Ein Abriss eines ebenfalls noch namenlosen Brösels

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    • Ein Abriss eines ebenfalls noch namenlosen Brösels

      Dies ist der erste, grobe Abriss über meinen Brösel. Der Brösel soll in etwa
      die Größe Deutschlands und seiner Nachbarländer (ohne Frankreich)haben.
      Änderungen sind aber kein Problem, falls das zu klein oder zu groß sein sollte.
      Es wird zwei intelligente Rassen geben, einmal die Menschen und dann
      noch eine Art Insekten auf zwei Beinen, für die ich noch keinen Namen
      habe. Die Menschen leben auf der Oberfläche und die Insektoiden in den
      ausgedehnten Höhlensystem unter der Erde.
      Beide Rassen haben in etwa den selben Technologielevel (ca. 1950 - 1970),
      wobei die Insektoiden im letzten Jahrhundert doch deutlich abgehenkt wurden.
      Menschen und Insektoiden waren sich noch nie wirklich grün, und
      es hat schon viele Kriege gegeben.
      Die Menschen werden seid Jahrhunderten von einer Königsfamilie regiert
      und dies wurde bis vor ein paar Jahrzehnten von der großen Masse der
      Untertanen auch nie angezweifelt. Allerdings haben die verschieden
      Rebellengruppen, die seid dem Industriezeitalter existieren, durch die
      neuen Medien (Massendruck, Radio, Fernsehen) in letzter Zeit
      deutlichen Auftrieb bekommen.
      Doch der Königsfamilie kam ein Zufall zu Hilfe. Während des letzten großen
      Krieges zwischen den beiden Rassen gab es Hungersnöte auf beiden
      Seiten und ein makabrer menschlicher Wissenschaftler kam auf die morbide
      Idee, das Fleisch der bis dato ungenießbaren Insektoidenleichen mit
      chemischen Verfahren genießbar zu machen.
      Das haute auch einigermaßen hin, doch das neue Nahrungsmittel
      entpuppte sich als eine Droge, die den Konsumenten extrem beeinflussbar
      machte. Diese Droge wurde von nun an bei der Leibwache der königlichen
      Familie angewendet, um diese zu noch treueren Kämpfern zu machen, als
      sie es ohnehin schon waren. Als sich jedoch die Lage des Volkes in den
      letzten Jahren immer mehr verschlechterte und Aufstände, Demonstrationen
      (verboten übrigens) und Co häufiger wurden, begann die königliche Familie
      damit, die Droge in den Nahrungsmittelfabriken anzuwenden.
      Mit durchschlagendem Erfolg. In den nächsten 30-40 Jahren verschlechterte
      sich die Lage des Volkes immer mehr, doch durch die Droge und die mehrmals
      täglich ausgestrahlten Propagandaprogramme erfuhr die königliche Familie
      eine Unterstützung, wie sie ihr das letzte Mal zu Zeiten der Entdeckung
      der Insektoiden im „Mittelalter“ des Brösels zu teil wurde.
      Doch von der ersten Generationen derer, die mit der Droge im Mutterleib
      aufwuchsen, haben viele Resistenzen entwickelt und diese sind in jüngster
      Vergangenheit auf die großen Missstände aufmerksam geworden und
      haben dies kundgetan. Nach blutiger Niederschlagung vieler ihrer Demonstrationen
      haben sich nun viele in paramilitärischen Widerstandsorganisationen
      organisiert und diese bekämpfen die Königsfamilie, wo sie können.
      Sie strahlen aus dem Untergrund heraus Guerillia-TV und Radiosendungen aus
      und einige von ihnen haben es geschafft, sich mit den Insektoiden zu verbünden
      und kämpfen jetzt mit gestohlenen Waffen einen Partisanenkrieg in den
      verzweigten, dunklen Höhlensystemen Seite an Seite mit den Angehörigen
      der Kämpferkaste der Insektoiden.
      Das trifft die Königsfamilie sehr, denn es gefährdet ihre Quelle der Macht
      über das ausgehungerte, im Dreck lebende Volk, das im Schatten der
      Hochhäuser der Grafen und Vogte seine schwere Arbeit für die höheren
      Gesellschaftsschichten leistet.


