[Vâera] Weltenvorstellung

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • [Vâera] Weltenvorstellung

    Soooo...

    Nachdem ich meine Karte ohne tiefergehende, weltenbezogene Beschreibung hier im Forum gepostet habe, möchte ich die dazu gehörige Welt mal etwas näher vorstellen.

    Wie in dem Kartenthread schon erwähnt, ist die Welt aus der Karte entstanden, die ich mehr zum Zeitvertreib und zur Ausnutzung meines Wacoms erstellt habe. Während dem Arbeiten habe ich mich dann immer öfter Gedanken dazu gemacht: wer da wohl leben könnte? Wie schaut’s da aus? Was für Geschichten könnte man darüber erzählen?
    Tjaaa und nun bin ich dabei, diese und andere Fragen genauer zu klären und zu erklären…

    Vâera – auch Vânaera genannt – ist ein erdähnlicher Planet mit 2 bisher bekannten Kontinenten. Der nördliche trägt den Namen Iressëa, die südliche Landmasse, die nur im Norden wirklich erkundet ist, heißt Naressëa. Die Nord-Süd-Ausdehnung der bisher bekannten Welt beträgt 9018km und erstreckt sich vom 5. südlichen Längengrad bis zum 73. nördlichen Längengrad.

    Man schreibt gegenwärtig das Jahr 1007 n.I./367 NZ. (n.I.: nach Isser; NZ: Naïreanischer Zeit [diese Zeitrechnung wird nur noch von einigen Völkchen benutzt, zB dem Konsulat Neu-Naïrea]).
    Vâera befindet sich momentan in einer tumultreichen Zeit voller Veränderungen und Wandel.
    Das naïreanische Imperium, welches sich für 358 Jahre über circa 1/3 der bekannten Welt erstreckte, ist nach Rebellion und Krieg, vor allem aber durch Zerfall und Streit im Innern untergegangen. Andere behaupten, die Götter hätten über das zuletzt theokratische Großreich gerichtet – inwiefern das stimmt, ist schwer zu sagen.
    Die Welt ist wieder »frei« und die Inneren Länder (die zentralen Länder Iressëas) befinden sich 9 Jahre nach dem Untergang des Imperiums noch immer im Prozess des Aufbaus und der Stabilisierung, wodurch nur wenig Beziehungen unter ihnen besteht. Sie kümmern sich zur Zeit lieber um sich selbst und ihre Belange, was nicht heißt, dass sie dadurch nicht unweigerlich wieder aneinander geraten. Derweil liegt Naïrea nach unbarmherziger Zerstörung noch immer in Trümmern, unbeachtet und gemieden von seinen Nachbarn.
    Aber nicht unbeachtet von Forschern und Abenteurern. Sodass die Weisen schon von einer herannahenden Zeit der Abenteurer und Wissenschaft sprechen. Während unter naïreanischer Herrschaft, viele Wissenschaften und magischen Künste überwacht oder verboten wurden, entfalten sie sich nun umso stärker, was vor allem dem magokratischen T’rrshal einen großen Machtzuwachs verspricht.
    Die Ruinen Naïreas und der umliegenden Reiche sowie der längst entschwundener Völker locken Abenteurer, Grabräuber und Gelehrte gleichermaßen, nachdem ihnen unter dem Imperium keine Beachtung geschenkt wurde. Ein neuer Wissenschaftszweig entwickelt sich: die Archäologie.

    Während sich Iressëa dabei ist, sich wieder zu stabilisieren, herrscht in Naressëa ein 42 Jahre lang andauernder Konflikt noch immer vor. Die sogenannten »Sieben Sultanate« (die Bezeichnung ist genau genommen völlig falsch), alle Überbleibsel eines zerfallenen großen Sultanats, kämpfen um die Vorherrschaft im Naressëanischen Zentrum. Gleichzeitig macht das isoliert lebende Inselreich Veshtchua Anstalten, sein Einflussgebiet auf den Kontinent auszuweiten.

    Vâera wird bevölkert von verschiedenen Spezies und Völkern. Die alten scheinen zu entschwinden, manche sind schon längst untergegangen, während sich andere auf ihrem Höhepunkt zu befinden scheinen und sogar ganz neue Kreaturen aus den Schatten ihrer Unscheinbarkeit heraus kriechen oder Vâera von ganz anderen Welten aus betreten.
    Denn tatsächlich sind die wenigsten heute noch existenten intelligenten Lebewesen in Vâera selbst entstanden. Durch die besondere Position des Planeten innerhalb des Multiversums (das Wort gefällt mir noch nicht so richtig … wird wohl noch geändert), traten im Laufe der Jahrtausende immer wieder solche »extrasphärischen“ Kreaturen in Vânaera auf und werden es in Zukunft wohl auch weiterhin tun.
    Die vorherrschenden Völker – und einzig mir bisher bekannten *g* - sind die Vylarr, die Vhailin (Menschen), Peq, Gordr, Dyarc und Qelnani (die Schuld daran sind, dass ich meine Karte etwas umbauen muss, indem ich eine Insel mit meiner göttlichen Macht *harhar* kaputt mache :diablo: ).

    Tja … ja mehr fällt mir im Moment nicht ein …. Ach doch!

