[Laharia] Weltenvorstellung

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    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
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    • [Laharia] Weltenvorstellung

      Für Leute, die hier neu reingucken: Ausser der Karte in diesem Post ist der ganze frühe Kram komplett veraltet, erst hier sind wieder korrekte Informationen zur Insel drin.


      So, ab jetzt pack ich einfach alles hier rein. Ich mag nicht hundert Freds im Auge behalten, wenn ich ein paar neue Infos zum besten gebe. Ein Fred reicht. Jawohl.

      Erstmal ein paar Bildchen verlinken, die eh schon online stehen.

      Das ist ein Valeker (nicht irgendeiner, sondern der valekische Kaiser Suriu):
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/suriu.png]
      Sieht menschlich aus? Okay, dann was Exotischeres.
      Das ist ein Marcoova (nicht irgendeiner, sondern Selcai, der Fürst der Neltane):
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/selcai.png]
      Man sieht es dank der Kompression nicht so gut, aber seine Augen sind rot.
      Und zu guter Letzt noch die Kronprinzessin der Santen, Keva:
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/keva1.png]

      Die Bildchen sind übrigens geknipste Sims. (Einfach genial, Skins zu basteln.)

      Jetzt das Klima (bei Bedarf auf die Karte unten gucken):
      Valeca hat ein wunderschönes Westwind-Meeresklima, im Sommer warm, im Winter kalt. Der Westwind driftet dem Varisa entlang nach Süden ab, deshalb kriegen die Marcoova von dem wunderschönen Klima nichts mehr ab.
      Der Westwind bläst auch nach Lavien, allerdings sind da Berge dazwischen, weshalb wir wüstentaugliche Fallwinde kriegen. Sobald sich halbwegs Grundwasser finden lässt, wächst dann (in Kalarien) der Urwald, weil heiss und feucht.
      Die Marcoova und Tuibner kriegen einen Südwind, auch über Berge, der sich zweiteilt. Ein Teil der Luft bläst gegen den Uhrzeigersinn über die Wüste Imarai und verschwindet im Süden des Stammesgebiets der Neltane wieder aufs Meer, der andere Teil bläst im Uhrzeigersinn, vermischt sich ein kleines bisschen mit dem kalarischen Urwaldwind und bringt Tuibe ein nicht ganz so trockenes Steppenklima.

      Die Insel Laharia hat einen Mond, der auf dem Himmel so gross aussieht wie unser Mond, und die Schwerkraft ist auch in etwa gleich. Allerdings weiss keiner, wie gross der Mond nun tatsächlich ist, da Masse und Entfernung gemeinsam die Schwerkraft bedingen. Man weiss nur, dass er näher als die Sonne sein muss, weil er die manchmal verdeckt.
      Es gibt neun Mondphasen, die genau in ein Sonnenjahr passen. Die Mondphasen sieht der Normalbürger aber nicht, da sie sich in variierender Entfernung äussern. (Die Variation ist allerdings zu klein, als dass man daraus über die Änderung der Schwerkraft die Entfernung ausrechnen könnte.) Einfluss auf die Biologie hat der Mond dennoch, immerhin gibt es da den weiblichen Zyklus, den alle Inselbewohnerinnen teilen.
      Die Sonne, ist ebenfalls auf dem Himmel etwa so gross, wie unsere Sonne, Schwerkraft hat sie allerdings keine auf der Insel feststellbare, eine Entfernungsberechnung ist also ebenfalls nicht möglich.
      Was um was kreist ist auch unbekannt. Das Modell, das auf der Insel für die Bewegung der Himmelskörper verwendet wird, hat noch nie versagt. (Ich mal nächstens ein Bildchen davon, lad ich dann hoch.) Trotzdem setzt sich keiner drauf fest. Hauptsache, man kann es erklären. (Durch und durch wissenschaftliche Einstellung, ich weiss.)

      Das Jahr hat 352 Tage, der Tag hat 14 Sonnenstunden und 14 Mondstunden (es sind trotzdem gleichlange Stunden, im Sommer sind also manche Mondstunden am Tag und umgekehrt). Die (bürgerliche) Zeitrechnung geht bis zu einer Genauigkeit von Achtelstunden, die wissenschaftliche Zeitrechnung unterteilt den Tag in 49 Stunden, und die Stunden dann in 49 Fäden, die wiederum in 49 Punkte.

      Die Achtelstunden rühren noch vom alten Königreich Meitave her, in dem die Tuibner und Kalarier (damals Meitavier genannt) im Oktalsystem rechneten. Mittlerweile rechnen aber alle zur Basis sieben.

      Ein paar Anmerkungen noch zur Karte:
      Die Bezeichnungen der marcoovischen Stammesgebiete ist nicht vollständig, aber das hätte wirklich nicht draufgepasst. Offizielle Bezeichnung ist nämlich das da: "Dem Reich der Marcoova zugehöriges Stammesgebiet des Marcoovastammes der [hier bitte Stamm einfügen]".
      Ausserdem gibt es einen Marcoovastamm, Velimara, der kein Stammesgebiet mehr hat.
      Der südlichste Delta-Arm der Dilno wird nur von den Tuibnern Keraita genannt, für die gegenüber des Armes lebenden Kalarier ist es nach wie vor die Dilno.