      Was haltet ihr davon? Fragen, Kritik und Anregungen eindeutig erwünscht,
      denn ich komme im Moment nicht so recht weiter... :-/
    • Soll das Grundlage für ein reines Weltenprojekt sein oder Hintergrund für eine Geschichte. Letzteres wäre interessant, erstes auch, aber vielleicht etwas zu "unausbaufähig" (klingt negativer als es jetzt gemeint ist), weil zu sehr spezialisiert auf den zentralen Konflikt der einzigen beiden Völker? Andererseits kann es natürlich aber auch eine kleine, in sich funktionierende Welt sein.

      Gab es vorher schon (also vor der "Verdrogung") Kontakt zwischen den Völkern. Wie waren dann die Beziehungen oder wenn nicht: Warum kein Kontakt?

      Wenn dort eine anerkannte Monarchie gab, scheint mir ein späteres Demonstrationsverbot überflüssig - so oder so gehört das IMHO nicht in ein Königreich. Auch die Entstehung der TV-Verbreitung in so einem kleinem Land unter einer Regierung ist mir noch nicht ganz klar, aber das mag sich noch klären.

      Ist der Brösel mehr eine Scheibe oder mehr eine Kugel? Im letzuteren Fall: Wäre ein Tunnel quer durchs Insektengebiet nicht praktisch für die überlandreisende Menschen?

      Gibt es kein Meer? Gibt es überhaupt Naturgesetze auf dem Brösel, wie wir sie kennen?
      Und natürlich noch die obligatorische Frage: Kann man den Brösel rauchen? ;)
    • Soll das Grundlage für ein reines Weltenprojekt sein oder Hintergrund für eine Geschichte. [...]
      Andererseits kann es natürlich aber auch eine kleine, in sich funktionierende Welt sein.


      Das wird ein reines Weltenprojekt. Das ganze Projekt soll ja eine große
      Welt mit vielen kleinen individuell gestalteten Welten sein (der Bröselplanet)


      zu sehr spezialisiert auf den zentralen Konflikt der einzigen beiden Völker?


      Das ist eigentlich auch so beabsichtigt, denn ein solcher Konflikt passt nicht
      nach Ehandana und deswegen bietet sich die Bröselwelt dafür an.

      Gab es vorher schon (also vor der "Verdrogung") Kontakt zwischen den Völkern. Wie waren dann die Beziehungen oder wenn nicht: Warum kein Kontakt?


      Ich zitiere mal mich selbst:
      "Menschen und Insektoiden waren sich noch nie wirklich grün, und
      es hat schon viele Kriege gegeben."
      und nochmal:
      "Entdeckung der Insektoiden im „Mittelalter“ des Brösels"

      Wenn dort eine anerkannte Monarchie gab, scheint mir ein späteres Demonstrationsverbot überflüssig - so oder so gehört das IMHO nicht in ein Königreich. Auch die Entstehung der TV-Verbreitung in so einem kleinem Land unter einer Regierung ist mir noch nicht ganz klar, aber das mag sich noch klären.


      Das Demonstrationsverbot ist nicht als solches formuliert, aber in den
      Gesetzen des Königreiches ist die "Zusammenrottung und Randaliererei"
      (quasi Landfriedensbruch) verboten und eine Demonstration - sei sie auch
      noch so friedlich - wird immer als "Zusammenrottung" angesehen.
      Das Fernsehen ist, wie das Radio auch, immer schon als Propagandainstrument
      benutzt worden. Außerdem sind die Fernsehshows ideales "Opium für's Volk".

      Ist der Brösel mehr eine Scheibe oder mehr eine Kugel? Im letzuteren Fall: Wäre ein Tunnel quer durchs Insektengebiet nicht praktisch für die überlandreisende Menschen?


      Der Brösel ist mehr eine Scheibe. Ich bin mir noch nicht sicher, ob die
      Begrenzung am Bröselrand magischer oder mechanischer Natur ist.
      Bei letzterem Müsste man sich den Brösel als elliptischen Felsbrocken
      mit Käseglocke darüber vorstellen.

      Gibt es kein Meer? Gibt es überhaupt Naturgesetze auf dem Brösel, wie wir sie kennen?
      Und natürlich noch die obligatorische Frage: Kann man den Brösel rauchen?


      Ja, es wird wohl ein Meer und auch ein paar Inseln geben. Wahrscheinlich
      wird das Meer eine Art Randmeer sein.
      Auf dem Brösel herrschen die selben Naturgesetze wie auf unserer Erde.
      Eine Erklärung dafür werde ich mir wohl nicht ausdenken.