    Neben all den Problemen, die sich zurzeit ins Gemüt der Völker schleichen, gibt es doch eine erfreuliche, wenn auch eher unwichtige Neuigkeit. Zumindest war ich sehr erfreut, als ich darüber erfuhr…
    Denn eine kleine Neuheit verbreitet sich vom Gebirge in Ethalland langsam aber sich über den gesamten nördlichen Kontinent aus. Von den Männern geachtet für dessen Herbe und Bitterkeit, die beflügelt zu philosophischen Gesprächen und politischen Diskussionen, von den Frauen beschwärmt für dessen Süße und Milde, die Zunge und Gaumen bis zum seufzenden Herzen umspielen und von den Kindern geliebt einfach … für den süßen Geschmack.
    Geschaffen aus einer südländischen Frucht, der bisher wenig Beachtung geschenkt wurde, werden die zivilisierten Länder von dieser Kleinigkeit erobert: der Schokolade! ;D


    Ja … das soll’s bis hier gewesen sein. Ich hab sicher was vergessen, was ich noch schreiben wollte, aber das kann man ja später noch adden.
    Und ich habe bewusst nicht alles, was einer Erklärung bedarf, gleich erklärt, weil es sonst ein bisschen viel für den Anfang gewesen wäre. Wird natürlich noch genauer erzählt. Die Völker werden auf jeden Fall noch vorgestellt.
    Im Moment beschäftigt mich vor allem die Timeline ... und ich bin ja so erstaunt, was sich gar schröööckliches in der Vergangenheit zugetragen hat ... dadurch wird mir aber einiges aus der Gegenwart sehr viel klarer. *g*

    Da die Welt noch sehr neu ist, kann ich leider noch nicht mit derart viiieeeelen und detaillierten Infos dienen. Aber ich bemüh mich natürlich. :)
    Und wenn Fragen bestehen … sollten die natürlich gestellt werden. =]
  • Erster!

    Hab mal so alles nur schnell überflogen und einige Dinge haben mir schon sehr gefallen. Muss mal in Ruhe an die Sache ran gehen... Deine Namens gefallen mir z.B . äußerst gut. Imperien, Archäologie, Schokolade...Was will man mehr!
    "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
    "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
    Gaia | Cimorra | Brainfarts
    Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

  • *gleich mal draufstürz* ;D

    OK - auf die Timeline bin ich schon gespannt, weil wenn große Reiche zerfallen is da jede Menge Dramatik dahinter
    und davor so viel zu erzählen, wie es zu diesem Reich kam ... und und und
    ich wünsch dir schon mal viel Durchhaltevermögen dafür :D
    doch! Abenteuer, Archäologie und Magie - welch herrliche Zutaten!
    ich glaub, ich würd auf Vâera durchaus gern mal vorbei schaun und mich ein bisschen wie Daniel Jackson (Stargate) aufführen *kicher*

    OK! zu den Rassen willste ja noch was schreiben, aber eine Frage hab ich schon vorab: werden das vor allem Menschen sein oder laufen da auch mal ganz extravagante Spezies rum?
  • Klingt nach einem sehr interessanten Ansatz... auf alle Fälle ist der Ansatz "Living in interesting times" ausgesprochen brauchbar, auch wenn er ungleich viel mehr Arbeit macht *g*

    Die Völker haben recht interessante Namen... bin gespannt, was da noch dahintersteckt, auf nähere Beschreibungen bin ich gespannt...
    Wie sieht es eigentlich, in einem solchen ziemlich chaotischen Rahmen mit funktionierender Wirtschaft usw aus?
    Ist die Welt als Rollenspielwelt geplant? Immerhin gäbe es genug Punkte, um hier irgendwas zu machen...
  • werden das vor allem Menschen sein oder laufen da auch mal ganz extravagante Spezies rum?


    Die vorherrschenden Spezies sind alle humanoid. Ob sie nun besonders extravagant sind, kann ich nicht sagen. ^^
    Darunter könnten vielleicht die Qelnani fallen, die aus dem Meeren (oder aus der Elementarsphäre des Wassers - weiß keiner) stammen oder die Peq, die ... ehm ... "böckisch" sind. ;D
    Menschen sind vorherrschenden, ja. Es sind aber keine Menschen wie wir. Sie haben ein paar kleine äußerliche Unterschiede, ansonsten sind sie uns Erdlingen aber recht ähnlich.

    Wie sieht es eigentlich, in einem solchen ziemlich chaotischen Rahmen mit funktionierender Wirtschaft usw aus?


    Nicht so schlecht, wie man denken könnte. Ich glaube, bei meinen Ausführungen kommt es auch zu sehr rüber, dass Iressëa in Trümmern liegt oder so. *gg*
    Aber eigentlich hat es beim Sturz des Imperiums nur Naïrea und einige größere Städte wirklich bös erwischt.
    Viele Reiche, die ehemals unter der Herrschaft des Imperiums standen, sind auch schon viel älter als dieses und existieren jetzt weiter. Wirkliche "aus der Asche aufsteigende" Reiche gibt es eigentlich nicht.
    Das kommt vor allem dadurch, dass die Reiche relativ unabhängig unter dem Imperium waren. Sie gehörten ihm an und waren einem Naïreanischen Statthalter untergeben, waren aber ansonsten relativ frei. D.h. sie behielten Kultur, (meist) Regierung etc. bei.
    Man darf sich den Aufstieg des Imperiums nicht blutig vorstellen. Anfangs schlossen sich einige Reiche (wie Amen und Hâl) freiwillig an, andere wurden mit Diplomatie annektiert und als alles zum Imperium ausgerufen wurde, jubelte der Pöbel (ja ... Episode III lässt grüßen ;) ). Erst später, unter Darragos II., der genialer Stratege war, gab es weitreichende Eroberungsfeldzüge, die jedoch schnell beendet waren, durch Darragos taktisches Geschick und "Blitzkriege".

