Wie tief steckt ihr drin?

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    • *betreibt mal Threadnekromantie*

      @"Wie tief steckt ihr drin?"

      Manchmal bis zum Hals. Es ist unterschiedlich. Zu den Zeiten wo ich wirklich viele Ideen habe, sei es eine Geschichte, Kartenmaterial, Rahmenbedingungen ect. bin ich manchmal kaum ansprechbar. Ich gehe mit dem Kopf in den Wolken einkaufen und bin übelst auf einen Einkaufszettel angewiesen, wenn ich nicht die Hälfte vergessen will. In diesen Phasen nerve ich meinen Freund wohl besonders stark. Der interessiert sich so gut wie nicht für Fantasy, auch wenn er sich gerne mal Fantasyfilme ansieht (mit mir, nicht alleine wohl gemerkt).

      Bei all der Liebe und Hingabe für mein Hobby (Tagträume inklusive) muß ich aufpassen, dass ich ihn nicht vernachlässige oder den Haushalt. Das betrifft aber nur diese wirklich intensiven Phasen, ansonsten läuft alles rund. Wie lang diese Phasen sind? Auch unterschiedlich. Mal sind es nur wenige Stunden, manchmal Tage.

      Ich habe mir schonmal überlegt ob Menschen die mehr als eine Persönlichkeit haben, nicht einfach nur ihre gebastelte Welt leben und abstrakte Weltenbastler sind die bis zu den Haarwurzeln drin stecken. Was meint ihr?

      mfg Rash
    • Hab ja noch gar nix dazu geschrieben.

      Je nach Phase stecke ich verdammt tief in Gaia und Cimorra. Mit Phase meine ich eher die Traum- und die Ausführungsphase. Die Traumphase, also das Tagträumen und Fantasieren in den Welten, ist bei mir sehr intensiv. Somit stecke ich tagtäglich sehr tief in der Sache drinnen. Ähnlich wie bei Rash kann es schon mal vorkommen, dass ich z.B. zum Einkaufen gehe und auf Grund von Gaia-/Cimorra-Tagträumen mich nicht mehr daran erinnen kann, was ich eigentlich einkaufen wollte.
      Die Ausführungsphase, also das Niederschreiben der Welten, verläuft sehr unterschiedlich. Je nachdem, ob ich gerade in Bastellaune bin, kann ich schon mal sehr viel in kurzer Zeit verfassen oder es geht halt über Monate kaum was. Das heißt nicht, dass ich nicht bastle, sondern nur, dass ich es nicht in großartiger Form niederschreibe oder zeichne. Von den Welten träumen hingegen ist in gewisser Hinsicht ein Dauerzustand.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
      Gaia | Cimorra | Brainfarts
      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

    • Wie bei allen anderen ist es bei mir natürlich auch sehr unterschiedlich.
      Manche Wochen mit großem RL-Aufwand mach ich gar nichts.
      Spätestens nach drei Wochen allerdings lässt sich der Kopf nicht mehr davon abhalten, wieder zu basteln.
      Wenn ich Ferien habe oder viel Zeitdruck oder am besten beides, geht auch viel.

      Meine letzte intensive Phase bestand darin, innert zwei Wochen meine Weltkarte neu zu zeichnen, was ca. 100 Arbeitsstunden mit sich brachte und mich 7 Tage am Stück jeden Tag von morgens bis abends beanspruchte, sowie einige Tage später nochmals recht zeitverbrauchend. Danach war mein Handgelenk im Eimer und der Rest auch. Aber die Karte ist schick geworden.
      Die Nachbearbeitung schleppt sich mangels Ferien aber hin.

      Ansonsten träum ich eigentlich jede Woche ein bisschen herum. Leider meist ohne intensive Bilder und nur vor dem geistigen Auge, was ziemlich blass ist. :'(

      Aber getreu dem Motto von Slade: "I'm far far away, with my head up in the clouds" ... :joint:
      Weil Inspiration von oben kommt und Arbeit von unten.
      -Elk (20.10.18, 23:02)



      Plan. Act. Reflect. Repeat 'til finish.
    • Ich habe mir schonmal überlegt ob Menschen die mehr als eine Persönlichkeit haben, nicht einfach nur ihre gebastelte Welt leben und abstrakte Weltenbastler sind die bis zu den Haarwurzeln drin stecken. Was meint ihr?