      Legende:
      ~ Rote Linien - Staatsgrenzen
      ~ Violette Linien - Stammesgrenzen (nicht ganz genau, die Stämme zoffen sich recht häufig)
      ~ Dreieck - Bergspitze, daneben steht der Name
      ~ Quadrat mit weiss drin - Stadt, daneben steht der Name
      ~ Schwarze Schrift einfach so - Gebirgszug, die einzelnen Berge haben höchstens von Anrainern einen eigenen Namen bekommen
      ~ Schwarzer Knödel - Dorf, Siedlung, ... ; einzig Anzathea (der Knödel im Stammesgebiet der Anzaath) ist sowas wie "de-facto-Stadt"

      Noch Fragen?

      Veria
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      • laharia.jpg

        92,75 kB, 848×598, 962 mal angesehen
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Interessant, interessant, muss ich sagen

      Ein paar Fragen bleiben allerdings. Erstens würd ich da doch glatt mehr über die einzelnen Völker wissen wollen. Haben sie eine gemeinsame Abstammung? Sind sie irgendwie getrennt entstanden? Wie, wenn? Und ein Maßstab würde der Karte verdammt gut tun, habe ich festgestellt. So sind Entfernungen ein wenig schwer zu schätzen.
    • Bah, ich wusste, ich hab was Wichtiges vergessen ...
      Massstab also: quer von links nach rechts ist die Insel 488 km breit; denkt euch das oben dazu, bin zu faul, oben reinzubasteln.
      Was die Arten der Insel betrifft, irgendwo fliegt da schon ein Fred rum, ausserdem klatsch ich hier auch noch genauere Infos rein, wenn ich mal formuliert hab.
      Zu den Velimara:
      Die waren ursprünglich zwischen Neltane, Schagon, Vorga und Pilendre, und als die vier Stämme mal gleichzeitig expandierten, war plötzlich kein Stammesgebiet mehr da. Leute waren übrigens plötzlich auch nicht mehr so viele da.
      Aber zu den Zoffereien der Marcoova klatsch ich mal was Ausführliches rein (ich maaaag die Marcoova).
      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • So, hier das Sonne-Mond-Insel-Modell.
      Die rote Bahn ist die der Sonne, die blaue die des Mondes. Die kleinen Kreise markieren die Brennpunkte der Bahnellipsen.

      Um die variierende Entfernung zu erklären, bewegen sich die Bahnen so auf und ab, dass sich die Insel dann sinusförmig zwischen den entsprechenden Brennpunkten bewegt. Bei der Sonne ist der Zyklus jährlich, beim Mond eben monatlich.
      Ausserdem hab ich oben Mist gebaut. Von dem her könnten die Inselbewohner durchaus die Grösse ausrechnen, aber ihnen fehlt noch die Dichte, jawohl.

      Die Sonne bewegt sich am Himmel von Osten nach Westen (daher die Himmelsrichtungen, das Magnetfeld guckt nämlich ganz schief), der Mond geht ein kleines Bisschen weiter nördlich auf und dasselbe Bisschen weiter südlich unter.
      Alle Monate einmal begegnen sich die beiden im Zenith (immer dann, wenn der Mond am weitesten weg ist), wobei man deutlich bemerkt, dass der Mond selbst durchaus auch ohne Sonne leuchtet. Manche vermuten deshalb, er bestünde aus Kristall (der Magie in sanftes Licht umwandelt). Woraus die Sonne besteht, wird ebenfalls nur vermutet. Manche sagen, sie sei pures Feuer, andere tippen eher auf eine gigantische magische Lichtkugel (dafür ist die Sonne aber doch irgendwie zu gelb Lichtkugeln sind ja blendend weiss).

      Sterne gibt es auch noch, aber die ziehen so wie die Sonne über den Himmel.
      Memo an mich: Sternbilder aufmalen!

      Noch Fragen?
      Kommentare?
      Gemecker?
      Immer her damit!

      Veria
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      • sonnemond.gif

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    • Hier mal die Marcoova und ihre Zoffereien:

      Die Vorzeit (bis 3481)
      Der erste historische Beleg für Marcoovastämme stammt aus einem Friedensvertrag von 912 zwischen den Anzaath und den Pilendre. Weiter zurück geht auch keine Fürstenlinie (die älteste direkte Linie ist die der Neltane). Stämme gegeben hat es aber vermutlich schon zuvor.
      Zwischen 912 und 1911 wurden von den ursprünglichen mindestens 19 Stämmen mindestens neun ausgerottet oder zerschlagen.
      Zwei neue Stämme wurden nach 1911 nachweislich gegründet, Melva (2020) und Schagon (2344). Die Sovalthe werden in einer Aufzeichnung von 2301 als Stamm der dritten Generation bezeichnet, das Gründungsdatum wird daher auf etwa 2170 geschätzt. Ob weitere Stämme erst in dieser Zeit gegründet wurden, ist unklar, danach waren es aber jedenfalls 13 Stämme.
      Die Aufzeichnungen aus dieser Zeit sind lückenhaft, aber es ist klar, dass es viele Kriege gegeben haben muss.

