Gesucht: Fantasy Klisches

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    • Gesucht: Fantasy Klisches

      ich suche für mein Weltenbuch Projekt noch alle möglichen und unmöglichen Fanatsyklisches, wie besoffene Zwerge, schwule Elfen, einfach was eigentlich zu typisch ist um in eine ernste welt übernommen zu werden, ja alles zu was man normalerweise sagt "oh gott, ist das standard" genau das will ich haben.

      hier mal das was ich schon alles habe:
      weltenbuch.dead-channel.de
      jcgames - meine freie Rollenspiele
    • Die Drachen bewachen schon einen Hort voll Gold- das ist gut.
      Aber da fehlt defenitiv noch die Jungfrau die sie rauben oder als Tribut verlangen...

      Die Hauptwaffe der Elfen sollte ein Bogen sein, dessen Wurfarme mit rosa Plüsch bespannt sind und die oben und unten an der Sehne so Puscheln haben... ;D
      Everybody loves my baby, but my baby ain't doesn't not no love nobody but me.
    • Diese Klischees sind alle beschrieben worden in The Tough Guide to Fantasyland von Diane Wynn Jones.
      Auch gibt es dazu einen Thread: dieser hier. Yoscha's Welt Telw hat auch solche Klischees. So wie viele Parodien diese Klischees auch verdeutlichen (die alte Scheibenweltbücher, zB, aber auch viele, viele andern). Ich finde das eigentlich ein bisschen viel zum individuell auflisten %-) *faul sei*
      Der Evil Overlord Thread im Off Topic (zZ) kann dir auch weiterhelfen.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yaghish ()

    • ja die thread scheinen klasse zu sein muss ich mir mal zu einer früheren zeit geben, hab ehrlich gesagt nicht wirklich danach gesucht

      rose plüsch für die elfen ist wirklich witzig

      jungfrauen woher soll ich denn jungfrauen her bringen, aber das ist ja nicht das problem des drachen :)

      ich such ja nicht alle klisches sondern nur die extremen, so groß das ich alle klisches unterbringe ist das weltenbuch wohl nicht, hab mir das eher im taschenbuchformat vorgestellt, zur not kann ich aber auf dem nachbarbuch, das notizbuch noch etwas unterbringen.

      aber dann stell ich meine frage mal etwas anderst: was sind für euch die klassischten klisches einer fantasywelt?
      jcgames - meine freie Rollenspiele

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von jcorporation ()

    • Klischees einer Fantasy-Welt:

      - strikte Rassentrennung nach Gut und Böse.
      - jeder kleine Depp ist im Stande, ein Schwert zu tragen. Wie gut, dass sie nicht auf die Idee kommen, Amok zu laufen.
      - Es gibt immer einen Bettelknaben, der zum Prinzen wird, am Ende die geile Königstochter fi... heiratet, steinreich wird und den Thron erbt. Meistens hat besagter Jüngling mindestens noch zwei ältere Brüder.
      - Magier haben große Hüte und so lange weiße/graue Bärte, dass sie auch nackt ihre Blößen bedeckt hätten. Sie haben meistens einen Zauberstab, vollführen komische Gesten und Gebärden, sind mindestens 200 Jahre alt, wohnen in alten Türmen und horten dort entweder Zaubererbücher oder Chimären und andere misslungene Experimente.
      - Zwerge tragen Zipfelmützen und sind so dick und so groß wie ein Bierfass. Wenn sie aus Holz wären und keine Zipfelmützen tragen würden, wären sie Bierfässer, indeed.
      - Wo der Drache ist, ist Ritter Schorsch nicht fern, in prunkvoller Rüstung, mit Lilienbanner, Lanze, Schwert, auf einem weißen Edelross und jeder Menge Egoismus.
      - Burgen sind schon aus Prinzip grau. Nichtgraue Burgen gibt es nicht. Außerdem liegen sie immer auf wahnsinnig hohen Berggipfeln, wo weder Baum noch Strauch wächst, gebaut auf purem Fels, mit Abhängen, die steil in kilometertiefe Schluchten führen.
      - Wo die Bösen wohnen, ist immer Nacht. Und fast immer Schietwetter, deswegen sind die auch so böse.
      Diese Signatur wurde aus hygienischen Gründen zensiert.
      - BKA
    • Original von jcorporation
      klar magie war auch geplant, habs aber irgendwie nie nidergeschrieben, diese wird durch die mysteriöse kraft der buchstaben erschaffen und ist dann natürlich an absätzen und seitenrändern dementsprechend schwach oder nicht vorhanden.