      Jain. An sich ist dein Ansatz nicht verkehrt: Weltenbasteln findet zuerst im Kopf statt.
      Menschen mit multipler Persönlichkeit haben zwar mehr als ein Leben, das sie sich zurechtgemacht haben (die bekannteste Ursache wäre: in Reaktion auf Traumata) aber das ist nicht dasselbe wie Weltenbasteln. Eigentlich wirkt Weltenbasteln sehr viel abstrakter auf mich, als eine gespaltene Persönlichkeit. Schließlich sind beide Persönlichkeiten noch immer voll und ganz Teil dieser Welt. Aber auch bei Demenzerkrankungen oder Schizophrenie, wo die Alltagswirklichkeit des Umfeldes nicht mit der erlebten Realität übereinstimmt sind nicht Weltenbasteln, weil es keinen "Eigenanteil" in dem Sinn gibt.
      Beim Weltenbasteln bist du aktiv dabei, die Grenzen des Bekannten zu überschreiten, Möglichkeiten auszuloten. Das ist völlig anders als ein mentaler Zustand, bei dem du dein eigenes Alter nicht kennst oder keine Wahl hast als Dinge wahrzunehmen, die niemand anderes mit dir teilt.
      Es ist zwar ein sehr häufiger Gedanke, dass Leute mit Halluzinationen in der Kunst ganz besonders groß rauskommen (und sich die "normal" künstlerisch Tätigen deshalb für besonderes Genie irgendwelcher Drogen bemächtigen müssten) aber ich vermute stark, dass Leute mit gespaltener Persönlichkeit/Depression/Schizophrenie/Manie/Demenz/was-auch-immer einfach auch "normal" sind und deshalb trotz/parallel zu ihrer Erkrankung kreatives Zeug machen (und nicht wegen der Erkrankung).
      Aber an sich finde ich die Frage auch interessant, Rash. Es ist nicht auszuschliessen, dass ich daneben liege und manche Leute so extrem gut Weltenbasteln, dass ihre Welten für sie selbst nicht mehr von Realität zu unterscheiden sind. Meine Vermutung ist, dass das Weltenbasteln gerne Mal exzentrische Leute anzieht oder das zumindest dieses Forum aufgrund seiner "Nerdfachsprache" gerne Mal von geeks/nerds aufgesucht wird. Im Extremfall sind solche Welten dann sehr gut ausgearbeitet und fühlen sich echt an, ohne echt zu sein. ;)

      @topic
      Der erste Absatz von Logan könnte so bei mir auch stehen. ;D
      Was mir zu dem Thema aber auch einfällt ist, dass ich im Laufe der Zeit unvermeidlicherweise Standards für meine eigenen und für andere Welten entwickelt habe. Dadurch habe ich ein recht verlässliches Feingefühl, was z.B. unlogische Weltentexte angeht. Wenn ich den Unterschied erklären müsste würde ich sagen... die meisten Menschen freuen sich über einen Regenbogen und sagen "boah schön!", während ich so oft Regenbögen sehe, dass dieser spezielle gerade nur für eine schnelle Analyse taugt. Oder vielleicht ist das Beispiel einer Aufführung/Show besser, über die sich sporadische Besucher freuen, aber ich bin schon jahrelang in jeder Show dabei und kritisiere die Fehler der Darstellenden in den einzelnen Nummern. Also parallel zum Weltenbasteln eine Art Meta-Weltenbasteln. Das ist für mich ein Indiz, dass ich mich sehr für das Basteln interessiere und vielleicht auch sehr viel vertiefter dieses Hobby betreibe, als ich selbst einschätzen kann.
      Im Prinzip ist aber nicht die Frage, "wie tief stecke ich in der Bastelgrube" sondern eher "will ich wieder raus"? :lol:
    • Merlin schrieb:

      Oder vielleicht ist das Beispiel einer Aufführung/Show besser, über die sich sporadische Besucher freuen, aber ich bin schon jahrelang in jeder Show dabei und kritisiere die Fehler der Darstellenden in den einzelnen Nummern. Also parallel zum Weltenbasteln eine Art Meta-Weltenbasteln. Das ist für mich ein Indiz, dass ich mich sehr für das Basteln interessiere und vielleicht auch sehr viel vertiefter dieses Hobby betreibe, als ich selbst einschätzen kann.
      Das ist ein sehr schönes Beispiel und besonders bei Musik geht es mir da manchmal ähnlich. Man wird mit der Zeit anspruchsvoller. Um mal in dieser Metapher zu bleiben: Die einen machen Drei-Akkorde-Musik mit Seele und allem und sind glücklich damit und der andere macht das seit Jahren und braucht bis auf die 32tel auskomponierte Musik. Vielleicht ist das Bild auch etwas zu oberflächlich. Ich wollte nur mal anmerken, dass es mir gefällt. :thumbup:

      Was mich angeht; ich war mal eine Woche in Taizé (Wer das nicht kennt: Es hat was mit Religion und viel, viel Musik zu tun) und habe die ganze Woche nur an meine Welt gedacht. Wenn es still wurde in der Kirche, dachte ich an fliegende Schiffe, zerklüftete Felsen und Welten in Schüsseln. ;D
      Was uns nicht umbringt, macht uns hart. Was uns umbringt, macht uns tot.
      - Terry Pratchett
    • Woa, alter und interessanter Thread.

      Wie tief bin ich in meinen Welten?`Hmm, das ist eine Frage der Perspektive. Denn bei Issoy ist es so, dass ein Gutteil der Hintergrundphilosophien und Ideen bereits vorher existiert hatten, einfach deswegen, weil ich selber gerne mein Weltbild immer wieder umbaue. Insofern kann ich zwar behaupten, dass ich denke wie ein Issoyaner, aber es ist eigentlich umgekehrt so, dass ich mich mit meinen Welten selber parodiere.
      Ich halte Weltenbasteln für das ultimative Hobby für kreative Menschen, weil es eigentlich alles einschließen kann. Man kann Musik schreiben, man kann aber auch einen neuen Kontext erfinden - sie in eine Welt stellen. Das bedingt sich gegenseitig, denn neue Musik braucht auch einen neuen Kontext, sonst kann keine wirkliche Veränderung eintreten. Oder so. Ich hab das bisher aber vermieden, Musik für meine Welten zu komponieren. (Es sei denn, als Soundtrack, bei DNP)

      Zeitweilig bin ich schon seeehr tief in meinen Welten drin. Das schöne daran ist, dass man jede Idee, jede Anregung des Alltagslebens noch einmal verwerten kann, wenn man es in veränderter Weise in einer Welt einbaut. Auf die Weise verändert sich die Perspektive den "langweiligen" Dingen gegenüber. Ich glaube, Teria hat das mal irgendwie so formuliert "das Schöne am Weltenbasteln ist, dass man jeden Scheiß brauchen kann" ;D

      Übers Weltenbasteln reden tu ich eigentlich fast nur mit Weltenbastlern. Meine Familie weiß aber, dass ich das tue (Kunststück, schließlich hab ich in meiner Grundschulzeit fast nichts anderes gemacht) und mit der obengenannten Neuer-Kontext-Erklärung konnte ich neulich auch meinen Vater, der Fantasy nicht ausstehen kann, erklären, dass es eine prinzipiell gute Sache ist.
      Auch wenn der Nebeneffekt ist, dass es die Musik zeitweilig total in den Hintergrund drängt. Aber das stört mich nicht, mal schlägt das Pendel in die eine, mal in die andere Richtung, mal bastel ich an jener Welt, dann wieder ganz woanders...
      Die einzige Zeit in meinem Leben, in der ich offiziell an keiner Welt gebastelt hab, war so 2006, und da sind dann so Sachen wie Dachziegelfresser entstanden, nur halt vorerst ohne Welt. Ich glaube nicht, dass mich das Weltenbasteln realistischerweise loslassen wird. :D

