Frisuren?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Gute Frage... ich habe mir zwar noch nicht wirklich viele Gedanken über spezielle Frisuren und Mode an sich gemacht, hier aber mal ein paar Dinge, die ich mir irgendwann mal zu dem, an den Nordmännern algelehnten, VOlk der Firmländer notiert habe:

      Die Art, wie die Haare getragen werden, kann zum Beispiel von den klimatischen Gegebenheiten beinflusst werden (wenn auch nicht zwangsweise). Die Clans der Firmlande, welche zum Großteil selbst in den Sommermonaten mit Schnee bedeckt sind, tragen seit jeher ihre Gesichts- als auch Kopfbehaarung sehr lang. In Verbindung mit der Kleidung aus Fell, die sie vor der Kälte schützt, wundert es kaum, dass in anderen Reichen Berichte kursieren, die Firmländer seien eine Art am Wolfsmenschen mit Ganzkörperbehaarung; was natürlich nicht so ganz den Tatsachen entspricht.

      Die Haarpracht erfüllt aber nicht nur einen rein funktionalen Zweck als "Pseudo-Fell", sondern gilt bei den Firmländern als Zeichen von Stärke, Gesundheit und teilweise auch gesellschaftlichen Stand. Die Haare der Männer, besonders Bärte, werden meist zu dünnen Zöpfen geflochten und teils mit kleinen Holzkügelchen geschmückt, welchen oftmals das Zeichen des Schutzgottes der jeweiligen Familie tragen; Frauen tragen ihre Haare meist als großen Zopf oder offen. Zu besonderen Anlässen, wie etwa Hochzeiten, werden die Haare der Frauen traditionall mit silbenen Anhängern "gedokiert", das Haupthaar der Männer wird, in Anlehnung an eine alte Sage, mit dem Blut einem Firmwales gefärbt und der Bart, als Zeichen für einen neuen Lebensabschnitt, gestutzt.
      Neben dem Färben der Haare zu traditionellen Anlässen ist überliefert, dass Firmländische Krieger auch vor dem Kampf ihre Haare und Bärte mit Blut färbten (besonders fantasiereiche Geschichtenerzähler berichten gar, es handle sich um das Blut getöteter Feinde), zu rein dekorativen Zwecken werden die Haare der Firmländer, welche das komplette Spektrum von rot, blond, braun und schwarz umfassen, nicht gefärbt.

      Im Bezug auf die Symbolkraft der Haare als Zeichen für Gesundheit, Stärke und gesellschaftliche Stellung werden Verurteilten bei gesonders harten Vergehen/Straftaten die Haare abrasiert. Die Kopf und Gesichthaut wird anschließend mit einem Masser und glühendem Eisen bearbeitet. Durch die dadurch entstehende Vernarbung wird der Haarwuchs unterbunden. die Shamanen tragen ihr Haupt ebenfalls kahl, um Demut vor den Götter und Geistern der Ahnung zu demonstrieren, ihre Bärte allerdings tragen sie lang und mit besonderem Stolz.

      Abschließend sei noch zu erwähnen, dass, bei aller Symbolkraft, eine Person mit wenig oder keinem Haar nicht automatisch als minderwertiger Mensch gilt. Als bestes Beispiel hierfür mag die Legendengestalt Graghir dienen, der trotz seiner Glatze in der Schlacht gegen einen Dämonenfürsten as Sieger hervorging und als "Graghir der Kahle" bekannt wurde.

      /Hyper

      hmm.. ich glaub den Text übernehm ich direkt so für meine eigene Seite später :D
      Essen ist die wichtigste Mahlzeit am Tag :dozier:
    • Die Efhiri haben Haare wie Draht - damit lassen sich interessante Dinge anstellen, wenn man die widerspenstigen Strähnen einigermaßen gebändigt bekommt.

      Normalerweise werden Hölzer erhitzt und damit das angefeuchtete Haar komplett nach hinten oder teilweise auf eine Seite verlegt, wodurch sich eine Mischung aus Sturmfrisur und Sonic the Hedgehog ergibt.