      Und nein, man kann den Brösel nicht Rauchen.
      Allerdings kann man ihn in den Kuchenteig mischen oder damit Tee machen.
      :joint:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dandelion ()

    • Ich hab mal einige unsortiere Fragen, die mir beim Lesen durch den Kopf gegangen sind:

      Wie reagieren eigentlich die Insekten darauf, dass einige aufständische Menschen ihre Gänge mitbenutzen wollen?

      Wie ist das politische und soziale Gefüge der Insekten?

      Wie verständigen sich eigentlich Menschen und Insekten? Haben die Insekten geeignete Sprechwerkzeuge? Aller Erfahrung auf der Erde nach involviert Insektenverständigung direkte Berührung und Austausch elektrischer Signale über die Fühler, sowie chemische Reize. Wie kommen Menschen damit zurecht?

      Die Menschen essen ja nun insekten, aber haben die Insekten Hemmungen Menschen zu verspeisen?

      Können die Auständischen die unter Drogen stehende Bevölkerung für ihre Zwecke beeinflussen?

      Wieso haben sich Menschen und Insekten über Jahrhunderte auf relativ engem Lebensraum nicht bemerkt?

      Und nicht zu vergessen: Wie steht der Kontakt zu anderen Bröseln?

    • Wie reagieren eigentlich die Insekten darauf, dass einige aufständische Menschen ihre Gänge mitbenutzen wollen?

      Sie sind mit den Aufständischen verbündet. Wie genau das kam, das muss
      ich mir noch ausdenken...


      Wie verständigen sich eigentlich Menschen und Insekten? Haben die Insekten geeignete Sprechwerkzeuge? Aller Erfahrung auf der Erde nach involviert Insektenverständigung direkte Berührung und Austausch elektrischer Signale über die Fühler, sowie chemische Reize. Wie kommen Menschen damit zurecht?

      weiss ich noch nicht... :-[
      Die oberen Dinge sind zwei meiner größeren Probleme.


      Die Menschen essen ja nun insekten, aber haben die Insekten Hemmungen Menschen zu verspeisen?

      Nein. Es passiert aber seltener, denn diejenigen Individuen, die nicht zur
      Soldatenkaste gehören, sind relativ wehrlos und außerdem sind die Insektoiden
      eher Aasfresser. Und da die Leichen von den Menschen immer mitgenommen
      werden, wenn sie siegreich sind, gibt es nur eine Menschenmahlzeit,
      wenn die Insektoiden eine Schlacht gewonnen haben.


      Können die Auständischen die unter Drogen stehende Bevölkerung für ihre Zwecke beeinflussen?

      Ja. Und das ist auch der zweck der Guerilla-Fernsehprogramme und -Radiosendungen.


      Wieso haben sich Menschen und Insekten über Jahrhunderte auf relativ engem Lebensraum nicht bemerkt?

      Weil...ähh.... :-/


      Und nicht zu vergessen: Wie steht der Kontakt zu anderen Bröseln?

      Darüber habe ich mir zwar schon Gedanken gemacht, ich weiss aber noch
      nicht, ob ich da einen regen "Tourismus" zulasse.


      Ihr seht, es ist halt noch ein grober Abriss. :-[
      Aber ich arbeite daran weiter. Spätestens in den Ferien. Versprochen.:arbeit:
    • Mal eine ganz wichtige Frage: Warum haben die Insektoiden nicht darauf reagiert, das sie massenweise abgeschlachtet und Menschen als Droge vorgesetzt wurden? Von einem neuen, großem Krieg ist da ja nicht die Rede. Außerdem müssten die Insektoiden doch schon längst ausgestorben sein, wenn mit ihnen eine ganze Art ernährt wird.

      Wie ist denn der Kontakt mit den Insektoiden zustande gekommen? Ich meine nur, wenn die Insektoiden immer mit der Angst leben müssten, das eine Menscheneinheit ihren Tunnel stürmt und sie zu Futter verarbeitet, hätten sie die unbewaffneten Aufständischen doch so niedergemetzelt oder?

      Wovon ernähren sich die Insektoiden denn wiederum? Unter der Erde dürften ja nicht sehr viele Pflanzen wachsen. Oder ernähren sie sich mit Pilzen und ähnlichem?

      Gibt es Massenvernichtungswaffen? Wenn ja, warum haben die Insektoiden nicht gegen die Menschen angewendet damit diese sie nicht weiter verspeisen?
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