"Isso"-Welten: bitte vortreten!

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    • Ich sehe da einen Unterschied, ob man einfach irgendwas Verrücktes erfindet und dann sagt "ist halt so" oder ob man von ganz anderen Voraussetzungen ausgeht und dann eine Welt erfindet, indem man sich nach diesen Voraussetzungen richtet.
      Unserem Weltwissen entspricht es, dass Welten im Weltall liegen und um eine Sonne kreisen, dass Evolution existiert usw. Unserem Weltwissen müsste es eigentlich aber auch entsprechen, dass bei der Evolution mit geringer Wahrscheinlichkeit mehrmals dasselbe rauskommt und eine naturwissenschaftlich fundierte andere Welt mit Menschen diese von der Erde bekommen haben müsste. Nicht schreien - ich weiß, bei einigen hier ist es so. ;D
      Auf jeden Fall kann man auch von anderen Voraussetzungen ausgehen. Die Welt liegt nicht im Weltall. Es gibt Götter auf ihr. Irgendwie ist die Tatsache, dass wir das nicht kennen, für mich kein Grund, das als "unwissenschaftlich" abzutun. Ich behaupte nicht, dass es das gibt - aber die Wissenschaft ist doch selbst die Disziplin der Gedankenspiele! Bei den Griechen waren die Philoasophen große Wissenschaftler, und sie hatten ein ganz anderes Weltbild als wir.
      Wer weiß, wie weit wir noch von der eigentlichen Erkenntnis entfernt sind. Ich glaube zwar nicht, dass wir herausfinden werden, dass unsere Welt auf einem Baum liegt, aber ich bin sicher, wir werden noch Dinge über die Welt herausfinden, die sehr erstaunilch sind.

      Wenn geringfügige Dinge an den Voraussetzungen einer Welt anders sind, dann entwickelt sie sich anders, und zwar vollkommen logisch. Ganz egal, ob wissenschaftlich begründet oder nicht. Wenn eine Welt, die auf einem Baum liegt oder wo es leibhaftige Götter gibt, die das Wetter beeinflussen und die jeder täglich sehen kann, mit unserer identisch wäre, dann wäre das ISSO. ;)
    • Was mich interessieren würde, ist, ob ISSO-Bastler dazu neigen, Dinge mit Magie zu erklären, oder ob es etwa auch möglich ist, eine ISSO-Welt ohne Magie zu haben. Es gibt nämlich einige Dinge, die ich gern auf meiner Welt hätte (den im Mondethread angesprochenen riesigen Mond, der über dem östlichen Kontinent hängt; die stellenweise nicht ausreichend dicke Atmosphäre, so dass an manchen Orten enorm viel UV-Strahlung zum Boden durchdringt und sie praktisch unbewohnbar sind, weil sie als todbringend gelten), was aber nach der uns bekannten Wissenschaft nicht funktionieren würde.
    • Hm, ich denke, da müsstest du dann einfach an den Naturgesetzen ein wenig drehen oder dir ein wenig andere Naturgesetze definieren, damit es funktioniert. Also von ein wenig anderen Voraussetzungen ausgehen und nicht irdische Begebenheiten annehmen, so wie es Yambwi im Posting vor dir gemeint hat. Das wäre dann ja kein ISSO mehr, sondern in deiner Welt naturwissenschaftlich erklärt. Ist eben pseudowissenschaftlich und wenn die Welt sehr realistisch wirken soll, muss man aufpassen, dass es nicht zu abgedreht rüberkommt.

      Nach Yambwis Defintition hätte ich dann auch keine so starke ISSO-Welt, wie ich vorher dachte. Nur meine Pseudoerde ist wohl sehr stark ISSO. Immerhin ist es unsere Erde oder ein Planet, der anstelle unserer Erde im All rumtrudelt, aber es gibt ziemlich viele Unterschiede. %-)
      Ich mag auch, wenn ich beim Basteln auf für mich zunächst unerklärliche Dinge stoße, nicht zu schnell "Isso!" sagen. Ich nehm das, woran ich bastel, lieber noch ein bisschen auseinander und stelle weitere Nachforschungen an. Vielleicht findet sich ja noch was. Bei ISSO hab ich oft das Gefühl, ich lass es einfach so stehen und denk nicht länger drüber nach, weil ich ja bereits alles erklärt habe und dann entdecke ich eine ganze Menge nicht, was ich mit ein bisschen forschen ansonsten noch herausgefunden hätte. :-/
    • @ Ehana
      Wenn es irgendwelche Mächte auf deiner Welt gibt, die den Mond beim Runterfallen "festhalten" können, könnte er ja ohne weiteres da einfach in der Luft hängen. Gab es nicht sowas in der Art bei der Morrowind-Welt über Vivec? Der Brocken war zwar nicht so groß, aber der Gott Vivec hatte ihn eben mal angehalten. Da hing er nun und es wohnten Leute drin.
      Die Welt war brillant ausgearbeitet und sehr stimmig.
      Wenn du Probleme mit der Atmosphäre hast, dann könnte ein Gott, der den Mond beim Fallen anhält, auch etwas mehr göttliche Lebenkraft in die Region schaufeln, sodass die Menschen trotzdem überleben können. Vielleicht verändern sie sich im Lauf der Zeit.
      Interessant wäre auch, was los ist, wenn der Gott das Interesse verliert, den Mond festzuhalten ... er könnte die Menschen ganz schön unter Druck setzen ...

      Auf Phaino wäre das ohne Weiteres möglich. Nur würden die Menschen es wahrscheinlich irgendwie kaputt kriegen ...

      Na ja, ich weiß leider nicht, wie es damit auf deiner Welt aussieht, daher nur so eine Idee. ;)
    • Meine Welt ist lebendig, mit Körper, Geist und Seele. Und alle Naturgesetze funktionieren durch die "Zellteilung" immer kleiner Geister, die für jeden einzelnen Bereich zuständig sind. Also ungefähr das, was man in vielen Naturreligionen auch glaubt. Nur in diesem Fall beruht der Glaube eben auf Realität. Das ISSO. Aber innerhalb dieser Grenzen bleibe ich schön naturwissenschaftlich (so gut es geht, ich war immer lausig schlecht in allen Naturwissenschaften).

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle, überall sonst für Tolino und als gedrucktes Buch im Buchhandel. :)
    • Hm, ich glaub, wie schon vorher mal erwähnt, läuft alles früher oder später auf isso hinaus, weil man ja nicht mal kurz seine Welt nachbauen testen kann ob das so klappt. ;)

      Ich versuche bei mir zwar meist, das ganze so gut wie möglich zu erklähren, aber meist gibt es irgendwo eine Grenze, wo es entweder keine genaueren Informationen mehr gibt, oder diese nicht mehr auf das hinauslaufen was man gerne hätte. Außer man beginnt komplett von der anderen Seite und bastelt sich alles aufgrund von wissenschaftlich belegten Fakten. Speziell real existierende Tiere und (menschliche) Gesellschaften nehme ich gerne als Grundlage für eine Idee.

      Mein größter ISSO Faktor ist wohl die Welt selber, bzw. darauf existierende Gravitation:
      Wenn ich die Daten richtig gesammelt habe, müßte sich meine Welt mit 172.759.235 km/h drehen, damit die selbe Gravitation wie auf der Erde herrscht (eine andere wäre mir zu anstrengend, da dies ja bedeuten würde, das ich im prinzip alle Lebewesen "anpassen" müßte).
      Dies würde dann aber wohl bedeuten, das ich keine frühzeitige Raumfahrt entwickeln könnte, was ich eigentlich geplant habe, weil alles was da rausgeht vermutlicht recht flott wegfliegen würde... ;D
      Falken haben doofe Ohren
    • Treibgut ist – hoffentlich – eine in sich geschlossene Isso-Welt, deren Gesetze in sich funktionieren sollen und nicht mehr. Ich kann auch nicht vernünftig erklären, was die Schollen in Bewegung hält und wie es überhaupt dazu kam, dass diese fliegenden Inseln überhaupt fliegen lernten und warum es nach unten wahrscheinlich kein Ende gibt, sondern nur nach oben. Und wie meine "Sonne" oder besser "Beleuchtung" funktioniert weiß ich auch nicht so wirklich, aber Kernfusion wird es eher nicht sein, weil sich diese eher nur in kugelförmigen Gebilden entfalten wird und nicht in etwas zerfastertem.

      Ich gehe im Augenblick eigentlich auch davon aus, dass es keine Götter gibt... aber es gibt Religionen und Glauben... und Glaube kann trotz allem Berge versetzen, wozu braucht man dafür einen Gott? Vielleicht existiert die Welt auch einfach nur deshalb, weil alle Bewohner instinktiv daran glauben? Glaube wäre dann nichts anderes als eine Form von Magie. Das passt wiederum wunderbar in mein Konzept...
    • Nicht-Isso ist mir persönlich zu langweilig. Wenn ich Abnormitäten nur dann einführe, wenn sie sich irgendwie (populär-)wissenschaftlich erklären lassen, verliere ich bald die Lust daran. Natürlich ist es toll, wenn sich Erklärungen finden lassen und die Gedankenspielerei damit macht Spaß, aber eine Rücksichtnahme auf unzählige Fakten, Zahlen und Wikipedia-Einträge kann ich in einer Weltenbeschreibung vor allem dadurch umgehen, indem ich diese Einzelheiten gar nicht erst beschreibe ;)
      "Ist nur ein Messer im Latissimum dorsi. Geht ihm gut. Sag ihm ein paar aufmunternde Worte. Sag ihm, er soll ihr den Kopf abhacken."
    • Tarmanel ist von daher schon ISSO-Welt, weil ich gar nicht die Zeit habe alles bis ins kleinste auszuarbeiten. Schließlich mache ich das nur, um meine Geschichte besser schreiben zu können. Man kann über Dinge besser schreiben und lebendiger erzählen, wenn man ein konkretes Bild vor Augen hat und nicht ein diffuses Geschwubbel ;D. Ich würde mir wahrscheinlich mehr Gedanken über Dinge machen und versuchen mehr wissenschaftlich zu erklären, wenn da nicht immer Latsi wäre, die auf die Weiterführung der Geschichte pocht ;).
      Von daher gibt es angefangen von Geologie und physikalischen Prozessen bis hin zu biologischen Dingen unheimlich viel ISSO auf meiner Welt.

      Gruß Felicitas
      Ein Keks, der unter einem Baum liegt, ist auch ein schattiges Plätzchen. :dozier:
    • Würde sagen, Obsidian ist teils, teils. Zwar versuche ich schon, sie stimmig zu halten - aber einige Dinge gehen halt nicht anders als per ISSO...

      Naja, wir reden ja auch von anderen Welten (read: anderen Existenzebenen), also können dort ja auch die Naturgesetze anders sein...

      Würde ich eine Welt entwickeln, die in "unserem" Universum existieren sollte, müsste ich ISSO wohl auf ein Mindestmaß begrenzen.
    • Original von Ehana

      Was mich interessieren würde, ist, ob ISSO-Bastler dazu neigen, Dinge mit Magie zu erklären, oder ob es etwa auch möglich ist, eine ISSO-Welt ohne Magie zu haben.


      Naja, Magie spielt schon eine gewisse Rolle bei der Erklärung, aber noch viel bedeutender sind für mich Mythologie und Götterwirken. Meine Welt hat real existierende Götter und die basteln natürlich auch ganz fleißig da an der Welt herum.
      Beispiel gefällig: Yngésils Sonnen sind nicht warm. Warum? Ganz einfach, die Sonnen sind nämlich "gebundene Götterkinder". Die haben, als sie noch frei waren, die Welt mit ihrem extremen Ehrgeiz fast vernichtet - verbrannt und ausgedörrt, vor allem. Zur Strafe hat der Schöpfer sie an den Himmel gehängt und eine Atmosphäre um die Welt geschaffen, die nun all ihre Wärme zurückwirft. So können sie die Welt bloß noch begucken, aber nicht mehr direkt Einfluss nehmen. ISSO.
      Man könnte das vielleicht so differenzieren: Wenn es um die große Ordnung der Welt geht, also quasi Naturgesetze und so, dann ist Mythologie und Götterwirken für mich erste Wahl, wenn es aber so um mehr kleinere Dinge geht - was weiß ich, warum die fliegenden Städte bestimmter Händlervölker fliegen oder sowas - dann greife ich gerne auf Magie zurück.