      Die Damen nehmen sich auch gerne etwas mehr Zeit und verpassen sich einen "Strahlenkranz" am Hinterkopf, dessen Zacken auch von vorne gut sichtbar sind. Manchmal haben die Strahlenkränze auch nicht volle 360°, sondern nur die Hälfte oder noch weniger zu einer Seite hin.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Die Priesterinnen der Grutana (Göttin der Schönheit. Die Pristerinnen sind wahre Traumfrauen... *hechel* ;-)) tragen sehr unterschiedliche Haartrachten: Die "niederen" geistlichen Damen (Novizinnen, etc.) tragen ganz normale Frisuren (gerne wallende Haartracht). Hingegen tragen die Großpriesterinnen und anderen hohen geistlichen Fraue echte Kustwerke:
      Marge-Simpson-Haar-hohe Turmfrisuren mit schönen Verzerungen, prächtigen Farben, und Kiloweise Schmuck. (Mein Geschmack isses nicht...)
    • Hallo zusammen :-)

      Der chantarejische Adel trägt heute noch die Haare recht lang. Allerdings nicht mehr so lang, wie in den Jahrhunderten, als ein gut gewickelter, dicker Kriegerzopf unter der Ringelhaube den Unterschied zwischen einer milden Gehirnerschütterung und einem schweren Schädeltrauma darstellen konnte.

      Konservative Adlige tragen gerne "echte" Kriegerzöpfe -- ca. 3 Finger dick und hüftlang. Diese Zöpfe haben heute nur noch symbolischen Charakter. In letzter Zeit sieht man auch (nicht-adlige) Jugendliche, die ihren Protest gegen die moderne Gesellschaft und eine undeutliche Sehnsucht nach "guten, alten Zeiten" durch das Tragen eines Zopfes zum Ausdruck bringen.

      In Cee scheren sich die Leute ab, was an Haaren sich abscheren lässt: Haupthaar, Bart und ... ja, da auch. Die Cee tätowieren sich aus spirituellen Gründen "von den Ohren bis zu den Zehen" und wenn man haarlos rumläuft, hat man ein paar Quatratzentimeter mehr, um die Mutter, das Licht und das eigene öchei zu ehren.

      In Chimarron wird gelegentlich der klassische "Kesselschnitt" getragen. Die Haare sind relativ lang gewachsen und werden in einer Linie knapp über den Augenbrauen und den Ohren gerade abgeschnitten.

      Ironie der Geschichte: Früher war das die Frisur der "Hüter des Lichts" um Haker Unbeseug -- reaktionärer, fanatischer Kirchenmänner. Heute ist der "Kesselschnitt" fast das Markenzeichen einer Jugendbewegung, die der chimarronischen "Kirche des Lichts" mehr Ärger bereitet als sie gerne zugeben würde.

      Allerdings interessieren sich weder Massenmedien noch politische Instituionen sonderlich für die Wünsche der "Kirche des Lichts". Auch bei anderen Himmelslichts-Gemeinschaften finden die "Hüter" wenig Verständnis und König Gunnar Urgan denAnvarth, "Prophet des Himmelslichts" und damit nominelles Oberhaupt aller Himmelslicht-Gemeinschaften im ganzen Reich, reagierte sehr ungehalten auf einen neulichen Versuch "des Turms" [1]: "Ich soll was? Einen Haarschnitt verbieten?" Die wenig später stattfindenden Ehrungen des "Dichterkönigs" Demel Carsis denAnvarth (2394-2480 nIL) wurden überall im Reich und im interessierten Ausland als Ohrfeige Gunnars für "den Turm" verstanden.