      Klischeehafter Magie ist aber oft das die Magie unlogisch ist, und immer da ist, nur nicht wann man es wirklich braucht (oder anders herum). Es gibt keine Erklärungen für Magie und wie sie funktioniert. Es hockt in Menschen, und die beste Magier sind diejenigen die es von sich selber nicht wüßten, es zu besitzen (oder eben Probleme haben, dieser Gabe zu akzeptieren).
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Keiner hat jemals Socken an und zu mampfen gibt es entweder Eintopfpampe oder trockenes Brot. ;D Kauf dir unbedingt The Tough Guide to Fantasyland, es lohnt sich, ich habe mich halb tot gelacht beim Lesen. :rofl:

      Beliebt sind auch böswillige adelige Anverwandte und korrupte Berater am Königshof, schrumpelige Hexen, die in Sümpfen hausen, magische Schwerter, betrügerische Händler, zwielichtiges Gesindel in Tavernen, ...

      Unbedingt brauchst du auch eine junge, unbedarfte Person, der eines Tages prophezeit wird, sie hätte magische Fähigkeiten und müsse die Welt retten, blablabla.

      Original von Talhadriel
      - Es gibt immer einen Bettelknaben, der zum Prinzen wird, am Ende die geile Königstochter fi... heiratet, steinreich wird und den Thron erbt. Meistens hat besagter Jüngling mindestens noch zwei ältere Brüder.


      Was ist, wenn besagter Thronerbe schon immer von seinem "Schicksal" weiß, bei einer begüterteren Familie lebt und keine Geschwister mehr hat (alle :tod: )? Außerdem ist er nicht unbedarft, sondern weitgereist und teilweise echt gerissen. Ja, Asche auf mein Haupt, ich weiß, dass ich in die Thronerbe-Falle getappt bin, aber wenn ich das so umbaue wie gerade beschrieben, ist es doch nicht mehr sooo schlimm, oder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ehana ()

    • Original von Talhadriel
      - Es gibt immer einen Bettelknaben, der zum Prinzen wird, am Ende die geile Königstochter fi... heiratet

      Auch ein Klischee: Es gibt überhaupt immer 'ne Blaublütige, die voll auf Zack ist und nebenbei verboten gut aussieht. - Äh, na ja, und wenn man bedenkt, daß die Königshäuser seit Generationen untereinander geheiratet haben, sollten die froh über jeden Bettler- oder Bauernburschen sein, der mal ein wenig frisches Blut in diese inzestiöse Sippe bringt.

      Das gilt natürlich auch für die heldenhaften Prinzen. Egal, ob die Sprößlinge nun männlich oder weiblich sind, eigentlich kämpfen die mehr mit ihren Erbkrankheiten als mit Drachen, haben aufgrund ihrer defizierten Erziehung häufig zusätzlich einen an der Waffel und sind häßlich wie die Nacht. Außerdem spucken sie gelegentlich Blut, was sich ganz schlecht in einem Fantasy-Roman und auf dem weißen Kleid bzw. der blanken Rüstung macht. ;)
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • jaja der adel in der fantasy :)

      stimmt die hexen fehlen, die werden im kaffeemoor leben und den kaffeebauern das leben schwer machen, aber für die hexen brauch ich dann noch eine absolut absurde tatsache, was ist denn das klischee von hexen, hässlich alt, spitzer hut, griesgrämig, fliegen auf besen und treffen sich an vollmondnächten, haben eine schwarze katze, hab ich noch was vergessen?
      jcgames - meine freie Rollenspiele
    • Keine "konkreten" Klischees, aber ein paar Worte zu "Rassen" und Völkern...