      Hmmhmm, der Thread hat wirklich eine Tendenz, persönlich zu werden. ;)
      Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

    • Ach jetzt muss ich aber auch mal einen Gegenpol setzen. ;D

      Ich stecke überhaupt nicht mehr tief drin. Eigentlich bin ich fast vollständig "raus", seit Jahren.

      Ein mE sehr treffender Vergleich, den ich in diesem Zusammenhang gerne anführe: Das Verhältnis von mir zu meiner Welt ist in etwa so wie zu einer Modelleisenbahn. Früher war sie irgendwie voll wichtig und ich habe da oft und gerne dran rumgebastelt und -gespielt und mich teilweise stundenlang damit beschäftigt. Heute hab ich das Gefühl, ich bin dem schlicht und einfach entwachsen. Ich mag sie immer noch ganz gerne, die Welt, aber der Drang da tatsächlich wieder was dran machen zu wollen, ist erheblich abgeschwächt und tritt hinter all den anderen Dingen, die ich in meiner begrenzten Freizeit tun kann, zurück. Als "geistiges Spielzeug" hat meine Welt für mich einen Großteil ihres Reizes eingebüßt, und "bewusster Ausdruck meiner selbst" oder gar "Zufluchtsort" war sie nie.
      Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt – und er hantierte mit Riesenbegriffen.
      - Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner
    • Merlin schrieb:

      Es ist zwar ein sehr häufiger Gedanke, dass Leute mit Halluzinationen in der Kunst ganz besonders groß rauskommen (und sich die "normal" künstlerisch Tätigen deshalb für besonderes Genie irgendwelcher Drogen bemächtigen müssten) aber ich vermute stark, dass Leute mit gespaltener Persönlichkeit/Depression/Schizophrenie/Manie/Demenz/was-auch-immer einfach auch "normal" sind und deshalb trotz/parallel zu ihrer Erkrankung kreatives Zeug machen
      Hm ... :kopfkratz:
      Natürlich sind auch seelisch Erkrankte kreativ. Auch ist der Übergang zwischen gesundem und krankem Geisteszustand fließend. Doch die Definition besagt, dass diese Zustände erst dann als krankhaft zu betrachten sind, wenn sie die Bewältigung des alltäglichen Lebens unmöglich machen.
      Da halte ich es lieber mit dem Spruch, dass zwischen Genie und Wahnsinn manchmal nur ein schmaler Grad besteht. Und tief in eine erdachte Welt einzutauchen, könnte man vielleicht als Realitätsflucht deuten oder als zeitweise Entrückung von der realen Welt - doch als Krankhaft sehe ich das nicht.
      Doch nun back to topic.



      Re: Wie tief steckt ihr drin?