      Wesentlich unaufgeregter ist die Haarmode in Satürn und Dwelia. In den beiden subtropischen bzw. tropischen Provinzen sind traditionell Kurzhaar-Frisuren en vogue. In den Wüstengebieten Satürns werden die Haare dabei locker und etwas länger getragen. In den Regenwäldern des Südens werden die kurzgeschorenen Haare "gelackt", da dies einen zusätzlichen Schutz gegen einige der unangenehmeren Mitbewohner des Waldes darstellt. Als Haarlack finden heute auch Produkte der modernen Kosmetikchemie Verwendung. Allerdings sind die traditionellen Lacke aus Pflanzensäften und Harzen weit verbreitet. Erstens wächst das Zeug vor der Haustür und zweitens kann die Clanschamanin ein paar Schutz-, Glücks- und Segenszauber in den selbstgemachten Lack geben. Bei dieser Industriemagie weiss man ja nie ...

      Im Grossen und Ganzen tragen die Chantareji praktische, pflegeleichte Kurzhaar-Frisuren. Die Haare werden gerne gefärbt, was den Dermatologen gar nicht gefällt. Eine oder zwei längere Strähnen sind übliche, um daran Schmucksteine, Perlen, eine kleine Feder oder kleine Silberketten zu befestigen, wenn man an dieser oder jeniger Festlichkeit teilnimmt.

      Lange, offene Haare -- d.h. länger als ca. 5 cm -- sieht man selten. Der Träger oder die Trägerin symbolisiert damit eine ganz bestimmte Absicht und die Redewendung "Er/sie trägt das Haar lang" lässt sich am Besten mit "auf Freiersfüssen wandeln" übersetzen.

      cya :-)
      Martin "vi"

      --- Anm.:

      [1] "Der Turm" ist ein etwa 36 m hohes Bauwerk mit ca. 80 qm Grundfläche, das seit der Zeit Haker Unbeseugs Sitz des Verwaltungszentrum der chimarronischen Kirche ist. Zugleich bezeichnet man mit diesem Ausdruck auch die Führungskader der Kirche.
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • @Jolly

      Mit Dahtgestellen werden die Haare stabilisiert. Des weiteren kommen noch einige weitere "Stöcke" in die Haare. Außerdem wird die Frisur durch eine klebrige Paste (eine Art Mittelalter-Gel) zusammengehalten.

      Der Schmuck kann variieren: Von kleinen Goldketchen, die die Haare umspielend umreißen, bishin zu Edelsteinen und großzügigen Spangen aus edlen Metallen. Die Haare werden auf elegante Weise gefärbt.

      Damit der Kopf das ganze tragen kann laufen gerne Messdiener (natürlich nur bei besonders hochstehenden Priesterinnen, die, ihers Standes wegen auch sehr sehr sehr hohe Haare haben...) hinter ihnen her und stabilisieren das ganze mit Stangen. (Muss komisch aussehen - ich weiß... ;-))

      Und wenn das nicht reicht, kann man immer noch alles mit Magie erklären *g*.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sipir ()

    • Ich hatte vor kurzem mal ein Buch aus der Stadtbücherei ausgeliehen, das sich mit Frisuren im Laufe der Geschichte beschäftigt – echt interessant, leider musste ich es zurückgeben, bevor ich mich ausreichend inspirieren lassen konnte… :(

      Generell sind die Männer der Oremh glatt rasiert und tragen ihre Haare kurz geschnitten. Alles andere gilt als Anzeichen, sich keinen regelmäßigen Besuch beim Barbier oder zumindest ein ordentliches Rasiermesser leisten zu können. Außerdem ist es zumindest im Süden des Landes ziemlich heiß.
      Bei den Frauen hingegen sind möglichst lange Haare bis hin zur Grenze der Unpraktikabilität erstrebenswert. Bei Bürgerlichen hängt diese Grenze von der Arbeit ab, die sie zu verrichten haben, Oremh-Adeligen reicht das Haar in den allermeisten Fällen mindestens bis zur Taille, es wird höchstens etwas gekürzt, wenn es durch zahlreiche Prozeduren wie Färben, Locken, Hochstecken oder das Hineinflechten von Gold- oder Silberfäden zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Um mehr als eine Handbreit wird das Haar allerdings erst im Alter gekürzt, wenn es grauer und zunehmend dünner wird, was die findige Oremh allerdings mit Färbemitteln und dem Einflechten von fremdem Haar (woher das kommt, will besser keiner wissen) zu bekämpfen versucht.
      Die meisten Oremh haben braune oder schwarze Haare, im Norden des Landes finden sich auch hellere Haarfarben, was aber von vielen als Zeichen nordländischen Blutes angesehen und entsprechend kritisch beäugt wird.