      Es gibt mehrere Menschenvölker, aber nur genau ein Volk bei jeder anderen Spezies (bzw. "Rasse"). Alle Mitglieder fremder "Rassen" haben jeweils alle die selbe Kultur, die selbe Religion, die selben Charakterzüge etc. Innerhalb einer "Rasse" sprechen alle die selbe Sprache (Common, Orkish etc.) und können sich alle prima verständigen, aber zwischen den "Rassen" happerts manchmal etwas. Die Lebensräume und Nationen der verschiedenen "Rassen" sind absolut scharf getrennt. Vermischungsgebiete, Übergangsregionen oder gar Vielvölkerstaaten gibt es nicht. Es gibt ein wenig Migration, aber nur in die Menschenlande hinein, und die Berufe der Fremdlinge sind dabei stets typisch für ihre "Rasse". Jede "Rasse" ist entweder gut oder böse; Mitglieder beider Fraktionen haben dem anderen jederzeit und ohne besonderen Grund den Schädel einzuschlagen. Kriege zwischen Völkern oder "Rassen" werden niemals aus nachvollziehbaren Gründen wie Resourcen, Lebensraum, Freiheit oder Religion geführt, sondern einfach nur, weil man den anderen nicht mag und Spaß daran hat, ihn umzubringen. Konflikte klingen niemals wieder ab: Und wenn es zehntausend Jahre her ist, dass zwei Völker mal miteinander Krieg hatten, so haben sie das heute noch nicht vergessen und vergeben.

      Ach, doch noch was konkreteres zu den Hexen...
      Sie brauen ständig irgendwelche seltsamen Tränke aus noch seltsameren Zutaten wie Krötenschleim und Molchaugen.
      Lyreword, Version 0.2.0.alpha
      ToDo bis zur Beta: Windows-Installer, vollständiges Rückgängig-System, Hilfeseiten, Rückmeldung zu Syntax- und Semantikfehlern, Feinschliff, Beispiele
    • Die Elfen sind edle, schöne Geschöpfe...
      Sie können unglaublich gut riechen und hören - wenn sie in der Steppe ein Ohr auf den Boden pressen hören sie eine Tierherde in 100 Meilen (mm?) Entfernung...
      Und sie färben sie gerne Stränchen ins Haar ;D
      Everybody loves my baby, but my baby ain't doesn't not no love nobody but me.
    • Hallo!

      Original von Talhadriel
      - Burgen sind schon aus Prinzip grau. Nichtgraue Burgen gibt es nicht. Außerdem liegen sie immer auf wahnsinnig hohen Berggipfeln, wo weder Baum noch Strauch wächst, gebaut auf purem Fels, mit Abhängen, die steil in kilometertiefe Schluchten führen.


      Naja, die Farbe ist eigentlich kein Klischee, sondern durch den Baustoff bedingt,
      eine Festung baut man nunmal nicht aus Tonziegeln oder Sandstein. Höhenburgen
      gab es ebenfalls im terranischen Mittelalter, nur waren sie eher die Ausnahme
      (Neben dem Vorteil de facto unerstürmbar zu sein, haben sie nämlich den Nachteil
      unglaublich leicht aushungerbar zu sein).

      Original von Neg
      Konflikte klingen niemals wieder ab: Und wenn es zehntausend Jahre her ist, dass zwei Völker mal miteinander Krieg hatten, so haben sie das heute noch nicht vergessen und vergeben.


      Naja, Griechen und Türken zoffen sich seit der Teilung Roms, das ist auch
      schon ein Weilchen her oder Deutschland und Frankreich: Von der Fränkischen
      Teilung (um 800) bis zu Gründung der Montanunion (nach dem II. WK) war hier
      doch auch immer wieder Krieg.

      Aber dann wäre da doch noch das Klischee schlechthin:

      Die Welt ist im Wandel etwas unglaublich großes, unglaublich altes, unglaublich
      starkes und unglaublich böses hat sich erhoben und unglaublich große Ereignisse
      werfen ihre Schatten voraus.

      Dazu passend ein weiteres Klischee:

      Magie war früher immer größer, höher, weiter und sowieso viel besser.

      Darus folgt dann, daß der Held das unglaublich alte, magische Schwert, das mit
      eben dieser unglaublich mächtigen Magie erschaffen wurde finden muß, um damit dem
      unglaublich Bösen, das die Welt verändern will, die Rübe abzuhacken. Dann findet
      der Held das Schwert, hackt dem Bösen die Rübe ab und die Welt verändert sich
      trotzdem, nur eben dergestalt, daß jetzt alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

      Tschüß,