(Wie) ticken eure Uhren? Einteilung und Messung eurer Tage

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    • (Wie) ticken eure Uhren? Einteilung und Messung eurer Tage

      In einem anderen Thread hatten wir ja schon die Tage und Jahre im Vergleich zur Erde. Jetzt interessiert mich aber, wie bei euch die Stunden und Minuten eingeteilt werden, und wie die Uhren aussehen.

      In meiner Welt hat der Tag 30 Stunden, d. h. bei ungefähr gleicher Tageslänge wie auf der Erde entspricht eine Stunde 48 irdischen Minuten. Der Stunde hab ich 50 Minuten gegeben. Sekunden kennt man auf Aranor nicht.
      Da sich die Sonne in Earon nicht bewegt, gibt es hier auch keine runden Uhren, wie etwa auf der Erde. Als Uhren werden längliche Geräte benutzt, die auslaufen (Sanduhren, Wasseruhren) oder über eine sich allmählich entspannende Feder funktionieren. Bei sportlichen Wettbewerben werden auch spezielle Pendel verwendet.

      Die ersten beiden Uhren auf dem Bild sind hoffentlich selbsterklärend. Zu der dritten Uhr muss ich aber noch ein paar Worte sagen. Es handelt sich dabei um eine Uhr, die in vielen Rathäusern zu finden ist, und immer zur vollen Stunde schlägt. In dem Turm gibt es drei Kammern. Aus der oberen Kammer tropft das Wasser in einen Stundenbehälter, der so befestigt ist, dass er nach einer Stunde durch sein Gewicht nach unten bricht, und mit dem an der Seite befindlichen Stab gegen den Gong schlägt. Dabei kippt das Gefäß und das Wasser fällt in die dritte Kammer. Durch den Gewichtsverlust rutscht das Stundengefäß durch eine Feder wieder nach oben. Das Wasser wird über einen Seilzug, der mehrere Eimer hat, wieder nach oben befördert.
      Bilder
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    • Willst Du den Bewohnern Deiner Welt nicht trotzdem "runde" Uhren zugestehen. Ich denke nicht, dass wir nur Uhren haben, weil die Sonne sicht bewegt.
      Viel warscheinlicher scheint für mich der Sinn in der Konstruktion selbst, um das Modell eines "Kreis"laufs einfach darzustellen und das ist ja umlaufbahnunabhängig.

      Aber nette Uhren und Zeitmessalternativen, so detailliert bin ich da nicht. Ganz im Gegenteil. Zumindest was die Zeitmessung angeht. :)
    • Runter mit Erde! Daleth hat keine irdische Zeitangaben, es ist eine andere Welt!
      In einem Tag gehen 8 Stonds, 4 in der Nacht und 4 in den Tag. das heißt: die sind nicht immer gleich lang, da Nacht im Winter eigentlich länger ist nach irdischen Zeitempfinden, aber da die Nacht jedoch wie der Tag 4 Stonds ist, ist sie gleich lang... hallo, seid ihr noch da?
      De Entfernung zwischen Stätte zählt man in Stonds, daher ist auch Entfernung relativ, dH im Sommer geht man schneller...
      Da dies nicht so ganz gut funktionierte den Eisenbahnstrecke entlang, hat man da das Wasseruhr introduziert, da ist ein Wasserstond ein voller Eimer... alles ziemlich kompliziert, aber wenn da der Eimer fertig ist mit leertropfen, fängt ein neues "Uhr" (Stunde) an.
      Muss mal suchen wo das Entwurf vom Wasseruhr hin ist...