      Die Fürstenversammlung von 3481
      Bei dieser Versammlung wurde ein Vertrag ausgearbeitet, der den Krieg zwischen Aivaré und Vorga zu beenden. Fürst Melil und Fürstin Miadé heirateten um des Friedens Willen. Danach war ein paar Jahre Ruhe.

      Krieg der Geschwisterfürsten (3530-3572)
      Die ältesten Kinder von Fürst Melil und Fürstin Miadé, die Tochter Dainé und der Sohn Yandril, hatten nach dem gleichzeitigen Tod der Eltern unterschiedliche Auffassungen vom Erben der Fürstentitel. Dainé wurde von den Vorga anerkannt, Yandril von den Aivaré.
      Fürstin Dainé verbündete sich mit den Pilendre, gemeinsam vernichteten sie die Fürstensippe der Aivaré, die somit keinen Fürsten mehr hatte. Kein Aivaré wagte es, den Fürstentitel anzunehmen (Dainé drohte mit der Ausrottung jeder neuen Fürstensippe), die Aivaré zerstreuten sich in die anderen Stämme, wobei die meisten unter den Sklavereigesetzen für stammesfremde Marcoova litten.

      Da waren es der Stämme nur mehr zwölf.

      Die 1600 Jahre Chaos und Hoffnung (3572-5160)
      Pilendre und Vorga blieben verbündet, es gab sogar Überlegungen, die Stämme zusammenzuschliessen (was an der direkten matrilinearen Erbfolge beider Stämme scheiterte). Schagon und Drari waren ebenfalls verbündet und bekämpften gemeinsam den zwischen ihnen liegenden Stamm der Sovalthe, worauf dieser mit der Zeit nach Westen auswich (und das Fürstentum Nendalas dabei nach Süden an den Varisa trieb, später Genaueres).
      Neltane und Velimara bekriegten sich heftig, aber kein Stamm unterlag, bis sich Vorga und Pilendre 4978 den Velimara anschlossen. Das Stammesgebiet der Neltane wurde auf einen Streifen am Meer reduziert und die Velimara verlegten ihr Stammesgebiet zwischen Neltane und Schagon.
      Talbi, Melva, Negamre und Nubarél besassen keine Grenzen, sondern bildeten ein einziges, riesiges Schlachtfeld. Einzig Kinder und Schwangere wurden verschont (was der einzige Grund ist, dass diese vier Stämme überhaupt überlebt haben).
      Das Stammesgebiet der Anzaathbefand sich im Steppengebiet zwischen den Städten Imarea und Seliaris und war für die anderen Stämme eine Nuss, die kaum nicht zu knacken war (das neue Fürstentum Sicaue (ziemlich späteres Lavien) und das Kaiserreich Dilnaya (ziemlich späteres Kalarien) unterstützten die Anzaath bei jeder Gefahr).

      Die Fürstenversammlung von 5160
      Nachdem die Fürsten der Talbi und der Nubarél ohne erwachsene Erben im Kampf fielen, sahen Fürstin Kunya von den Melva und Fürst Nedu von den Negamre die Möglichkeit, die Sippenführer der fürstenlosen Stämme übers Ohr zu hauen. Bei den Talbi gelang es (das Stammesgebiet wurde ganz in den Süden geschoben und ausserordentlich klein gemacht), die Nubarél schafften es aber, die Vorga auf ihre Seite zu ziehen, wodurch ihr Stammesgebiet (nördlich dem der Vorga) eine anständige Grösse erhielt.
      Negamre und Melva teilten sich den verbliebenen Platz gerecht auf.

      Die dunkle Zeit des Westens (5160-6992)
      Negamre, Melva, Schagon und Drari griffen nun gemeinsam die Anzaath an, und als die Sovalthe (vom Königreich Nendalas zurück in die Wüste getrieben) sich auch noch anschlossen, ging das Drei-Arten-Heer im Norden nieder. Im Kapitulationsvertrag von 5622 wurde den Anzaath ein Stammesgebiet mitten in der Wüste, zwischen den Gegnern, zugewiesen (Drari im eroberten Steppengebiet und im Nordwesten, Melva im Norden, Negamre im Osten, Schagon im Süden, Sovalthe im Westen). Die fünf Stämme bauten einen schwungvollen Handel auf.
      Unterdessen rüsteten Anzaath und Neltane auf, und am Jahreswechsel 6991/6992 (von Anzaath und Neltane koordiniert) trieben die Neltane die Velimara nach Nordosten und eroberten ihr altes, grosses Stammesgebiet zurück, die Anzaath überfielen die Sovalthe, rotteten sie aus und übernahmen ihr Stammesgebiet.
      Pilendre, Vorga und Nubarél hatten in dieser Zeit ziemlich Frieden.