      Mit den Okroern habe ich mich in der Hinsicht noch nicht beschäftigt, aber da die Leute dort recht liberal sind, würde ich, zumindest was die Haarlängen bei Mann und Frau angeht, einfach mal sagen: anything goes. :) Allerdings gibt es bei den Okroern ein gewisses Tabu, was den Hals betrifft, dem nämlich als Verbindung zwischen Geist (Kopf) und Körper besondere Bedeutung zukommt. Wer in dieser Hinsicht etwas abergläubisch ist und es nicht haben kann, dass ihm jemand auf den Hals bzw. in den Nacken starrt, trägt seine Haare entweder lang oder geht nur mit einem Schal oder einem hohen Kragen auf die Straße.

      Ein anderes meiner menschlichen Völker, das noch keinen Namen hat, betreibt einen ausgeprägten Körperkult, entsprechend kreativ ist man im Umgang mit der eigenen Kopfbehaarung. Da werden munter Zöpfe geflochten, Perlen/Muscheln/Fäden/whatever eingearbeitet, Strähnen oder gleich alles gefärbt usw. Beliebt ist auch der Kontrast zwischen langem und sehr kurzem bzw. gar keinem Haar, weshalb viele Teile des Kopfes rasieren, bevorzugt in irgendwelchen Mustern, und der Rest lang bleibt. All dies gilt für Männer wie für Frauen. Diese Leute haben, da sie in einem tropischen Gebiet leben, alle schwarze oder zumindest sehr dunkelbraune Haare, weshalb etliche eifrig versuchen, sie irgendwie zu bleichen, da immer das erstrebenswert ist, was man selbst nicht hat. ;)

      Die Tumali, mein erstes nichtmenschliches Volk, haben von Natur aus sehr dicke, fast borstenartige Haare, die nach oben abstehen und selten länger als ca. 30 cm werden, also gibt es da kaum Gestaltungsmöglichkeiten. Dafür ist das Spektrum an möglichen Haarfarben interessant und hat von gelb und orange über rot bis hin zu einem dunklen Violett alles zu bieten. Manche Tumali haben gar zwei natürliche Haarfarben, die sich durcheinanderziehen, etwa wie Eis mit eingestrudelter Schokosoße. :)

      Original von Yerho
      Die Damen nehmen sich auch gerne etwas mehr Zeit und verpassen sich einen "Strahlenkranz" am Hinterkopf, dessen Zacken auch von vorne gut sichtbar sind. Manchmal haben die Strahlenkränze auch nicht volle 360°, sondern nur die Hälfte oder noch weniger zu einer Seite hin.


      Stand da etwa die Freiheitsstatue Modell? ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ehana ()

    • Original von Ehana
      Original von Yerho
      Die Damen nehmen sich auch gerne etwas mehr Zeit und verpassen sich einen "Strahlenkranz" am Hinterkopf, dessen Zacken auch von vorne gut sichtbar sind. Manchmal haben die Strahlenkränze auch nicht volle 360°, sondern nur die Hälfte oder noch weniger zu einer Seite hin.

      Stand da etwa die Freiheitsstatue Modell? ;)

      Nein, denn die hat eine Strahlenkrone, deren Zacken einmal um den Schädel herumgehen, nicht um den Hinterkopf. Der Kranz liegt fast waagerecht, während er bei den Efhirir nahezu senkrecht getragen wird. Außerdem ist das Ganze bei der Lady Liberty etwas sehr zackig und sieht nun wirklich nicht nach Haaren aus. ;)
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Frisuren... interessantes Thema.