      Übrigens gibt es in DC überhaupt keine Zeit mehr.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • findest du nicht, dass Zeit (gerechnet in Stunden und Minuten) eine sehr geschäftige und verplante Welt voraussetzt?
      ich bin mir zwar grad ned sicher, wann die ersten Uhren bei uns auf der Erde eingesetzt wurden, die so exakt in Stunden und Minuten gerechnet haben, aber das war früher ja auch noch nicht notwendig
      da hat Tag und Vormittag bzw. Nachmittag gereicht

      insofern gibt es auf meiner Welt (Anra'sari) nur in der absoluten Hauptstadt so etwas wie Uhren
      die sind allerdings wiederum fest installierte Sonnenuhren und zeigen keine exakten Stunden, sondern Farbphasen an (je nachdem auf welche Sorte von Kristall das Sonnenlicht gerade fällt)
      über die Jahresaufteilung, Monate, Wochen und Tage habe ich mir auch schon mal Gedanken gemacht; ebenso wie ich sie auf unsere irdischen Zeiten umrechne, aber das werd ich hier jetzt ned reinposten ;)

      andere Völker haben natürlichere Zeiteinteilungen für den Tag und nur jene, die überkontinental handeln wollen, passen sich an die edrische Zeitrechnung an ... dafür brauchen sie allerdings nicht selten die Hilfe eines Zeitmeisters :D
      (oh wie ich diese Gilde liebe! ;D)
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • Die Einteilung der Stunden in Minuten und Sekunden ist wohl schon ziemlich alt
      guggst du hier

      Auf Aurhim hat der Tag der Einfachheit halber 24 Stunden. Im Normalfall werden 12 Stunden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gerechnet, 12 für die Nacht. Die sind dadurch natürlich unterschiedlich lang. Allerdings wird die Zeit wohl weniger genau gemessen, sondern eher für Verabredungen etc verwendet. Wenn man ausmacht "Wir treffen uns zur 8. Stunde", dann ist das relativ egal, wie lang die Stunde ist, so lange nur beide wissen, was gemeint ist. Über die Zeitmessung hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wahrscheinlich ist dafür der Turmwächter zuständig, der die Glocke in großen Städten vielleicht nach einer Sonnenuhr, in kleinen halt nach Gefühl läutet.

      Die belidische Marine hat aber irgendwann rausgekriegt, daß die Positionsberechnungen mit diesen unterschiedlich langen Stunden alles andere als einfach sind und haben die sogenannte nautische Stunde eingeführt, die eben von Mitternacht bis Mittag (und andersrum) rechnet und wo demnach alle Stunden gleich lang sind. Außerhalb der Marine findet diese nautische Stunde aber nur sehr wenig Verwendung.

      Die bisherigen Äußerungen gelten streng genommen aber nur für den sabessischen Kulturkreis, also Sabema, Belida, Perhenien, Talilla und mit Abstrichen Arlin und Aronan. Zu zwei anderen Völkern existieren auch noch Gedanken:

      Neshtiseque
      Die Neshtiseque teilen als begeisterte Sänger die Zeit durch Lieder ein. Dafür gibt es genau festgelegte Lieder mit einer fixen Länge. Die Zeiteinheiten sind dann wie folgt:
      1 Vers = 1 Minute
      1 Lied = 6 Verse = 6 Minuten
      1 Gesang = 6 Lieder = 36 Minuten
      1 Vierteltag = 10 Gesänge = 6 Stunden
      Nudelnkochen dauert also je nach Sorte zwischen einem und zwei Liedern ;)

      Ishia
      Bei den Ishia gibt es keine festgelegten Zeiteinheiten, die sind da sehr flexibel. Längere Zeiteinheiten werden gerne in Bruchteilen von Tagen angegeben (halber Tag, sechstel Tag, ...). Daneben kann man es mit einer bekannten Tätigkeit vergleichen (Wir treffen uns nach der Zeit, die ein Pferd bräuchte, um von hier zu dem Felsen dort zu galoppieren). Und dann gibt es noch die Daumenbreite bzw. Handbreite. Das ist die Zeit, die die Sonne braucht, um am Himmel die Strecke zurückzulegen, die der Daumen (bzw. die Hand) bei ausgestrecktem Arm abdeckt. Ich bind abei davon ausgegangen, daß das Verhältnis von Fingerbreite zu Armlänge bei allen Menschen in etwa gleich ist. Wenn meine Rechnungen stimmen, dann müßte eine Daumenbreite etwa 7,6 Minuten entsprechen, eine Handbreite 28 Minuten.
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Hallo zusammen :-)

      Wie üblich etwas in-world (und länger ;-)

      In den ca. 30.000 bekannter Geschichte hat sich auf Aerthei einiges in Sachen Zeitrechnung und Zeitmessung geändert.