      Da waren es der Stämme nur mehr elf.

      Die Fürstenversammlung von 6992
      Die elf Fürsten arbeiteten fixe Grenzen aus. Bei dieser Gelegenheit gerieten sich Fürstin Miga Enayé der Vorga und Fürst Miga Manráscai der Neltane in die Haare und töteten sich gegenseitig, obwohl die Gebiete der Vorga und der Neltane zu jener Zeit gar nicht aneinander grenzten.

      Die Friedenszeit (6992 - 8499)
      Der Name täuscht. In dieser Zeit trieben die Talbi die Negamre nach Nordosten und eroberten ein recht grosses Gebiet. Nach dem Zerfall von Sicaue 7482 (Näheres später) eroberte die Republik Seliar das Steppengebiet zwischen Seliaris und Imarea und drängten dadurch die Drari etwas nach Süden (Imarea blieb den Drari).
      Ab 8480 drückten Neltane, Schagon, Vorga und Pilendre das Stammesgebiet der Velimara zusammen, bis die letzten 18 Velimara als heimatlose Wanderer den anderen Stämmen gleichgültig waren.

      Anmerkung:
      Verbündet heisst noch lange nicht, dass es keinen Zoff gab, meistens haben sie sich ähnlich eifrig bekämpft wie in Kriegszeiten, nur dass es leichter eine Einigung gab (nämlich ohne, dass ein Stamm kapitulierte oder unterging oder eine Fürstenversammlung ranmusste).

      Wenn ich mal viel Zeit habe, bastel ich ein paar historische Karten für das Stammesreich der Marcoova.

      So, immer her mit den Kommentaren, Lob und Tadel, alles erwünscht. Fragen auch.

      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Nur Bodyshop und den GIMP. Weiters hatte ich mal (keine Ahnung, wo es jetzt ist) ein selbstgeschriebenes Programm, das gleichlautende Dateien aus zwei Verzeichnissen zu einem beliebigen Verhältnis zusammenmischen konnte. Damit hab ich dann ein paar Mischlingsskins gemacht.
      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • :lol: ja, das ist eine witzige Idee mit den Skins :D Mir gefällt am meisten die Kronprinzessin der Santen, die sieht total schräg aus :nick: :thumbup:

      Haaaach, wieder jemand mit ganz viele Namen... und mir fallen ums verrecken keine ein ;D Neltane und Vorga finde ich sehr stylish klingende Namen (wahrscheinlich weil Vorga wie eine Mischung aus Vorya [meine Welt] und Vorgon klingt) :)
    • So. Das da werde ich irgendwann mal in laaaanger Form aufschreiben. Aber erst, wenn das andere, was 8521-8523 spielt, fertig ist.
      Na gut, kleine Fetzchen hab ich schon geschrieben. (Aus Selcais Sicht, bin ganz hibbelig deswegen ...)

      Die Schreckenszeit (8499-8501)
      Ende 8499 begann Fürst Miga Selcai der Neltane, seine persönliche Herrschaft ebenso auszuweiten wie die Macht seines Stammes. Auf seinem Weg zur Macht fielen ihm (eigenhändig) der valekische Kaiser Velan, der tuibische König Nadrik und der lavische Fürst Valnod zum Opfer, er ernannte sich zum Fürsten von Lavien und Tuibe und heiratete die Witwe des Kaisers, Lanita. (Fürst Miga Selcai der Neltane, Fürst von Lavien und Tuibe, Kaiser von Valeca)
      Nach den darauf folgenden (erfolgreichen) Feldzügen nach Varisaland (Selcai wurde Ministerregent von Varisaland) und Kalarien (Selcai wurde Kanzler von Kalarien) verriet Lanita Anfang 8501, dass sie und Velan den nun zehnjährigen Sohn Suriu, den rechtmässigen Kaiser in Sicherheit hatten bringen können, worauf Selcai sie tötete.
      Inzwischen stellten sich die meisten anderen Marcoovastämme offen gegen den Unruhestifter. Es bekam ihnen nicht gut. Den Opfern folgten die Fürsten Malin (Anzaath), Miga Gonathai (Melva), Miga Daonar (Nubarél), Vairas (Schagon), Yatauren (Talbi) und Vallé (Vorga), die Fürsten Meriem (Drari) und Kiasta (Pilendre) unterwarfen sich freiwillig. Der Stamm der Velimara hatte zu dem Zeitpunkt nur mehr 14 Angehörige und war somit keinen näheren Gedanken wert.
      Selcai fand unter den Magiern der Anzaath die in Suchzaubern ausgesprochen fähige Yanatu (ironischerweise die geheime Witwe von Fürst Malin), er heiratete sie und trug ihr auf, das Kaiserkind zu finden. Yanatu hingegen bannte ihren neuen Gemahl in ein Kristallamulett und brachte dem bei einer Bedienstetenfamilie gefundenen Kaiserkind die Kaiserkrone und den Salcan, den weissen Umhang des Kaisers.

