[Wey'on] Tiere

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • Original von Yaghish
      Mit solche Viecher erinnere ich mich wieder, warum ich das Meer nicht mag... :zitter:

      Ich bin Nichtschwimmer, daher halte ich zum Meer als Binnenländer auch einen gewissen Abstand.


      Haben die Maulen für die Tiere noch ein anderes Zweck als Nahrung aufnehmen?
      Spielen die eine Rolle beim Fortpflanzung?
      Beim Atmen?
      Oder bei der Bewegung?

      Atmung und Geruch laufen ebenfalls über sie, die Fortpflanzung über den " Hinterausgang".
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Im Moment bastle ich an einer neuen Region von Wey'on, und dafür erstelle ich ein paar weitere Tiere und Pflanzen. Das folgende Gewächs ist die erste " Pflanze" der Gegend. Gefällt sie euch?

      Lechöäkk

      Ausmaße: Geflecht bis 5 m lang und 10 cm dick
      Verbreitung: Insel O'i'e
      Lebensraum: Schwefel: häufig Quellen (bis 500 Meter Höhe), selten fester Schwefel; Knollen selten
      Beschreibung: Diese Pilzart kommt nur auf der Insel O'i'e (tief im Süden) vor, wo sie sich von Schwefel ernährt. Flüssiger Schwefel und dessen Verbindungen werden von ihr zu einer Säure zersetzt. Fester, trockener Schwefel wird nur unter Wassereinfluss besiedelt - meist also Nebel, der nur ein langsames Wachstum erlaubt. Mit seinen gelbschwarzen Streifen warnt der Pilz vor seiner Giftigkeit, und eine recht harte Haut schützt vor den Unbillen des Klimas. Etwa halbjährlich verbreitet jedes Exemplar an einer Quelle (nur einmal jedes an festen Schwefel) eine um die 17 cm Durchmesser erreichende, ballrunde Knolle. Der Mutterpilz bildet einen speziellen Arm an Land aus, der sich über mehrere idür süleb (" Neuntage") in kleinen Kurven immer mehr anspannt, bis die aufgestaute Kraft das Maximum erreicht und die Knolle am Ende mit einem mächtigen Spinn davonsaust. Die Knollen können den Geruch von Schwefel anscheinend über viele Kilometer wahrnehmen, denn wenn sie ihn bemerken, ändern sie ihre Richtung durch Verlagerung ihrer Flüssigkeit. Denn etwas Wasser nimmt die Knolle als Vorrat mit. Erreicht sie den Schwefel, rollt sie sich aus (wenn sie nicht dagegenkracht). Dann platzt sie auf, wodurch sich der Vorrat in der Umgebung verteilt, und beginnt mit der Zersetzung des Schwefels. Wird der Schwefel verpasst, so kann der neue Pilz knapp 1 idün süleb weiterwachsen, um seine Nahrung noch zu erreichen; sonst geht er elendig ein. Ob einige der Pilze, die ins Meer fallen, dort unten am Grund unter entsprechenden Bedingungen weiterwachsen, ja vielleicht sogar zu gewaltigen Größen, konnte wegen der Tiefe des Grunds bisher nicht geklärt werden. Schwimmfähig sind die Knollen jedenfalls nicht.
      Nutzen: Lechöäkk haben nicht wirklich einen Nutzen. Die schnellen Knollen können erhebliche Schäden an andern Lebewesen oder Gegenständen anrichten, ja sogar durch Türen schlagen (oder nach dem Aufprall durch die Ritzen wachsen). So sind die Schwarzpulvervorräte der Hzsau der Insel immer gefährdet: seien es kleinere von Soldaten oder große Magazine. Über die Verbreitung des Pilzes auf Inseln der Auau wird daher nachgedacht; bisher wurden nur vereinzelte Schiffe der Feinde auf dem Meer infiziert, die durch die Säurebildung zumindest übel zugerichtet wurden und in keinen Hafen gelassen wurden, aus Angst vor Pilzausbreitung.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Wie kann es sein daß so ein Geschoß kilometerweit fliegt? Ist das Isso oder hast du dich da irgendwo an Katapult-Daten usw angelehnt? Da der Pilz den Schwefel auf große Entfernung wahrnehmen kann, wächst dann auch der "Wurfarm" gleich in der passenden Richtung, wenn eine solche Quelle in der Nähe ist?

      Das mit der Säure des Pilzes klänge nach einer guten Waffe - wenn die Möglichkeit der Kursänderung nicht wäre. Vielleicht kann man die Säure ja irgendwie für einen kreativen Zweck benutzen, hohle Kanonenkugeln mit Füllung oder so...
      Als Biologischer Kampfstoff könnten Spione den Pilz in feindliche Munitionslager einschleppen - wenn der sich weiter verbreitet wäre das Feuerwaffenzeitalter interessanten Änderungen unterworfen, wenn es sich überhaupt durchsetzen würde :diablo:
    • Ich denke, das würde sich gut in einer Filmumsetzung machen, in etwa so:
      "Duck dich!" - "Warum?" - "Ein Pilz!" *duckt sich* PENG!!! ... und ein Pilz klebt an er Tür. ;D

      Nein im Ernst, ich finde die Idee gut.

      Wie hoch springen bzw. fliegen diese Knollen denn. Wenn sie während dem Flug die Richtung ändern, muss das ja einige Zeit dauern.

      ändern sie ihre Richtung durch Verlagerung ihrer Flüssigkeit.

      Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber mein physikalisches Gefühl sagt mir, dass, das so einfach nicht möglich ist. Nur durch Gewichtsverlagerung dürfte sich eigentlich die Richtung nicht ändern.
      ceterum censeo closures ad javam esse addenda
    • Original von Olko
      Ich denke, das würde sich gut in einer Filmumsetzung machen, in etwa so:
      "Duck dich!" - "Warum?" - "Ein Pilz!" *duckt sich* PENG!!! ... und ein Pilz klebt an er Tür. ;D

      Nein im Ernst, ich finde die Idee gut.

      Wie hoch springen bzw. fliegen diese Knollen denn. Wenn sie während dem Flug die Richtung ändern, muss das ja einige Zeit dauern.

      ändern sie ihre Richtung durch Verlagerung ihrer Flüssigkeit.

      Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber mein physikalisches Gefühl sagt mir, dass, das so einfach nicht möglich ist. Nur durch Gewichtsverlagerung dürfte sich eigentlich die Richtung nicht ändern.

      Die Knollen fliegen nicht, sie rollen vielmehr (sind ja auch zu schwer zum Schwimmen). Und ich denke schon, dass Gewichtsverlagerung dafür in Frage kommt (bin aber kein Botaniker/Physiker). Der Text ist auch gerademal einen Tag alt.
      Die Idee mit dem gezielten Wurfarm-Wachsen der Mutterpflanzen finde ich gut. 8)
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Die folgende Art ist ein weiterer Einwohner der Südinseln, diesmal aber ein Flugtier. Erst kommt die Beschreibung der Gattung (?), dann der Art.

      Sturmtänzer (Arbeitstitel)
      Sturmtänzer kommen praktisch überall auf Wey'on vor. Die Arten besonders der mittleren Breiten sind legendär, weil sie ein geradzu unheimliches Gespür für aufkommende Stürme besitzen und vor diesen nicht nur die Flucht über zum Teil lange Strecken von ihren Futter- zu ihren Schlafplätzen antreten, sondern ihnen gelegentlich auch folgen oder vorwegfliegen und sich die Tiere schnappen, die vor dem Unheil zu fliehen versuchen. In Idellon und Ostland gelten sie vielfach als Schöpfer dieser Stürme. Während die Turranen Idellons dies halbwissenschaftlich damit verbinden, dass sie mit ihren großen Schwingen lange durch die Luft gleiten und dabei schwächere Winde konzentrieren, gilt es in der Blutlehre als sicher, dass sie die Vorwesen/Gib-Dan selber beeinflussen und übernatürlich für die Entstehung sorgen. In Noan sind sie Ausdruck einer plötzlichen Änderung der Kräfte oder des Ausgleichs für ein durch den Sturm gestörtes Gleichgewichts: der Sturm tötet leben, das tote Leben muss zur Wahrung des Ganzen neues Leben nähren. Auf den Südinseln sollen sie Kundschafter des Himmels oder der Erde sein, welche die Stürme als " Armee" sozusagen führen bzw. vor ihnen warnen, bis diese das Land erreichen, und sich dann verstecken; die Hzsau neigen eher dazu, in ihrem Verhalten ganz einfach eine Flucht zu sehen.
      Fakt ist, dass sie ausgezeichnete Flieger sind. Ausgestattet mit einem Schwanz und großen Flügeln, nutzen sie geschickt die Winde aus. Um soviel Kraft wie möglich zu sparen, gleiten sie und schlagen nur selten mit den Schwingen. Meist bewohnen sie Kolonien von einigen Dutzend Paaren, gehen aber getrennt auf die Jagd. Auch Aas verzehren sie gelegentlich. Ihre Beute packen sie mit ihren kräftigen Klauen an den langen Beinen. Reviere besitzen sie nicht, verteidigen Beute jedoch gegen Artgenossen. Sie besitzen ein gutes Gehör, dass es ihnen auch bei schlechten Sichtverhältnissen ermöglicht, ihre Beute aufzuspüren.

      O'uau

      Ausmaße: Torsobeginn nach 100 cm, Kopfhöhe 120 bis 140 cm, Länge 120 bis 130 cm, Flügelspannweite 120 bis 145 cm
      Verbreitung: im Winter verteilt auf dem südlichem hen baran und den Südinseln, im Sommer auf Uiau
      Lebensraum: selten südliches hen baran, sehr selten Südinseln; im Winter häufig Insel Uiau
      Beschreibung: Die weißgefärbten Tiere mit hellblauen Flügelspitzen leben während des Winters verteilt auf Eisbergen über das südliche hen baran (meist in Gruppen bis 200 Tiere) oder die Südinseln. Sie ernähren sich von Meeresgetier, seltener auch Aas, und vermögen mit den Tentakeln Steine an Stränden oder bis zu 10 m tiefen Meeresböden umzudrehen, um Beute aufzuspüren. Das gute Gehör ermöglicht auch Nachts noch Beutezüge - zumindest in klaren Nächten. Nur im Flug erscheinen sie noch eleganter als beim Schwimmen, und mit dem richtigen Wind könnte wohlmöglich selbst ein gut genährtes Exemplar einmal um die Welt fliegen, so wenig Kraftaufwand scheint ihnen ein Flug abzuverlangen. Nach den Flügelschlägen sollen die Auau früher gar ihre Tage berechnet haben: einer pro Exemplar und Tag!
      Im Sommer (auf der Südhalbkugel letztes und erstes Jahresviertel) zieht es sie auf die Insel Uiau, um dort pärchenweise ihren Nachwuchs großzuziehen. Die Paare bilden dabei wiederum Kolonien von bis zu 2000 Tieren. Jedes Pärchen zieht dabei pro Saison nur ein einziges Junges groß - und selbst das klappt längst nicht immer. Dabei bevorzugen die Flieger in der Regel denselben Partner, mit dem sie sich sämtliche Aufgaben dieser Zeit teilen. Dazu zählt der Bau eines Nestes (kleine Mulde mit Steinen drumherum), gepolstert mit eigenen und fremden Haaren, sodass im 8. Walja häufig O'uau zu sehen sind, wie sie von andern Fellträgern, ja selbst Umal und deren Kleidung Haare im Flug ausrupfen, wobei sie nur selten überhaupt den Boden berühren.
      Nutzen: Kulturschaffenden werden sie in der Regel nicht gefährlich. Ungeschützt liegende Wesen werden aber schonmal mit Aas verwechselt, und das Nest mit dem Jungtier wird auch vehement verteidigt. Ihr warmes Fell wird gerade von den Umal sehr geschätzt, doch wegen der schwierigen Beschaffung (die aufmerksamen Tiere bemerken Anschleichversuche meist frühzeitig) auch recht teuer (15 SL und aufwärts während der Brut und locker das Doppelte während des restlichen Jahres). Das Fleisch wird zwar von Jägern verspeist, hat aber keinen Wert, der die Mühen rechtfertigen würde. Die Auau " verehren" die O'uau als Kundschafter, Ausrufer oder schlicht Warner vor Stürmen, denen sie oft vorrausfliegen. Auch als Herren der Eisberge sind sie in ihre Mythologie eingegangen, und es gilt als gutes Omen, im Zweifel eine Eisfläche zu überqueren, auf denen sich eines der Tiere niederlässt. Sie nutzen nur die Felle verendeter Tiere.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Ich war ein wenig überrascht, als ich etwas über Felle gelesen habe, hab mir die Tierchen nämlich eher wie Vögel mit Federn und so vorgestellt. Wie kann man sich denn die Flügel der Sturmtänzer denn vorstellen? In etwa so wie Fledermausflügel oder die von Flugsaurier oder ganz anders?
      Ganz witzig fand ich die verschiedenen Vorstellungen der Völker (?) über die Tiere, wobei die der Noan imho am philosophischsten, die der Hzsau hingegen am pragmatischsten ist. Ich weiß aber jetzt genau, warum sie Sturmtänzer heißen. ;)

      Zu den O'uau hab ich noch eine Frage angesichts der Flügelspannweite. Sind 120 bis 145 cm angesichts eines so großen Tieres und vor allem angesichts eines so guten Segelfliegers nicht ein wenig zu kurz? Ich weiß es ist kein Vogel, aber wenn ich mir so einen Wanderalbatros vorstelle, so erreicht der eine Flügelspannweite von über 3 Metern bei einer Körperlänge von 117 cm.
    • Prinizipiell klingt das nach einem sehr interessanten Tier, aber ich kann mir noch nicht so richtig vorstellen, wie es überhaupt aussieht...
      Außerdem würde ich mir bei der Beschreibung der Gattung ein paar mehr Merkmale der Gattung wünschen. "Es gibt sie auf ganz Wey'on und sie fliegen weg, wenn ein Sturm kommt", ist doch ein bisschen... unspezifisch ;)
      Insgesamt sind all die Details über die mythologische Stellung der Tiere bei den verschiedenen Völkern zwar interessant, aber bei einer Tierbeschreibung würde ich gerne mehr über das Tier ansich lesen ;)
      "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“
    • Original von Taipan
      Ich war ein wenig überrascht, als ich etwas über Felle gelesen habe, hab mir die Tierchen nämlich eher wie Vögel mit Federn und so vorgestellt. Wie kann man sich denn die Flügel der Sturmtänzer denn vorstellen? In etwa so wie Fledermausflügel oder die von Flugsaurier oder ganz anders?

      So dazwischen. Müsste hier im Thread auch 'n bisschen mehr zu dieser Art von Wirbeltieren (Higinagob) stehen; auf Seite 2 oder 3 hab ich vorhin beim vorsorglichem Nachlesen eine alte Skizze gesehen, die aber nicht so gut ist. Die Flughaut besteht aus totem Material (alte Haare?).


      Ganz witzig fand ich die verschiedenen Vorstellungen der Völker (?) über die Tiere, wobei die der Noan imho am philosophischsten, die der Hzsau hingegen am pragmatischsten ist. Ich weiß aber jetzt genau, warum sie Sturmtänzer heißen. ;)

      Noan ist kein Volk, sondern ein Kontinent. :dozier:


      Zu den O'uau hab ich noch eine Frage angesichts der Flügelspannweite. Sind 120 bis 145 cm angesichts eines so großen Tieres und vor allem angesichts eines so guten Segelfliegers nicht ein wenig zu kurz? Ich weiß es ist kein Vogel, aber wenn ich mir so einen Wanderalbatros vorstelle, so erreicht der eine Flügelspannweite von über 3 Metern bei einer Körperlänge von 117 cm.

      Gut, von Relationen im Tierreich hab' ich keine große Ahnung, da müsste dann vielleicht das eine oder andere Maß nach oben korrigiert werden.
      @Yelaja: zwei Beine, Fell, Schwanz, Kopf mit vier Tentakeln vor'm Maul, zwei Flügel. Auf der irgendwann erscheinenden Homepage wird der Leser sich erst eine Beschreibung der Higinagob durchlesen können.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • So, ich bastle fleißig weiter an Tierchen. Bei der folgenden Pflanze bin ich mir nicht sicher, ob die (zu Wey'on) passt. Ist nämlich nur halbwegs logisch, find ich. Was meint ihr?

      Shiun ash'ja/Shiwunn/Siassen

      Ausmaße: Unterschiedliche Höhe und Umfang, Dicke des Geflechts etwa 20 bis 30 cm
      Verbreitung: Ostland südlich der Morinsümpfe, Karûms und Gin Jasons, Idellon, Noan nördlich von Uros (nicht Manjod)
      Lebensraum: Wild gelegentlich Regenwälder und Wälder, selten Grasland
      Beschreibung: " Nachbilden Pflanzen", wovon auch Shiwunn und Siassen im Morsont/Aklünd abgeleitet sind, stammt aus den Wäldern Noans oder Hochostlands. Die Ranke klettert an Bäumen empor und bohrt sich an einigen Stellen durch die Rinde, um die Nährstoffe des Wirtes abzuzapfen. Es nimmt dieselbe Farbe wie der Wirtsbaum an und bildet sogar eine zwar dünne, aber dem Opfer gleich kommende Holzschicht mit denselben Eigenschaften. Diese Fähigkeit ist zurückzuführen darauf, dass es (wie erst kürzlich bewiesen) Zellen der Wirtspflanze absaugt und diese für sich arbeiten lässt. Doch sie reproduzieren sich nicht, und so nimmt das shiun ash'ja, sollte der Wirtsbaum absterben, eine schlaffe Form und dunkelgelbe, oft von helleren Tupfern durchzogene Farbe an, bevor es in sich zusammenstürzt. Das seltsame Schmarotzertum macht sogar vor den Früchten nicht halt, bildet es doch fast identische Früchte, aus denen jedoch nur neue shiun ash'ja sprießen. Die Verbreitungswege sind so mit der Wirtspflanze identisch. Der einzige Unterschied besteht im kleinem, schwarzbraunem Kern in den kopierten Früchten, der oben und unten an seiner ovalen Form je eine Kerbe der Länge nach aufweist.
      Ein ausgewachsenes Exemplar bringt etwa so viele Früchte wie die Wirtspflanze hervor, die wiederum nur halben Ertrag erreicht, und lebt meist viele Jahre mit dieser, wobei deren Wachstum etwas beeinträchtigt wird. In schlechten Zeiten wie Dürren sieht dies allerdings anders aus, und zwischen Baum und Schmarotzer entbrennt ein Zweikampf, der nicht selten mit dem Tod einer Partei endet. Ein Baum, der zahllose Stiche in der Rinde wie von Nadeln zeigt, kündet von einem erfolgreichem Abwehrkampf - und nicht wütenden Chak, wie der Aberglauben mancherorts noch glaubt. Der Tod des Opfers andererseits bedeutet immer das Ende des Schmarotzers.
      Nutzen: Seit etwa 150 n.I.K. wird die Art gezielt angebaut, zunächst von den San'umal, später auch andern Völkern. Shiun borey/Shibbey - " nachgebildete Früchte", kurz Shibey, wovon sich Shibbey ableitet - und shiun asbar/Lorngis (" nachgebildetes Holz"/nach dem ersten Züchter der Art unter den Turranen) nennen sich die Erträge, wenn sie zeitweilig auf der gewünschten Mutterpflanze und danach meist an irgendwelchen Bäumen wachsen gelassen wird. So wird der Ertrag der nachgemachten Art nicht geschmälert. Da shiun ash'ja aber nur Zellen absaugen können, hängt die Ähnlichkeit von shiun borey und shiun asbar von der Menge der Originalzellen ab. Da es sich nicht lohnt, die Wirtspflanzen zu ' opfern' - dann können gleich diese angebaut werden -, entsteht so eine niedrigere Qualität: Geschmack, Farbe und Geruch sind schlechter als vom Original, Holz etwas dünner; zudem wird nur Holz der äußeren Schicht immitiert. Das Produkt ist aber auch um ein Viertel billiger. Im Sorey Fiallbalk wurde eine Methode entwickelt, um gewünschte Zellen direkt einzuspritzen. Dort verdrängen einfache Gitter die alten Anbaumethoden. So kann der Staat dort recht kostengünstig shiun asbar und Früchte mit annähernd derselben Qualität wie das Original herstellen. Die Umal arbeiten an einer Kopie dieser Methode.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Das ist eigentlich ziemlich genau das, was Typhon und ich frisch als Kuckucksgiftnelke zusammengeschraubt hatten, bevor ich davon wieder abrückte - nur dass wir das mit PlasmidDNS durch Endosymbionten erklärt hatten und so weiter und so fort. Ich bin aber weiterhin von der Wahrscheinlichkeit, dass sowas funktionieren und sich auch entwickeln kann, eher nicht überzeugt... *schulterzuck*
    • sehr nice die Ideen
      aber eine Frage zu den Shiun ash'ja/Shiwunn/Siassen

      wie soll das funktionieren, mit dem Zellabsaugen?
      die lauen dem Baum Zellen und verändern die genetisch, so dass sie für die arbeiten??
      das wäre ziemlich hochentwickelt aber auch irgendwie cool^^
    • Das ist für die Pflanze von Issodetermischer Bedeutung.:dozier:

      EDIT: Ünnütz? Dann darf ein Mod den Kommentar löschen. Trotzdem: Wenn ISSO nur so selten wie möglich ins Spiel kommen soll, heißt das nicht, dass man darauf verzichtet. Die Pflanzenidee finde ich persönlich sehr kreativ, man könnte sie natürlich auch "verschieben", wenn andere, passendere Welten sind.:weissnicht:
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • @ Merlin: Ich glaube gelesen zu haben, dass es bei Weyon gerade darum geht, möglichst wenig ISSO zu haben und alles so gut wie möglich zu begründen.

      Meine Frage zielt also nicht darauf ab, die Pflanze kaputt zu reden, sondern darauf Schwachstellen in der Beschreibung aufzuzeigen, an denen man noch arbeiten könnte, um die Pflanze noch glaubwürdiger zu gestalten.

      Ich versteh also nicht ganz was dein Kommentar soll. Ich empfinde ihn nur als unnütz.
      "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“
    • Original von Yelaja
      @ Merlin: Ich glaube gelesen zu haben, dass es bei Weyon gerade darum geht, möglichst wenig ISSO zu haben und alles so gut wie möglich zu begründen.

      Gut erkannt. Aber wenn Merlin eine etwas andere Meinung hat, kann er die ruhig haben. :)
      Also, das läuft wie folgt: der Schmarotzer bohrt sich durch die Rinde zu den Leitungsbahnen und ernährt sich davon. Zudem saugt er ein paar Holz-Zellen ab, da er selbst nur eine schlaffe, keinen Schutz bietende Haut hat. Die lagert er dann auf der äußersten Hautschicht ab. Hm, ich hatte mir auch schon überlegt, stattdessen nur auf das tote Holz im Baumstamm zurück zu greifen, dass er sozusagen kleine Stücken davon raussaugt. Und vielleicht die Früchte der Mutterpflanze infiltriert und nur den Samen austauscht. Aber Letzteres würde den Charakter ein wenig ändern.
      Warum er das macht: ist eben einfacher, als sich selbst die ganze Mühe zu machen.
      Mit " Pflanze" hab ich mich vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt; " Pilz" wäre vielleicht angebrachter.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.