      Ideen fliegen mir oftmals so zu, dummer Weise meist dann, wenn sich Stift und Papier außer Reichweite befinden. Und so manches Mal entgleiten sie mir in den mit Pflichten und Verantwortungen gefüllten Stunden, bevor sich mir die Möglichkeit bietet, sie nieder zu schreiben.
      Ich habe leider nur sehr selten die Muße richtig in meine Welt einzutauchen. Etwas, dass ich vor allem beim Schreiben meiner Kurzgeschichten schmerzlich merke. Für die brauche ich wirklich Zeit, muss dadurch jedes Mal erst wieder in den Schreibfluss hineinfinden, dazu noch ungestört und ausgeschlafen sein. Voraussetzungen, die bei Schichtarbeit und eigener Familie dermaßen Mangelware sind ... ;(
      So bleibt mir oft nur übrig, meine Ideen zu sammeln, Namen zu basteln (womit mich eine Hassliebe verbindet) und an den bestehenden Sachen Feintuning zu verrichten. :seufz:
      Doch wenn mir dann doch mal ein paar optimale Stunden des Schreibens vergönnt sind, merke ich, wie ausgeglichen mich das macht. Na ja, irgend wann kommt auch mal die Rente, und damit mehr Zeit für meine Welt. :alt: Zum Glück ist das ein Gedanke, der mich nur in den desillusioniertesten Stunden überfällt.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Meine Welten und Geschichten
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Hi! :) Ja "bis zum Hals" passt gut *G* Es ist das umfassenste Hobby, da es Recherchieren, Diskutieren, Entwerfen, Zeichnen und was weiss ich noch alles umfasst. Allerdings tendiere ich auch eher dazu mich in Details zu verlieren, als endlich den Rahmen zu finden :)
    • Bei mir ist es sehr unterschiedlich. Manchmal beschäftige ich mich monatelang nicht mit Obsidian, und dann wieder stundenlang, tagelang.
      Im Moment bin ich in so einer Flautephase - aber das stört mich nicht, es gibt Wichtigeres :)
    • Jundurg schrieb:

      Ich halte Weltenbasteln für das ultimative Hobby für kreative Menschen, weil es eigentlich alles einschließen kann. Man kann Musik schreiben, man kann aber auch einen neuen Kontext erfinden - sie in eine Welt stellen.

      Genau so sehe ich das auch. Ein kreativer Mensch kann sich richtig austoben. Ursprünglich ist meine Geschichte aus einer Zeichnung entstanden, es war damals eine Karte, die ich einfach so gezeichnet hatte. Charaktere entstanden, sie bekamen Namen, ein Universum wurde geboren. Aber das Tollste ist eben, dass man als eine Art »Göttlichkeit« alles tun darf innerahalb der Welt und außerhalb der Welt (gestalterisch).
      Ich kann mir auch gut vorstellen, wie es wohl aussehen würde, wenn ein Wissenschaftler zu Versuchszwecken eine Welt erschafft. Vielleicht träumt der dann nur nicht so viel.
      Naja, jedenfalls bastle ich jeden Tag. Und wenn es nur in Gedanken ist. Trotzdem stehen hier zig Notizbücher mit verschiedensten Elementen herum (in Form von Aufschrieben, Skizzen, Stoffmuster, Schriftproben, Fotos usw. An Musik habe ich mich auch schon versucht.
      Inzwischen habe ich einen sogenannten »Basteltag« in der Woche, der steht nicht absolut fest, ist aber jede Woche vorhanden. Zu diesem Tag steht dann alles im Zeichen des Weltenbastelns und alles andere ist nebensächlich. Unter der restlichen Woche schalte ich dann aber auch wieder auf Realität um. Da freut man sich richtig auf diesen Tag.
      Meine Welt ist mir einfach sehr wichtig geworden und ich möchte nie aufhören, auch nur einen Tag wenigstens kurz dran zu denken, selbst wenns nur eine Minute ist. :) Hm, noch bin ich Student, wer weiß, wie sich das alles noch verlagert, wenn ich erstmal richtig arbeiten gehe...
    • Hey! Ein Basteltag. Das ist mal ne Idee. Ich glaube, die übernehme ich mal versuchshalber für mich.
      Denn momentan ist meine Woche ungut organisiert und unterstrukturiert, was mich jetzt in Anblick der Prüfungen beim Lernen hindert.
      Da könnte ich einen Wochenendtag zum Basteltag erklären und den anderen zum Unitag. Danke für die Idee! :)
      Weil Inspiration von oben kommt und Arbeit von unten.
      -Elk (20.10.18, 23:02)



      Plan. Act. Reflect. Repeat 'til finish.
    • Eld schrieb:

      Hey! Ein Basteltag. Das ist mal ne Idee. Ich glaube, die übernehme ich mal versuchshalber für mich.
      Denn momentan ist meine Woche ungut organisiert und unterstrukturiert, was mich jetzt in Anblick der Prüfungen beim Lernen hindert.
      Da könnte ich einen Wochenendtag zum Basteltag erklären und den anderen zum Unitag. Danke für die Idee! :)

      Klar doch! Wo ich auch gerade Klausurenphase habe ist so ein Tag wirklich toll. Ausserdem vernachlässigt man das ganze Basteln nicht so, bastelt auch nicht zu viel. Hilft mir gerade echt. :)
    • Hmm, vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren...