      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Hier könnt ihr mal diverses Zeug lesen, was mir so quer Gemüsebeet eingefallen ist. Muss ich irgendwann ordnen.

      Schöpfungsgeschichten
      Ich weiss bisher fünf Schöpfungsgeschichten, nämlich die der Santen, der Kalarier, der Feen/Schmetterlingsfeen, der Tuibner und der Varisaländer.

      Schöpfungsgeschichte der Santen
      Die Insel war. Zuvor war die Insel nicht gewesen, aber sie schuf sich selbst durch ihren eigenen Willen. Sie erschuf alle Pflanzen und alle Tiere und alle Verwandelbaren und alle Magie aus ihrem Willen.

      Schöpfungsgeschichte der Kalarier
      Am Anfang war die leere Insel und die Magie. Plötzlich verwirbelte die Magie an einer Stelle und Amida, die Göttin der Bewegung, entstand, und dort, wo die Magie in Ruhe blieb, entstand Amed, der Gott der Ruhe.
      Amida tanzte um Amed und sie trafen aufeinander, und Feuer loderte, als die Götter die Seelen zeugten.
      Und nach dem Feuer wuchsen alle Wesen wie sie waren aus der Asche hervor und bevölkerten die Insel.


      Schöpfungsgeschichte der Feen/Schmetterlingsfeen
      Am Anfang war die leere Insel und die Magie. Doch die Magie floss in Langeweile und beschloss, die Insel mit Leben zu erfüllen. Die Magie nahm körperliche Gestalten an, Pflanzen und Tiere und Verwandelbare.
      Und als die dritte Generation lebte, lösten sich die Gestalten der Magie auf und liessen die Jungen auf der Insel leben.


      Schöpfungsgeschichte der Tuibner
      Am Anfang tanzte Naiahale durch die Leere. Es war langweilig, also schuf Naiahale die Kinder Tiaha und Lahesch. Die Kinder waren ungezogen und klecksten eine Hälfte des Universum mit leuchtenden Punkten an. Naiahale achtete auf die Kinder, aber es war anstrengend. Also schuf Naiahale einen Felsen, um sich auszuruhen. Die Kinder erschufen Sonne und Mond und spielten fangen. Lahesch, der den Mond über den Himmel führte, war stets schneller als Tiaha. Oft nahmen sie Wasser mit, um den anderen anzuspritzen und manchmal spritzten sie auch Naiahale an. Oft bliesen sie die Luft über den Felsen und wirbelten Sand und Gischt auf.
      Naiahale unterdessen begann, den Felsen mit Magie zu durchweben und mit Pflanzen und Tieren zu bevölkern, und zuletzt erschuf Naiahale auch die Verwandelbaren.


      Schöpfungsgeschichte der Varisaländer
      Die Triade Laharis, Savalis und Ayanis zog umher. Laharis erschuf die Insel, Savalis erschuf das Wasser um die Insel, Ayanis erschuf die Luft um die Insel. Feuer entstand.
      Aber das wollte die Triade nicht.
      Laharis erschuf Sonne, Mond und Sterne, Savalis erschuf das Leben, Ayanis erschuf die Magie.
      Und als das Feuer ausging und alle Geschöpfe sich auf der Insel ausbreiteten, zog die Triade zufrieden weiter und überliess es der Magie, das Gleichgewicht zu wahren.


      So, bewiesen ist keine davon, widerlegt aber auch nicht. Die Sache mit dem Feuerinferno hat es übrigens wirklich gegeben, das ist bewiesen.
      Die Valeker und Lavier glauben irgendwie was relativ Ähnliches, wie die Santen, aber das weiss ich noch nicht so genau. Die Marcoova glauben gar nichts, lassen aber jeden Schöpfungsmythos als Theorie gelten.


      Mischlinge und Zeichen
      Jede Art der Insel hat ein Zeichen, das bei Verwandelten auf der Stirn erscheint und die unverwandelte Artzugehörigkeit aufzeigt.

      Zeichen und Aussehen
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/f.png]Feen (10 cm gross, sehr helle Haut, blaue/grüne/graue/braune Augen, blonde/rote/braune Haare, Libellenflügel)
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/k.png]Kalarier (rote Haut, braune/schwarze Augen, schwarze Haare, Kletterschwanz)
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/l.png]Lavier (gelbbraune Haut, braune/schwarze Augen, schwarze Haare, Mandelaugen)
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/m.png]Marcoova (hellbraune Haut, gemusterte Stirn, bunte Augen, bunte Haare)
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/s.png]Santen (blaugrüne Haut, gemusterter Körper, blaue Augen, Flossen)

      Fortsetzung folgt ... (Forum sagt, neun Bilder seien zu viel.)
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/sf.png]Schmetterlingsfeen (10 cm gross, helle Haut, gelbe Augen, rote/schwarze Haare, Schmetterlingsflügel)
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/t.png]Tuibner (dunkelbraune Haut, braune/schwarze Augen, schwarze Haare,
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/v.png]Valeker (helle Haut, blaue/grüne/graue/braune Augen, blonde/rote/braune/schwarze Haare)
      [IMG:http://scifi.pages.at/wandermausveria/vl.png]Varisaländer (hellbraune Haut, braune/schwarze/graue Augen, braune/schwarze Haare)