      Zur Zeit der antiken Republik (von der absoluten Frühzeit einmal abgesehen) wurde von Männern erwartet, ihr Haar kurz zu halten und sich glatt zu rasieren.
      Man unterschied sich halt von den „Barbaren“.
      Damenfrisuren waren eher der Mode unterworfen und änderten sich Saisonbedingt.
      Über die Jahrhunderte des Caesarenreichs waren Frisuren (wie die Mode insgesamt) einem stetigen Wandel unterworfen, in dem Einflüsse von außerhalb des Imperiums wohl die größte Rolle spielten.
      Für einen modebewussten Mann war es vor allem zur Zeit Kaiser Hadrians und auch in den folgenden Jahrhunderten hin und wieder, nicht unüblich langes oder eingeöltes Haar zu tragen.

      ACHTUNG! Genial-daneben Spoiler
      <spoiler>
      [size=6]Erwähnenswert wäre hier die Anekdote Imperator Cornelius II, der es liebte sich an seinem Hof mit schönen, jungen, adligen Damen zu umgeben.
      Er sprach eine dieser Damen mit langem, zu einem Zopf gefassten Haar an, fasste sie um die Talie und führte sie in seine Gemächer.
      Einige Minuten später soll sein Schreckensschrei den ganzen Palast erfüllt haben.
      Der ehrenwerte Caesar hatte viel zu spät bemerkt, dass er sich heftigem Zungenspiel mit einem Jüngling hingegeben hatte :lol:.
      Der spontane Kommentar eines Wachsoldaten („...da sind doch aber drei Dinge, die man gar nicht übersehen kann“) soll diesen eben diese drei Dinge gekostet haben :diablo:.
      Jedenfalls erlies Cornelius I ein Gesetz, nachdem es Männern verboten war, ihren Haare so lang zu tragen, dass man daraus einen Zopf binden könnte.
      Dieses Gesetz hat bis heute Gültigkeit.[/size]
      </spoiler>

      Von den Kapriolen der Damenmode wollen wir gar nicht erst sprechen %-)

      In der Gegenwart, in der Res Publica Nova, sind es vor allem Einflüsse aus Asien, speziell Indien, die die Mode und damit auch die Frisuren der Jugend bestimmen.
      Unter jungen Männern sieht man immer mehr Rastatzöpfe (die als einzelne Strähnen nicht unter das im Spoiler beschriebene Gesetz fallen) und längere Bärte.
      Unter Frauen oder jungen Mädchen längere, locker zusammengebunden Haare mit farbigen Strähnen (echtes indisches Henna ist jedoch seit der chinesischen Seeblockade im Indischen Ozean fast unbezahlbar).
      Dieser Trend hält jetzt schon einige Jahre an.

      In der höheren Gesellschaft tragen Frauen ihr Haar oft zu Kunstvollen Figuren drapiert, aufgetürmt, von Klammern und Bändern gehalten oder mit Pomade gefestigt, während es für Männer extrem unschicklich ist schlecht rasiert zu sein. Eine bestimmte Frisur ist aber nirgendwo Teil der Etikette (solange die Haare nur sauber sind ;))

      In der Armee ist dagegen eine glatte Rasur und ein Kurzhaarschnitt Vorschrift (hat aber auch praktische Gründe: im Sommer mit langen Haaren unter einem Stahlhelm/Pilotenhelm...)

      In den unteren Schichten der Nichtbürger gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Haarmoden, je nach Herkunft.
      Man versucht sich aber von den (arroganten) Bürgern zu unterscheiden.
      Da lange Haare wohl eher bei körperlicher Arbeit hinderlich sind, sind kurze Frisuren eher ein Zeichen dieser Arbeiterklasse (was aber nicht immer gilt, da größere Gruppen einer Herkunft oft Subkulturen in den imperialen Städten bilden...).

