Welche Tiere werden geritten?

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    • Welche Tiere werden geritten?

      Da der Theoriethread um Reittiere ja so ein heißes Thema ist, wollte ich mal fragen, welche Tiere eigentlich so in euren Welten geritten werden. Und ob es noch weitere Fahrzeuge oder ähnliche Fortbewegungsmittel gibt. Damit meine ich jetzt aber nicht etwa Kutschen, denn da sind ja wieder Tiere vor gespannt. Also nur selbstlaufende Maschinen (Autos, Züge, etc.), Magisches (Teppiche, Besen, etc.) und eben Tiere, egal ob magischen oder natürlichen Ursprungs (Pferde, Einhörner, etc.)

      Auf Earon werden außer Pferden, Eseln und den restlichen auf der Erde üblichen Reittieren folgende Tiere genutzt:
      Donnerechse - Ein 7 Schritt großes Tier mit vielen Dornen
      Flugpferde - Eine etwas größere Fledermausart
      Pegasus - Dazu muss ich ja wohl nicht mehr viel sagen
      Trajan - Eine Drachenart von der Größe eines Pferdes
      -10,5 23 ∑ π
    • Das Hokt ist mit einer Schulterhöhe von beinahe 2,5 Metern der gewaltigste Steppen- und Savannenbewohner (ein stattlich ausgewachsener Mann wird etwa 1,65 Meter gross). Wilde Herden stossen auch in lichte Wälder und gebirgiges Hügelland vor.
      Es wird als kräftiges Arbeits-, Zugs- und Lastentier, als Milch- und Ambralieferant gehalten. Es besitzt gewaltige Stärke, hohe Intelligenz und selbst in unwegsamem Gelände einen sicheren Tritt. Als Pflanzenfresser und generell friedlichen Gemüts, können sie verletzt und bedrängt zu rasenden Bestien werden. Schon so mancher unvorsichtige Jäger wurde von einem scheinbar zusammengebrochenem Hoktbullen auf die mächtigen, geschwungenen Hörner genommen.
      Hokt haben einen kurzen, sehr beweglichen und sensiblen Rüssel. Sie besitzen einen Wassermagen, einen Speicher für gewaltige Wassermengen, so dass sie bis zu drei Tagen wandern oder einen Tag hart arbeiten können ohne zusätzliche Flüssigkeit aufnehmen zu müssen.
      Die Kastration eines Hokt-Bullen ist ein heiliges Ritual und fest in die Mythologie der Menschen eingebaut.

      Auch das wesentlich kleinere Waldlandhokt mit einer Schulterhöhe von etwa 1,2 Metern sind bekannt. Es weist eine rötlich-braune Färbung auf und besitzt wesentlich schmalere Schultern als seine schwarz-grauenen Vettern der Steppen. Auch gleichen die kurzen Hörner eher zwei Hornplatte mit knolligen, kegelartigen Auswüchsen. Es wird vor allem der Milch wegen und als Pflugtier gehalten. Die Bullen der Waldlandvariante sind auch nicht so unberechenbar und revierbewusst wie ihre gewaltigen Vettern.

      Das Reitzebra (Arbeitsname) wird als edles und schnelles Reittier gehalten. Die Zeichnung ihres Felles ist hellbeige und dunkelbraun gestreift, und zwei Knospen eines zurückentwickelten Geweihes entspringen ihrem kurzem, kantigen Schädel. Ihre Schulterhöhe beträgt etwa 1,3 Meter. Im Unterschied zu den anderen Arten der Zebras lassen sie sich an den Menschen gewöhnen und reiten. Die Zähmung muss jedoch am jungen Fohlen beginnen und ist langwierig und mühsam. Da sie zudem recht selten sind und sich in Gefangenschaft nur schwerlich Fortpflanzen, bleibt das Reiten einigen wenigen Vorbehalten.

      Die kleinen und stämmigen Waldzebras (Ebenso ein Arbeitsname, ich will keine Zebras) leben in den lichten Waldrändern. Sie sind noch ein wenig kleiner als die Bergzebras, jedoch stämmiger und kraftvoller. Da sie sich von allen Zebraarten am leichtesten an den Menschen gewöhnen und züchten lassen, werden sie als Zugtiere für kleinere Karren geschätzt. Ansonsten gleichen sie dem Steppenzebra. Ihr struppiges Fell trägt verschwommene, Streifen in grau und beige. Ihre Schulterhöhe beträgt gut einen Meter.

      Steppen- und Bergzebras (Ihr wisst schon, Arbeitsnamen) lassen sich nicht als Reit- und Lastentiere gebrauchen, da sie besonders nervös auf Menschen reagieren und sich kaum an sie gewöhnen lassen. So werden sie nicht gehalten und selten gejagt. In Aussehen und Grösse gleichen sie weitgehend den Reitzebras, wobei sie keine Hornansätze besitzen und eine länglichere Schädelform aufweisen. Bergzebras sind zu dem kleiner (Eindeutigstes Erkennungszeichen für Bergzebras sind sehr kurze Mähne und Schweif).
      und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

      1.Mose 6,7
    • Muß ich noch erwähnen, daß es auf Esper keine Pferde gibt? :lol:

      Weit verbreitete Reittiere sind Kodlus, große Laufvögel, die um einiges kräftiger und robuster sind als der von der Erde bekannte Strauß - und vor allem ergonomisch angepaßter an einen menschlichen Hintern. Es sitzt sich recht gut aif den Hühnern...

      Weitaus seltener sind Crodlus, fleischfressene Laufechsen, ziemlich wild und sehr teuer im Unterhalt. Und man braucht auf jeden Fall einen Sattel, um sich auf ihrem Rücken halten zu können.

      Massige und behäbige Zugtiere, auf denen man auch reiten könnte, sind Dwarks, gemütliche Dickhäuter, vom Aussehen irgendwo zwischen Triceratops und Nashorn angesiedelt.

      Als Flugtiere eignen sich Karsens - Flugechsen, und Lirgos - libellenartige Rieseninsekten.

      Im Süden Espers gibt es keine oder erst recht wenige Kodlus, stattdessen reitet man auf Ibunen, relativ zarte und schmächtige Huftiere, die ein wenig an Lamas erinnern. Kodlus sind aber wesentlich kräftiger und robuster und folgsamer, weshalb allmählich mehr und mehr Kodlus im Süden zu finden sind.

      Zu den exotischeren Reittieren gehören der Work - eine riesige Schildkröte, deren Panzer oft in passende Formen gemeißelt wird und auf dem eine ganze Schaar Leute Platz findet (kommt in den Wüsten vor), der Lian Fang - die einzige Drachenart, die sich von Menschen zähmen ließ oder der Yoroog - ein großer Krebs, auf dem man in den Sumpfgebieten der Urwälder reitet. Ein anderer Krebs, der noch keinen Namen hat, soll in Aihlann gezüchtet werden. Dabei handelt es sich in freier Wildbahn um kleine Krebse, die scheibenförmige Baumsamen zwischen ihre Beine klemmen und dann damit losrollen. Man möchte die Viecher jetzt groß züchten, so daß ein Mensch drauf Platz nehmen kann und auf ihnen wie auf einem Motorrad fahren kann. Räder müssen dann von Menschenhand eigens hergestellt werden.

      Als Zugtiere eignen sich zusätzlich noch die Tepplars der Iadner und Lathan (auf denen man sicherlich auch reiten könnte, wenn man denn als Echse in der Lage wäre auf irgendeinem Tier zu sitzen...) und Volrans, die aussehen wie Reifen für Traktoren und die vor diverse Kutschen gespannt werden können.
    • Original von Jerron
      Zu den exotischeren Reittieren gehören der Work - eine riesige Schildkröte, deren Panzer oft in passende Formen gemeißelt wird und auf dem eine ganze Schaar Leute Platz findet (kommt in den Wüsten vor), der Lian Fang - die einzige Drachenart, die sich von Menschen zähmen ließ oder der Yoroog - ein großer Krebs, auf dem man in den Sumpfgebieten der Urwälder reitet. Ein anderer Krebs, der noch keinen Namen hat, soll in Aihlann gezüchtet werden. Dabei handelt es sich in freier Wildbahn um kleine Krebse, die scheibenförmige Baumsamen zwischen ihre Beine klemmen und dann damit losrollen. Man möchte die Viecher jetzt groß züchten, so daß ein Mensch drauf Platz nehmen kann und auf ihnen wie auf einem Motorrad fahren kann. Räder müssen dann von Menschenhand eigens hergestellt werden.

      Schade, dass Works fast schon ausgestorben sind, sonst könnten Dörfer darauf umherziehen. Warum klemmen sich diese aihlischen Krebse Samen zwischen die Beine und kullern damit los? Volrans leben ja noch nur in ebenen, waldarmen Gebieten.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Original von Wanderer
      Schade, dass Works fast schon ausgestorben sind, sonst könnten Dörfer darauf umherziehen.

      Was hätte ein Dorf davon, auf dem Rücken einer Schildkröte durch die Wüste getragen zu werden? Zumindest mit der Wasserversurgung hätte man da ziemlich schnell ein ziemlich großes Problem ;)

      Warum klemmen sich diese aihlischen Krebse Samen zwischen die Beine und kullern damit los?

      Evolution, Symbiose...
      Mittlerweile sind die Krebse vom Körperbau her gar nicht mehr in der Lage, normal zu laufen, so daß sie die Samen als Räder brauchen, und außerdem sorgen sie dafür, daß die samen schön in der Gend verstreut werden und viele neue Bäume wachsen können.
    • Original von Jerron
      Original von Wanderer
      Schade, dass Works fast schon ausgestorben sind, sonst könnten Dörfer darauf umherziehen.

      Was hätte ein Dorf davon, auf dem Rücken einer Schildkröte durch die Wüste getragen zu werden? Zumindest mit der Wasserversurgung hätte man da ziemlich schnell ein ziemlich großes Problem ;)

      Vielleicht was für Nomaden? Außerdem hätte die Armee dann dasselbe Problem, weil sich die letzten Works ja im Besitz der Harguner und Etzelier Streitkräfte befinden, gell? Vielleicht können die ja den Tau sammeln, der sich am Panzer niederschlägt - oder sie spannen morgens so eine Art von Segel an die Seiten, wo das Wasser dann schön dran runterläuft.
      Warum klemmen sich diese aihlischen Krebse Samen zwischen die Beine und kullern damit los?

      Evolution, Symbiose...
      Mittlerweile sind die Krebse vom Körperbau her gar nicht mehr in der Lage, normal zu laufen, so daß sie die Samen als Räder brauchen, und außerdem sorgen sie dafür, daß die samen schön in der Gend verstreut werden und viele neue Bäume wachsen können.

      Und was hat der Krebs davon (außer vielleicht einen Bewegungs"vorteil")? ???
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Original von Jerron
      Reicht das nicht schon als Vorteil?
      Sich rollen lassen ist wesentlich kräfteschonender und zudem noch schneller, als wenn man auf den eigenen Beinen herumstakst.
      Nun, zunächst mal werden Wälder ja klassischerweise nicht von den schnellsten, sondern wendigen Tierchen bewohnt, die auch gut klettern (wenn es auch Ausnahmen gibt). Außerdem braucht der Krebs die Samen, d. h., entweder wirft der Baum ständig Nachkommen und nicht nur zu einer bestimmten Jahreszeit ab, oder der Krebs lebt in ausgewachsener Form nur während der betreffenden Saison.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Bei mir gibt's bisher nur Pferde - sehr kreativ, ich weiß. Aber ich habe mir bisher nur wenig Gedanken über Tiere und Pflanzen gemacht, deren Entwicklung reizt mich momentan einfach nicht so wie z.B. Völker, Geschichte oder Sprachen.