      Im Grunde können sich alle neun Arten miteinander fortpflanzen, einzig dass Feen und Schmetterlingsfeen so viel kleiner sind als die anderen, macht die Sache etwas schwierig. Jedes Kind gehört zufällig einer Art seiner Eltern an, obwohl es von beiden die Merkmale zeigt.
      Merkmale, die nicht zum Zeichen gehören, verschwinden innerhalb einiger Generationen wieder.
      Mischlingsgruppierungen gibt es dennoch, in Mischann'ato etwa halten sich die mit dem Zeichen der Lavier und die mit dem Zeichen der Kalarier die Waage und vermischen die Merkmale in jeder oder jeder zweiten Generation von Neuem. Dass das Zeichen von aussen nicht sichtbar ist, macht die Zeichenzugehörigkeit eines Kindes zu einer reinen Wahrscheinlichkeitssache.

      Merkmale und wie schnell sie in einer reinen anderszeichigen Linie verschwinden

      Grosse Arten
      Kletterschwanz (Kalarier): 14 Generationen
      Flossen (Santen): 14 Generationen
      Feuerhaare (In Kalarier verwandelte Schmetterlingsfeen): 2 Generationen
      Hautmusterung (Santen): 7 Generationen
      Hautmusterung (Marcoova): 6 Generationen
      Augenfarbe: 5 Generationen
      Augenform: 4 Generationen (Lavier <=> andere Arten, in Lavier verwandelte)
      Grösse: 4 Generationen (Kalarier <=> andere Arten, in Kalarier verwandelte)
      Hautfarbe:
      ~ Kalarier <=> Lavier: 4 Generationen
      ~ Kalarier <=> Marcoova: 4 Generationen
      ~ Kalarier <=> Santen: 8 Generationen
      ~ Kalarier <=> Tuibner: 4 Generationen
      ~ Kalarier <=> Valeker: 5 Generationen
      ~ Kalarier <=> Varisaländer: 5 Generationen
      ~ Lavier <=> Marcoova: 4 Generationen
      ~ Lavier <=> Santen: 7 Generationen
      ~ Lavier <=> Tuibner: 5 Generationen
      ~ Lavier <=> Valeker: 4 Generationen
      ~ Lavier <=> Varisaländer: 4 Generationen
      ~ Marcoova <=> Santen: 7 Generationen
      ~ Marcoova <=> Tuibner: 5 Generationen
      ~ Marcoova <=> Valeker: 4 Generationen
      ~ Marcoova <=> Varisaländer: 4 Generationen
      ~ Santen <=> Tuibner: 8 Generationen
      ~ Santen <=> Valeker: 7 Generationen
      ~ Santen <=> Varisaländer: 7 Generationen
      ~ Tuibner <=> Valeker: 5 Generationen
      ~ Tuibner <=> Varisaländer: 5 Generationen
      ~ Valeker <=> Varisaländer: 4 Generationen
      Haarfarbe:
      ~ Kalarier <=> Lavier: 0 Generationen
      ~ Kalarier <=> Tuibner: 0 Generationen
      ~ Kalarier <=> Valeker: 4 Generationen
      ~ Kalarier <=> Varisaländer: 3 Generationen
      ~ Lavier <=> Tuibner: 0 Generationen
      ~ Lavier <=> Valeker: 4 Generationen
      ~ Lavier <=> Varisaländer: 3 Generationen
      ~ Tuibner <=> Valeker: 4 Generationen
      ~ Tuibner <=> Varisaländer: 3 Generationen
      ~ Valeker <=> Varisaländer: 3 Generationen
      Anmerkungen:
      In einer reinzeichigen Santenlinie verschwindet Körperbehaarung innerhalb von 8 Generationen. Mischlinge zwischen Santen und Landbewohnern haben schon in der ersten Generation Haare wie die entsprechende Landbewohnerart.
      Mischlinge mit Marcoova haben schon in der ersten Generation bunte Haare, es dauert 5 Generationen, bis bunte Haare in einer nicht-marcoovazeichigen Linie verschwinden. Im Falle einer Santenlinie werden die Haare dann für die restlichen drei Generationen schwarz.
      0 bedeutet, dass die Haarfarben der beiden Arten ohnehin gleich ist.

      Kleine Arten
      Schmetterlingsflügel (Schmetterlingsfeen): 8 Generationen
      Libellenflügel (Feen): 8
      Augenfarbe: 5 Generationen
      Haarfarbe: 5 Generationen
      Hautfarbe: 4 Generationen
      Fühlerfarbe: 3 Generationen
      Anmerkungen:
      Die Flügel brauchen 8 Generationen, um in die andere Flügelart überzugehen.
      Wenn Feen oder Schmetterlingsfeen mit einem alten, nicht mehr verwendeten Zauber einfach vergrössert werden, verschwinden die Flügel nach 13 Generationen, die Fühler nach 8 Generationen.