    Wirklich problematisch wurde es für das Imperium erst, als es monotheistisch wurde und alle anderen Götter neben ihrem Gott verboten. Der Imperator erhob sich selbst zu einem gottgewählten Herrscher. Desweiteren wurde die Anwendung von Magie und einzelner Wissenschaften verboten. Sowas gab zB im von Magiern regierten T'rrshal Unruhen.
    Beim Beginn von Sklavenhaltung und Tempelzerstörung war das Maß dann voll und es kam zum Bürgerkrieg (an dem sich auch einige Nicht-Menschliche beteiligten). Zudem kriselte es im Innern Naïreas heftig. Der letzte Herrscher Giagal ernannte sich, getrieben von Größenwahn, selbst zum Gott, ließ Mitglieder des Adels töten, erließ sinnlose Gesetze und sein Un-Geschick in der Kriegsführung (falls er sich überhaupt darum kümmerte) ließ den Aufständischen leichtes Spiel.
    Soweit der Kurzüberblick, den ich aus dem Stegreif bieten kann.

    So gesehen, war wohl viel Glück oder Schicksal mit im Spiel. Wodurch viele Menschen annehmen, die Götter hätten über Naïrea gerichtet.
    Naïreas Gott (hab noch keinen Namen gefunden *g*), ist heute schon dämonisiert worden, bzw wird der Gottheit Bekh gleichgestellt.

    Ist die Welt als Rollenspielwelt geplant?

    Nein, weil ich bin kein Rollenspieler.
    Kann sein, dass es gute Ansätze gibt, aber das müsste dann wohl jemand anders für mich übernehmen. ;D
  • Beabsichtigt nicht unbedingt, aber ja, es weißt Parallelen auf, weil ich mich über das Römischen Imperium und die römischen Republik informiert habe. Es ist halt ein perfektes Beispiel unserer Welt und davon ist einiges Hängen geblieben.
    Dass das nun auffällig ist, stört mich eigentlich wenig. Ich weiß nicht, ob es so viele diverse Möglichkeiten zum Aufstieg solch einer Großmacht geben kann, sodass man nicht sagen könne "Oh, das erinnert mich jetzt aber sehr an die alten Römer." ;D
  • Ich hoffe, es ist kein Problem, wenn ich einen Doppelpost mache. Wenn doch, dann bitte melden und ich entschuldige mich hiermit schonmal vorweg.

    Aber ich wollte diesen längeren Text nicht in den alten Beitrag editieren, zumal dann der Thread nicht gepusht wird. %-)

    Also zu ersten Völkerbeschreibung...

    Die Vylarr

    Die Vylarr zählen zu den ältesten auf Vâera entstandenen Völkern. Laut ihrer Zeitrechnung existieren sie seit 8333 Jahren und erblickten somit unter der ersten Sonne das Licht der Welt.
    Nach ihrem Schöpfungsmythos wurden sie gewoben aus dem Licht der Monde, welches Adélond, der Weber, zu Lichtfäden sponn. In die Fäden legte seine Gattin Farniedhe, die Entfacherin, das Licht der Sonne und somit Leben. Ihre Schöpfungen nannten sie Vylarr, was übersetzt soviel heißt wie Jene-mit-Geist. Sie betteten sie in den Kronen der Urriesen, wie die heute kaum noch vorhanden gewaltigen Bäume der Alten Welt bezeichnet werden, auf dass sie durch das Licht des aufgehenden weißes Mondes erwachten, durch das Licht des aufgehenden blauen Mondes waren und durch das Licht der aufgehenden alten Sonne sahen.
    So wird es unter allen Vylarr bis heute erzählt, doch stellt diese Erstschöpfung, wie sie genannt wird, nicht das Ende vom Anfang der Vylarr dar. Aber dazu später mehr.

    Es gibt zwei Vylarr-Völker: die Vylarr-vi-sûn: die Vylarr der Monde oder Mondvylaar und die Vylarr-vi-elven: die Vylarr des Lichts oder Lichtvylarr.
    Verwandte beider Völker, die sich jedoch selbst weder Vylarr nennen noch zu ihnen zählen, sind die Lînnlarr und die Nâlwja.