      Lange Locken haben sich seit langer Zeit zum Erkennungszeichen von Prostituierten gemausert und keine "anständige" Frau käme auf den Gedanken eine solche Frisur zu tragen (auch wenn das ansehen von Prostituierten gar nicht mal so schlecht ist, sie werden schließlich als Lehrerinnen für die jungen Männer gesehen... aber das ist ein anderes Thema...).

      ........
      :zzz:
      Noch irgend jemand wach?
      Everybody loves my baby, but my baby ain't doesn't not no love nobody but me.
    • Tja, also auf Gaffhrea ist es bei den Männern momentan Mode zwei geflochtene Zöpfe im Nacken zu tragen, je länger, desto besser. Das entstand aus einer missglückten Zeichnung von mir, eigentlich wollt ich die Flechtzöpfe an der Seite ansetzen und außerdem sollte es eigtl. ein Mädchen werden, aber na ja.

      Bei den Frauen ist helles Haar in allen Variationen Mode.

      ^^
    • also die zwerge ylvarions tragen lange bärte und langes haar, die häufig geflochten werden. besonders an den schläfen flechten sich die zwerge einen (pro schläfe) langen zopf, der am bart vorbei runter hängt.
      lange haare werden auch von den meisten anderen völkern gerne getragen, bis auf die menschen des imperiums, die teilweise kurzhaarschnitte bevorzugen und die astralen, die kein haar haben^^
    • Ein Frisurenfred und ich habe ihn noch nicht terrorisiert?!


      Krass.


      Aaaalso... wer sich noch an meine Anfänge hier auf dem Forum erinnert entsinnt sich vielleicht der Kemda von Galtara und die Frage nach den Zöpfchen. Kemda haben ein sehr klar gegliedertes Bewusstsein für sozialen Rang, den man der Person gefälligst anzusehen hat. Und während nun der größte Teil der Bevölkerung mit pragmatisch kurzen Haaren daher kommt, sind beim niederen Adel für beide Geschlechter Pferdeschwänze bzw. etwas mehr als schulterlang (nur nicht in Zopf ist usselig und ständig in der Fresse) angebracht, beim mittleren Adel darfs auch schon mal bis zum Hintern gehen und der Hochadel flechtet sich alles zu kleinen Zöpfchen bzw. lässt flechten. Und ja, im Alter hilft man sich schon mal mit Haarteilen, Perrücken und eingeflochtenem Fremdhaar nach. Die einzig anderen haarophil bebastelten von Galtara waren dann nur die Thebakki, die nahezu einen ganzen Hausstand hineinflechten, aber auf jeden Fall ihr Geld.


      Lemna hingegen ist haarig. amaTheraner tragen die Haare maximal schulterlang, einzige Ausnahmen sind bestimmte religiöse Orden, die gar nicht schneiden, rasieren, hochstecken oder sonstwas damit machen, und die persönliche Leibgarde des Herrschers. Die versucht die originale Leibgarde der ersten Dynastie nachzuahmen, die sich aus einer einzigen bestimmten Ethnie rekrutierte, und tragen daher deren schon seit zweitausend Jahren nicht mehr modische Haartracht, die aus einem seitlichen langen Pferdeschwanz besteht, der mehrfach mit Zierbändern umwickelt und dann zu einer Schlaufe hochgesteckt wird. Eine Art gepimpter Suebenknoten mit sehr viel mehr Haar und größer und verziert und anders platziert... ähem.

      Hürga haben eng gekräuseltes rotbraunes Haar und formen daraus Dreadlocks, an deren Enden Zierkram aller Art gehängt werden kann und die eher unangenehm riechen und wenn sie mit Viehzeugs infiziert sind radikal abrasiert werden.