      Original von Yambwi

      Ich sehe da einen Unterschied, ob man einfach irgendwas Verrücktes erfindet und dann sagt "ist halt so" oder ob man von ganz anderen Voraussetzungen ausgeht und dann eine Welt erfindet, indem man sich nach diesen Voraussetzungen richtet.

      [...]

      Wenn geringfügige Dinge an den Voraussetzungen einer Welt anders sind, dann entwickelt sie sich anders, und zwar vollkommen logisch. Ganz egal, ob wissenschaftlich begründet oder nicht. Wenn eine Welt, die auf einem Baum liegt oder wo es leibhaftige Götter gibt, die das Wetter beeinflussen und die jeder täglich sehen kann, mit unserer identisch wäre, dann wäre das ISSO. ;)


      Das bringt mich zu dem Punkt, der mich schon eine ganze Weile umtreibt: Wie kann man ISSO eigentlich genau bestimmen?
      [list]Sind "ISSO" und "Nicht-ISSO" absolut unvereinbare Gegensätze? Oder mehr entgegengesetzte Endpunkte einer weiten Skala, unendliche viele Abstufungen möglich sind?
      Braucht es für ISSO immer Götterwirken, Magie, etc. oder sind auch selbst entwickelte (inworld) Naturgesetzte ISSO?
      Müssen reine ISSO-Welten immer besondere Formen haben, oder können auch Kugelwelten ISSO sein?
      ... [/list]
      inarian
    • Original von inarian
      Sind "ISSO" und "Nicht-ISSO" absolut unvereinbare Gegensätze? Oder mehr entgegengesetzte Endpunkte einer weiten Skala, unendliche viele Abstufungen möglich sind?

      IMHO erklärt sich das von allein, dass das eher die entgegengesetzten Endpunkte sind. ISSO ist ja ein Prinzip, bei dem man eben nicht nach Erklärungen sucht. Wenn man beispielsweise etwas erklärt, mit Dingen, die ISSO sind, gibt es schon eine Verbindung, nämlich einmal das erklärte Element, das nicht ISSO ist und das ISSO-Element.

      Braucht es für ISSO immer Götterwirken, Magie, etc. oder sind auch selbst entwickelte (inworld) Naturgesetzte ISSO?

      Ein klares Nein, zumindest IMO. Die Erklärung durch Magie oder Götterwirken ist zunächsteinmal noch nicht einmal ISSO, denn man kann das Spielchen weiter treiben und die Magie und/oder das Götterwirken erklären, so wie ich es bei Earon mache. Inworld-Naturgesetze sind da zwar ganz schnell ISSO, weil es leicht zu unschlüssigen Verbindungen kommen kann, aber auch diese lassen sich beseitigen.

      Müssen reine ISSO-Welten immer besondere Formen haben, oder können auch Kugelwelten ISSO sein?

      Nein, natürlich nicht, aber wer nimmt denn schon eine so langweilige Form, wie eine Kugel? :P ;D
      -10,5 23 ∑ π
    • In meiner Welt gibt es durchaus logische Strukturen, allerdings nicht immer naturwissenschaftliche, sondern weltinterne. Und der Kern all dieser Strukturen ist am Ende ISSO, denn wo genau die Urheber der drei Welten herkommen, ist mir erstens unbekannt und zweitens egal. ;D
      Von daher:
      Sind "ISSO" und "Nicht-ISSO" absolut unvereinbare Gegensätze? Oder mehr entgegengesetzte Endpunkte einer weiten Skala, unendliche viele Abstufungen möglich sind?

      Es sind keine krassen Gegensätze. Fast jeder naturwissenschaftliche Bastler gerät bestimmt mal an einem Punkt, wo er mit der Wissenschaft Problemchen bekommt, außer vielleicht bei Alternativen Realitäten - aber sobald es abgefahren wird...
      Und die meisten ISSO-Bastler haben ein Grundmaß an Regeln, die sie beachten. Ich schätze z.B., dass die meisten Vererbung/Genetik haben.