    Die Vylarr-vi-sûn

    Dies sind die Vylarr, welche durch die Erstschöpfung entstanden. Ihre Haut nahm das blasse Licht und ihre Haare den silbrigen Glanz des weißen Mondes auf, wodurch sie eine blasse bis strahlendweiße Haut haben und ihre Haare silbrig oder von leichtem blau sind. Heutzutage kommen durch Vermischung mit den Vylarr-vi-elven auch dunklere Hauttöne und braune oder schwarze Haare vor. Nur der Schein der Sterne hat sich bis heute in ihren stets grau-blauen Augen erhalten. Durch ihre schmalen Gesichter mit ausgeprägten Wangenknochen und ihrem hohen, schlanken Wuchs von ungefähr sechseinhalb Fuß wirken sie überaus grazil. Die Finger ihrer schmalen Hände sind feingliedrig und lang, ein kleiner Schlitz teilt ihre Ohrspitzen. Ihr androgynes Aussehen und ihre weiten, fließenden Kleider machen es meist schwer, zwischen weiblichen und männlichen Mondvylarr zu unterscheiden.
    Ein besonderes äußeres Merkmal der Mondvylarr sind die Farbzeichnungen auf ihrer Haut. Da sie aus dem hellen Licht des weißen Mondes aber auch aus dem Licht des blauen Mondes gewebt wurden, sieht man jene blauen Fäden als unterschiedliche Muster und Maserungen auf ihrer Haut, die sich um den ganzen Körper winden können oder nur eine Stellen wie die Arme oder den Oberkörper betreffen können. Dabei dominiert die helle Haut immer über jenen von hell- bis dunkelblau reichenden Hautstellen, sodass ein völlig blauhäutiger Vylarr nie vorkommt. Gleichwohl gibt es keinen Mondvylarr der nicht über eine Färbung verfügt und sei sie noch zu klein. Mondvylarr, deren Zeichnungen besonders ausgeprägt sind, wird ein hohes Maß an Macht und Intelligenz zugesprochen. Dies ist jedoch eine fälschliche Annahme der Menschen.
    Die Mondvylarr stellen nur eine kleine Population dar, ohne beanspruchtes Land oder Hauptstadt. Die meisten leben heute unter den Lînnlarr, ohne sich großartig in deren Belange einzumischen. Ihre Zeit sehen viele Vylarr-vi-sûn als gekommen, wissend, dass andere ihren Platz einnehmen werden und dass sich die Erstschöpfung ihrem endgültigen Ende neigt und bereit, ihren Platz neben den beiden Monden als Sterne einzunehmen.

    Die Vylarr-vi-elven

    Die Lichtvylarr bezeichnen sich selbst als Kinder der Zweitschöpfung. Nach Bekhs Mord an Farniedhe und dem darauf folgenden Verschlucken der geschwächten Sonne, legte sich für Jahrzehnte ewige Nacht über Vânaera und die Vylarr passten sich an das Leben unter den Monden und Sternen an, ohne jedoch ihre Geliebte Schöpferin und das Licht der alten Sonne zu vergessen.
    Die Geburtsstunde der Vylarr-vi-elven wurde eingeleitet durch den Sonnenaufgang der neuen Sonne. Exakt in jenem Moment gebar die Vylarr Vynwe ihren Sohn und er war somit der Erste, der unter der neuen Sonne geboren wurde. Sein Äußeres war grundverschiedenen von dem eines Mondvylarr: sein Haar war golden, durchzogen von roten Strähnen, seine helle Haut hatte nicht die Kühle und den Silberschein des Mondlichts, sondern die Wärme und das Strahlen der Sonne. Seine Augen waren tiefblau und klar wie ein wolkenloser Himmel am Tag. Der Name des Jungen war Faerân und auch wenn weitere Kinder mit seinem Äußeren geboren wurden, so stellt er für die heutigen Lichtvylarr den Urvater und Begründer ihres Volkes dar.
    Das heutige Aussehen der Lichtvylarr gleicht überwiegend immer noch dem ihres Urvaters. Ihre Haare sind golden bis rot und ihre Haut ist hell, wobei sie nicht blass ist, sondern stets zu strahlen scheint, bis hin zu einem leicht kupfernen Ton. Ihre Augen sind meist blau, aber auch golden oder bernsteinfarben. Grüne Augen stellen eine große Seltenheit dar.
    Wie die Mondvylarr verfügen auch die Vylarr-vi-elven über die charakteristischen Farbzeichnungen auf der Haut, jedoch sind jene nicht blau sondern golden und heben sich weniger stark von ihrer ohnehin ständig strahlenden Haut ab. Desweiteren besitzen sie die typischen Schlitzohren. Sie sind lediglich einen halben Fuß kleiner als ihre Verwandten und besitzen einen muskulöseren Körperbau, der jedoch immer noch sehr agil und schlank wirkt.
    Den Vylarr-vi-elven wird allgemein ein »feuriges« Gemüt zugesprochen, da sie vor allem in ihrer Jugend zu unüberlegten, törichten Handlungen tendieren, lieber den Gefühlen folgend als der Vernunft, wodurch sie sich stark von ihren ruhigeren und beherrschter wirkenden Vettern unterscheiden. Eine große Kampfeslust wird ihnen allerdings – meist von den Mondvylarr – zu unrecht vorgeworfen. Jedoch stellen sie ohne Zweifel die vielleicht besten Kämpfer auf ganz Vâera, was in ihrer Geschicklichkeit, Schnelligkeit und hohen Körperbeherrschung begründet liegt.
    Die Lichtvylarr sind weitaus zahlreicher als ihre älteren Verwandten, bilden aber immer noch eine kleinere Gruppe als die Menschen. Ihr Land ist Ânârr im Nordosten Iressëas, ihre Hauptstadt ist Tal’Ithel. Die meisten Lichtvylarr leben in Ânârr, sind jedoch auch in den menschlichen Großstädten zu finden. Ihre Beziehungen zu den Mondvylarr sind heute immer noch überaus schlecht und sie kümmern sich nicht um die Belange ihrer Verwandten.


    Und hier noch ein Portrait eines Mondvylarr mit einer dieser Hautzeichnungen. Ich hab auch eines, das einen Lichtvylarr zeigt, aber das gefällt mir inzwischen nimmer und ich werd ein neues zeichen. Wird dann nachgereicht. :)
    i7.photobucket.com/albums/y282/Abyssos/Kram/vylarr-sun01.jpg
    (die dunklen Augen mit den hellen Pupillen haben nichts zu bedeuten ... ich fand nur beim Zeichnen, das schaut irgendwie cool aus o.O)
  • herrliche Vorstellung diese Entstehungsgeschichten :aww:
    nur frag ich mich irgendwie, warum die Mondvylarr auf die Bäume gesetzt worden sind?! war Vâera anfangs nur von Bäumen bedeckt, so dass sie sie in die Kronen setzten, damit sie etwas Licht abbekamen?
    leben die wenigen heutigen Vylarr noch auf den Bäumen oder haben sie diese verlassen

    und wie schaut es mit diesen Sonnentod bzw. Neuanfang aus?
    Legenden oder Tatsachen lesen möcht *neugier*
  • :klatsch:
    Toll! Bin ja sonst immer nicht so für diese Elben-mäßigen "Erstgeburten", aber die Vylarr finde ich klasse.
    Warum meinen die, ihre Zeit sei gekommen?

    durch das Licht des aufgehenden weißes Mondes erwachten, durch das Licht des aufgehenden blauen Mondes waren

    Und das verstehe ich nicht (auch wenn es sehr schön klingt). Was ist der Unterschied zwischen erwachen und sein?

    Und dann würde ich auch gerne was über diese Götter-Sonnen-Geschichten wissen! Mehr! :sabber:
    I'm one of many, I speak for the rest, but I don't understand... (Genesis - Man Of Our Times)
  • :oIch habe noch nix geschrieben :o Das ändert sich jetzt.

    Deine Namen find ich klasse!:klatsch:
    Die Geschichte ist romlastig *achselzuck* egal, ich mag Rom ;D

    Und warum ist das Verhältnis zwischen den Vylarr so schlecht?

    Das mit der Sonne verschlucken hat mich direkt an Azteken erinnert, die machen auch immer so'n "Mist" ;D
  • nur frag ich mich irgendwie, warum die Mondvylarr auf die Bäume gesetzt worden sind?! war Vâera anfangs nur von Bäumen bedeckt, so dass sie sie in die Kronen setzten, damit sie etwas Licht abbekamen?
    leben die wenigen heutigen Vylarr noch auf den Bäumen oder haben sie diese verlassen


    Hm ... da müsste man Adélond und Farniedhe wohl fragen. Sie hätten sie wohl genauso gut ins Gebirge oder auf die Weiden legen können, aber sie haben sich nunmal die Baumwipfel ausgesucht.
    Wohl deswegen weil diese Bäume sehr groß waren und sie damit rechneten, dass dort das Licht als erstes landet.
    Heute leben sie nicht mehr auf bzw in den Bäumen - einige dieser Urriesen waren groß genug, um in deren Stämme ganze Zimmer und Etagen bauen zu können. Aber die sind, wie gesagt, ausgestorben.
    Die Lînnlarr, welche in den Wäldern wohnen, haben teilweise noch kleine Gebäude in den Baumkronen, aber nicht mehr ganze Städte.
    Die Vylarr-vi-elven leben seit jeher in Städten wie Menschen.

    Toll! Bin ja sonst immer nicht so für diese Elben-mäßigen "Erstgeburten", aber die Vylarr finde ich klasse.
    Warum meinen die, ihre Zeit sei gekommen?

    Sie sind keine Erstgeburten. Vor ihnen gab es noch einige mehr. :)

    Die Meinung, ihre Zeit sei gekommen, liegt wohl an ihrer Lethargie. Eigentlich würde sie nichts daran hindern, ihre Population wieder zu steigern. Aber sie scheinen sich wohl vertrieben vorzukommen, da die Lînnlarr sich in ihrem ehemalig beherrschten Gebieten ausgebreitet haben, mal ganz abgesehen von den Menschen. Nach den Schöpfungskriegen zwischen den beiden Vylarr-Rassen und dem Iressëanischen Krieg, der völkerübergreifend war, hat sich ihre Population auch drastisch vermindert.
    Die alte Zeit unter der ersten Sonne kommt auch nicht mehr wieder und so tristen sie ein Dasein voller Depressivität und einer "Es ändert sich eh nix"-Einstellung...

    Zitat:
    durch das Licht des aufgehenden weißes Mondes erwachten, durch das Licht des aufgehenden blauen Mondes waren

    Und das verstehe ich nicht (auch wenn es sehr schön klingt). Was ist der Unterschied zwischen erwachen und sein?


    Ah, das wollte ich eigentlich gleich erklären, weil ich wusste, das ist unverständlich *gg*
    Mit dem Erwachen ist gemeint, dass die Vylarr aus einem todesähnlichen Zustand Leben eingeflöst wurde. Mit dem Sein ist gemeint, dass sie "Bewusstsein" erhielten, also sich ihrer Existenz auch bewusst waren .. man könnte auch sagen, zu ihrem lebenden leeren Körper kam nun die Seele. Mit dem Sehen durch die Sonne ist nicht nur das visuelle Sehen gemeint, sondern auch, dass sie sich der Welt um sich herum bewusst wurden.
    So, ich hoffe, das war verständlicher :)

    Und warum ist das Verhältnis zwischen den Vylarr so schlecht?

    Das liegt in den sogenannten Schöpfungskriegen begründet, von denen es 3 gab. Seit die meisten Lichtvylarr aus dem Reich der Mondvylarr emigrierten und Ânârr gründeten, war die Beziehung zwischen beiden Völkern überaus schlecht. Faerân war ziemlich ... nunja ... temperamentvoll, nachdem er erstmal zum Herrscher über die Lichtvylarr erhoben wurde und er und seine ebenso unvernünftigen Söhne waren die eigentlichen Auslöser der Kriege.
    So im groben. Ich hab die genauen Ablaufe der Kriege selbst nur grob niedergeschrieben, aber das fänd ich jetzt etwas viel und zu wenig ausgearbeitet, um es hier zu posten.

    Zu der Geschichte um die beiden Sonnen: die existiert bisher auch nur recht grob. Um das Pantheon hab ich mir nämlich noch gar keine Gedanken gemacht...
    Bekh hatte es nie geschafft, eine eigene Rasse zu kreieren und war dementsprechend neidisch auf Farniedhe und Adélond (und zuvor auch auf Madhegâst, der die Zwerge erschuf und den Bekh "verpfiff" ... aber das ist auch wieder ne andere Geschichte *g*).
    Bekh tötete Farniedhe, in der Hoffnung, mit ihr stürbe die Sonne und die Welt würde in Dunkelheit gelegt, wodurch früher oder später jede Schöpfung sterben würde. Als er jedoch sah, dass die Sonne noch schien, jedoch geschwächt war, schluckte er die Sonne in der Eile hinunter.
    Seitdem wird er von furchtbaren Schmerzen gequält, wodurch er den Beinamen "der Leidvolle" (das ist nicht mitleidig gemeint ... eher zynisch) erhielt.
    Wie die neue Sonne entstand, weiß ich noch nicht. Das muss ich mir noch genauer überlegen .... jedenfalls wurde der Aspekt "Sonne" einer neuen Gottheit zugeteilt. Man munkelt, dass jener Gott dafür verantwortlich ist, dass die Lichtvylarr entstanden; quasi den "Samen" durch seine Sonnenstrahlen in die Mondvylarr legte.
  • :klatsch: Ich hab mir jetzt alles durchgelesen und bin einfach sprachlos.
    Also erstens sind die Namen toll.
    Zweitens gefallt mir die Geschichte (klingt ereignisreich), und wenn die ein wenig ans alte Rom erinnert, ist das egal. Auch auf der Erde wiederholt sich oft genug die Geschichte.
    Dann ist praktisch alles an den Vylarr klasse, von der Entstehungsgeschichte, von der Beschreibung...

    Also um es kurz zu fassen, eine tolle Welt! Möchte noch mehr erfahren, vor allem von den Bewohner. Die Wasserlebewesen und die Peq klingen interessant.
    :sabber:
  • Hm, ich mag die Mondvylarr ;) Also so rein vom Aussehen her. Ich hatte zuerst gedacht, die blauen Musterungen wäre eher so "Maserungen", Linienmuster, die sich über den Körper ziehen. Hätte ich auch sehr stylish gefunden ;) (ich mußte spontan übrigens an diese Barbaren auf dem Kaltenberger Rittertunier denken, auch wenn die zugegebenermaßen VÖLLIG anders gebaut sind *rofl*)

    Aber so ist das auch ok. :)

    Ich hab irgendwie noch nicht ganz verstanden, wie die Sonnenvylarr denn nun tatsächlich entstanden sind. Also das mit der Geburt des ersten Sonnenvylarrs ist doch ein Mythos, oder? Was passierte danach? Wie entstanden all die anderen Vylarr-vi-elven?

    Aber ich finde die Vylarr schonmal sehr schön, schön beschrieben, auch die Entstehung :thumbup:
    Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

    Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
    The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
  • Original von Der Gomeck
    Hm, ich mag die Mondvylarr ;) Also so rein vom Aussehen her. Ich hatte zuerst gedacht, die blauen Musterungen wäre eher so "Maserungen", Linienmuster, die sich über den Körper ziehen. Hätte ich auch sehr stylish gefunden ;)
    Aber so ist das auch ok. :)


    Hmm...naja das sind sie doch. *g*
    Oder kommt es bei meiner Beschreibung anders rüber? *verlegen am kopf kratz*
    Sie können sich über den ganzen Körper ziehen. Oder auch nur über den Oberkörper, oder nur den Arm oder es ist nur ein kleiner Strich am Po. *g*
    Aber diese Maserungen haben immer eine längliche Form, also Kreise, Ringe und andere Formen kommen nicht vor.

    Ich hab irgendwie noch nicht ganz verstanden, wie die Sonnenvylarr denn nun tatsächlich entstanden sind. Also das mit der Geburt des ersten Sonnenvylarrs ist doch ein Mythos, oder? Was passierte danach? Wie entstanden all die anderen Vylarr-vi-elven?


    Nee nee, das ist kein Mythos. *g* Das hat so stattgefunden. :)
    Wie gesagt, vielleicht war die göttliche Macht des neuen Sonnengottes (arghl, immer noch keinen Namen ...) im Spiel...
    Aber Faerân war nicht das einzige Kind, das mit seinem Aussehen geboren wurde, aber er war der erste seiner "Art". Zudem hatte er die anderen Lichtvylarr (damals, als sie unter den Mondvylarr lebten, hießen sie noch nicht so. Faerân hat sich und sein Volk erst so genannt, nachdem er sich mit ihnen in Ânârr niedergelassen hat) gegen die Mondvylarr aufgebracht und hat schließlich den Exodus seiner Brüder und Schwestern eingeläutet und sich später zum Herrscher von Ânârr erhoben.
    Aus diesen ganzen Gründen wird Faerân als "Urvater" und "Begründer" der Lichtvylarr verstanden. Er hat natürlich nicht allein das ganze Volk gezeugt. ;D


    Anfang nächster Woche wird dann ein anderes Völkchen vorgestellt :) Peq oder Menschen, oder beide, weiß nicht.
    Hätte ich schon längst gemacht, aber die Klausuren lagen im Nacken und ich hatte somit keine Zeit und Geduld, meine Texte nochmal etwas zu bearbeiten und morgen fahr ich nach Basel und bin erst wieder Sonntag da .... ehm ... ja *laber* *g*
  • Original von AbyssosSie können sich über den ganzen Körper ziehen. Oder auch nur über den Oberkörper, oder nur den Arm oder es ist nur ein kleiner Strich am Po. *g*
    Aber diese Maserungen haben immer eine längliche Form, also Kreise, Ringe und andere Formen kommen nicht vor.

    Naja, ich orientierte mich an dem Bild, das du gepostet hast, und dieser keilförmige Fleck ist doch dann das "Blaue", oder?

    Aber Faerân war nicht das einzige Kind, das mit seinem Aussehen geboren wurde, aber er war der erste seiner "Art". Zudem hatte er die anderen Lichtvylarr (damals, als sie unter den Mondvylarr lebten, hießen sie noch nicht so. Faerân hat sich und sein Volk erst so genannt, nachdem er sich mit ihnen in Ânârr niedergelassen hat) gegen die Mondvylarr aufgebracht und hat schließlich den Exodus seiner Brüder und Schwestern eingeläutet und sich später zum Herrscher von Ânârr erhoben.

    OK, dann haben also einige der Mondvylarr Sonnenvylarrs in die Welt gesetzt, und dieses Grüppchen hat sich dann untereinander vermehrt und schließlich den Abflug gemacht - soweit richtig?
    Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

    Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
    The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
  • So nun die beiden Völkchen, die ich angekündigt hatte. Den schnöden Menschen *g* und meinen Lieblingen, den Peq. ;D


    Die Vhailin (Menschen)

    Die Vhailin stellen die zahlenmäßig größte Spezies der bekannten Welt und sind auf allen Kontinenten verbreitet.
    Aufgrund ihrer großen Anpassungsfähigkeit, konnten sie sich in allen möglichen Klimazonen und Landschaften verbreiten. Die Vhailin können untereinander große äußerliche Unterschiede aufweisen. Ihre Hautfarbe reicht von fast reinem weiß über blassblau, ocker, oliv und hellrot bis zu braun und schwarz und anderen Nuancen und Vermischungen je nach Lebensraum. Nicht weniger vielfältig sind die Haarfarben: weiß und grau, schwarz und braun, sowie blond, rot und orange bis hin zu bläulich-schwarzen, gelb-grünlichen und anderen vermischten Farben. Ihr Augenfarbe reicht von grün über orange, gelb, blau, purpur und rot bis grau, braun und schwarz. Ihre Körpergröße kann variieren zwischen 1,65m und 1,90m wird jedoch nur selten sehr viel kleiner oder größer. Trotz aller Unterschiede untereinander ist der Körperbau der Menschen unter allen Rassen grob gleich.
    Zum Begriff Vhailin und Mensch:
    Als Vhailin wurden ursprünglich nur jene Menschen bezeichnet, die unter den Mondvylarr lebten. Inzwischen haben auch andere Menschenrassen diese Bezeichnung auf sich übertragen oder behaupten, von den ursprünglichen Vhailin abzustammen. Die Vylarr nennen inzwischen alle Menschen Vhailin.

    Um die Herkunft der Menschen gibt es große Diskussionen. Die einen behaupten, sie wären extrasphärische Lebewesen, die aus einer anderen Ebene oder anderen Welt nach Vâera kamen, andere behaupten, sie hätten ihren Ursprung in Vâera. Ihre Herkunft ist deswegen so schwer zu bestimmen, weil die Vhailin den Nord- und Südkontinent angeblich erstmals von Schiffen aus betraten, die aus dem Osten kamen. Woher sie kamen und den Grund für ihre Fahrt wissen selbst sie nicht. Doch auch jene Geschichte wurde in den letzten Jahren angezweifelt, nachdem Geschichtsschreiber aus Ijon aus den Aufzeichnungen und Erzählungen der an den Westküsten lebenden Vhailin herausfanden, dass von keiner Fahrt aus dem Osten, wohl aber über den westlichen Ozean berichtet wird.
    Man nimmt heute an, dass beide Geschichten wahr sind und die Menschen vor irgendetwas geflüchtet sein müssen und somit alle denselben Ursprung haben. Worin der liegt, bleibt noch ungewiss.