      Kunushwail schneiden sich das Haar traditionell überall am Schädel gleich lang und bringen es dann mit Stärkewasser zu einem chaotischen, stacheligen Abstehen. Inzwischen sieht man das zu einem guten Teil nur bei offiziellen Anlässen und religiösen Feiern, ansonsten sehen sie alle aus wie sturmfrisierte entspannte Lagerfeuergitarristen minus Feuer minus Gitarre.

      Auf Zilin ist Hochstecken die absolute Mode, die Damay trennen dabei gerne Oberhaar von Nackenhaar und stecken nur ersteres mit einer Kombination aus verziertem, oft mit Goldbleck benähtem Band und Nadel oder mit einem Kamm hoch.

      Bei den Gyouni stecken die Männer alles zu einem pragmatischen Böppel hoch am Hinterkopf, während die Frauen zwei Zöpfe im Nacken flechten, alte Frauen lassen die schlicht rumbaumeln, jüngere stecken sie um den Kopf hoch und knoten ein Tuch zu einer Haube darüber.

      Szabanyer stehen vor allem bei Männern auf den etwas zerzausten wilden Kriegerlook in Schulterlänge, aber wer gesetzter ist und eine höhere Position hat, ahmt die Knoten der Gyouni nach, steckt sich aber gerne statt schlichten Knochennadeln vergoldeten Firlefanz hinein.

      Hakatgaha flechten Stirn- und Schläfenhaar zu feinsten Zöpfchen, der Rest wird mit Band und großer Nadel auf dem Schädel festgesteckt und die Zöpfchen dann nach Lust und Laune daran befestigt, drum gewickelt oder in langen Schlaufen drapiert. (Oh Gott, ich raffe gerade: Hakatgaha haben HAIR LOOPIES!)

      Kuriose Mode pflegen die Ovanagannu und Amarannu, die Männer haben kurzes Haar, aber die Frauen lassen es lang wachsen, um es dann in einem Tuch oder Schleier zu einer langen, festen Wurst zu rollen und diese mit Hilfe des langen Endes zu einem haargefüllten Turban zu wickeln und festzufriemeln.

      Die Cojocalawpeh auf Achurca haben feines, aufsässiges Haar, dass sie zöhmen, indem sie es in kleine Felder aufteilen und dort einrollen und zu einzelnen kleinen Schneckenknöpfen feststecken. Diese ergeben ein Muster, das noch durch hineingesteckte Nadeln, Federn, Krims und Krams gepimpt wird und regelrecht eine Federkrone ergeben kann.

      Auf Aithwa rasieren sich die Männer der Kir den Schädel, während Frauen das Haar lang und in einzelne, einmal mit einem Zierband gehaltene große Strähnen aufteilen. Kirpriester ahmen oft diese Frauenhaartracht nach, tragen aber auf jeden Fall als Ausnahme das Haar lang.

      Anirue-Frauen binden das lange Haar schlicht im Nacken mit einem Stoffband zusammen, während die Herren mehr Aufwand betreiben. Sie rasieren sich einen Undercut und mit dem verbleibenden Haar bauen sie einen zersauselten wilden hochgebundenen Schopf oder flechten auch mal einen putzigen Bauernzopf, je nachdem von welcher Insel sie kommen und was sie vorhaben, mit Palme trägt sich ein Helm so schlecht.


      ...okay mehr fällt mir jetzt spontan nicht ein. Nur dass ich einen eklatanten Bartmangel habe, entweder wächst den Leuten keiner oder sie rasieren, nur die Szabanyer erlauben sich einen sorgfältig gestutzten Vollbart, aber erst wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben.
    • Oh, ich könnt ja auch mal was erzählen ... nachdem ich mich durch Maras umfangreichen Frisuren-Thread gearbeitet hab. ;D

      Die intereessanteste Art die Haare zu tragen, haben wohl die Turmleute. Da ist die Frisur nämlich ein Zeichen dafür, in welchem Job bzw. in welcher Branche man arbeitet. Die meisten Frisuren werden hier durch geflochtene Zöpfchen geformt. Und es ist Vorschrift, die jeweilige Frisur überall außerhalb des Hauses zu tragen. Wer also unfrisiert auf der Straße erwischt wird, kann mit Gemecker oder sogar Geldstrafen durch die Regierung rechnen.