      Und ich will weder Affen- (erinnert mich so an die Neuverfilmung von Planet der Affen %-)) noch Echsenvölker (mag ich nicht) auf meiner Welt haben. Jawollja. :nick:
    • Bei mir gibts auf Tenaia und Oridia erst mal nur Pferde.

      Auf den Corenischen Inseln sind Pferde teuer und nur für die obersten Schichten zu haben - und selbst dann sind sie eher Wertgegenstände als Nutztiere. Also laufen meine Coreni. Zum Transport gibt es aber rikshaähnliche Wägelchen - Sikkrin - die entweder von einem Menschen - Sikkrino - gezogen werden oder in der Nobelausgabe von vier Leuten (zwei vorn, zwei hinten).

      Bei den Kitaru gibt es als Reit- und Lasttiere die Ylku. Wie der Name schon vermuten läßt, sind da yakähnliche Tiere, also groß, kräftig, eher gemütlich, allerdings haben sie tapirähnliche Nasen und sind weniger dicht behaart als wirkliche Yaks.

      Die Niasso reiten auf großen Laufvögeln, den Tolowinsii. Die Niasso selber sind ja nur knapp einen meter groß, so daß die Vögelchen auch nicht sooo riesig sind, 1,50 maximal würde ich sagen. Die Viecher sind Fischfresser und haben einen langen scharfen Schnabel, so daß sie nicht nur schnell, sondern auch eindrucksvoll sind...
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Pferde auch vor Kutschen und Pferdebahnen
      Esel
      Maultiere und -esel
      Ochsen vor Karren
      Menschen als Sänftenträger

      Dampfkarren (also "Kutschen" die per Dampfmaschine angetriebenwerden)
      Eisenbahnen mit Dampflokomotiven
      Seilbahnen
      Golems, die von der Form her meist entfernt an Pferde erinnern
      Zeppeline und Luftballons

      Angeblich sollen Hexen gerne auch mal auf Besen durch die Luft fliegen, seriöse Zauberer halten soetwas genauso wie fliegende Teppiche, Weinfässer und ähnliches für äußerst unwahrscheinlich, da solche Methoden laut der arkanen Stochastik einen Erwartungswert µ<0,01 aufweisen. Was nicht heißt, dass es unmöglich ist; es ist nur verdammt unwahrscheinlich, dass es funktioniert wie es soll.
    • Bei mir reitet mal wieder keiner, außer vielleicht den Amtsschimmel. Allerdings gibt es Lasttiere, die den per pedes Reisenden einen Großteil ihres Gepäcks abnehmen können.

      [x] chatarc.webprojekt.org/cdata/nirig.htm
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Also bei mir gibt es bisher nur zwei Arten von Reittieren. Einmal Pferde, aber in anderen Farben, Größen und Formen als auf der Erde.
      Und dann wäre da noch das Brak. Eine Art Mischung zwischen Pferd, Wasserbüffel und Faultier von der Größe eines Shettlandponnies, dass in den Sümpfen von Sarab lebt und dort geritten wird. ;D
    • In einem Projekt mit meiner Rollenspielgruppe spielen wir in arktischen Gefilden. (Wir erschaffen die Welt gemeinsam, ohne Spielleiter und direkt durch das Spielen selbst)

      An Land (Eigentlich auf dem Eis) lassen wir unsere Schlitten von grossen Land- und Wasservögeln (Grob Pinguinartig) ziehen, die sich auf dem Bauch robbend mit den armartigen Flügeln (Mit Klauen besetzt) vorwärts ziehen.

      Im Wasser nutzen wir Robbenartige Meeressäuger um die Kanus zu ziehen. Durch einen kleinen, hohlen Zylinder in ihrem Atemloch (Stirne), wird verhindert dass sich dieses schliesst. Dies wiederum hindert die Tiere am Tauchen. (Bösartige Individuen sollen diese Tiere schon mit Hilfe eines an einen Stock gebundenen Elektrischen Aales oder einer Nesselqualle gesteuert haben...)

      Nicht ganz ernst gemeinte aber ganz amüsante Welt...
      und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

      1.Mose 6,7