      Die ersten bekannten Zeitmessungen bezogen sich auf Jahreszeiten, wie sie für die Agargesellschaft des frühen Vonora wichtig waren. Ob die Stunde nun 11:00 oder 11:30 schlug, war für die Bauern von höchst geringer Bedeutung, und den Unterschied zwischen Tag und Nacht konnte jeder selbst sehen. Die Zeiten der Aussaat, Mahd, Ernte und Vorbereitung der Äcker vor der Winterruhe einigermaßen im Voraus zu wissen, war hingegen von lebenswichtiger Bedeutung.

      Etwa um das Jahr 3500 vIL datiert die "Stele von Vòn", ein gewaltiges Monument in der Nähe der alten vonoraischen Tempelstadt Golgrin. Wir haben keinerlei schriftliche Quellen über Sinn und Zweck des Golgrin-Monuments, doch erlauben archäologische Funde die Deutung, daß das Monument der frühen vonoraischen Priesterschaft als Observatorium, Kalendarium, Nullpunkt für geographische Messungen und andere derartige Zwecke gedient haben kann.

      Ca. 600 Jahre jünger ist ein Text, der eindeutige Anweisungen an die Priesterschaft hinsichtlich einer ausgefeilten Stundenmessung gibt:

      Nimm die Schalen, reinige sie, reinige das Loch im Boden jeder Schale. Nimm den Stift und miß das Loch. Nimm den Kessel, reinige ihn, fülle ihn mit Wasser. Das Wasser nimm von der Tempelquelle und gieß es dreimal durch ein reines Tuch. Füll den Kessel mit Wasser. Prüfe den Tag und markiere den Einschnitt des Tages [an der Stele] mit weißer Kreide. Wenn die Sonne den Einschnitt berührt, setze die Schale in den Kessel. Sieh, wie das Wasser durch das Loch im Boden der Schale dringt. Beobachte genau! Sei achtsam und lass dich nicht ablenken! Berührt das steigende Wasser eine Rille [in der Schalenwand], schlage den Gong. Wenn das Wasser die breite Rille berührt, schlage den Gong, setz die zweite Schale in den Kessel und nimm die erste heraus.

      Die Anweisungen ergehen sich in einigen ermüdenden Details und enden schließlich mit einer Lobpreisung des legendären ersten Priesterkönigs:

      Vòn, der Sohn des Gottes, der Bruder des Gottes, der Gesalbte, der vom Gott Gesegnete, der Liebhaber der Göttin, der Gatte der Göttin, der von der Göttin Geliebte, misst das Land und teilt es, pflügt den Acker und sät, jätet das Feld und erntet, drischt das Korn und braut das Bier. Ruhm sei Vòn, Ehre sei Vòn, von seinen Lippen fließt das Bier, seine Hände reichen das Korn, aus seinen Lenden fließt Honig.

      Besonders interessant ist hierbei, daß die vonoraische Priesterschaft einen eindeutigen Tagesanfang hatte, nämlich den Durchgang der Sonne durch einen tagesabhängigen Einschnitt in der Stele von Vòn. Archäologische Untersuchen haben gezeigt, daß der tiefste dieser Einschnitte einem Mittagsstand der Sonne von 18°34' und damit der Sommersonnwende, dem niedrigsten Sonnenstand an der geographischen Position Golgrins (13°34' Ost, 48°03' Süd), entsprach.

      Damit verfügten die alten Vonoraer über ein sehr ausgefeiltes System der Zeitmessung. Anfänglich lassen sich Probleme erkennen, daß ein Tag -- d.h. die Zeit von Sonnenmittag zu Sonnenmittag -- keine ganzzahlige Anzahl von Schalen ergab, jedoch wird ab ca. 2900 vIL festgestellt, daß 124 Schalen einen Tag ergaben.

      In den folgenden Jahrtausenden entwickelten sich viele, teils ähnlich ausgefeilte, teils rudimentäre Systeme der Zeitmessung und Zeitrechnung.

      Etwa ab der Mitte des 20. Jhd. nIL begannen in der Chantareji Bestrebungen, das gesamte Maßsystem zu vereinheitlichen. Jedoch scheiterten alle Versuche, ein dem terranischen "Systéme International d'Unités" vergleichbares System einzuführen. So blieben der demisél selrenávè toréne -- der "Torénischer Kodex der Maße" -- und ein vergleichbares Werk der Königlichen Hochschule Balr Stückwerk und auf die jeweiligen Organisationen beschränkt. Auch dort werden sie meistens nur in passenden Anwendungsfällen und nicht zum alltäglichen Gebrauch herangezogen.

      Itaqué Awéchin, die berühmte Kommandantin der Streitkräfte der Chantareji während der Eingliederung brachte die Haltung der meisten Menschen in der Chantareji und den anderen Ländern Aertheis hinsichtlich derartiger Versuche spöttisch zum Ausdruck: "Mein Pferd läuft eine bestimmte Stecke am Tag. Dann tut mir der Hintern weh. Das ist in Irälischen Legionsmärschen, aaranischen Tagesweiten, torénischen Meilen und Königlichen anadasé so."

      Dennoch gelang es der "Kammer für Transport, Post und Telekommunikation", einer Unterorganisation der "Liga von Aerthei", Anfang des 22. Jhd. einige Standardisierungen weltweit durchzusetzen.

      Heute -- 3705 nIL -- gilt Mitternacht als der Tagesbeginn. Die genaue Einhaltung sowie den Zeitzonen-Abgleich übernimmt das von vielen Sendern und Satelliten ausgestrahlte Aertheische Zeitsignal. Dessen Qualität wird von weltweit 37 Atomuhren und elf Observatorien bestimmt.

      Wenn auch die Bezeichnungen in den einzelnen Ländern variieren, so ist der Tag heute überall gleich geteilt:

      1 arené (Tag) = 20 selre ("Stunde")
      1 selre = 20 rasji selre ("Minute")
      1 rasji selre = 20 dene selre ("Sekunde")
      1 dene selre = 20 asé selre

      1 asé selre entspricht nach dem derzeitigen Kenntnisstand ungefähr 0,54 terranischen Sekunden.

      Auch die Möglichkeiten der Zeitmessung haben sich seit den Tagen der vonoraischen Wasserschalen erheblich geändert. Zwar gibt es immer noch hervorragend gearbeitete, ganggenaue mechanische Uhren in großer Anzahl, doch setzen sich in Industrie und Handel immer mehr preiswerte elektronische Uhren durch, die das Aertheische Zeitsignal direkt empfangen und verarbeiten.

      cya ;-)
      Martin "vi"
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • Original von Shay
      Neshtiseque
      Die Neshtiseque teilen als begeisterte Sänger die Zeit durch Lieder ein. Dafür gibt es genau festgelegte Lieder mit einer fixen Länge. Die Zeiteinheiten sind dann wie folgt:
      1 Vers = 1 Minute
      1 Lied = 6 Verse = 6 Minuten
      1 Gesang = 6 Lieder = 36 Minuten
      1 Vierteltag = 10 Gesänge = 6 Stunden
      Nudelnkochen dauert also je nach Sorte zwischen einem und zwei Liedern ;)


      :rofl:
      Essen ist die wichtigste Mahlzeit am Tag :dozier:
    • RE: Zeit ist relativ

      Dieser Text sollte die Sache auf Vey'on ziemlich genau wiedergeben:

      " Weit weniger bedeutsam als die Einteilung des Jahres in Monats- und Wocheneinheiten ist die Einteilung von Tagen, die bei uns auf der Erde durch Stunden, Minuten und Sekunden erreicht wird. Für die meisten Personen und Wesen reicht der Sonnenstand, um ihr Leben zu organisieren: wird es hell, gehen sie ihrer Arbeit nach, am Abend vielleicht in eine Schänke und mit Einsetzen der Nacht ins Bett. Doch als sich die Kulturen weiterentwickelten, wurde für einige eine genauere Einteilung des Tages notwendig. Die heute noch gültige Einteilung wurde von den Hochumal erfunden.
      Sie waren die ersten, die ein solches System erdachten (jedenfalls nach den geltenden Forschungsergebnissen). Ihr System baut auf der Acht auf. Jeder Tag wird in acht längere Einheiten unterteilt, die (Tages-) Achtel genannt werden. Jedes dieser Achtel dauert 3 Erstunden. Die Achtel wiederum werden in je 100 Ulon Wyn'al (= " kleine Einheiten"), kurz Ulwyn, unterteilt. Eine solche Ulwyn dauert also 1,8 Erdminuten (1 Minute, 48 Sekunden). Nur die wenigsten unterteilen wiederum diese Ulwyn in je 100 Mas Ulon Wyn'al (= " sehr kleine Einheiten"), kurz Mas Ulwyn (früher auch Masulws), kurz M. U. Eine M. U. beträgt also 1,08 Erdsekunden. Somit hat ein Tag 80.000 Mas Ulwyns, was den 86.400 Erdsekunden, die ein Tag auf unserer Erde hat, gleichkommt. Dadurch lässt sich auf Vey'on die Zeit leichter mathematisch anwenden.
      Uhren gibt es in verschiedenen Ausführungen. Am häufigsten sind wohl Sonnen- und Sanduhren. Diese Typen haben aber große Nachteile: die Sonnenuhren sind ortsgebunden und stark abhängig vom Wetter, während die Sanduhren eine große Ungenauigkeit aufweisen. Ulwyns lassen sich nur ungenau damit angeben, bei kleineren Einheiten werden die Abweichungen zu groß. Auch sind bei verschiedenen Modellen oft die Dauer gleicher Abstände unterschiedlich. Wasseruhren, bei denen mithilfe verschiedengroßer Gefäße zeitliche Abstände gemessen werden, sind ebenfalls ortsgebunden und eher schwer so zu bauen, dass sie genau funktionieren. Und natürlich muss dafür auch stetig Wasser vorhanden sein. Am Modernsten und Genauesten sind die mechanischen Uhren, die in der Mehrzahl von Krom hergestellt werden. Sie stellen diese in Handarbeit her, was zusammen mit der Genauigkeit zu einem hohen Preis führt. Nur wenige können sich daher so ein Modell leisten. Für die Seefahrt ist die Zeitmessung allerdings wichtig, weshalb die meisten Kapitäne eine Uhr immer an Bord haben.
      In allen größeren Städten gibt es dafür zum Glück mindestens eine große, mechanische Turmuhr, die (wie alle guten mechanischen Uhren) äußerst genau geht. Allerdings gibt es keinen Zeitstandart. Die einzige feste Größe bietet der Zenit der Sonne zur Mittagszeit. In den meisten Dörfern gibt es überhaupt keine Uhren. Die Bewohner halten sich an den Lauf der Sonne, und das ist auch ausreichend für sie."

      Was es vielleicht noch gibt: Feueruhren, bei denen aus dem Verbrauch die Zeit errechnet wird oder etwas verbrennt, und Gebete.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Bei mir dauert ein Tag 24 irdische Stunden - ich habe schon eine merkwürdige Jahreslänge, da will ich hier nicht auch noch herumspielen, sonst kenne ich mich am Ende gar nicht mehr aus ;D. Wie ich den Tag aus Sicht meiner Völker in kleinere Einheiten einteile, muss ich mir noch überlegen. Worauf beruht die Aufteilung des Tages in kleinere Einheiten eigentlich, wenn man nicht allein nach dem Unterschied Tag - Nacht gehen will? ??? Ich bin nämlich nicht unbedingt scharf darauf, die Länge der Stunden / kleineren Einheiten relativ zur Dauer von Tag und Nacht zu halten, da müsste ich immer noch im Hinterkopf haben, welche Jahreszeit denn nun herrscht (bei einigen Völkern entspricht die Dauer eines Jahres nicht der Umlaufzeit des Planeten um die Sonne) und wie lange Tag und Nacht in irdischen Einheiten sind.