      Die Frisuren in Kessel sind langweilig. ^^ Männer tragen normalerweise immer kurze oder halblange Haare und zumindest in der lapoischen Antike ohne irgendwelche Zusätze wie Öl oder so. Frauen geben sich etwas mehr Mühe mit ihren Frisuren, wobei vor allem zu Hause bleibende Frauen einen relativ typischen Haarknoten haben. Zu Hause bleibende Männer haben den nicht, warum eigentlich nicht ... ? Beim Militär und bei allen Leuten, die sich selbst gern militärisch geben - auch Frauen - sind kurze Haare angesagt. Ich fürchte, das ändert sich über Jahrhunderte nicht. Bärte tragen Kessler Männer generell nicht, das gilt als unzivilisiert und absolut veraltet.

      Bei den Inselreichen unterscheiden sich die Frisuren je nach Herkunft. Fast jeder Stadtstaat und jede größere Region hat ihre eigene Mode. Im Schnitt legen Inselleute viel Wert auf gutes Aussehen. Sie tragen ihre Haare meist etwas länger, etwa kinnlang, und flechten auch hübsche Bänder hinein. Besonders ausgeprägt ist das in der Region Terxilim, wo Männer ebenso wie Frauen ziemlich abenteuerliche Hochsteckfrisuren aus ihren relativ langen Haaren formen. Inselleute tragen auch z. T. Bärte. Aber gut frisiert müssen se sein! Beim Militär sind auch in den Inselreichen kurze Haare Usus.

      Hm, bei den anderen Regionen müsste ich erst mal schauen ... eine interessante Frage wär auch, was die Kipsi mit ihrem Fell machen.
      Musa, mihi causas memora
    • In meiner Welt spielen Frisuren größtenteils keine so wichtige gesellschaftliche Rolle, aber die einzelnen Völker haben gewisse Vorlieben:
      Die Lefhen tragen meist einfache Kurzhaarfrisuren, während Trolle meist ziemlich lange Haare haben, die sie oft zu einem hinten abstehenden Zopf flechten oder bei den Frauen auch etwas hochgesteckt tragen. Nordzwerge haben eher mittellange, offene Haare und tragen Bärte, während die Südzwerge das "undiszipliniert" finden und oft ihr Haupthaar und ihren Bart abrasieren. Grünhäute haben von Natur aus kurze Haare und tragen deshalb nur einen einfachen Haarkranz.

      Wirkliche Vorschriften, was Frisuren angeht, gibt es aber nur bei bestimmten Dämonensippen. So erkennt man unterschiedliche Klassen von Succubi an ihren Frisuren: Die "Stahl"-Klasse hat traditionsgemäß kurze, extrem glatte und ordentlich gekämmte Haare, bei denen oft der Haaransatz sichtbar ist. Die "Feuer"-Klasse trägt dagegen ziemlich wilde Frisuren mit welligen Haaren. In der "Wasser"-Klasse sind einfache offene Frisuren üblich und in der "Holz"-Klasse werden die Haare geflochten oder zusammengebunden. Recht frei sind dagegen die "Altehrwürdigen", auch "Wind"-Klasse genannt. Dort lautet die einzige Regel, dass man die Haare nicht mehr färben darf, wenn sie langsam grau werden.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Traditionsbewusste Xarxaram der Priesterkaste tragen überhaupt keine Kopfhaare, sondern rasieren sich den Kopf.
      Dadurch kommen die traditionellen Tätowierungen auf der Kopfhaut überhaupt erst richtig zur Geltung. Diese Tätowierungen sind eine astrologische Sternenkarte, die Sternenkonstellation des Schutzgottes des Priesters darstellt.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher