden zwei Jahre von der Mutter versorgt. Nach dieser Zeit müssen sie innerhalb des Stammes allein zurechtkommen.
    • Warum bekommen die Fentin zum Geschlechtswechsel Borsten?
      Ist das versteifen der Sehnen nur altersbedingt? Das bringt doch auch ziemliche Schwierigkeiten mit sich.
      Ansonsten hab ich keine Fehler oder so gefunden. :)
      "Vor jedem Wunder steht der Glaube." (Unicorn - Aufstand der Elfen)
      "Wie willst du deine Grenzen kennen, wenn du nicht einmal versuchst sie zu erreichen?" (aus meinem Buch)

      Ich bin ein Weltenmuffel. :(
    • Original von Breanna
      Warum bekommen die Fentin zum Geschlechtswechsel Borsten?

      Das Fell war ohnehin keine top Priorität beim Schöpfer dieser Kreaturen. (In World.) Dass die Männchen dann Borsten, anstatt eines Felles haben ist neben dieser Umwandlung eher eine Begleiterscheinung, die in Kauf genommen wurde.
      Eigentlich wollte ich ihnen sowas wie ledrige Schuppen, oder so, geben. Kann ich ja noch, das schließt sich ja nicht aus.

      Ist das versteifen der Sehnen nur altersbedingt? Das bringt doch auch ziemliche Schwierigkeiten mit sich.

      Hierbei geht es nur um die Sehnen an den Krallen. Die Anderen bleiben davon natürlich unberührt.
      Da die Krallen länger werden währe deren Einziehbarkeit ohnehin hinfällig. Damit ist es dann vorteilhafter, wenn sie überhaupt nicht mehr "herumwackeln".

      Ansonsten hab ich keine Fehler oder so gefunden. :)

      Danke fürs Anschauhen.