      Was Uhren anbelangt, habe ich bislang nur festgelegt, dass eines meiner Völker zumindest in größeren Orten Uhrentürme hat, auf denen zu jeder vollen Stunde bzw. Zeiteinheit ein Signal gesetzt wird - nachts zündet man zu jeder Stunde eine Lampe mehr an, tagsüber werden Fahnen hochgezogen. Als Maßstab für das Setzen der Signale dienen Uhren im Inneren des Turmes, wahrscheinlich Wasser- oder Sanduhren. Die Signale sollen der Bevölkerung ermöglichen, auch über weite Distanzen hinweg die aktuelle Zeit zu erfahren.
    • Aus das InWorld Webcam Thema kam mir folgender Frage auftauchen:

      Hat euer Welt 24 irdischen Stunden pro Tag, oder etwas anderes?
      Anders herum gesagt: wenn ich jedem Tag um 19:00 durch ein Live Webcam in deiner Welt schaue, ist es da dann auch immer Frühabends?

      Und warum?
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Original von Tabohrinsel
      Mehr. 25 h und 12 min genau. Elyphon dreht sich genauso schnell wie Terra und ist ein kleines Stück größer.
      Also ist um 19:00 immer Frühabends, ja.

      ??? Nacht 12 Tage ist es dann doch frühmorgens in Elyphon?

      Daleth hat etwa 20 irdirsche Stunden in einen Tag. Ich weiß nicht genau warum, vielleicht wenn die Zeit da einfach etwas schneller ist.
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Neulich habe ich mal beschlossen, daß ein Espertag für den irdischen Betrachter vier Erdentage dauert.
      Dies hat den simplen Hintergrund, daß einem im Rollenspiel im Vergleich zur Erde nicht "die Zeit davonrennt". Subjektiv gesehen vergeht die Zeitfür den Esperbewohner genauso schnell ´wie auf der Erde. Wie lang ein Espertag tatsächlich dauert, ist mir eigentlich auch ziemlich wurscht. Selbst wenn es ebenfalls 24 Stunden sind, was weiß denn ich, ob eine Esperstunde eine Erdenstunde dauert? :weissnicht:
    • Ein Tag auf Nehadún hat auch an die 24 Stunden (genau gesagt sind es 23 Stunden und 15 Minuten). Ich habe nämlich schon eine abgefahrene Jahreslänge, da braucht das nicht auch noch anders sein - es ist so schon verwirrend genug.

      Wie der Tag weiter unterteilt wird, bzw. ob es überhaupt Stunden gibt, so wie wir sie kennen, weiß ich noch nicht.
    • Damit ich mich nciht selbst immer verrechne hat ein Tag auf Aurhim genau 24 Stunden, wobei natürlich die Frage ist, ob die aurhimische Stunde genau gleich lang ist wie unsere. Aber da Dinge etwa gleich lang dauern, wird das schon so in etwa hinkommen ;)
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • RE: Zeit ist relativ

      Da niemals ein irdischer Mensch auf eine meiner Welten wechseln wird, oder umgekehrt, und da ich nicht habe eine Chronik parallelzuführen, scheint es mir sinnvoll, einfach anzunehmen, die Weltbewohner haben sich an den ihrigen Zeitablauf ebensogut angepasst, wie wir an den unseren. Eine Umrechnung wird damit hinfällig. Es ist meinen Bewohnern, der Einfachkeit halber nicht möglich, an einem Tag mehr, oder weniger, zu verrichten, als wir an unserem. Und nur dann, denke ich, würde eine andere Zeiteinteilung ihren Sinn haben.

      Über mechanische Uhren habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.