    Die Peq

    Die Peq haben ihren Ursprung im Südosten Iressëas. Noch heute leben die meisten Peq in diesen Ländern, dennoch trifft man sie in fast allen Vhailinreichen an. Obwohl beide Arten kaum Ähnlichkeit miteinander haben, so leben sie zumindest im Südwesten in guter Beziehung miteinander. In anderen Ländern sehen sie sich allerdings immer noch sehr oft mit Diskriminierung und Ablehnung konfrontiert. Während der dunkelsten Zeiten des Naïreanischen Imperiums wurden sie sogar als Sklaven gehalten.
    Ein Peq ist ein circa 1,15m bis 1,30m großer Humanoider. Sein gesamter Körper, bis auf die Unterseite der Unterarme, die Hände und Füße, ist mit kurzem Fell bedeckt, welches weiß, grau oder leicht gelblich sein kann. Seltener hat es eine völlige Braun- oder gar Schwarzfärbung, wobei Farbmusterungen in braun oder schwarz sehr oft auftreten. Die Peq besitzen große, ovale schwarze Augen, die in einem breiten, spitz zulaufenden Kopf sitzen. Ihre großen Nase sind sehr flach und breit. Um ihre beiden kleinen, meist stumpfen Hörner legt sich ihr struppiges, kurzes Haupthaar aus dem ziegen- oder eselähnliche Ohren herauslugen. Die langen Haare an ihren Ohrspitzen haben ihnen auch den Beinamen »Pinselohr« eingebracht, der meist in abwertender Form benutzt wird. Nichtsdestoweniger sind die Ohren bei den Peq die deutlichste Widergabe von Gefühlen wie Freude, Trauer, Wut, Angst etc. Nur vier Finger tragen sie an ihren oft zu groß und tapsig wirkenden Händen, ebenso wie an den großen Füßen, die meist unbekleidet sind, da sie über eine zähe lederartige Sohle verfügen.
    Die meisten würden den Peqs ein ziegenähnliches Aussehen zuschreiben, was diese jedoch nicht gerne hören und als Beleidigung auffassen. Weibliche Peqs haben schmalere Gesichter und Nasen als die männlichen Vertreter ihrer Art, zudem sind ihre Hörner etwas kleiner.
    Peq wirken sehr oft kindlich, selbst noch im Erwachsenenalter das sie mit 16 Jahren erreichen. Das führt dazu, das sie meist für jünger gehalten werden, als sie eigentlich sind und somit unterschätzt und nicht ernst genommen werden. Ihre hohen, zierlichen Stimmen tragen noch zusätzlich dazu bei. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren. Bei den Alten bildet sich oft ein »Ziegenbart« und das Fell ergraut zusehends. s

    Peq lieben die hügeligen und steinigen Ebenen an den Ausläufern des Gebirges ebenso wie flache Graslandschaften. In Meeresnähe sind sie jedoch nur sehr selten anzutreffen, da sie überaus wasserscheu sind und nur die Allerwenigsten schwimmen können. Dafür sind sie hervorragende Kletterer und verfügen über einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn.

    Peqs leben unter ihrer Art in Dörfern aus runden Holzhütten oder in Höhlen unter Hügeln oder im Gestein. Solche Kommunen bestehen aus 50 bis 500 Mitgliedern und werden von den ältesten Peq geführt. Dennoch ist die Gemeinschaft das wichtigste in einem Peqdorf, sodass alles gemeinsam entschieden wird und jeder ein Mitbestimmungsrecht hat. Eine Hierarchie existierte nie in der Peqgesellschaft. Ein Grund dafür mag sein, dass die Peq nie ein eigenes Land besaßen und in von Menschen regierten Reichen lebten, wodurch sie automatisch dem jeweiligen Reich untergeben waren – das nicht immer freiwillig.
    Einige Peq entscheiden sich auch, unter den Menschen und in ihren Städten zu leben. Meist getrieben von der Suche nach Abenteuern und der Entdeckung der Welt. Die Mehrzahl der Peq würde jene Außenseiter als toll bezeichnen, denn lieben sie doch die Ruhe, Abgeschiedenheit und Einfachheit ihres Hirten- und Bauernlebens. Die nëmishitischen Aussprüche »Gib einem Peq einen Fleck Erde und er macht einen Garten draus« oder »den Peq’schen Daumen haben« ((jaja, ich weiß! aber ich konnt's mir einfach nicht verkneifen :rofl: )) kommen nicht von ungefähr.


    Und hier noch ein kleines Bild eines Peq:
    i7.photobucket.com/albums/y282/Abyssos/Kram/peq02.jpg
  • Ohhhh! Sind die süüüüüß! ;D

    Ich nehme ein Dutzend für meine Gartenparty! ;D

    4 zum knuddeln :knuddel: 4 für die Bedienung :peitsch: und 4 zum braten! :diablo:

    Aber mal erhlich: Wirklich fein ausgearbeitet! :thumbup:

    Auch die Beschreibung der Abyssos-meschen ist mal was anderes! Bravo! :klatsch:
    "Was ist das?" - "Blaues Licht!" - "Was macht es?" - "... es leuchtet blau!"
    :rofl:
    -Rambo III