      Ich bin mir aber nicht sicher, ob das bei mir gut klappen würde, da das Weltenbasteln bei mir normalerweise so eine "nebenbei"-Sache ist. Ich weiß garnicht ob ich es schaffen könnte, einen ganzen Tag alleine WB zu widmen und andererseits dann anschließend eine ganze Woche völlig ohne auszukommen. ;)
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.
    • Trajan schrieb:

      Hmm, vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren...

      Ich bin mir aber nicht sicher, ob das bei mir gut klappen würde, da das Weltenbasteln bei mir normalerweise so eine "nebenbei"-Sache ist. Ich weiß garnicht ob ich es schaffen könnte, einen ganzen Tag alleine WB zu widmen und andererseits dann anschließend eine ganze Woche völlig ohne auszukommen. ;)
      Ja, das ist bei mir ja auch so, aber ich sammle eigentlich die Woche über und dann wird an dem einen Tag alles Gesammelte verarbeitet. Manchmal habe ich auch nur Material für umgerechnet zwei Stunden (also Bastelstunde^^) bzw. nur kleine Anmerkungen, und wenn ich dann schnell fertig bin, mache ich wieder was anderes. Deswegen muss ich mein Notizbuch auch immer mitnehmen, weil die Einfälle sehr unvorhersehbar kommen. Ich weiß ja dann, an dem einen Tag kann ich meine Ideen strukturieren und durcharbeiten, darauf freue ich mich immer am meisten. An diesem Basteltag zeichne ich aber auch ne Menge, also da lohnt sich das schon. :)
    • Hmm, ich bin jeden Tag dort, ich hab dort ein zweites Leben, ein zweites Ich, Freunde etc. Klingt vielleicht ein bisschen komisch, aber wenn's in dieser Welt nicht ganz so toll läuft, kann ich mich dort quasi ausheulen. Ich hab nen Knall, ich weiß. ;D
      Aber ich hab bisher eigentlich nichts aufgeschrieben, das mach ich erst seit ein paar Tagen. Und da könnt ich Stunden dran sitzen. Mach ich auch. ;D Ganz altmodisch mit Stift. Ist aber noch sehr ungewohnt, weil so endgültig und irgendwie auch komisch, das tatsächlich aufgeschrieben zu sehen.
      Also: Ja, ich steck schon tief drin. Aber nicht so tief, dass ich die Realität nicht mehr wahrnehmen würde. Meine Welt hab ich immer dabei, das geht auch beim Kochen, Duschen, Radfahren... allerdings erleb ich da natürlich mehr Geschichten als dass ich gezielt basteln würde. Das ist mehr wie Träumen, die Ideen kommen von selbst oder auch nicht.

      Aber so ein Notizbuch ist ne schöne Idee; das werd ich auch machen.
    • Nixe schrieb:

      ist aber noch sehr ungewohnt, weil so endgültig
      So entgültig ist das garnicht. Wenn ich mir handschriftliche Texte von vor einem Jahr angucke (manchmal reichen auch schon Notizen), dann frage ich mich oft: Was hast du dir dabei gedacht so einen Müll aufzuschreiben?
      Andererseits stoße ich beim Auschreiben immer wieder auf Lücken, die ich dann mit irgendwas aus den Fingern gesogenem fülle und ein paar Tage später wundere ich mich wieder, warum ich so einen Unsinn hingeschrieben habe ^^
      Aufgeschrieben bedeutet (bei mir zumindestens) nie endgültig.
      "Wenn man im Supermarkt 'ne Melone zurückgeben will, ist der ganze Tag vorbei. "
      -Marge Simpson