      Braucht es für ISSO immer Götterwirken, Magie, etc. oder sind auch selbst entwickelte (inworld) Naturgesetzte ISSO?

      Wieso sollte man Magie brauchen? ISSO sagt ja nichts über das Genre der Welt aus, sondern über die Bastelweise. Ich kann sicher auch eine voll wissenschaftliche Fantasywelt mit kompletten Pantheon und Magie basteln, wenn ich Magie in irgendeiner Form wissenschaftlich erkläre.

      Müssen reine ISSO-Welten immer besondere Formen haben, oder können auch Kugelwelten ISSO sein?

      Erstmal glaube ich kaum, dass es reine ISSO-Welten gibt. ;) Aber die Form ist doch völlig egal.
    • Also meine Welt ist so lebendig wie sie rund ist. Kugelrund, rund in Perfektion! ;D Quasi runder als rund. Runder, als es einem Menschen verständlich ist.

      Das kommt daher, dass sie eigentlich aus einer höheren Dimension stammt, einer Dimension der Vollkommenheit und des Einsseins. Nur durch ihren Weltenparasiten ghostis wurde sie in die "normale" Dimension runtergezogen, da ghostis aus einer tieferen Dimension stammt, einer Dimension der Leere und Zersplitterung. Sie trafen sich sozusagen in der Mitte ...

      Die Idee wurde von einem Seminar über den Philosophen Parmenides angeregt, einen der ersten, noch mystischen Ontologen. Der sah das Sein als vollkommene Kugel und sagte "Das Sein ist!" Das war philosophisch, also wisschenschaftlich, und es heißt in gewisser Weise auch ISSO. ;)

      Und eine passende Philosophenschule zur runden Welt habe ich auch auf Phaino, die Zwielichtskinder.

      Also für mich war Parmenides ein gutes Argument für eine runde Welt!
    • Ehrlich gesagt, bin ich mir unklar darüber, wie ich mich einordnen soll. Einerseits habe ich Magie, oder zumindest Gestaltwandler. Also bereits eigentlich _das_ ISSO Kriterium erfüllt.
      Andererseits versuche ich wenigstens für mich, alles so weit als möglich zu erklären. Ich habe eine Idee, von der ich meine, sie gehöre in die Welt. Dasnn wird sie eingepasst, was nicht passt erklärt, warum es dennoch passt.
      Ich weiss nicht was meine Welten dadurch sind. Vielleicht beschreibe ich mich am Besten als ISSO-Erklärer.
    • Auch wenn ich hier zum Teil nichts zu suchen habe, schmeiß ich trotzdem mal eine Senftüte in den Raum:

      Ich versuche, meine Welt so "logisch" wie möglich aufzubauen...wenn man einen Haufen Trümmer, der um einen freiliegenden Planetenkern kreist und von einem mystischen Energiefeld zusammengehalten wird überhaupt logisch begründen kann. %-)
      Genau deswegen gibt es halt auch einige Isso-Elemente. Ein "Magisches" Erz-Kristall-Zeug, dass neben seine Hauptfunktion, die Brocken, Schiffe, etc. in der Luft zu halten noch ganz viele andere tolle pseudomagnetische Sachen kann. Die geistige Kraft der Höheren Wesen, die verhindert, dass sich der Ex-Planet im All verteilt und sowas halt.
      Im Prinziep also ein auf Isso aufgebautes, pseudowissenschaftliches Gerüst...
    • Hallo!

      Ich bin kein großer Freund von ISSO. Ich mag es schlüssig und plausibel. An die Solarpunk-Welt gehe ich mit einem Anspruch des kompromisslosen Realismus heran - alles muss sich glaubwürdig aus der gegenwärtigen Realität entwickeln, für ISSO ist da nicht viel Platz. In der Elbenwelt habe ich immerhin Magie, die natürlich quasi per definitionem mehr oder weniger ISSO ist, aber auch hier versuche ich, Plausibilität reinzubringen, indem ich meine Magietheorie auf der Theorie der morphischen Felder (von Rupert Sheldrake) aufbaue.
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