      Ein einfaches Beispiel
      Wir haben eine Gruppe Kalarier (rothäutig, dunkeläugig, durchschnittlich 1,50 gross, schwarzhaarig, mit Kletterschwanz), plötzlich verwandelt sich ein Schmetterlingsfeenmännchen in einen Kalarier (rothäutig, gelbäugig, etwa 1,80 gross, feuerhaarig, mit Kletterschwanz).
      Wenn wir annehmen, dass er nur eine Nachfahrenlinie hat, sind seine kalarieruntypischen Merkmale nach durchschnittlich fünf Generationen spurlos verschwunden und werden auch in dieser Kalariergruppe nicht einfach so wieder auftreten (dafür müsste sich schon noch ein frisch Verwandelter einmischen).

      Ein komplexeres Beispiel
      Wir haben eine Gruppe Kalarier (rothäutig, dunkeläugig, durchschnittlich 1,50 gross, schwarzhaarig, mit Kletterschwanz), plötzlich kommt ein Marcoova daher (hellbraunhäutig, gemusterte Stirn, buntäugig (dunkelblau etwa), etwa 1,80 gross, bunthaarig (rotviolett etwa)).
      Wenn wir annehmen, dass sein Kind das Zeichen der Kalarier trägt und er nur eine Nachfahrenlinie hat, sind seine kalarieruntypischen Merkmale nach durchschnittlich sechs Generationen spurlos verschwunden und werden auch in dieser Kalariergruppe nicht einfach so wieder auftreten (dafür müsste sich schon noch ein Marcoova einmischen).
      Das war der einfache Fall. Kompliziert wird es, wenn sein Kind das Zeichen der Marcoova trägt, und sein Enkel auch, und sein Urenkel auch. Solange seine Nachfahren zufälligerweise das Zeichen der Marcoova erhalten, verschwinden die Merkmale der Marcoova nicht. Man sieht den Nachfahren zwar an, dass sie mehr Kalarier unter ihren Vorfahren haben als Marcoova, aber es bleibt etwa beim Stand eines Enkels (die Nachfahren ab dem Enkel schauen dann fast wie Geschwister aus).
      Sobald ein Nachfahre das Zeichen der Kalarier erhält, beginnen die Marcoova-Merkmale zu verschwinden.

      Kommentare?
      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • *ausgrab* *pust* *hust* *abstaub*

      Also, was da oben über Sonne und Mond und Zeit steht, ignorieren wir am besten. Das ist nämlich veraltet.


      Zeitrechnung der Insel

      Das Jahr hat 352,15 Tage und wird in drei Jahreszeiten und 14 Monate eingeteilt. Alle fünf Jahre ist die Zeit der Sterne einen Tag länger, alle zwanzig Jahre lässt man diese Änderung wieder bleiben.

      Winter
      ~ Zeit der Kälte - 25 Tage
      ~ Zeit der Sterne - 25 Tage
      ~ Zeit des Mondes - 26 Tage
      ~ Zeit des Sturms - 25 Tage

      Wachstum
      ~ Zeit des Regens - 25 Tage
      ~ Zeit der Blüten - 25 Tage
      ~ Zeit der Schmelze - 25 Tage
      ~ Zeit der Wärme - 25 Tage
      ~ Zeit der Sonne - 26 Tage

      Erntezeit
      ~ Zeit der Früchte - 25 Tage
      ~ Zeit des Lebens - 25 Tage
      ~ Zeit des Feuers - 25 Tage
      ~ Zeit des Windes - 25 Tage
      ~ Zeit des Nebels - 25 Tage

      Die Woche hat fünf Tage:
      ~ Tag der Ruhe
      ~ Tag der Sterne
      ~ Tag des Mondes
      ~ Tag der Sonne
      ~ Tag der Insel

      Der Tag besteht aus 28 Stunden, die bis zu Achtelstunden unterteilt werden. Es sei denn, man ist Wissenschaftler. Der Tag besteht nämlich auch aus 49 wissenschaftlischen Stunden, diese aus 49 Fäden und diese aus 49 Punkten.

      Das laharische Sphärenmodell

      Der Himmel über der Insel wird im Sphärenmodell erschöpfend erklärt, dennoch nennt kein Wissenschaftler dieses Modell eine Tatsache. Weitergehende Forschung war aber leider bisher nicht von Erfolg gekrönt.

      Nach diesem Modell ist der Sternenhimmel eine Kugel, in deren Mitte sich die Insel befindet. Die Kugel rotiert so, dass die Sterne am Himmel nordwärts ziehen. Zwischen zwei Aufgängen eines Sterns im Süden liegen genau zwei Jahre.
      Die Bahnen von Sonne und Mond sind Grosskreise der Sternensphäre, wobei der Mond doch geringfügig näher ist als die Sonne (er kann sie verdecken). Die Bahnen rotieren gemeinsam mit der Sphäre.
      Die beiden Bahnen schneiden sich an jenen beiden Punkten, die auf demjenigen Grosskreis der Sternensphäre liegen, der in sich rotiert. Der Schnittpunkt liegt also immer in der Nord-Süd-Ebene senkrecht auf die Insel.

      Die Bahnen von Sonne und Mond brauchen zwei Jahre, bis sie wieder gleich sind.

      Das sieht dann so aus:

      Erstes Jahr
      Jahreshöchststand: Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter, der Mond geht im Ostnordosten auf und im Westsüdwesten unter.
      Winterwende: Die Sonne bewegt sich von Osten über Norden, Westen und Süden wieder nach Osten dem Horizont entlang, der Mond geht im Norden auf, steigt im Westen kaum über den Nebel und geht im Süden unter.
      Zweites Jahr
      Jahreshöchststand: Die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter, der Mond geht im Westsüdwesten auf und im Ostnordosten unter.
      Winterwende: Die Sonne bewegt sich von Westen über Norden, Osten und Süden wieder nach Westen dem Horizont entlang, der Mond geht im Norden auf, steigt im Osten kaum über den Nebel und geht im Süden unter.


      Der Mondzyklus von Vollmond zu Vollmond hat 24,9 Tage. Bis der Mond zu den Sternen wieder gleich steht, dauert es 1,2 Tage. Bis die Sonne zu den Sternen wieder gleich steht, dauert es genau einen Tag.

      Meldungen über Unstimmigkeiten sehr erwünscht, bitte. Und andere Meldungen auch.

      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Na dann machen wir mal mit dem Kalender weiter:

      Der Kalender beginnt mit dem 1.1.1, also dem ersten Tag der Zeit der Kälte des Jahres 1, auch wenn der Kalender erst seit dem Jahre 1148 in dieser Form existiert.
      Der Tag beginnt in dem Augenblick, da die Sonne im Osten steht. Dies bedeutet in geradzahligen Jahren Sonnenaufgang, in ungeradzahligen Sonnenuntergang.
      Der erste Tag der Zeit der Kälte ist ein Tag der Dämmerung. Die Sonne zieht dem Horizont entlang hinter dem Nebel um die Insel.
      In den Woche davor und danach sind Tag und Nacht unterscheidbar, allerdings sind die Tage ebenso Dämmerung.
      Am ersten Tag der Zeit der Wärme (der achte Monat) steht die Sonne Mittags senkrecht über der Insel. In geradzahligen Jahren ist dies um 7 Uhr der Fall, in ungeradzahligen um 21 Uhr. (Zur Erinnerung: Ein Tag hat 28 Stunden).
      Die längste Zeit der Helligkeit gibt es alle zwei Jahre, immer dann, wenn ein ungeradzahliges Jahr zuende geht. Dann gibt es vom 25.14. 14 Uhr bis zum 2.1. 14 Uhr "Tag", also düsteres Dämmerlicht.

      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Dank der Kartenmalerei musste ich doch tatsächlich die insularen Längenmasse fix in Relation zu unseren setzen.

      Fangen wir mal in der Mitte an:

      1 Handbreit = 79,2 Millimeter
      1 Elle = 7 Handbreit = 55,44 Zentimeter
      1 Stab = 7 Ellen ~ 388 Zentimeter (So lang sind die Stäbe der Sonnenuhren.)
      1 Kleinweg = 7 Stab
      1 Weg = 7 Kleinwege ~ 190 Meter
      1 Meile = 7 Wege ~ 1331 Meter
      1 Grossmeile = 7 Meilen ~ 9,3 Kilometer
      1 Fernmeile = 7 Grossmeilen
      1 Weite = 7 Fernmeilen ~ 457 Kilometer (Etwa der Durchmesser der Insel.)
      1 Grossweite = 7 Weiten
      1 Ferne = 7 Grossweiten (Halber Äquatorumfang der Erde.)
      1 Grossferne = 7 Fernen (2,4 Grossfernen = Entfernung des laharischen Mondes)

      Und jetzt gehen wir ins Kleine:

      1 Handbreit = 79,2 Millimeter
      1 Finger = 1/7 Handbreit ~ 11,3 Millimeter
      1 Kleinzeile = 1/7 Finger ~ 1616 Mikrometer
      1 Strichbreit = 1/7 Kleinzeile
      1 Kleinstrich = 1/7 Strichbreit
      1 Punkt = 1/7 Kleinstrich ~ 4,7 Mikrometer
      1 Kleinpunkt = 1/7 Punkt
      1 Faden = 1/7 Kleinpunkt
      1 Kleinfaden = 1/7 Faden ~ 14 Nanometer

      Andere Längenmasse:
      Armlänge = 60 bis 80 Zentimeter
      Mann = 1,7 bis 2 Meter
      Flügelspann = 14 bis 18 Zentimeter

      Aber die fixierten Masse mit der 7 als Multiplikator sind die gängigeren. Kaum jemand spricht anders als in Redewendungen oder bewusst ungenauen Angaben (verstellbares Augenmass) von Armlängen, Mann oder Flügelspannen.

      Wie gefällt? Haken? Probleme? Verknotete Gehirne?

      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.